Death Stranding - Test

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ChrisJumper
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von ChrisJumper » 14.11.2019 23:33

@zeppy
Es wurde ja schon genug beschrieben das es nicht für jeden etwas ist, und schon gar nicht ein Meisterwerk.

Dennoch liegt das Besondere auch darin das es etwas, noch nie da gewesenes ist. Das macht es besonders. Mich ärgert es auch das die Menüführung schlecht ist, das ich manch mal im Internet nachschlagen muss wie ich eine Brücke baue um ein Quest vervollständigen zu können, weil das Interface oder die Questbeschreibung unzureichend ist.

Dennoch ist das Spiel schon sehr cool und man kann über diese Punkte hinweg sehen, finde ich. Eben weil es etwas ganz neues ist. Das immer ein größeres Risiko darstellt als das Xte Call of Duty zu machen usw.
Die vorhergehenden Worte enthalten Informationen physischer oder psychischer Gewalt die nicht für die Augen von Kindern bestimmt sind.

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James Dean
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von James Dean » 14.11.2019 23:35

Xris hat geschrieben:
14.11.2019 23:19
Danilot hat geschrieben:
14.11.2019 17:54
Gesichtselfmeter hat geschrieben:
14.11.2019 17:25
Solche Schlaglöcher stören mich persönlich da schon eher. Oder: "schnell Siri ist in Gefahr.". "Kann warten, muss erst noch meine Monster Hunter und Gwent Karriere vorantreiben".
Hm gutes Bespiel für unpassende Erzählungen in Games. Sowas nervt mich manchmal schon. Man will die Story erleben, aber das Drumherum ist auch toll, gerade in The Witcher 3. Nur irgendwann - wenn man zuviel Drumherumzeug macht - fragt man sich: "Was willst du eigentlich Gerald? Du hast tagelang neue Meisterschwerter gesucht und jetzt erzählst du mir wie wichtig Ciri ist?! Das glaube ich dir nicht mehr."

Da sollten die Hauptmissionen ggf. mit einem verbindlichen Starttimer oder so versehen sein: "Beginn die nächste Storymission in den nächsten 5 Stunden Ingame sonst werden alle anderen Aktivitäten gesperrt" oder man schalte viele Nebenmissionen erst im Endgame frei.

Diese Freiheiten zerlegen manchmal die Glaubwürdigkeit der Erzählung und der Charaktere.
Naja wenn du dieses Fass schon aufmachen willst - ein normaler Tag vergeht auch nicht in weniger als einer Stunde. In TW3 schon. Und man könnte es sich immerhin selbst so erklären das Geralt schließlich gut gerüstet sein muss um diesen beinahe aussichtslosen Kampf überhaupt gewinnen zu können. Monster muss er zwischendurch jagen um seine Ausrüstung bezahlen zu können. Usw. usf. Und deine Lösung des Problems würde den Spieler unter Druck setzen. Da steht nicht jeder drauf. Und am Ende kannst du ja durchaus primär die Story erstmal durchspielen und nebenbei nur das Nötigste erledigen.

Aber davon einmal abgesehen geht es mir mit Sandbox Open World ähnlich. Ich beende die Wenigsten. Früher oder später sieht ein Stein aus wie der Andere und die Motivation ist im Keller. Open World gerne. Aber dann lieber deutlich kleiner und dafür wesentlich interessanter.
Sinniger wäre der Baldur's Gate 2-Ansatz: Viele Nebenquests einfach inhaltlich an die Hauptquest anknüpfen bzw. die Ursache für die Quest im Hauptplot suchen. So kommt man nicht "vom Weg" ab und verirrt sich auch nicht in den Nebenaufgaben. Alleinstehende Quests / Questreihen sollte es natürlich weiterhin geben, nur halt weniger. Ich habe TW3 nie beendet, weil mir das einfach viel zu viel war. Ich bin irgendwann in eine befestigte Stadt auf einer Insel geritten oder ich musste nach Norden (Nilfgaard?) oder so, aber die Luft war einfach raus und die Handlung interessierte mich so sehr wie feuchte Farbe an der Wand.

