Red Dead Redemption 2 - Test

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rSchreck
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von rSchreck » 29.11.2018 20:33

Also mal abgesehen von "Gunplay=Gameplay"...

Das "Fühl" vom Schießen find ich klasse. Im Sinne von, dass man L2 zielt, R2 schießt und dann kurz L2 (oder R2) antippt um die nächste Kugel in den Lauf zu schieben. Find ich super. 8)

Im Online kann man das ja aktuell leider vergessen "FreeAim" zu spielen, aber im Story-Mode hab ich das schon als "OK" empfunden. Ich hab die Empfindlichkeit beim Schießen runter gedreht und das Umschauen auf etwa Mitte gelassen. So konnte ich den Gegner erstmal "finden" und per L2 feinjustieren.

Problem ist nur das "Umschalten" zwischen den 2 "Modi". Weil, auch wenn man die Beschleunigung nach oben dreht und die "Tot-Zone" auf 0 stellt, ist da immer so ein "Nachziehen" mit bei. DAS sollten die mal patchen. Dann wäre FreeAim tatsächlich auch eine angenehme Sache. So ist es mehr das DarkSouls2 der Shooter-Spiele :mrgreen:
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Rosu
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von Rosu » 29.11.2018 23:05

Online kann man generell vergessen, wenn man es nicht als Vollzeitjob betreibt.
Langsam wirds lächerlich Rockstar. Noch gieriger als GTAO mit dem Grind, da haben sie am Anfang wenigstens noch so getan als ob sie eine gute Onlineerfahrung bieten. Immerhin waren sie wieder so schlau das ganze zeitversetzt zu veröffentlichen. Somit fließt es nirgends in irgendwelche Wertungen etc. ein und der Shitstorm bleibt aus. Selber Grund wieso CoD die Cash Cow Transaktionen erst später bringt, bleibt halt besser in Erinnerung so, weil der Zeitraum in dem der Großteil der Diskussion abläuft nicht betroffen ist.

Traurig, aber die Goldbarren werden sich verkaufen wie geschnitten Brot, weil niemand Lust hat eine Stunde für paar Bohnen, 10 Stunden für ne Schrotflinte und 50 für nen billiges Pferd zu grinden.

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JunkieXXL
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von JunkieXXL » 30.11.2018 05:25

Ich bin jetzt Kapitel 5 und erstaunt darüber, dass es noch ne neue Karte gibt. Ich dachte, es ginge noch nach unten links auf der Weltkarte und dann wäre Ende Gelände. xD

Gesichtselfmeter
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von Gesichtselfmeter » 30.11.2018 12:25

Rosu hat geschrieben:
29.11.2018 23:05
Online kann man generell vergessen, wenn man es nicht als Vollzeitjob betreibt.
Langsam wirds lächerlich Rockstar. Noch gieriger als GTAO mit dem Grind, da haben sie am Anfang wenigstens noch so getan als ob sie eine gute Onlineerfahrung bieten. Immerhin waren sie wieder so schlau das ganze zeitversetzt zu veröffentlichen. Somit fließt es nirgends in irgendwelche Wertungen etc. ein und der Shitstorm bleibt aus. Selber Grund wieso CoD die Cash Cow Transaktionen erst später bringt, bleibt halt besser in Erinnerung so, weil der Zeitraum in dem der Großteil der Diskussion abläuft nicht betroffen ist.

Traurig, aber die Goldbarren werden sich verkaufen wie geschnitten Brot, weil niemand Lust hat eine Stunde für paar Bohnen, 10 Stunden für ne Schrotflinte und 50 für nen billiges Pferd zu grinden.
Joa, muss jeder mit sich selber ausmachen. Auf lange Sicht bin ich für den Scheiss schlicht zu alt - ein Paar Wochen Spass kann ich mir aber schon damit vorstellen. Die jetzige Generation 10-30 kannste getrost in die Tonne kloppen - die kaufen lieber für 20€ skins in Fortnite als für den gleichen Betrag ein komplettes Spiel digital im Sale zu kaufen.

