Assassin's Creed Odyssey - Test

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oppenheimer
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von oppenheimer » 14.10.2018 14:16

cM0 hat geschrieben:
14.10.2018 13:20
Nach der Neuninstallation waren bei mir zumindest die Grafikprobleme verschwunden und die Abstürze sind seltener aufgetreten. Manchmal nach 2 Minuten, teilweise nach 20 und mit Glück erst nach ~1,5 Stunden. Hat gereicht um es durchzuspielen (72 Stunden Spielzeit hab ich übrigens gebraucht und etwa eine Stunde vor Ende habe ich Level 50 erreicht), aber wirklich Spaß gemacht hat es mir auf Grund der ganzen Abstürze zum Ende hin nicht mehr.
Wow. Keine Ahnung, was da schiefgegangen ist. Bin auch quasi durch und hatte nur 2 Abstürze, als ich nach dem Tod "Letzten Spielstand laden" gewählt hatte. Das scheint bei mir nicht zu funzen und ich muss die manuell laden.
Ansonsten kein Absturz. Auch über eine schlechtere performance nach dem patch kann ich nicht klagen. Gut, sie ist auch nicht besser geworden.
Vor allem könnte ich absolut nicht behaupten, dass die Sichtweite reduziert wurde.
Kein Schimmer, was da bei dir passiert ist.

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Leon-x
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Leon-x » 14.10.2018 14:44

JunkieXXL hat geschrieben:
14.10.2018 13:55
Will keine Werbung für Konsolen machen, aber haben schon Vorteile manchmal, weil dort die Kompatibilität besser gewährleistet ist aufgrund der immergleichen Hardware.
Mir sind schon paar Konsolen Games über PS4 und One abgeschmiert. Also mach dir da keine Hoffnung dass es komplett gelöst ist.

Letztens wollte The Crew 2 auf der One X nicht mehr starten. Erst nach 15 Versuchen kam man über den ersten Ladescreen trotz Neuinstallation. Kumpel hatte AC Origins auf der PS4 starke Ruckler. Da half zum Glück eine Neuinstallation. Battlefield One auf der Pro schon öfter mit Fehlermeldung im Dashboard gelandet. FF XV gibt es einen Spielfortschritts-Bug wenn es auf der Konsole auf einer externen HDD liegt usw...

Hatte bisher keinen einzigen Absturz bei AC Odyssey auf PC. Performance hat sich auch nicht verändert oder die Sichtweite. Wenn man ein sauberes System hat und seine Hardware nicht mit OC außerhalb der Spezifikationen betreibt ist es am Rechner auch nicht wirklich mehr. Zumindest hab ich ohne großen RAM OC, Deinstallieren von Afterburner über Monate keine Schwierigkeiten mit PC Spiele mehr gehabt.
Wenn war es ein Software-Bug der auch bei der Konsolenfassung ein Patch brauchte.
Games wie Nier Automate kannst nur am PC wieder zurechtbiegen wenn der Entwickler keinen Finger krum macht.

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gnadenlos-GER
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Re: Weitere Eindrücke nach ca. 60 Stunden Spielzeit

Beitrag von gnadenlos-GER » 14.10.2018 15:21

Xris hat geschrieben:
14.10.2018 12:10
Und ja in AC ist die Söldnermechanik recht simpel integriert im Vergleich zu Mordor. Da fand ich die Söldner in Origins besser gelöst. Es waren weniger und sinnvoll in der Spielwelt verteilt.
Ich sehe das System eher als Ersatz für die Polizei in GTA und im Vergleich dazu ist es dann schon deutlich komplexer umgesetzt. Von Mordor stammt nur die Idee, dass die Gegner eigene Hintergrundgeschichten und spezielle Stärken und Schwächen haben - ich glaube nicht, dass es tatsächlich das Ziel war Mordor zu kopieren. Man hat generell im ganzen Spiel viele Elemente aus anderen Spielen aufgegriffen, diese aber nicht einfach nur kopiert - das Startgebiet hatte z.B. Ähnlichkeiten mit dem Beginn von BOTW.

