Fire Emblem: Three Houses - Test

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Krulemuk
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von Krulemuk » 02.08.2019 17:41

Ich bin mittlerweile 35h im Spiel. Bin nach wie vor sehr angetan. Insbesondere als Rundenstrategiespiel legt Three Houses meines Erachtens nochmal eine Schippe drauf im Vergleich zu Fates oder Awakening. Die Systeme sind zwar komplex, greifen aber wunderbar ineinander. Hier spielt Fire Emblem seine große Erfahrung aus. Alles wirkt sinnvoll aufeinander abgestimmt - wie aus einem Guss eben. Trotz der enormen Spieltiefe wirken die Mechaniken nicht sinnlos kompliziert und aufgesetzt (ich sehe dich an Xenoblade :ugly:)
Die Neuerungen wie zb die Battalione wurden sinnvoll in die wunderbar funktionierenden Systeme der Vorgänger integriert. Alte Zöpfe wurden abgeschnitten. Lediglich der Schwierigkeitsgrad ist diesmal gefühlt etwas geringer. Ich spiele auf schwer/klassisch und hatte bisher nur wenig Probleme. Ich lasse mir aber auch viel Zeit und nehme alles mit, was ich bekommen kann..

Technisch ist es wie gesagt OK. Es läuft flüssig reißt aber genretypisch visuell keine Bäume aus. Da gab es technisch auf der Switch schon viel hässlichere First Party Titel (auch hier muss ich wieder auf Xenoblade 2 verweisen). Mit der Optik des neuen Tales of kann es aber beispielsweise nicht mithalten. Es wirkt eher wie ein last Gen Titel. Für mich ist das in Ordnung.

Tendenziell hätte Fire Emblem mit diesem Kampfsystem und seinen tollen Mechaniken das Zeug eines meiner liebsten Spiele zu sein. Das galt auch schon für die Vorgänger. Nur leider plätschert die Story nach wie vor nur ganz nett vor sich hin und es wird mir prinzipiell zu wenig aus der Hogwarts Thematik gemacht. Mal schauen, ob die Geschichte mich im letzten Drittel noch stärker fesseln kann.
Man merkt auch nach wie vor, dass der Serie ein Missionskorsett auferlegt wird. Den Freiraum eines Rollenspiels sucht man hier vergebens (was in Ordnung ist, wenn man Fire Emblem in erster Linie als Strategiespiel betrachtet, nur lässt die Serie hier mMn einiges an Potenzial liegen).

Die Dialoge sind im Vergleich zu Fates zwar verbessert, nerven mit ihrem Kitsch und dem infantilen Grundton aber nach wie vor mitunter. Ich wünsche mir hier nach wie vor ein ernsteres Writing und noch weniger Fanservice...

Insgesamt bin ich aber nach wie vor begeistert. Ich liebe die Serie und Three Houses ist ein sehr starker Serienableger. Nur bin ich eben der Meinung, dass Fire Emblem noch sehr viel mehr könnte und einfach wahnsinnig viel Potenzial verschenkt. Das reicht immer noch für ein extrem gutes Spiel aber zumindest für mich könnte es eben noch sehr viel mehr sein...

yopparai
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von yopparai » 02.08.2019 18:18

Ich weiß, es ist Geschmackssache, aber visuell seh ich Xenoblade trotz allem immer noch weit, weeeeiiit, vor Fire Emblem (akustisch sowieso, das ist nichtmal derselbe Planet, aber das ist ein anderes Thema). Ich weiß, siehst du anders, aber jede Meinung verdient ne Gegenmeinung :). Es lässt sich natürlich auch schwierig vergleichen, klar. Es sind unterschiedliche Ansätze. Xenoblade versucht zu viel für die darunterliegende, nicht optimal an die Hardware angepasste Technik und hat in der Folge mit Auflösungsproblemen zu kämpfen, Fire Emblem dagegen sieht stellenweise kahl aus wie ein aufgepumptes 3DS-Spiel mit kleinen Gebieten und sich oft wiederholenden Texturen, die einfach mal auf riesige Flächen geklatscht wurden (und ruckelt dabei trotzdem noch - also vielleicht auch ganz gut, dass sie nicht mehr versucht haben, wie z.B. vernünftige Schatten). Beides nicht optimal, aber FE finde ich rein optisch maximal „für ein SRPG noch so irgendwie ok“. Wär trotzdem toll, wenn man das nächste Mal irgendwen anheuert, der sich mit Grafik auskennt. Nicht nur Techniker, auch Designer. Letztlich ist es zwar nicht ungeheuer wichtig, weil es bei FE nie um die Grafik ging (hey, immerhin haben die Figuren jetzt Füße), aber bei einem Titel mit den Verkaufszahlen kann man da schon nochmal was machen.