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hydro skunk 420
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von hydro skunk 420 » 14.11.2019 23:35

Heyho,

habe jetzt ebenfalls die ersten Stunden hinter mir und wollte eine Meinung dalassen.

Die ersten drei Stunden fand ich schwach, bin überhaupt nicht warm geworden mit dem Spiel. Zwar gefielen mir Story, Charaktere, World-Design, Videosequenzen und noch einiges mehr. Doch sowohl Steuerung, Übersicht und allgemeines Gameplay haben mir gar nicht zugesagt.

Mit dem Beginn von Episode 2 öffnete sich das Spiel jedoch und ich bekam mehr Gefühl für alles.
Inzwischen, auch erst lediglich 5 Stunden im Spiel und immernoch Episode 2, gefällt es mir sogar ausgesprochen gut und ich habe so eine Vorahnung, dass das noch längst nicht die Spitze des Eisberges ist. Schon jetzt sickert das Potential durch, was alles noch kommen kann. Und ich freue mich sehr darauf.
Hätte ich gestern Abend noch nicht gedacht, als ich gelangweilt und etwas enttäuscht nach 3 Stunden Feierabend gemacht habe.

An manchen Spielen muss man einfach eine Weile dranbleiben.
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Danilot
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von Danilot » 15.11.2019 00:03

zeppy hat geschrieben:
14.11.2019 22:48
Gameplay 2/10
Das ganze überhaupt Gameplay zu nennen ist eine Frechheit. Die Menüführung ist katastrophal und extrem unübersichtlich. Mehr als laufen und ab und an mal fahren, tut man in diesem Spiel nicht. Habe in 14 Stunden 2 Konflikte gehabt die ich mit einer Prügelei beenden musste. Alles andere kann man getrost ignorieren. Die GD's stellen ebenfalls absolut keine Herausforderung dar. Leitern oder Seile, sogar Brücken und Co. kann man getrost ignorieren. Man kommt auch so überall hin. Minesweeper hat ein spannenderes Gameplay.
Kann man so sehen, muss man nicht.
Die Menüführung ist durchaus zweckmäßig und erlernbar. Die Menüs und ihre Unterfunktionen sind nur nicht sofort klar, man wird zum Kennenlernen eher aufgefordert. Problematisch finde ich nur den Wechsel von Auftragsannahme, Recycling, Crafting, Lieferung abgeben usw. Da muss man zu oft aus der Frachtansicht raus und wieder rein gehen. Das hätte eleganter gelöst sein können.

Und das Gameplay finde ich absolut nicht schwach, sondern stark. Die Interaktion zwischen Frachtmanagement, Routenplanung, Wegbefestigung und sicherem Fortbewegen in der Welt ist sehr ausgereift und vielfältig. Immer wieder kommen neue Einflüsse von außen dazu, auf die man sich einstellen muss (Regen, Flüsse, starke Gefälle, Felswände, Gräben, Schnee, Nebel, optionale Facht mitnehmen mit Auswirkung auf die Balance und Ausdauer, Belastungen durch die Fracht, besondere Empfindlichkeiten der Frach, Materialverschleiß) sowie neue technische Hilfsmittel für unterschiedliche Lösungsansätze. Dazu die Stimmung in der Welt im Gameplay und die Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Spielern.

Das muss einen emotional nicht erreichen und es mag nicht jeden unterhalten, aber arm ist das Gameplay definitiv nicht. Das Geballer im Spiel ist zwar nicht tief ausgearbeitet, was Handling, Gegnerverhalten und taktische Möglichkeiten betrifft (Schleichen, Ballern, Granaten werfen, Prügeln oder Weglaufen - Ende), aber darauf liegt bewusst nicht der Fokus im Spiel.

