Re: The Last Of Us Part 2 - Test
Verfasst: 24.11.2020 07:17
Naja große Story würd ich jetzt auch nicht behaupten aber ich hab jetzt nicht den erlesensten Filmgeschmack, dass ich wirklich behaupten kann jeder Film wäre da besser als The Last of Us 2. Es ist halt kein Teil der Rachetrilogie um Oldboy sondern eher ein John Wick, The Punisher oder sowas.Efraim Långstrump hat geschrieben: ↑23.11.2020 21:52 Ich sehe auch nicht die große Story in dem Spiel, sonst könnte ich evtl den Gewaltgrad eher akzeptieren.
Für mich bewegt sich das Medium Videospiel erzählerisch noch lange nicht auf dem Level, auf dem sich Filme bereits befinden.
Deshalb kann ich die Begeisterung sehr schlecht nachvollziehen.
Daher mein persönliches Urteil, dass TLOU2 weder ein gutes Spiel, noch ein guter Film ist.
Ich gönne aber jedem seinen Spaß damit, solange man nicht meint, mich mit Metacritic missionieren zu müssen.
Die Charaktere sind halt für nen Videospiel ziemlich gut. Mich haben da beide Chars mitgerissen und ich konnte mich gut auf den Trip einlassen.
Der Vergleich bei ner Playstation Zugmarke, die verkaufen soll, ist halt auch nicht der speziellste Film für die Cineasten sondern Avengers und Transformers für die Kinokassen und da macht TLOU2 seinen Job für mich jedenfalls sehr gut.
Viele Filme wären aber auch ein ziemlich langweiliges Spiel. Nicht umsonst wünschen sich die Leute eher Game of Thrones, Herr der Ringe, Superhelden und Harry Potter anstatt Das Schweigen der Lämmer, Fight Club, Die zwölf Geschworenen oder was man auch immer für nen guten Film hält.
Mich interessiert deine Aussage zur überzogenen Gewalt. Ich find das eigentlich genau richtig
Spoiler
Show
Das Thema des Spiels ist ja eigentlich Ellie, die aus ihrem Hass und der Rachelust nicht mehr heraus kommt. Für mich ist es da schon wichtig gewesen, dass sie immer mal wieder Grenzen überschreitet und sich teilweise vor sich selbst erschreckt aber auch danach nicht anders kann. Anders hätte der zweite Anlauf für mich vermutlich keinen Sinn ergeben. Der Char ohne diesen Wahn wäre vermutlich bei der neu gegründeten Familie geblieben.