Aber RDR2 ist für 70€ auch ohne MP ein Schnapper, wenn man so schaut wer noch alles Vollpreis für viel weniger abruft...ja, ich meine Euch Nintendo* und Bethesda! Red Dead Online ist nur ein Bonus und wird komplett durch die Wale subventioniert.

Kurzer Schwenk zum SP: reite gestern bei Nacht auf den Schienen und mir kommt
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ein Geisterzug
entgegen 8O

*bevor die Defense Force einschreitet: ich rede von Spielen wie Arm, 1/2 Switch und Ports von 4 Jahre alten Spielen im Vergleich zu dem Inhalt von RDR2

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Xris
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von Xris » 30.11.2018 23:21

Jabberwocky04 hat geschrieben:
29.11.2018 20:05
Xris hat geschrieben:
29.11.2018 18:58
Jabberwocky04 hat geschrieben:
29.11.2018 18:45


Also das Gunplay war ganz sicher nicht besser. Hat sich nach der selben Erbsenpistole angefühlt. Wenn ich bei RDR 2 in einem Tal mit einer Schrottflinte baller, dann gibt das wenigstens einen richtigen Rumms, mit Echo.

Ihr spracht aber vom Gameplay und nicht vom Gunplay.

Genauso lächerlich, finde ich es, wenn die spielbaren Filme wie "Fahrenheit" etc. tolle Wertungen kassieren und von Spielern geliebt werden. Scheint aber alles sehr subjektiv und mir würde im Traum nicht einfallen, dazu, irgendwelche Wertungen zu kritisieren.

Aber jedem das seine.
Und seit wann ist das Gunplay kein Gameplay mehr? Neuerdings fällt es also unter "Sounduntermalung". Rumms mit Echo. Gut das wir darüber gesprochen haben.
Du antwortest mit nichtssagendem Nonsens. Da wurde nichts besprochen. Du bist also der Meinung (da Gunplay ja überordnend Gameplay ist) das Uncharted ein besseres Gunplay hat. Das gönne ich dir auch aber tu doch bitte nicht so, als sei deine Meinung, auch nur im Ansatz, repräsentativ.
Du hast erwartet das ich mich ernsthaft mit dir auseinander setze wenn du selbst keine Argumente bringst?

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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von cpt.ahab » 03.12.2018 00:57

Habe eigentlich in letzter Zeit jedes Open World Spiel gespielt. Ausser AC. Jedes Open World Spiel langweilt mich nach 5-10h. Aber RDR2 nicht. Kann nicht mal genau beschreiben warum. Ich fand die Landschaften bei Horizon Zero Dawn schon beeindruckend, aber in RDR2 sieht alles, wirklich jede Ecke einfach realistisch aus. Ich hatte mit keinem Spiel so das verlangen, alles sehen so wollen. Ich spiele immer eine Mission und bin dann 2h nur am herumstreifen und das seit Tagen. Wirklich, gutes Spiel, dass einen fast schon gelangweilten Gamer dann doch noch was bieten kann und vor allem hoffe ich, dass es ein neuer Standard wird, wie es Witcher damals wurde. Ich hoffe die Interaktion mit NPC's wird noch viel krasser.

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DrGeenich
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von DrGeenich » 03.12.2018 10:45

Es scheint, als hätte Rockstar den fehlende-Leute-Bug gepatcht. Habe seit gestern Mrs. Adler und Jack Marston im Lager und konnte auch die Mission mit Mrs. Adler abschliessen. Bin erst im 3. Kapitel, komm derzeit nicht so richtig voran.
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MannyCalavera
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von MannyCalavera » 03.12.2018 11:20

Zum Fischen, weil vorhin die Frage kam:
Wenn der Fisch sich wehrt, immer wieder kurz den rechten stick in irgend eine Richtung bewegen, damit sperrt man die "Rolle"(?) und verhindert, dass der Fisch zu weit abhaut. Aber nicht zu lange, sonst reißt die schnur.

