Tales of Vesperia - Test

Alles über unsere Previews, Reviews und Specials!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Xris
Beiträge: 11303
Registriert: 29.10.2006 11:35
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von Xris » 12.01.2019 00:03

AkaSuzaku hat geschrieben:
11.01.2019 19:00
Schade eigentlich, dass das Cel Shading nach Vesperia kaum bis gar nicht mehr genutzt wurde. Bin zwar kein großer Fan davon, aber zumindest ist die Optik einigermaßen zeitlos, was man von der PS2-Grafik der meisten JRPGS zwischen 2009 und ~2017 nicht behaupten kann.

/edit: "Bis 2017", weil es mittlerweile wieder einige JRPGs gibt, die sehr gut aussehen. (Dragon Quest, Ni No Kuni 2, XC 2, mit Abstrichen Tales of Beseria, etc.)
Genau genommen ist Vesperia dank Cell Shading hübscher anzusehen als die aktuellen Tales. :lol: letztere sind was die Grafik anbelangt ja auch eher Last Gen. Berseria oder auf jeden Fall Zesteria gibt's doch auch mit nen paar Fps weniger fuer PS3 oder?

Jedenfalls mein größter Kritikpunkt an den aktuellen Tales: Es sieht alles so austauschbar aus.

Benutzeravatar
Melcor
Beiträge: 7360
Registriert: 27.05.2009 22:15
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von Melcor » 12.01.2019 00:29

Dass die Switch-Version zehn Euro mehr kostet als die PS4- und Xbox-One-Fassungen, ist allerdings weniger schön...
Hat mich vom Kauf abgehalten. Nachdem alle Publisher von den Verkaufszahlen ihrer Spiele auf der Switch so angetan sind, knallt man 10 Euro extra drauf? Nein, danke. Aus Prinzip nicht.

Benutzeravatar
Leon-x
Beiträge: 8647
Registriert: 04.02.2010 21:02
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von Leon-x » 12.01.2019 00:36

Melcor hat geschrieben:
12.01.2019 00:29

Hat mich vom Kauf abgehalten. Nachdem alle Publisher von den Verkaufszahlen ihrer Spiele auf der Switch so angetan sind, knallt man 10 Euro extra drauf? Nein, danke. Aus Prinzip nicht.
Sind es nicht immer die Modulkosten die hier extra ins Gewicht fallen gegenüber einer Blu-ray?

Denke jedenfalls dass mancher Publisher es halt dann auf den Kunden umwälzt. Gut, andere Ports von der Wii U kosten 59,-.
Die Preisdisskusion für die Switch gibt es jedenfalls häufiger. Man wird aber wohl kaum die digitale Fassung im Store 10,- runtersetzen.
-PC
-Playstation 4 Pro
-Nintendo Switch
-Xbox One X

Benutzeravatar
Xris
Beiträge: 11303
Registriert: 29.10.2006 11:35
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von Xris » 12.01.2019 00:51

Hier stand Unsinn.

lusti0
Beiträge: 111
Registriert: 01.06.2014 21:19
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von lusti0 » 12.01.2019 06:02

Leider komme ich mit diesem Kampfsystem garnicht klar. So schade da das Spiel so geile Charactere und Story usw. hat.

andymk
Beiträge: 244
Registriert: 08.11.2010 17:59
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von andymk » 12.01.2019 08:53

Vesperia ist für mich der beste Teil der Reihe - recht schön anzusehen, tolle Charaktere, nette Story, und das Kampfsystem ist sehr kurzweilig.

Leider ist die Tales-Serie inzwischen total tot; mit Berseria hat man zwar nochmal eine interessante Story erzählen können, aber das Spielprinzip ist leider völlig in der Vergangenheit stehen geblieben. Sterile Oberwelten, leere Dungeons, button-mashing Echtzeitkämpfe... dazu die eher langweilige Charakterentwicklung. Die Tales-Spiele müssen sich dringend mal der westlichen RPG-Entwicklung anpassen, sie würden sich von der Struktur her bestens für echte OpenWorld und eine dynamische Quest- und Loot-Struktur eignen. Stattdessen gibt es 80er-Jahre JRPG-Philosophie. Meh.

Bild
Bild

Cas27
Beiträge: 763
Registriert: 24.12.2004 03:21
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von Cas27 » 12.01.2019 09:12

Dodo00d hat geschrieben:
11.01.2019 19:28
Habs bei Steam wieder rückerstattet, das Kampfsystem ist ja vollkommen unbraubar. Berseria war da viel besser.
Das sich das Kampfsystem erst langsam entfaltet haben sie bei den aktuelleren Tales zum Glück entschärft. Hier ist das noch ziemlich extrem und auch einer der Gründe warum Vesperia nicht zu meinen Favoriten gehört. Man muss sich hier erstmal durch die ersten 10 Stunden durchkämpfen (hoho).

