Call of Cthulhu - Test

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4P|BOT2
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Call of Cthulhu - Test

Beitrag von 4P|BOT2 » 09.11.2018 15:51

Das war eine lange Reise mit Fahrerwechsel: Ursprünglich sollten die Sherlock-Holmes-Macher von Frogwares Call of Cthulhu entwickeln, das schon 2014 angekündigt wurde. Aber dann haben die Styx-Designer von Cyanide die Umsetzung des offiziellen Pen-&-Paper-Rollenspiels von Chaosium übernommen. Dabei ist man allerdings nicht mit einer Gruppe oder in offener Welt unterwegs, sondern erkundet ohne akti...

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Todesglubsch
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von Todesglubsch » 09.11.2018 16:00

Cyanide / Focus Home halt.
Schade.

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CthulhuLover
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von CthulhuLover » 09.11.2018 16:02

Schade, aber war irgendwie zu erwarten. Ich werde es trotzdem holen wenn der Preis purzelt.

heretikeen
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von heretikeen » 09.11.2018 16:04

Literarischer Kopernikus? Klar, er hat die Grundlagen des Mythos gelegt, der heute noch (bzw heute mehr denn je) an allen Ecken und Enden zitiert und ausgelutscht wird, aber ein bahnbrechendes Genie war Lovecraft keineswegs. Dafür ist er eindeutig zu sehr von Poe (besonders bei den inflationär gebrauchten Adjektiven) und Ashton Smith beeinflusst.

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James Dean
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von James Dean » 09.11.2018 16:05

Wow, das hat meine Schätzung sogar noch unterboten :ugly:

Der Titel "Ko(s)mischer Schrecken" trifft es aber auch wirklich 100%ig.

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4P|T@xtchef
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von 4P|T@xtchef » 09.11.2018 16:11

Der Begriff "literarischer Kopernikus" stammt übrigens von Fritz Leiber. Ich finde ihn sehr treffend, denn selbst Poe wagte sich nicht so weit in ein bis dahin unkartographiertes universelles Grauen. Trotzdem könnte man natürlich sehr lange über die Einflüsse aus allen Richtungen sprechen.;)
Jörg Luibl
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adventureFAN
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von adventureFAN » 09.11.2018 16:18

Todesglubsch hat geschrieben:
09.11.2018 16:00
Cyanide / Focus Home halt.
Klasse, ich kaufs mir in nem Sale. Wie immer!
I fixed that for you.
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Flojoe
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von Flojoe » 09.11.2018 16:36

Cyanide sollten bei Styx bleiben, das können die.

Kirk22
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von Kirk22 » 09.11.2018 17:09

Ich wollte es mögen, aber spätestens beim miesen und absolut unnötigen Shooter-Part war ich raus. Das war mir dann doch zu dämlich.

F* U, NICHT WICHTIG GENUG, KEINE MÜHE
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von F* U, NICHT WICHTIG GENUG, KEINE MÜHE » 09.11.2018 17:31

heretikeen hat geschrieben:
09.11.2018 16:04
Literarischer Kopernikus? Klar, er hat die Grundlagen des Mythos gelegt, der heute noch (bzw heute mehr denn je) an allen Ecken und Enden zitiert und ausgelutscht wird, aber ein bahnbrechendes Genie war Lovecraft keineswegs. Dafür ist er eindeutig zu sehr von Poe (besonders bei den inflationär gebrauchten Adjektiven) und Ashton Smith beeinflusst.
Lord Dunsany war ein ähnlich großer Einfluss für Lovecraft (schrieb viele Fantasy-Geschichten, die man heute unter dem Traumzyklus zusammenfasst), und von dem ist in seinem kosmischen Horror nicht mehr viel enthalten. Poe enthält noch mehr von der deutsch-romantischen Schauerliteratur, die es bei Lovecraft nicht gibt. Ein großer Einfluss für Lovecraft, was seine eigen, sehr gut gelungene und von Leuten wie Derleth sehr falsch verstandene Mythos-Bildung angeht, war Chambers "König in Gelb".

Ob und wie man von jemandem beeinflusst wurde, ist meiner Meinung nach kein allzu großer Faktor bei der Bewertung eines Autors. Klar ist es schwach, wenn man sich nicht weit genug von seinen Idolen (Poe, Dunsany, etc) lösen kann, aber ich denke, Lovecraft schafft das spätestens in den 20gern.

