Metro Exodus - Test

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muecke-the-lietz
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 19.02.2019 16:31

Kajetan hat geschrieben:
19.02.2019 15:59
greenelve hat geschrieben:
19.02.2019 15:34
"man" - allgemein gesprochen, nicht auf den Tester als spezielles Individuum bezogen. Genauso "kann", kein Muss, eine Möglichkeit unter anschließend genannten Voraussetzungen.
Jepp. Heute wieder zuviel Terminologie gemacht. Mit etwas Abstand ... :)
Jupp, war nicht auf den Test bezogen. Jörg ist Chef Redakteur. Ich denke, der weiß schon selber ganz gut, was er schreiben sollte und was nicht.

Ich wollte es nicht unter den Tisch fallen lassen.
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Kajetan
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von Kajetan » 19.02.2019 16:41

muecke-the-lietz hat geschrieben:
19.02.2019 16:31
...
Passt schon, ich hatte die Formulierung Deines Satzes nur zu eng aufgefasst.
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Sage Frake
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von Sage Frake » 20.02.2019 09:36

Für mich ist das der beste Teil der Reihe. Shooter liegen mir nicht, doch die Metroreihe hat mich schon immer fasziniert. Bin froh ist es kein Openworld geworden. Die Stimmung ist phänomenal. Ein Abschnitt des Spiels konnte ich nicht spielen, musste den Controller meinem Bruder geben, denn bei Spinnen hört für mich der Spass auf. Die Wertung kann ich nachvollziehen. Für mich ein GOTY Kandidat. Ich hoffe da kommen noch Nachfolger....

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fanboyauf3uhr
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von fanboyauf3uhr » 20.02.2019 10:22

Ich denke wer auf Exploration und Environmental Storytelling steht für den ist das Game ein MUST HAVE, trotz der leicht autistischen Gegner. Ich selbst würde 90% geben weil ich sowas liebe, der allgemeine 80er Schnitt von metacritic ist m. E. realistisch.

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mr archer
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von mr archer » 20.02.2019 10:41

fanboyauf3uhr hat geschrieben:
20.02.2019 10:22
Ich denke wer auf Exploration und Environmental Storytelling steht für den ist das Game ein MUST HAVE
Danke, so sieht es aus. Wer die Metro-Reihe in erster Linie als Shooter-Franchise versteht, liegt meiner Meinung nach falsch.
Kószdy kozow swoju brodu chwali.
[sorbisch] Jeder Ziegenbock lobt seinen Bart.

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T34mKill0r
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von T34mKill0r » 20.02.2019 11:04

Warum springen hier Leute für 4P in die Bresche obwohl man Metro gar nicht gespielt hat, demzufolge hier gar nicht mitreden kann?
Ich habe es mittlerweile 17 Stunden gespielt und kann es beim besten Willen nicht nachzollziehen. 4P ist ja nunmal bekannt dafür "super kritisch" zu sein - ob gerechtfertigt oder nicht. Oft schießt man weit an der durchschnittlichen Meinung vorbei, ja das gehört dazu, sonst gäbe es keinen Durchschnitt. Aber man weiß 4P in der Regel einzuordnen. Das hier ist aber nicht gerechtfertigt. Wenn Abstürze wirklcih in den Test mit einbezogen wurden, warum ist die PC und PS4 Version dann auch nur mit 68% bewertet worden? Soweit ich weiß, betrifft dies ausschließlich die Xbox Version. Der Abschnitt nach der Wolga, was hier als langweiliger Run&Gun Abschnitt mit vorhersehbarer Story beschrieben wurde... wo Jörg froh war, als es endlich vorbei war.... der war echt unterhaltsam. Klar - Meinungen und so.. aber ich habe den Test zuvor gelesen und dann sehr wenig erwartet .. und hey, das war ein sehr kurzweiliger und abwechslungsreicher Abschnitt der das ganze Gameplay auflockerte. Mal was anderes zwischendurch, bevor es dann mit dem Metro-typischen Survival/Erkundungs/Horror Ding weiter ging. Ich geh mit dem Ton des Tests nicht konform, in meinen Augen absolut überzeichnet. Da werden kleinere und größere Kritikpunkte - die es tatsächlich gibt, ja - aufgebauscht und viel zu sehr dramatisiert.
Vergleicht man Metro mit andere Spiele des Genres, dann ist es nicht wesentlich schlechter was eine Bewertung im 60iger Bereich rechtfertigt. Vergleicht man Metro Exodus weiter mit den Vorgängern, dann frag ich mich wieso man so schlecht weg kommt, obwohl man in der Hinsicht an allen Ecken optimiert hat. Metro Exodus ist der beste Teil der Serie bis hierher.. aber der am schlechtesten bewertete?

