Freitag war schon extrem viel los und ich habe es mit dem überfüllten samstag befürchtet. Nach einem halben Tag auf der GC fragt man sich warum man sich das immer wieder antut aber im nachhinein will man doch wieder hin darum sag ich bis zum nächsten mal auf der GC
Kolumne: Zwischen Kinderbefehl und Panzerpause
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Devil Nero88
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War meine 4 GamesCom(1-mal Gamesconvention) und war Fr und sa dort.
Freitag war schon extrem viel los und ich habe es mit dem überfüllten samstag befürchtet. Nach einem halben Tag auf der GC fragt man sich warum man sich das immer wieder antut aber im nachhinein will man doch wieder hin darum sag ich bis zum nächsten mal auf der GC
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Freitag war schon extrem viel los und ich habe es mit dem überfüllten samstag befürchtet. Nach einem halben Tag auf der GC fragt man sich warum man sich das immer wieder antut aber im nachhinein will man doch wieder hin darum sag ich bis zum nächsten mal auf der GC

[/url]Und aus Leipzig hast du mehr Spielerlebnis mitgenommen?4P|T@xtchef hat geschrieben:Die gamescom sollte sich einfach noch mehr als Publikumsmesse, weniger als Showact oder Branchentreffpunkt verstehen. Sie hat angesichts der kurzen Zeit nach der E3 kaum noch Relevanz für die Presse, die in Los Angeles war. Sie wird zwar in den Mainstream-Medien unheimlich aufgeblasen, aber kaum jemand berichtet über das Feedback der Enttäuschten - und da meine ich nicht alleine uns Spieletester, sondern vor allem die Spielefans, die zocken wollen.
Es sollte viel mehr Platz zum Anspielen für Besucher geben (auch von älteren Spielen), eine entspanntere Aufteilung und Atmosphäre, vielleicht sogar einen Hardware-und Spielverleih sowie direkte Kaufmöglichkeit vor Ort. Und ich frage mich, wieso es da so wenig Independent-Entwickler mit ihren Spielen gab?
Die SPIEL in Essen macht vor, wie es gehen kann - da treffen sich Brettspieler, Rollenspieler und Comicfans und es macht Spaß die alten und neuen Projekte direkt auszuprobieren. Obwohl ich Videospiele liebe, würde ich privat nie auf die gamescom gehen - man nimmt zu wenig Spielerlebnisse mit.
Das war vlt. bis 2006 so aber auch dann konnte man es dort vergessen.
Die GC war noch nie wirklih relevant für die Spielebranche, was will man da erwarten?
Jedes Jahr liest man dann im Juni/ Juli welche Sachen die Entwickler nicht zeigen um sie dann mit nem mega Feuerwerk auf der Tokyo Game Show (1-2 Monate später) mit breiter Brust zu zeigen.
Das die GC sogar die E3 von den Besucherzahlen her in den Schatten stellt interessiert seit Jahren ebenfalls keinen.
Und was deine Einleitung angeht: Erst seit diesem Jahr ist die Enttäuschung in den Foren über die Messe so groß.
Wen wunderts? Von der reinen Ausstellungsfläche sind wir immernoch auf GC 2008 (Leipzig) Niveau aber haben 70.000 mehr Besucher gehabt.
Das darunter alles leidet sollte klar sein...
Darum: Ticket Preise hoch, mehr Hallen, größere Stände für die Entwickler und damit mehr Entlastung und mehr Spielemöglichkeiten.
Wenn man die Zahlen seit 2009 anschaut dann darf man stark damit rechnen das 2012 knapp die 300.000er Marke erreicht werden wird.
Könnte lustig werden...
"DEAL WITH IT!!"
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johndoe776539
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Das unterschreibe ich, teile ich 100%, aber wer solls ändern?4P|T@xtchef hat geschrieben:Die gamescom sollte sich einfach noch mehr als Publikumsmesse, weniger als Showact oder Branchentreffpunkt verstehen. Sie hat angesichts der kurzen Zeit nach der E3 kaum noch Relevanz für die Presse, die in Los Angeles war. Sie wird zwar in den Mainstream-Medien unheimlich aufgeblasen, aber kaum jemand berichtet über das Feedback der Enttäuschten - und da meine ich nicht alleine uns Spieletester, sondern vor allem die Spielefans, die zocken wollen.
