The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

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ddd1308
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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von ddd1308 » 18.10.2014 00:35

Hatte heute wieder Zeit um an The Evil Within zu gehen und musste des Schwierigkeitsgrad runter drehen :roll:

Abgesehen von den bereits angesprochenen Gegnern war Kapitel 5 saustark. Düster, dreckig, mysteriös. Zwei oder drei mal bin ich auch kurz erschreckt. Aber jetzt Kapitel 6... was ein Bullshit. Endlos Gegner spawning: ballern, ballern, ballern oder rennen und 50 Gegner hinter sich her schleifen. Trotz dem leichten Schwierigkeitsgrad brauchte ich locker 10 Anläufe bis ich ne bestimmte Stelle geschafft habe. Ging mir extremst auf den Zünder. Ich hoffe es wird jetzt wieder besser :roll:
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Temeter 
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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von Temeter  » 18.10.2014 01:52

Thommy741 hat geschrieben:Dass viele hier aufschreien "das Spiel wäre nicht gruselig" hat doch sicherlich auch was damit zu tun, dass unsere Gesellschaft (und gerade Videospieler und Horrorfilm-Liebhaber) auf Dauer einfach "abstumpfen" was gruselige Inhalte angeht. Ein blutverschmiertes Zimmer ist auch nur die ersten hundert male gruselig und ja - ihr sehr ja selbst wieviel "gore" bereits in "The Evil Within" ist, weil die meisten das Thema einfach nur noch mit Metzgern, Fleisch und Blut verbinden.
Ich glaube diejenigen, die sich storytechnisch "langweilen" sollten das Ganze vielmehr als "atmosphärischen Survival-Titel" zu sehen, denn das werde ich auch tun und mehr erwarte ich von dem Spiel auch nicht.

Sein wir ehrlich: In letzter Zeit ist Horror einfach etwas unkreativ geworden und jeder von uns kann sicher ganz easy ne Liste mit 20+ Horror-Tropes anfertigen, die er bereits VOR DEM TRAILER alleine vom "Namen" und 1-2 Screenshots erwartet hat. Wirklich überrascht hat mich sowieso kaum ein Videospiel in letzter Zeit und jemand ohne "Schockmomente" effektiv für einen langen Zeitraum zu gruseln ist schon eine hohe Kunst.
Etwas in die Richtung hätte ich auch erst vermutet, aber Alien Isolation ist so klassischer Monsterhorror wie es nur geht, und das funktioniert wunderbar. Ein erfahreneres Publikum erkennt Horrorklischees sehr schnell, und Alien nutzt diese ebenfalls, nur wirken sie, weil man im Idealfall einfach nicht daran denkt, dass es sich lediglich um ein Spiel hält.

Horror basiert auf Atmosphäre und Themen, die man aufbauen muss. Genauso gibt es Pacing, damit er sich erhält und Schreckensmomente erzeugen kann, wenn man sie nicht erwartet. Spoiler für die ersten 30 Minuten incoming, dass umschreibt das Problem imo ganz gut:

Schon die Eingangshalle: Leichen an sich sind nicht unheimlich, noch weniger heute. Nur nutzen Horrorspiele seit Ewigkeiten eben Tricks, die bis heute einer Szene ihre Stimmung verleihen: Ein ausgearbeitetes Vorspiel, flackerndes Licht, unbestimmte Geräusche, schaurige Musik, ein Gewitter, rauschende Fernseher. Spiele und Filme nehmen sich Zeit.
Was hatte EW? Eine Taxifahrt mit einer handvoll unbestimmer Charachtere, sowieso einem lehren Platz vor dem Gebäude. Und dann ein langweiliger Raum mit ein par Toten. Außerden denen war da überhaupt nichts von Interesse.

Im Anschluss wirft es einem gleich erst einen teleportierenden Assassinen entgegen. Kommt dermaßen aus dem nichts, dass es fast komisch wirkt.
Als nächstes kommt man gleich in Horror Slasher Klischee Nr 1. Genauso aus dem Kontext gerissen und innerhalb weniger Minuten abgearbeitet. Stilmittel: Verstümmelte Leichen stapeln und ein Monsterdesign a la 'ein par Nägel hier, ein par Nägel da'.
Dann stürzt die Stadt plötzlich ohne sichtbaren Grund ein, dann gehts gleich wieder zum nächsten Schauplatz...

