Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

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4P|BOT2
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Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

Beitrag von 4P|BOT2 »

Ich mag Achievements. Wirklich. Ich mag das ploppende Geräusch des Toasts, wenn ich eines verdient habe. Es gibt mir das Gefühl, tatsächlich ein klein bisschen was erreicht zu haben. Klar hätte ich das in dem Spiel so oder so, ohne dass es mir nochmal mit einer Zahl versehen ins Gesicht gedrückt wird. Aber die Erinnerung daran ist nett, die Vergleichsmöglichkeit mit den Pappnasen auf meiner Freund...

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OPH
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Beitrag von OPH »

Ich muss sagen, die bisherigen Kommentare haben mir immer gut gefallen, aber der hier gefällt mir überhaupt nicht. Achievments fürs verlieren sind scheiße weil es ja ein Erfolg sein soll, aber Achievments dafür erster auf der Weltrangliste zu sein auch, weil das schaff ich ja nicht. Das widerspricht sich meiner Meinung nach.
Ich finde Achievments toll, es wird ja auch keiner gezwungen alle machen zu müssen. Grade Achievments fürs "experimentelle" Spielen finde ich gut.
FatGamorrean
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Beitrag von FatGamorrean »

Amen!
Game&Watch
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Re: Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

Beitrag von Game&Watch »

Ich versteh sowieso nich was so viele daran so toll finden diese Dinger zu sammeln. Vor allem da manche wie erwähnt eben so doof sind das sie den normalen Spielablauf vollkommen behindern.

Am besten sind dann die Typen die online so sachen sagen wie "Ey ne mit dia spielen wa nich du has nich genug achievments" :roll:
N16
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Re: Kommentar

Beitrag von N16 »

OPH hat geschrieben:Grade Achievments fürs "experimentelle" Spielen finde ich gut.
Oh ja, die finde ich auch super.
Gerade diese Art von Achievements sorgen dafür, dass man Teile des Spiels sieht, die man normalerweise sonst nie gesehen hätte. Oder dass man Taktiken ausprobiert, die man sonst nie ausprobiert hätte.

Aber Achievements, die auf Glück basieren (Lass dich von 5 Gegner in Folge provozieren, (Multiplayer)), oder die übertriebene Masse statt Klasse verlangen (Töte 5000 Gegner, Töte 500 Gegner mit Scharfschützengewehr, Töte 500 Gegner ohne zu schiessen, etc.), finde ich zum Kotzen.

Am liebsten habe ich Achievements, wie "Beende das Spiel auf Schwer" oder "Finde den geheimen versteckten Wagen", oder so.
johndoe796247
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Beitrag von johndoe796247 »

Es gibt Blöde Sachen, stumpfsinnige Grindingaufgaben und vieles, was viele kaum freiwillig machen würden. Aber man muss ja - zum Glück - nicht alles machen.

Allerdings verstehe ich nicht ganz, weshalb es bei HL 2 (Episode 1) nun toll sein soll das Spiel nur mit einem Schuss zu beenden, aber bei FEAR bemängelt wird, wenn es ein Achievement für ein Durchspiel ohne Zeitlupe gibt. Sind doch beides interessante Herausforderungen und Anreize ein Spiel erneut oder auf eine etwas andere Art und Weise zu spielen. Das hebt sich doch nun wirklich wohltuend von banalen „mache 6000 Kills mit Waffe Y im Spiel, aber pro Durchspielen bekommt man nur 200“-Aufgaben ab. Oder auch das Sammeln von X Hundert willkürlich im Spiel verstreuten Objekten ist da sehr viel spaß- und sinnbefreiter, als FEAR ohne Game Over zu beenden.
hiroschiwaga
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Re: Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

Beitrag von hiroschiwaga »

Nach dem Genuss dieses Kommentar fielen mir diese beiden Bilderserien wieder ein:

http://www.4players.de/4players.php/scr ... ments.html

http://www.4players.de/4players.php/scr ... ments.html

Die könnte man ja im Kommentar noch verlinken.
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PizzaFilip
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Re: Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

Beitrag von PizzaFilip »

Es gibt nur ein gutes Achievment-System welches ich erst durch Assassins Creed Revelations gesehen habe und zwar vom Ubi-Launcher, dort bekommt man Punkte die man für Freischaltbares für verschiedene Spiele ausgeben kann.

Und bei PS3 ist das einfach nur der elektronische Schwanzvergleich...
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Brakiri
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Re: Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

Beitrag von Brakiri »

Warum Trump gewonnen hat:
https://www.youtube.com/watch?v=vSS4GCA__As

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MrLetiso
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Re: Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

Beitrag von MrLetiso »

Keine Ahnung, wo das Problem liegt, Paul. Mir sind Achievements eigentlich komplett Rille o_ô
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Smul
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Re: Kommentar

Beitrag von Smul »

Bernd2k8 hat geschrieben:Allerdings verstehe ich nicht ganz, weshalb es bei HL 2 (Episode 1) nun toll sein soll das Spiel nur mit einem Schuss zu beenden, aber bei FEAR bemängelt wird, wenn es ein Achievement für ein Durchspiel ohne Zeitlupe gibt. Sind doch beides interessante Herausforderungen und Anreize ein Spiel erneut oder auf eine etwas andere Art und Weise zu spielen.
Moin,

der Unterschied ist folgender: F.E.A.R. ist um die Zeitlupe herum gestrickt. Zwingt man den Spieler, auf diese zu verzichten, zwingt man ihn dazu, ein anderes Spiel zu spielen, als ursprünglich geplant war. Bei Half-Life 2 ist es dagegen so, dass man ohne normale Schusswaffen ganz wunderbar zurecht kommt, da man genug Alternativen hat, mit denen man auch prima experimentieren kann (Stichwort: Gravity Gun). Sprich: Das HL2-Pendant zum blöden FEAR-Achievement wäre »Spiele Half-Life 2 durch, ohne die Gravity Gun ein Mal zu benutzen« - denn dann würde man das Spiel um eines seiner interessantesten Elemente berauben. Oder stell dir ein Achievement in TimeShift vor, das von dir verlangt, dass du nicht ein Mal die Zeit manipulieren darfst. Verstehst du, worauf ich hinaus möchte?

