Das Phänomen Rollenspiel
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[Shadow_Man]
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Das große Problem ist doch heute vor allem, dass bei allen Spielelementen nur noch an der Oberfläche gekratzt wird, anstatt richtig in die Tiefe zu gehen.
Man traut sich ja nichts mehr wirklich komplexes, tiefergehendes einzubauen, weil allen der Casualwahn eingebleut würde. Deswegen sind gerade die heutigen Rollenspiele nicht mehr so gut wie die früheren.
Man müsste einfach von diesem Trend wieder runterkommen und mehr auf "Hardcore" setzen, dann würden wir auch wieder bessere Spiele bekommen.
Und lasst euch nicht so einen Schwachsinn einreden, dass ihr zu alt seid, das stimmt nämlich nicht. Wenn ich z.B. ein Monkey Island, Baldurs Gate, Deus Ex oder Morrowind spiele, dann hab ich genauso viel Spass wie damals.
Früher gings mehr um spielerische Freiheit, Interaktion mit der Spielwelt, Spieltiefe, heute dagegen vor allem um Action, Inszenierung und Film/Zwischensequenzen. Ein Spiel ist heute eher wie ein interaktiver Film. Leider.
Man traut sich ja nichts mehr wirklich komplexes, tiefergehendes einzubauen, weil allen der Casualwahn eingebleut würde. Deswegen sind gerade die heutigen Rollenspiele nicht mehr so gut wie die früheren.
Man müsste einfach von diesem Trend wieder runterkommen und mehr auf "Hardcore" setzen, dann würden wir auch wieder bessere Spiele bekommen.
Und lasst euch nicht so einen Schwachsinn einreden, dass ihr zu alt seid, das stimmt nämlich nicht. Wenn ich z.B. ein Monkey Island, Baldurs Gate, Deus Ex oder Morrowind spiele, dann hab ich genauso viel Spass wie damals.
Früher gings mehr um spielerische Freiheit, Interaktion mit der Spielwelt, Spieltiefe, heute dagegen vor allem um Action, Inszenierung und Film/Zwischensequenzen. Ein Spiel ist heute eher wie ein interaktiver Film. Leider.
Früher hatte auch die Vision eines Einzelnen mehr Gewicht. Heute entstehen die Games in Patchwork-Arbeit von Leuten, die überhaupt keine Identifikation mit dem Produkt haben. Investoren bzw. Publisher müssen überzeugt werden und die nehmen i.d.R. nur bekannte und funktionierende Konzepte. Da bleibt für Kreativität kein Raum mehr.
Dass es noch anders geht sieht man an Piranha Bytes. Ich empfehle das Interview auf Krawall.de. Diese Leute arbeiten noch mit dem Geist der 90er, bekommen es aber durchaus hin qualitativ modernen Ansprüchen zu genügen.
Dass es noch anders geht sieht man an Piranha Bytes. Ich empfehle das Interview auf Krawall.de. Diese Leute arbeiten noch mit dem Geist der 90er, bekommen es aber durchaus hin qualitativ modernen Ansprüchen zu genügen.
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johndoe724410
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naaaja... es gibt schon noch gute spiele..man muss halt nur ned jeden scheiss kaufen :wink:darkrockerXX hat geschrieben:Früher hatte auch die Vision eines Einzelnen mehr Gewicht. Heute entstehen die Games in Patchwork-Arbeit von Leuten, die überhaupt keine Identifikation mit dem Produkt haben. Investoren bzw. Publisher müssen überzeugt werden und die nehmen i.d.R. nur bekannte und funktionierende Konzepte. Da bleibt für Kreativität kein Raum mehr.
Dass es noch anders geht sieht man an Piranha Bytes. Ich empfehle das Interview auf Krawall.de. Diese Leute arbeiten noch mit dem Geist der 90er, bekommen es aber durchaus hin qualitativ modernen Ansprüchen zu genügen.
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Freakstyles
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Hmm ich nicht, haben meiner Meinung nach auch keinen tollen Wiederspielwert wenn man die Spiele schon kennt. Aber ich werd bestimmt irgendwann nochmal Dragon Age auspacken und das ganze als Zauberer durchspielen. Da kenn ich wenigstens den Anfang noch nicht.[Shadow_Man] hat geschrieben: Und lasst euch nicht so einen Schwachsinn einreden, dass ihr zu alt seid, das stimmt nämlich nicht. Wenn ich z.B. ein Monkey Island, Baldurs Gate, Deus Ex oder Morrowind spiele, dann hab ich genauso viel Spass wie damals.