Horror braucht Timing und Aufbau. EW scheint einem fast zusammenhangslos zusammengewürfelte Horror-Höhepunkte anderer Spiele entgegenzuwerfen, ohne wirklich Konsistenz zu bieten. Allzuweit bin ich noch nicht, aber der Eindruck drängt sich mir immer mehr auf.
Vielleicht ist es ja wirklich ein modernes RE4. Ich habe mich schon öfters gefragt, ob sich so ein Spiel heutzutage noch halten könnte, wenn es nicht mehr so fremdartig wirkt.

Prosh
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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von Prosh » 18.10.2014 03:21

Temeter hat geschrieben: Horror braucht Timing und Aufbau. EW scheint einem fast zusammenhangslos zusammengewürfelte Horror-Höhepunkte anderer Spiele entgegenzuwerfen, ohne wirklich Konsistenz zu bieten. Allzuweit bin ich noch nicht, aber der Eindruck drängt sich mir immer mehr auf.
Vielleicht ist es ja wirklich ein modernes RE4. Ich habe mich schon öfters gefragt, ob sich so ein Spiel heutzutage noch halten könnte, wenn es nicht mehr so fremdartig wirkt.
Ja der Anfang ist wirklich nicht sonderlich gelungen, hab mir in etwa das Gleiche gedacht wie du zu Beginn. Allerdings wird das Spiel mit zunehmender Dauer meiner Meinung nach immer besser und Atmosphärischer (bin Kapitel 6). Wenn du sagst: "Horror braucht Timing und Aufbau", dann solltest du dem Spiel auch die Zeit geben,- sich aufzubauen und nicht zu früh urteilen. Wie gesagt, es wird besser :-)

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Temeter 
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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von Temeter  » 18.10.2014 03:26

Prosh hat geschrieben:Ja der Anfang ist wirklich nicht sonderlich gelungen, hab mir in etwa das Gleiche gedacht wie du zu Beginn. Allerdings wird das Spiel mit zunehmender Dauer meiner Meinung nach immer besser und Atmosphärischer (bin Kapitel 6). Wenn du sagst: "Horror braucht Timing und Aufbau", dann solltest du dem Spiel auch die Zeit geben,- sich aufzubauen und nicht zu früh urteilen. Wie gesagt, es wird besser :-)
Wie gesagt: Dass soll keine volle Kritik sein. :wink:

Aber Danke, dann bin ich mal gespannt. Neugierig macht mich das Ding auf jeden Fall. Abwechslung hat seinen Wert.

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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von Reenchen91 » 18.10.2014 08:40

Also bin gerade in Kapitel 5.Das Kampfsystem find ich eigentlich gar nicht mal so schlecht, die Items kann man gut austauschen, geht einfach und schnell.Munition findet man nicht all zu viel, außer es erwartet einen eine kleine Horde Gegner, dann kann man mit 2 Kugeln mehr rechnen^^Die Art Bolzen herzustellen find ich gut.
Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen und nicht zu einfach(spiele auf den 2. Schwierigkeitsgrad)
Gruselfaktor war jetzt nicht ganz so schlimm wie gedacht, aber für mich reicht es zu.Es hatte bis jetzt auf jeden Fall seine Momente.Was ich aber nicht verstehe, wieso kann er die Axt, wenn man mal eine findet nicht mehrmals einsetzen? Und wieso gehen Nahkampfangriffe nicht auch mit dem Messer, wenn man doch so ein schönes bei einem Silent Kill hat?Nahkampfangriff schon 2 mal aufgewertet und es brauch immer noch ewig einen Gegner damit ernsthaft schaden zu können.Und aus irgend einen Grund, will ich immer mit Viereck zuschlagen und nicht mit Dreieck.Und wie ich schon mal erwähnt hatte,ich aber dennoch wirklich schade finde, ist das die Grafik hätte soviel besser aussehen können, wieso haben die das so "schlampig" gemacht(Ps3) :(
Aber sonst...kann ich nicht viel aussetzen.
Mich hat es irgendwie gepackt und ich kanns eigentlich nur weiterempfehlen.

