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zzzzzzzzzK
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Beitrag von zzzzzzzzzK » 07.09.2018 06:58

Tripplepost!

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Hat mir ganz gut gefallen. Beim Informieren wurde sich immer recht schnell an den homo Aspekt der Erzählung aufgehangen, weswegen ich da irgendwie etwas anderes erwartet habe (und es ist gut, dass es anders ist). Es mag zwar knistern, und die ein oder andere Szene entfernt was Orgastisches an sich haben, und die Schauer-Romantik sowie eine klare Fixierung auf weibliche Opfer sind gegeben, aber mit Liebe - oder schlimmer - mit irgendwas, das diese unsäglichen Teenie-Twilight-Schnulzen-Viecher vorwegnimmt oder andeutet, hat das zum Glück nicht allzu viel gemeinsam. Ne, kann schon nachvollziehen, wieso Stoker so sehr davon beeinflusst wurde.

Carmilla stand zwar schon länger auf dem Zettel, aber dieses Lesben-Gedöns hat es mich (unberechtigterweise) immer etwas vor mich herschieben lassen ... Initialzündung, es doch zu lesen, war schließlich ihr Auftreten in der Castlevania-Stage von Smash Ultimate .. rofl ... aber hey, als man Dracula, das "Frankenstein-Monster" , den Werwolf - Grundpfeiler eines ganzen Genres und mehr - zusammenpackte und Carmilla (natürlich in Hommage an ihr Auftauchen in Castlevania) auch vorkommt, wurde ich neugieriger!
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Blood-Beryl
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Beitrag von Blood-Beryl » 08.09.2018 12:55

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Nette und zuweilen durchaus anrührende Coming of Age Story, die einen ein wenig an die damals hin und wieder vielleicht auftretende "Die Welt ist gegen mich"-Teeniestimmung erinnert, ohne dabei die Protagonistin zu weinerlich zu machen.

Deren (meist emotionales, selten rationales) Auftauen lässt sich zunächst auch ganz gut an und manche Szenen hatten für mich auch durchaus emotionalen Impact, aber die Beziehungsentwicklungen mit den anderen Figuren war mir dann doch viel zu sehr Knall auf Fall, was sie eher wenig greifbar gemacht hat.
So gab es zwar ein rundes, sich aber wie eine hastig abgearbeitete Checkliste anfühlendes Ende.

Etwas schade, denn da wäre deutlich mehr Profil drin gewesen.

Trotzdem eine nette, kurzweilige Geschichte.
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Freya Nakamichi-47
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Beitrag von Freya Nakamichi-47 » 09.09.2018 22:04

Zuletzt gelesen: "Der dunkle Wald" von Cixin Liu. Gefällt mir noch besser als der erste Teil, überhaupt mal ganz spannend, einen Chinesen zu lesen. Man merkt der Ü förmlich an, wie schwer es ist, Chinesisch ins Deutsche zu übersetzen, das klingt manchmal ganz schön poetisch, obwohl der Autor das vielleicht gar nicht so beabsichtigt hatte. Ich kann kein Chinesisch, deshalb mutmaße ich da nur. Der zweite Teil war super, jetzt freue ich mich auf den dritten, der ja schon fertig geschrieben ist und nur noch auf seine deutsche Ü wartet.

Ich halte ja "The Expanse" für die beste Sci-fi-Serie aller Zeiten, noch ganz weit vor "Star Wars" und "Star Trek", und nun habe ich mal angefangen, "Leviathan erwacht" zu lesen. Bin ganz angetan bisher, aber erst auf Seite 100, kann also noch nicht viel dazu sagen, außer daß es wirklich gut geschrieben ist und die Spannungskurve dauernd oben hält. Man wechselt ständig zwischen Holden und Miller und will wirklich immer nur wissen, wie es weitergeht. Sehr gut.

Ach ja, wen ich gar nicht mag: George R. R. Martin. Langweiligster Schriftsteller aller Zeiten, viel zu vorhersehbar. Da lobe ich mir doch das Duo, das unter dem Pseudonym James S. A. Corey schreibt. Ich bin ja schon lange auf der Suche nach einem Nachfolger für Frank Herbert, vielleicht wird das ja mal was.

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Beitrag von zzzzzzzzzK » 10.09.2018 03:08

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Irgendwie genau das, was ich mir davon erwartet hatte, aber dann irgendwie auch eher weniger. Kann ich irgendwie nicht so recht in Worte fassen. Ist halt im Mainstream dermaßen durchgenudelt, dass man es kennt und so gut wie alles klar wie Kloßbrühe ist, ohne dass man es eigentlich kennt (habe auch den Film nicht gesehen). Ein innerlich zerrissener, sich auf der ewigen Suche nach dem Sinn befindlicher Vampir als tragische Figur ist halt nichts Neues (mehr), selbst wenn man sich vorher nicht damit beschäftigt hat.