Das Spiel möchte zum Entdecken, Kooperieren mit anderen Spielern und dem Auseinandersetzen mit der Umgebung einladen und das macht es sehr gut.

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Danilot
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von Danilot » 15.11.2019 00:16

Xris hat geschrieben:
14.11.2019 23:19
Naja wenn du dieses Fass schon aufmachen willst - ein normaler Tag vergeht auch nicht in weniger als einer Stunde. In TW3 schon. Und man könnte es sich immerhin selbst so erklären das Geralt schließlich gut gerüstet sein muss um diesen beinahe aussichtslosen Kampf überhaupt gewinnen zu können. Monster muss er zwischendurch jagen um seine Ausrüstung bezahlen zu können. Usw. usf. Und deine Lösung des Problems würde den Spieler unter Druck setzen. Da steht nicht jeder drauf. Und am Ende kannst du ja durchaus primär die Story erstmal durchspielen und nebenbei nur das Nötigste erledigen.

Aber davon einmal abgesehen geht es mir mit Sandbox Open World ähnlich. Ich beende die Wenigsten. Früher oder später sieht ein Stein aus wie der Andere und die Motivation ist im Keller. Open World gerne. Aber dann lieber deutlich kleiner und dafür wesentlich interessanter.
Wenn man möchte kann man sich in solchen Games ja auf die Mainstory konzentrieren und den Rest verschieben/ignorieren. Ich meine nur, dass die Erzählung oftmals dem vermeintlichen Spielspaß durch möglichst viele Freiheiten geopfert wird - unnötig geopfert manchmal, wenn viele Spieler sagen, dass sie diese Angebote im Spiel nicht als Spaß sondern mehr wie anstrengende Arbeit erleben. Das ist dann ein Problem, wenn in einem Game sehr viele spielerische Freiheiten und eine ausgereifte Story gegeneinander geraten.

Naughty Dog, z.B, fährt hingegen lieber die Freiheiten zurück und gibt damit der Handlung und Inszenierung mehr Raum. Ubisoft pfeift dafür eher auf die Story und bietet dafür viel mehr (manchmal sogar gelungene) Gameplayfreiheiten.

Ich fand den Witcher 3 auch richtig gut, von daher ist es kritisieren auf verdammt hohem Niveau. Aber das Medium Games kann insgesamt durchaus achtsamer mit seinen spielbaren Erzählungen umgehen, wenn tolle Geschichten schon angeboten werden.
Zuletzt geändert von Danilot am 15.11.2019 00:24, insgesamt 3-mal geändert.

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ChrisJumper
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von ChrisJumper » 15.11.2019 00:17

Zappy, da ist schon mehr drin. Vor allem bei dem Umfang des Spiels.

Ich denke das größte Problem, ist das dieses Gameplay nicht so "intuitiv" ist wie bei einem Metal Gear. Mit unter dem Grund warum ich es hasse, durch ein GD-Gebiet zu schleichen. Es wäre toll wenn man vorher an einem Arcade-Automaten ein 1980er Videospiel gespielt hätte das einem die GD-Mechanik verdeutlicht. So ist es viel Erkunden und viel Trail and Error. Das ist dann einfach nervig. Obwohl das Spiel insgesamt recht gut ist.
Die vorhergehenden Worte enthalten Informationen physischer oder psychischer Gewalt die nicht für die Augen von Kindern bestimmt sind.

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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von zeppy » 15.11.2019 02:02

ChrisJumper hat geschrieben:
15.11.2019 00:17
Zappy, da ist schon mehr drin. Vor allem bei dem Umfang des Spiels.

