Deus Ex: Human Revolution

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4P|BOT2
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Deus Ex: Human Revolution

Beitrag von 4P|BOT2 » 10.06.2010 16:59

Lassen sich spielerische Tiefe und ein Massenpublikum tatsächlich nicht vereinen? Wir sprachen mit fünf dem Produzenten, dem Game Director, der Narrative Designerin, dem Artdirector und dem Verantwortlichen fürs Akustische. Warum die Zukunft in Human Revolution golden glänzt, erfahrt ihr hier!...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Deus Ex: Human Revolution

Cyb3rguerrillo
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Beitrag von Cyb3rguerrillo » 10.06.2010 16:59

Ok ich hatte vorher nur den E3 Bericht gelesen aber nachdem ich dann dieses Interview hier sah steht für mich fest, dass dieser Anfossi noch ein Zacken schärfer als Molyneux ist. Anscheinend hat er sich so sehr mit dem Spiel beschäftigt, dass er tatsächlich glaubt sich bereits im Jahre 2027 zu befinden bei all dem Schnick-Schnack den er uns hier weismachen will. Viele Interviews haben mir imo gezeigt, dass gerade dann wenn die Macher sich so Enthusiastisch geben die pure Verzweiflung aus ihnen spricht. Ich Wette er hat dieses Interview eher dazu genutzt um noch mehr Anregungen für das Spiel zu erhalten. Ihr dürft mich löschen wenn ich mit meiner Realismus-Schwarzmalerei unrecht haben sollte...

nein... doch nicht 8)

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Till Schweiger
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Transhumanismus / kein Molyneux

Beitrag von Till Schweiger » 10.06.2010 18:19

Da ich selbst sehr interessiert an dem Thema Transhumanismus bin, ist das auf jeden Fall ein Titel den ich im Auge behalten werde. Außerdem würde ich meinem Vorposter widersprechen, Anfossi ist auf keinen Fall mit Molyneux in eine Schublade zu stecken, schon allein da er an Spielen mitgearbeitet hat die teilweise sehr gut waren, unter anderem Splinter Cell: Chaos Theory und die Prince of Persia-Trilogie.

Some Guy
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Beitrag von Some Guy » 10.06.2010 19:26

Das klingt alles wirklich sehr sehr gut. Mir gefällt vor allem, dass sie keine bloße Kopie des grandiosen ersten Teils machen wollen, sondern auch eigene Akzente setzen möchten. So richtig gefallen wollen mir beispielsweise die Goldtöne nicht, aber der Trailer hat ja auch schon gezeigt, dass sich auch damit eine schöne Scifi-Stimmung erzeugen lässt. Und originelle Neuerungen hat ein erfolgreicher Nachfolger wirklich nötig.
Ich habe ja lange Zeit absolut gar nichts von dem Spiel erwartet, aber das macht Lust auf mehr.

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Suppression
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Re: Transhumanismus / kein Molyneux

Beitrag von Suppression » 10.06.2010 19:38

Till Schweiger hat geschrieben: Außerdem würde ich meinem Vorposter widersprechen, Anfossi ist auf keinen Fall mit Molyneux in eine Schublade zu stecken, schon allein da er an Spielen mitgearbeitet hat die teilweise sehr gut waren, unter anderem Splinter Cell: Chaos Theory und die Prince of Persia-Trilogie.
Sorry für Offtopic, aber was ist denn das für ein Argument?
Als ob Molyneux nicht an guten Spielen beteiligt gewesen wäre.

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USERNAME_1588196
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Beitrag von USERNAME_1588196 » 10.06.2010 20:33

4Players: Viele Entwickler scheinen in letzter Zeit Spiele zu entwickeln, die für die Masse möglichst stark vereinfacht werden. War es eine schwierige Entscheidung, ein Spiel mit einem solchen Tiefgang zu entwickeln?
Hier im Klartext:
4Players: Hier schonmal vorab unser Korb mit Pralinen. Da ihr, einige der besten Entwickler unserer Zeit unbesehen das großartigste Spiel aller Zeiten entwickelt, hättet Ihr was dagegen, wenn wir Euch 4 Seiten lang den Bauch mit total unkritischen Fragen pinseln?
Jean-Francois Dugas, Game Director: Auch wenn das, was sie sagen in der Tendenz stimmig ist, sollte man da schon ein wenig differenzieren: Wir sind DIE besten Entwickler unserer Zeit und haben uns Vorschusslorbeeren jederzeit verdient, auch wenn der Geschenkkorb durchaus etwas üppiger hätte ausfallen dürfen...

etc.