Zugegebenermaßen kann man gerade bei Lovecraft in der Tat auch gut argumentieren, dass er nicht unbedingt ein bahnbrechendes Genie gewesen sein könnte und Autoren wie Arthur Machen werden nicht ohne jede Berechtigung von so manchem als bedeutender in diesem Sektor angesehen ("The White People" etc), aber sein Einfluss auf die Horror-Literatur und die Popkultur des 20. und 21. Jahrhunderts ist ja nicht wegzudiskutieren. In seinem "Notizbuch" hat Lovecraft unter anderem die Idee zu einer found-footage-Geschichte, was ich schon faszinierend fand^^. Aber ja, Lovecraft schrieb auch unglaublichen Schund (Red Hook, viele seiner Gedichte sind maximal mittelmäßig usw) und es ist nicht schwierig, sich über ihn lustig zu machen (20 Adjektive in einem Satz, absurde "ich schreibe das hier gerade auf OH NEIN DIE MONSTER KOMMEN ABER ICH SCHREIB WEITER AAAAH"-Momente, usw usf) xD

Und er war unter anderem Rassist (für meinen Sjw-Stempel erwähne ich das :P). Und nein, ich droppe das hier nicht, weil ich mich so geil finde, ein paar quatschige Sachen über einen solchen Typen zu wissen, nein, ich mag nur über das Thema schreiben!
( :ugly: ) xD

on topic: Ich habe mich sehr gefreut auf das Spiel, aber erstes Gameplay und viele Tests haben mich bereits eines Besseren belehrt. 4Players bestätigt mich hier und gerade die Schilderung zu Dark Corners of the Earth finde ich sehr treffend und nachvollziehbar. Das Spiel habe ich erst vor einem Jahr gespielt und fand es fantastisch. Schatten über Innsmouth zum Spielen. Schade, dass es später dann zum Geballer ausartet.
DIe Geschichte "call of cthuhlu" beinhaltet schon eine Szene, die man wunderbar als VIdeospiel-Boss inszenieren könnte ... das könnte man umsetzen, ohne Lovecrafts Grundgedanken auf den Füßen zu treten, aber irgendwie schafft das kaum jemand.

Schade!
BYE

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JunkieXXL
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von JunkieXXL » 09.11.2018 17:58

Ich habe fast alles von Lovecraft gelesen und finde beinahe alle seine längeren Geschichten großartig, aber Cthulhu an sich, also das Monster, finde ich doof. Stephen King hat mal gesagt, Cthulhu basiere auf Lovecrafts Angst vor Vaginas. xD

An dieser Stelle mal zwei Mystery-Buchtipps zum Trost für das vermurkste Spiel: "Das Eulentor" von Andreas Gruber ist eine nette Hommage auf Lovecraft. Und "Die schwarze Ziege der Wälder mit den tausend Jungen" ist das Monster in seinem Roman "Der Judas-Schrein".

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Cold-fire
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von Cold-fire » 09.11.2018 19:15

Ahoi


Mir persönlich gefällt das Spiel ganz gut. Wer etwas mit Lovecraft anfangen kann sollte wirklich mal einen Blick riskieren und sich nicht gleich abschrecken lassen.

Cheerz

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ICHI-
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von ICHI- » 09.11.2018 19:25

Das beste "Cthulhu" Spiel bleibt für mich Dark Corners of the Earth
aber selbst das hatte schon mit Schwächen zu kämpfen.

Ist trotzdem deutlich besser.

c452h
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von c452h » 09.11.2018 19:28

Wer auf Walkingsimulatoren steht, sollte sich mal Conarium anschauen, das die Geschichte von At the Mountains of Madness aufgreift und es imho schafft, eine Lovecraft-Atmosphäre zu kreiren.

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DeathHuman
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Re: Call of Cthulhu - Test

Beitrag von DeathHuman » 09.11.2018 19:33

Wann kriegen wir endlich ein Spiel, welches dem Mythos gerecht wird?
Als großer Lovecraft Fan, schmerzt das wirklich sehr...

Meine ganze Hoffnung ist jetzt bei The Sinking City.
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