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CryTharsis
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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von CryTharsis » 18.10.2014 10:57

Prosh hat geschrieben:
Temeter hat geschrieben:Horror braucht Timing und Aufbau. EW scheint einem fast zusammenhangslos zusammengewürfelte Horror-Höhepunkte anderer Spiele entgegenzuwerfen, ohne wirklich Konsistenz zu bieten. Allzuweit bin ich noch nicht, aber der Eindruck drängt sich mir immer mehr auf.
Vielleicht ist es ja wirklich ein modernes RE4. Ich habe mich schon öfters gefragt, ob sich so ein Spiel heutzutage noch halten könnte, wenn es nicht mehr so fremdartig wirkt.
Ja der Anfang ist wirklich nicht sonderlich gelungen, hab mir in etwa das Gleiche gedacht wie du zu Beginn. Allerdings wird das Spiel mit zunehmender Dauer meiner Meinung nach immer besser und Atmosphärischer (bin Kapitel 6). Wenn du sagst: "Horror braucht Timing und Aufbau", dann solltest du dem Spiel auch die Zeit geben,- sich aufzubauen und nicht zu früh urteilen. Wie gesagt, es wird besser :-)

Das sehr häufige Wechseln von Szenarien ist das größte Plus und gleichzeitig das größte Minus. Man fühlt sich wie in einer Achterbahnfahrt: das Gefühl hin-und-her geschüttelt zu werden ist großartig, aber da alles so schnell geht, kann man es nicht wirklich geniessen (im späteren Verlauf nimmt TEW jedoch auch Tempo raus).
In gewisser Weise ist das natürlich Selbstzweck, wir haben mit TEW quasi ein Best-of-Horror quer durch die Videospiele-Geschichte. Aber ich denke, durch die Entwicklung der Handlung erscheint das ganze weniger als bloßer Selbstzweck, sondern eher zusammenhängend. Ich habe es zwar noch nicht durchspielt, aber das Silent Hill-typische Moment scheint hier sehr wichtig zu sein, was die Story angeht.

Witzigerweise ist es nahezu immer dann am schwächsten, wenn es an RE4 erinnert, Kapitel 6 ist (besonders nach den grandiosen beiden Kapiteln davor) ein gutes Beispiel dafür. Dann zeigt es nämlich wie überholt das Konzept ist. (An dieser Stelle empfehle ich jedem RE4 mal wieder rauszukramen. Ich habe es letztens getan und habe mich richtig erschreckt darüber, wie altbacken es doch ist. Ausserdem wurde mir klar, dass RE6 u.a. gerade deswegen so mittelmäßig ist, weil es noch stärker als Teil 5 an den vermeintlichen Klassiker erinnert.)
Besonders in Horrorspielen, in denen die Stimmung und Inszenierung so wichtig sind, ziehen bestimmte Designentscheidungen eines RE4 einfach nicht mehr. Outlast, Amnesia oder TLOU haben gezeigt, wie Spiel und Inszenierung flüssig ineinandergreifen können, so dass man nicht wirklich das Gefühl hat vor einem Videospiel zu sitzen. Aber bei Mikamis Ansatz (meistens bei den eher actionorientierten Passagen) kommt immer das klassische Videospiel stärker durch als der Ansatz der Erwachsenenunterhaltung oben genannter Titel.

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Nik_Cassady
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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von Nik_Cassady » 18.10.2014 14:33

Zwischenzeitlicher Vergleich nach Kapitel 10 mit Dead Space 2 (meinem post RE-Favoriten in Sachen Survivalhorror):

man stirbt zu oft. Die Bosse könnten fast aus Dark Souls sein. Schwer und immer erst nach mehreren Anläufen zum Üben zu schaffen (instakill sei Dank). Das führt aber bei mir dazu, dass ich keine "Angst" vor dem Bildschirmtod bekomme, weil mir eh klar ist, dass ich bei jedem Boss einen Retrymarathon vor mir hab. Nimmt dem Spiel für mich jede Bedrohung und ermöglicht mir keine Immersion (bei DE2 hab ich mich regelmäßig fies erschreckt, bei TEW bei aus oben genannten Gründen gar nicht).

Der Rest reicht aber aus um weiter zu spielen. Einen zweiten Playthrough wirds aber wohl erstmal nicht geben.