Davon ab freut‘s mich aber, dass der neue Teil allgemein sehr gut ankommt. Die Reihe stand vor Awakening schließlich mal vor der Einstellung. Und das wäre für FE-Fans und Strategiefans allgemein sehr traurig gewesen.

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Krulemuk
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von Krulemuk » 02.08.2019 20:04

Das sehen wir in der Tat unterschiedlich. Mag sein, dass Xenoblade technisch wesentlich ambitionierter ist, das Gesamtergebnis sieht für mich - rein subjektiv - trotzdem schlechter aus. Es stimmt aber, dass es FE durch deutlich kleinere Gebiete auch wesentlich leichter hat.

Bei der Musik bin ich dann aber wieder bei dir. Die Musik aus Fire Emblem ist wirklich in Ordnung und alles andere als schlecht. Mir ist trotzdem kein Stück so richtig im Ohr geblieben. Das war bei Xenoblade deutlich anders.

yopparai
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von yopparai » 02.08.2019 20:09

Ich muss aber immerhin zugeben, dass mir der Soundtrack bei FETH besser gefällt als bei Awakenig noch (Fates nicht gespielt). Also eine Steigerung ist für mich persönlich da. Bin gespannt wohin sich die Reihe entwickelt. Vor allem bin ich gespannt, was IS sonst noch so treibt. Angeblich haben die ja nur einige wenige Mitarbeiter für FETH abgestellt - da bleibt ja automatisch die Frage, was der Rest so getrieben hat. Wohl kaum Urlaub.

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qpadrat
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von qpadrat » 03.08.2019 09:59

Würde mich ja über einen neuen Advance Wars Ableger freuen, macht mir persönlich mehr Spaß als Fire Emblem.
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Jetiii
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von Jetiii » 03.08.2019 11:02

So, hab mir das Spiel jetzt am Donnerstagabend im Sale gekauft und hab bis Freitagabend über 15Stunden reingesuchtet.
Ist mein erstes Fire Emblem und ich bin einfach nur süchtig. Dementsprechend positiv fällt mein Fazit bisher aus.

Die Kämpfe sind über jeden Zweifel erhaben. Es gibt viele unterschiedliche Klassen, Waffen, Kampffähigkeiten etc. die alle ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Das Terrain spielt oftmals eine große Rolle und es gibt hier und da kleine Kniffe die beachtet werden müssen (z.B. Teleport, Hinterhalte etc.). Die Kämpfe gegen die epischen Monster sind dabei eindeutig die Highlights. Die Story ist bis hierher auch fesselnd, soll ja am Ende nicht das einhalten was der Anfang verspricht, bin gespannt, wie es ausgeht.

Besonders positiv beeindruckt bin ich von der KI. Spiele auf Normal mit Permadeath. Und der Computer macht es mir nicht gerade einfach, meine treuen Schüler nicht sterben zu lassen. Der Computer versucht stehts, das schwächste Glied mit allen anzugreifen, das er hat. Meine Heiler und Bogenschützen müssen stehts in Sicherheit gebracht werden. Zudem greifen Bogenschützen wenn möglich stets meinen Pegasusreiter an (der ist besonders anfällig auf Bögen) etc. Ich als Anfänger muss die "Zeitzurückspulfunktion" öfter einsetzen als mir lieb ist :D . Aber das macht es spannend. Denke das liegt vor allem am Permadeath. Hätte ich den aus und es wäre mir egal, ob Schüler im Kampf sterben, müsste ich nicht so taktisch vorgehen. Also kann nur empfehlen, Permadeath anzumachen wenn man auf der einfacheren Schwierigkeitsstufe spielt wie ich.

Besonders schön finde ich die Komfortfunktionen. Wenn man eine Einheit zieht, sieht man sofort, welche Gegner in Reichweite sind um anzugreifen und kann den Zug noch zurücknehmen (wenn man noch keine Aktion gemacht hat). Ist evtl. Standard, aber eine solche Funktion hab ich zB bei Mario vs Rabbits schmerzlich vermisst. Da musste man immer jede Gegnerfigur anklicken und die Reichweite überprüfen. Mega nervig.