Ich denke das größte Problem, ist das dieses Gameplay nicht so "intuitiv" ist wie bei einem Metal Gear. Mit unter dem Grund warum ich es hasse, durch ein GD-Gebiet zu schleichen. Es wäre toll wenn man vorher an einem Arcade-Automaten ein 1980er Videospiel gespielt hätte das einem die GD-Mechanik verdeutlicht. So ist es viel Erkunden und viel Trail and Error. Das ist dann einfach nervig. Obwohl das Spiel insgesamt recht gut ist.
Ich sage ja gar nicht dass das Spiel schlecht ist. Es ist auch einfach nichts für mich, das habe ich auf jeden Fall festgestellt und jeder der Spaß daran hat, soll ihn auch gerne haben. Ich finde nur die Wertung komplett übertrieben. Vor allem da es ein Videospiel sein will, aber in meinen Augen so gut wie kein Gameplay hat. Alles was ich tue ist laufen. Mehr nicht. Klar habe ich Gegner oder schwierige Wege. Dann laufe ich einen Umweg und komme trotzdem an. Ich empfinde das als extrem langweilig. Wenn der Regen einsetzt und die GD's auftauchen denke ich nie: oh jetzt wird es gefährlich. Ich denke: scheiße jetzt muss ich noch langsamer laufen. Wieder 10 Minuten die ich vergeude. Ich hangele mich von einer Zwischensequenz zur nächsten, aber nicht weil das Spiel Spaß macht, sonder weil mir die Geschichte gefällt. Als Film bzw. Serie hätte das Projekt bei mir sicher besser funktioniert.

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Melcor
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von Melcor » 15.11.2019 04:21

Man bekommt stetig neue spaßige Tools zum herumspielen - und Scheiße - wie das motiviert! Mittlerweile beinah 30 Stunden im Spiel und ich denke ich habe den vorläufigen Höhepunkt erreicht.
Spoiler
Show
Unglaublich viel Spaß in der Bergregion. Zipline am Gipfel des höchsten Berges und dann schön Snowboarden zum Lieferort. Herrlich.
Es ist einfach so motiverend die Welt langsam aufzubauen. Straßen zu bauen. Alles mit Ziplines verbinden. Brücken an richtigen Orten, etc. Das man das zusammen mit Dutzenden anderen Spielern macht, macht es nur motivierender.

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aeri0r
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von aeri0r » 15.11.2019 04:41

Melcor hat geschrieben:
15.11.2019 04:21
Man bekommt stetig neue spaßige Tools zum herumspielen - und Scheiße - wie das motiviert! Mittlerweile beinah 30 Stunden im Spiel und ich denke ich habe den vorläufigen Höhepunkt erreicht.
Spoiler
Show
Unglaublich viel Spaß in der Bergregion. Zipline am Gipfel des höchsten Berges und dann schön Snowboarden zum Lieferort. Herrlich.
Es ist einfach so motiverend die Welt langsam aufzubauen. Straßen zu bauen. Alles mit Ziplines verbinden. Brücken an richtigen Orten, etc. Das man das zusammen mit Dutzenden anderen Spielern macht, macht es nur motivierender.

Tja, mittlerweile hab ich auch 30 Stunden auf dem Tacho und muss sagen es macht mega viel Spaß. Auf eine faszinierende Art und Weise, irgendwie.
Insgesamt durch die erzählerische sowie interpretative Ebenenvielfalt - und nicht zuletzt dem super Soundtrack - auch ein sehr gefühlvolles Spiel, welches zum nachdenken anregt.
Es gibt ein paar Ecken und Kanten an denen geschraubt werden könnte (was hier schon genannt wurde an Menüführung etc.).
Insgesamt aber ein Spiel, das ein "Werk" in sich ist. Ob da ein "Meister" vor gehört, oder nicht ... sollte und kann jeder für sich entscheiden :) Meinen Nerv hat es getroffen!

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Das Miez
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von Das Miez » 15.11.2019 05:32

So...just beendet mit 47:30 Std./Min. aufm Zähler.

Alter Falter, dachte so irgendwann nach Mitternacht, dass ich auf der Zielgeraden wäre und dann so ein ultralanger Epilog... :scream_cat:

Ein Review gibt's nach der notwendigen Mütze Schlaf...