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ddd1308
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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von ddd1308 » 18.10.2014 22:26

Also Kapitel 6 ist wirklich mal richtig :roll: :roll: :roll: Sowas stupides, langweiliges, schlauchiges und blödes habe ich schon lange nicht mehr an Leveldesign gesehen. Ich hab gerade 0 Motivation weiter zu spielen u. a. weil der
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mich nervt. Oh, surprise... mal wieder etwas an dem Game was mich nervt :roll: Ich glaube ich verkauf das Teil wieder, hab echt kein Bock mehr...
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CryTharsis
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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von CryTharsis » 19.10.2014 10:37

Es ist nicht böse gemeint, ich möchte niemandem auf die Füße treten, aber ich denke einige übertreiben hier ein wenig was das "Genervtsein" angeht oder sind etwas schwierigere Spiele einfach nicht gewohnt, da muss man nicht das Spiel schlechtreden. TEW muss nicht gefallen, ich selbst bin hin und hergerissen, weil es zum einen großartige Abschnitte gibt und zum anderen langweilige und/oder altbackenene Level. Aktuell bin ich in einem Abschnitt, welcher sehr an RE4 erinniert und ich merke wie die Lust auch bei mir etwas schwindet, aber das ist jetzt kein Grund um genervt zu sein und das Ding gleich in die Ecke zu schleudern.

Also geht es um den Schwierigkeitsgrad? Jeder will ein RE alter Tage oder zumindest ein Resi 4, aber kaum wird es nur etwas anspruchsvoller müssen Schwierigkeitsgrade zurückgefahren werden oder man will das Spiel direkt verkaufen? Könnt ihr euch denn nicht mehr an RE4 erinnen? El Gigante, der Dorfchief usw.? Von SotD, dem anderen "neueren" Mikami Horrorgame will ich gar nicht erst anfangen... Das waren richtig knackige Endgegner, klassisches japanisches gameplay Design: beobachten, in Bewegung bleiben, eventuelle Schwachstellen finden...das ist auch typisch für die TEW-Bosse, jedoch fallen diese (zumindest bisher) einfacher aus. Es wird einem stellenweise geradezu aufgedrückt, wie man den jeweiligen Boss besiegt. Alleine die Armbrust ist eine verdammt starke Waffe, wenn man weiß, was man mit den verschiedenen Geschossen anrichten kann.

Und das alles sage ich als sehr ungeduldiger Spieler, der z.B. bei den Souls Spielen sehr früh und sehr häufig das Handtuch geworfen hat. :lol:

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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von ddd1308 » 19.10.2014 10:56

Siehste mal, Dark Souls habe ich ohne Frust durchgespielt :wink:

Genervt sein kommt ja nicht nur von einem einzigen Kritikpunkt in einem Game, sondern ist eine Kombination aus mehreren. In meinem Fall das mittlerweile völlig stinklangweilige Leveldesign (nachdem es anfangs doch sehr gut und offen war), das Abwehren bzw. Umlaufen von Gegnerwellen, One-Hit-Kills und die (bisher) völlige Undurchsichtigkeit der Story. All das führt eben dazu, dass die Motivation in den Keller sackt und man genervt ist. Und das ist in Kabitel 6 für mich eben ganz extrem. Dass ich jetzt aufgrund von Munitionsarmut einen Zwischenboss nicht schaffe obwohl ich vorher eingesammelt habe was da war und stellenweise die Kollisionsabfrage so schlecht ist, dass er mich verwundet obwohl er 1 Meter neben mir die Attacke macht und gleich mit 1, 2 Angriffen nachsetzt, ist dann eben der Punkt auf dem i, was mich das Game abbrechen lässt.
Wenn mich das ganze Kapitel nicht schon so gelangweiligt hätte, wäre wahrscheinlich noch Motivation vorhanden mich mit dem Zwischenboss zu beschäftigten (wie im von dir angesprochenen Dark Souls), aber da ich bis zu diesem Punkt schon mit sinkender Lust durch das Kapitel bin, habe ich dafür wirklich keinen Nerv mehr.
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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von JaqueresX » 19.10.2014 13:18

Dabei ist das noch einer der leichteren Bosse im Spiel. Solange man sparsam bleibt hat man eigentlich immer genug Munition.
Finde den Schwierigkeitsgrad sehr angenehm. Schwer finde ich es nicht, alles bisher gut machbar. Und die Story nimmt ab Kapitel 8 erst richtig Fahrt an. Probiers einfach nochmal, besonders die zweite Hälfte des Spiel hat großartige Momente. Bestes Horrorspiel seit Jahren.

