Wolfenstein: Youngblood - Test

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dx1
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von dx1 » 01.08.2019 21:52

Imperator Palpatine hat geschrieben:
01.08.2019 17:27
Ich habe erst gestern " The Old Blood " beendet nachdem die internationale Version sechs Monate auf der Festplatte geschlaffen hat bis der Region Lock entfernt wurde, …
Wurde der "Time-out" kürzlich verdoppelt? Bisher wurden Spiele doch "schon" nach 90 Tagen entsperrt.
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BMTH93
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von BMTH93 » 02.08.2019 10:22

Ich glaube das Spiel schenke ich dem AFD-Vorstand. Die werden sich bestimmt freuen. :lol:

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muecke-the-lietz
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 02.08.2019 12:30

Robstah hat geschrieben:
01.08.2019 16:40
CTH hat geschrieben:
01.08.2019 16:25
Bei Resident Evil wurde Coop auch zum Erbrechen ausgereizt in Teil 4, 5, 6 und den Revelations Teilen. Ich weiß jetzt allerdings nicht mehr ob das damals gut ankam bei den Fans.
RE4 gab es Coop nur als Mod, oder?
Nein, und auch bei Revelations konnte man nur den zweiten Teil im Koop spielen.

Und letztlich war an Resi auch nicht der Koop das Problem, sondern dass gerade Teil 6 einfach ein beschissenes Spiel war.

Wie auch Youngblood. Und hey, grundsätzlich bietet sich diese Reihe ja gerade zu an, für ne fetzige Koop Runde. Aber bei fetzige Koop Runde denke ich an Borderlands, Halo oder Gears. Nicht an only online, Microtransactions und dummen Grind in immer und immer wieder den gleichen Leveln.

Heutzutage meinen die großen Publisher mit Koop ja nicht mehr im Koop im klassischen Sinne, sondern GaaS. Und darum strickt man dann ein furchtbar dummes Game mit Grind, Bulletsponges, unfertigem Ende, etc.

Witzigerweise hatte Borderlands auch schon viele Elemente der modernen Koop Looter Shooter, war aber immer so fair, umfangreich und fetzig, dass ich es nie als negativ empfunden habe. Und Gears und Halo sind im normalen Koop einfach ohne den ganzen Bullshit ausgekommen. Einfach online oder im Splitscreen zusammen die Story spielen - ohne Bullshit.

Wäre Youngblood einfach ein New Colossus mit Koop Modus gewesen, wären die Fans wohl durchgängig begeistert gewesen.

Aber nein, man besitzt die fucking Frechheit, aus ner 15 Stunden Ballerbude ein GaaS Grindmonster mit Microtransactions zu machen. Und kriegt auf 4players dafür 76 %. Was ne Frechheit ist, wenn man mal bedenkt, wie hart man hier sonst mit Spielen dieser Art umgeht.
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EvilNobody
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von EvilNobody » 02.08.2019 13:37

Ich hasse Menschen und will keinen Coop-Modus.
Ich würde mich gerne geistig mit euch duellieren, doch ich sehe dass ihr unbewaffnet seid!

"Ich war auch schonmal in den Alpen, aber wenn ich dir jetzt Kaiserschmarn auf die Schuhe kotze sieht das auch nicht aus wie eine authentische Nachbildung von Österreich."
-TNT-




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Danilot
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Danilot » 02.08.2019 14:00

muecke-the-lietz hat geschrieben:
02.08.2019 12:30
(...)
Wäre Youngblood einfach ein New Colossus mit Koop Modus gewesen, wären die Fans wohl durchgängig begeistert gewesen.

Aber nein, man besitzt die fucking Frechheit, aus ner 15 Stunden Ballerbude ein GaaS Grindmonster mit Microtransactions zu machen. Und kriegt auf 4players dafür 76 %. Was ne Frechheit ist, wenn man mal bedenkt, wie hart man hier sonst mit Spielen dieser Art umgeht.
Das ließt sich ja beinah traumatisierend Katastrophal. Grind...der harte Grind...auf Normal hat dieser Grind 2-3 Stunden Nebenmission mit Gegner umschießen gedauert, danach hatte ich mein Level 20 und konnte den Rest des Games runterspielen.

Aber gut, auch etwas "Grind" (hier = identische Levelumgebung für verschiedene Nebenmissionen) kann wohl schmerzlich sein.

Wolfenstein wie konntest du nur eine geistlose Ballerbude werden? Warum??! ...