Ist ja auch egal, muss mir nicht gefallen. Aber ich wollte es loswerden, weil es weit fern von dem ist, was ich seit Tagen erlebe.
Das ist schon arg auffällig.. wie dem auch sei. Alles cool. ;)

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T34mKill0r
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von T34mKill0r » 20.02.2019 11:06

mr archer hat geschrieben:
20.02.2019 10:41
fanboyauf3uhr hat geschrieben:
20.02.2019 10:22
Ich denke wer auf Exploration und Environmental Storytelling steht für den ist das Game ein MUST HAVE
Danke, so sieht es aus. Wer die Metro-Reihe in erster Linie als Shooter-Franchise versteht, liegt meiner Meinung nach falsch.
Das ist korrekt übrigens. Wer sich Metro kauft weil er einen Shooter spielen will kann hier kaum falscher liegen. Es geht um Erkundung, Story und die kleinen Geschichten in Form von Tagebüchern etc pp. Die Atmo die hier versprüht wird.. die postapokalyptische Stimmung. DAS kann Metro Exodus sehr gut und dafür wurde es auch gemacht.

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Sage Frake
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von Sage Frake » 20.02.2019 11:19

T34mKill0r hat geschrieben:
20.02.2019 11:04
Warum springen hier Leute für 4P in die Bresche obwohl man Metro gar nicht gespielt hat, demzufolge hier gar nicht mitreden kann?
Ich habe es mittlerweile 17 Stunden gespielt und kann es beim besten Willen nicht nachzollziehen. 4P ist ja nunmal bekannt dafür "super kritisch" zu sein - ob gerechtfertigt oder nicht. Oft schießt man weit an der durchschnittlichen Meinung vorbei, ja das gehört dazu, sonst gäbe es keinen Durchschnitt. Aber man weiß 4P in der Regel einzuordnen. Das hier ist aber nicht gerechtfertigt. Wenn Abstürze wirklcih in den Test mit einbezogen wurden, warum ist die PC und PS4 Version dann auch nur mit 68% bewertet worden? Soweit ich weiß, betrifft dies ausschließlich die Xbox Version. Der Abschnitt nach der Wolga, was hier als langweiliger Run&Gun Abschnitt mit vorhersehbarer Story beschrieben wurde... wo Jörg froh war, als es endlich vorbei war.... der war echt unterhaltsam. Klar - Meinungen und so.. aber ich habe den Test zuvor gelesen und dann sehr wenig erwartet .. und hey, das war ein sehr kurzweiliger und abwechslungsreicher Abschnitt der das ganze Gameplay auflockerte. Mal was anderes zwischendurch, bevor es dann mit dem Metro-typischen Survival/Erkundungs/Horror Ding weiter ging. Ich geh mit dem Ton des Tests nicht konform, in meinen Augen absolut überzeichnet. Da werden kleinere und größere Kritikpunkte - die es tatsächlich gibt, ja - aufgebauscht und viel zu sehr dramatisiert.
Vergleicht man Metro mit andere Spiele des Genres, dann ist es nicht wesentlich schlechter was eine Bewertung im 60iger Bereich rechtfertigt. Vergleicht man Metro Exodus weiter mit den Vorgängern, dann frag ich mich wieso man so schlecht weg kommt, obwohl man in der Hinsicht an allen Ecken optimiert hat. Metro Exodus ist der beste Teil der Serie bis hierher.. aber der am schlechtesten bewertete?

Ist ja auch egal, muss mir nicht gefallen. Aber ich wollte es loswerden, weil es weit fern von dem ist, was ich seit Tagen erlebe.
Das ist schon arg auffällig.. wie dem auch sei. Alles cool. ;)
Meinst du mich?

