Wolfenstein: Youngblood - Test

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Danilot
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Danilot » 05.08.2019 12:30

Pioneer82 hat geschrieben:
03.08.2019 19:10
Ich werde das Spiel wohl meiden bis es das für 5-6 euro gebraucht gibt. Dann mach ich mir nen eigenes Bild davon.
Das fehlen von Checkpoints, Bulletsponges,KI Partner der nicht Sterben darf und das Verbrauchte Munition nicht aufgefüllt wird dürfte aber für mich zum KO Kriterium werden. Und das hier Arkane werkelt ist für mich eher ein negativ Punkt weil deren Stärke nicht simple action Shooter sind, was ich von einem Wolfenstein erwarte.
Der KI-Partner kann sterben und dir - wenn kein
Leben mehr vorhanden ist - ein Game Over bescheren. Mehr Bulletsponges als beim Vorgänger mit den schon damals gepanzerten Gegnern gibt es kaum (nur am Anfang, wenn man noch unterlevelt ist). Stark gepanzerte Bosse gab es früher schon, aber diesmal sieht man die Lebensanzeige und sollte die Waffen entsprechend der Rüstungsart der Gegner wählen. In The new Colossus musste man ebenso oft genug Gegner runter schießen bzw. stärkere Waffen ausrüsten.

Verbrauchte Munition wird nicht aufgefüllt?? Die sammelst man bei toten Gegner ein und auch sonst liegt genug davon rum.
Falls du den Munitionsverlust nach einem Tod meinst: Jo ist blöd, wenn man viel stirbt. Mir war das nur im finalen Bossfight aufgefallen, aber da kommen auch immer wieder normale Gegner respawnt, die Munition abwerfen.

Einige Kritikpunkte hier sind mehr Mythen als Fakten.


Zur KI nochmal bzgl. der letzten Kommentare hier:

In Videos zusammenschneiden kann man viel. In 16 Stunden Spielzeit war die KI aber oft verlässlicher als die Randoms, die ich im offenen Spiel bekommen habe oder denen ich beigetreten bin. Teilweise muss man den Mitspielern nachlaufen, damit man die Koop-Heilung aktivieren kann oder es hapert mit der Steuerung/der Zielgenauigkeit. Die KI war da konstanter. ;)
Zuletzt geändert von Danilot am 05.08.2019 13:25, insgesamt 2-mal geändert.

VaniKa
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von VaniKa » 05.08.2019 12:37