Habs gestern beendet und was soll ich sagen. Definitv mein Spiel der Generation und so ziemlich alles was ich mir von einem Nachfolger zu RDR wünsche konnte. Habe damals schon Gun geliebt und mir immer vorgestellt: Wie cool wäre es wenn ich hier dieses oder jenes machen könnte... und all das kann ich jetzt mit RDR 2 :biggrin:

Die Story war wirklich langsam erzählt, ich habe aber jede Sekunde verschlungen. Das enge Missionskorsett hat mich überhaupt nicht gestört, wenn überhaupt die mangelnde Abwechslung. Ab Kap. 4 endet halt alles irgendwie in einer riesen Ballerei. Story und Figuren grandios. Kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso manche behaupten, dass Arthur sich nicht entwickelt. Gerade seine Entwicklung finde ich grandios und in Hinsicht auf die Erkenntnis, die man Anfang Kapitel 6 erlangt, absolut glaubwürdig. Finale ist für Kenner des ersten Teils natürlich ein absolutes Sahnehäubchen.

Für mich steht Immersion auch über Gameplay. Über dieses kann ich mich aber auch nicht beklagen. ich mag die Schwere / Trägheit von R*-Figuren. Das Gunplay macht mir richtig spass und sieht dazu einfach auch cooler aus als in jedem anderen 3rd Person Spiel. Ja...was das mit Dreieck / Viereck beim Looten soll, weiß auch nur Rockstar. Abgesehen davon fällt mir aber nichts negatives ein. Das man alles einzeln lootet gefällt mir, Stichwort Immersion. Kann aber verstehen, dass sich andere dran stören.

Stichwort Sammelkram / Spielzeitstreckung:
Die Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Ja das Spiel bietet Sammelaufgaben, komplett optional. Im Gegensatz zu anderen Spielen ist hier aber die Karte nicht komplett zugekleistert mit Symbolen oder Fragezeichen (Hallo Hexer). Wenn man nicht in die Fortschrittsanzeige wechselt, wüsste man nicht mal, dass es was zu sammeln gibt. Die Spielwelt ladet wie keine andere zur Erkundung ein, weil man immer wieder auf Dinge stößt, die man per Zufall und ohne Markierung findet (KKK, Schweinefarm usw). Dazu noch eine Story, die einen min, 50h unterhält. Gut wenn einem das Gameplay nicht zusagt, spielt man die Story nicht...aber sich dann über Streckung / Sammelaufgaben beschweren :Kratz:

Federn lässt das Spiel für mich nur in Kapitel 5:
SpoilerShow
Der Ausflug nach Guarma an sich war der Hammer und ich habe das Null kommen sehen. (Btw: hab da richtig Bock auf ein Piraten / Karibik Game von R* bekommen, Bitte Bitte!! :Hüpf: :Hüpf: ) Während man bis dahin aber halbwegs versucht hat unterschiedliche Missionen zu designen, folgen hier identische 3-4 Missionen mit Dauergeballer und 1.000 Toten.. Höhepunkt ist dann die Rückkehr zur eigentlichen Spielwelt die dann WIEDER in einer gigantischen Ballerei endet inkl. Minigun.
Und noch ein Kritikpunkt:
Nach den coolen Heists in GTA V hab ich mir hier wirklich was erhofft, aber die haben sie ja mal komplett fallen gelassen...

Vielleicht trau ich mich ja doch noch an RD:O... Online ist bei so einem Immersions-Monster halt nur schwer vorstellbar.