Es spielt meistens bei Nacht, es ist eine Dystopie, es gibt viel Metall, es überwiegen neutrale Farbtöne, Neonlichter usw.
Ja, ich hab gehört es soll da so einen völlig neuen Science-Fiction Film geben, der auch immer nur nachts in einer kaputten Metropole voller Dauerregen spielt... und künstliche Menschen kommen auch drin vor... wie hieß der gleich nur?
SpoilerShow
http://www.imdb.com/title/tt0083658/ Evtl. Blade Runner (1982)?
[...] Space Marine-Muskelprotz mit kahlgeschorenem Kopf.
Einige von denen haben eine Persönlichkeit - Marcus Fenix ist z.B. ein sehr, sehr guter Charakter - aber viele andere Spiele haben völlig uninteressante Figuren.
Aua - das tut weh...
Wenn Marcus Fenix in den Augen der Skript(verpfuscher) ein "sehr guter Charakter" ist, dann gute Nacht. Ich verplane mein Geld sicherheitshalber woanders.

Warum nicht noch tiefer greifen?
Warum nehmen wir nicht gleich den Seelenlosen Stahlbolzen als Protagonisten?
Bild

Ein Stück Wellpappe mit zwei Punkten und einem Strich drauf hat mehr Tiefgang und Ausdrucksvermögen als sämtliche Charaktere aus dem postkartengroßen Stereotypfeuerwerk von Gears of War zusammengenommen...


Aber wenn man denkt, es ist bereits übel, kommt spätestens hier die Galle:
Selbst Mary DeMarle, die Autorin des Spiels, war von den spielerischen Möglichkeiten überrascht.

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[b]über·ra·schen[/b] (deutsches Verb)
    IPA: [yːbɐˈʀaʃən], Präteritum: [yːbɐˈʀaʃtə], Partizip II: [yːbɐˈʀaʃt]

Bedeutungen:

    [1] jemanden durch etwas Unerwartetes in Erstaunen setzen
    [2] jemanden, der etwas Verbotenes oder Heimliches tut, ertappen
    [3] jemanden völlig unvorbereitet treffen

Sinnverwandte Wörter:

    [1] erstaunen, frappieren, verblüffen
    [2] ertappen, erwischen
    [3] hereinbrechen 
Wenn wir 1 und 1 zusammenzählen, gibt sie also gerade zu, dass sie überhaupt keinen Plan von Deus Ex hat - wenn sie es nämlich gekannt hätte, wäre da nicht allzu viel überraschendes an der Eigenheit des Originals gewesen, dass man immer mehrere Lösungswege geboten bekommt... Genial! Genau das hat es gebraucht, um Teil 3 noch schlechter als Teil 2 zu machen...

Wäre noch interessant wie lange und seit wann sie sich mit dem Original beschäftigt hat. Mein Tip: ca. ne halbe Stunde lang zwei Wochen bevor sie das Skript verzapft hat...

Wir dürfen uns also auf JC FENIX den Cyberklischeemarine freuen.
Ich geh schonmal kotzen.

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tighthoernchen
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Beitrag von tighthoernchen » 10.06.2010 23:24

Eins musst du den Entwicklern aber lassen, Hamlet: Sie haben bei dir schon richtig intensive Emotionen erzeugt! :lol:

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Suppression
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Beitrag von Suppression » 11.06.2010 02:05

Egal ob man es nun ähnlich dramatisch wie Hamlet sieht oder sich auf das Spiel freut, eins muss man ihm (Hamlet) lassen: Der Kommentar ist der Hammer!

