4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

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Balla-Balla
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Balla-Balla » 09.01.2019 13:01

Flextastic hat geschrieben:
08.01.2019 14:38
Balla-Balla hat geschrieben:
08.01.2019 13:33
Flextastic hat geschrieben:
08.01.2019 13:20



Sind das immer dann die Leute für dich, die etwas mögen was du nicht magst? Ja, dann sind das wohl alle fanboys :)
Nein, das sind aber u.a. die Leute, die in den Foren krakelen weil sie Spass hatten und von denen du behauptet hast, dass es sie nicht gäbe.
Also wat nu?

Dann hast du meine Aussage wohl nicht richtig verstanden. Ich habe nie behauptet, daß es keine positiven Beiträge gäbe.
Du musst meinen ersten von dir zitierten Beitrag schon im Kontext zu dem Beitrag darüber sehen.
Mag sein, müssen wir jetzt kein Fass öffnen dafür. Es kam so rüber wie manch übliches Gemäkel, dass sich nur die Motzer in den Foren breit machen. Von den fanboys mal abgesehen finde ich gerade hier etliche Beiträge, die klug begründen, dass und warum sie das jeweilige Spiel ganz toll finden.
Unterm Strich findet man hier alle, die Jubler und Kritiker sowie die Motzer und fanboys, auch dafür ist aber ein Forum da, wir schreiben keine Masterarbeit noch sind wir Journalisten.
Dumm wird´s nur wenn´s dumm oder beleidigend wird. Kommt auch manchmal vor, wir sind hier schliesslich im Internet, die Typen werden idR aber schnell abserviert durch andere user oder die Red. Das Maß passt hier für mich, daher schreibe ich zumindest hier herum und verzichte auf andere Foren.

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JunkieXXL
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von JunkieXXL » 09.01.2019 13:04

Scorplian190 hat geschrieben:
09.01.2019 12:55
JunkieXXL hat geschrieben:
09.01.2019 12:52
Skabus hat geschrieben:
09.01.2019 12:27
@Raskir: Wie gesagt, es geht nicht um meine Interpretation, sondern um die Frage, was Spieler von Spielen erwarten. Es wäre ungefähr das selbe zu sagen, es wäre "meine" Interpretation, wenn ich fordere, dass ein Restaurant-Kritiker doch bitte (auch) die Qualität des Essens beweret und dem Restaurant nicht 5 Sterne gibt, weil ihm die historisch korrekte Aufmachung der Räumlichkeiten überzeugt.
Aber wenn das Restaurant nun mehr gar kein Restaurant sein will, sondern ein Kino, wo es denn eben auch ein wenig zu Essen gibt? Dann muss der Restaurant-Kritiker andere Kriterien anlegen. Er kann dann nicht nur das Restaurant bewerten, sondern muss auf das Gesamtkonzept eingehen. Und vielleicht stellt er fest, dass das Essen in dem Kino gar nicht so wichtig ist.
Das stimmt zwar. Aber ist es dann noch richtig dieses Kino (ehemals Restaurant) noch unter dem Begriff "Restaurant" zu bewerten?
Man kann, wenn man damit ein Problem hat, also ein Problem mit den Labels hat, Videospiele in Subgenres unterteilen. Es spricht nichts dagegen einen Wandersimulator Wandersimulator zu nennen und zum interaktiven Film interaktiver Film zu sagen. Man muss diese "Entitäten" nicht mal unter der Rubrik Spiele zusammenfassen, sondern etwa unter der Rubrik Unterhaltungsmedien für Konsolen und PC. Erheblich einfacher wäre es aber, wenn man die Gattungen als Spiele begreift. Ich nenne sie "Filmspiele".