Wir können ja mal ne Liste machen was wir in einem neuen RPG alles gerne drin hätten ^^ !! Ich glaub ne riesige Welt mit schwer erreichbaren Ecken und vielen Geheimnissen ist grundvorraussetzung. Dazu kaum Hilfen zur Umgebung und Orientierung. Vielleicht sowas wie ne Karte die sich selbst malt indem man durch die Gebiete reist. Keine Symbole über den NPCs, wenn dann Namen. Oh Gott, mir gehn grad 20.000 Sachen durch den Kopf, ich glaub dat würd ne lange Liste werden ^^
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Damn good coffee
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@ darkrockerXX
Dafür ist Risen aber erstaunlich unispiriert und einfallslos. Ich persönlich mag mittlerweile sogar Gothic 3 (mit CPs natürlich) lieber.
Und nur mal so ganz allgemein am Rande: Viele der "großen RPG-Klassiker" hatten keine große Welt. Gothic 1 war recht übersichtlich, BG2 war von den Gebieten her auch nicht sonderlich groß und Vampire Bloodlines war in diesem Punkt sogar klein.
Dafür ist Risen aber erstaunlich unispiriert und einfallslos. Ich persönlich mag mittlerweile sogar Gothic 3 (mit CPs natürlich) lieber.
Und nur mal so ganz allgemein am Rande: Viele der "großen RPG-Klassiker" hatten keine große Welt. Gothic 1 war recht übersichtlich, BG2 war von den Gebieten her auch nicht sonderlich groß und Vampire Bloodlines war in diesem Punkt sogar klein.
Ein Post, in dem die Begriffe "casual" oder "hardcore" als ernstgemeinte Begriffe auftauchen, ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % reiner Unsinn.
Bloodlines war auch mehr mit Witcher zu vergleichen (wobei "zu klein" fand ich's jezz auch nicht. Mit den Stadtteilen und Kanalisation und sonst paar locations, die man hatte, war's schon ok). Es ist denk ich jedem klar, dass man auf kleineren Gebieten grundsätzlich 'ne dichtere story und Atmo bringen kann, als auf riesigen Gebieten, mit denen man eben gewisse "Abkürzungen" nehmen muss
Dazu kommt imo das Kampfsystem - solo und spielerisch mehr Richtung ARPG braucht man keine langen dungeons. Bei GruppenRPGs würd sich das für mich iwie seltsam anfühlen, wenn man immer nur 2-3 Kämpfe zur nächsten Quest hätte (was nicht heißt, dass sowas hirnloses wie in DA:O nötig ist
).
BG ist so bissl Mischung, aber auch wenn die einzelnen maps nicht so groß waren, gab's halt doch eeeetliche locations. Ich würd nicht wagen zu schätzen wieviele das insgesamt waren ^^ Größer als Witcher 1 oder Bloodlines war's jedenfalls.
Aber so iso maps mappen sich natürlich auch flotter als iwas in 3d. ^^
Dazu kommt imo das Kampfsystem - solo und spielerisch mehr Richtung ARPG braucht man keine langen dungeons. Bei GruppenRPGs würd sich das für mich iwie seltsam anfühlen, wenn man immer nur 2-3 Kämpfe zur nächsten Quest hätte (was nicht heißt, dass sowas hirnloses wie in DA:O nötig ist
BG ist so bissl Mischung, aber auch wenn die einzelnen maps nicht so groß waren, gab's halt doch eeeetliche locations. Ich würd nicht wagen zu schätzen wieviele das insgesamt waren ^^ Größer als Witcher 1 oder Bloodlines war's jedenfalls.
Aber so iso maps mappen sich natürlich auch flotter als iwas in 3d. ^^
Ich hab mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen, aber den Punkt mit dem Tavernen Feeling kann ich gut verstehen und hatte dieses Gefühl sehr stark bei S.T.A.L.K.E.R.! Also kein "echtes" Rollenspiel.
Man ist (inplay) ewig unterwegs, nur von Mutanten, gefährlichen oder subversiven Menschen umgeben, schlebt sich durch diese dreckige, verseuchte Zone, ist vollbeladen mit Waffen und Artefakten und kommt dann zur Bar. Was für ein Gefühl!
Man war in Sicherheit, aber die ganzen Leute da wirkten auch gefährlich.
Und dieses Feeling vom Homecoming hatte ich da jedesmal wieder.
Einfach exzellent gemacht!
Man ist (inplay) ewig unterwegs, nur von Mutanten, gefährlichen oder subversiven Menschen umgeben, schlebt sich durch diese dreckige, verseuchte Zone, ist vollbeladen mit Waffen und Artefakten und kommt dann zur Bar. Was für ein Gefühl!
Man war in Sicherheit, aber die ganzen Leute da wirkten auch gefährlich.
Und dieses Feeling vom Homecoming hatte ich da jedesmal wieder.
Einfach exzellent gemacht!
Re: Das Phänomen Rollenspiel
Der beste Satz:
Ist mir doch vollkommen egal, ob dieses oder jenes Rollenspiel in mancher Leute Augen nicht "echt" ist, hauptsache ich werde gut unterhalten und fühle mich in dem neuen Leben wohl, das ist mein Maßstab.
Genau meine Meinung...Ehrlich gesagt: Ist alles vollkommen egal!