Unc13Fu hat geschrieben:
04.08.2019 00:09
Ich habe haufenweise Spielszenen gesehen in denen die Companion KI planlos ins gegnerische Feuer gerannt ist
Ja, also ab und an ist die Begleiterin auch in die Bredouille gekommen, aber was in so einem Video dann vielleicht besonders herausgehoben wird, um ein Rant zu komplettieren, kann ich in meinem Durchlauf an einer Hand abzählen.
Unc13Fu hat geschrieben:
04.08.2019 00:09
Es geht darum, das sie überhaupt da sind.
Und das finde ich eben blöd. Das ist genau diese Polarisierung, die man überall sieht. Es wird gar nicht geschaut, ob und wie Mikrotransaktionen wirklich ein Spiel konkret beeinträchtigen, sondern es wird quasi auf eine politische Ebene gehoben.
Unc13Fu hat geschrieben:
04.08.2019 00:09
Und anstelle dass man sich um die vorhandenen Probleme kümmert [...]
Hier musste ich erst mal schnallen, dass du wohl über ein anderes Spiel geschrieben hast. D.h. da hat Bethesda bei einem anderen Spiel in punkto Mikrotransaktionen Mist gebaut und weil es nun auch Mikrotransaktionen in einem weiteren Spiel gibt, wird dieser Vorwurf auf das neue Spiel übertragen, auch wenn es sich eigentlich ganz anders verhält? Jetzt verstehe ich die "Logik".
Unc13Fu hat geschrieben:
04.08.2019 00:09
Aber sehr viele Reviewer
Aber allesamt keine Reviewer eines Magazins wie 4Players oder Gamestar. Sollte es nicht auch zu denken geben, dass die Magazine das Spiel nicht als so eine Katastrophe begreifen, wie es bei YouTube oder Nutzerbewertungen suggeriert wird? Das ist für mich auch ganz leicht zu verstehen. Ein professionelles Review wertet ein Spiel nicht pauschal in Grund und Boden, bloß weil ein "No-Go"-Merkmal ausgemacht wurde. Hinzu kommt, dass ein Spiel immer als das, was es ist, bewertet werden sollte und nicht im Hinblick auf mögliche Erwartungen und Vorgänger. Und auch wenn 4Players bewusst sagen, dass sie nicht "objektiv" bewerten, so bewerten sie doch offenbar mit einer gewissen Fairness und Ganzheitlichkeit. D.h. was Bethesda mit Fallout 76 gemacht hat, spielt überhaupt keine Rolle bei der Bewertung von Wolfenstein: Youngblood. Und es spielt auch keine Rolle, wie The New Colossus im Vergleich war. Und so mache ich das für mich auch: Weder will ich Unternehmen pauschal verteufeln, noch grundsätzlich kritischer betrachten als andere Unternehmen. Ich muss nicht auf EA oder Epic rumhacken und ich kann Mikrotransaktionen ignorieren, wo sie mir nicht das Gefühl geben, meinen Spielspaß zu beeinflussen, wenn ich nichts ausgeben will. Wenn ein Spiel verbugt und schlecht durchdacht auf den Markt kommt, dann spiele ich es nicht. Ich schließe aber nicht aus, es zu spielen, wenn es besser geworden ist (wie bei Fallout 76). Also man merkt, dass viel Negativität vor allem die Folge von einer negativen Grundhaltung ist und sich über alles immer übertrieben aufgeregt und ein Shitstorm veranstaltet wird.

Was ich da vor allem merke: Man könnte einfach den Geldbeutel sprechen lassen. Nicht kaufen, nicht spielen. Das wäre demokratisch. Nicht lange herum mosern, sondern einfach nicht spielen. Aber das reicht einem nicht, weil man nicht daran glaubt, dass dieser Boykott die Unternehmen stört, sich also nichts ändert. Aber warum? Offenbar ja nur, weil es genug Spieler gibt, die eben doch kaufen und ihren Spaß an den Spielen finden. Die Unternehmen machen also doch etwas richtig, sonst würden ihre Spiele wie Blei in den Regalen liegen bleiben. Und da liegt das Problem: Das will man nicht akzeptieren. Der Spaß der anderen interessiert einen nicht. Also wird man laut und nervig, beteiligt sich an Shitstorms und Review-Bombing, um den Entwickler dazu zu bringen, die eigenen Interessen zu berücksichtigen. Die Menschen, die eigentlich kein Problem haben, werden mit Begriffen wie "Melkvieh" fortgewischt. Das ist ein extrem undemokratisches Verhalten, das das Klima vergiftet und das Verhältnis zwischen Herstellern und Spielern stark beschädigt.

Früher kamen Spiele raus und dann hat man darüber gesprochen, die Spieler unter sich. Man hat dann entweder gekauft oder es sein gelassen. Heute durch soziale Netzwerke gibt der Spieler direkt Feedback und weiß, dass er auch wahrgenommen wird. Die Kommunikation grenzt vonseiten der Spieler teils schon an Erpressung und Nötigung. Die Spieler sind radikalisiert und gehen beim kleinsten Vergehen an die Decke. Ich finde, dass das nicht mehr lange so weitergehen kann. Die Spieler benehmen sich wie verwöhnte Blagen, denen die Eltern alles durchgehen lassen und die auch gar nicht mehr respektiert werden.