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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Scorplian190 » 09.01.2019 13:09

JunkieXXL hat geschrieben:
09.01.2019 13:04
Scorplian190 hat geschrieben:
09.01.2019 12:55
JunkieXXL hat geschrieben:
09.01.2019 12:52


Aber wenn das Restaurant nun mehr gar kein Restaurant sein will, sondern ein Kino, wo es denn eben auch ein wenig zu Essen gibt? Dann muss der Restaurant-Kritiker andere Kriterien anlegen. Er kann dann nicht nur das Restaurant bewerten, sondern muss auf das Gesamtkonzept eingehen. Und vielleicht stellt er fest, dass das Essen in dem Kino gar nicht so wichtig ist.
Das stimmt zwar. Aber ist es dann noch richtig dieses Kino (ehemals Restaurant) noch unter dem Begriff "Restaurant" zu bewerten?
Man kann, wenn man damit ein Problem hat, also ein Problem mit den Labels hat, Videospiele in Subgenres unterteilen. Es spricht nichts dagegen einen Wandersimulator Wandersimulator zu nennen und zum interaktiven Film interaktiver Film zu sagen. Man muss diese "Entitäten" nicht mal unter der Rubrik Spiele zusammenfassen, sondern etwa unter der Rubrik Unterhaltungsmedien für Konsolen und PC. Erheblich einfacher wäre es aber, wenn man die Gattungen als Spiele begreift. Ich nenne sie "Filmspiele".
Würde ich nicht verkehrt finden :)
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JunkieXXL
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von JunkieXXL » 09.01.2019 13:15

Letztens hat einer RDR 2 einen Reitsimulator genannt. Wird RDR 2 zwar nicht gerecht, aber ist auch nicht ganz falsch.

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Balla-Balla
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Balla-Balla » 09.01.2019 13:17

Skabus hat geschrieben:
08.01.2019 22:51
...
Habe mir mal deine wall of text zugeführt und stimme im wesentlichen zu. Quasi meine Kritik in mehr Worten. Ich hoffe, das liest mal einer der pagemaker.

Lustigerweise habe auch ich seit Monaten noch SotC herumliegen und Null Motivation die restlichen 4 Kolosse zu erledigen. Ich fand die Stimmung gut und auch dass man dem Spieler mal sein Verhalten vorhält, indem man ihn die eigentlich friedlichen Kolosse, die einem nichts getan haben, brutal töten lässt.
Also ja, SotC ist ein feines piece of art das aber leider nicht sehr motiviert, da wären wir dann bei deinem Punkt.

Vielleicht sollte man aber nicht so streng sein. Alles ist doch sehr individuell, so wie es Leute gibt, die sich ein 3-Tages Ticket für den Louvre kaufen und andere dürstet es nach 3 Stunden schon nach einem Bier und schielen nun verstärkt nach dem Exit Schild.

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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Balla-Balla » 09.01.2019 13:20

JunkieXXL hat geschrieben:
09.01.2019 13:15
Letztens hat einer RDR 2 einen Reitsimulator genannt. Wird RDR 2 zwar nicht gerecht, aber ist auch nicht ganz falsch.
Westernsimulator würde auch passen.

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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Hokurn » 09.01.2019 13:20

Skabus hat geschrieben:
09.01.2019 12:27
@Raskir: Wie gesagt, es geht nicht um meine Interpretation, sondern um die Frage, was Spieler von Spielen erwarten. Es wäre ungefähr das selbe zu sagen, es wäre "meine" Interpretation, wenn ich fordere, dass ein Restaurant-Kritiker doch bitte (auch) die Qualität des Essens beweret und dem Restaurant nicht 5 Sterne gibt, weil ihm die historisch korrekte Aufmachung der Räumlichkeiten überzeugt.
Ich bin mir nicht ganz sicher wie hart du eine Abstrafung auf den Fokus von Story etc forderst, aber dein Beispiel ist iwie nicht ganz richtig.
Gameplay=Essen
Räumlichkeiten= Story/Atmo und co

Wenn dann würde ich in etwa so z.B. vergleichen:
Gameplay=Fleisch
Story=Gemüse
Grafik=Soße

Ich esse halt gern Gemüse...
Und denke, dass wir bei Spielen Inhalte brauchen.

Wenn ich deinen Vergleich anwende, ist korrekt angewandte Sprache auch ein gutes Buch und dann kommt iwann der Inhalt und co.