Ist IMO auch zu viel verlangt, wenn man von AC:OD erwartet, das System von Mordor komplett zu integrieren - dort ist es schließlich das hauptsächliche Spielelement, hier nur eines von vielen Systemen, die sich zu einem abwechlsungsreichen Ganzen zusammenfügen. Die in Open World Spielen immer vorhandene Monotonie durch sich wiederholende Aufgaben, hat man IMO verhältnismäßig gut in den Griff bekommen. Wenn man die Forts/Camps auslässt, was relativ problemlos möglich ist, ist es auch nach 60 Stunden noch ein sehr abwechslungsreicher Genre-Vertreter, der bzgl. Langzeitmotivation höchstens noch von BOTW übertroffen wird.
Ich habe übrigens bei diesem AC schon viel eher das Gefühl das es auf MTs ausgelegt ist im Vergleich zum Vorgänger. Stellenweise zieht es sich recht kaugummiähnlich bis zum nächsten Level. Und gefühlt ist in 70% der Truhen nur unnütze Plunder zu finden. Das Meiste davon taugt nur zum Verkauf oder verwerten.
Ich bin bei 44% Hauptfortschritt und 31% Aussichtspunkten, aber bereits bei Stufe 32 (von AFAIK 50). Dabei lasse mir zwar Zeit und erkunde viel, ignoriere jedoch z.B. einen Großteil der Forts/Camps und die Eroberung von Gebieten, da sich diese Elemente nach Grind anfühlen würden.

Wenn ich das hochrechne, werde ich die Stufe 50 locker innerhalb des normalen Spielfortschritts, vermutlich sogar deutlich früher (vermutlich bei spät. 2/3) erreichen. Die Fähigkeiten werde ich voraussichtlich bereits zur Halbzeit in allen für mich relevanten Punkten auf Maximalwert haben. Das ist von daher schon gut an die Größe der Welt angepasst und ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei halbwegs normalem Vorgehen bis zum Spielende nicht alle RPG-Elemente auf maximaler Stufe hat.

Und das sollte doch das Ziel eines solchen Systems sein, dass man möglichst weit ins Spiel hinein einen stetigen Fortschritt und Motivation hat, aber nie ernsthaft grinden muss, um auf die 100% zu kommen. Der XP-Boost würde das Spiel daher IMO sogar verschlechtern, da man viel zu früh und schnell Level und Fähigkeiten freischaltet. Wirklich gut funktioniert er ohnehin nicht, da die Gegner mitleveln und man bei den Fähigkeiten einige Hürden eingebaut hat, die nur über Spielfortschritt überwunden werden können. Ich habe bei mir in der Freundesliste einen Cheater, der zwar Level 50 ist und unendlich XP hat, aber trotzdem deutlich weniger Fähigkeiten freigeschaltet hat als ich - der darf jetzt stundenlang ohne stetigen Progress weierspielen, um dann irgendwann die nächste Stufe der Fähigkeiten freizuschalten.

Rüstungen gibt es im Spiel auch jede Menge "legendäre", wobei rein von den Werten vermutlich sogar die Epics sinnvoller sind, da diese statt einem Set-Bonus jeweils einen zusätzlichen Perk erhalten. Es steht als 1 Set-Bonus mehreren Epic-Perks gegenüber. Und mit Epics wird man überschüttet, so dass man recht leicht eine zum eigenen Setup passende Rüstung findet.

Von daher wüsste ich nicht was man sich mit MTX Sinnvolles kaufen könnte - die Time-Saver machen, wie schon in früheren Teilen (seit mind. Black Flag), das Balancing kaputt und die Rüstungen sind überflüssig und taugen durch ihren MTX-Beigeschmack noch nicht einmal zum Angeben bei Freunden - ich würde jedenfalls lachen, wenn jemand mir stolz seine MTX-Ausrüstung präsentiert.

Der "unnütze Plunder", den man automatisch im Spielverlauf sammelt, kann wahlweise zu Geld oder Material verarbeitet werden oder zu Geld, von dem man dann Material kauft. Er sorgt also dafür, dass man nicht in einem zusätzlichen Grind ständig Material sammeln muss, so wie das bei vielen Vorgängern oder Far Cry der Fall war, wo man stundenlang stupide Aufgaben erfüllen musste, um seine Fähigkeiten auf Maximalstufe zu bekommen. Bei AC:OD sind die Fähigkeiten deutlich sinnvoller an Spielfortschritt und andere Spielelemente gebunden.