Ansonsten +1

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Solidussnake
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von Solidussnake » 20.02.2019 11:38

T34mKill0r hat geschrieben:
20.02.2019 11:04
Warum springen hier Leute für 4P in die Bresche obwohl man Metro gar nicht gespielt hat, demzufolge hier gar nicht mitreden kann?
Ich habe es mittlerweile 17 Stunden gespielt und kann es beim besten Willen nicht nachzollziehen. 4P ist ja nunmal bekannt dafür "super kritisch" zu sein - ob gerechtfertigt oder nicht. Oft schießt man weit an der durchschnittlichen Meinung vorbei, ja das gehört dazu, sonst gäbe es keinen Durchschnitt. Aber man weiß 4P in der Regel einzuordnen. Das hier ist aber nicht gerechtfertigt. Wenn Abstürze wirklcih in den Test mit einbezogen wurden, warum ist die PC und PS4 Version dann auch nur mit 68% bewertet worden? Soweit ich weiß, betrifft dies ausschließlich die Xbox Version. Der Abschnitt nach der Wolga, was hier als langweiliger Run&Gun Abschnitt mit vorhersehbarer Story beschrieben wurde... wo Jörg froh war, als es endlich vorbei war.... der war echt unterhaltsam. Klar - Meinungen und so.. aber ich habe den Test zuvor gelesen und dann sehr wenig erwartet .. und hey, das war ein sehr kurzweiliger und abwechslungsreicher Abschnitt der das ganze Gameplay auflockerte. Mal was anderes zwischendurch, bevor es dann mit dem Metro-typischen Survival/Erkundungs/Horror Ding weiter ging. Ich geh mit dem Ton des Tests nicht konform, in meinen Augen absolut überzeichnet. Da werden kleinere und größere Kritikpunkte - die es tatsächlich gibt, ja - aufgebauscht und viel zu sehr dramatisiert.
Vergleicht man Metro mit andere Spiele des Genres, dann ist es nicht wesentlich schlechter was eine Bewertung im 60iger Bereich rechtfertigt. Vergleicht man Metro Exodus weiter mit den Vorgängern, dann frag ich mich wieso man so schlecht weg kommt, obwohl man in der Hinsicht an allen Ecken optimiert hat. Metro Exodus ist der beste Teil der Serie bis hierher.. aber der am schlechtesten bewertete?

Ist ja auch egal, muss mir nicht gefallen. Aber ich wollte es loswerden, weil es weit fern von dem ist, was ich seit Tagen erlebe.
Das ist schon arg auffällig.. wie dem auch sei. Alles cool. ;)
Hab jetzt auch den Wolga Abschnitt hinter mir gelassen und bin bis hierher super zufrieden. Ja die KI hat hin und wieder mit Aussetzern zu kämpfen, aber insgesamt sind die meisten Situationen auf Hardcore nachvollziehbar und nicht schlechter als in anderen Spielen der Current Gen. Hier darf dennoch gern gepatcht werden. Für die großartige Atmosphäre und das Storytelling über Umgebung ist das Spiel für mich, bis jetzt, ne gute 85%, der internationale Schnitt passt. Eventuell ist das Spiel auf leichteren Schwierigkeitsgraden schwächer, das ist für mich aber jedes Spiel mit Survival-Aspekten. Der Witz des Spielprinzips geht dann meist verloren. Auf Basis welches Schwierigkeitsgrades wurde denn der Test hier bei 4Players erstellt? Ich könnte mir auch vorstellen, dass die KI dann noch unaufmerksamer ist und "blöder" wirkt. Die Story ist bislang natürlich viel zu durchsichtig, aber z.B. Fallout 4, was ja hier ne sehr hohe Wertung eingefahren hat, empfand ich da jetzt nicht als besser.

