Lovecraft's Untold Stories - Test

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lelurch
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Re: Lovecraft's Untold Stories - Test

Beitrag von lelurch » 01.02.2019 18:33

Zwischen den Levels dann ja. Aber laut Steam-Diskussion gibt es dann Karten bei denen man je nach Spielweise 2-4 Stunden benötigt. Und man kann innerhalb einer Map nicht speichern. Absolutes No-Go. Blöde Frage: Was haben die Entwickler von solch Spielentscheidungen? Ok, es mag irgendwelche tageslicht-fernen Freaks geben, die sowas bewältigen. Glückwunsch.
Zuletzt geändert von lelurch am 01.02.2019 18:38, insgesamt 1-mal geändert.

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ugac
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Re: Lovecraft's Untold Stories - Test

Beitrag von ugac » 01.02.2019 18:38

lelurch hat geschrieben:
01.02.2019 18:33
Zwischen den Levels dann ja. Aber laut Steam-Diskussion gibt es dann Karten bei denen man je nach Spielweise 2-4 Stunden benötigt. Und nicht speichern kann dazwischen. Absolutes No-Go. Blöde Frage: Was haben die Entwickler von solch Spielentscheidungen? Ok, es mag irgendwelche tageslicht-fernen Freaks geben, die sowas bewältigen. Glückwunsch.
Diese Frage habe ich mir schon bei Darkest Dungeon gestellt. Ich kann null nachvollziehen, weshalb irgendwer dieses Spiel spielen auch nur ansatzweise genießen könnte. :Blauesauge:

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TestABob
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Re: Lovecraft's Untold Stories - Test

Beitrag von TestABob » 02.02.2019 05:16

@Jörg:

Was ich jetzt nicht verstehe ist euer Kritiksystem.

Bei einem Pixelart Spiel schreibt Ihr:
Positiv: Nix
Negativ: angestaubte Technik und Inszenierung
Bei diesem schreibt Ihr
Positiv: stimmungsvolles Pixel-Artdesign
Negativ: etwas steife Animationen
"angestaubte Technik und Inszenierung" könnte man auch bei diesem Test schreiben, wenn man es mit anderen Titeln vergleicht.

Es ist klar, das jeder von euch seinen eigenen Geschmack hat. Da der Test aber auf 4Player erscheint, sieht das halt so aus, als ob euer "Magazin" diese Wertung vergibt. Da fällt einem dann auf, dass Ihr einige Spiele für Pixelgrafik kritisiert, andere wiederum nicht.

Ihr solltet das nicht immer abhängig vom Genre machen ;).

1. Jump&Runs == Pixelart ok
2. alles andere = Nein.

Astorek86
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Re: Lovecraft's Untold Stories - Test

Beitrag von Astorek86 » 02.02.2019 09:15

@TestABob: Ich wage zu bezweifeln, dass das am Genre festhängt, sondern sehr wahrscheinlich eher am Stil, an der Art Direction, festgemacht wird. Es gibt Spiele, die sehen trotz reduzierter Auflösung teils wunderschön aus (z.B. Celeste) dank eines Artstyles, der sich durchs komplette Spiel zieht, und es gibt Spiele mit grundsätzlich guter Grafik, aber einem grauenhaften oder nicht existentem Artstyle (Sonic 06, oder gefühlt jedes 3D-Unity-Spiel von einem Ein-Mann-Hobbyentwickler).

Definition Artstyle: Quasi ein grafischer Stil, der sich durchs ganze Spiel zieht und einen einheitlichen Look schafft, sodass weder das Gefühl aufkommt, irgendwas passt hier nicht zusammen, noch, dass irgendwas einen rein "mechanischen" Bezug herstellt (z.B. einfach nur ein Block, den man bewegt, statt einer Figur)...

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TestABob
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Re: Lovecraft's Untold Stories - Test

Beitrag von TestABob » 02.02.2019 18:00

Nen ArtStyle kann man aber auch nicht kritisieren. Denn der wird ja ausgewählt!
Nur wenn der Künstler "innerhalb" seines ArtStyle nun nicht das beste gibt, dann ist das kritikwürdig. Art Stile stehen meist auch fest: Abstrakt, Impressionistisch usw.

