Wolfenstein: Youngblood - Test

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manu!
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von manu! » 01.08.2019 14:08

Der Chris hat geschrieben:
01.08.2019 13:13
manu! hat geschrieben:
01.08.2019 12:06
Möchtest du Gears 4 auch im 5er Split aufm TV zocken?Packt mich es Grauen wie manche Goldeneye im 4er Split gezockt haben :D
Man muss denke ich nicht alles in Splitscreen drücken,nur weils nen Koop Modus hat.Der wurde finde ich kaum Mehrwert bieten.
OT hab mir das Video oben angeguckt...Puh also ich kaufs net.Beth is eh bei mir unten durch.
Ich weiß ja nicht...also wenn eine statt zwei Konsolen ausreicht dann sehe ich das schon als Mehrwert. Wenn man sich vielleicht beim zocken gerne in demselben Raum aufhalten will (weil es eben Koop und nicht VS ist) dann seh ich da schon massive Vorteile für einen Splitscreen Modus.

Systemlink ist bei mir generell erst seit der Switch interessant geworden, weil ich aus erster Hand auch niemanden kenne der Lust hat eine dicke Heimkonsole durch die Gegend zu tragen.

Also ja, ich sehe einen massiven Mehrwert bei Splitscreen. Das mag für Menschen variieren die entweder allergisch auf andere Menschen im selben Raum reagieren oder für Leute mit einem Bekanntenkreis, in dem man gerne Konsolen mit sich herumträgt, aber ich weiß den Komfort eines Splitscreens sehr zu schätzen, bei dem alles was du brauchst ein zweiter Controller ist. Mancher will vielleicht mal nicht alles (Konsole, Controller, Spiel) doppelt vorhalten müssen. Was wenn der Kollege mit dem ich spielen will auf Xbox unterwegs ist und ich auf PS4?

Btw...ich war bis jetzt fest davon überzeugt, dass hier ein Splitscreen möglich wäre. Eine interessante Info jedenfalls. Ein Koop Spiel ist mMn gut beraten einen Splitscreen anzubieten, sonst kann man sich das für mein Gefühl fast direkt sparen. Vor allem wenn das gesamte Konzept auf Koop setzt sollte der Splitscreen dabei sein.
Gibts wirklich so viele die Splitscreen spielen wollen?Also meine ich ernst.Der Mehraufwand ist denke ich mal schon net gerade wenig bei nem schnellen 3D Spiel oder?
Kannst tatsächlich nicht abschätzen,ich selber spiele halt auch überhaupt nicht Splitscreens.Es letzte mal Bubble Bobble,nen Coop Split Arkanoid Clone...ich weiß echt nicht mehr wie er hieß und Spy vs Spy.Das war aufm c64 :D


Zu dem anderen was du oben meinstest bin ich ebenfalls voll bei dir,habe mir aber damals schon öfter hier den Mund verbrannt,wenn ich meinte dass man Konsole und PC von der Spielbarkeit nicht mehr über einen Kamm scheren kann.
Ich mache diese Büchse jetzt zwar wieder auf aber.....Dying Light auf Konsole war desaströs zu spielen und auf nem 144Hz WQHD Ultra Settings 970SLI System war und ist das Spiel bis heute ein wahre Augenweide und so flüssig spielbar,wie es auf den Next Gen Kosnolen nicht spielbar sein wird.Das macht von der Spielbarkeit so einen himmelweiten unterschied,dass ich nur die Hälfte der Prozentpunkte an die Konsole vergeben hätte.4P macht da leider 0 Unterschied.Finde ich sehr schade.

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Balla-Balla
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Balla-Balla » 01.08.2019 14:24

Nach dem ersten EA (?) Trailer war ich schon extrem skeptisch, der Test hier war ernüchternd und sehr wohlwollend. Habe mir die Mühe gemacht den geposteteten Video zu gucken, der nimmt das Spiel heftig auseinander und hat jedes Interesse in mir endgültig beerdigt.
Die Vorgänger habe ich gerne gezockt, ab hier ist Schluss, kein Geld von mir mehr für so ein Schrott.