Hat mir trotzdem gut gefallen. Die Charaktere fand ich gelungen (wenngleich es im letzten Viertel ein kleinere Schwächen in dem Sektor gibt) und einige Fragen zur Unsterblichkeit, die behandelt werden, haben mich durchaus angeregt (Veränderung, wie es wohl sein mag, wenn man der körperlichen Entwicklung des Menschen entzogen wird etc.)

Was ich an dieser modernen Verwurstung etwas vermisste, war das romantische Flair von alten Schlössern und der Gleichen, aber das kann ich dem Buch nicht zum Vorwurf machen. Das Setting und die Zeitepoche(n) sind trotzdem genau meins. Positiv dagegen ist, dass die Vampire hier noch keine dauergeilen Allesficker sind :ugly:

Das Ende, nach dem Interview, ist lustig :lol:

Jetzt habe ich aber erstmal genug von Blutsaugern.
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Beitrag von zzzzzzzzzK » 13.09.2018 06:03

Ich bin mir immer nicht so sicher, ob ich nicht lieber den letzten Beitrag editiere oder ob ich nicht einfach einen Doppelpost mache, um den Thread zu pushen ... :ugly: Kinners müssen doch lesen!

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EInen weiteren gothic klassiker mal endlich vorgenommen. King schrieb vor Ewigkeiten in seinem Danse Macabre, dass Frankenstein heute wohl kaum noch gelesen werde und mit Frankenstein oftmals sich heute auf das Monster und nicht, wie es eigentlich ist, auf den Wissenschaftler bezogen wird.
Wenn man hier nur rangeht im Hinblick auf die Verwurstungen Hollywoods oder von dem ausgehend, was man sich heute darunter vorzustellen vermag, dann wird man wohl etwas verdutzt sein, da sich der Horror hinter einer wunderschönen Wiese mit zahlreichen Blumen versteckt, und jede Brise auf der Haut zu spüren sein wird.
Das Außenseiter-Gefühl, dieses Verlangen, dazugehören zu wollen, der Schrei nach Liebe und Zuneigung, die Verzweiflung, die Isolation, der entstehende Hass - meines Erachtens auch hunderte Jahre später noch ergreifend und nachvollziehbar und klasse umgesetzt. Hat mir gefallen.

Gut, da drin gibt es eine unendliche Menge von (den Umständen entsprechend imo nicht gänzlich unberechtigten) Selbstmitleid aus mehreren Richtungen. Vielleicht mag ich es deswegen :ugly:
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Beitrag von zzzzzzzzzK » 03.11.2018 06:34

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Nicht nur für das Germanistik-Seminar zu gebrauchen. :ugly: Hat alles, was man braucht, von Spannung, romantischer Landschaftsidyllen, narzisstischen Arschlöchern über unheimliche Szenen! Ich wünschte mir nur manchmal, Hoffmann hätte in seinem Leben mehr als 4 Absätze gemacht.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru » 05.11.2018 13:27

Hi, I'm Kindra! hat geschrieben:
03.11.2018 06:34
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Nicht nur für das Germanistik-Seminar zu gebrauchen. :ugly: Hat alles, was man braucht, von Spannung, romantischer Landschaftsidyllen, narzisstischen Arschlöchern über unheimliche Szenen! Ich wünschte mir nur manchmal, Hoffmann hätte in seinem Leben mehr als 4 Absätze gemacht.
Ich fand das damals auch geil, bis auf die besagten manchmal schwer zu glauben, dass das Teil 200 Jahre alt ist. Jahrzehnte vorPoe, Lovecraft und allen anderen macht der halt mal sowas.
Dort wollen wir ringen miteinander, und wer den andern herabstößt, ist König und darf Blut trinken

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Beitrag von zzzzzzzzzK » 01.12.2018 04:49

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Als ich von der Neuauflage dieses Klassikers von Algernon Blackwood erfuhr, schlug ich gleich zu. Es handelt sich, glaube ich, zwar nicht um eine neue Übersetzung, aber was soll's. Jedenfalls enthält das Buch neben der 1907 erschienenen tollen Erzählung noch ein Vorwort, den tatsächlichen Reisebericht der Kanufahrt von Blackwood, die diese Geschichte inspirierte, sowie einen kurzen wissenschaftlichen Abriss zur Geschichte der Kanufahrt und der Bedeutung der Donau für die dt. Gesellschaft bis hin zur propagandistischen Ausschlachtung durch die Nazis.
Wirklich sehr empfehlenswert, wenn man drauf steht.
Nebenbei erwähnt sei, dass darin das Wort Donaudampfschifffahrtsgesellschaft vorkommt ... :lol:

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Noch nicht ganz gelesen, und ich weiß auch nicht so recht, ob das geschehen wird. Es war der vielleicht letzte Versuch meinerseits, mit ihm warm zu werden (oder zumindest wärmer, es ist ja nicht so, als fände ich es schlecht ...), aber wieder komme ich zum Schluss, dass er wohl nichts für mich ist, wenngleich ich sein Erzähltalent ("Lagerfeuerstimmung") wirklich zu schätzen weiß. Ich dachte, vielleicht klappt es ja mit den Kurzgeschichten ...

