Sekiro: Shadows Die Twice - Test

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Wurfgurke
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Wurfgurke » 26.03.2019 15:12

Toller Test!

Die Wertung ist mir allerdings wegen der schwachen KI zu hoch.
Ich kann mich bei Tageslicht, eindeutig im Sichtfeld des Gegners, anschleichen etc.
Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß und führte zB bei Metro vollkommen zu Recht zu einer Abwertung.

Das dann bei den Gegner mit Holzschild auch noch das, bereits zerstörte, Schild "nachwächst" (habe mich nur kurz um einen anderen Gegner gekümmert) ruiniert dann iwie endgültig die sonst tolle Atmosphäre. Das man auch teilweise während der Todesstoß-Animation schaden nimmt, nun ja, unfair. Da gibt es einige solche Ungereimtheiten die es mMn künstlich erschweren.

Ich habe im Moment noch mehr Spaß als Frust mit dem Spiel.
Ob ich es genau so verschlinge wie Soulsborn kann ich noch nicht sagen, kommt drauf an wie mich das Spiel weiterhin behandelt.

Was ich richtig gut fand, der Oger hat mich an die 50+ Versuche gekostet (war ungeduldig)
Dafür habe ich danach eine latente Fähigkeit bekommen welche die Heilleistung erhöht.

MfG
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Efraim Långstrump
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Efraim Långstrump » 26.03.2019 15:15

rSchreck hat geschrieben:
26.03.2019 15:10
Efraim Långstrump hat geschrieben:
26.03.2019 14:59
[…]
Ich bin nicht gegen einen leichteren Schwierigkeitsgrad. Ich hab genug Selbstkontrolle, die Glocke nicht zu läuten :lol:

ich wollte nur sagen, dass sich die Designer durchaus was dabei gedacht haben, das Spiel "schwer" zu machen; siehe Furi. Sekiro bietet die PowerFantasy eben nicht umsonst an. Die kostet Zeit und Muse. Aber dafür ist die Belohnung auch ungemein größer, als zB in einem AC:Origins.

Und Satus Einschätzung ist doch auch vollkommen ok. Ist nix für ihn. Ich bin nicht mal sicher ob Sekiro was für mich ist (obwohl ich keinen SoulsBorne-Run über Lvl 120 gemacht hab) oder jemals das Ende sehen werde :lol: . Ändert aber nix dran, dass ich das Spiel als "vom Designer so gewollt" akzeptieren kann. Aber für die, die das nicht können/wollen gibt's ja auch noch den PC 8)
Ich denke, das From da eine lukrative "Lücke" gefunden hat. Der Nimbus des exklusiven vs der Anpassung an den Massenmarkt. Das wird mittlerweile wohl auch eine rein wirtschaftliche Entscheidung sein.
Wie gesagt, etwas andere Schadenswerte würden auch schlechteren Spielern eine gleiche Erfahrung bieten, denn die Herausforderung wäre immer noch da. Es ist nicht jeder gleich begabt.

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Peter__Piper
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Peter__Piper » 26.03.2019 15:17

rSchreck hat geschrieben:
26.03.2019 15:10
Efraim Långstrump hat geschrieben:
26.03.2019 14:59
[…]
Ich bin nicht gegen einen leichteren Schwierigkeitsgrad. Ich hab genug Selbstkontrolle, die Glocke nicht zu läuten :lol:

ich wollte nur sagen, dass sich die Designer durchaus was dabei gedacht haben, das Spiel "schwer" zu machen; siehe Furi. Sekiro bietet die PowerFantasy eben nicht umsonst an. Die kostet Zeit und Muse. Aber dafür ist die Belohnung auch ungemein größer, als zB in einem AC:Origins.

Und Satus Einschätzung ist doch auch vollkommen ok. Ist nix für ihn. Ich bin nicht mal sicher ob Sekiro was für mich ist (obwohl ich keinen SoulsBorne-Run über Lvl 120 gemacht hab) oder jemals das Ende sehen werde :lol: . Ändert aber nix dran, dass ich das Spiel als "vom Designer so gewollt" akzeptieren kann. Aber für die, die das nicht können/wollen gibt's ja auch noch den PC 8)
Aye, ich bin auch der Meinung das dadurch was fehlen würde.
Bei Dark Souls ist das Artdesign auch ein wenig die Belohnung für den harten Weg der hinter einem liegt.
Weiß nicht ob das noch ein ähnliches Gefühl wäre, wenn das alles einem Spaziergang gleicht.
Die Wertschätzung ist da subjektiv viel höher, wenn die Wege in die Gebiete steinig und hart sind.
Falls ihr versteht was ich meine :oops:

Btw. ist Dark Souls auch nicht sonderlich schwer, meiner Meinung nach.
Man muss sich einfach nur ein wenig mit dem Spiel und seinen Mechaniken beschäftigen, und es wird einem nicht alles auf dem Silbertablet serviert.
Zuletzt geändert von Peter__Piper am 26.03.2019 15:21, insgesamt 1-mal geändert.

