Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Viel Spaß beim Diskutieren unserer Kolumnen und Kommentare!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Brian Jones
Beiträge: 60
Registriert: 06.06.2008 19:02
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von Brian Jones » 08.01.2019 18:58

$tranger hat geschrieben:
08.01.2019 16:07
Auch wenn die Engine zigmal modifiziert wurde is es immernoch die gleiche Grundlage. So wie CoD immernoch (oder zumindest mit Sicheheit bis MW2) auf der Quake 3-Engine beruht, die von Infinity Ward irgendwann mal für eigene Zwecke erweitert wurde.
Das mit der Grundlage stimmt sogar, hat Mr. Howard ja auch schon selber erzählt.
Aber ich will mal einen leicht zu verstehenden Vergleich ziehen.
Mit der Engine und den Weiterentwicklungen der "Bethesda"-Engine verhält es sich genau wie mit einem VW Käfer und einem Porsche.
Grundlage für den Porsche war seinerzeit der allseits beliebte VW Käfer. Der Porsche wird wie bekannt bis heute weiter entwickelt, mit dem Käfer hat der Porsche (außer vier Rädern und Lenkrad) wenig gemeinsam.

Genauso verhält es sich bei der von Bethesda entwickelten Engine. Oder glaubst Du wirklich das Bethesda heute noch die Engine von Daggerfall oder Morrowind benutzt. :Häschen: :Vaterschlumpf:
Thin Lizzy, best Band ever.

Benutzeravatar
$tranger
Beiträge: 11654
Registriert: 07.08.2008 20:30
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von $tranger » 09.01.2019 07:48

Nein Aber Bethesda benutzt heute noch die Engine von Fallout 3 von vor 10 Jahren und hat scheinbar nicht genug dran verändert, um selbst grundliegende Sachen wie moderne Hardware zu unterstützen.
Von Dingen wie der FPS-Kopplung (die bei fast jedem Spiel bis jetzt immer in die Hose gegangen ist, sobald es auf PC erschienen ist) oder der Menüführung des Grauens ganz zu schweigen.

Von den Haarspaltereien jetzt abgesehen, ich denke die meisten werden sich drauf einigen können, dass das was sie jetzt benutzen nicht mehr zeitgemäß ist. Wie auch immer wir es jetzt nennen wollen, Engine, Design, Philosophie oder was auch immer.
Zuletzt geändert von $tranger am 09.01.2019 11:46, insgesamt 2-mal geändert.
Bild

Ihr seid Anime-Fans? Dann seid ihr im Anime-Diskussionsthread genau richtig!

PixelMurder
Beiträge: 1267
Registriert: 07.06.2010 15:31
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von PixelMurder » 09.01.2019 11:30

Diese Engine ist die Engine meiner Träume, sie wird nur nicht gut genug gewartet und sehr schlecht gefüttert. Die meiste Kacke, die man in Bethesda-Games findet, hat in keinster Weise mit den Fähigkeiten der Engine zu tun. Man könnte damit ein grafisches Kunstwerk und geschmeidigen Shooter und tiefstes Rollenspiel aller Zeiten entwickeln, das praktisch keine Bugs enthält.
Anyway, habe jetzt den zweiten PC, den ich eigentlich Bethesda-Player nennen könnte. Fallout 3, NV, 4 und Skyrim(manchmal auch Wolfenstein oder Doom) sind alle installiert, bis zum Anschlag gemoddet und haben alle eine eigene Toolbar in der Task-Leiste: Nifskope, Bodyslide, FXEdit, Mod Manager, Creation Kit/GECK, Shortcut zu Modding- und Game-Folder, ...
Eigentlich betrachte ich (fast) alles, was ich ausser diesen vier Bethesda-Spielen zocke, als Eintagsfliege, manches AAA-Game habe ich nicht länger gezockt, als es in Fallout 3 dauerte, zur Vault rauszugehen. Mir ist natürlich bekannt, dass alle diese Games krasse Lücken, jämmerliche Denkfehler und viele, viele, viele Bugs enthalten, was ich als Modder als Herausforderung sehe. Im Moment habe ich gerade im Creation Kit für Skyrim mehr Spass am Vampirismus-Overhaul, an dem ich gerade rumschraube, als in jedem Spiel.
Als Verbraucher betrachte ich es aus einem anderen Blickwinkel, Fallout 4 war die unterste Kanone, die ich mir antun kann(nicht weil jedes Game ein gutes Rollenspiel sein muss und es keines ist). Anyway, damals beim Release(meine allerletzte Vorbestellung) habe ich mir geschworen, niemals mehr ein Game zu kaufen, bevor es nicht offiziell releast und reviewet wurde.
Diesmal haben sie die Grenze überschritten, man musste nur die Presssekonferenz und fünf Minuten Impressionen aus der Beta sehen, um sofort zu checken, dass das hier der Super-Gau werden würde.
Von diesem Betheda, das hinter Fallout 76 steht, kommt sicher nie was ins Haus, ob für Geld oder gratis. Es ist mir auch völlig egal, wie gut sie Fallout 76 machen, obwohl ich schätze, dass sie dazu zu inkompetent und gleichzeitig zu gierig sind.
Mir graut jetzt schon vor der Zeit, wo ich nicht mehr an alten Bethesda-Spielen rumdoktern kann,deswegen bin ich ja auch so angepisst. Aber ich bleibe hier hart, nur weil ich auf Endzeit stehe, muss ich mir diese Hundekacke von einem Game nicht schönreden oder es gar zocken. Ich betrachte jeden Kontakt mit diesem Spiel, der nicht durch ein Rant-Video zustande kommt, als groben Fehler, wenn wir diese Pfeifen nicht auf die harte Tour bluten lassen, lernen sie es nie. Böse Worte reichen nicht, die haben keinen Stolz oder Scham wie normale Leute, nur übers Geld geht das.
Bild