VaniKa
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von VaniKa » 05.08.2019 12:55

Danilot hat geschrieben:
05.08.2019 12:30
Einige Kritikpunkte hier sind mehr Mythen als Fakten.
Jep. Ich hatte das nach meinem ersten Durchlauf mal konkret getestet, ob sich das Spiel anfangs wirklich schwerer anfühlt und ob die Gegner wirklich Bulletsponges sind. Also habe ich einen neuen Durchgang gestartet und konnte nur feststellen, dass sich das Spiel genau so anfühlte wie am Spielende. Die Skills führen ein paar weitere Mechaniken ein, aber die Schwierigkeit beim puren Ballern blieb ziemlich konstant. Sogar der erste Boss, der als zu schwer gilt, war da nicht mehr zu schwer nach der Erfahrung mit dem Spiel. Beim ersten Durchgang zig Tode (alle Herzen verbraucht) und dann auf "easy" gestellt, um den blöden Boss endlich zu schaffen. Ich fand den viel zu hart. Beim zweiten Durchgang dann aber auf "normal" geschafft, ohne auch nur ein Herz zu verlieren.

Ich kann daraus nur folgern, dass die Leute, die sich über Bulletsponges beklagen, sich nicht ausreichend auf das Spiel eingelassen haben. Es ist eben nicht nur "draufballern mit irgendeiner Waffe und dann muss der Gegner nach X Sekunden tot sein". Nein, mit so einem Anspruch verzweifelt man wohl an dem Spiel. Es gibt immer Tricks, wie man bestimmte Gegner besonders schnell erledigt, vor allem die Panzerung in hohem Tempo zerstört. Da sind abtrennbare Teile, man sollte es nicht immer nur frontal versuchen, der Munitionstyp ist relevant und so Dinge wie Nahkampf und Messer-/Axt-Wurf sind erstaunlich effektiv. Wenn man das alles einmal verinnerlicht hat und einsetzt, dann spielen sich die Kämpfe wunderbar frisch und dynamisch. Und vor allem empfindet man die Gegner dann auch nicht mehr als Sponges. Aber manchmal muss man eben auch etwas tun, das man in dem Moment eher vermeiden würde: Bei großen Gegnern nicht das Weite suchen, sondern direkt drauf gehen und so einen Supersoldaten einfach wegmessern anstatt ihm hinter Deckung langsam die Rüstung wegzunagen. Auch die Jäger waren so ein Fall. Gar nicht lange drauf ballern, sondern sobald ich eine von ihnen sah, bin ich hin gesprintet und habe Messer/Äxte geworfen. Bei 1-2 Treffern waren die tot.

Das Spiel lebt davon, dass man experimentiert und schaut, was effektiv ist. Dazu waren viele offenbar nicht bereit. Aber das ist eben auch so ein Problem von heute: Die zwei Stunden Refund-Frist bei Steam. Man muss sich unbedingt in dieser Zeit ein Urteil bilden, damit man es noch zurückgeben kann. Viel von dem Feedback stammt also von Leuten, die lediglich bis zwei Stunden gespielt haben und sich nicht wirklich auf das Spiel eingelassen haben.

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Todesglubsch
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Todesglubsch » 05.08.2019 13:04

VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 12:37
Aber allesamt keine Reviewer eines Magazins wie 4Players oder Gamestar.
Äh doch. Die Metawertung anhand von Kritiker-Reviews liegt bei 64%-72%.
Wie bei allen Wertungen kommt es darauf an, *wer* getestet hat. Und wenn der Person das gezeigt halt nicht gefällt, dann sinkt halt die Wertung.

Man muss aber sagen, dass auch in den guten Reviews immer die gleichen Kritikpunkte genannt werden - von daher sollte es kein Problem sein, dass jeder selbst einordnet, ob ihm das zusagt oder nicht. Zumal wir hier, was viele vergessen, "nur" von einem 40€ Shooter reden und keinem Vollpreisprodukt.

Aber btw: Gamestar ist keine gute Referenz ;)

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Danilot » 05.08.2019 13:15

Off Topic:

Diese unreflektierte Meinungsmache nervt schon. Kritik ist ok, aber wenn dann versucht wird eine Verhaltensänderung der Entwickler zu erzwingen kann es schon ätzend werden. Z.B. bei The Division 2 gab es letzte Woche auf Reddit und Co. wieder einen Aufschrei, weil die Event-Cosmetics zu humorvoll waren (Beach-Kleidung) und nicht ins Setting passten. Das durfte natürlich nicht sein...nur das seit letzter Woche im Spiel jeder 2 Spieler mit genau diesen neuen Cosmetics rumläuft (ich auch), weil es Spaß macht.