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zappaisticated
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von zappaisticated » 26.03.2019 15:19

Efraim Långstrump hat geschrieben:
26.03.2019 15:15
Ich denke, das From da eine lukrative "Lücke" gefunden hat. Der Nimbus des exklusiven vs der Anpassung an den Massenmarkt. Das wird mittlerweile wohl auch eine rein wirtschaftliche Entscheidung sein.
Wie gesagt, etwas andere Schadenswerte würden auch schlechteren Spielern eine gleiche Erfahrung bieten, denn die Herausforderung wäre immer noch da. Es ist nicht jeder gleich begabt.
Hab eh den Verdacht, dass das Gros der resetEra und reddit-Beiträge sowie Twitter-Zwitscher nur ActiMarketing sind 8)

Übrigens... wenn man die ersten Hürden genommen hat, öffnet sich das Spiel schon noch sehr bezüglich Schwierigkeit. Und eben dieses meine ich ja mit Design-Entscheidung. Dass man zum Anfang erst mal auf die 12 bekommt soll so sein.

@Peter
Jo... das will ich damit sagen.
Zuletzt geändert von zappaisticated am 26.03.2019 15:20, insgesamt 1-mal geändert.
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fanboyauf3uhr
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von fanboyauf3uhr » 26.03.2019 15:20

Todesglubsch hat geschrieben:
26.03.2019 14:28
Wo wird etwas verwässert, wenn OPTIONAL (schlagt dieses Wort mal nach) ein leichter Schwierigkeitsgrad angeboten wird.
Doch es schadet, weil man geneigt ist den Schwierigkeitsgrad runter zu stellen ...
Todesglubsch hat geschrieben:
26.03.2019 14:28
Ihr könnt immer noch so spielen, wie es der Entwickler vorgesehen hat.
... und dann hat man nicht mehr das anspruchsvolle Gameplay Erlebnis das die Entwickler wollen und das Game wird zum 08/15 Slasher. Das führt zu weniger guten Kritiken.

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Leon-x
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Leon-x » 26.03.2019 15:25

Peter__Piper hat geschrieben:
26.03.2019 15:17

Weiß nicht ob das noch ein ähnliches Gefühl wäre, wenn das alles einem Spaziergang gleicht.
Warum gleicht es denn einem Sparziergang? Spiel wäre doch immer noch schwerer als Andere auf "Schwer".

Wer weniger begabt ist vom Timing her braucht dann im "leichteren" Modus halt auch 15 Versuche wie Jemand der auf "Normal" ebenfalls so lange dran sitzt.
Man erlegt sich doch die Schwierigkeit selber auf je nach Können.
Wir reden hier von einem Game was ab der zweiten Hälfe schon mehr abverlangt als ein DS wo man optional leveln kann. Glaube keiner will dass das Spiel grundsätzlich leicht wird. Nur halt für Leute die nicht die Fähigkeit haben nach 30x den selben Musikstück schon eine Geige zu spielen.^^
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Efraim Långstrump
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Efraim Långstrump » 26.03.2019 15:27

fanboyauf3uhr hat geschrieben:
26.03.2019 15:20
... und dann hat man nicht mehr das anspruchsvolle Gameplay Erlebnis das die Entwickler wollen und das Game wird zum 08/15 Slasher. Das führt zu weniger guten Kritiken.
Ich hatte (Dir) da bereits etwas zu geschrieben.
Bitte nicht so tun, als wenn dann "3 Schläge rofl Boss" Schwierigkeitsgrad gefordert wird. Danke.

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4P|T@xtchef
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von 4P|T@xtchef » 26.03.2019 15:28

Jetzt ist auch der Video-Epilog online - da geht es um einen Besenstiel, einen Samurai und japanische Traditionslinien:

https://www.4players.de/4players.php/tv ... pilog.html
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SaperioN
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von SaperioN » 26.03.2019 15:32

Spiritflare82 hat geschrieben:
26.03.2019 14:23
Kurzum: manche Spiele sind halt nichts für jedermann. Warum soll immer alles verwässert werden? Entweder man nimmt sich die Zeit und wenns 150Stunden dauert oder man lässt es. Manche Entwickler haben halt eine Vorstellung davon was das Erlebnis sein soll anstelle das Spiel seicht werden zu lassen. Für wen Sekiro nix ist, da sind genug andere Spiele draußen. Und mit Übung kommt man zum Ziel, so ist das halt.
Capcom hats vorgemacht.
Beim Resident Evil 2 Remake fand ich den "Hardcore Modus" auch ziemlich knackig und war mittendrin auf "Normal" gewechselt um zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf Hardcore durchzuspielen, mit mehr Spielerfahrung.
Hätte Capcom das Spiel auf "Hardcore" festgelegt wäre es bei einem Großteil der Spielerschaft nicht so gut angekommen denk ich.
Würde Sekiro auch gut tun.