Benutzeravatar
manu!
Beiträge: 1325
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von manu! » 09.01.2019 12:55

Brian Jones hat geschrieben:
08.01.2019 18:58
$tranger hat geschrieben:
08.01.2019 16:07
Auch wenn die Engine zigmal modifiziert wurde is es immernoch die gleiche Grundlage. So wie CoD immernoch (oder zumindest mit Sicheheit bis MW2) auf der Quake 3-Engine beruht, die von Infinity Ward irgendwann mal für eigene Zwecke erweitert wurde.
Das mit der Grundlage stimmt sogar, hat Mr. Howard ja auch schon selber erzählt.
Aber ich will mal einen leicht zu verstehenden Vergleich ziehen.
Mit der Engine und den Weiterentwicklungen der "Bethesda"-Engine verhält es sich genau wie mit einem VW Käfer und einem Porsche.
Grundlage für den Porsche war seinerzeit der allseits beliebte VW Käfer. Der Porsche wird wie bekannt bis heute weiter entwickelt, mit dem Käfer hat der Porsche (außer vier Rädern und Lenkrad) wenig gemeinsam.

Genauso verhält es sich bei der von Bethesda entwickelten Engine. Oder glaubst Du wirklich das Bethesda heute noch die Engine von Daggerfall oder Morrowind benutzt. :Häschen: :Vaterschlumpf:
Du schreibst da gerade,dass die Engine zu Daggerfall ein Käfer war und heute,zu Fallout 76 quasi ein Porsche ist.Dieser Porsche hat keine Reifen,keinen Lenker,einen Käfer Motor,keine Bremsen und das Fahrgefühl sitzt auf einem Kopf von einem Männlein,das im Kreis rennt.
Diese Engine ist für diese Art Spiele einfach zu umständlich für die Entwickler,oder andersrum,die Entwickler bekommen diese Engine für ihr Vorhaben nicht in den Griff.
Bethesda,bzw.diese Studios haben es in 8 Jahren nicht geschafft,die Engine auf über 60 fps zu hieven.Ladezeiten,Bewegungsgeschwindigkeit und Physik an die fps zu koppeln.Ja verdammt noch mal.
Bethesda ist für mich das Vorzeigelabel des Computerspielekapitalismus.
Ganz ehrlich...die können seid dem Mod Ding von mir aus drauf gehn.Keine Ahnung warum ich F4 noch gekauft habe.Ich war igrndwie von ausgegangen es wäre in 144 Hz spielbar.Denkste.2015 (eigentlich 2016.Nov 2015....)so etwas zu releasen....
Zuletzt geändert von manu! am 09.01.2019 13:17, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Danilot
Beiträge: 380
Registriert: 08.09.2015 12:42
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von Danilot » 09.01.2019 13:03

Was ich ebenfalls nicht verstehe ist diese Priorisierung des Echtgeldshops zu diesem Zeitpunkt.