Die Schulatmosphäre gefällt mir gut, die Charaktere sind meistens gut geschrieben (nur Bernadetta geht mir auf die Nerven, die ist schon hart überzeichnet). Das Mikromanagement in der Schule ist jedoch weit weniger wie erwartet. Gerade das Unterrichten der Schüler kommt mir sehr trivial vor. Eig. sind die Häuser eh so ausgestattet, dass sich die Schüler in ihren Stärken so unterscheiden, dass jeder eine andere Klasse bevorzugt. Dadurch gibt es für mich nur eine sinnvolle Weise diese zu unterrichten und das schlägt einem die KI auch ständig vor und kann sie auch alleine machen. Dafür brauch ich das nicht manuell regeln. Auch bei den Gruppenzielen gibt es keine Abwechslung. Da wäre mMn mehr drin gewesen. Die Aktionen beim Erkunden hätten auch ein wenig mehr Abwechslung vertragen können. Bin jetzt 15h im Spiel und hab gefühlt alles gesehen. Also Leute, die Angst vor zu viel Persona haben, können hier beruhigt werden. Für mich persönlich hätte es aber durchaus mehr sein können. Da es ja anscheinend das erste FE ist, das überhaupt so ein freies Setting hat, will ich aber nicht meckern. Denn für mich ist es ein schöner Ausgleich neben den Kämpfen und beides hält sich schön die Waage.

Also nach 15h bin ich voll und ganz begeistert von dem Spiel und kann mir durchaus vorstellen noch die anderen Häuser auszuprobieren. Bin gespannt wie es nach 50h und dem Ende des ersten Durchgangs aussieht :) .

PS. Der Soundtrack ist der Hammer und macht mega Laune (Vor allem im Kampf). Ist der Theme Song "Edge of Dawn" und der steht meiner Meinung nach auf einer Stufe mit "Counterattack" von Xenoblade, dass ich auch monatelang im Ohr hatte.

flozn
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von flozn » 04.08.2019 15:00

Jetiii hat geschrieben:
03.08.2019 11:02
Die Kämpfe sind über jeden Zweifel erhaben.
Kennst du Divinity: Original Sin? Dessen Kämpfe würden dir bestimmt gefallen.

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BlackDead.exe
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von BlackDead.exe » 04.08.2019 18:12

Habe es mir gestern spontan im Angebot geholt und schon ein wenig gespielt.
Gefällt mir bis jetzt ganz gut aber eine Sache fand ich etwas irritierend.
Ist mein erster Fire Emblem Teil aber weil ich gleich die volle Herausforderung wollte habe ich gleich den Schwierigkeitsgrad auf Schwer gestellt und den klassischen Modus aktiviert.
Bei der erster richtigen Schlacht in diesen Canyon wurde ein Charakter besiegt und Sie sprach nur davon dass sie sich jetzt zurückziehen muss.Da dachte ich natürlich dass sie überlebt hat und die ernsten Folgen erst im späteren Spielverlauf kommen, aber als es zurück ins Kloster ging musste ich feststellen dass sie tatsächlich weg war.
Glücklicherweise habe ich noch einen Spielstand von vor der Schlacht aber es hätte ruhig etwas deutlicher sein können dass sie in der Schlacht gestorben ist. :Blauesauge:
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ronny_83
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von ronny_83 » 04.08.2019 19:24

BlackDead.exe hat geschrieben:
04.08.2019 18:12
Bei der erster richtigen Schlacht in diesen Canyon wurde ein Charakter besiegt und Sie sprach nur davon dass sie sich jetzt zurückziehen muss.Da dachte ich natürlich dass sie überlebt hat und die ernsten Folgen erst im späteren Spielverlauf kommen, aber als es zurück ins Kloster ging musste ich feststellen dass sie tatsächlich weg war.
Glücklicherweise habe ich noch einen Spielstand von vor der Schlacht aber es hätte ruhig etwas deutlicher sein können dass sie in der Schlacht gestorben ist. :Blauesauge:
Findest du bei einigen Nintendo-Spielen. Ist in Hyrule Warriors und Fire Emblem Warriors genau dasselbe. Dort gibt es kein Sterben, sondern kindgerechtes Pause-Machen.

godsinhisheaven
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von godsinhisheaven » 07.08.2019 08:19

Ich bin auch sehr begeistert. Vor allen Dingen das Kloster als Hauptbasis gefällt mir sehr gut und ist auch nicht zu zeitaufwändig. Das Ding in der Zwischenwelt bei Fates fand ich schrecklich. Ich mag aber generell JRPGs und liebe es mich hin und wieder ne Stunde in der Entwicklung meiner Einheiten zu vertiefen, ihre zukünftigen Klassen zu planen, Ausrüstung, Fertigkeiten und Kampftechniken zu optimieren. In 35h durchrushen finde tatsächlich grenzwertig. Ich bin jetzt nach der selben Zeit bei der elften Hauptmission also knapp der Hälfte.
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DongDong
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von DongDong » 07.08.2019 09:52

