Sekiro: Shadows Die Twice - Test

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Nekropolis
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Nekropolis » 25.03.2019 17:22

Ares101 hat geschrieben:
25.03.2019 15:50
Aus Japan kommen auch die kritischen Töne, weil es Storymäßig für die Sengoku-Era einfach bessere Spiele gibt. Selbst Nioh zeichnet da ein authentischeres Bild der Era, insbesondere was die vielen Protagonisten angeht und deren Rüstungen, die man alle irgendwann mal tragen kann. Wenn ich schon wieder die lächerlich überdimensionierten Waffen sehe die in Sekiro vorkommen... Die Axt aus einigen Screenies oder die abartig riesige Naginata, die der Boss auf dem Pferd hat. Einigen mag es gefallen, aber ich verstehe nicht warum es deshalb ein Video über die authentische Welt und so geben muss.
Wahrscheinlich weil Authentizität bei dieser Lore auch ein gutes Stück Auslegungssache ist, man hat weitaus mehr (abstrakten) Interpretationsspielraum als bei einem Weltkrieg beispielsweise, von dem man durch "präzisere" Überlieferungen ja ein festeres Bild vor Augen hat - ich weiß, irgendwie ein doofes Beispiel, aber ich vermute, dass die Botschaft rüberkommen sollte. Ähnliche Stimmen gab es ja z.B. auch zum God Of War Reboot letztes Jahr, dass sich viele die nordische Mythologie in eine solche Videospiel-Welt transportiert ganz anders vorgestellt haben und bei ihnen dadurch einfach kein Flair aufkam bzw. aufkommen konnte. Ich kann das durchaus nachvollziehen, aber einen fest vorgegebenen Design-Pfad gibt es bei Themen mit mythologischem Background halt mitnichten.
Zuletzt geändert von Nekropolis am 25.03.2019 17:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Stalkingwolf
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Stalkingwolf » 25.03.2019 17:22

crazillo87 hat geschrieben:
25.03.2019 17:18
Mir hat das Spiel auch sehr zugesagt, aber ich bin leider bei einem Bossgegner, dem Bullen, nicht mehr weitergekommen.
Der Bulle ist ziemlich einfach
SpoilerShow
1.) dem Vieh hinterher sprinten. Man kann es so spielen das man immer hinter ihm ist.
2.) Die Firecracker benutzen. Man bekommt den Hinweis durch das lauschen und auch durch den Tooltip der Prothesenerweiterung das Tiere anfällig dafür sind. Der Händler ist auf einem Berg links direkt nach dem ersten Mini Boss oder nach dem Pferdeboss
he who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster

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Spiritflare82
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Spiritflare82 » 25.03.2019 17:23

Hab das Game gestern durchgehabt, bin nun auf NG+, macht mir noch mehr Bock als der erste Durchlauf. Was für ein Spiel, absolut genial. Verdientes Platin, solche Spiele gibt es nicht alle Tage.

Hab länger gebraucht als ich dachte für den ersten Durchlauf weil man echt viel zusammenfarmen kann (Händlerzeug, Skills, Maske).

Kann nur jedem empfehlen: ÜBT das parieren, es kommt später sonst eine Betonmauer auf euch zu. Und experimentiert mit den Prothesen, manchmal ist das gute alte Mega Man Schule, das genau eine Sache hilft bei den Bossen.
Wer sichs einfach machen will: Feuerwerk...ist wie das Verlangsamungsding bei Nioh, im Grunde ist das schon genug Cheese..
Zuletzt geändert von Spiritflare82 am 25.03.2019 17:24, insgesamt 1-mal geändert.

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C64Delta
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von C64Delta » 25.03.2019 17:26

Ein jedes dieser Spiele hat mich bisher zur Weißglut gebracht (inkl. wutbedingter Beschädigung von Hardwarekomponenten!)

- Dark Souls
- Dark Souls III
- Bloodborne
- Nioh

Wobei ich Bloodborne komplett und Nioh annähernd komplett durchgespielt habe.

Ein fünftes Mal werde ich für ein Spiel der Kategorie "Heute noch nicht genug geärgert? Probier's mal hiermit" kein Geld mehr ausgeben :D

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4P|T@xtchef
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von 4P|T@xtchef » 25.03.2019 17:27

@Nekropolis/Ares: God of War ist viel "näher" dran, ja mittendrin in der nordischen Mythologie, weil man dort handelnden Göttern begegnet. Sekiro zitiert nur Teile der reichhaltigen japanischen Folklore, bietet einige historisch-mythologisch authentische Aspekte (wir haben neun davon aufgezählt https://www.4players.de/4players.php/tv ... pekte.html), aber ist keine japanische Mythenabbildung wie etwa Okami.
Jörg Luibl
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Nekropolis
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Nekropolis » 25.03.2019 17:29

4P|T@xtchef hat geschrieben:
25.03.2019 17:27
God of War ist viel "näher" dran, ja mittendrin in der nordischen Mythologie, weil man dort handelnden Göttern begegnet. Sekiro zitiert nur Teile der reichhaltigen Folklore, hat einige historisch-mythologisch authentische Aspekte (wir haben neun davon aufgezählt https://www.4players.de/4players.php/tv ... pekte.html), aber ist keine japanische Mythenabbildung wie etwa Okami.
Richtig, aber die mythologischen "Figuren" und Orte (besonders Alfheim z.B.) kann man sich ja dennoch ganz anders vorstellen und deshalb vom Endprodukt enttäuscht sein.