Cheers
--
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greenelve
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Re: Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

Beitrag von greenelve »

Am sinnigsten finde ich immer die Erklärungen von den Gamerscorefanatikern "was das bringt?...also..ähm...nun...das..das zeigt wie gut man als Spieler ist" Nein das zeigt es nicht nicht wirklich, es zeigt das man viel Zeit mit einem Spiel verbringt, mit Lösungshilfen vorgeht oder sich Spiele aussucht bei denen man schnell viel Punkte bekommt, Qualität des Games ist dann zweitrangig.

Achievements gab es theoretisch auch früher schon, wenn auch nicht so benannt und ohne Punkte, stattdessen gab es im Menü dann Gegenstände zu sehen oder die Figur lief im Spiel mit was neuem rum, während es manche irgendwann damit übertrieben haben wie z.B. Rare: http://www.gametrailers.com/video/episo ... ion/709014

Wer vom Achievementwahn geheilt werden möchte oder nicht genug bekommen kann, dem seien folgende Links empfohlen:
http://armorgames.com/play/2893/achievement-unlocked
http://armorgames.com/play/6561/achievement-unlocked-2
http://www.achievementunlocked3.com/
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: store. steampowered .com/app/752490/
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!

Geklaut von greenelve. Falls das Forum schließen sollte:
Inoffizieller Forennachfolger: https://konsolentreff.de/ (hat auch PC Bereiche, ähnliche Struktur wie 4players und aus einer Reihe an Alternativen der letzten Wochen, war dies mit die beste)
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DSFreak
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Re: Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

Beitrag von DSFreak »

Dass das Achievment-Sammlen durch unschaffbare 1000G bzw. Spiele wie Avatar eh lächerlich ist, wird doch jeder verstanden haben. Da gehts ja dann auch nicht mehr um Leistung... nicht mal mehr um Geduld! Was hat man also von 100.000G? Dass das bei den Frauen nicht zündet, ist eine Sache, aber selbst ich als Zocker find da ne Million Punkte bei Tetris oder Through the fire and the flames auf Expert um einiges beeindruckender.

Sinnvoll find ich die Punkte dagegen für ein individuelles Spiel. Sowohl beim virtuellen Schwanzvergleich ("Schau her, ich hab Spiel XY auf Legend geschafft!") als auch um zu zeigen, wie sehr man ein Spiel mag oder einfach für einen selbst, um aus dem Lieblingsspiel oder dem, für das man nen 50er hingeblättert hat, noch das letzte Stückchen Spielzeit rauszuholen, auf das man vielleicht gar nicht gekommen wäre.
Die besten Spiele aller Zeiten: Super Mario 64, Phoenix Wright (Trilogie), Read Dead Redemption, Bayonetta, Dark Souls, Geometry Wars 2, sämtliche Pokemon-Editionen, Zelda: BOTW

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Scorcher24_
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Re: Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

Beitrag von Scorcher24_ »

Ich stimme dir zu, dass Hoarding-Achievements, vor allem übermäßige, die Ausnahme sein sollten bzw so gestrickt sein sollten dass man das Spiel nur maximal 2x dafür durchspielen muss.
Allerdings finde ich auch dass Achievements eine Herausforderung sein sollen bis zu einem gewissen Grad. Immer nur Checkpoints finde ich auch doof. Andererseits können Achievements einem auch gewissen Spielelemente näherbringen. Hier verweise ich immer gerne auf Nation Red ( das btw großartig ist :D), das unzählige Achievements hat in denen man gewisse Perks haben muss und dann Aufgaben erfüllen muss wie 10 Minuten überleben oder XX Zombies töten (Robotron Klon, also durchaus sinnvoll).

Ich 100% Games gerne, aber der nötige Zeitaufwand sollte auch im Rahmen bleiben.
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ColdFever
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Re: Kommentar: Achievements oder Ein Drama in fünf Akten.

Beitrag von ColdFever »

Guter Kommentar, spricht mir aus der Seele.

Noch ein abstruses Beispiel: Bei Move Fitness gibt es auch so eine furchtbare Trophäe für den ersten Platz auf der Weltrangliste. Ohnen diese Trophäe ist die Platin-Trophäe nicht zu holen. Jedoch ist dieser erste Platz in der Weltrangliste NUR MIT CHEATEN zu schaffen. Man bewegt sich also nicht, wie es das Sportspiel eigentlich erfordern würde, sondern schüttelt statt dessen den Move Controller trickreich fast bis zur Bewusstlosigkeit (niemand könnte sich in der Realität so schnell bewegen), um auf diese Weise endlich den ersten Platz für die Platin-Trophäe zu schaffen. Auf diese Weise ("Cheat-Zwang") macht die Trophäe die Highscore-Liste des Spiels kaputt.
Zuletzt geändert von ColdFever am 20.01.2012 18:50, insgesamt 3-mal geändert.
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