Was haben die sich dabei nur gedacht? Die alten Fans kaufen sowieso und mit diesen lächerlichen Twins greifen wir noch die jungen Hipster ab? Hat man eine Agentur beauftragt zu forschen, was diese Zielgruppe angeblich will und darauf das Spiel klischeehaft zugeschnitten?
Hey beth, diesen Tipp gibt´s umsonst: Selbst wenn junge Hipster dumm-coole Sprüche und dumm-coole Chars lustig finden, so wollen sie doch auch ein game mit spannenden sidequests, kein endlosen Respawning der Gegener, Pause- und Speichermöglichkeit, beim Tod durch den Boss das Level nicht vom Anfang beginnen und insgesamt, wie alle, mehr Spaß statt Nerv. Sie wollen einen Coop, der funktioniert und Sinn macht oder ein SP wo die Partner KI nicht zum Volltrottel mutiert.

Wolfenstein nervte ja schon langsam etwas durch das Auslutschen des Erfolgsrezeptes, wie so oft bin ich aber doch bereit, mit etwas Abstand, ein more-of-the-same in Kauf zu nehmen. Wenn es aber so lausig inszeniert wird, wie es hier offensichtlich der Fall ist, und bei einem 15-stünder auch noch MTs ins Spiel kommen, grenzt das an Frechheit.
Immer öfter muss man das nun als Fazit unter einen neues bethsda game schreiben.

Mich würde mal interessieren, ob das nun ne Einzelmeinung eines alten Zockers ist, die Masche aber tatsächlich finanziellen Erfolg bringt. Dann wäre das ja immerhin wirtschaftlich der richtige Weg aus Sicht einer Firma, die einfach nur maximalen Gewinn anstrebt. Ein Weg, den ich langsam nicht mehr mitgehe. Bisher finde ich ja immer noch Alternativen, noch. Trotzdem bedauerlich. Well, the world turns.

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Crime Solving Cat
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Crime Solving Cat » 01.08.2019 15:35

Mir tut es ja nur für Arkane Studios leid. Deren Level-Design gehört für mich wirklich zur obersten Liga.

Aber ich war schon bei FPS-mit-Lebensbalken raus...

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Leon-x
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Leon-x » 01.08.2019 15:43

Balla-Balla hat geschrieben:
01.08.2019 14:24

Mich würde mal interessieren, ob das nun ne Einzelmeinung eines alten Zockers ist, die Masche aber tatsächlich finanziellen Erfolg bringt. Dann wäre das ja immerhin wirtschaftlich der richtige Weg aus Sicht einer Firma, die einfach nur maximalen Gewinn anstrebt. Ein Weg, den ich langsam nicht mehr mitgehe. Bisher finde ich ja immer noch Alternativen, noch. Trotzdem bedauerlich. Well, the world turns.
Naja, schau dir CoD Black Ops 4 an. Auch weg von der SP Story Inszenierung und dann Hauptfokus Battle Royal. War trotzdem erfolgreich für sich genommen und hat das Konzept mal anders dargeboten.
Jetzt kommt wieder ein CoD Teil der eher ein Reboot der alten Teile ist.

Kannst Youngblood als kostengünstiges Experiment sehen wie viel Koop Zocker sowas möchten. Auch als Überbrückung bis der richtige nächste Teil kommt.
Deswegen kann Teil 3 trotzdem ganz normal an Teil 2 anknüpfen.
Muss auch bedenken dass nicht Jeder von Teil 1 dabei ist. Nur weil man gewisse Dinge müde wird kann es für Andere die ersten Kontakte sein.
-PC
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PixelMurder
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von PixelMurder » 01.08.2019 16:18