Ist mir doch vollkommen egal, ob dieses oder jenes Rollenspiel in mancher Leute Augen nicht "echt" ist, hauptsache ich werde gut unterhalten und fühle mich in dem neuen Leben wohl, das ist mein Maßstab.
"Jeder soll tun und lassen was er will. Bring nen Bären mit in die Kirche, lies ein Buch mit den Füßen, änder deinen Namen in Huppi-Flupp."
Kommentar
So dann möchte ich gleich mal Rumnörgeln
Es werden fast nur west RPG`s aufgezählt,klar wirken diese mehr realistisch, aber ist Realismus wirklich der beste weg zu einem guten Rollenspiel?
Bsp.:
Skyrim: Offene Spielwelt, viel zu tun, epische Grafik
ich empfand die Spielwelt von skyrim aber zu trostlos, zu steif und sie hatte irgendwie nicht die Seele die ich erwarte von einem rpg
Xenoblade chronikles:Halb offene Spielwelt, viele nebenaufgaben, durchschnittliche Grafik, viel Geschichte mit tiefgründigen Charakteren.
Xenoblade hat mich vom Anfang bis zum ende gefesselt, die Geschichte war interessant und die Charaktere hatten viel Interaktion Möglichkeiten mit unzähligen npc´s. es war einfach liebevoller und mit mehr liebe zum Detail!
so geht es mir bei vielen west rpg´s, man wird in eine Welt gesteckt in der viel los ist aber man hat so viel zu tun und zu machen in diesen spielen, dass man nicht dazu kommt der Hauptgeschichte zu folgen.
ich vermisse mein secred of mana oder auch mein ff 7 8 9 diese games habe ich erst wieder vor einem jahr gezockt und ich liebe sie immernoch und denke oft und gerne an die liebevolle gestaltung zurück
naja das ist natürlich nur mein Eindruck
jetzt könnt ihr mich bashen 
Es werden fast nur west RPG`s aufgezählt,klar wirken diese mehr realistisch, aber ist Realismus wirklich der beste weg zu einem guten Rollenspiel?
Bsp.:
Skyrim: Offene Spielwelt, viel zu tun, epische Grafik
ich empfand die Spielwelt von skyrim aber zu trostlos, zu steif und sie hatte irgendwie nicht die Seele die ich erwarte von einem rpg
Xenoblade chronikles:Halb offene Spielwelt, viele nebenaufgaben, durchschnittliche Grafik, viel Geschichte mit tiefgründigen Charakteren.
Xenoblade hat mich vom Anfang bis zum ende gefesselt, die Geschichte war interessant und die Charaktere hatten viel Interaktion Möglichkeiten mit unzähligen npc´s. es war einfach liebevoller und mit mehr liebe zum Detail!
so geht es mir bei vielen west rpg´s, man wird in eine Welt gesteckt in der viel los ist aber man hat so viel zu tun und zu machen in diesen spielen, dass man nicht dazu kommt der Hauptgeschichte zu folgen.
ich vermisse mein secred of mana oder auch mein ff 7 8 9 diese games habe ich erst wieder vor einem jahr gezockt und ich liebe sie immernoch und denke oft und gerne an die liebevolle gestaltung zurück
naja das ist natürlich nur mein Eindruck
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CedWinchester
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Kommentar
Bravo! Genau das denke ich schon seit Jahren. Immer wieder dieses Triple A, cineastisch anmutende Dreckszeug (Pardon).
Natuerlich muss jeder selbst entscheiden, was fuer ihn ein Rollenspiel ist. Es heisst ja ROLLENspiel. Jeder soll in die Rolle schluepfen in der er sich am wohlsten fuehlt.
Warum muss aber das eine das andere ausschliessen? Warum kann man keine tollen Zwischensequenzen haben, die einen unterhalten und die Story stilvoll und schoen weitertreiben und TROTZDEM ueber Tabellen brueten und seinen Charakter weiterentwickeln?
Warum kann es kein tolles Kampfsystem geben, eines das - subjektiv!!! - Echtzeit ist, das die Brutalitaet der Welt darstellt (weil meiner Meinung nach ein Schwert oder Axthieb SPUERBAR sein muss, und keine blauen Funken abgeben sollte) und trotzdem eine tiefe, emotionale Story haben, in der man um seinen Charakter bangt? Schadenssystem, ich will Schilde brechen und die Feinde bluten sehen!
Und das alles IST vereinbar, nur leider nicht von Leuten, die Geld damit verdienen wollen wies scheint. Die haben zu viel Angst den Sprung zu wagen, das zu wagen was aber insgeheim alle Spieler wollen. Spieler waeren die besseren Entwickler.