Es sollte viel mehr Platz zum Anspielen für Besucher geben (auch von älteren Spielen), eine entspanntere Aufteilung und Atmosphäre, vielleicht sogar einen Hardware-und Spielverleih sowie direkte Kaufmöglichkeit vor Ort. Und ich frage mich, wieso es da so wenig Independent-Entwickler mit ihren Spielen gab?
Die SPIEL in Essen macht vor, wie es gehen kann - da treffen sich Brettspieler, Rollenspieler und Comicfans und es macht Spaß die alten und neuen Projekte direkt auszuprobieren. Obwohl ich Videospiele liebe, würde ich privat nie auf die gamescom gehen - man nimmt zu wenig Spielerlebnisse mit.
Die Fanboys rennen alle weiter wie wild hin. Stellen sich 5 Stunden an. Is das gleiche mit den Spielen, die nur noch entwickelt werden mehr Kohle in die Kassen zu spülen. Sind zwar auch mal gute dabei, aber man wird auch gern mal verarscht. Oder es wird auf die Spitze getrieben die Fanboys zu melken. Aber die machen fröhlich weiter und kaufen alles.
Da kann man den Kopf schütteln, weinen, schimpfen und trotzdem kann man nichts ändern. Es ist traurig. Aber zum Glück gibt es die Indies, die Japanos, die mich bisher noch nicht übern Tisch ziehen.
Als ich die Bilder von den überfüllten Hallen und elend langen Warteschlangen im TV gesehen hab dachte ich nur: WTF!!??
Welcher gesunde, normal denkende Mensch, stellt sich bitte 5 Stunden - nein sorry, es reichen schon 2 Stunden -
an, nur um irgendein gehyptes Kommerz-Game 10-15min. antesten zu dürfen was man im Normalfall nicht mal freiwillig in der Freizeit so lange zocken würde?
Ist mittlerweile die ganze Menschheit komplett verblödet !!??
Das war eine rhetorische Frage, denn schon Albert wusste: JA, SIE IST ES !!
Welcher gesunde, normal denkende Mensch, stellt sich bitte 5 Stunden - nein sorry, es reichen schon 2 Stunden -
an, nur um irgendein gehyptes Kommerz-Game 10-15min. antesten zu dürfen was man im Normalfall nicht mal freiwillig in der Freizeit so lange zocken würde?
Ist mittlerweile die ganze Menschheit komplett verblödet !!??
Das war eine rhetorische Frage, denn schon Albert wusste: JA, SIE IST ES !!
Schaut euch mal die 13 Mitglieder der BUI an, da sind nur die großen der Zunft. Die werden schon dafür sorgen das unabhängige denen nicht zu viel vom großen Kuchen naschen. Für die Independent bleiben nur ein paar wenige Krümel über...4P|T@xtchef hat geschrieben: Und ich frage mich, wieso es da so wenig Independent-Entwickler mit ihren Spielen gab?
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Freakstyles
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Genau so hab ich den Text auch empfunden, am Schluss blieb nur ein "Und dafür hast Du Dir Zeit genommen, um sowas zu schreiben?" Wayne verdammt.Bauarbeiter hat geschrieben:Da hat der Meister des Zynismus wieder zugeschlagen.
Die eine oder andere Kolumne mag bis hierhin damit ja ganz gelungen gewesen sein.
Aber mal ehrlich... es ist eine Messe... die einer wachsenden höchstkommerziellen Industrie. Das was hier auf stilistischem Mittelmaß bejammert wird vermag werder zu überraschen noch jedwede Entrüstung auszulösen.
Also wayne...
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Auf der Spiel in Essen sind zu 80% Austeller und 20% Besucher. Schon klar das man da auch mal an nen Tisch ran kommt zum selber spielen4P|T@xtchef hat geschrieben: Die SPIEL in Essen macht vor, wie es gehen kann - da treffen sich Brettspieler, Rollenspieler und Comicfans und es macht Spaß die alten und neuen Projekte direkt auszuprobieren. Obwohl ich Videospiele liebe, würde ich privat nie auf die gamescom gehen - man nimmt zu wenig Spielerlebnisse mit.