Technische Probleme hatte ich, bis auf die Tatsache dass DLSS nicht mit HDR zusammengeht, bislang nicht.
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PC : Core I7 8700K @4,7 Ghz (All-Cores), 16 GB DDR4 3200, ASUS RTX 2080 Dual-OC

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Civarello
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von Civarello » 20.02.2019 11:50

T34mKill0r hat geschrieben:
20.02.2019 11:04
Warum springen hier Leute für 4P in die Bresche obwohl man Metro gar nicht gespielt hat, demzufolge hier gar nicht mitreden kann?
Ich habe es mittlerweile 17 Stunden gespielt und kann es beim besten Willen nicht nachzollziehen. 4P ist ja nunmal bekannt dafür "super kritisch" zu sein - ob gerechtfertigt oder nicht. Oft schießt man weit an der durchschnittlichen Meinung vorbei, ja das gehört dazu, sonst gäbe es keinen Durchschnitt. Aber man weiß 4P in der Regel einzuordnen. Das hier ist aber nicht gerechtfertigt. Wenn Abstürze wirklcih in den Test mit einbezogen wurden, warum ist die PC und PS4 Version dann auch nur mit 68% bewertet worden? Soweit ich weiß, betrifft dies ausschließlich die Xbox Version. Der Abschnitt nach der Wolga, was hier als langweiliger Run&Gun Abschnitt mit vorhersehbarer Story beschrieben wurde... wo Jörg froh war, als es endlich vorbei war.... der war echt unterhaltsam. Klar - Meinungen und so.. aber ich habe den Test zuvor gelesen und dann sehr wenig erwartet .. und hey, das war ein sehr kurzweiliger und abwechslungsreicher Abschnitt der das ganze Gameplay auflockerte. Mal was anderes zwischendurch, bevor es dann mit dem Metro-typischen Survival/Erkundungs/Horror Ding weiter ging. Ich geh mit dem Ton des Tests nicht konform, in meinen Augen absolut überzeichnet. Da werden kleinere und größere Kritikpunkte - die es tatsächlich gibt, ja - aufgebauscht und viel zu sehr dramatisiert.
Vergleicht man Metro mit andere Spiele des Genres, dann ist es nicht wesentlich schlechter was eine Bewertung im 60iger Bereich rechtfertigt. Vergleicht man Metro Exodus weiter mit den Vorgängern, dann frag ich mich wieso man so schlecht weg kommt, obwohl man in der Hinsicht an allen Ecken optimiert hat. Metro Exodus ist der beste Teil der Serie bis hierher.. aber der am schlechtesten bewertete?

Ist ja auch egal, muss mir nicht gefallen. Aber ich wollte es loswerden, weil es weit fern von dem ist, was ich seit Tagen erlebe.
Das ist schon arg auffällig.. wie dem auch sei. Alles cool. ;)
Ich persönlich halte halt nicht viel davon eine andere Meinung als "falsch" abstempeln zu wollen. Und das ist das was du machst. Mir geht es nicht darum ob die 68 von Metro gerechtfertigt sind, sondern dass es für mich so liest als wenn du dem Tester seine Meinung absprechen willst. Vor allem weil Jörg ja eben nicht der einzige ist der nicht so begeistert von Metro: Exodus ist. Destructoid, EGM, Jim Sterling zb. sind auch alle keine großen Fans des Spiels. Liegen die alle falsch mit ihrer Meinung ?

Ich zb. konnte Jörgs 90 für Fallout 4 (mein Lieblingsbeispiel :mrgreen: ) auch absolut nicht nachvollziehen; gerade weil ich Jörg in Sachen RPG eigentlich für sehr kompetent halte. Dennoch würde ich nie auf die Idee kommen seine Meinung als "Falsch" zu deklarieren.

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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von T34mKill0r » 20.02.2019 11:52

Edit:
@Sage Frake
Meinte nicht dich. :-)

@Solidussnake
Auch ich spiele auf Hardcore und bin der Meinung dass sollte man auch, weils einfach besser ins Genre passt. Minutionsarmut, weniger Filter/Heilung und selbst ein einfacher Bandit erledigt einen mit 1-2 Kugeln. Genau so entwickelt das Game nochmal eine etwas taktischere Ebene die mir sehr gut gefällt. KI hat gelegentlich Aussetzer, aber es hält sich noch in Grenzen. Jedenfalls überlegt man sich mehrfach ob man so ein Tudel Telepathen wirklich angreifen sollte oder nicht doch lieber den Umweg nimmt.