Und genau deshalb arbeite ich seit Skyrim auf dem Markt ist mit ein paar guten Leuten an einer Modifikation die genau DAS erreichen soll. Ein tolles von Skyrim abgewandeltes Kampfsystem, eine Party, die Charaktere hervorbringt an die man sich erinnert, eine tolle beeinflussbare Geschichte in die man abtauchen kann, ein Survivalsystem und und und. In den naechsten 2 Monaten wird ein Fact Sheet auf www.skyrimnexus.com veroeffentlicht. Schaut doch mal rein
Natuerlich muss jeder selbst entscheiden, was fuer ihn ein Rollenspiel ist. Es heisst ja ROLLENspiel. Jeder soll in die Rolle schluepfen in der er sich am wohlsten fuehlt.
Warum muss aber das eine das andere ausschliessen? Warum kann man keine tollen Zwischensequenzen haben, die einen unterhalten und die Story stilvoll und schoen weitertreiben und TROTZDEM ueber Tabellen brueten und seinen Charakter weiterentwickeln?
Warum kann es kein tolles Kampfsystem geben, eines das - subjektiv!!! - Echtzeit ist, das die Brutalitaet der Welt darstellt (weil meiner Meinung nach ein Schwert oder Axthieb SPUERBAR sein muss, und keine blauen Funken abgeben sollte) und trotzdem eine tiefe, emotionale Story haben, in der man um seinen Charakter bangt? Schadenssystem, ich will Schilde brechen und die Feinde bluten sehen!
Und das alles IST vereinbar, nur leider nicht von Leuten, die Geld damit verdienen wollen wies scheint. Die haben zu viel Angst den Sprung zu wagen, das zu wagen was aber insgeheim alle Spieler wollen. Spieler waeren die besseren Entwickler.
Und genau deshalb arbeite ich seit Skyrim auf dem Markt ist mit ein paar guten Leuten an einer Modifikation die genau DAS erreichen soll. Ein tolles von Skyrim abgewandeltes Kampfsystem, eine Party, die Charaktere hervorbringt an die man sich erinnert, eine tolle beeinflussbare Geschichte in die man abtauchen kann, ein Survivalsystem und und und. In den naechsten 2 Monaten wird ein Fact Sheet auf www.skyrimnexus.com veroeffentlicht. Schaut doch mal rein
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Freakstyles
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Re: Kommentar
It will be awesome! .... wat meinst wie oft wir das schon gehört haben? Letzten endes wird man Eure Story und Eure Charaktäre nicht kitschiger finden, als andere auch. Was an dem Kampfsystem abgewandelt werden soll versteh ich nich wirklich, das der Bildschirmrand rot leuchtet anstatt blaue Funken? Wow!CedWinchester hat geschrieben: Warum kann es kein tolles Kampfsystem geben, eines das - subjektiv!!! - Echtzeit ist, das die Brutalitaet der Welt darstellt (weil meiner Meinung nach ein Schwert oder Axthieb SPUERBAR sein muss, und keine blauen Funken abgeben sollte) und trotzdem eine tiefe, emotionale Story haben, in der man um seinen Charakter bangt? Schadenssystem, ich will Schilde brechen und die Feinde bluten sehen!
Und genau deshalb arbeite ich seit Skyrim auf dem Markt ist mit ein paar guten Leuten an einer Modifikation die genau DAS erreichen soll. Ein tolles von Skyrim abgewandeltes Kampfsystem, eine Party, die Charaktere hervorbringt an die man sich erinnert, eine tolle beeinflussbare Geschichte in die man abtauchen kann, ein Survivalsystem und und und. In den naechsten 2 Monaten wird ein Fact Sheet auf http://www.skyrimnexus.com veroeffentlicht. Schaut doch mal rein
Re: Das Phänomen Rollenspiel
Der Thread ist jetzt zwar schon seit einem Jahr tot, aber ich bin gerade ganz begeistert mal einen Diksussionsthread zu finden, der sich mit der qualitativen Entwicklung von Rollenspielen befaßt. Habe erst die ersten 2 Seiten gelesen, aber muss jetzt auch mal bissl was dazu schreiben. Den Rest vom Thread werd ich die nächsten Tage nochmal überfliegen.
Ich würde mich auch zu Jenen zählen, die von den meisten Rollenspiele-Neuheiten heutzutage enttäuscht sind. Natürlich hängt das auch damit zusammen, daß man über die Jahre einfach immer anspruchsvoller wird, immer kritischer, aber für mich besteht das Hauptproblem darin, daß die Spielebranche heutzutage immer profitorientierter agiert und immer weniger kunden-orientiert. Die Gesetzte der Marktwirtschaft haben sich etabliert und nun müssen massenkonforme, einfache Produkte gestrickt werden, mit denen man so viele Kunden wie möglich erreicht. Geld, Geld. Geld heisst die Devise. Mit GZSZ und "Bauer sucht Frau" erreicht man nunmal mehr Leute als mit der Presseschau. So war (wie natürlich bereits einige Male hier im Thread erwähnt) Baldurs Gate 2 ein geniales Epos, aber das zugrundeliegende AD&D-Regelwerk war bestimmt nicht Einsteigerfreundlich. Heutzutage darf es dann nur noch die Light-Version sein und aus einem Baldurs-Gate-Regelwerk wird dann das Dragon-Age-Regelwerk.