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Xris
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von Xris » 03.12.2018 13:28

DrGeenich hat geschrieben:
03.12.2018 10:45
Es scheint, als hätte Rockstar den fehlende-Leute-Bug gepatcht. Habe seit gestern Mrs. Adler und Jack Marston im Lager und konnte auch die Mission mit Mrs. Adler abschliessen. Bin erst im 3. Kapitel, komm derzeit nicht so richtig voran.
Ja der Patch kam ganz unauffällig letzte Woche schon.

https://www.wooco.de/rdr2-patch-notes-1-03/

4P haben da scheinbar gepennt? Naja im Test werden ja auch keine Bugs erwähnt... :)

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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von Gesichtselfmeter » 03.12.2018 14:22

Ich verstehe immer noch nicht, was alle mit dem Gameplay haben. Klar, wenn man nur Story-Missionen macht ists, vielleicht knapp über Durchschnitt. Ich bin immer noch in Kapitel 6 und habe in den letzten Tagen nur sidecontent gemacht, wobei die Challenges insbesondere die Banditen-Herausforderungen eine perfekte Anleitung sind, wie man mit dem Spiel maximal Spass haben kann.

Das Bounty-System bzw. die KI der Bounty Hunter ist mit das beste Feature im Spiel. Die können dich auch am Lagerfeuer überraschen - passiert nicht oft aber wenn es passiert, ist es ein geiler Moment. Das Spiel schafft eine fast perfekte Illusion, dass die Horde wirklich über die Karte streift. Man kann sie selten aus der Ferne beobachten, oft werden die aber einfach durch Aktionen des Spielers getriggert.

Gestern war ich auf der Pirsch und plötzlich warnt mich die Musik, dass sich Bounty Hunter nähern. Ich verstecke mich im Gebüsch und häng da bestimmt 5 Minuten bis die BH letztlich einen Meter an mir vorbei reiten. Da dachte ich, ich hätte es überstanden. Ich hatte vorher auch Geruchstinktur aufgetragen um auszuprobieren, ob mich dann Hunde noch wittern können. Plötzlich kommt die Meute aber zurück und die Hunde kommen dann auch nah ans Gebüsch und fangen an zu bellen ohne aber direkt anzugreifen. In Panik stürme ich aus dem Gebüsch und kann knapp die ganze Horde erledigen. So was ist verglichen mit vielen anderen Open World Mechaniken schon richtig next gen für mich.

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Civarello
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von Civarello » 03.12.2018 15:24

Gesichtselfmeter hat geschrieben:
03.12.2018 14:22
Ich verstehe immer noch nicht, was alle mit dem Gameplay haben. Klar, wenn man nur Story-Missionen macht ists, vielleicht knapp über Durchschnitt. Ich bin immer noch in Kapitel 6 und habe in den letzten Tagen nur sidecontent gemacht, wobei die Challenges insbesondere die Banditen-Herausforderungen eine perfekte Anleitung sind, wie man mit dem Spiel maximal Spass haben kann.

Das Bounty-System bzw. die KI der Bounty Hunter ist mit das beste Feature im Spiel. Die können dich auch am Lagerfeuer überraschen - passiert nicht oft aber wenn es passiert, ist es ein geiler Moment. Das Spiel schafft eine fast perfekte Illusion, dass die Horde wirklich über die Karte streift. Man kann sie selten aus der Ferne beobachten, oft werden die aber einfach durch Aktionen des Spielers getriggert.

Gestern war ich auf der Pirsch und plötzlich warnt mich die Musik, dass sich Bounty Hunter nähern. Ich verstecke mich im Gebüsch und häng da bestimmt 5 Minuten bis die BH letztlich einen Meter an mir vorbei reiten. Da dachte ich, ich hätte es überstanden. Ich hatte vorher auch Geruchstinktur aufgetragen um auszuprobieren, ob mich dann Hunde noch wittern können. Plötzlich kommt die Meute aber zurück und die Hunde kommen dann auch nah ans Gebüsch und fangen an zu bellen ohne aber direkt anzugreifen. In Panik stürme ich aus dem Gebüsch und kann knapp die ganze Horde erledigen. So was ist verglichen mit vielen anderen Open World Mechaniken schon richtig next gen für mich.
Ich denke das sind Dinge, die die wenigsten kritisieren würde; gehören halt zu der wirklich tollen Open World. Mit "Gameplay" meinen viele eher Dinge wie das Gunplay, die generelle Steuerung, die Waffensteuerung (Waffenauswahl/Munitionsauswahl), das Deckungssystem etc. Klar, all diese Dinge sind nicht wirklich schlecht und absolut zweckmäßig; aber noch immer auf dem Stand von RDR 1 und GTAV. Ich zb. hätte gerne gesehen, dass auch diese Aspekte einen Sprung nach vorne machen; und nicht nur die Open World mit all ihren Facetten.
Zuletzt geändert von Civarello am 03.12.2018 15:28, insgesamt 1-mal geändert.