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Schon vor'ner ganzen Weile gelesen. Neben Meisterwerken von Bierce und Poe (Untergang des Hauses Usher) oder Wells Das rote Zimmer, Die weissen Gestalten von Arthur Machen usw., haben es mir einige Kurzgeschichten der enthaltenen Autorinnen angetan: Die Werwölfin (1896) von Clemence Housman hat wirklich einen saucoolen Charakter zu bieten. Mary E. Wilkins-Freemans Die Schatten an der Wand blieben mir auch im Gedächtnis, wenngleich solcherlei Texte allgemeinhin wohl eher vergessen sind. Von Dunsany ist auch etwas drin, und den wollte ich schon immer mal lesen, aber die eine Geschichte sagte mir jetzt nicht allzu sehr zu (Die erschütternde Geschichte von Thangobrind, dem Juwelendieb).

Ansonsten habe ich immer wieder M. R. James zwischengeschoben und bin da mit sämtlichen seiner Gespenstergeschichten samt unvollendeter Texte durch. Selbiges gilt für König in Gelb von Chambers. Alles top.
Nebenbei habe ich Kafkas Der Prozess angefangen (ein Jammer, dass es wie auch das grandiose Das Schloss nicht wirklich fertig wurde und er nicht noch viel mehr vom Schlage Die Verwandlung, Ein Hungerkünstler, In der Strafkolonie schrieb).

Zudem sind noch Romane unterwegs, die ausnahmsweise mal keine 100 Jahre alt sind, sondern vielleicht so um die 40 ... damit sollte die elendige Zeit bis Smash nächste Woche durchstanden werden können, wenngleich es am Elend selbst am Ende des Tages auch nichts wird ändern können, denn das bin ich selbst.
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Beitrag von Blood-Beryl » 24.02.2019 19:33

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Lange, lange Einleitung und in den letzten 150 Seiten passieren dann auch mal die wirklich spannenden Sachen.^^

Aber Glokta und Logen sind cool, das ganze verspricht schön düster zu werden und den ersten Band einer Fantasy-Saga kann ich auch als spätzündende Einleitung akzeptieren (war beim ersten ASOIAF Band ähnlich, wenn auch nicht so extrem wie hier).

Leider sind mir die Figuren alle noch nicht wirklich ans Herz gewachsen (das hatte ASOIAF besser gemacht). Hoffentlich steigert sich das in den Folgebänden noch.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru » 25.02.2019 21:31

Nightflyers von George R. R. Martin

Ich sage mal so...für die Seitenzahl die es bietet, ist es ziemlich intensiv und stimmig. Angesichts des Erscheinungsdatums kann man auch sagen das es sehr viele interessante Motive hat, sogar eine erstaunliche Anzahl die ich in der Serie als modernes SF-Klischee draufgeklatsche gedeutet hatte.

Das Hauptding warum die Novelle besser funktioniert ist eben die Ansiedlung in Martins-SF-Universe, in dem eigentlich alle seine SF-Sachen spielen und das wohl am deutlichsten im "Glossar" zu Dying of the Light ausgearbeitet ist....und das bedeutet eben das es nichts mit der Prämisse der Serie zu tun hat, wo es ja um eine sterbende Erde und beginnende Kolonisierung geht bzw. die Volcryn als mögliche "Rettung" und Erlösung.

Ganz im Gegenteil ist das hier Full-Space-Opera meets Psycho-Slasher und das klappt ganz gut. Das Finale ist trotzdem etwas hektisch und die Auflösung um den Captn ist hier ebenfalls eher scheiße (der Twist um ihn ist einfach keine so gute Idee), auch wenn er hier als Figur nachvollziehbarer ist. Was ich gut finde: Was die Volcryn sind erfährt man auch und das halte ich bei so einem MCGuffin für selten.

Kann man sich mal angucken und vielleicht als Einstieg in Martins SF-Kram nutzen. Ich würde dann Tufs Voyaging bzw. zu deutsch Planetenwanderer als nächste Stufe empfehlen.

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Beitrag von Blood-Beryl » 07.03.2019 14:20

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Angenehm leichtherzige Girl x Girl Teenie-Romanze, die zwar gängige Klischees aus dem Genre reichlich unoriginell abfrühstückt (Mobbing, Coming Out-Scham, Orientierungsverwirrung), aber dabei insgesamt einfach schön kurzweilig ist (selten habe ich 400 Seiten so flott weggelesen) mit einer recht sympathischen oder zumindest authentisch wirkenden Hauptfigur.

