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Lionhead Studios

Verfasst: 28.08.2009 16:58
von 4P|BOT2
Peter Molyneux gehört zu den großen Namen in der Videospiel-Branche. Mittlerweile wurde der Populous-Designer zum Leiter der Microsoft Game Studios in Europa befördert und ist gleichzeitig der Kopf von Lionhead, wo derzeit fleißig an Fable III und dem Natal-Projekt Milo gearbeitet wird. Auf der gamescom haben wir mit ihm über neue Technologien und seine Visionen zur Zukunft der Videospiele geplaud...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Lionhead Studios

war klar...

Verfasst: 28.08.2009 16:58
von vegaVII
bei der spannensten frage mischt sich die olle pr-assistentin ein :twisted:

Fable2

Verfasst: 28.08.2009 16:58
von baumhanckock
ich werde mich für immer an fable2 erinnern HAMMER

hihi

Verfasst: 28.08.2009 17:01
von Pyoro-2
Okay, typisches P.M. interview, genau genommen recht inhaltslos, aber halt irgendwie witzig zu lesen ;)
Ich bin dann mal auf seine Versprechen bezügl. Fable 3 und seine Umsetzung genau dieser gespannt hehe.

Verfasst: 28.08.2009 17:06
von Hank Loose
Wenigstens ist er ehrlich und bereut, als Visionär alles Mögliche versprochen zu haben - auch wenn er sich dieses Mal mit Natal weider ziemlich weit aus dem Fenster lehnt. Das Überschwenglioche mag in awesome-hilarious-amerrrrrica ankommen, nicht aber in Europa ....

Verfasst: 28.08.2009 17:08
von DerSnake
>Peter Molyneux gehört zu den großen Namen in der Videospiel-Branche<

Bitte? Der Tyb ist ja mal sowas von überbewertet.

....

Verfasst: 28.08.2009 17:08
von johndoe824834
4Players: Es wird immer wieder angeprangert, dass Videospiele sich schwer damit tun, im Gegensatz zu Filmen Emotionen auszulösen und bewegende Geschichten zu erzählen. Wo liegt Ihrer Meinung nach das Problem und ist eine Lösung in Sicht?

Ich wollt mal was zu dieser frage sagen.

1.Gibt es Spiele die locker mit einem Film mithalten und auch
mit leichtigkeit übertreffen bzw. viel mehr Emotionen auslösen.

Ein Film ist meistens nach zwei Stunden vorbei während sich ein gutes Rollenspiel/Adventure über Wochen und Monate hinziehen kann
(zb. Final Fantasy) und
so eine viel tiefere bindung zwischen den Characteren
(wenn sie gut ausgearbeitet sind) entsteht als in einem Film.


2.Klar Final Fantasy verkauft sich gut weil es sich über
Jahre etabiert hat , aber Spiele die Emotionen auslösen und
sich auf Geschichten konzentrieren werden eigentlich kaum gekauft.

Fahrenheit wer der total Flop um mal ein Beispiel zu nennen.

Zu Heavy Rain sieht man jetzt auch schon viele Kommentare wie
"Gibts da nicht mal bischen Action?
Scheiss langweiliges Adventure etc." zu lesen auf Gametrailers oder diversen anderen seiten.


Fazit: Spiele tun sich nicht schwer sie sind meist besser als Filme ,
nur kauft eben keiner diese Spiele sondern lieber den hundertsten
08/15 Shooter.Es liegt nur an den Spielern.

Ich lass mich aber eines besseren belehren wenn die Verkaufszahlen
eines "Heavy Rain" oder "Last Guardian" nicht wieder ins bodenlose sinken.

>Peter Molyneux gehört zu den großen Namen in der Videospiel-Branche<
Sam1510 hat geschrieben:Bitte? Der Tyb ist ja mal sowas von überbewertet.


Jo , bis auf seine früheren erfolge mit Dungeon Keeper oder Theme Park etc. hat er fast nur Müll entwickelt.

Verfasst: 28.08.2009 17:10
von pum@stinker
auf die einzig interessante frage gibt es keine Antwort

aber das darauf nicht eingegangen wird ist für mich ein beweis das das mit projekt natal ein schuss in den offen wird

die tun so als ob das die spielezukunft schlecht hin werden soll....
...für mich klingt das nach wii 1.5^^

Verfasst: 28.08.2009 17:36
von chrizzio
immerhin gibt er zu, dass er nur ein Laberkopf ist. :)

Die Spiele an sich waren ja innovativ und toll, aber es wurde vorher zu viel versprochen. Würde jetzt nicht so ein Hype um Natal wirbeln, würde man im Nachhinein auch sagen, dass das Teil eigentlich ein gutes Stück Hardware ist. Ich denke, die meisten die sich jetzt zu viel Versprechen werden ziemlich enttäuscht.

Nagut, ich freu mich auch drauf wie ein Schnitzel! :P

Re: ....

Verfasst: 28.08.2009 17:40
von Dzharek
White Wolf_1986 hat geschrieben:
>Peter Molyneux gehört zu den großen Namen in der Videospiel-Branche<
Sam1510 hat geschrieben:Bitte? Der Tyb ist ja mal sowas von überbewertet.