Die Schreihälse auf Reddit, YouTube usw. sind nun mal nicht alle Spieler und oft auch nicht mal die meisten mit einer bestimmten Meinung.
Aber ich rede hier nicht von Werbebetrug, Bugs oder sonstigen Betrügereien/Fehlern der Entwickler/Publisher sondern von Entscheidungen zum Design oder der Vermarktung des Spiels. Wem solche Entscheidungen nicht gefallen, der soll diese Games nicht kaufen. Wievielen Spielern diese Games aber dennoch gefallen steht auf einem anderen Blatt.
Zuletzt geändert von Danilot am 05.08.2019 13:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Danilot » 05.08.2019 13:19

VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 12:55
Danilot hat geschrieben:
05.08.2019 12:30
Einige Kritikpunkte hier sind mehr Mythen als Fakten.
Jep. Ich hatte das nach meinem ersten Durchlauf mal konkret getestet, ob sich das Spiel anfangs wirklich schwerer anfühlt und ob die Gegner wirklich Bulletsponges sind. Also habe ich einen neuen Durchgang gestartet und konnte nur feststellen, dass sich das Spiel genau so anfühlte wie am Spielende. Die Skills führen ein paar weitere Mechaniken ein, aber die Schwierigkeit beim puren Ballern blieb ziemlich konstant. Sogar der erste Boss, der als zu schwer gilt, war da nicht mehr zu schwer nach der Erfahrung mit dem Spiel. Beim ersten Durchgang zig Tode (alle Herzen verbraucht) und dann auf "easy" gestellt, um den blöden Boss endlich zu schaffen. Ich fand den viel zu hart. Beim zweiten Durchgang dann aber auf "normal" geschafft, ohne auch nur ein Herz zu verlieren.
Gutes Beispiel, den fand ich auch erst sehr hart, aber irgendwann habe ich mich dann direkt neben der Eingangstür verschanzt - dort sind keine Bodenfallen - und den mit dem Laser recht schnell weggeschossen. Das geht alles, man brauch nur experimentieren, wie du sagst. Die allermeisten Gegner lassen sich sehr schnell ausschalten.

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von VaniKa » 05.08.2019 14:08

Danilot hat geschrieben:
05.08.2019 13:19
Gutes Beispiel, den fand ich auch erst sehr hart, aber irgendwann habe ich mich dann direkt neben der Eingangstür verschanzt - dort sind keine Bodenfallen - und den mit dem Laser recht schnell weggeschossen.
Dann aber in einer Wiederholung der Mission, oder? Sonst hättest du ja eigentlich keinen Laser haben können. Dass der Boss damit leichter wird, dürfte klar sein. Ich habe ihn mir aber wirklich mit Startausrüstung und entsprechend wenig verteilten Skillpunkten nochmal angeschaut. Dabei habe ich genau dieses Verschanzen nicht gemacht, sondern bin agil, wie ich es da bereits gewohnt war, offensiv auf ihn zu gegangen und habe ihm einfach ständig Headshots aus nächster Nähe gegeben. Da verliert seine Laserattacke auch deutlich an Schrecken. Anders hätte das einfach alles auch viel zu lange gedauert. Circle-Strafing hat sich auch im Rest des Spiels als sehr effektiv herausgestellt bei starken Gegnern, die nur von vorne stark austeilen können.

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Danilot
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Danilot » 05.08.2019 14:19

VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 14:08
Dann aber in einer Wiederholung der Mission, oder? Sonst hättest du ja eigentlich keinen Laser haben können. Dass der Boss damit leichter wird, dürfte klar sein. Ich habe ihn mir aber wirklich mit Startausrüstung und entsprechend wenig verteilten Skillpunkten nochmal angeschaut. Dabei habe ich genau dieses Verschanzen nicht gemacht, sondern bin agil, wie ich es da bereits gewohnt war, offensiv auf ihn zu gegangen und habe ihm einfach ständig Headshots aus nächster Nähe gegeben.(...)