Der Aufwand für die Gestaltung einer 3D-Umgebung ist auch weit höher als beim klassischen 2D. Die Unternehmen müssen dementsprechend heutzutage in diese Sparte viel größere Summen investieren. Weiterhin, nachdem in den letzten Jahrzehnten unzählige Spieleschmieden in den Konkurs gegangen sind, Spieleschmieden die teils echte Meisterwerke lieferten (z.B. Attic oder Looking Glas), ist man heute übervorsichtig geworden.
Also die Entwicklung finde ich nicht wirklich schön, aber ich sehe leider keine Möglichkeiten das zu ändern/aufzuhalten. Wahrscheinlich wird es in den nächsten 10 Jahren sogar noch schlimmer. Profitgier ist ein Problem in so ziemlich jeder Branche. Wenn z.B. nicht jeder Hardware-Hersteller versuchen würde seinen Kunden so viel Geld wie nur irgend-möglich aus der Tasche zu ziehen, gäbe es auch nicht hunderte Insellösungen für Bus-Systeme, Schnittstellen oder Programmiersprachen. Schaut euch mal an was aus dem Fernsehen geworden ist. Werbeeinblendungen mitten im Film, immer mehr Trash-Formate, Quizshows, konzipiert um armen Idioten noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
Das eigentlich Problem ist also wohl unsere heutige Religion: Mammon.
Gott sei Dank gibt es aber auch Ausnahmen. Ich sage nur "Star Citizen". Chris Roberts hätte sich mit seinen Millionen auch ein schönes Leben machen können, anstatt sie in sein aktuelles Projekt zu stecken. Chris Roberts hätte auch auf Konsolen setzen können, um eine größere Zielgruppe zu erreichen, etc.
Ein paar mehr Multi-Millionäre mit dem Enthusiasmus eines Chris Roberts könnten es natürlich gerne sein.
Dann wurde hier im Threads auch ein wenig über die Frage diskutiert, was denn nun ein echtes Rollenspiel eigentlich ausmacht. Für mich ist es eigentlich gleichbedeutend mit dem Wort selbst. Ich schlüpfe in eine Rolle und spiele diese Rolle so intensiv wie nur irgend möglich. In der Vergangenheit hätte ich wahrscheinlich auch gesagt, daß ein Rollenspiel einem klassischen Szenario entsprechen muss (Fantasy oder SciFi) und inhaltlich auf klassischen Pen- & Paper-Rollenspielen basieren sollte. Heute sind die Übergänge da für mich fließend, aber auch schwer zu definieren. Ganz ohne Subjektivität kann man da wohl keine Aussage treffen. Diablo 2 wäre für mich zum Beispiel kein Rollenspiel, da ich dort eigentlich nur indirekt die Geschichte bst. Protagonisten oder Antagonisten verfolge, aber keine eigene Geschichte "erlebe". Ich steuere einen Fremden und bin selbst nur Beobachter. Naja D2 war jetzt kein perfektes Beispiel, man ist wohl eher mit intensivem Mausgeklicke beschäftigt als intensiv in eine Geschichte abzutauchen, aber ich hoff mal man versteht was ich sagen will.
Far Cry 3 widerum erfüllt in meinen Augen alle Voraussetzungen für ein Rollenspiel. Ich bin Jason und muss die Insel befreien und meine Handlungen wirken sich auf die Spielewelt und auf mich aus. Mehr brauchts eigentlich nicht. Freie Entscheidungen sind da für mich kein Muss, ich lege eher Wert auf eine glaubwürdige und lebendige Spielwelt. Wobei Far Cry 3 einen typischen Rollenspiel-Aspekt vermissen läßt. Man muss niemals Überlegungen anstellen, wie man dem Spielziel näher kommt. Also, diese Gehirnschmalz-Komponente gibt es nicht, keine Rätsel, kein Nix, man wird ja das ganze Spiel an die Hand genommen. Eine handvoll Schalter-Rätsel und vlt. auch mal ein paar ominöse Wegbeschreibungen anstelle einer Zielmarkierung auf der Karte und die hätten da glatt den RPG-Stempel auf die Packung hauen können.
Letztlich muss das ja jeder für sich selbst definieren und kann sich dadurch dann etwas leichter im Spiele-Dschungel zurechtfinden (wollte ich mal erwähnen, weil viele ja ihre Definitionen als Dogma betrachten
).