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cM0
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von cM0 » 14.10.2018 15:51

oppenheimer hat geschrieben:
14.10.2018 14:16
cM0 hat geschrieben:
14.10.2018 13:20
Nach der Neuninstallation waren bei mir zumindest die Grafikprobleme verschwunden und die Abstürze sind seltener aufgetreten. Manchmal nach 2 Minuten, teilweise nach 20 und mit Glück erst nach ~1,5 Stunden. Hat gereicht um es durchzuspielen (72 Stunden Spielzeit hab ich übrigens gebraucht und etwa eine Stunde vor Ende habe ich Level 50 erreicht), aber wirklich Spaß gemacht hat es mir auf Grund der ganzen Abstürze zum Ende hin nicht mehr.
Wow. Keine Ahnung, was da schiefgegangen ist. Bin auch quasi durch und hatte nur 2 Abstürze, als ich nach dem Tod "Letzten Spielstand laden" gewählt hatte. Das scheint bei mir nicht zu funzen und ich muss die manuell laden.
Ansonsten kein Absturz. Auch über eine schlechtere performance nach dem patch kann ich nicht klagen. Gut, sie ist auch nicht besser geworden.
Vor allem könnte ich absolut nicht behaupten, dass die Sichtweite reduziert wurde.
Kein Schimmer, was da bei dir passiert ist.
Zumindest die Sichtweite hat sich nach der Neuinstallation wieder normalisiert, genau wie die Möglichkeit HDR einzustellen. Ich vermute diese Fehler kamen zu Stande weil bei mir während des Spielens angezeigt wurde, dass ein neuer Patch bereitsteht, der auch währenddessen installiert wurde. Das scheint bei mir nicht rund gelaufen zu sein, denn nachdem ich irgendwann später das Spiel erneut gestartet hatte, gingen die Probleme los. Warum aber eine Überprüfung der Dateien dort keinen Fehler gefunden hat, ist mir schleierhaft.

Leon-x hat geschrieben:
14.10.2018 14:44
JunkieXXL hat geschrieben:
14.10.2018 13:55
Will keine Werbung für Konsolen machen, aber haben schon Vorteile manchmal, weil dort die Kompatibilität besser gewährleistet ist aufgrund der immergleichen Hardware.
Mir sind schon paar Konsolen Games über PS4 und One abgeschmiert. Also mach dir da keine Hoffnung dass es komplett gelöst ist.

Letztens wollte The Crew 2 auf der One X nicht mehr starten. Erst nach 15 Versuchen kam man über den ersten Ladescreen trotz Neuinstallation. Kumpel hatte AC Origins auf der PS4 starke Ruckler. Da half zum Glück eine Neuinstallation. Battlefield One auf der Pro schon öfter mit Fehlermeldung im Dashboard gelandet. FF XV gibt es einen Spielfortschritts-Bug wenn es auf der Konsole auf einer externen HDD liegt usw...

Hatte bisher keinen einzigen Absturz bei AC Odyssey auf PC. Performance hat sich auch nicht verändert oder die Sichtweite. Wenn man ein sauberes System hat und seine Hardware nicht mit OC außerhalb der Spezifikationen betreibt ist es am Rechner auch nicht wirklich mehr. Zumindest hab ich ohne großen RAM OC, Deinstallieren von Afterburner über Monate keine Schwierigkeiten mit PC Spiele mehr gehabt.
Wenn war es ein Software-Bug der auch bei der Konsolenfassung ein Patch brauchte.
Games wie Nier Automate kannst nur am PC wieder zurechtbiegen wenn der Entwickler keinen Finger krum macht.

Hat alles immer noch leichte Vor- und Nachteile aber PC und Konsole sind schon recht nah zusammengerückt.
Das ist absolut korrekt. Auch Konsolenspiele stürzen teilweise ab, was mir zuletzt in Spider-Man passiert ist. Ich würde sagen dass solche Abstürze auf Konsolen seltener sind, aber es gibt sie. Dafür hat man Pech wenn ein Spiel ruckelt. Am Pc kann ich einfach die Regler etwas nach links verschieben, auf der Konsole nur hoffen dass fleißig an einem Patch gearbeitet wird. Ein "schönes" Beispiel dafür ist ein anderer Teil der AC Reihe und zwar Unity. Das läuft auf der Xbox heute noch nicht ruckelfrei. Gibt immer wieder FPS Einbrüche, sogar teilweise runter bis auf ~15 FPS. Ich glaube dazu gab es bei Digital Foundry ein Video in dem die verschiedenen Versionen und Patches für Unity verglichen werden.