Briany
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von Briany » 15.11.2019 09:32

Jetzt muss ich aber mal tatsächlich nen Rant da lassen. Leute ehrlich.
Entspricht das Spiel nicht dem eigenem Spielegeschmack: alles gut. Mag man die Story nicht: alles gut. Mag man das Gameplay nicht: alles gut.

Aber wer sagt DS hätte schwaches, oder sogar GARkein Gameplay und die Menüs seien zu kompliziert, sollte sich evtl. einem anderen Hobby widmen.
Vor allem was die Menüs angeht. Jedes Detail wird einem auf dem Silbertablet serviert. Wie man da irgend etwas googeln ist mir völlig unbegreiflich.

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Rooster
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von Rooster » 15.11.2019 10:19

Briany hat geschrieben:
15.11.2019 09:32
Jetzt muss ich aber mal tatsächlich nen Rant da lassen. Leute ehrlich.
Entspricht das Spiel nicht dem eigenem Spielegeschmack: alles gut. Mag man die Story nicht: alles gut. Mag man das Gameplay nicht: alles gut.

Aber wer sagt DS hätte schwaches, oder sogar GARkein Gameplay und die Menüs seien zu kompliziert, sollte sich evtl. einem anderen Hobby widmen.
Vor allem was die Menüs angeht. Jedes Detail wird einem auf dem Silbertablet serviert. Wie man da irgend etwas googeln ist mir völlig unbegreiflich.
ich würde es nicht ganz so radikal ausdrücken, aber du hast schon recht dass das spiel eigentlich fast alles erklärt. es gibt im menü tips die man sich jederzeit aufrufen kann. kein google nötig! einzig und alleine die "X gedrückt halten" funktion, um schnell eine auswahl zu bestätigen ist etwas versteckt. ansonsten geht das menü irgendwann in fleisch und blut über und lässt sich bis auf ein paar kleine ausnahmen auch super bedienen! DS braucht halt etwas einarbeitung, geduld und zeit. aber ist das nicht schön? :Blauesauge:

Doc Angelo
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von Doc Angelo » 15.11.2019 10:25

Briany hat geschrieben:
15.11.2019 09:32
Aber wer sagt DS hätte schwaches, oder sogar GARkein Gameplay und die Menüs seien zu kompliziert, sollte sich evtl. einem anderen Hobby widmen.
Es kommt drauf an, was man mit "schaches Gameplay" meint. Wenn man mit "schwach" meint, das es kaum vorhanden ist, dann ist das natürlich quatsch. Wenn "schwach" eher eine persönliche und/oder qualitative Beschreibung ist, dann hat man einfach einen anderen Geschmack.

Briany hat geschrieben:
15.11.2019 09:32
Vor allem was die Menüs angeht. Jedes Detail wird einem auf dem Silbertablet serviert. Wie man da irgend etwas googeln ist mir völlig unbegreiflich.
Das gibt es bei Kritikern und Fans gleichermaßen. Das hat meiner Meinung nach nicht wirklich etwas mit der persönlichen Einschätzung des Spiels zu tun.
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

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gnadenlos-GER
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von gnadenlos-GER » 15.11.2019 12:09

ChrisJumper hat geschrieben:
15.11.2019 00:17
Mit unter dem Grund warum ich es hasse, durch ein GD-Gebiet zu schleichen. Es wäre toll wenn man vorher an einem Arcade-Automaten ein 1980er Videospiel gespielt hätte das einem die GD-Mechanik verdeutlicht. So ist es viel Erkunden und viel Trail and Error. Das ist dann einfach nervig. Obwohl das Spiel insgesamt recht gut ist.
Als Trial & Error habe ich das Spiel nie empfunden. Das Auseinandersetzen mit den Spielmechaniken und neu eingeführten Features war für mich im Gegenteil sogar sehr reizvoll. Die Ingame-Erklärung ist außerdem wirklich umfangreich und detailliert, so dass man sicher keine Google-Suche bemühen muss um die Steuerung zu verstehen.