Aus strategischer Sicht war es schon fragwürdig aus einem Singelplayer-Fallout ein gefälliges PVP-Onlinegame entwickeln zu wollen, wegen der Fans, die ihre bisherige SP-Erfahrung schätzen und weil Fallout jetzt nicht das Massenphänomen ist, mit welchem man viele neue Spieler erreichen kann - wer sie kennt mag die Reihe oder eben nicht.

Die potenzielle Zielgruppe des Games war jetzt nicht der große Wurf, hier hätte man noch über Qualität, Zugänglichkeit und positive Spielerresonanz/Hype punkten können.

Dann sind wegen den schlechten Bewertungen noch mehr Spieler weggeblieben ober haben das Game umgetauscht, verbrannt oder bei Vollmond mit Weihwasser vergraben. Die aktiven Spieler wurden nochmal geringer und unter diesen wird die Spielfreude bei vielen immernoch kritisch gewesen sein.

In dieser Situation baut man keinen Echtgeldshop ein. Nehmen wir Battlefield V:

- Miese Spielerresonanz vor der Veröffentlichung,
- hat hinreichend Bugs,
- hat den TTK-Shit-Storm nach Veröffentlichung erlebt,
- viele Inhalte waren und sind im Game noch immer nicht enthalten.

Und jeder weiß, dass EA/DICE über einen Ingameshop Extrageld verdienen will und muss, dass können sie aber nur, wenn die Spieler einigermaßen wohlgesonnen sind und "Frieden" herrscht durch Bugfixes und nachgereichte Inhalte, sonst wirkt der Shop eher wie eine Provokation (gell CoD?).

Und was macht Bethesda? Statt große Bugfixes priorisieren sie den Ingameshop, welcher die Spieler in einer miesen Stimmung nicht abholt...

Das wirkt wie Selbstsabotage, wer trifft da Entscheidungen? Den Shop für die "5 zufriedenen Spieler" hätten sie auch in 2 Monaten einbauen können, wenn der Rest des Games für eine Releaseversion des Spiels adäquat gefixt und die verbliebenen Spieler beruhigt worden wären.

Realsatire

Benutzeravatar
casanoffi
Beiträge: 9173
Registriert: 08.06.2007 02:39
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von casanoffi » 09.01.2019 14:47

Danilot hat geschrieben:
09.01.2019 13:03
...Aus strategischer Sicht war es schon fragwürdig aus einem Singelplayer-Fallout ein gefälliges PVP-Onlinegame entwickeln zu wollen, wegen der Fans, die ihre bisherige SP-Erfahrung schätzen und weil Fallout jetzt nicht das Massenphänomen ist, mit welchem man viele neue Spieler erreichen kann...
Fallout 4 hat sich am ersten Tag immerhin ca. 12 Mio. mal verkauft und bereits Anfang 2017 Skyrim als erfolgreichstes Spiel Bethesdas abgelöst.
Aktuelle Verkaufszahlen kenne ich nicht, aber ich würde das schon als massentauglich einstufen ^^

Nur Fans - oder, besser gesagt, gerade alte Fans - hat man mit 3/4 bestimmt nicht abgeholt. Das waren eher neue Spieler.


F76 hat man aus einem einzigen Grund veröffentlicht: weil diese Art von Spielen super ankommen und man mit ihnen eine Menge Kohle verdienen.
Auch wenn wir gerade in Dauerschleife kotzen, ich bin davon überzeugt, dass die einen super Schnitt machen.


Es zeichent sich ja bereits seit einiger Zeit ab, in welche Richtung sich der AAA-Markt entwickelt.
F76 ist da aktuell nur ein weiterer Mosaik-Stein.
No cost too great. No mind to think. No will to break. No voice to cry suffering.

Benutzeravatar
Danilot
Beiträge: 380
Registriert: 08.09.2015 12:42
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von Danilot » 09.01.2019 14:57

Ja dafür hätten sie ein paar mehr Stärken aus F4 (interessante NPC's und damit lebendige Fraktionen) in F76 übertragen müssen, um diese alten Käufer für das neue Onlinegame anzusprechen. So teilt das neue Game mit dem alten nur die OW, das Grafikdesign, die spielerischen Limitierungen und die Bugs.

Neue Spieler hingegen - wenn schon die alten nicht im Großen angesprochen werden - gewinnt man mit "neuen"/bekannten coolen Features und über positive Stimmung bei den verbliebenen Fans und bestehenden Käufern.