Trotzdem möchte ich nicht bestreiten, dass sowohl Konsolen als auch der PC Vor- und Nachteile haben. Ich bin nicht umsonst Multikonsolero und PCler ;)

Jeden scheinen die Fehler übrigens auch nicht zu betreffen, sonst wäre im Ubisoft Forum noch einiges mehr los. Ist mir nun allerdings erstmal egal. Ich hoffe nur dass die Fehler beseitigt sind wenn der erste DLC da ist.
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Leon-x
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Leon-x » 14.10.2018 16:05

cM0 hat geschrieben:
14.10.2018 15:51


Jeden scheinen die Fehler übrigens auch nicht zu betreffen, sonst wäre im Ubisoft Forum noch einiges mehr los. Ist mir nun allerdings erstmal egal. Ich hoffe nur dass die Fehler beseitigt sind wenn der erste DLC da ist.
Was jedenfalls fest steht ist dass Uplay Games oft Probleme bekommen wenn die Festplatte zu einem Speicherpool in Windows gehören. Dann gibt es Start oder Absturzprobleme. Daher sollte die Platte immer aus dem Speicherpool entfernt werden wenn man darauf Uplay Games installiert.
Zumindest ist es sehr häufig die Lösung wenn es Spiele von Ubisoft betrifft.

Nur zur Info. Da kann man ja schnell mal nachsehen in seinem System.
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Jondoan
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Re: Weitere Eindrücke nach ca. 60 Stunden Spielzeit

Beitrag von Jondoan » 14.10.2018 16:11

gnadenlos-GER hat geschrieben:
14.10.2018 15:21
Xris hat geschrieben:
14.10.2018 12:10
Ich habe übrigens bei diesem AC schon viel eher das Gefühl das es auf MTs ausgelegt ist im Vergleich zum Vorgänger. Stellenweise zieht es sich recht kaugummiähnlich bis zum nächsten Level. Und gefühlt ist in 70% der Truhen nur unnütze Plunder zu finden. Das Meiste davon taugt nur zum Verkauf oder verwerten.
Ich bin bei 44% Hauptfortschritt und 31% Aussichtspunkten, aber bereits bei Stufe 32 (von AFAIK 50). Dabei lasse mir zwar Zeit und erkunde viel, ignoriere jedoch z.B. einen Großteil der Forts/Camps und die Eroberung von Gebieten, da sich diese Elemente nach Grind anfühlen würden.

Wenn ich das hochrechne, werde ich die Stufe 50 locker innerhalb des normalen Spielfortschritts, vermutlich sogar deutlich früher (vermutlich bei spät. 2/3) erreichen. Die Fähigkeiten werde ich voraussichtlich bereits zur Halbzeit in allen für mich relevanten Punkten auf Maximalwert haben. Das ist von daher schon gut an die Größe der Welt angepasst und ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei halbwegs normalem Vorgehen bis zum Spielende nicht alle RPG-Elemente auf maximaler Stufe hat.
Kann bestätigen: wenn man HQ (70% oder so bin ich grade) und einen Teil der NQ macht (bei weitem nicht alle!) erreicht man noch vor Abschluss Level 50. Von den Fragezeichen unterwegs habe ich locker die Hälfte einfach mal liegen lassen, wahrscheinlich mehr. Auf Polygon haben sie nochmal einen nachträglichen Artikel veröffentlicht, bei dem sie sagen, das Spiel "fühlt sich einfach besser an mit XP Boost" Da kann ich echt nur sagen: dann sollte man das Problem bei sich selber suchen und mal diese "immer alles sofort"-Attitüde hinterfragen. Spätestens mit Origins wurde aus AC ein Rollenspiel, bei dem man auch die Nebenquests machen MUSS um ein angemessenes Level zu haben. Wer einfach nur die Story durchrushen will, sollte sich halt bewusst machen, dass man insgesamt deutlich mehr Zeit investieren muss. Mit Grind hat das aber nichts zu tun.