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muecke-the-lietz
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 20.02.2019 12:43

Civarello hat geschrieben:
20.02.2019 11:50

Ich persönlich halte halt nicht viel davon eine andere Meinung als "falsch" abstempeln zu wollen. Und das ist das was du machst. Mir geht es nicht darum ob die 68 von Metro gerechtfertigt sind, sondern dass es für mich so liest als wenn du dem Tester seine Meinung absprechen willst. Vor allem weil Jörg ja eben nicht der einzige ist der nicht so begeistert von Metro: Exodus ist. Destructoid, EGM, Jim Sterling zb. sind auch alle keine großen Fans des Spiels. Liegen die alle falsch mit ihrer Meinung ?

Ich zb. konnte Jörgs 90 für Fallout 4 (mein Lieblingsbeispiel :mrgreen: ) auch absolut nicht nachvollziehen; gerade weil ich Jörg in Sachen RPG eigentlich für sehr kompetent halte. Dennoch würde ich nie auf die Idee kommen seine Meinung als "Falsch" zu deklarieren.
Ich denke nicht, dass er irgendwem die Meinung absprechen wollte.

F4 ist aber tatsächlich ein gutes Beispiel. Auch das Spiel hat furchtbare Macken, KI Aussetzer ohne Ende, Abstürze, Bugs, eine nicht zeitgemäße Grafik, Sammelwahn ohne Ende, furchtbare Animationen und bietet höchstens durchschnittliche Shooter Unterhaltung, obwohl man das eben 90% des Spiels macht. Der RPG Anteil ist nicht sonderlich hoch und die Dialog Optionen wurden im Gegensatz zu den Vorgängern auch reduziert.

ABER es ist genau in den wichtigen Punkten extrem gut - Erkundung, Atmosphäre und Erzählung über die Umgebung. Mit ein wenig Boshaftigkeit hätte man auch ein Fallout 4 komplett an die Wand klatschen können, denn Gründe dafür gebe es genug. Und das ganze Siedlungsbausystem klammer ich mal aus, weil das Geschmackssache ist, aber auch wesentlich besser hätte umgesetzt werden können, wie einige Modder ja bewiesen haben.

Metro leidet auch an ein paar Macken, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Aber es bietet auf der anderen Seite einfach soviel Gutes, dass man sich schon mal wundern kann, woher der ganze Groll kommt. Zumal das Spiel unterm Strich immer noch wesentlich sauberer programmiert ist, als das Endzeitspiel von Bugthesda.

Und so, wie ich bis heute die 90% für F4 viel zu hoch finde, finde ich zumindest den Testtext zu Metro und den Video Epilog viel zu negativ und zu übertrieben. Auch ein F4 ist höchstens ein niedriges 70er Spiel, was aber Fans des Genres eben unglaublich viel Spaß bringen kann.

Es ist schwer nachzuvollziehen, was Jörg hier über die Leber gelaufen ist, zumal das Spiel ja auch super sympathisch ist. Denn bis auf diesen Epic Deal bietet das Spiel ja keine bösen Überraschungen. Es gibt keine Mikrotransaktionen, keinen aufgesetzten Multiplayer, kein GaaS System, kein nichts. Es ist einfach nur ein cooler B-Shooter in der russischen Endzeit und setzt schon durch das Setting einen netten Kontrastpunkt zu den ganzen westlichen Produkten, weil hier der "Feind" eben nicht China oder Russland ist, sondern Amerika und die NATO. Das ist auch mal irgendwie ganz nett, weil es mal ein bisschen Abwechslung in dieses sonst sehr Amerika-lastige Genre bringt.

Aber letztlich ist es auch wurscht. Ich bin lediglich etwas verwundert, über die Negativität.Denn dass das Spiel perfekt wird, hat niemand erwartet. Und einen guten reinrassigen Shooter hoffentlich auch nicht, denn da waren auch die Vorgänger schon furchtbar drin. Metro holt man sich für Stimmung, Atmosphäre, Horrer, Erkundung und Story. Und in den meisten Punkten davon funktioniert es eigentlich super.
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Civarello
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von Civarello » 20.02.2019 13:00

muecke-the-lietz hat geschrieben:
20.02.2019 12:43

Ich denke nicht, dass er irgendwem die Meinung absprechen wollte.

