world in conflict - wirklich nötig?
Verfasst: 13.09.2007 15:15
Ich tippe hier meine Gedankengänge nieder, da mich Antworten auf ein politisches Adventure, hier bei 4players.de, nachdenklich gestimmt haben.
Es wurde besprochen, ob man Politik und Spiele trennen sollte.
ICH finde es absolut falsch, ja gefährlich genau dieses zu tun.
Nichts ist einfach nur ein Spiel. Man unterschätzt wie einfach Menschen, vor allem Jugendliche, manipulierbar sind - wie schnell man ein falsches Weltbild erhält, weil man ohnehin zu faul ist, sich über den korrekten Sachverhalt zu informieren.
Die Jugend verroht ohnehin und nun noch jede Geschichtsfälschung zu akzeptieren und Kriege in spielerischer Form, mit sinnfreien und falschen Feindbildern, zu legitimerien, ist fatal.
Ich persönlich sehen das kommende World in Conflict sehr, sehr kritisch.
Es sieht fantastisch aus, keine Frage, und es wird strategisch auch einiges zu bieten haben - aber warum Krieg mit Atombomben? Warum Russland als Gegner? Warum reale waffensysteme? Warum Massenvernichtungen, um das Spielziel zu erreichen?
Das ist kein reines Spiel! Für mich ist das versteckte Propaganda und verherrlichende Militarisierung!
Wie politisch gebildet unsere Jugend ist, steht ausser Frage - nämlich gar nicht. Und wie unberührt uns der Krieg im Irak läßt, brauche ich auch keinem zu erzählen.
Bloss wird diese Art von Spiel das noch mehr unterstützen. Krieg wird oberflächlich. Es ist kein Gedanke mehr an Menschen präsent, die ihre Familien verlieren oder verhungern oder verschüttet werden oder Körperteile verlieren, sondern wir sehen Krieg als eine Sache, wo Panzer und Hubschrauber Häuser oder andere Fahrzeuge zerstören.
Das Weltbild unserer und der kommenden Generation ist und wird total verzerrt.
Und wenn ein Spieletester über die Preview von WiC schreibt "Als ich die Atomexplosion am Horizont sah, habe ich mich sofort in das Spiel verliebt" (Gameswelt) oder ein anderer Redakteur zu Brothers in Arms meint "Erst sie Serie schauen und dann am Rechner nachspielen" (Gamecaptain) fasse ich mir an den Kopf und frage mich, wo wir eigentlich mittlerweile stehen.
So etwas kann doch kein gesundes Hirn wirklich denken!
Wir sollten uns mal fragen, ob Spiele dieser Art, in der heutigen Zeit mit den gegenwärtigen Konflikten, wirklich nötig sind...
Es wurde besprochen, ob man Politik und Spiele trennen sollte.
ICH finde es absolut falsch, ja gefährlich genau dieses zu tun.
Nichts ist einfach nur ein Spiel. Man unterschätzt wie einfach Menschen, vor allem Jugendliche, manipulierbar sind - wie schnell man ein falsches Weltbild erhält, weil man ohnehin zu faul ist, sich über den korrekten Sachverhalt zu informieren.
Die Jugend verroht ohnehin und nun noch jede Geschichtsfälschung zu akzeptieren und Kriege in spielerischer Form, mit sinnfreien und falschen Feindbildern, zu legitimerien, ist fatal.
Ich persönlich sehen das kommende World in Conflict sehr, sehr kritisch.
Es sieht fantastisch aus, keine Frage, und es wird strategisch auch einiges zu bieten haben - aber warum Krieg mit Atombomben? Warum Russland als Gegner? Warum reale waffensysteme? Warum Massenvernichtungen, um das Spielziel zu erreichen?
Das ist kein reines Spiel! Für mich ist das versteckte Propaganda und verherrlichende Militarisierung!
Wie politisch gebildet unsere Jugend ist, steht ausser Frage - nämlich gar nicht. Und wie unberührt uns der Krieg im Irak läßt, brauche ich auch keinem zu erzählen.
Bloss wird diese Art von Spiel das noch mehr unterstützen. Krieg wird oberflächlich. Es ist kein Gedanke mehr an Menschen präsent, die ihre Familien verlieren oder verhungern oder verschüttet werden oder Körperteile verlieren, sondern wir sehen Krieg als eine Sache, wo Panzer und Hubschrauber Häuser oder andere Fahrzeuge zerstören.
Das Weltbild unserer und der kommenden Generation ist und wird total verzerrt.
Und wenn ein Spieletester über die Preview von WiC schreibt "Als ich die Atomexplosion am Horizont sah, habe ich mich sofort in das Spiel verliebt" (Gameswelt) oder ein anderer Redakteur zu Brothers in Arms meint "Erst sie Serie schauen und dann am Rechner nachspielen" (Gamecaptain) fasse ich mir an den Kopf und frage mich, wo wir eigentlich mittlerweile stehen.
So etwas kann doch kein gesundes Hirn wirklich denken!
Wir sollten uns mal fragen, ob Spiele dieser Art, in der heutigen Zeit mit den gegenwärtigen Konflikten, wirklich nötig sind...