Ich habe ohne je gezielt danach zu suchen immer genügend Materialien für alles gehabt, mein Schiff ist beinahe voll geupgradet, ich habe schon etliche Rüstungssets und Waffen auf das Max-Level aufgewertet. Will man wirklich ALLE Sets und Waffen auf 50 stufen, muss man noch etwas Spielzeit investieren. Aber da ich noch einen Haufen echter Nebenquests und sogar noch Story habe kann ich auch nicht genau sagen, wie viel zusätzliche Zeit ich im Nachhinein noch einlegen müsste. Momentan bin ich froh, dass ich trotz Max-Level noch etwas habe, das ich ein wenig verbessern kann. Nach 50 ist nämlich leider Schluss; keine endlos Level-Ups wie in Origins.

Grind im klassischen Sinne gibt es nicht. Grind heißt für mich, es gibt einen effektivsten Weg, um irgendetwas zu erreichen (Level up, Materialien). Hier geschieht das alles eher beiläufig, ist in dieser Hinsicht also wirklich gut gebalanced.

Überrascht bin ich echt vom Kampfsystem und wie man durch die legendären Sets am Ende nochmal aufgewertet wird. Ich empfehle das Set des Agamemnon inklusive dem Schwert Sica des Prometheus (mit Waffenschaden wird zu Feuerschaden gravieren) - bei meiner letzten Schlacht habe ich 50 Soldaten gekillt, ohne es auch nur darauf anzulegen :D
Dachte das ganze Spiel über, das seien nette aber verzichtbare Boni. Aber durch die Gravuren und legendären Sets kann man echt einen bevorzugten Spielstil nochmal deutlich verstärken.
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!

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cM0
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von cM0 » 14.10.2018 16:13

Ist bei mir nicht der Fall, aber danke für den Tipp Leon-x. Was ich auch sehr interessant finde:
Allein innerhalb einer Stunde Gameplay werden die immergleichen Dateien hunderte bis tausende Male erneut von der Festplatte in den Speicher geladen und das wirkt sich letztlich negativ auf die CPU-Last aus. Demonstrieren lässt sich das Ganze, wenn man beispielsweise eine SSD und HDD im Testlauf mit Origins oder Odyssey gegenüberstellt. Ist eines der Spiele auf einer SSD installiert, steigt die Prozessorlast aufgrund der höheren Geschwindigkeit. Bei einer HDD hat die CPU hingegen weniger zu tun.
Quelle:
http://www.pcgameshardware.de/Assassins ... t-1267073/

Bei mir ist das Spiel auf einer SSD installiert (bzw. die erste Installation vor 1.03 war auf einer anderen SSD). Vielleicht wäre zumindest die Performance wieder besser, wenn ich es auf eine HDD verschiebe, was irgendwie paradox ist :)
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Gimli276
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Gimli276 » 14.10.2018 16:20

Ich habe jetzt schon einige male gelesen, dass man sich eine Truhe wünscht. Auf dem Schiff ist doch ne Truhe. Habe die auch erst vor einigen Tagen entdeckt, aber wenn man das Kommando verlässt und sich umdreht stehen zwischen den beiden Bänken eine Truhe, in der man seine Sets lagern kann, falls man schon wieder bessere Teile hat.

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mellohippo
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von mellohippo » 14.10.2018 17:47

Zocks jetzt ca. 30 Std. und finde es soweit ganz spassig bisher.

Aber was mir WAHNSINNIG auf den Sack geht:
Diese verdammten Luchse!!! Ich hab kein Problem mit den gelegentlich auftauchenden Löwen, ab und zu trifft man auch Bären oder Wildschweine, alles cool, kein Thema.
Aber was gehen mir diese Luchse auf den Sack. Ich mein ich hau reihenweise Söldner und sonstiges Gelichter aus den Socken und werd dann auf irgendeiner kleinen Insel von nem Rudel Luchse REGELMÄSSIG alle gemacht 😁

Ohne Scheiss, da werden bei mir ungute Far Cry 4-Erinnerungen wach ("Hilfe, wir werden von einem Rudel Honigdachsen angegriffen!!!")...