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Skippofiler22
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Skippofiler22 » 02.08.2019 15:54

Nun ja. Gronkh ist das auch aufgefallen. Andererseits ist er ja im Urlaub und wird erst so im Laufe des August neues Material liefern.
Es ist nicht zu verantworten, sagte die Vernunft.
Es ist durchaus machbar, sagte der Ehrgeiz.
Es ist nicht alles richtig, sagte der Verstand
Tue es, sagte der Leichtsinn.
Du bist was du bist, sagte das Selbstbewusstsein.
Es ist einfach schön, sagte die Liebe.

Es ist das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen, sagte der Gamer.

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CTH
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von CTH » 02.08.2019 16:19

Leon-x hat geschrieben:
01.08.2019 21:02
CTH hat geschrieben:
01.08.2019 19:49


Ein Mod war es nicht, sondern fester Bestandteil von Anfang an. Ob sich ein zweiter Spieler einklinken konnte weiß ich nicht. Ich rede hier vom KI gesteuerten Coop-Charakter.

KI gesteuerte Partner hast doch in unzähligen Spielen Heutzutage. Egal ob du da Uncharted, The Last of Us, God of War, Halo oder Gears ansiehst. Da rennt doch die meiste Zeit immer einer neben einem her. Auch in CoD oder Battlefield sind die in vielen Level mit dabei.
Der Part allein ist nicht wahnsinnig neu oder selten. Unterschied ist natürlich dass man auf manche aufpassen muss und auf Andere nicht. Einige Mechaniken hängen dann von der KI ab im Zusammenspiel.
Die meisten Games, gerade die von Sony, bieten halt weniger die Möglichkeit dass ein Mensch den KI Partner übernimmt.
Es macht aber einen Unterschied aus, ob man den KI-Partner wie ein Tamagotchi behandeln muss oder ob man völlig frei agieren kann ohne das dieser nervt bzw. ständig Interaktion braucht. Bei The Last of Us war das z.b so ein Fall. Ellie war nie nervig, stand nie im Weg oder musste man ständig aufpassen. Das konnte sie alles selbst. Deswegen zähle ich The Last of Us nicht zu den Coop-Titeln. Deswegen ist das Spiel auch eine von ganz, ganz, gaaaaaanz wenigen Ausnahmen.

Bei Resident Evil 5 z.b ein negativ Beispiel. Sheva hat nahezu alles aufgenommen was sie gefunden hat, flugs war das Inventar voll. Dann Munition und Heilitems verschwendet ohne Ende.

Ich als Single-Player und Einzelgänger hasse es wie die Pest, wenn man den Babysitter für einen aufgezwungenen -Co-Charakter spielen muss.
Patchpolitik...Ein Unding der heutigen Zeit!!!

Ich patche NICHT! Entweder Spiele sind fertig, oder werden halt nicht gekauft!!!

Ich HASSE diese Digitalisierung!!!

Loot und Crafing? Ohne mich!!!

Trailer? Spoilergefahr, ich schaue NICHT!!!

Demos? Nein, spiele ich nicht, weil ich mich überraschen lasse!!!

- Grüße an alle die mich inzwischen Leid sind! - :D

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Imperator Palpatine
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Imperator Palpatine » 02.08.2019 17:09

dx1 hat geschrieben:
01.08.2019 21:52
Imperator Palpatine hat geschrieben:
01.08.2019 17:27
Ich habe erst gestern " The Old Blood " beendet nachdem die internationale Version sechs Monate auf der Festplatte geschlaffen hat bis der Region Lock entfernt wurde, …
Wurde der "Time-out" kürzlich verdoppelt? Bisher wurden Spiele doch "schon" nach 90 Tagen entsperrt.
Ich glaube du hast Recht. Ich hatte es nur seid dem Kauf vor sechs Monaten nicht angerührt.

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Leon-x
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Leon-x » 02.08.2019 17:19

CTH hat geschrieben:
02.08.2019 16:19


Es macht aber einen Unterschied aus, ob man den KI-Partner wie ein Tamagotchi behandeln muss oder ob man völlig frei agieren kann ohne das dieser nervt bzw. ständig Interaktion braucht. Bei The Last of Us war das z.b so ein Fall. Ellie war nie nervig, stand nie im Weg oder musste man ständig aufpassen. Das konnte sie alles selbst. Deswegen zähle ich The Last of Us nicht zu den Coop-Titeln. Deswegen ist das Spiel auch eine von ganz, ganz, gaaaaaanz wenigen Ausnahmen.

Gerade bei TLoU hat Elli doch die Illusion vom Schleichen gestört da sie von Gegnern nicht wahrgenommen haben.
Sowas war einige Leuten auch ein Dorn im Auge. In Youngbood tarnt sich die KI sehr häufig wenn man an Anfang lautlos vorgehen will und rennt nicht den Gegnern vor der Nase rum.