Crime Solving Cat hat geschrieben:
01.08.2019 15:35
Aber ich war schon bei FPS-mit-Lebensbalken raus...
Ich hatte ziemlich viel Spass in Borderlands, die Zahlen zu optimieren. Aber hier ist es erstens unbalanciert umgesetzt, zweitens habe ich das Gefühl, dass auch das ein Teil des Plans ist. Diese sogenannten RPG-Anleihen bedeuten nur, dass mehr Variablen da sind, die Leute gegen Geld auffüllen können, was du darüber denkst, spielt sowieso keine Rolle. An sich klingen für mich Begriffe wie RPG-Mechanismen und Muntionsknappheit gut in den Ohren, aber wer meint, er könne die Ammo verknappen, damit Leute auf die Idee kommen, Ammo-Boster zu kaufen ist ein g***verd*** Lump, mit dem ich keine Geschäfte mehr betreibe, und bei Wiederholungstätern gilt, das ganze Angebot landet auf dem Index.
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Robstah
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Robstah » 01.08.2019 16:24

Hier noch ein Video (Angry Joe Rapid Review), dass zeigt wie schlecht das Spiel ist...


https://youtu.be/jU3ajukc4pk

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CTH
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von CTH » 01.08.2019 16:25

Ach Du Schei*e.... :lol:

Also für mich bestätigt, von diesem Coop-Dreck die Finger zu lassen. Eine nervige Begleitung dazu auch noch, nein Danke. Jemand der mich dauernd zubrabbelt brauche ich nicht.
Leon-x hat geschrieben:
01.08.2019 15:43
Kannst Youngblood als kostengünstiges Experiment sehen wie viel Koop Zocker sowas möchten. Auch als Überbrückung bis der richtige nächste Teil kommt.
Deswegen kann Teil 3 trotzdem ganz normal an Teil 2 anknüpfen.
Muss auch bedenken dass nicht Jeder von Teil 1 dabei ist. Nur weil man gewisse Dinge müde wird kann es für Andere die ersten Kontakte sein.
Ich wäre mir da nicht so sicher! Ein Experiment mag es sicher sein. Aber wenn Bethesda meint das eine Wertung zwischen 65%-75% ausreicht um als "gut" befunden zu werden, wird das auch im "offiziellen" dritten Teil eingebaut.
Dann ist B.J halt mit einer seiner Töchter, mit Ana oder anderen Kumpel unterwegs. -.-

Bei Resident Evil wurde Coop auch zum Erbrechen ausgereizt in Teil 4, 5, 6 und den Revelations Teilen. Ich weiß jetzt allerdings nicht mehr ob das damals gut ankam bei den Fans.

Ich bin und war schon immer ein Gegner dieser aufgezwungenen Coop-Schei*e. Wenn man einen Coop-Modus integrieren möchte, dann bitte separat im Menü anwählbar und nicht anders!
Patchpolitik...Ein Unding der heutigen Zeit!!!

Ich patche NICHT! Entweder Spiele sind fertig, oder werden halt nicht gekauft!!!

Ich HASSE diese Digitalisierung!!!

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Danilot » 01.08.2019 16:32

Leon-x hat geschrieben:
01.08.2019 15:43
(...)
Muss auch bedenken dass nicht Jeder von Teil 1 dabei ist. Nur weil man gewisse Dinge müde wird kann es für Andere die ersten Kontakte sein.
...oder für Liebhaber als Schlachtplatte für zwischendurch. Über die Knie schlitternd mit zwei Akimbo-Uzis in der Hand Nazis ummähen, dann eine 3/4 Kreisdrehung nach links, Messer werfen und dem Gegner daneben mit der Pumpgun das Gesicht bearbeiten, während der Mitspieler den Robo-Nazi-Hund umlasert.
Hach...ein Ründchen geht noch. :D

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Robstah
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Robstah » 01.08.2019 16:40

CTH hat geschrieben:
01.08.2019 16:25
Bei Resident Evil wurde Coop auch zum Erbrechen ausgereizt in Teil 4, 5, 6 und den Revelations Teilen. Ich weiß jetzt allerdings nicht mehr ob das damals gut ankam bei den Fans.
RE4 gab es Coop nur als Mod, oder?