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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von CryTharsis » 19.10.2014 13:32

ddd1308 hat geschrieben:Siehste mal, Dark Souls habe ich ohne Frust durchgespielt :wink:
Ach komm, als ob du nicht mindestens einmal angepißt gewesen wärest. :wink:

Jetzt finde ich es aber verständlicher.


Hier mal mein persönlicher Survival-Guide (Stand: Kapitel8 ):
SpoilerShow
- Umgebung ausreichend erkunden um Munition und Bauteile zu finden, liegt genug rum (Fässer, Kisten
u.ä. zerschlagen!)
- wenn möglich, Gegner per stealth-move besiegen oder "mit" der Umgebung (Leichenteile,Fässer
anbrennen, Folterinstrumente benutzen usw.)
- immer wieder aufleveln, am wichtigsten (chronologisch): Energie, Ausdauer, Spritzen.
Wenn man die vorherigen Punkte beherzigt, sollte man auch die Munition aufleveln, da man sonst mehr
findet als man tragen kann. Wer häufig die Pistole verwendet, sollte besonders die Präzision aufleveln.
- Fackeln und Beile aufsammeln. Mit beiden Waffen kann jeweils ein Gegner mit nur einem Schlag getötet werden (aufpassen: Nahkampf!), schwierigere Gegner lassen sich nicht direkt mit der Fackel töten, können aber nahegelegene Gegner anzünden
- Armbrust:
-Elektrobolzen machen den Gegner langsamer. Besonders geeignet um eine größere Gruppen zu
"entschleunigen"
-Eisbolzen sind besonders für größere, schwierigere Gegner und Endgegner geeignet, da sie dadurch
sekundenlang lahmgelegt werden und man sie dann mit weiteren Waffen bearbeiten kann
- unsichtbare Gegner kann man gut hören und eingermasen durch ihre Bewegungen lokalisieren (auf Pfützen und umherliegende Gegenstände achten)
- die Standardgegner lassen sich leicht austricksen, sobald sie einen bemerkt haben: einfach etwas
weiter weglaufen und dann hinter einer Ecke verstecken. Meisten bleiben sie kurz davor stehen und
drehen wieder um, was stealth kills ermöglicht

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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von Thommy741 » 19.10.2014 14:56

Abgesehen von den Gegnerwellen (das hat in so nem Spiel nix verloren!) klingt es ziemlich geil, dass die Munition wirklich ausgehen kann, wenn man nicht astrein wirtschaftet! Ich wünsche mir von dem Spiel wirklich, dass ich mich über jede Patrone freue.

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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von Rooster » 19.10.2014 20:37

gegnerwellen halten sich ja glücklicherweise sehr in grenzen. in sachen munition hatte ich schon ein paar mal wirklich mit einer einzigen patrone im magazin zu kämpfen. das spiel steuert mit hilfe von drops schon ungefähr den eigenen vorrat aber halt immer nur so das es gerade noch reicht ;) echt klasse!

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Re: The Evil Within |OT| " 'Til the butcher cuts me down..."

Beitrag von CryTharsis » 20.10.2014 08:26

Richtig geil, wie sich das Spiel entwickelt. Als Fan der späten 90er Jahre Horrorspiele kommt man hier voll auf seine Kosten, aber man merkt auch, dass sich Mikami von westlichen Grusel Titeln hat beeinflußen lassen. Auch wenn man etwas mehr Eigenständigkeit und hin und wieder etwas weniger Offensichtlichkeit vermißt, ist das hier für mich bisher immerhin so eine Art Best Of an Videospiel-Horror der letzten 20 Jahre. Ich hoffe nur, dass jetzt keine lahmen Abschnitte mehr kommen.
Zuletzt geändert von CryTharsis am 20.10.2014 09:34, insgesamt 1-mal geändert.

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