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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Skabus » 09.01.2019 13:39

JunkieXXL hat geschrieben:
09.01.2019 12:52
Aber wenn das Restaurant nun mehr gar kein Restaurant sein will, sondern ein Kino, wo es denn eben auch ein wenig zu Essen gibt? Dann muss der Restaurant-Kritiker andere Kriterien anlegen. Er kann dann nicht nur das Restaurant bewerten, sondern muss auf das Gesamtkonzept eingehen. Und vielleicht stellt er fest, dass das Essen in dem Kino gar nicht so wichtig ist.
Möchte RDR2 denn "kein Spiel" sein? Möchte Shadow of the Colossus "kein Spiel" sein? Beides wird klar als Spiel beworben und vermarktet. Dein EInwand ist absolut legitim, aber du vergisst, dass diese Produkte als Spiele beworben werden. Somit ist es recht irrelevant, was sie gerne sein möchten. Wenn ich eine Kaffeemaschine bei Amazon bestelle und einen Toaster zugeschickt kriege, dann sag ich ja auch nicht: "Aber diese Kaffeemaschine will eben kein Kaffee kochen sondern Weißbrot rösten". Das ist mir in dem Fall egal.

Darum plädiere ich auch davon, von dieser Sichtweise abzugehen, dass alle multimedialen Unterhaltungspunkte immer unter der Kategorie "Spiel" laufen. Warum sollte es nicht "Interactive Movies", "Visual Novels", "Videospiele", etc. geben? Warum müssen diese drei Dinge unbedingt als "Videospiel" zusammengefasst werden?

Vor allem sowas wie "Beyond: Two Souls" oder "Detroit: Become Human" will definitiv kein Spiel sondern ein "interaktiver Film" sein. Aber dennoch wird es stehts als Spiel beworben und vermarktet. Warum?
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Raskir » 09.01.2019 13:44

Weil es ein videospiel ist. Nur halt eine andere art. Der begriff spiel umfasst halt all das von dir genannte. Es könnte theoretisch auch Pixellenkung heißen. Der Begriff ist doch sekundär, solange er als Oberbegriff dient. Und das tut er. Ach ja und weil ein detroit nunmal leistung frisst und nur auf der ps4 realisierbar ist aber nicht der ps3 :) und schon gar nicht auf einen player
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Skabus » 09.01.2019 13:50

Scorplian190 hat geschrieben:
09.01.2019 12:26
Man sollte sich fragen wieviel Spiel noch in einem Spiel steckt und dies prinzipiell in einer Bewertung zumindest anmerken?
Bewertung finde ich gar nicht wichtig. Aber ansonsten ja. Man sollte sich im Klaren sein, dass man Spieler als Leserschaft hat und diese ein berechtigtes Interesse haben, zu erfahren, was das Spiel als solches zu bieten hat. Also ja, kann man so zusammenfassen :)

Ansonsten könnte man ja auch Literatur- oder Kunstkritiker Spiele bewerten lassen. Die würden dann sicher nix zum Spiel sagen, aber könnten ähnliche Worte für "Monumentalität" oder "künstlerischen Ausdruck" finden.

@Raskir: Ja, formal ist ein Visual Novel und ein "interactive movie" ein Spiel. Darum sind solche Definitionen ja wichtig. Damit man eine geordnete Struktur hat, an denen man sich klarmachen kann, was ein Spiel ist und was nicht. Aber darum ist es eben auch innerhalb der Definition, das ein Spiel um ein Spiel zu sein Gameplay beinhalten muss, bzw. in weniger branchentypischen Worten: "Es muss Regeln beinhalten, einen interaktiven Konflikt anbieten und ein quantifizierbares(messbares) Ergebnis liefern, somit also ein absehbares Ende haben." Aus dieser Überlegung folgt also, dass Gamplay kein optionales Element eines Spiels ist, sondern dessen Kern. Darum ist es halt kein Konservatisismus. Ich spiele auch gerne Spiele, die kaum bis kein Gameplay haben. Ich kommunziere dann aber Freunden und Bekannten auch klar: "Valhalla: Bartender Action" hat eine tolle Geschichte und sympatische Charaktere, taugt aber als Spiel gar nichts.

Jörgs Vorgehen scheint hier zu sein: "Es hat einen experimentellen Ansatz und bietete monumentale Architektur, darum ist es ein Spielemeisterwerk, auch wenn die spielerischen Elemente sehr Schwach sind."