Du meinst den ersten Boss auf dem Luftschiff? Achso, ok ja der ging, hat halt viel Schaden gemacht. Den hatte ich jetzt schon vergessen. ; ) Nein ich meinte den Boss bei Bruder 2, da bekommt man die Laserwaffe.

Den ersten Boss hatte später ich in einem zweiten Run mit der anderen Schwester aber auch nochmal gemacht, und ja, das war dann einfach. Run and Gun und viel in Bewegung bleiben hat funktioniert.

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von VaniKa » 05.08.2019 14:27

Ja, ich meinte Winkler, der ja als erster Boss von vielen als zu schwer bewertet wird. Ich tue mich immer schwer, außer bei Winkler und dem Endboss von Bossen zu sprechen, weil man gegen die eben gar nicht unbedingt kämpfen muss. Ich musste gerade schauen, welcher "Boss" das beim Bruder 2 genau ist. Ja, den habe ich einfach ignoriert und bin direkt zu den Schaltern gegangen und wieder abgehauen. Das finde ich aber auch echt cool an dem Spiel, dass man die Bosse gar nicht besiegen muss. Ich glaube nur bei Bruder 3 war der Kampf nicht optional. Aber vielleicht habe ich das auch nur in dem Moment nicht bemerkt, weil ich zu beschäftigt war mit seinen Flächenangriffen.

PS: Ich glaube Bruder 2 war auch mein erster Turm und ich hatte gar nicht geschnallt, dass das jetzt ein Bosskampf ist. Ich hab einfach das gleiche gemacht wie auch zuvor bei den Bruder-Haupteingängen: Abhauen. Also bin ich gar nicht mit dem Anspruch da ran gegangen, den besiegen zu können. Ich hab nur das Ziel gesehen, die Schalter umzulegen, also habe ich genau das getan.

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Danilot » 05.08.2019 14:42

VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 14:27
(...)Ich musste gerade schauen, welcher "Boss" das beim Bruder 2 genau ist. Ja, den habe ich einfach ignoriert und bin direkt zu den Schaltern gegangen und wieder abgehauen. Das finde ich aber auch echt cool an dem Spiel, dass man die Bosse gar nicht besiegen muss. Ich glaube nur bei Bruder 3 war der Kampf nicht optional. Aber vielleicht habe ich das auch nur in dem Moment nicht bemerkt, weil ich zu beschäftigt war mit seinen Flächenangriffen.
(...)
Echt das geht? Wow
Das ist ja wie im Final-Bosskampf von The new Colossus, da konnte man auch skippen.

Ich merke sowas meistens nicht, da ich in Shootern immer den Anspruch habe alles umzunieten, was sich als Gegner präsentiert. :D

Teste es mal aus, der Kampf ist witzig (der Checkpoint aber nicht).

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von VaniKa » 05.08.2019 14:51

Danilot hat geschrieben:
05.08.2019 14:42
Teste es mal aus, der Kampf ist witzig (der Checkpoint aber nicht).
Ah, Checkpoints sind ja auch so ein Community-Ärgernis. ;) Ich finde, dass einem das Spiel mit den Herzchen und der gegenseitigen Wiederbelebung so viel verzeiht, dass man eigentlich kaum damit konfrontiert wird. Ich hatte das Problem tatsächlich erst beim Endkampf als ich gesehen habe, wie weit ich da zurückgesetzt wurde. Zwischensequenz , die komplette Vorstufe vom Kampf, dann normale Gegner bis zum eigentlichen Kampfschauplatz und der Kampf dann auch in zwei Runden. Das war schon nervig, vor allem weil ich den Boss so schwer fand, dass ich das immer wieder auf mich zukommen sah. Aber hab es dann wie am Anfang gemacht und einfach den Schwierigkeitsgrad reduziert, um mir das zu ersparen. Ich würde aber sagen, dass der hohe Schwierigkeitsgrad sich vor allem aufs Solospiel beschränkt, weil ich mir da echt gewünscht habe, dass ich Soph sagen kann, dass sie den Gegner von der anderen Seite ablenkt, während ich das Jetpack auf dem Rücken angreife, was so leider wirklich das Nervigste an dem Kampf war.