Anderen Games wie God of War, Gears und Halo muss man der KI schon mal aufhelfen oder aus den Klauen eines Gegners befreien.

Du hast also einmal so oder so Vor- und Nachteile.
-PC
-Playstation 4 Pro
-Nintendo Switch
-Xbox One X

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Unc13Fu
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Unc13Fu » 02.08.2019 18:56

Meh, The new Order fand ich superklasse, the New Colossus steht auf meiner Liste (aufgrund des großartigen TNO). Youngblood fand ich bei der Ankündigung durchaus interessant (mehr Wolfenstein, und man hätte wirklich was damit machen können), aber nach allem was ich gesehen habe ist es reinster Müll.

Grausam schlechte Companion KI (wenn man solo spielt), bugs, grässliche microtransactions, furchtbar schlecht geschriebene Hauptcharaktere die Fremdscham neu definieren...

Auf deutsch ein billiger, unverschämter Cashgrab der nur darauf aus ist, die Marke Wolfenstein dazu zu nutzen, uninformierte Verbraucher auszunehmen. Nein danke, der nächste Sargnagel für Bethesda. Und natürlich wird mit dem ersten Patch die Möglichkeit genommen, die furchtbaren Microtransactions zu umgehen,. Bevor irgendwelche bugs behoben werden muss erstmal sichergestellt werden, dass niemand cheatet - in einem SP Spiel! Ihnen könnte ja kostbares Geld entgehen, was interessieren schon Bugs und Verbraucherrechte!

PS: Noch nicht mal eine Pausenfunktion gibt es, ffs!!!
Und der Tod stellte die Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher...denn es war Krieg

tomtom73
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von tomtom73 » 02.08.2019 19:16

Wer's glaubt, soll's sich holen. Man kann's ja schließlich zurückgeben, sollte es einem doch nicht gefallen, oder?

VaniKa
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von VaniKa » 03.08.2019 15:03

Unc13Fu hat geschrieben:
02.08.2019 18:56
Grausam schlechte Companion KI
Fand ich nicht und ich hab das Spiel durch. Die KI ist natürlich kein Mensch und Befehle kann man ihr auch nicht geben, aber ansonsten hat sie mir eigentlich nie im Weg gestanden und mir immer aus der Patsche geholfen.

Unc13Fu hat geschrieben:
02.08.2019 18:56
bugs
Hatte ich auch echt keine. Butterweiches Gameplay ohne jegliche Bugs. Ja, wirklich. Das fand ich direkt am Releasetag schon regelrecht erstaunlich.

Unc13Fu hat geschrieben:
02.08.2019 18:56
grässliche microtransactions
Die man problemlos komplett ignorieren kann, und zwar weil sie zum einen nicht nötig sind und zum anderen auch nicht penetrant beworben werden.

Unc13Fu hat geschrieben:
02.08.2019 18:56
furchtbar schlecht geschriebene Hauptcharaktere
Ich fand sie cool!

Unc13Fu hat geschrieben:
02.08.2019 18:56
Und natürlich wird mit dem ersten Patch die Möglichkeit genommen, die furchtbaren Microtransactions zu umgehen
Und beim dritten Patch geht die Welt unter! Wie kommt man auf so was? Macht so eine hanebüchene Schwarzmalerei Spaß? Also mir würde sie das nicht.

Unc13Fu hat geschrieben:
02.08.2019 18:56
reinster Müll
Das ist das eigentliche Problem dieser Zeit. Immer ist etwas entweder das Beste (Hype) oder totaler Müll. Stört einen etwas, geht man auf die Barrikaden und beschwört den Untergang der Welt. Vor allem hasst man die bösen Firmen, die hinter allem stecken. Alle nehmen sie einen nur noch schamlos aus. Cashgrab! Abzocke! Verarschung, auf die die "dumme Masse" reinfällt (zu der man natürlich nicht selbst gehört). Ich finde es inzwischen so lächerlich.

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Pioneer82
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Pioneer82 » 03.08.2019 19:10

Ich werde das Spiel wohl meiden bis es das für 5-6 euro gebraucht gibt. Dann mach ich mir nen eigenes Bild davon.
Das fehlen von Checkpoints, Bulletsponges,KI Partner der nicht Sterben darf und das Verbrauchte Munition nicht aufgefüllt wird dürfte aber für mich zum KO Kriterium werden. Und das hier Arkane werkelt ist für mich eher ein negativ Punkt weil deren Stärke nicht simple action Shooter sind, was ich von einem Wolfenstein erwarte.