Ich würde mich auch zu Jenen zählen, die von den meisten Rollenspiele-Neuheiten heutzutage enttäuscht sind. Natürlich hängt das auch damit zusammen, daß man über die Jahre einfach immer anspruchsvoller wird, immer kritischer, aber für mich besteht das Hauptproblem darin, daß die Spielebranche heutzutage immer profitorientierter agiert und immer weniger kunden-orientiert. Die Gesetzte der Marktwirtschaft haben sich etabliert und nun müssen massenkonforme, einfache Produkte gestrickt werden, mit denen man so viele Kunden wie möglich erreicht. Geld, Geld. Geld heisst die Devise. Mit GZSZ und "Bauer sucht Frau" erreicht man nunmal mehr Leute als mit der Presseschau. So war (wie natürlich bereits einige Male hier im Thread erwähnt) Baldurs Gate 2 ein geniales Epos, aber das zugrundeliegende AD&D-Regelwerk war bestimmt nicht Einsteigerfreundlich. Heutzutage darf es dann nur noch die Light-Version sein und aus einem Baldurs-Gate-Regelwerk wird dann das Dragon-Age-Regelwerk.
Der Aufwand für die Gestaltung einer 3D-Umgebung ist auch weit höher als beim klassischen 2D. Die Unternehmen müssen dementsprechend heutzutage in diese Sparte viel größere Summen investieren. Weiterhin, nachdem in den letzten Jahrzehnten unzählige Spieleschmieden in den Konkurs gegangen sind, Spieleschmieden die teils echte Meisterwerke lieferten (z.B. Attic oder Looking Glas), ist man heute übervorsichtig geworden.
Also die Entwicklung finde ich nicht wirklich schön, aber ich sehe leider keine Möglichkeiten das zu ändern/aufzuhalten. Wahrscheinlich wird es in den nächsten 10 Jahren sogar noch schlimmer. Profitgier ist ein Problem in so ziemlich jeder Branche. Wenn z.B. nicht jeder Hardware-Hersteller versuchen würde seinen Kunden so viel Geld wie nur irgend-möglich aus der Tasche zu ziehen, gäbe es auch nicht hunderte Insellösungen für Bus-Systeme, Schnittstellen oder Programmiersprachen. Schaut euch mal an was aus dem Fernsehen geworden ist. Werbeeinblendungen mitten im Film, immer mehr Trash-Formate, Quizshows, konzipiert um armen Idioten noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
Das eigentlich Problem ist also wohl unsere heutige Religion: Mammon.
Gott sei Dank gibt es aber auch Ausnahmen. Ich sage nur "Star Citizen". Chris Roberts hätte sich mit seinen Millionen auch ein schönes Leben machen können, anstatt sie in sein aktuelles Projekt zu stecken. Chris Roberts hätte auch auf Konsolen setzen können, um eine größere Zielgruppe zu erreichen, etc.
Ein paar mehr Multi-Millionäre mit dem Enthusiasmus eines Chris Roberts könnten es natürlich gerne sein.
Dann wurde hier im Threads auch ein wenig über die Frage diskutiert, was denn nun ein echtes Rollenspiel eigentlich ausmacht. Für mich ist es eigentlich gleichbedeutend mit dem Wort selbst. Ich schlüpfe in eine Rolle und spiele diese Rolle so intensiv wie nur irgend möglich. In der Vergangenheit hätte ich wahrscheinlich auch gesagt, daß ein Rollenspiel einem klassischen Szenario entsprechen muss (Fantasy oder SciFi) und inhaltlich auf klassischen Pen- & Paper-Rollenspielen basieren sollte. Heute sind die Übergänge da für mich fließend, aber auch schwer zu definieren. Ganz ohne Subjektivität kann man da wohl keine Aussage treffen. Diablo 2 wäre für mich zum Beispiel kein Rollenspiel, da ich dort eigentlich nur indirekt die Geschichte bst. Protagonisten oder Antagonisten verfolge, aber keine eigene Geschichte "erlebe". Ich steuere einen Fremden und bin selbst nur Beobachter. Naja D2 war jetzt kein perfektes Beispiel, man ist wohl eher mit intensivem Mausgeklicke beschäftigt als intensiv in eine Geschichte abzutauchen, aber ich hoff mal man versteht was ich sagen will.
Far Cry 3 widerum erfüllt in meinen Augen alle Voraussetzungen für ein Rollenspiel. Ich bin Jason und muss die Insel befreien und meine Handlungen wirken sich auf die Spielewelt und auf mich aus. Mehr brauchts eigentlich nicht. Freie Entscheidungen sind da für mich kein Muss, ich lege eher Wert auf eine glaubwürdige und lebendige Spielwelt. Wobei Far Cry 3 einen typischen Rollenspiel-Aspekt vermissen läßt. Man muss niemals Überlegungen anstellen, wie man dem Spielziel näher kommt. Also, diese Gehirnschmalz-Komponente gibt es nicht, keine Rätsel, kein Nix, man wird ja das ganze Spiel an die Hand genommen. Eine handvoll Schalter-Rätsel und vlt. auch mal ein paar ominöse Wegbeschreibungen anstelle einer Zielmarkierung auf der Karte und die hätten da glatt den RPG-Stempel auf die Packung hauen können.