Seh kein Grund auf Zwang einem Spieler vorzuhalten wie er zu spielen hat.
fanboyauf3uhr hat geschrieben:
26.03.2019 15:20
Doch es schadet, weil man geneigt ist den Schwierigkeitsgrad runter zu stellen ...
Was fürn Schmarn... als ob man nicht weiss was man tut :lol:
Zuletzt geändert von SaperioN am 26.03.2019 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
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gEoNeO
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von gEoNeO » 26.03.2019 15:33

Satus hat geschrieben:
26.03.2019 14:51
Ich fand das bei Nioh, BB und den Souls Titeln eigentlich ganz gut gelöst. Man konnte grinden oder hat online Hilfe geholt und sich somit das Leben ein wenig leichter gemacht. Wenn das jetzt alles wegfällt, verzichte ich erstmal. Die Atmosphäre und das Setting reizen mich schon extrem aber 200 mal den selben Boss zu bekämpfen, dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Genau das ist es, was mich an diese Souls Menschen nervt. Jeder meint wie einfach es eigentlich ist und sucht sich aber im Internet Hilfe. Großes Kino, dann hat man sich eigentlich schon vorher alles genommen, was eigentlich das Spiel ausmacht. Ich hab Deamon/DARK gespielt und alles mir selbst erspielt, ohne zu schauen. Bis dato hab ich nur DARK Souls 2 durchgespielt. Sekiro kann von mir aus einen Easy Mode haben, ich würde es trotzdem so spielen wie der Hersteller es angibt. Eigentlich bin ich nicht so frustresistent, aber Sekiro fühlt sich unglaublich genial an. Irgendwie erinnert mich das Kampfsystem eher an Ninja Gaiden Black an - glaub dort war blocken und Kontern doch ähnlich, oder?!? Und natürlich Tenchu. Einfach ein geniales Setting mit einem genialen KS. Ich werde es vielleicht nie durchspielen, aber es Bock richtig Hart.

Zum Gegner Butterflyer! Gerade bei ihr hat bei mir das KS etwas Klick gemacht, weil sie ideal ist auch zum üben. Bis jetzt mein Favorit von den Gegner.
what did the five fingers say to the face?
SLAPPPPPPPPPPPPPPPP

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winkekatze
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von winkekatze » 26.03.2019 15:33

Leon-x hat geschrieben:
26.03.2019 15:25

Wir reden hier von einem Game was ab der zweiten Hälfe schon mehr abverlangt als ein DS wo man optional leveln kann. Glaube keiner will dass das Spiel grundsätzlich leicht wird. Nur halt für Leute die nicht die Fähigkeit haben nach 30x den selben Musikstück schon eine Geige zu spielen.^^
Das kann keiner! Gerade Geige ist ein Instrument, das sich erst nach jahrelanger Übung gut bzw. überhaupt erträglich anhört. Wer nicht bereit ist ausdauernd zu üben erreicht dort gar nichts. Das gilt auch für "Talentierte".

Ich bin zudem auch nicht besonders talentiert was Sekiro angeht. Trotzdem wünsche ich mir keinen leichteren Schwierigkeitsgrad.

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Leon-x
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Leon-x » 26.03.2019 15:39

winkekatze hat geschrieben:
26.03.2019 15:33


Das kann keiner! Gerade Geige ist ein Instrument, das sich erst nach jahrelanger Übung gut bzw. überhaupt erträglich anhört. Wer nicht bereit ist ausdauernd zu üben erreicht dort gar nichts. Das gilt auch für "Talentierte".
War auch nur ein extrem überzogenes Beispiel. Hast es jetzt wirklich so ernst genommen was das zeitliche Training angeht?^^

Es sollte nur aufzeigen dass man Dinge halt unterschiedlich meistert. Gleiche gilt halt für bestimmte Gameplaymechaniken die viel mit Timing zu tun haben. Mache freuen sich darauf es irgendwann zu können und Andere geben nach 30x halt dann auf. Es ist nur schade wenn Letzteres passiert und man das Game nicht voll erlebt und vermutlich dann nie mehr ein Spiel vom Entwickler holt.