F4 ist aber tatsächlich ein gutes Beispiel. Auch das Spiel hat furchtbare Macken, KI Aussetzer ohne Ende, Abstürze, Bugs, eine nicht zeitgemäße Grafik, Sammelwahn ohne Ende, furchtbare Animationen und bietet höchstens durchschnittliche Shooter Unterhaltung, obwohl man das eben 90% des Spiels macht. Der RPG Anteil ist nicht sonderlich hoch und die Dialog Optionen wurden im Gegensatz zu den Vorgängern auch reduziert.

ABER es ist genau in den wichtigen Punkten extrem gut - Erkundung, Atmosphäre und Erzählung über die Umgebung. Mit ein wenig Boshaftigkeit hätte man auch ein Fallout 4 komplett an die Wand klatschen können, denn Gründe dafür gebe es genug. Und das ganze Siedlungsbausystem klammer ich mal aus, weil das Geschmackssache ist, aber auch wesentlich besser hätte umgesetzt werden können, wie einige Modder ja bewiesen haben.

Metro leidet auch an ein paar Macken, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Aber es bietet auf der anderen Seite einfach soviel Gutes, dass man sich schon mal wundern kann, woher der ganze Groll kommt. Zumal das Spiel unterm Strich immer noch wesentlich sauberer programmiert ist, als das Endzeitspiel von Bugthesda.

Und so, wie ich bis heute die 90% für F4 viel zu hoch finde, finde ich zumindest den Testtext zu Metro und den Video Epilog viel zu negativ und zu übertrieben. Auch ein F4 ist höchstens ein niedriges 70er Spiel, was aber Fans des Genres eben unglaublich viel Spaß bringen kann.

Es ist schwer nachzuvollziehen, was Jörg hier über die Leber gelaufen ist, zumal das Spiel ja auch super sympathisch ist. Denn bis auf diesen Epic Deal bietet das Spiel ja keine bösen Überraschungen. Es gibt keine Mikrotransaktionen, keinen aufgesetzten Multiplayer, kein GaaS System, kein nichts. Es ist einfach nur ein cooler B-Shooter in der russischen Endzeit und setzt schon durch das Setting einen netten Kontrastpunkt zu den ganzen westlichen Produkten, weil hier der "Feind" eben nicht China oder Russland ist, sondern Amerika und die NATO. Das ist auch mal irgendwie ganz nett, weil es mal ein bisschen Abwechslung in dieses sonst sehr Amerika-lastige Genre bringt.

Aber letztlich ist es auch wurscht. Ich bin lediglich etwas verwundert, über die Negativität.Denn dass das Spiel perfekt wird, hat niemand erwartet. Und einen guten reinrassigen Shooter hoffentlich auch nicht, denn da waren auch die Vorgänger schon furchtbar drin. Metro holt man sich für Stimmung, Atmosphäre, Horrer, Erkundung und Story. Und in den meisten Punkten davon funktioniert es eigentlich super.
Najo, ein Satz wie "Das hier ist aber nicht gerechtfertigt" hört sich schon sehr nach "Meine Meinung ist richtig und die des Testers falsch" an.

Ich seh das ganz einfach: Jörg gefiel das Spiel nicht so sehr wie euch beiden. Da muss man dann auch nicht mehr draus machen.

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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 20.02.2019 13:17

Civarello hat geschrieben:
20.02.2019 13:00
muecke-the-lietz hat geschrieben:
20.02.2019 12:43

Ich denke nicht, dass er irgendwem die Meinung absprechen wollte.

F4 ist aber tatsächlich ein gutes Beispiel. Auch das Spiel hat furchtbare Macken, KI Aussetzer ohne Ende, Abstürze, Bugs, eine nicht zeitgemäße Grafik, Sammelwahn ohne Ende, furchtbare Animationen und bietet höchstens durchschnittliche Shooter Unterhaltung, obwohl man das eben 90% des Spiels macht. Der RPG Anteil ist nicht sonderlich hoch und die Dialog Optionen wurden im Gegensatz zu den Vorgängern auch reduziert.

ABER es ist genau in den wichtigen Punkten extrem gut - Erkundung, Atmosphäre und Erzählung über die Umgebung. Mit ein wenig Boshaftigkeit hätte man auch ein Fallout 4 komplett an die Wand klatschen können, denn Gründe dafür gebe es genug. Und das ganze Siedlungsbausystem klammer ich mal aus, weil das Geschmackssache ist, aber auch wesentlich besser hätte umgesetzt werden können, wie einige Modder ja bewiesen haben.