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Unc13Fu
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Unc13Fu » 04.08.2019 00:09

VaniKa hat geschrieben:
03.08.2019 15:03
Fand ich nicht und ich hab das Spiel durch. Die KI ist natürlich kein Mensch und Befehle kann man ihr auch nicht geben, aber ansonsten hat sie mir eigentlich nie im Weg gestanden und mir immer aus der Patsche geholfen.
Ich habe haufenweise Spielszenen gesehen in denen die Companion KI planlos ins gegnerische Feuer gerannt ist, so dass man keine andere Möglichkeit hatte als das gleiche zu tun in der Hoffnung, dass die KI-Schwester nicht drauf geht. Manch einem macht das vielleicht Spaß, mir nicht.
VaniKa hat geschrieben:
03.08.2019 15:03
Die man problemlos komplett ignorieren kann, und zwar weil sie zum einen nicht nötig sind und zum anderen auch nicht penetrant beworben werden.
Es geht darum, das sie überhaupt da sind. Und dann sind sie (zumindest bisher) von lächerlich schlechter Qualität. Iich bleibe dabei, Microtransactions haben in einem (annähernd) Vollpreisspiel nichts zu suchen.
VaniKa hat geschrieben:
03.08.2019 15:03
Ich fand sie cool!
Jim Sterling z.B. ist deiner Meinung. Vielleicht ist das ein Altersding, keine Ahnung. Wahrscheinlich einfach nur Geschmackssache, mir persönlich sagt es nicht zu.
VaniKa hat geschrieben:
03.08.2019 15:03
Und beim dritten Patch geht die Welt unter! Wie kommt man auf so was? Macht so eine hanebüchene Schwarzmalerei Spaß? Also mir würde sie das nicht.
Es geht mir hier um die Priorisierung! Die Tatsache, dass du keine Bugs hattest freut mich für dich. Aber es gibt sehr viele Berichte über diverse Bugs im Spiel. Und anstelle dass man sich um die vorhandenen Probleme kümmert wird erstmal dafür gesorgt, dass ihr kostbares MS System nicht umgangen werden kann. Da die MS sich, wie du selber geschrieben hast, nicht auf das Gameplay auswirken und daher die Entschuldigung der kreativen Vision der Entwickler - wie man das Spiel ihrer Meinung nach am besten spielen sollte - nicht zieht, ist dies ein reine monetäre Entscheidung gewesen. Nehmt dem Kunden die Möglichkeit mittels story/questcreator erstellten, selbsterfüllenden Quests den Echtgeld Store zu umgehen, noch bevor man das Spiel sauber auf die Beine stellt. Das macht einfach nicht den Eindruck eines Entwicklers/Publishers der seine Kunden wertschätzt. Und dann ist es ausgerechnet wieder Bethesda/ZeniMax. Nach der Frechheit, die sie sich mit dem Release von Fallout 76 geleistet haben, den dreisten Lügen die sie verbreitet haben, jetzt wieder so eine Aktion. Man sollte meinen, Bethesda/ZeniMax hätten ein Interesse daran, den guten Willen bei den Kunden wieder herzustellen.....
VaniKa hat geschrieben:
03.08.2019 15:03
Das ist das eigentliche Problem dieser Zeit. Immer ist etwas entweder das Beste (Hype) oder totaler Müll. Stört einen etwas, geht man auf die Barrikaden und beschwört den Untergang der Welt. Vor allem hasst man die bösen Firmen, die hinter allem stecken. Alle nehmen sie einen nur noch schamlos aus. Cashgrab! Abzocke! Verarschung, auf die die "dumme Masse" reinfällt (zu der man natürlich nicht selbst gehört). Ich finde es inzwischen so lächerlich.
Das eigentliche Problem unserer Zeit ist also, dass man Dinge beim Namen nennt. Soso. Ich sehe eher das Problem darin, dass Dinge viel zu selten beim Namen genannt werden. Dass man z.B. viel zu lange Publisher mit ihren abzockerischen Praktiken hat durchkommen lassen. Ich bin weiß Gott kein "fuck capitalism" Mensch, ganz im Gegenteil. Aber mittlerweile gibt es weltweit Gesetzesinitiativen um den teilweise räuberischen Treiben der Publisher Einhalt zu bieten. Selbst im Homeland des Kapitalismus USA. Das spricht für sich....
Bethesda hätte man schon viel früher ihre verbuggten Releases um die Ohren klatschen sollen. So gut Spiele wie Fallout 3 und Skyrim z.B. auch waren, die Releaseversionen waren technisch stets mangelhaft mit teilweise schwerwiegenden bugs. In Fallout 3 z.B. hat mir ein bug die komplette Hauptquestreihe zerschossen. Die Qualität der Spiele dahinter war aber meist so gut, dass man die Augen zugedrückt hat. Das hat sich spätestens mit Fallout 76 geändert.
Ich gebe dir in sofern recht, dass die Hypekultur ein zweischneidiges Schwert ist. Aber wenn Entwickler/Publisher scheiße bauen, muss das auch beim Namen genannt werden.