Dort gehen hauptsächlich Erwachsene, vielleicht mit Ihren Kindern noch hin, aber is doch absolut null vergleichbar mit der Computerspielebranche wo ein Hype sofort 200.000 jugendliche anlockt. Bisschen mehr Realismus bitte.
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80% Aussteller? Die SPIEL hat 2010 etwas mehr als 154.000 Besucher gezählt - so weit weg ist das vom Andrang und Interesse her nicht von der gamescom. Das Publikum ist dort zwar wesentlich breiter gefächert, das stimmt, aber die Mehrheit besteht auch in Essen aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Natürlich gibt es da ebenfalls Organisationsprobleme oder Jury-Peinlichkeiten, aber die Stimmung vor Ort ist eine ganz andere - mal abgesehen davon, dass diese Messe tatsächlich einen internationalen Stellenwert besitzt. Man kann sicher nicht alles übertragen, aber das total überzogene Action-Show-Gaffen-Abgegreife der gamescom hängt damit zusammen, dass die Veranstalter und die Publisher in erster Linie auffallen wollen.
Aber wenn hunderte Besucher bei billigen Schlüsselanhängern und Plastikgoodies, die in die Menge geworfen werden, schon dankbar kreischen, scheint das Konzept ja zu passen. Vielleicht sind Brettspieler ja auch etwas genügsamer. :wink:
Natürlich gibt es da ebenfalls Organisationsprobleme oder Jury-Peinlichkeiten, aber die Stimmung vor Ort ist eine ganz andere - mal abgesehen davon, dass diese Messe tatsächlich einen internationalen Stellenwert besitzt. Man kann sicher nicht alles übertragen, aber das total überzogene Action-Show-Gaffen-Abgegreife der gamescom hängt damit zusammen, dass die Veranstalter und die Publisher in erster Linie auffallen wollen.
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Ich sag ja die wilde Horde Fanboys.4P|T@xtchef hat geschrieben:80% Aussteller? Die SPIEL hat 2010 etwas mehr als 154.000 Besucher gezählt - so weit weg ist das vom Andrang und Interesse her nicht von der gamescom. Das Publikum ist dort zwar wesentlich breiter gefächert, das stimmt, aber die Mehrheit besteht auch in Essen aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Natürlich gibt es da ebenfalls Organisationsprobleme oder Jury-Peinlichkeiten, aber die Stimmung vor Ort ist eine ganz andere - mal abgesehen davon, dass diese Messe tatsächlich einen internationalen Stellenwert besitzt. Man kann sicher nicht alles übertragen, aber das total überzogene Action-Show-Gaffen-Abgegreife der gamescom hängt damit zusammen, dass die Veranstalter und die Publisher in erster Linie auffallen wollen.
Aber wenn hunderte Besucher bei billigen Schlüsselanhängern und Plastikgoodies, die in die Menge geworfen werden, schon dankbar kreischen, scheint das Konzept ja zu passen. Vielleicht sind Brettspieler ja auch etwas genügsamer. :wink:
Viele gehen ja nur wegen des Plastikmülls da hin. Stellen sich 5h an, damit sie ein Shirt bekommen.
Angebot und Nachfrage eben
Außerdem tut es auch mehr weh, Spielbretter und -figuren an den Kopf geschmissen zu bekommen.4P|T@xtchef hat geschrieben:
Aber wenn hunderte Besucher bei billigen Schlüsselanhängern und Plastikgoodies, die in die Menge geworfen werden, schon dankbar kreischen, scheint das Konzept ja zu passen. Vielleicht sind Brettspieler ja auch etwas genügsamer. :wink:
Kószdy kozow swoju brodu chwali.
[sorbisch] Jeder Ziegenbock lobt seinen Bart.
Meine Texte und Fotos http://brotlos.weebly.com
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Ach, mit Sammelkarten geht das schon. Einmal habe ich erlebt, wie Yu-Gi-Oh!-Karten in die Menge "verteilt" wurden, darunter angeblich auch ein paar seltene. Da hast Du mal ratzfatz einen vollkommen durchgedrehten Haufen 10-Jähriger gesehenmr archer hat geschrieben:Außerdem tut es auch mehr weh, Spielbretter und -figuren an den Kopf geschmissen zu bekommen.
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Senior Gamer - Deutschlands führendes Gamer-Blog für alte Säcke!
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