BourbonKidD
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von BourbonKidD » 15.10.2018 11:12

cM0 hat geschrieben:
14.10.2018 13:20
BourbonKidD hat geschrieben:
14.10.2018 09:30
cM0 hat geschrieben:
11.10.2018 20:36
Fehler
Willlkommen im Klub -,-
Ka, was die da immer fabrizieren, bei Origins lief das ähnlich ab, da lief mein Game gefühlt immer schlechter, wenn neue "Patches" kamen.
Nach der Neuninstallation waren bei mir zumindest die Grafikprobleme verschwunden und die Abstürze sind seltener aufgetreten. Manchmal nach 2 Minuten, teilweise nach 20 und mit Glück erst nach ~1,5 Stunden. Hat gereicht um es durchzuspielen (72 Stunden Spielzeit hab ich übrigens gebraucht und etwa eine Stunde vor Ende habe ich Level 50 erreicht), aber wirklich Spaß gemacht hat es mir auf Grund der ganzen Abstürze zum Ende hin nicht mehr. Zum Glück gibt es quasi ständig Autosaves.
Was mir aber aufgefallen ist und vom internen Benchmark bestätigt wurde: Die Performance hat sich durch den neuen Patch verschlechtert.
Hier verstehe ich den Support auch nicht. Laut Ubisoft Forum haben einige Probleme mit 1.03. Besonders die Abstürze häufen sich. Warum den Leuten dann nicht die Möglichkeit geben 1.02 weiter zu spielen? Stattdessen gibt es allgemeine Tipps wie "deaktiviere Programme die im Hintergrund laufen". Klar, die haben eine Art Fehlerbehebungsguide und generell sind diese Ideen ja nicht verkehrt. Aber wenn viele seit einem bestimmten Patch von den gleichen Problemen betroffen sind, sollte man sich eher anschauen was durch den Patch verändert wurde.
Tjo, ich würde es refunden, aber geht leider nicht mehr :o
gestern habe ich es nochmal mit Uplay im Offline Mode probiert, klappte 2 - 3 Stunden bis es dann crashte, als ich ne Mission angenommen habe....

http://www.pcgameshardware.de/Assassins ... t-1267073/
Wird mal Zeit, die Engine zu verbessern oder eine andere zu nehmen.

https://wccftech.com/tekken-7-denuvo-dr ... ce-issues/

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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von cM0 » 15.10.2018 12:37

BourbonKidD hat geschrieben:
15.10.2018 11:12
Tjo, ich würde es refunden, aber geht leider nicht mehr :o
gestern habe ich es nochmal mit Uplay im Offline Mode probiert, klappte 2 - 3 Stunden bis es dann crashte, als ich ne Mission angenommen habe....
Es soll helfen in der Firewall (z. B. der Windows eigenen) den Internetzugriff für ACO zu blockieren.

Mehr Infos: https://forums.ubi.com/showthread.php/1 ... -Crash-Fix

Getestet habe ich es nicht.
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Dr.Khaos
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Dr.Khaos » 15.10.2018 16:42

Ich kann den Test nicht gänzlich nachvollziehen. Einige Dinge die mir bitter aufstoßen: Die RPG-Mechanik mit ihren im späteren Spielverlauf irrwitzigen Zahlen die aufpoppen zerstören den gesamten Meuchelmörder flow. Teilweise kann man Gegner von hinten nicht mehr mit einem Schlag ausschalten. Somit gestaltet sich die Infiltration teils schwer und es läuft wieder auf Kämpfe aus. Im späteren Verlauf nimmt man eh lieber den Bogen und hält auf den Kopf. Jedenfalls nette Ergänzung nur dreht sich das eigentliche Spielkonzept weiter weg.

Der ingame Shop wird hier mit "leicht" angegeben und es wird nicht auf das mitunter zerstörerische Potential eingegangen. Im späteren Verlauf verkommt alles zu einem einzigen Grind. Man hängt in einer XP-Endlosschleife. Zum Glück kann man hier abhilfe schaffen im Shop ;) Meines achtens hat Ubisoft den Fuß damit in der Tür und die Akzeptanz ausgeschnuppert. Es ist keine erfreuliche Entwicklung. Ich soll in einem normalen Spiel Geld ausgeben um schneller voranzukommen? Hier hat der Shop Auswirkung auf den progress des Spiels. Ist doch müll da man auch zumeist auf langweilige Sidequests angewiesen ist. Vom Upgrade der Rüstungen will ich garnicht erst sprechen.

gnadenlos-GER
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von gnadenlos-GER » 15.10.2018 19:18