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Danilot » 05.08.2019 14:54

VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 14:51
Danilot hat geschrieben:
05.08.2019 14:42
Teste es mal aus, der Kampf ist witzig (der Checkpoint aber nicht).
Ah, Checkpoints sind ja auch so ein Community-Ärgernis. ;) Ich finde, dass einem das Spiel mit den Herzchen und der gegenseitigen Wiederbelebung so viel verzeiht, dass man eigentlich kaum damit konfrontiert wird. Ich hatte das Problem tatsächlich erst beim Endkampf als ich gesehen habe, wie weit ich da zurückgesetzt wurde. (...)
Seltsam, auf der PS4 konnte ich den Endkampf immer wieder direkt auf der Plattform beginnen, da war die Durchquerung des Levels nicht notwendig. Interessant...

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von VaniKa » 05.08.2019 15:35

Danilot hat geschrieben:
05.08.2019 14:54
Seltsam, auf der PS4 konnte ich den Endkampf immer wieder direkt auf der Plattform beginnen, da war die Durchquerung des Levels nicht notwendig. Interessant...
Hast du direkt bei Release gespielt? Vielleicht haben sie ja mehr Checkpoints reingepatcht oder es war ein Bug.

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Danilot » 05.08.2019 16:12

VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 15:35
Danilot hat geschrieben:
05.08.2019 14:54
Seltsam, auf der PS4 konnte ich den Endkampf immer wieder direkt auf der Plattform beginnen, da war die Durchquerung des Levels nicht notwendig. Interessant...
Hast du direkt bei Release gespielt? Vielleicht haben sie ja mehr Checkpoints reingepatcht oder es war ein Bug.
Das war letzten Sonntag, 2 Tage nach Veröffentlichung, da gab es noch kein Patch glaube ich. Ein Bug vielleicht?