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4P|T@xtchef
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von 4P|T@xtchef » 25.03.2019 17:30

Das stimmt, das ist natürlich reine Interpretation, die man nicht mögen muss.
Jörg Luibl
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Dodo00d
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Dodo00d » 25.03.2019 17:31

Gesichtselfmeter hat geschrieben:
25.03.2019 17:03
Dodo00d hat geschrieben:
25.03.2019 16:52
Tolles Spiel, nur verstehe ich immer noch nicht wieso das schwere als Dark Souls sein soll?
Dark Souls hat damals ein Umdenken vom Spieler abverlangt und über die Jahre haben sich viele an dieses Niveau gewöhnt.
Sekiro schafft es halt zum zweiten Mal den Spieler in seiner Gewohnheit zu düpieren, was Ruckzuck zu einer Frustspirale führt, weil man sich halt vorgeführt fühlt.

Ich z.B. dachte ich müsse das Spiel auf eine bestimmte Art spielen, so habe ich z.B. komplett ausgeblendet, dass die Gegner auch Health haben neben der Posture. Man kann sie aber im Notfall oft halt doch durch Souls-Techniken legen.

Bin noch nicht so weit, aber es kommen Bosse, die dann tatsächlich fast rein Reaktion abfragen und das war in Dark Souls definitiv nicht so.

Davon mal abgesehen...ich war damals bei DS1 auch kurz in dem "Mist, Fehlkauf"-Modus, weil ich, wie viele andere, den Weg hoch zu Undead-Burg übersehen hatte. In Sekiro ist quasi der Friedhof mit den Skeletten jetzt Dein Startgebiet.
Interessant, für mich ist Sekiro viel einfacher da man viel mehr Möglichkeiten hat Schläge auszuweichen oder wegzuspringen. Auch die einfache Steuerung(eine Angriffstate und eine Blocktaste) machen es viel einfacher zu erlernen als DS mit Tasten die je nach Kontext, Tastenkombination und sogar Waffe komplett anders funktionieren. Besonders gefällt mir die Möglichkeit das man sich noch vor dem Tod zurückziehen kann oder Gegner weglocken kann.
Bin einfach froh auch mal ein From Software Titel zu haben in dem ich nicht 15-20 Versuche für einen Boss brauche nur um dann aufzugeben und das Spiel zu deinstallieren.

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MikeimInternet
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von MikeimInternet » 25.03.2019 17:31

Eine Freude den Test zu lesen und eine Freude das Spiel zu spielen. Hut ab Jörg,
dass du das alles so hinbekommen hast in der Zeit !

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mosh_
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von mosh_ » 25.03.2019 17:35

Da ich potentiellen Spoilern gerne aus dem Weg gehe, habe ich den Test nicht gelesen, dafür aber die Kritikpunkte überflogen. Zwar bin ich selbst noch nicht so weit, aber im Laufe des Spiels soll es eben schon die Möglichkeit geben, zu tauchen und die Wasserwellen zu erkunden. Der Punkt wäre dann also nicht ganz zutreffend.
#PESTOUNDBIER

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arkrider
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von arkrider » 25.03.2019 17:39

crazillo87 hat geschrieben:
25.03.2019 17:18
aber ich bin leider bei einem Bossgegner, dem Bullen, nicht mehr weitergekommen
Tipps zum Bullen:
SpoilerShow
Wenn du beim Stier Probleme hast, stelle sicher, dass alle andere möglichen Perlen/Kürbissamen zuvor abgegriffen wurden.
Vorm Stier schadet es nicht, das Gebiet Hirata abgeschlossen zu haben. Eventuell macht dir dort ein anderer Boss auch Probleme, aber danach bekommst du eine Erinnerung/Stärkebonus.
Das verbesserte Feuerwerk für den Stier sollte es schon sein. Parieren ist auch bei dem teilweise möglich.
Jörg, wenn ich schonmal sicher sein kann, dass du das hier liest: Dein Video zu den Hintergründen „Japan/Shinobi/Ninja“ hat mir den Abend vor dem Release gerettet. Hervorragend recherchiert und referiert! Das gibt es sonst in der Spielebranche so nicht!

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VokuhilaChildLover
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von VokuhilaChildLover » 25.03.2019 17:39

fanboyauf3uhr hat geschrieben:
25.03.2019 15:55
Stalkingwolf hat geschrieben:
25.03.2019 15:44
IMO ist das kein Platin.
Zu viele Probleme aus Soulsspielen mitgenommen. Stichwort Kamera. Dazu zu schlechte KI, oberflächliches Stealth Element und ein zu flaches Gameplay. Es ist gut, aber keine 90.
Ich finde es immer noch lustig, das die westliche Welt sich überschlägt und ausgerechnet aus Japan die kritischen Reviews kommen.
Was ICH komisch finde: Warum sehen die in dem Game alle aus wie Europäer?
Schonmal nen Anime gesehen? Die Japaner feiern unser Aussehen 8)

und hätten auch gern so große kulleraugen 8O

Shalashaska
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Shalashaska » 25.03.2019 17:42

Da wir nun geklärt haben, dass man tauchen kann, wäre eine Aufwertung um 1 bis 2 Punkte meiner Meinung nach vertretbar. :lol:

Ich finde diese verschiedene Skillbäume absolut genial. Passen perfekt in dieses Spiel. Bin ohnehin ein kleiner Fan von sowas. :Hüpf:

heretikeen
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von heretikeen » 25.03.2019 17:49

Ich finde es interessant, dass bei allem Gejuble über das Szenario und die Stances überhaupt kein einziges Mal der Name Nioh gefallen ist. Hat jemand einen Vergleich?

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Schiffmeister
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Schiffmeister » 25.03.2019 17:49

Passend dazu finde ich diese recht aktuelle und erstaunliche Meldung, für normalspieler wie mich kaum zu begreifen:

Spieler meistert alle fünf „SoulsBorne“-Titel ohne einen einzigen Treffer:
https://www.gamersglobal.de/news/156771 ... en-treffer

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