Nichts Weltbewegendes, aber sehr angenehm zwischen ein paar (thematisch wie seitentechnisch) schwereren Wälzern.
: )
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Beitrag von Blood-Beryl » 26.03.2019 14:03

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Puh...was für ein Schinken...

Ich habe ihn offen gestanden auch nicht komplett durchgelesen.

Nach 130 Seiten wollte ich aufgeben, weil es soooo zäh war, über Seiten hinweg Beschreibungen von Packeis, Expeditionsrängen, Namenskatalogiserungen der Crew und sonstiges Seefahrerfachsimpeln zu lesen.

Dann habe ich aber mal in die wiki-Zusammenfassung gespickt und gesehen, dass es noch richtig spannend in der Handlung wird.

Also die deskriptiven Seiten (hunderte!!!) überflogen und bis zu den Stellen vorgeblättert, wo es dann mit Hunger, Meuterei und Co. wirklich mal spannend wird.^^
Und von da an dann auch gepackt bis zum Ende gelesen...insgesamt aber wohl doch nur so 400 der 950 Seiten wirklich "gelesen".
xD

Schade, dass das deskriptive Blabla die an sich echt spannende Kernhandlung so aufweicht.
Die TV-Serie macht das vom Pacing her bestimmt besser, aber dafür glaube ich nicht, dass filmische Inszenierung die harsche, widerliche Natur von Themen wie Verzweiflungskannibalismus so dicht einfangen kann, wie es der deskriptive Schreibstil von Simmons tut.

Packend wenn es drauf ankommt. Aber für meinen Geschmack leider viel zu viel Blabla drumherum, das eher die Rechercheskills vom Autor demonstriert als sinnvoll für die Handlung zu sein.
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Beitrag von TheLaughingMan » 28.04.2019 18:56

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Ich glaube Don Winslow ist vom derzeitigen POTUS nicht besonders angetan.

Schön das die Reihe zum Abschluss gekommen ist. Das Buch hatte zwar auch seine Längen, aber insgesamt ist es besser ausgegangen als zu erwarten gewesen wäre. Die Verfilmung ist wohl irgendwie in der Development Hell versumpft. Schade. Könnte Narcos durchaus das Wasser reichen, wenn es richtig umgesetzt würde.

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Re: Zuletzt gelesen

Beitrag von schockbock » 08.05.2019 22:05

Blood-Beryl hat geschrieben:
26.03.2019 14:03
Du hast doch die Sapkowski-Bücher gelesen, stimmts?
Wenn ich mich da mal ranarbeiten würde, würd mir das den Lauf in Witcher 3 spoilen, oder umgekehrt?

Wär super, wenn du ein paar Sätze dazu schreiben könntest. :slight_smile:
Just when all seems fine and I'm pain-free
You jab another pin, jab another pin in me

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Beitrag von Blood-Beryl » 09.05.2019 02:01

schockbock hat geschrieben:
08.05.2019 22:05
Blood-Beryl hat geschrieben:
26.03.2019 14:03
Du hast doch die Sapkowski-Bücher gelesen, stimmts?
Wenn ich mich da mal ranarbeiten würde, würd mir das den Lauf in Witcher 3 spoilen, oder umgekehrt?

Wär super, wenn du ein paar Sätze dazu schreiben könntest. :slight_smile:
Ja, hab ich. : )

Die Bücher spielen vor allen 3 Spielen, Witcher 2 greift bloß einige Referenzen daraus auf und Witcher 3 führt die Handlung dann richtig konsequent fort.
(Wie es beim ersten Spiel ist, kann ich nicht beurteilen, da ich es schwach fand und abgebrochen habe; aber die Stimmen, die ich dazu gehört habe, sagen, dass auch hier der Buchbezug eher gering ist und das Spiel was ganz EIgenes erzählt)

Die Spiele kannst du dir mit den Büchern also nicht spoilern, Witcher 3 spoilert dir aber die Bücher (Witcher 2 höchstens ein wenig).
Deshalb habe ich die Bücher auch vor den Spielen gelesen.

Und ich mag die Bücher sehr.
Yennefer ist zwar in den beiden Kurzgeschichten-Sammelbänden imho eine furchtbar unausstehliche Bitch, aber in den Romanen wird es deutlich besser.
Den letzten Band (Die Dame vom See) fand ich dann leider im Vergleich zum Rest der Reihe recht bescheiden und ich bin tatsächlich froh, dass CD Projekt Red Sapkowski ab da das Erzählruder aus der Hand genommen hat.^^
(Anders als Witcher 2 fand ich den dritten Teil nämlich auch als erzählerische Fortführung der Bücher richtig gut; und das kann man ja nun wirklich nicht häufig über ein Videospiel sagen)
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