Letztlich muss das ja jeder für sich selbst definieren und kann sich dadurch dann etwas leichter im Spiele-Dschungel zurechtfinden (wollte ich mal erwähnen, weil viele ja ihre Definitionen als Dogma betrachten
Re: Das Phänomen Rollenspiel
Genau so sieht es aus.Hahle hat geschrieben:Letztlich muss das ja jeder für sich selbst definieren und kann sich dadurch dann etwas leichter im Spiele-Dschungel zurechtfinden (wollte ich mal erwähnen, weil viele ja ihre Definitionen als Dogma betrachten).
Ich habe mir Deinen Artikel durchgelesen und finde interessant, wie Du RPGs empfindest.
Auf Far Cry 3 wäre ich da als letztes gekommen. Doch ist die definition, die Du erörtert hast sehr interessant und ich muss zugeben, dass ich diesen Aspekt noch nie so betrachtet habe.
Für mich waren und sind Rollenspiele immer Epische Games gewesen, bei denen man seinen Charakter nach eigenen belieben Formen kann. Auch sollten Begleiter niemals fehlen. Mich haben dabei immer die Unterschiede zwischen den Chars gereizt. Genau das hat Dragon Age eigentlich in meinen Augen richtig gemacht. Da sind sich schon mal zwei Chars aus der Gruppe Spinnefeind und versuchen mich (meinen Char) zu beeinflußen und die schlechten Seiten des jeweils anderen heraus zu kehren.
Nach Deiner definition, könnte ich gut und gerne Leben und würde das neue Tomb Raider als Action RPG einordnen.
Man ist von Anfang bis Ende mit Lara verwurzelt und sieht zu, wie Sie an Ihren Aufgaben zweifelt, aber auch wächst.
Wie Du schon geschrieben hast, "man sollte seine eigene Definition nicht als Dogma sehen".
Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, "wo kämen wir hin" und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.
Re: Das Phänomen Rollenspiel
@Prypjat:
Könnte ich mir ein Rollenspiel selber backen, dann (so muss ich zugeben) wäre es aber auch meilenweit entfernt von einem Farcry 3.
Ja ... es gibt so einige Spielmechaniken die ein richtiges Rollenspiel erst wirklich beleben. Wenn die Umgebung und Personen wirklich auf Spieler-Entscheidungen reagieren, oder am besten sogar selbst agieren macht das ordentlich Laune. So etwas müsste definitiv drin sein in einem Top-Rollenspiel.
Was mir dann aber auch noch wichtig wäre, ist eine viel interaktivere Umgebung als sie in heutigen Spielen üblich ist. Im Urzeit-Rollenspiel Ultima 7 konnte man z.B. wenn man einen ortsansässigen Bäcker aufsuchte, Brot backen. Man mußte einen Mehlsack aufnehmen und öffnen, dazu einen Behälter aufnehmen und mit Wasser füllen und konnte dann mit einem Nudelholz den Teig kneten und im Ofen aufbacken.
Das war vor Urzeiten und eigentlich dachte man damals, daß heutige Spiele einem schlicht grenzenlose Freiheiten bieten würde, aber leider ist das Gegenteil der Fall. Die Spiele werden immer einfacher gestrickt. Deswegen ja auch mein kleiner Appell hier.
Wenn Dir komplexe Interaktionsmöglichkeiten mit und zw. den Begleitern gefallen, kann ich dir nur Baldurs-Gate-2 (wichtig: mit Addon) wärmstens ans Herz legen. Ja, die Grafik ist nicht mehr zeitgemäß, aber da musst du durch. Ein gutes Buch brauch auch keine schicken Bilder und keine Sprachausgabe.
Epischer geht es einfach nicht und danach wirst du auch verstehen warum ich im verherigen Post Dragon-Age eher als kleinen Bruder von Baldurs-Gate betrachtet habe. Was die Komplexität angeht würde ich glatt soweit gehen und sagen Dragon-Age ist Der-Kleine-Hobbit und Baldurs-Gate-2 ist die Herr-der-Ringe-Trilogie (jetzt mal auf die Bücher bezogen, fürs Kino wurde der Kleine-Hobbit ja nochmal mächtig aufgeblasen).
Nochmal zu der Sache mit den wenigen Interaktionsmöglichkeiten, die man heutzutage in Rollenspielen hat.
Ich habe kürzlich mal für einige Wochen Age-Of-Conan getestet (is ja jetzt F2P) und war echt erschrocken über die simple Spielmechanik. Interaktionen mit der Umgebung sind überhaupt nicht möglich und bei den Kämpfen schlagen die Waffen einfach vorbei an den NPC's und PC's. Treffer werden per Würfel ausgewertet.
So sah das ganze Spiel zwar unglaublich hübsch aus, aber ich hatte eigentlich immer das Gefühl mich vor einer Bildwand zu bewegen. Ich konnte da überhaupt nicht eintauchen.