Das mit Troy Baker stört mich nicht, da ich es schon 2 mal auf englisch durchgespielt habe im Laufe der Jahre nehme ich jetzt die japanische Sprachausgabe. Einzig die Gespräche am Anfang von diversen Bosskämpfen verpasst man dann, aber die Story kenne ich ja schon.

Benutzeravatar
qpadrat
Beiträge: 3176
Registriert: 24.03.2006 18:22
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von qpadrat » 12.01.2019 10:15

War nicht Tales of Vesperia eines der wenigen Spiele, welches auf einer 16 GB Karte ist, damit es komplett drauf passt?
Da find ich den 10 Euro Aufschlag zumindest nachvollziehbar, nicht wie dir anderen Beispiele, wo 4 GB Karten oder so verwendet werden und die Spiele trotzdem 10 Euro mehr kosten.
Bild

Benutzeravatar
mafuba
Beiträge: 2122
Registriert: 26.02.2017 16:18
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von mafuba » 12.01.2019 10:49

Leon-x hat geschrieben:
12.01.2019 00:36
Melcor hat geschrieben:
12.01.2019 00:29

Hat mich vom Kauf abgehalten. Nachdem alle Publisher von den Verkaufszahlen ihrer Spiele auf der Switch so angetan sind, knallt man 10 Euro extra drauf? Nein, danke. Aus Prinzip nicht.
Sind es nicht immer die Modulkosten die hier extra ins Gewicht fallen gegenüber einer Blu-ray?
Modulkosten beim Digitalkauf?

Ich hab mir Vesperia jetzt für die Switch gekauft, da ich
a) ein tales of auf meiner Switch haben wollte
b) das Orginal verpasst hatte

Mit diesen Goldmünzen habe ich auch ca 20 Euro "Rabatt" bekommen aber schön ist diese Preisdifferenz zu anderen Plattformen nicht.

flo-rida86
Beiträge: 3802
Registriert: 14.09.2011 16:09
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von flo-rida86 » 12.01.2019 11:16

Bestes Tals of allerdings da ich es auf der 360 schon intensiv gezockt habe brauch ich es nicht nochmal jedenfalls nicht jetzt.

Benutzeravatar
AkaSuzaku
Beiträge: 3060
Registriert: 22.08.2007 15:31
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von AkaSuzaku » 12.01.2019 11:33

Xris hat geschrieben:
12.01.2019 00:03
Genau genommen ist Vesperia dank Cell Shading hübscher anzusehen als die aktuellen Tales. :lol: letztere sind was die Grafik anbelangt ja auch eher Last Gen. Berseria oder auf jeden Fall Zesteria gibt's doch auch mit nen paar Fps weniger fuer PS3 oder?
Ja, beide sogar. Und trotzdem muss man festhalten, dass selbst die PS3 nicht so wenig VRAM hatte, dass die Low-Res-Texturen wirklich notwendig wären.
Xris hat geschrieben:
12.01.2019 00:03
Jedenfalls mein größter Kritikpunkt an den aktuellen Tales: Es sieht alles so austauschbar aus.
Das Artdesign ist auch einfach nicht stimmig. Von Charakterdesign über Beleuchtung und Farbgebung passt da irgendwie nichts so richtig zusammen. Kein Wunder, dass Ni No Kuni und Dragon Quest XI selbst ohne Cel-Shading optisch deutlich mehr Gemeinsamkeiten mit Vesperia haben, als mit den Tales die danach kamen.

Benutzeravatar
Todesglubsch
Beiträge: 10430
Registriert: 02.12.2010 11:21
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von Todesglubsch » 12.01.2019 12:51

Tales braucht einfach mal schlicht ne Finanzspritze für die Technik.
Berseria war, von Story, Umfang und Minigames, eigentlich in Ordnung. Aber es sah halt immer noch wie ein PS2,5-Titel aus.

Zestiria war hier ja der absolute Tiefpunkt. Highlights dort waren:
Die Burgzinnen waren Sprites
Grasflächen waren einfach aufgesprayt und gingen z.T. über Gehwege
Man konnte zwischen einigen Gebäuden hindurchschauen und sah, dass dahinter gähnende Leere war (wieso was hinbauen, wenn man eh nicht hingehen kann).
In Städten lautes Stadtgemurmel, aber es liefen nur fünf NPCs rum.
Und die Dungeons, egal ob bewohntes Schloss oder Kanalisation, riesige Wege in denen nichts drin war, dank dem neuen "sofort am Ort"-Kampfsystem.

Nein, Vesperia sieht auch nicht zwangsläufig besser aus. Aber durch die z.T. festen Kameraperspektiven hat man sich mehr Mühe gemacht, die einzelnen Gebiete zu verschönern.