flo-rida86 hat geschrieben:
26.07.2019 20:09
Grunz Grunz hat geschrieben:
26.07.2019 14:01
Blödsinnige Sammelaufgaben, Minispielchen und Belanglos-Dialoge sind doch die Essenz heutiger Spiele. Wenn ich mal an meine beiden letzten Durchspiel-Projekte (God of War 4 und Days Gone) zurückdenke, dann ist da eigentlich nicht viel außer blödsinnigen Sammelaufgaben, Minispielchen und Belanglos-Dialogen.
Hast du da nicht was vergessen ?
Bei deinen zwei Beispielen handelt es sich um Sony Titeln da gelten andere regeln :Häschen:
Das einzige was er aufgezeigt hat, ist das er durch die Spiele gerusht ist.....ich hab kein Problem damit wenn jemand so spielt, aber dann soll er nicht über dinge reden die er deswegen nicht verstanden hat.

Davon abgesehen das man weder bei GoW4 noch Days Gone dinge sammeln muss....speziell da man echt danach suchen muss damit man überhaupt mitbekommt das da was zu sammeln / zerstören ist.

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Jetiii
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von Jetiii » 07.08.2019 10:49

flozn hat geschrieben:
04.08.2019 15:00
Jetiii hat geschrieben:
03.08.2019 11:02
Die Kämpfe sind über jeden Zweifel erhaben.
Kennst du Divinity: Original Sin? Dessen Kämpfe würden dir bestimmt gefallen.
Kenn ich, hab es aber noch nicht selbst gezockt. Bin seit 1-2 Jahren ein wenig in meiner Switchphase und lasse PS4 und PC meist aus. Aber wird sicherlich noch nachgeholt. Danke für die Erinnerung :D . Die Kämpfe in Divinity: Original Sin sehen jedenfalls noch etwas ausgefeilter aus. Aber jetzt erstmal FE zu Ende zocken solange es Spaß macht und dann kann ich ja ne Schippe drauf legen :lol:

Marosh
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von Marosh » 07.08.2019 16:20

Mein erster Durchlauf hat 60h gedauert und wie ich gesehen habe, war es von den 4 Routen (bzw. 3,5, da sich Part 1 bei zwei Routen quasi gleich spielen) die Kürzeste.

200h sind also gar nicht so unrealistisch. Ich dürfte viel Zeit von der Uhr genommen haben, da ich Texte nur lese und nicht warte, bis die Chars fertig gesprochen haben, wenn es Sidestorys sind.

Die Story fande ich bis zum Schluss richtig gut. Gerade die Entwicklungen der Chars untereinander haben mich das Eine oder Andere mal zum Lachen gebracht. Definitiv mein Top Spiel bisher für dieses Jahr. Jetzt warte ich eine Weile und werde eine neue Route wählen. Gerade später unterscheiden sich die Routen doch sehr stark.

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Krulemuk
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von Krulemuk » 08.08.2019 12:47

Bin nun auch endlich durch mit meinem ersten Durchlauf (etwa 60h) und habe Lust direkt nochmal in einem anderen Haus zu starten. Vielleicht schiebe ich auch erstmal noch ein paar kleinere Spiele dazwischen. Das Spiel ist jedenfalls ein sehr guter Serienableger und bisher mein Spiel des Jahres noch vor Bloodstained und Sekiro.

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Kemba
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Re: Fire Emblem: Three Houses - Test

Beitrag von Kemba » 11.08.2019 09:03

80 Stunden alleine für die Handlung aus der Sicht eines Hauses. Entsprechend irritiert war ich, als für mich nach knapp 34 Stunden Schluss war. Immerhin war keiner der Story-Bögen wirklich abgeschlossen, kaum eines der Geheimnisse abschließend gelüftet oder gar die Identität der düsteren Antagonisten befriedigend geklärt. Tatsächlich erwartete ich nach der letzten, harten Schlacht eigentlich eine erneute Wendung, ein erneutes Drama, eine Eröffnung der nächsten 30 Stunden Edel-Taktik. Was ich bekam, war ein langer Abspann.
Also ich persönlich habe fast 90 Stunden für den ersten Durchgang mit den goldenen Hirschen gebraucht. Und ich weiß, wer wer ist und habe eigentlich keine offenen Fragen. Aber wenn man natürlich, wie der Autor anscheinend, alle Unterstützungsdialoge links liegen lässt, dann gibt es natürlich deutlich weniger Antworten.
Vielleicht sind die goldenen Hirsche auch der einzige Handlungsbogen, bei dem diese Fragen geklärt werden und der Autor hat nur die beiden anderen Häuser gespielt, aber das mit den 35 Stunden finde ich doch sehr merkwürdig. Wobei ich wohl auch seeeehr langsam war.
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