Metro leidet auch an ein paar Macken, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Aber es bietet auf der anderen Seite einfach soviel Gutes, dass man sich schon mal wundern kann, woher der ganze Groll kommt. Zumal das Spiel unterm Strich immer noch wesentlich sauberer programmiert ist, als das Endzeitspiel von Bugthesda.

Und so, wie ich bis heute die 90% für F4 viel zu hoch finde, finde ich zumindest den Testtext zu Metro und den Video Epilog viel zu negativ und zu übertrieben. Auch ein F4 ist höchstens ein niedriges 70er Spiel, was aber Fans des Genres eben unglaublich viel Spaß bringen kann.

Es ist schwer nachzuvollziehen, was Jörg hier über die Leber gelaufen ist, zumal das Spiel ja auch super sympathisch ist. Denn bis auf diesen Epic Deal bietet das Spiel ja keine bösen Überraschungen. Es gibt keine Mikrotransaktionen, keinen aufgesetzten Multiplayer, kein GaaS System, kein nichts. Es ist einfach nur ein cooler B-Shooter in der russischen Endzeit und setzt schon durch das Setting einen netten Kontrastpunkt zu den ganzen westlichen Produkten, weil hier der "Feind" eben nicht China oder Russland ist, sondern Amerika und die NATO. Das ist auch mal irgendwie ganz nett, weil es mal ein bisschen Abwechslung in dieses sonst sehr Amerika-lastige Genre bringt.

Aber letztlich ist es auch wurscht. Ich bin lediglich etwas verwundert, über die Negativität.Denn dass das Spiel perfekt wird, hat niemand erwartet. Und einen guten reinrassigen Shooter hoffentlich auch nicht, denn da waren auch die Vorgänger schon furchtbar drin. Metro holt man sich für Stimmung, Atmosphäre, Horrer, Erkundung und Story. Und in den meisten Punkten davon funktioniert es eigentlich super.
Najo, ein Satz wie "Das hier ist aber nicht gerechtfertigt" hört sich schon sehr nach "Meine Meinung ist richtig und die des Testers falsch" an.

Ich seh das ganz einfach: Jörg gefiel das Spiel nicht so sehr wie euch beiden. Das muss man dann auch nicht mehr draus machen wie "Das ist wieder nur für Clicks" oder" Da scheint ihm was über die Leber gelaufen zu sein".
Darum geht es doch überhaupt nicht. Meine Güte, es geht um die starke Negativität. Es dreht sich echt nur noch im Kreis. Das Spiel gehört wertungstechnisch seit jeher genau in die Region, wo es jetzt gelandet ist. Die starke Negativität Jörgs allerdings, samt Epilog, lässt aber darauf schließen, dass er aus irgendeinem Grund viel mehr erwartet hat.

Warum kann man einen B-Shooter mit netter Atmosphäre und niedrigem Budget nicht einfach als das bewerten, was es ist, ein befriedigend drunter klatschen, und gut ist?

Warum muss man dieses Spiel mit einem historischem Extra im Vorhinein versehen, obwohl das Spiel nichts mit russischer Geschichte zu hat, und noch mit einem Negativ Epilog im Nachhinein? Das bauscht die ganze Sache komplett unnötig auf, und macht mehr aus dem Spiel als es ist, und als es jemals sein konnte. Ich habe nicht mal eine bessere Wertung erwartet, das kann mal hier wohl nicht mehr oft genug betonen.

Kein Plan, warum das so unverständlich ist. Jeder soll hier seine Meinung kundtun, und Jörg findet das Spiel nicht besonders gut. Ist doch nicht wild. Aber hier im Forum herrscht Meinungspluralität, das ist alles. Und bei 68% + all der Negativität, die hier auf der Seite herrscht, auch bei vielen Leuten im Thread, die das Spiel zum Großteil nicht mal selber gespielt haben, da kann es sogar mal passieren, dass der eine oder andere hier sagt, dass er die ganze Sache komplett anders sieht, und den Test nicht nachvollziehen kann. Dafür ist so ein Thread da.
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Re: Metro Exodus - Test

Beitrag von T34mKill0r » 20.02.2019 15:40

muecke-the-lietz hat geschrieben:
20.02.2019 12:43
Civarello hat geschrieben:
20.02.2019 11:50

Ich persönlich halte halt nicht viel davon eine andere Meinung als "falsch" abstempeln zu wollen. Und das ist das was du machst. Mir geht es nicht darum ob die 68 von Metro gerechtfertigt sind, sondern dass es für mich so liest als wenn du dem Tester seine Meinung absprechen willst. Vor allem weil Jörg ja eben nicht der einzige ist der nicht so begeistert von Metro: Exodus ist. Destructoid, EGM, Jim Sterling zb. sind auch alle keine großen Fans des Spiels. Liegen die alle falsch mit ihrer Meinung ?