Die Steuerung ist zwar durch die vielen Möglichkeiten durchaus komplexer als in manch anderem Spiel, aber schon in sich schlüssig und kaum fehleranfällig. Sollte man sich nicht wie bei RDR2 vorstellen, wo man auch nach 10 Stunden noch aus Versehen die Waffe gezogen hat, weil die Tasten je nach Spielkontext anders belegt waren.

Wenn man sich schrittweise mit den vom Spiel eingeführten Features auseinandergesetzt, finde ich sie ziemlich leicht zu erlernen. Das Menü auf dem D-Pad ist auch schon aus vielen anderen Open World Spielen bekannt, so dass es sich quasi von selbst erschließt, wenn man Spiele wie BOTW oder AC:OD gespielt hat. Im Zweifel muss man sich halt mal ein paar Minuten Zeit nehmen und die Abläufe verinnerlichen, statt einfach weiter zu spielen und sich immer neue Features aufzuladen, bevor man die vorherigen verstanden hat.

Ich habe aber in ein paar Lets Plays reingeschaut und auch dort Probleme mit der Steuerung mitbekommen - das lag aber eigentlich immer daran, dass die Spieler sich nicht auf das Spiel konzentriert haben, sondern vor lauter Entertainment, Lesen von Twitch-Chats und Gesprächen mit Mitspielern im gleichen Raum wichtige Erklärungen verpasst haben und vor den Menüs und Texten in der Ingame-Anleitung (aber auch vor Emails und anderen Storytexten) regelrecht Angst hatten, da das ja Zuschauer langweilen könnte, wenn man zu lange im Menü verbringt.

Eine Aussage blieb mir dabei besonders im Gedächtnis: "Das mit der Bewertung der Lieferungen schaue ich mir später an, wenn ich es verstanden habe." - ja wahrscheinlich wird das klappen, wenn man es immer wegdrückt - great plan.

Gesichtselfmeter
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Re: Death Stranding - Test

Beitrag von Gesichtselfmeter » 15.11.2019 12:35

Briany hat geschrieben:
15.11.2019 09:32
Jetzt muss ich aber mal tatsächlich nen Rant da lassen. Leute ehrlich.
Entspricht das Spiel nicht dem eigenem Spielegeschmack: alles gut. Mag man die Story nicht: alles gut. Mag man das Gameplay nicht: alles gut.

Aber wer sagt DS hätte schwaches, oder sogar GARkein Gameplay und die Menüs seien zu kompliziert, sollte sich evtl. einem anderen Hobby widmen.
Vor allem was die Menüs angeht. Jedes Detail wird einem auf dem Silbertablet serviert. Wie man da irgend etwas googeln ist mir völlig unbegreiflich.
Joa, die Menüs sind kompliziert, gerade weil das Gameplay kompliziert ist. Da verhäddeln sich einige in Widersprüche.
Wenn man komplett drin ist, funktioniert alles wunderbar und ohne bugs...20 Pakete vom LKW auf Schweber umladen kein Problem, oder LKW mit 40 items in der Pampa (ohne Regen) parken, Stunden später wiederkommen, Alles noch da....
Klar, geht es immer besser, aber ich habe noch nie ein Spiel erlebt, wo das Inventarmanagement so viel Spass gemacht hat, gerade weil Alles (bis auf wenige Ausnahmen) sichtbar ist und seinen Platz auf Deinem Avatar hat.

Ich habe gestern von der schwer erreichbaren Wetterstation über nur drei Stationen
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Seilbahnen
bis zu meiner frisch errichteten Strasse im Tal errichtet. Das war pures Dopamin :biggrin: Die BTs können mich mal.
Gestern 4 Stunden keinen Pups in der Story weitergekommen nur geliefert :lol: DS macht sogar die "Schreine" besser als Botw, die unentdeckten Menschen zu finden ist viel motivierender als Schrein Nr. 119. Spoiler:
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Conan O'Brian ist ein lustiger Mann und ich hab jetzt einen Biber-Hut :lol:

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