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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Raskir » 09.01.2019 13:57

Ich verstehe was du meinst widerspreche aber ein wenig. Was "als spiel taugt" ist subjektiv denn das empfinden ist anders bei jedem. Ich würde eher sagen dass ein telltale game nichts für jemanden ist, der bei spielen eine direkte Steuerung und eingabe erwartet. Aber zu behaupten es wäre als Spiel unbrauchbar, soweit gehe ich nicht

Ist halt Definitionssache wie vieles :)

Es sollte nur in einem test ersichtlich sein was einen erwartet. Dann passt es
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Krulemuk » 09.01.2019 14:10

Ich möchte an der Stelle nur einmal zum Ausdruck bringen, dass ich die spielerischen Elemente von SotC nicht für schlecht halte. Es muss hier meines Erachtens zu unrecht als Symbol herhalten. SotC würde auch mit reinem Gameplay-fokus für mich funktionieren. Die Kolosse erfordern unterschiedliche Herangehensweisen und um herauszufinden, wie man den jeweiligen Koloss besiegen kann, muss man quasi ein kleines Rätsel lösen - manche vergleichen die Kolosse auch mit Zelda-Dungeons. Das Spiel ist als Spiel ein gutes Action-Adventure. Das kann man gerne anders sehen aber SotC ist trotzdem weder ein interaktiver Film noch eine Visual Novel.

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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Skabus » 09.01.2019 14:13

@Rasikr: Eigentlich wiedersprichst du mir nicht, sondern hier sind wir an dem Punkt wo wo wir einander verstehen :)

Denn genau das meine ich ja. Es geht nicht drum zu sagen: "telltale games sind schlechte Spiele, weil sie wenig Gameplay haben." Es geht darum, sich kritisch damit auseinanderzusetzen, für welche Art Spieler das Spiel geeignet ist und warum.

Bei RDR2 habe ich aber leider den Eindruck, dass Jörg seine eigene Faszination für das Spiel, auf Basis der historischen Monumentalität, zu stark gewichtet und damit, wie schon mehrfach gesagt, etwas "blind" für Defizite im restlichen Spiel ist. Das geht mir auch oft so. Ich steh z.B. total auf Romanzen und ausgereifte Beziehungen zu NPCs in Videospielen. Ich mag Mass Effect z.B. nicht wegen dem Setting oder der Ballerei, sondern weil mir die Interaktion mit den Crewmitgliedern so unheimlich gut gefällt. Darum bewerte ich für mich automatisch das Spiel deutlich besser, selbst wenn der Shooter-Anteil nicht State-of-the-Art ist und bei Gears of War oder anderen Spielen qualitativ besser ist.

Ich würde dann halt nur nicht in einem Spieltest oder in einem Bericht für einen Freund sagen: "Das Spiel ist das beste Spiel des Jahres, weil Romanzen drin sind und ich steh so sehr auf Romanzen, dass alle anderen Aspekte vollkommen egal sind!" Das meine ich dann halt mit Differenziertheit.

@Krulemuk: Äh bitte was? Wer hat denn behauptet SotC wäre ein "interaktiver Film" oder ein VN? :? :?:

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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Krulemuk » 09.01.2019 14:24

@Skabus
Keine Ahnung. Ich hatte das Gefühl, dass SotC hier nun über Seiten bereits als Symbol herhalten muss für ein Spiel ohne Gameplay, was nur aufgrund der Monumentalität bzw des künstlerischen Ausdrucks funktioniert. Dem wollte ich kurz widersprechen.

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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Das Spiel des Jahres

Beitrag von Skabus » 09.01.2019 14:31

Du hast natürlich recht, dass SotC jetzt nicht komplett gameplayarm ist. Das Erklettern der Bosse ist durchaus spaßig und aufgrund der Größe und der vielfältigen Arten der Bosse, durchaus auch in gewisser Weise spannend.

Aber wie ich ja schon ausführlich dargelegt habe, hat SotC Definzite darin, eine dauerhafte Motivation aufzubauen, da es zuviele repetitive und somit langweilige Elemente anbietet, die eine Quelle für Frust oder Langweile sein können. Das heißt nicht, dass jeder das so sieht. Aber es ist ein legitimer Kritikpunkt, weshalb ich SotC nicht den Status zuerkennen würde den es hat. Zumindest nicht in spielerischer Hinsicht.

Die künstlerische Faszination ist an mir komplett vorbeigegangen, somit bin ich wohl auch nicht der richtige um diese zu bewerten.

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