Dr.Khaos hat geschrieben:
15.10.2018 16:42
Teilweise kann man Gegner von hinten nicht mehr mit einem Schlag ausschalten. Somit gestaltet sich die Infiltration teils schwer und es läuft wieder auf Kämpfe aus.
Kann ich nicht bestätigen. Ich kann auf Stufe 39 noch immer jeden Standard-Gegner von hinten ausschalten und viele weitere Gegner lautlos durch eine Kombination mehrerer Fähigkeiten. Dass Stealth-Kills nicht ohne weitere Anstrengungen übermächtig sind, bereichert für mich das Spiel, da man sich so Gedanken über sein Setup machen muss und auch Rüstung und Perks darauf auslegen. Wildes Mischen von Fähigkeiten durch drei verschiedene Bereiche wird so (zurecht) bestraft.
Im späteren Verlauf verkommt alles zu einem einzigen Grind. Man hängt in einer XP-Endlosschleife. Zum Glück kann man hier abhilfe schaffen im Shop ;) ... Ich soll in einem normalen Spiel Geld ausgeben um schneller voranzukommen?
Ich hatte bisher noch keinen Grind, in der Form dass ich z.B. stundenlang Materialien oder Geld durch stupide Aufgaben sammeln musste. Forts und Massenschlachten lasse ich bisher so weit es geht aus, da mir diese auf Dauer zu monoton sind. Wenn es die Story dann trotzdem Mal erfordert, sind die Abstände groß genug um dieses Gefühl nicht aufkommen zu lassen.

In dem Punkt ist das Spiel also angenehmer als viele Vorgänger oder Far Cry, wo man teilweise stundenlang irgendwelche Tiere jagen oder Schiffskämpfe führen musste (oder zumindest konnte, da das Spiel einen zu wenig von diesem schnellen Freischalten abgehalten hat).

Wenn man am Ende jede Rüstung auf Level 50 bringen will, kann ich mir vorstellen, dass das heftiger Grind bzgl. Materialien und Geld ist - das hat aber mit dem normalen Durchspielen, auf Level 50 kommen und 1-2 passende Rüstungen auf Level 50 bringen nichts mehr zu tun. Das sind Fleißaufgaben, nach weit über 100 Stunden Spielzeit für das reguläre Game.

Der XP-Boost ist sinnlos, da man damit immer noch vom Spiel eingebremst wird. Bei den Fähigkeiten durch eine nötige Speer-Stufe, beim Schiff durch die benötigten Tafeln und am Ende durch das harte Level 50 Limit. Damit zerstört man nur eine saubere Progression durch das Spiel hinweg und bekommt alles stärker konzentriert, nur um dann an den jeweiligen Limits und am Ende stundenlang keinen Progress mehr zu haben. Das fällt für mich unter "Spielspaß kaputt cheaten".

Der Gold-Boost mag Sinn machen, wenn man am Ende oder sogar schon während des Spiels viele Rüstungen verbessern will - nur wofür bei einem Single-Player-Titel? Um seine Freunde mit Screenshots zu beeindrucken? Bis Level 50 sind das rausgeschmissene Ressourcen und bei Level 50 ist man dann schon so kurz vor dem Ende, dass es auch nicht mehr lohnt duzende Rüstungen zu optimieren.
Hier hat der Shop Auswirkung auf den progress des Spiels. Ist doch müll da man auch zumeist auf langweilige Sidequests angewiesen ist.
Wenn man in einem Open World Action-Adventure mit RPG-Elementen keine Sidequests machen will (die alles andere als langweilig sind, wenn man nicht gerade die gut erkennbaren Random-Quests macht), dann hat man einfach das falsche Spiel gekauft. So einen Titel holt man sich, weil man die Welt erkunden und erleben will - für lineare Erlebnisse gibt es genug Alternativen.

Jedes Spiel hat zwangsläufig sich wiederholende Gameplay-Elemente, wenn man nicht gerade ein Indie-Experiment mit 1-2 Stunden Spielzeit und genau dem Vorsatz der größt möglichen Abwechslung entwickelt. Wichtig ist, dass diese Element Spaß machen (daher ist das gute Kampfsystem ein großer Pluspunkt) und innerhalb der vorhandenen Beschränkungen genug Abwechslung geboten wird.

Open World Titel laufen durch ihren Umfang besonders leicht Gefahr nach 20-30 Stunden zu monoton zu werden und generell bauen solche Spiele mit der Zeit immer weiter ab - selbst der Genre-König BOTW ist nach 120 Stunden weniger spannend als nach 30 Stunden, wenn noch alles neu und unbekannt ist. Den Punkt hat Odyssey aber nach meinem Empfinden sehr gut hinbekommen und ist eher ein positives Beispiel, wie ein Spiel auch nach 80 Stunden noch überraschen und fesseln kann.