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JunkieXXL
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von JunkieXXL » 03.12.2018 15:27

Ich bin auch Kapitel 6. RDR 2 ist zweifelsohne ein großartiges Spiel, aber dass es ein Spiel der neuen Generation ist, also besser, neuer oder innovativer ist als z.B. GTA 5, kann ich ebenfalls nicht erkennen.

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Civarello
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von Civarello » 03.12.2018 15:54

JunkieXXL hat geschrieben:
03.12.2018 15:27
Ich bin auch Kapitel 6. RDR 2 ist zweifelsohne ein großartiges Spiel, aber dass es ein Spiel der neuen Generation ist, also besser, neuer oder innovativer ist als z.B. GTA 5, kann ich ebenfalls nicht erkennen.
Najo, die Open World, mit all ihren Events und Facetten ist schon ein Stück weiter als RDR1 oder GTAV meiner Meinung nach; kommt nicht von ungefähr, dass RDR2 selbst mich als absoluten Open World-Muffel in dieser Hinsicht überzeugt hat. Oder die Art, wie man mit den NPCs umgeht.

Aber für mich blieb GTA V hinter RDR1 zurück. Was zum großen Teil auch einfach am Setting und Writing liegt. Open-Moderne-Großstadt mit In-Your-Face-Satire gibt mir heutzutage einfach nix mehr.

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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von Briany » 03.12.2018 16:35

MannyCalavera hat geschrieben:
03.12.2018 11:20
SpoilerShow
Zum Fischen, weil vorhin die Frage kam:
Wenn der Fisch sich wehrt, immer wieder kurz den rechten stick in irgend eine Richtung bewegen, damit sperrt man die "Rolle"(?) und verhindert, dass der Fisch zu weit abhaut. Aber nicht zu lange, sonst reißt die schnur.

Habs gestern beendet und was soll ich sagen. Definitv mein Spiel der Generation und so ziemlich alles was ich mir von einem Nachfolger zu RDR wünsche konnte. Habe damals schon Gun geliebt und mir immer vorgestellt: Wie cool wäre es wenn ich hier dieses oder jenes machen könnte... und all das kann ich jetzt mit RDR 2 :biggrin:

Die Story war wirklich langsam erzählt, ich habe aber jede Sekunde verschlungen. Das enge Missionskorsett hat mich überhaupt nicht gestört, wenn überhaupt die mangelnde Abwechslung. Ab Kap. 4 endet halt alles irgendwie in einer riesen Ballerei. Story und Figuren grandios. Kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso manche behaupten, dass Arthur sich nicht entwickelt. Gerade seine Entwicklung finde ich grandios und in Hinsicht auf die Erkenntnis, die man Anfang Kapitel 6 erlangt, absolut glaubwürdig. Finale ist für Kenner des ersten Teils natürlich ein absolutes Sahnehäubchen.

Für mich steht Immersion auch über Gameplay. Über dieses kann ich mich aber auch nicht beklagen. ich mag die Schwere / Trägheit von R*-Figuren. Das Gunplay macht mir richtig spass und sieht dazu einfach auch cooler aus als in jedem anderen 3rd Person Spiel. Ja...was das mit Dreieck / Viereck beim Looten soll, weiß auch nur Rockstar. Abgesehen davon fällt mir aber nichts negatives ein. Das man alles einzeln lootet gefällt mir, Stichwort Immersion. Kann aber verstehen, dass sich andere dran stören.