Benutzeravatar
Danilot
Beiträge: 380
Registriert: 08.09.2015 12:42
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von Danilot » 09.01.2019 15:13

Wobei ich sagen muss, wenn F4 wirklich 12 Mio. Käufer hatte, dann mag man bei Bethesda kalkuliert haben: "Ok viele neue Spieler sprechen wir mit dieser bekannten Marke nicht mehr an, aber wenn von den 12 Mio. F4-Käufern 6-8 Mio. zu F76 greifen und wir die Kosten im Rahmen halten, dann kann es mit dem Ingameshop eine echte Milchkuh werden. Es müssen ja nur X% der F76-Käufer dann nochmal ingame Geld ausgeben und das Ding läuft."


Oh je...ok der Wahnsinn hatte wohl Methode. Die haben wohl bis zuletzt daran geglaubt? Ich meine sowas "Simples", so eine Milchkuh geht auch nur mit einem Minimum an Qualitätskontrolle und einem irgendwie tragfähigen Game-Konzept durch.


[Edit]
Das F76 jetzt noch viel Geld einnimmt möchte ich bezweifeln, da muss schon viel zusammen kommen, um daraus in den nächsten Monaten noch einen finanziellen Erfolg zu machen.

HetzeFetze
Beiträge: 17
Registriert: 18.12.2010 20:53
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von HetzeFetze » 09.01.2019 20:55

Wenn ich mich recht entsinne hat nich nur Bethesda dieses Jahr den Griff ins Klo gewagt. Blizzard hat sich auf der Blizzcon auch nicht gerade beliebter gemacht, Bethesda hat dieses Jahr nur den tiefsten Griff gewagt. Manchmal müssen auch die Besten durch das Tal der Tränen marschieren um sich der eigenen Stärken und Fanbase bewusst zu werden. (4Players schaffts ja auch immer wieder, dass sich der ein oder andere Fan nur noch mit AdBlocker auf die Seite traut, bis sie im Forum wieder zu Kreuze kriechen müssen)

Ich bin recht zuversichtlich, dass Bethesda den Wink mit dem Zaunpfahl verstehen wird. Gut, ich dachte sie hätten schon mit Elder Scrolls Online verstanden, dass ihre Fans zwar liebend gern mal mit nem Freund im KoOp durch die OpenWorld wandeln würden, allerdings nicht mit hunderten Unbekannten die die Immersion zerstören, aber manchmal dauerts halt länger.

Sie sollten sich nun darauf besinnen, was ihre Spiele in der Vergangenheit erfolgreich gemacht hat. Wenn sie sich darauf konzentrieren, die Meinung der Marktanalysten dabei konsequent ignorieren und sich die beliebtesten Mods für Fallout 3-4 und Elder Scrolls 3-5 zu Gemüte führen, dann kann Elder Scrolls 6 nur supergeil werden. Dann ist auch der Großteil der Fans wieder versöhnt und ich hätte mal wieder ein Spiel für 1000 schöne Stunden, Skyrim wird so langsam langweilig trotz all der Mods und mittlerweile VR.

Benutzeravatar
casanoffi
Beiträge: 9173
Registriert: 08.06.2007 02:39
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von casanoffi » 10.01.2019 10:17

Danilot hat geschrieben:
09.01.2019 14:57
Neue Spieler hingegen - wenn schon die alten nicht im Großen angesprochen werden - gewinnt man mit "neuen"/bekannten coolen Features und über positive Stimmung bei den verbliebenen Fans und bestehenden Käufern.
Ich hätte mir F76 als Add-on für Fallout 4 sehr gut vorstellen können.
Viele Fans von F4 hätten sowas gerne gehabt. Eine Online-Variante des Hauptspiels. Ähnlich wie es GTA5/RDR2 bieten.

Danilot hat geschrieben:
09.01.2019 15:13
...wenn F4 wirklich 12 Mio. Käufer hatte...
12 Mio. gingen schon am ersten Verkaufstag über die Theke. Nur am ersten :D
Leider gibt Bethesda keine aktuelle Gesamt-Zahl bekannt...
No cost too great. No mind to think. No will to break. No voice to cry suffering.

Benutzeravatar
Danilot
Beiträge: 380
Registriert: 08.09.2015 12:42
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von Danilot » 10.01.2019 10:34

12 Mio. am ersten Tag... Bei solchen Ausgangszahlen werden sie Bethesda jetzt wohl Hochprozentiges und Antidepressiva verteilen - Eisdusche Fallout 76.