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Unc13Fu » 05.08.2019 18:24

VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 12:37
Ja, also ab und an ist die Begleiterin auch in die Bredouille gekommen, aber was in so einem Video dann vielleicht besonders herausgehoben wird, um ein Rant zu komplettieren, kann ich in meinem Durchlauf an einer Hand abzählen.
Sicher, es besteht immer die Gefahr, dass es sich nur um einen Rant handelt um clicks zu generieren und dafür wurden entsprechend Spielszenen zusammengestellt. Aber dieser Vorwurf der schlechten Companion KI zieht sich (wie viele andere Vorwürfe auch) durch viele Reviews, selbst bei positiveren Reviews.
Letztendlich kann ich es aber nicht abschließend beurteilen, da ich es nicht selber gespielt habe.
VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 12:37
Und das finde ich eben blöd. Das ist genau diese Polarisierung, die man überall sieht. Es wird gar nicht geschaut, ob und wie Mikrotransaktionen wirklich ein Spiel konkret beeinträchtigen, sondern es wird quasi auf eine politische Ebene gehoben.
Ja, wenn du so willst wird es auf eine "politische Ebene" gehoben. Ich störe mich halt daran, dass in einem (in diesem Fall nicht ganz) Vollpreisspiel einzelne Elemente abgezwackt werden und dem Kunden dann separat als Stückware verkauft werden sollen. Das macht aus monetärer Sicht der Unternehmen natürlich Sinn, solange die Kunden mitmachen, aber ich empfinde das als nicht Kundenfreundlich. Das gilt besonders bei microtransactions die bereits bei Release zur Verfügung stehen. Packt sie ins Spiel regulär rein oder lasst es bleiben.
VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 12:37
Hier musste ich erst mal schnallen, dass du wohl über ein anderes Spiel geschrieben hast. D.h. da hat Bethesda bei einem anderen Spiel in punkto Mikrotransaktionen Mist gebaut und weil es nun auch Mikrotransaktionen in einem weiteren Spiel gibt, wird dieser Vorwurf auf das neue Spiel übertragen, auch wenn es sich eigentlich ganz anders verhält? Jetzt verstehe ich die "Logik".
Dann hast du mich missverstanden. Ich habe schon ganz konkret von Youngblood gesprochen. Der Hinweis auf Fallout 76 sollte nur zeigen, dass Bethesda/ZeniMax in der jüngeren Vergangenheit kein besonders Kundenfreundliches Verhalten gezeigt hat. Und das gerade jetzt, nach Fallout 76, erneut die Prio auf monetären BS gelegt wird anstatt die (laut diversen Reviews) vorhandenen Bugs zu beseitigen, ist einfach doppelt dreist.
VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 12:37
Aber allesamt keine Reviewer eines Magazins wie 4Players oder Gamestar.
Na und? Was soll das heißen, das man kein seriöser Reviewer sein kann solange man nicht bei einem Magazin arbeitet? Das halte ich doch für eine recht fragwürdige Denkweise. Ich traue diversen Youtubern deutlich mehr als so manchem Magazin, insbesondere was die Magazine angeht die Teil der "Access Media" sind
VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 12:37
D.h. was Bethesda mit Fallout 76 gemacht hat, spielt überhaupt keine Rolle bei der Bewertung von Wolfenstein: Youngblood. Und es spielt auch keine Rolle, wie The New Colossus im Vergleich war.
Ich gebe dir in sofern Recht, dass jedes Spiel für sich bewertet werden muss! Ohne Frage. Aber gleichzeitig kann ich bestimmte Muster bei Firmen hervorheben, wenn das Einzelspiel eben wieder dem gleichen Muster folgt (oder auch nicht). Bethesda/ZeniMax haben zuletzt immer wieder bewiesen, dass Kundeninteressen bei ihnen nicht im Vordergrund zu stehen scheinen und Patch 1 passt in dieses Muster.
Außerdem ist es normal, dass man einer Firma (oder auch einer Person), die zum ersten Mal "Mist baut" eher verzeiht als Wiederholungstätern. Von daher ist es dann schon relevant
VaniKa hat geschrieben:
05.08.2019 12:37
Die Menschen, die eigentlich kein Problem haben, werden mit Begriffen wie "Melkvieh" fortgewischt.
Es gibt z.B. auf Youtube genügend Videos, wo Entwickler darüber sprechen, welch teilweise schmutzigen psychologischen Tricks sie anwenden, um die microtransactions möglichst profitabel zu machen. Im übrigen nennen sprechen auch die Entwickler von Melkvieh, nur nennen sie es Wale. Such z.B. mal nach "Let’s go whaling: Tricks for monetising mobile game players with free-to-play" wenn es dich interessiert.

Allgemein gesprochen bin ich auch kein Fan der Outrageculture und ja, sie nimmt teilweise bizarre Züge an. Aber was die Praktiken der Publisher angeht, muss einfach irgendwann mal Schluss sein und irgendwann muss man sich auch zu Wort melden. Das gilt besonders in Zeiten, in denen die "Access Media" ihren eigenen Kunden keine vertrauenswürdigen Informationen mehr geben, um ihren Zugang nicht zu verlieren. Wer glaubt denn z.B. bitte IGN noch irgendetwas. Die Tatsache, das selbst die USA über Gesetze gegen Lootboxes nachdenkt, ist doch bezeichnend.

Ich habe auch kein grundsätzliches Problem mit (bezahlten) Zusatzinhalten. Aber ich erwarte zum Release ein abgeschlossenes, befriedigendes Paket, welches ohne bezahlte Zusatzinhalte ein rundes Erlebnis bietet. Wenn dann nach Release darüber hinaus z.B. ein schöner Story DLC entwickelt wird, der dann als -früher nannte man es mal- Addon verkauft wird, kann das eine schöne Sache sein (siehe z.B. Blood and Wine für The Witcher 3).

Generell sollte die Regel gelten, ist es zum Releasezeitpunkt fertig, dann gehört es ins Paket rein und nicht einzeln dazuverkauft. Es gibt sicherlich Ausnahmen zu dieser Regel, aber ich denke dass sie einen guten "Leitfaden" darstellt.
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