Abschließend vielleicht folgendes. Ich habe das Spiel nicht gespielt und habe es nachdem ich mir diverse Reviews angesehen habe auch nicht vor. Von daher muss ich mir natürlich den Vorwurf gefallen lassen, nur aus zweiter Hand zu sprechen und mir kein eigenes Urteil gebildet zu haben. Und natürlich ist es auch immer eine persönliche Geschmacksfrage ob einem Spiele gefallen oder nicht. Aber sehr viele Reviewer, darunter auch Leute die nicht im Verdacht stehen nur als Clickbait negativ zu sein (und ja, solche Leute gibts auch), haben sich nicht eben gerade positiv geäußert. Es gibt so viele Dinge die mich stören. Die mangelnden Checkpoints kombiniert mit der Tatsache, dass die offensichtlich teilweise recht rare Munition beim Respawn nicht aufgefüllt wird, keine Möglichkeit zu pausieren -selbst wenn man solo spielt -, RPG Mechaniken die sich nicht so recht ins Spiel einfügen wollen und z.B. in bulletsponge Gegnern resultieren, altbackene, nervige Mechaniken - man muss an Türen warten, bis die KI-Schwester auch da ist um zu helfen besagte Türen zu öffnen -, uninspiriertes Leveldesign mit sehr viel Backtracking usw usf.
Das du Spaß an Youngblood hattest, freut mich für dich. Ganz ehrlich. aber für mich ist dieses Spiel einfach Müll. Was ich schade finde, denn TNO fand ich großartig. Wenn man das Spiel im Coop spielt, fallen natürlich einige Probleme nicht so ins Gewicht bzw. ganz weg. Aber alles macht mit Freunden zusammen mehr Spaß, von daher ist das für mich kein besonders starkes Argument.
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Nekropolis
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Nekropolis » 04.08.2019 00:35

Für mich ein solider Shooter, leider aber auch qualitativ weit unter den Vorgängern angesiedelt. Da mochte ich neben dem äußerst befriedigenden Gunplay eben hauptsächlich die Storys - und wie diese vorgetragen wurden. Das fehlt bei "Youngblood" leider weitestgehend, weswegen ich es nicht uneingeschränkt weiterempfehlen würde. Die Performance auf dem PC hat hin und wieder leider auch ihre Macken, was im Direktvergleich zu "The New Colossus" schon desöfteren auffällt und ein ungewohntes, fast schon undenkbares Szenario der Kombination idTech6 / Vulkan API doch noch ermöglicht. Möglicherweise liegt es an meinem PC, möglicherweise hat man grafisch nochmal aufgerüstet, beides erscheint aber eher unwahrscheinlich, zumal beim Thema Performance nicht nur Begeisterung im Netz zu vernehmen war und die Systemanforderungen im Grunde überhaupt nicht verändert wurden. Das soll allerdings nicht schmälern, dass ich mich letztlich doch ziemlich gut unterhalten gefühlt habe. Den Lothar-Bossfight finde ich zwar komplett beschissen, aber ansonsten war das schon wieder eine echte Freude, sich durch unzählige Gegner zu metzeln und die unterschiedlichen Gegnertypen spielten sich angenehm fordernd, wenngleich die KI natürlich immer noch eher banal ausfällt. Mich hat nichtmal das Grinden gestört, weil ich am Ende doch einen Unterschied spürte, wenn das gesamte Arsenal aufgerüstet war und man noch etwas selbstbewusster in die Kämpfe gehen konnte. Auch die Vertikalität war ein Aspekt, den man gerne sogar ausbauen dürfte.

Nichtsdestotrotz bleibt für mich festzuhalten, dass ich hoffe, dass das Gesamtkonzept nur ein kurzer Abstecher war. Man kann die positiven Eigenschaften aber gerne in den vermutlich letzten Teil adaptieren. Sich nur auf das Gunplay stützen, reicht mir in diesem Fall nochmal aus, wird in Zukunft aber nicht mehr funktionieren.

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