Benutzeravatar
Chwanzus Longus
Beiträge: 1797
Registriert: 07.09.2010 07:17
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von Chwanzus Longus » 10.01.2019 13:40

Oh gott, oh gott, was fuer ein Aufschrei, welch Ueberraschung! Fuer die Erkenntnis zum Thema Bethesda braucht diese Redaktion mehr als ein Jahrzehnt... genau DAS ist doch der Skandal. Jahrelang werden die Bug-Absturzdebakel, die sich ununterbrochen aufhaengen, weil einfach alles total ueberfordert ist, mit 90% + gefeiert. Bethesda wechselt 2 mal im Jahr von Fallout auf Skyrim-Mode-Texturen, die Redaktion bruellt vor Begeisterung und applaudiert. Wer sich diesem Kack ueberhaupt noch nach Fallout 3 und Skyrim freiwillig antut muss Geld dafuer bekommen oder krank sein.

Benutzeravatar
Brian Jones
Beiträge: 60
Registriert: 06.06.2008 19:02
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von Brian Jones » 10.01.2019 17:20

Chwanzus Longus hat geschrieben:
10.01.2019 13:40
Jahrelang werden die Bug-Absturzdebakel, die sich ununterbrochen aufhaengen, weil einfach alles total ueberfordert ist, mit 90% + gefeiert. Bethesda wechselt 2 mal im Jahr von Fallout auf Skyrim-Mode-Texturen, die Redaktion bruellt vor Begeisterung und applaudiert.
Du solltest dir einen vernünftigen PC anschaffen dann hängen sich Spiele deutlich seltener auf. :wink:

Nee im ernst, wohl der größte Blödsinn den ich in der letzten Zeit gelesen hab. :hammer: Ich wundere mich nur immer aus welch dunklen Löchern diese HonK´s gekrochen kommen. 8O :Schwein: :roll: :lol:
Thin Lizzy, best Band ever.

Benutzeravatar
JackyRocks
Beiträge: 608
Registriert: 17.11.2014 17:07
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von JackyRocks » 11.01.2019 06:29

Das 4players nun auch auf den Zug aufspringt nachdem so gut wie alle international bekannten Game Review Youtuber schon vor Wochen einen Abgesang auf Bethesda geliefert haben ist ganz nett, befreit aber nicht von der eigenen Verwantwortung. 4players hat weder Fallout 4 noch Skyrim für seine eklatanten technischen Mängel, den wahnsinnig schlechten Patch Support, die Faulheit von Bethesda nach dem Motto "Die Community wirds schon richten." noch die schon bei Skyrim fehlende Vision was ein Rollenspiel sein sollte und können sollte (außer sinnlose Fetch Quests auf einer riesigen Karte ohne tiefgreifende Entscheidungsfreiheit) abgestraft. Stattdessen wurden da Platin Awards noch und nöcher vergeben und jede Ankündigung berichtet. Jetzt zeigt man sich schockiert und spricht hier von einer Demontage in Wochen und Monaten, statt von Jahren.

Die Community tut ja ihr Übriges. Jetzt kommen alle aus ihren Löchern und spielen Hau den Lukas, vor nicht all zu langer Zeit, musste ich mir hier noch erbitterte Debatten darüber liefern, dass Fallout 4 angeblich erzählerisch, technisch und immersionstechnisch auf dem Niveau eines Witcher 3 sein sollte.

Wer wirklich mit offenen Augen gezockt hat und das Fanboy Gehabe zu Hause gelassen hat, der hat das kommen sehen. Fallout 4 war bereits nah am Schrott und hat gezeigt wie vollkommen überlastet die Engine ist und, dass man sie selbst mit Updates nicht mehr in die Moderne retten kann. Wer sich jetzt immer noch hinstellt und behauptet, das ginge, der sollte sich mal mit ein paar Programmierern unterhalten. Die Engine hatte bereits bei Skyrim das Ende ihres Entwicklungszyklus erreicht. Du kannst bestimmte Altlasten aus der Engine schlichtweg nicht herausprogrammieren ohne die komplette Engine mehr oder minder auszutauschen, weil diese Altlasten inhärent sind und seit Jahrzehnten mitgeschleppt werden entsprechend beschränkt diese Engine natürlich auch was du technisch machen kannst, wieviele Assets du verwenden kannst usw. usf. was eine Verwendung einer solchen Engine für immer größer werdende Spiele und Spiele wie MMO's eigentlich vollkommen unmöglich macht.