Nicht falsch verstehen, das Spiel wäre definitiv besser, wenn man sich mit dem MTX-Schrott gar nicht beschäftigen oder solche Beobachtungen wie oben immer unter diesem Gesichtspunkt bewerten müsste, aber für das normale Durchspielen und Maximieren aller wesentlichen Elemente sehe ich keinen Vorteil im Kauf von Time Savern oder Materialien. Teilweise sogar Nachteile, durch weniger lineare und schlechter abgestimmte Progression.

Und Time Booster gibt es mind. seit Black Flag - ist also keine neue, böse Entwicklung seit Origin/Odyssey. Jetzt haben es im Fahrwasser der kürzlichen Skandal-Spiele (dort war die Kritik auch tatsächlich berechtigt) ein paar "Möchtegern-Experten" aufgegriffen (Jim Sterling, Polygon & Co.) und dadurch eine negative Stimmung in Teilen der Gaming-Community erzeugt. Gerade für Leute die Ubi und deren Open-World nicht mögen, ein gefundenes Fressen, bei dem einfach mit draufgeschlagen wird.

Objektiv betrachtet sind die Vorwürfe oder Ratschläge (besser mit XP-Boost) aber Quatsch und zeugen entweder von Unverständnis oder dem Versuch über solche Skandale die Reichweite des eigenen Auftritts zu erhöhen. Klappt ja immer wieder ganz gut, beim Herrn Sterling.

Würden diese Leute ihre Kritik gegen Tages- und Wochenaufgaben, damit erkaufbare Legendary-Items und gegen kaufbare Skins als Immersionskiller richten, würde ich zustimmen. Aber es muss ja immer - selbst wenn es objektiv einfach nicht zutrifft - Pay 2 Win oder jetzt wohl neu Pay 4 Fun sein, damit der Skandal möglichst groß scheint.

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Xris
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Xris » 16.10.2018 02:03

Leon-x hat geschrieben:
14.10.2018 14:44
JunkieXXL hat geschrieben:
14.10.2018 13:55
Will keine Werbung für Konsolen machen, aber haben schon Vorteile manchmal, weil dort die Kompatibilität besser gewährleistet ist aufgrund der immergleichen Hardware.
Mir sind schon paar Konsolen Games über PS4 und One abgeschmiert. Also mach dir da keine Hoffnung dass es komplett gelöst ist.

Letztens wollte The Crew 2 auf der One X nicht mehr starten. Erst nach 15 Versuchen kam man über den ersten Ladescreen trotz Neuinstallation. Kumpel hatte AC Origins auf der PS4 starke Ruckler. Da half zum Glück eine Neuinstallation. Battlefield One auf der Pro schon öfter mit Fehlermeldung im Dashboard gelandet. FF XV gibt es einen Spielfortschritts-Bug wenn es auf der Konsole auf einer externen HDD liegt usw...

Hatte bisher keinen einzigen Absturz bei AC Odyssey auf PC. Performance hat sich auch nicht verändert oder die Sichtweite. Wenn man ein sauberes System hat und seine Hardware nicht mit OC außerhalb der Spezifikationen betreibt ist es am Rechner auch nicht wirklich mehr. Zumindest hab ich ohne großen RAM OC, Deinstallieren von Afterburner über Monate keine Schwierigkeiten mit PC Spiele mehr gehabt.
Wenn war es ein Software-Bug der auch bei der Konsolenfassung ein Patch brauchte.
Games wie Nier Automate kannst nur am PC wieder zurechtbiegen wenn der Entwickler keinen Finger krum macht.

Hat alles immer noch leichte Vor- und Nachteile aber PC und Konsole sind schon recht nah zusammengerückt.
Dafür hatte ich schon das hier auf der PS4:

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In 40 Stunden in jedem Fall schon mehr als 5 Mal.

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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von gnadenlos-GER » 16.10.2018 04:48

Ich hatte am PC bisher in 83 Stunden einen Absturz und 5-10 kleinere Grafikfehler. Der Absturz war glaube ich als während meines Spiels ein Update veröffentlicht wurde - zumindest hat er das dann beim Neustart geladen.

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