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Leon-x
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Leon-x » 01.08.2019 16:43

CTH hat geschrieben:
01.08.2019 16:25

Ich wäre mir da nicht so sicher! Ein Experiment mag es sicher sein. Aber wenn Bethesda meint das eine Wertung zwischen 65%-75% ausreicht um als "gut" befunden zu werden, wird das auch im "offiziellen" dritten Teil eingebaut.
Dann ist B.J halt mit einer seiner Töchter, mit Ana oder anderen Kumpel unterwegs. -.-
Bei einem Titel der jetzt keine großen Produktionskosten verschlungen hat wird es wohl eher darauf ankommen wie der Absatz aussieht.
Soweit ich weiß hat sich Teil 2 nicht so wahnsinnig gut verkauft. Der ist auch schnell im Game Pass gelandet.
Könnte daher sein dass man überlegt hat überhaupt einen großen Teil 3 zu bringt. Youngblood könnte auch als Finanzierung gesehen werden wenn sich Teil 3 dann noch behäbiger als Teil 2 verkauft.
Kann man natürlich schlecht abschätzen was aufeinander Einfluss hat.
Klar besteht die Gefahr dass wenn sich Youngblood gut verkauft auch Koop in den nächsten Hauptteil wandert. Denke aber nicht dass man da dann eine Hubwelt wieder baut.
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Imperator Palpatine
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Imperator Palpatine » 01.08.2019 17:27

Ich habe erst gestern " The Old Blood " beendet nachdem die internationale Version sechs Monate auf der Festplatte geschlaffen hat bis der Region Lock entfernt wurde,
Der typische Ballerspass im übertriebenen Wolfenstein Szenario. Und aufgrund des Settings ( Burg Wolfenstein, 1946, alte Gräber und Zombies ) hat es mir auch viel besser gefeallen als " The New Order ".

Aber was ich hier von Youngblood sehe lässt mich mehr schaudern als der Anblick von Nazizombies.
Danke, aber nein danke.

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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von NomDeGuerre » 01.08.2019 19:31

Imperator Palpatine hat geschrieben:
01.08.2019 17:27
Ich habe erst gestern " The Old Blood " beendet nachdem die internationale Version sechs Monate auf der Festplatte geschlaffen hat bis der Region Lock entfernt wurde,
Der typische Ballerspass im übertriebenen Wolfenstein Szenario. Und aufgrund des Settings ( Burg Wolfenstein, 1946, alte Gräber und Zombies ) hat es mir auch viel besser gefeallen als " The New Order ".

Aber was ich hier von Youngblood sehe lässt mich mehr schaudern als der Anblick von Nazizombies.
Danke, aber nein danke.
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CTH
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von CTH » 01.08.2019 19:49

Robstah hat geschrieben:
01.08.2019 16:40
CTH hat geschrieben:
01.08.2019 16:25
Bei Resident Evil wurde Coop auch zum Erbrechen ausgereizt in Teil 4, 5, 6 und den Revelations Teilen. Ich weiß jetzt allerdings nicht mehr ob das damals gut ankam bei den Fans.
RE4 gab es Coop nur als Mod, oder?
Ein Mod war es nicht, sondern fester Bestandteil von Anfang an. Ob sich ein zweiter Spieler einklinken konnte weiß ich nicht. Ich rede hier vom KI gesteuerten Coop-Charakter.

Bei Resident Evil 4 hatte man einen Teil der Spieles Ashley bei sich. Die war KI gesteuert. Die musste man lediglich heilen oder verstecken.

Es war noch teilweise in Ordnung, da es viele Passagen gab wo man ohne Ashley spielt. Richtig los ging es dann mit Resident Evil 5. Man könnte also sagen das Resident Evil 4 ein Experiment war wie Coop ankommt.
Patchpolitik...Ein Unding der heutigen Zeit!!!