Ich zb. konnte Jörgs 90 für Fallout 4 (mein Lieblingsbeispiel :mrgreen: ) auch absolut nicht nachvollziehen; gerade weil ich Jörg in Sachen RPG eigentlich für sehr kompetent halte. Dennoch würde ich nie auf die Idee kommen seine Meinung als "Falsch" zu deklarieren.
Ich denke nicht, dass er irgendwem die Meinung absprechen wollte.

F4 ist aber tatsächlich ein gutes Beispiel. Auch das Spiel hat furchtbare Macken, KI Aussetzer ohne Ende, Abstürze, Bugs, eine nicht zeitgemäße Grafik, Sammelwahn ohne Ende, furchtbare Animationen und bietet höchstens durchschnittliche Shooter Unterhaltung, obwohl man das eben 90% des Spiels macht. Der RPG Anteil ist nicht sonderlich hoch und die Dialog Optionen wurden im Gegensatz zu den Vorgängern auch reduziert.

ABER es ist genau in den wichtigen Punkten extrem gut - Erkundung, Atmosphäre und Erzählung über die Umgebung. Mit ein wenig Boshaftigkeit hätte man auch ein Fallout 4 komplett an die Wand klatschen können, denn Gründe dafür gebe es genug. Und das ganze Siedlungsbausystem klammer ich mal aus, weil das Geschmackssache ist, aber auch wesentlich besser hätte umgesetzt werden können, wie einige Modder ja bewiesen haben.

Metro leidet auch an ein paar Macken, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Aber es bietet auf der anderen Seite einfach soviel Gutes, dass man sich schon mal wundern kann, woher der ganze Groll kommt. Zumal das Spiel unterm Strich immer noch wesentlich sauberer programmiert ist, als das Endzeitspiel von Bugthesda.

Und so, wie ich bis heute die 90% für F4 viel zu hoch finde, finde ich zumindest den Testtext zu Metro und den Video Epilog viel zu negativ und zu übertrieben. Auch ein F4 ist höchstens ein niedriges 70er Spiel, was aber Fans des Genres eben unglaublich viel Spaß bringen kann.

Es ist schwer nachzuvollziehen, was Jörg hier über die Leber gelaufen ist, zumal das Spiel ja auch super sympathisch ist. Denn bis auf diesen Epic Deal bietet das Spiel ja keine bösen Überraschungen. Es gibt keine Mikrotransaktionen, keinen aufgesetzten Multiplayer, kein GaaS System, kein nichts. Es ist einfach nur ein cooler B-Shooter in der russischen Endzeit und setzt schon durch das Setting einen netten Kontrastpunkt zu den ganzen westlichen Produkten, weil hier der "Feind" eben nicht China oder Russland ist, sondern Amerika und die NATO. Das ist auch mal irgendwie ganz nett, weil es mal ein bisschen Abwechslung in dieses sonst sehr Amerika-lastige Genre bringt.

Aber letztlich ist es auch wurscht. Ich bin lediglich etwas verwundert, über die Negativität.Denn dass das Spiel perfekt wird, hat niemand erwartet. Und einen guten reinrassigen Shooter hoffentlich auch nicht, denn da waren auch die Vorgänger schon furchtbar drin. Metro holt man sich für Stimmung, Atmosphäre, Horrer, Erkundung und Story. Und in den meisten Punkten davon funktioniert es eigentlich super.
Gut gesagt, unterschreibe ich so. Nein ich sage nicht seine Meinung ist falsch, ich versteh sie nur nicht. Fallout 4 ist wirklich das perfekte Gegenstück... Macken hat es auch genug. Wie kann das sein?

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