Aber ganz ehrlich: Ich weiß nicht, ob sich Tales erholen wird. Schaut euch doch mal Japan an: Bei Zestiria gab's nen Shitstorm. Nicht wegen der Technik, sondern weil ein Charakter mit dem geworben wurde nur ne Nebenrolle spielt. Japanern ist sowas egal, also wird bei der Produktion auch nicht in Technik investiert. Zwar will Bamco laut eigenen Aussagen mehr in den Westen schielen, aber ich bezweifel, dass es dadurch ein Umdenken bei ihren Japan-Produktionen geben wird.

Benutzeravatar
Krulemuk
Beiträge: 2883
Registriert: 28.11.2014 21:42
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von Krulemuk » 12.01.2019 12:54

Mir ist das genannte ehrlich gesagt auch ziemlich egal. Die Optik muss zwar stimmig sein, die Technik trägt aber nur wenig zu meinem Spielerlebnis bei. Gibt genug AAA-Produktionen, die ihren Teraflopmichweg Ansatz fahren. Das brauch ich nicht unbedingt von einem kleinen, charmanten JRPG.

Edit: Das heißt natürlich nicht, dass ich es nicht gerne mitnehmen würde, wenn sie technisch mehr Aufwand betreiben. Hübscher ist ja immer besser als weniger hübsch ;) Ich meine damit nur, dass es für mich keine Priorität hätte und aus einem guten Spielerlebnis nicht plötzlich ein sehr gutes macht. Der Soundtrack oder das Writing sind mir da deutlich wichtiger.

Benutzeravatar
Leon-x
Beiträge: 8647
Registriert: 04.02.2010 21:02
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von Leon-x » 12.01.2019 13:37

mafuba hat geschrieben:
12.01.2019 10:49


Modulkosten beim Digitalkauf?

Nein. Modulkosten beim Retail-Kauf natürlich.

Weil die Retail-Version vielleicht diesen Aufschlag hat bietet man auch die digitale Version nicht günstiger an. Macht Sony und MS bei einer Neuveröffentlichung auch nicht. Da man so den Einzelhandel nicht reingrätschen will. Bringt ja noch höheren Gewinn wenn die digitale Version dann doch gekauft wird.


Kann mir eben nur vorstellen dass das Modul bei der Switch eben hier und da für 10,- mehr sorgt. Möge der Unterschied in der Herstellung von BD zu Modul nur 1,50€ sein.
-PC
-Playstation 4 Pro
-Nintendo Switch
-Xbox One X

Dodo00d
Beiträge: 179
Registriert: 24.12.2009 11:05
Persönliche Nachricht:

Re: Tales of Vesperia - Test

Beitrag von Dodo00d » 12.01.2019 15:22

Todesglubsch hat geschrieben:
12.01.2019 12:51
Tales braucht einfach mal schlicht ne Finanzspritze für die Technik.
Berseria war, von Story, Umfang und Minigames, eigentlich in Ordnung. Aber es sah halt immer noch wie ein PS2,5-Titel aus.

Zestiria war hier ja der absolute Tiefpunkt. Highlights dort waren:
Die Burgzinnen waren Sprites
Grasflächen waren einfach aufgesprayt und gingen z.T. über Gehwege
Man konnte zwischen einigen Gebäuden hindurchschauen und sah, dass dahinter gähnende Leere war (wieso was hinbauen, wenn man eh nicht hingehen kann).
In Städten lautes Stadtgemurmel, aber es liefen nur fünf NPCs rum.
Und die Dungeons, egal ob bewohntes Schloss oder Kanalisation, riesige Wege in denen nichts drin war, dank dem neuen "sofort am Ort"-Kampfsystem.

Nein, Vesperia sieht auch nicht zwangsläufig besser aus. Aber durch die z.T. festen Kameraperspektiven hat man sich mehr Mühe gemacht, die einzelnen Gebiete zu verschönern.

Aber ganz ehrlich: Ich weiß nicht, ob sich Tales erholen wird. Schaut euch doch mal Japan an: Bei Zestiria gab's nen Shitstorm. Nicht wegen der Technik, sondern weil ein Charakter mit dem geworben wurde nur ne Nebenrolle spielt. Japanern ist sowas egal, also wird bei der Produktion auch nicht in Technik investiert. Zwar will Bamco laut eigenen Aussagen mehr in den Westen schielen, aber ich bezweifel, dass es dadurch ein Umdenken bei ihren Japan-Produktionen geben wird.
Ich hoffe ja noch die das die beim nächsten Tales Teil mal ordentlich Geld investieren Capcon zeigt ja das man mit Japanischen Titeln im Westen richtig Geld machn kann wenn man sie entsprechend präsentiert.
Japan fäht ja aktuell zweigleisig billig Produktionen für den Osten und hochwertig AAA Titel für den Westen.

Antworten