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Der Chris
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Der Chris » 01.08.2019 20:35

Leon-x hat geschrieben:
01.08.2019 14:06
Ich finde auch dass man die eigentlich meistgenutzte Hardware testen sollte. Pro und One X sind halt dann ein Bonus.
Aber 4p schneidet Technik oft eh nur rudimentär an und gewichtet immer unterschiedlich.
In den Punkt informier ich mich hier am wenigsten. Da gibt es galt dann andere Infoquellen dafür. Aber sollte die Standardkonsolen stark abfallen sollte es schon in einem solchen Test drin sein.
Das ist halt das Problem. Auf der anderen Seite ist man hier aber halt auch nicht in der Lage die technischen Eigenschaften der Pro-Versionen herauszustellen. Was gar nicht blöd gemeint ist...das geht halt nur wenn man mit dem Pixelzählen anfängt. Aber wenn man die Pro-Versionen als Basis nutzt und dann den technischen Aspekt relativ oberflächlich angeht und alles irgendwie okay ist (so wie auch in diesem Test die Aussage), dann ist die Aussagekraft für User der Standard-Hardware fast gar nicht mehr gegeben. Das seh ich als echtes Problem, weil Spiele der jüngeren Vergangenheit wie gesagt vermehrt Schwächen auf der Standard-Hardware gezeigt haben. Selbst wenn du z.B. die PS4Pro getestet hast und weißt, dass 1080/60 anliegen kannst du nicht mehr wirklich sagen was auf der normalen PS4 los ist...vielleicht in Ordnung, vielleicht halbe Framerate, vielleicht richtig richtig übel. Man kann einfach keine Aussage treffen oder ableiten.

Für so einen Test, der keine Technikanalyse leistet, wäre die Standard-Hardware meiner Meinung nach besser geeignet. Davon abgesehen denke ich grundsätzlich, dass man immer auch Worst-Case testen muss...und von der Hardwarebasis her wär es, wie du ja auch schon sagst, sogar auch zusätzlich der Average-Case. Die Zeiten wo die Pro-Hardware quasi das "Bonbon" ist, das Leute bekommen, die mehr Geld ausgeben, scheinen mir langsam zu Enden...die Pro-Hardware scheint so langsam aber sicher eher zur Voraussetzung zu werden. Die PS4Pro ist ja scheinbar jetzt vor allem auch die beste FullHD Hardware geworden.

Alles so Sachen...ich denk entweder wirklich ganz genau hingucken (Technikanalyse) oder halt für die Mehrheit der User den Worst-Case testen. Auf die Weise jetzt find ich es immer schwieriger.

manu! hat geschrieben:
01.08.2019 14:08
Gibts wirklich so viele die Splitscreen spielen wollen?Also meine ich ernst.Der Mehraufwand ist denke ich mal schon net gerade wenig bei nem schnellen 3D Spiel oder?
Kannst tatsächlich nicht abschätzen,ich selber spiele halt auch überhaupt nicht Splitscreens.Es letzte mal Bubble Bobble,nen Coop Split Arkanoid Clone...ich weiß echt nicht mehr wie er hieß und Spy vs Spy.Das war aufm c64 :D


Zu dem anderen was du oben meinstest bin ich ebenfalls voll bei dir,habe mir aber damals schon öfter hier den Mund verbrannt,wenn ich meinte dass man Konsole und PC von der Spielbarkeit nicht mehr über einen Kamm scheren kann.
Ich mache diese Büchse jetzt zwar wieder auf aber.....Dying Light auf Konsole war desaströs zu spielen und auf nem 144Hz WQHD Ultra Settings 970SLI System war und ist das Spiel bis heute ein wahre Augenweide und so flüssig spielbar,wie es auf den Next Gen Kosnolen nicht spielbar sein wird.Das macht von der Spielbarkeit so einen himmelweiten unterschied,dass ich nur die Hälfte der Prozentpunkte an die Konsole vergeben hätte.4P macht da leider 0 Unterschied.Finde ich sehr schade.
Ich sag mal so. Wenn ich ein Koop-Spiel konzipiere und vermarkte, dann ist das für mich (schwerpunktmäßig) kein Online-Koop. Vielleicht bin ich da zu Oldschool, aber Koop impliziert für mich eigentlich auch immer die Möglichkeit zum lokalen Koop. War für mich aus der Historie zumindest immer so. Irgendwie online was zusammen spielen zu können ist für mich jetzt kein besonderes Unterscheidungsmerkmal. Es ist dann halt Online-Multiplayer für mich. Klar, es ist Koop durch das Gamedesign, aber wirklicher Koop ist für mich auch immer vor Ort zusammen zu sein. Sonst ist Battlefield auch irgendwie Koop, wenn ich mit nem Freund zusammen in irgendeine Map reinspringe. Aber nun gut. Splitscreen wird natürlich nicht mega oft genutzt, weil man sich nicht (mehr) jedes Wochenende mit Freunden trifft um zu zocken, aber es lässt halt (aus genannten Gründen) einen kurz entschlossenen unkomplizierten Zock zu, was je nach persönlichen Präferenzen/Umständen schon ein starkes Pfund sein kann.