:D

MrMetapher
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Beitrag von MrMetapher » 11.06.2010 09:55

In Sachen Marketing haben die auf jeden Fall einiges richtig gemacht:

imdb.com, Deus Ex: Human Revolution

"Up 920% in popularity this week."

lol

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Zulustar
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Beitrag von Zulustar » 11.06.2010 11:51

@ Hamlet, der Witz bei diesen namen ist ja, das man sie wieder vergisst, wenn die Tussi den Namen auswendig aufsagen kann während eines Interviews mit 4P, dann schlackern auch mir die Ohren, ich hab auf PC Gays of War durchgespielt gehabt und wenn die hässlichen Fratzen bei der Tussi irgendwelchen "Deus Ex" Phantasien auslöst, dann sollten wir uns evtl in Sicherheit bringen, wenn du das nächste mal postest wenn Jörg auf der E3 mal selber spielen durfte :D
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Cyb3rguerrillo
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Re: Transhumanismus / kein Molyneux

Beitrag von Cyb3rguerrillo » 11.06.2010 12:07

Till Schweiger hat geschrieben: Außerdem würde ich meinem Vorposter widersprechen, Anfossi ist auf keinen Fall mit Molyneux in eine Schublade zu stecken, schon allein da er an Spielen mitgearbeitet hat die teilweise sehr gut waren, unter anderem Splinter Cell: Chaos Theory und die Prince of Persia-Trilogie.
Was ist denn in deinen Augen die Molyneux Schublade? Die Schublade in die schlechte Spiele mit extra saftigen Vorschusslorbeeren gesteckt werden oder das Fach in der der Producer unheimlich viel Zeugs verspricht von dem er heute zum ersten mal selber gehört hat?
Molyneux macht meiner Meinung nach ebenfalls großartige Titel, aber hast du mal ein Interview mit dem gesehen? Der Mensch ist in einer ganz anderen Welt! Ich respektiere ihn für seine Ideen aber ich finde er sollte etwas auf dem Teppich bleiben und auch nur die Features des Spiels ausposaunen die dann auch tatsächlich ihren Weg in selbiges finden werden.
Also: Entweder hat 4players ihm (Anfossi) die Fragekärtchen vorab zugesteckt (bei allem was der bejaht hat) oder er ist doch einer von der Sorte die einen Traum haben und nicht wirklich an die Grenzen des machbaren denken.
Ich liebe Videospiele, nur meiner Meinung hat der Markt eine ganz ekelhafte Form in Sachen hyper, hyper angenommen. Gerade die Titel von Ubi sind's die einen meist haben vor Freude sabbern lassen nur um dann festzustellen, dass die Features derartig casualisiert (Achtung Wortschöpfung) worden sind, dass es einem eher vorkommt man würde eine Geisterbahnfahrt auf der Kirmes von '82 machen. Und dann kommt Anfossi auch noch von dieser berüchtigten Marke. Mag sein, dass ich da voreingenommen bin, ich sehe halt parallelen und spinne mir was in meinem Kopf zusammen- eben wie manche Gameproducer ;)
We're all stereotype prototypes, but your life is a beta.

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Till Schweiger
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Re: Transhumanismus / kein Molyneux

Beitrag von Till Schweiger » 11.06.2010 19:49

Cyb3rguerrillo hat geschrieben:Was ist denn in deinen Augen die Molyneux Schublade? Die Schublade in die schlechte Spiele mit extra saftigen Vorschusslorbeeren gesteckt werden oder das Fach in der der Producer unheimlich viel Zeugs verspricht von dem er heute zum ersten mal selber gehört hat?
Beide deiner Beschreibungen passen auf diese Schublade, da würde ich auch eher Jade Raymond einordnen, aber mal davon abgesehen, kannst du mir die Stellen im Interview aufzuzeigen, die dich so stark an Molyneux erinnern. Ich muss ehrlich sagen, alles was im Interview von Anfossi gesagt wurde, schien mir auch sehr plausibel.

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Knarfe1000
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Beitrag von Knarfe1000 » 14.06.2010 08:44

Ich bin gespannt, wieviel Rollenspiel in diesem Rollenspiel stecken wird.
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Mr. Nero
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Beitrag von Mr. Nero » 24.06.2010 20:20

Wenn die Entwickler das halten, was sie versprechen, wird das Jahr 2011 direkt zu Anfang perfekt starten. Ich freue mich.^^
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