Jo , bis auf seine früheren erfolge mit Dungeon Keeper oder Theme Park etc. hat er fast nur Müll entwickelt.
Ich würde eher sagen das er mit der Umsetzung seiner Ideen mit moderner Technik ein problem hat, alles vor Black & Withe war meist ein wunderbares beispiel für ein schönes und gelunges Spiel. Alles danach fällt unter Massiven Hype, hat aber auch seine Glanzpunkte die daran erinnern was für Geile Ideen der Mann immer hat. (Fable lassen wir mal außen vor, da hab ich nur den ersten Teil gespielt)

Re: ....

Verfasst: 28.08.2009 17:50
von Damidias
White Wolf_1986 hat geschrieben:
4Players: Es wird immer wieder angeprangert, dass Videospiele sich schwer damit tun, im Gegensatz zu Filmen Emotionen auszulösen und bewegende Geschichten zu erzählen. Wo liegt Ihrer Meinung nach das Problem und ist eine Lösung in Sicht?

Ich wollt mal was zu dieser frage sagen.

1.Gibt es Spiele die locker mit einem Film mithalten und auch
mit leichtigkeit übertreffen bzw. viel mehr Emotionen auslösen.

Ein Film ist meistens nach zwei Stunden vorbei während sich ein gutes Rollenspiel/Adventure über Wochen und Monate hinziehen kann
(zb. Final Fantasy) und
so eine viel tiefere bindung zwischen den Characteren
(wenn sie gut ausgearbeitet sind) entsteht als in einem Film.
*gasp!*

Du willst doch nicht etwa Final Fantasy mit 2001, Lebowski, Amelie, The Abyss oder Pulp Fiction gleichsetzen? 8O

Die größte Bindung zu Charakteren erhältst du aber sowieso nur durch das Buch. Punkt.



Zum leidigen Thema Molyneux: immerhin hat der Mann noch Visionen. Auch wenn wenig davon in seine Spiele einfließt, er ist mir lieber als die eine Milllarden Cliffy B.'s, die in den anderen Firmen rumturnen.

Verfasst: 28.08.2009 18:02
von Raiken
Ich mag Peter Molyneux sehr, sicherlich sind seine Ideen teilweise nicht zu realisieren aber er versucht es wenigstens......

Ich weiß noch als ich das erste Mal B&W1 u. 2 sowie Fable1 gezockt habe. Anfangs war ich immer total enttäuscht von den Games, wenn ich sie aber ein Jahr später nochmal spiele, denk ich mir nur: Hammer, das Game ist echt geil. Woran liegt das? Ganz einfach, es werden immer viele Visionen gezeigt und man ist natürlich enttäuscht wenn nicht alles drinnen ist oder getrickst wurde. Aber, wenn man es dann nüchtern spielt, hat man immer wieder Games die zu überzeugen wissen und sich als kleine Meisterwerke herausstellen.

Verfasst: 28.08.2009 18:03
von Dunnera
komisch
ich glaub die pr-assistentin war nur dabei weil er bei gameone.de fable 4 "indirekt" angekündigt hat... lol

Verfasst: 28.08.2009 18:07
von Hacker88
Ich stell mir bei all dem immer die Frage: "Will ich das??? Will ich IM Spiel sein, als sei es die Realität? WILL ich mitten im Wohnzimmer stehen und wild in Deckung hüpfen und Nahkämpfe schwitzend ausführen, weil ich keinen Controller mehr habe???........ ???"
Ich mag den Herrn Molyneux iwie nich... Er kommt mir ein bisschen wie jmd vor, der sich verzweifelt darin flüchtet, genau nach den Wünschen der Gamer zu handeln, ohne je mit ihnen geredet zu haben... Wenn man das Interview liest, kann man eigl gut glauben: Der Mann wird nur von seinen Visionen getrieben und dem Glauben, ständig alles besser und "größer und besser und ... und ... und besser" machen zu müssen...
Naja mal schaun was er noch so vor hat. In diesem Sinne: Es lebe Natal...
PEACE

Verfasst: 28.08.2009 18:09
von the_Bruce
von wegen Spiele lösen weniger Emotionen als Filme aus! Als ich damals Soleil für den Mega drive gespielt hatte war ich fast am heulen(okay ich war ziemlich Jung aber..)Eine Welt in der Helden in Dungeons gehen und monster töten bis ein Junge durch zufall ihre sprache spricht und merkt das sich beide Parteien nur aus Angst gegenseitig Töten. Als Spieler selber fühlte ich mich schuldig und änderte die art wie ich Rollenspiele danach sah (wir gehen als Spieler in einen Zauberwald um Monster zu töten aber wie oft kommen Monster um Menschen in ihrer stadt umzubringen?) .Und das spiel ist ca.20 Jahre alt! Das Problem ist also nicht die technick oder so irgendein Schnickschnack sondern der fehlende Mut der Entwickler, gerade heutzutage wo Spiele Sauteuer zu Produzieren sind.Außerdem gibts doch Metal gear! Sogar an das Ende von Portal kann ich mich mehr errinnern als an jeden Jerry Bruckheimer Film.