Technisch gesehen muss halt jeder selbst wissen was er zocken will. Ich wünsch mir einfach immer meine 60fps und 30 halte ich für gut spielbar. Um da irgendwie picky zu sein bin ich gefühlt zu sehr mit niedrigsten Framerates sozialisiert worden. Aber die Möglichkeiten sind ja da...mehr denn je. Jeder kann so zocken wie es ihm gefällt, ob unterwegs oder mit hohen Framerates, alles ist drin.

Was die Wertung angeht. Naja, es wird halt nicht techniklastig gewertet...außer bei der Switch, da ist ne Abwertung immer drin. :P
Zuletzt geändert von Der Chris am 02.08.2019 09:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolfenstein: Youngblood - Test

Beitrag von Leon-x » 01.08.2019 21:02

CTH hat geschrieben:
01.08.2019 19:49


Ein Mod war es nicht, sondern fester Bestandteil von Anfang an. Ob sich ein zweiter Spieler einklinken konnte weiß ich nicht. Ich rede hier vom KI gesteuerten Coop-Charakter.

KI gesteuerte Partner hast doch in unzähligen Spielen Heutzutage. Egal ob du da Uncharted, The Last of Us, God of War, Halo oder Gears ansiehst. Da rennt doch die meiste Zeit immer einer neben einem her. Auch in CoD oder Battlefield sind die in vielen Level mit dabei.
Der Part allein ist nicht wahnsinnig neu oder selten. Unterschied ist natürlich dass man auf manche aufpassen muss und auf Andere nicht. Einige Mechaniken hängen dann von der KI ab im Zusammenspiel.
Die meisten Games, gerade die von Sony, bieten halt weniger die Möglichkeit dass ein Mensch den KI Partner übernimmt.

Der Chris hat geschrieben:
01.08.2019 20:35

Das ist halt das Problem. Auf der anderen Seite ist man hier aber halt auch nicht in der Lage die technischen Eigenschaften der Pro-Versionen herauszustellen. Was gar nicht blöd gemeint ist...das geht halt nur wenn man mit dem Pixelzählen anfängt. Aber wenn man die Pro-Versionen als Basis nutzt und dann den technischen Aspekt relativ oberflächlich angeht und alles irgendwie okay ist (so wie auch in diesem Test die Aussage), dann ist die Aussagekraft für User der Standard-Hardware fast gar nicht mehr gegeben. Das seh ich als echtes Problem, weil Spiele der jüngeren Vergangenheit wie gesagt vermehrt Schwächen auf der Standard-Hardware gezeigt haben. Selbst wenn du z.B. die PS4Pro getestet hast und weißt, dass 1080/60 anliegen kannst du nicht mehr wirklich sagen was auf der normalen PS4 los ist...vielleicht in Ordnung, vielleicht halbe Framerate, vielleicht richtig richtig übel. Man kann einfach keine Aussage treffen oder ableiten.
Da bin ich wie gesagt voll und ganz bei Dir. Diskussion hatten wir auch schon bei The Guardian Test. Selbst da musste man die Pro in den 1080p Modus bewegen damit es wenigstens etwas rund lief. Da war aber auch kein Einfluss in Test zu lesen wie es auf der Standard-PS4 war.
Letzten Endes ist es 4p Ding wie sie es machen aber es ein Grund eher andere Quellen dann anzusteuern die da mehr Auskunft geben.
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