Ich finde dass man wie gesagt zumindest Fehlkäufe mit einer Demo vorbeugen könnte. Zumindest muss sich dann keiner groß ärgern nicht gewarnt zu sein. Denn nur zu lesen dass es schwer ist reicht oft nicht wenn man die Spielmechanik nicht selbst erlebt. Kannst in zich anderen Games die höchsten Schwierigkeitsgrade meistern und dich hier an paar Stellen die Zähne ausbeißen.
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zappaisticated
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von zappaisticated » 26.03.2019 15:43

4P|T@xtchef hat geschrieben:
26.03.2019 15:28
Jetzt ist auch der Video-Epilog online - da geht es um einen Besenstiel, einen Samurai und japanische Traditionslinien:

https://www.4players.de/4players.php/tv ... pilog.html
Sehr geil :lol:

Vielen Dank für deine Leidensfähigkeit und den Buchtipp. Kriegt mein Hagakure endlich mal Gesellschaft 8)
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xKepler-186f
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von xKepler-186f » 26.03.2019 15:43

fanboyauf3uhr hat geschrieben:
26.03.2019 15:20
Todesglubsch hat geschrieben:
26.03.2019 14:28
Wo wird etwas verwässert, wenn OPTIONAL (schlagt dieses Wort mal nach) ein leichter Schwierigkeitsgrad angeboten wird.
Doch es schadet, weil man geneigt ist den Schwierigkeitsgrad runter zu stellen ...
Todesglubsch hat geschrieben:
26.03.2019 14:28
Ihr könnt immer noch so spielen, wie es der Entwickler vorgesehen hat.
... und dann hat man nicht mehr das anspruchsvolle Gameplay Erlebnis das die Entwickler wollen und das Game wird zum 08/15 Slasher. Das führt zu weniger guten Kritiken.
Wenn das Gameplay tatsächlich gut ist, dann hat man mit dem Spiel von "Leicht" bis "Schwer" jeweils gleichviel Spaß. God of War 2018 war für meine Freundin auf "Normal" eine Herausforderung, aber sie hat es gepackt und hat sich 'nen Ast gefreut. Ich hab's direkt auf "Schwer" angefangen und habe das gleiche Erlebnis (fordernd, aber nicht zu schwer) wie sie gehabt. Wenn ein Spiel nur deshalb gut ist, weil es schwierig ist, dann ist es kein gutes Spiel. Es ist dann ein gutes Spiel, wenn das Gameplay gut ist. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei nur ein unwesentlicher Faktor. Deshalb gibt es diese ja auch, gerade weil nicht alle den gleichen Skill haben. Aber jeder sollte das Spiel genießen können.

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Todesglubsch
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice - Test

Beitrag von Todesglubsch » 26.03.2019 15:46

fanboyauf3uhr hat geschrieben:
26.03.2019 15:20
Todesglubsch hat geschrieben:
26.03.2019 14:28
Wo wird etwas verwässert, wenn OPTIONAL (schlagt dieses Wort mal nach) ein leichter Schwierigkeitsgrad angeboten wird.
Doch es schadet, weil man geneigt ist den Schwierigkeitsgrad runter zu stellen ...
Schon überlegt in die Politik zu gehen? Weil du mit einer Option nicht klarkommst, willst du sie gleich für alle verbieten. Passt sehr gut zur aktuellen Arbeitsweise unserer Schlipsträger.

Jetzt erzähle ich dir mal etwas, was dein Weltbild erschütern wird:
Pathfinder: Kingmaker hatte leichtere Schwierigkeitsgrade. Man konnte sie ins Detail hin konfigurieren. Für viele war der normale Schwierigkeitsgrad zu schwer und sie posteten ihre Kritik ins Forum. Die Defense-Force hat gleich gekontet "Stell doch den Schwierigkeitsgrad auf leicht, wenn dir das Spiel zu schwer ist!". Und, Achtung festhalten, die Meckerer haben es nicht gemacht. Weil sie das Spiel nicht auf "leicht" spielen wollten, sondern auf "normal".

Sprich: Nur weil du offenbar über keinerlei Willensstärke verfügst, musst du nicht automatisch auf alle anderen schließen.

Und selbst wenn: Wird der Schwierigkeitsgrad einmal im Spiel runtergedreht, dann kann er halt nicht mehr hochgedreht werden und du bekommst am Ende nicht die Bonusbelohnung(en) für das ordnungsgemäßge Durchspielen. So wie's früher gerne gemacht wurde.

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