Was Du meinst ist eher ArtDIrection/Konsistenz. Das halt alles zusammen passt. Das hat aber nichts mit ArtStyle zu tun. Zb. das Spiel GRIS. Überall gelobt wegen der "schönen" Grafik. ArtStyle vermutlich irgendwas zwischen Aquarell und Softporn. Das als "schön" zu bezeichnen ist halt Geschmackssache. Aber den ArtStyle haben Sie definitiv getroffen.

Aber "schön" und "schön" ist halt kein ArtStyle. Die Sachen von HR. GIger sind auch nicht schön im allgemeinen "schön"...sondern Sie sie schön im ArtStyle zu dem es gehört.

Daher bemängele ich einfach, dass hier nie wirklich zwischen ArtStyle und ArtDIrection unterschieden wird.

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Re: Lovecraft's Untold Stories - Test

Beitrag von 4P|T@xtchef » 04.02.2019 11:48

Moin Leute,

ist ja vollkommen okay, wenn man diesen Pixelstil per se ablehnt und diese Spiele dann meidet. Manchmal reicht ein Blick auf die Oberfläche, um etwas abzulehnen.

Aber innerhalb all der Titel, die sich in diesem Stil und in diesem Genre der Twinstick-Action tummeln, sticht Lovecraft's Untold Stories positiv heraus - und zwar sowohl hinsichtlich des Artdesigns, das innerhalb dieses Pixelstils mit seinen stimmungsvollen Figuren, Kulissen, Spiegelungen etc. punktet (da ist es ähnlich charmant wie Kingdoms), als auch der Spielmechanik, die eben Rollenspiel light, Rätselflair und Action gekonnt verbindet.

Zur Frage der Schwierigkeit: Dieses Spiel ist weit entfernt von der Gnadenlosigkeit eines Darkest Dungeon; ich kann jederzeit auch innerhalb eines Levels zurück zum Hauptquartier. Aber das sollte man natürlich erstmal erreichen. Und dann ist das Spiel mit seinen drei Schhwierigkeitsgraden (!) sehr fair balanciert. Ich habe das Gefühl, dass einige es nicht über den ersten kleinen Boss geschafft haben. Aber der ist nun wirklich nicht schwer.;)
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Re: Lovecraft's Untold Stories - Test

Beitrag von lelurch » 06.02.2019 13:07

4P|T@xtchef hat geschrieben:
04.02.2019 11:48
Ich habe das Gefühl, dass einige es nicht über den ersten kleinen Boss geschafft haben. Aber der ist nun wirklich nicht schwer.;)
Nein, ist er sicherlich nicht. Angesichts des (in meine Augen) stimmigen Artdesign und meinem Interesse an Lovecraft, hab ich diesem Spiel gerne eine Chance gegeben. Einmal sterben ist sicherlich Pflicht. Und da die Steuerung wenig taktischen Tiefgang bietet, sondern eher das übliche Twinstick übliche Hektik-Gefuchtel ist und das Spiel insgesamt etwas hakelig ist, hatte ich keinerlei Lust verspürt "die Herausforderung" nochmal anzunehmen, wieder bei Null zu beginnen. Ein für mich vom Spieldesign gesehenm, Griff ins Klo seitens der Entwickler..

Ich suche aber allerdings beim Spielen eher den Eskapismus als die künstliche Herausfoderung. Man kann auch sicherlich das Spiel rückwärts auf einer Ziege mit Flöte in der Hand auf einer Tanzmatte mit kyrillischen Benutzeroberfläche bewältigen , wenn die Entwickler das eingebaut hätte oder es eine Trophäe dafür gebe. Solch Spielerein und Challenges überlasse ich lieber den Teilzeit-Autisten.

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4P|T@xtchef
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Re: Lovecraft's Untold Stories - Test

Beitrag von 4P|T@xtchef » 07.02.2019 12:21

Okay, dann ist das einfach nicht dein Spiel...die "Challenge" hier liegt aber deutlich unter dem normalen Anspruch einer Twinstick-Action à la Housemarque; Hektik und dieses Genre bedingen sich ja systemisch.

Aber wenn du den Eskapismus suchst: Spiel Sunless Skies. Da ist auch Lovecraft drin.;)
Jörg Luibl
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