Auch dieses Gehabe als ob Bethesda anders wäre als andere Entwickler, obwohl man seit Jahren versucht die Community zu verarschen und auszunutzen (Mods als Patches, Bezahlmods, die dann wieder eingestellt werden usw.) ist ein absoluter Witz. Vielleicht sollten Fanboys lieber Fanboys eines Spiels werden und nicht mehr Fanboys eines Entwicklers, dann blamieren sie sich zumindest nicht, wenn der Entwickler so ein paar richtige Eier legt und man selbst ständig behauptet hat, dass selbst die körperlischen Ausscheidungen des Entwicklers nach Rosen riechen.
Bild
Bild
Bild
Bild

Benutzeravatar
Sun7dance
Beiträge: 173
Registriert: 20.11.2007 18:30
Persönliche Nachricht:

Re: Bethesda: Demontage im Zeitraffer

Beitrag von Sun7dance » 11.01.2019 13:38

JackyRocks hat geschrieben:
11.01.2019 06:29
Das 4players nun auch auf den Zug aufspringt nachdem so gut wie alle international bekannten Game Review Youtuber schon vor Wochen einen Abgesang auf Bethesda geliefert haben ist ganz nett, befreit aber nicht von der eigenen Verwantwortung. 4players hat weder Fallout 4 noch Skyrim für seine eklatanten technischen Mängel, den wahnsinnig schlechten Patch Support, die Faulheit von Bethesda nach dem Motto "Die Community wirds schon richten." noch die schon bei Skyrim fehlende Vision was ein Rollenspiel sein sollte und können sollte (außer sinnlose Fetch Quests auf einer riesigen Karte ohne tiefgreifende Entscheidungsfreiheit) abgestraft. Stattdessen wurden da Platin Awards noch und nöcher vergeben und jede Ankündigung berichtet. Jetzt zeigt man sich schockiert und spricht hier von einer Demontage in Wochen und Monaten, statt von Jahren.

Die Community tut ja ihr Übriges. Jetzt kommen alle aus ihren Löchern und spielen Hau den Lukas, vor nicht all zu langer Zeit, musste ich mir hier noch erbitterte Debatten darüber liefern, dass Fallout 4 angeblich erzählerisch, technisch und immersionstechnisch auf dem Niveau eines Witcher 3 sein sollte.

Wer wirklich mit offenen Augen gezockt hat und das Fanboy Gehabe zu Hause gelassen hat, der hat das kommen sehen. Fallout 4 war bereits nah am Schrott und hat gezeigt wie vollkommen überlastet die Engine ist und, dass man sie selbst mit Updates nicht mehr in die Moderne retten kann. Wer sich jetzt immer noch hinstellt und behauptet, das ginge, der sollte sich mal mit ein paar Programmierern unterhalten. Die Engine hatte bereits bei Skyrim das Ende ihres Entwicklungszyklus erreicht. Du kannst bestimmte Altlasten aus der Engine schlichtweg nicht herausprogrammieren ohne die komplette Engine mehr oder minder auszutauschen, weil diese Altlasten inhärent sind und seit Jahrzehnten mitgeschleppt werden entsprechend beschränkt diese Engine natürlich auch was du technisch machen kannst, wieviele Assets du verwenden kannst usw. usf. was eine Verwendung einer solchen Engine für immer größer werdende Spiele und Spiele wie MMO's eigentlich vollkommen unmöglich macht.

Auch dieses Gehabe als ob Bethesda anders wäre als andere Entwickler, obwohl man seit Jahren versucht die Community zu verarschen und auszunutzen (Mods als Patches, Bezahlmods, die dann wieder eingestellt werden usw.) ist ein absoluter Witz. Vielleicht sollten Fanboys lieber Fanboys eines Spiels werden und nicht mehr Fanboys eines Entwicklers, dann blamieren sie sich zumindest nicht, wenn der Entwickler so ein paar richtige Eier legt und man selbst ständig behauptet hat, dass selbst die körperlischen Ausscheidungen des Entwicklers nach Rosen riechen.
Ja, das hat was, muss man zugeben!
Ich erinnere mich an meine PS3 Version von Skyrim. Da gabs anfänglich einen massiven Bug, der das Weiterspielen komplett unmöglich machte. Wurde alles beiläufig abgetan mit den Worten, dass das im Falle Skyrim nicht sonderlich ins Gewicht falle, weil das Spiel halt abseits dessen einen enormen Sog auslösen würde.

Der rettende Patch kam übrigens erst Monate später!

Antworten