Wenn man z.B. mal betrachtet, daß man bei einem Ultima-Online vor gut 15 Jahren bereits so ziemlich jedes Objekt frei in der Welt ablegen und finden konnte, ist die Spielmechanik von Age-Of-Conan ein Witz.
Könnte ich mir ein Rollenspiel selber backen, dann (so muss ich zugeben) wäre es aber auch meilenweit entfernt von einem Farcry 3.
Ja ... es gibt so einige Spielmechaniken die ein richtiges Rollenspiel erst wirklich beleben. Wenn die Umgebung und Personen wirklich auf Spieler-Entscheidungen reagieren, oder am besten sogar selbst agieren macht das ordentlich Laune. So etwas müsste definitiv drin sein in einem Top-Rollenspiel.
Was mir dann aber auch noch wichtig wäre, ist eine viel interaktivere Umgebung als sie in heutigen Spielen üblich ist. Im Urzeit-Rollenspiel Ultima 7 konnte man z.B. wenn man einen ortsansässigen Bäcker aufsuchte, Brot backen. Man mußte einen Mehlsack aufnehmen und öffnen, dazu einen Behälter aufnehmen und mit Wasser füllen und konnte dann mit einem Nudelholz den Teig kneten und im Ofen aufbacken.
Das war vor Urzeiten und eigentlich dachte man damals, daß heutige Spiele einem schlicht grenzenlose Freiheiten bieten würde, aber leider ist das Gegenteil der Fall. Die Spiele werden immer einfacher gestrickt. Deswegen ja auch mein kleiner Appell hier.
Wenn Dir komplexe Interaktionsmöglichkeiten mit und zw. den Begleitern gefallen, kann ich dir nur Baldurs-Gate-2 (wichtig: mit Addon) wärmstens ans Herz legen. Ja, die Grafik ist nicht mehr zeitgemäß, aber da musst du durch. Ein gutes Buch brauch auch keine schicken Bilder und keine Sprachausgabe.
Epischer geht es einfach nicht und danach wirst du auch verstehen warum ich im verherigen Post Dragon-Age eher als kleinen Bruder von Baldurs-Gate betrachtet habe. Was die Komplexität angeht würde ich glatt soweit gehen und sagen Dragon-Age ist Der-Kleine-Hobbit und Baldurs-Gate-2 ist die Herr-der-Ringe-Trilogie (jetzt mal auf die Bücher bezogen, fürs Kino wurde der Kleine-Hobbit ja nochmal mächtig aufgeblasen).
Nochmal zu der Sache mit den wenigen Interaktionsmöglichkeiten, die man heutzutage in Rollenspielen hat.
Ich habe kürzlich mal für einige Wochen Age-Of-Conan getestet (is ja jetzt F2P) und war echt erschrocken über die simple Spielmechanik. Interaktionen mit der Umgebung sind überhaupt nicht möglich und bei den Kämpfen schlagen die Waffen einfach vorbei an den NPC's und PC's. Treffer werden per Würfel ausgewertet.
So sah das ganze Spiel zwar unglaublich hübsch aus, aber ich hatte eigentlich immer das Gefühl mich vor einer Bildwand zu bewegen. Ich konnte da überhaupt nicht eintauchen.
Wenn man z.B. mal betrachtet, daß man bei einem Ultima-Online vor gut 15 Jahren bereits so ziemlich jedes Objekt frei in der Welt ablegen und finden konnte, ist die Spielmechanik von Age-Of-Conan ein Witz.
Re: Das Phänomen Rollenspiel
Mit UO habe ich im Prä-DSL-Zeitalter aufgehört, weil ich Gefahr lief mein Gehalt vollständig in Form von Telefonrechnungen auszugeben. Rein spielerisch im Sinne von "Rollenspiel" schlägt es alles, was danach erschienen ist.Hahle hat geschrieben: Wenn man z.B. mal betrachtet, daß man bei einem Ultima-Online vor gut 15 Jahren bereits so ziemlich jedes Objekt frei in der Welt ablegen und finden konnte, ist die Spielmechanik von Age-Of-Conan ein Witz.
Angenehm überrascht bin ich da teilweise von WoW, wo Blizzard sich seit Cataclysm richtig Mühe beim Design von PvE-Quests gibt. Die Spielmechanik wird zwar von Major Patch zu Major Patch immer simpler und feierabendfreundlicher, aber man gibt sich immerhin Mühe diesen Standard "Bring mir 10 Rattenschwänze" mehr und mehr ad acta zu legen. Vor allem auf Hordenseite gibt es seit dem Redesign der Spielwelt mit Cataclysm Quests, die so einige heikle politische und gesellschaftliche Themen ansprechen. Da wird zT. eine Questqualität erreicht, wie man sie nur selten in SP-Spielen findet.
https://seniorgamer.blog/
Senior Gamer - Deutschlands führendes Gamer-Blog für alte Säcke!
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