Stichwort Sammelkram / Spielzeitstreckung:
Die Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Ja das Spiel bietet Sammelaufgaben, komplett optional. Im Gegensatz zu anderen Spielen ist hier aber die Karte nicht komplett zugekleistert mit Symbolen oder Fragezeichen (Hallo Hexer). Wenn man nicht in die Fortschrittsanzeige wechselt, wüsste man nicht mal, dass es was zu sammeln gibt. Die Spielwelt ladet wie keine andere zur Erkundung ein, weil man immer wieder auf Dinge stößt, die man per Zufall und ohne Markierung findet (KKK, Schweinefarm usw). Dazu noch eine Story, die einen min, 50h unterhält. Gut wenn einem das Gameplay nicht zusagt, spielt man die Story nicht...aber sich dann über Streckung / Sammelaufgaben beschweren :Kratz:

Federn lässt das Spiel für mich nur in Kapitel 5:
SpoilerShow
Der Ausflug nach Guarma an sich war der Hammer und ich habe das Null kommen sehen. (Btw: hab da richtig Bock auf ein Piraten / Karibik Game von R* bekommen, Bitte Bitte!! :Hüpf: :Hüpf: ) Während man bis dahin aber halbwegs versucht hat unterschiedliche Missionen zu designen, folgen hier identische 3-4 Missionen mit Dauergeballer und 1.000 Toten.. Höhepunkt ist dann die Rückkehr zur eigentlichen Spielwelt die dann WIEDER in einer gigantischen Ballerei endet inkl. Minigun.
Und noch ein Kritikpunkt:
Nach den coolen Heists in GTA V hab ich mir hier wirklich was erhofft, aber die haben sie ja mal komplett fallen gelassen...

Vielleicht trau ich mich ja doch noch an RD:O... Online ist bei so einem Immersions-Monster halt nur schwer vorstellbar.
Kann ich alles so unterschreiben inkl. Trägheit der Figuren in R* Games und Kritik an den nicht vorhandenen Heists.
Da war ich doch extrem enttäuscht muss ich zugeben.

Was das Ende angeht, also das Epilog Ende:
SpoilerShow
Zwar habe ich es genossen, obwohl ich Arthur schmerzlich vermisst habe, jedoch frage ich mich immer noch wie es dazu kam das die Pinkertons John im ersten Teil erpressen bzw. wie es dazu kam. Ich dachte darauf arbeitet man im Epilog hin.

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MannyCalavera
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Re: Red Dead Redemption 2 - Test

Beitrag von MannyCalavera » 03.12.2018 17:06

Briany hat geschrieben:
03.12.2018 16:35
SpoilerShow
Zwar habe ich es genossen, obwohl ich Arthur schmerzlich vermisst habe, jedoch frage ich mich immer noch wie es dazu kam das die Pinkertons John im ersten Teil erpressen bzw. wie es dazu kam. Ich dachte darauf arbeitet man im Epilog hin.
Hmm weiss nicht.
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Die Ausgangslage in RDR1 war ja damals eigentlich vollkommen klar erklärt. Die Frage nach "wie kam es dazu" hat sich bei mir eigentlich nie gestellt. Die Pinkertons haben einfach nach Dutch und co gesucht, John Marston entdeckt und ihn gezwungen seine alte Bande zu finden. Für mich war eher wichtig wieso die Gang auseinander ging und das wurde gut geklärt. Arthur hat mir übrigens auch gefehlt und ich habe erst dann mit John gemerkt was für ein grandioser Charakter das war :(

Fand übrigens die Cutscene hervorragend in der Dutch fragt wer auf seiner Seite ist und wer ihn betrügt. Die kurze Einstellung in der Dir dann Dutch, Bill und Javier gegenüber stehen.. Gänsehaut. Die kurze Einstellung bringt direkt die Ereignisse in RDR1 auf den punkt

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