Assassin's Creed Odyssey - Test

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Briany
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Briany » 10.10.2018 18:38

muecke-the-lietz hat geschrieben:
10.10.2018 17:58
Briany hat geschrieben:
10.10.2018 01:09
Ach okay. Das hab ich gemerkt ja. Dachte das man tatsächlich wirklich seinen Weg finden muss. Hatte bisher absolut nie das Problem das ich einen Ort nicht gefunden hätte. Ist alles sehr genau beschrieben bisher und wenn man nah dran ist dann kommt eh der Vogel zum Einsatz. Der ist mir eh zu heftig.
Es ist ein AC... :mrgreen:

Ich denke aber, wenn man hier noch konsequent einen Schritt weitergegangen wäre, hätte das dem Spiel echt gut getan.

Aber das kann, wie immer eigentlich, zu so vielen Punkten im Spiel sagen, dennoch ist es recht spannend und hat so ein paar überragende Nebenmissionen. Derer zwar nicht viele, aber immerhin.

Zum Spiel:

Es ist eigentlich auch eines der besten Teile der Reihe und ja nach Präferenzen womöglich sogar der beste Teil der Reihe. Ich finde es schon unglaublich stark, erkenne aber auch immer wieder die Stellen, wo das Spiel einfach an Grenzen stößt, die nicht sein müssten.

Ich verstehe auch nicht, warum man nicht alle alten Zöpfe abschneidet, wenn man sich denn sowieso schon so weit vom ursprünglichen Konzept entfernt. Das Spiel ist im Kern ja etwas komplett anderes, als die klassischen ACs vor Origins, und geht selbst im Vergleich dazu noch ein paar Schritte weiter.

Aber Warum bindet man die
Show
Kultisten
nicht mehr ins Spiel ein, und baut die großen Nebenquests darum? Warum braucht man fürs Schiff das gleiche Holz wie für die Waffen (und da auch noch mit einer extremen Schieflage in der Menge - habe gerade für nen Bogen fast 400 Holz für die Verbesserung bezahlt, teurer als jede Schiffsverbesserung zu diesem Zeitpunkt)?

Warum gibt es nur eine Art von Leder, was soll der eigentlich gut gemeinte Quatsch mit den Söldern, die man instant los wird, wenn man sein Kopfgeld auf der Karte!!!! bezahlt? Und und und.

Und zu guter Letzt - warum kann ich, und das finde ich immer nervig, sagen, dass ich eine Quest nicht annehmen will? DAS IST SCHWACHSINN. Jedes Mal regt mich das auf. Ist doch scheiß egal, man stimmt doch eh immer zu, ob man die nun wirklich angeht, oder nicht. Das stört mich bei so vielen OW RPGs. Das hält jedes Mal ein flüssiges Gespräch auf. Sollte es wirklich mal eine Situation geben, in der es sinnvoll ist, die Quest nicht anzunehmen, kann man das doch dann speziell anbieten. Ist ein Mini Kritikpunkt, bitte nicht dran aufgeilen. Aber mich nervt das. Das ist nur noch drin, weil es schon immer so war.
Ja da kann ich nicht mehr viel zu sagen. Unterschreibe ich alles so. Ich versteh auch absolut nicht warum ich Dreieck gedrückt halten muss um Truhen zu öffnen. Warum? Ich mein wenns was Kontextmäßiges wär z.b: "halte gedrückt um schalter zu drücken oder drücke kurz um gegenstand auf zu heben". Dann macht das sinn aber so ists völliger quatsch und nervt mich zu tode.
Ich fahre total gern die Inseln ab. Sind irgendwie meist schöner designt und findet sich oft ne kleine Geschichte.

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zappaisticated
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von zappaisticated » 10.10.2018 18:45

Briany hat geschrieben:
10.10.2018 18:38
...Ich versteh auch absolut nicht warum ich Dreieck gedrückt halten muss um Truhen zu öffnen. Warum? Ich mein wenns was Kontextmäßiges wär z.b: "halte gedrückt um schalter zu drücken oder drücke kurz um gegenstand auf zu heben"...
Es ist doch Kontextsensitiv :o

Bei Origins ist mir das mit den herumliegenden Kristallen aufgefallen, die alle ein Mü mehr Druck auf die Taste gebraucht haben.
Was gedacht haben sich die Designer dabei schon... im Sinne von "Wertvoll -> Synapsen anbitzeln".

Obs nervt steht natürlich auf einem anderen Blatt. 8)
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Jondoan
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Jondoan » 10.10.2018 18:54

muecke-the-lietz hat geschrieben:
10.10.2018 17:58
Aber Warum bindet man die
Show
Kultisten
nicht mehr ins Spiel ein, und baut die großen Nebenquests darum?
Sind sie doch teilweise. Finde ich eine große Stärke des Spiels, das man die in sämtlichen Bereichen finden kann - beim Erkunden, bei Main- und Nebenquests, in der Arena, als Söldner, bei den Schlachten, auf hoher See.
T-Sam hat geschrieben:
10.10.2018 17:19
:lol:
Moment...

*paff* Disziplin! *paff* Disziplin! *paff* Disziplin!

Ifft allef Fuper. Iff verds fon auspfalten bif Deffember :ugly:
Durchhalten! Du schaffst es! :Hüpf:
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!

Briany
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Briany » 10.10.2018 19:35

T-Sam hat geschrieben:
10.10.2018 18:45
Briany hat geschrieben:
10.10.2018 18:38
...Ich versteh auch absolut nicht warum ich Dreieck gedrückt halten muss um Truhen zu öffnen. Warum? Ich mein wenns was Kontextmäßiges wär z.b: "halte gedrückt um schalter zu drücken oder drücke kurz um gegenstand auf zu heben"...
Es ist doch Kontextsensitiv :o

Bei Origins ist mir das mit den herumliegenden Kristallen aufgefallen, die alle ein Mü mehr Druck auf die Taste gebraucht haben.
Was gedacht haben sich die Designer dabei schon... im Sinne von "Wertvoll -> Synapsen anbitzeln".

Obs nervt steht natürlich auf einem anderen Blatt. 8)
Das hat doch aber dann nichts mit Kontext zu tun sondern sie haben nur eingestellt das man für Kristalle eben kräftiger drücken oder gedrückt halten muss und bei anderen Dingen reicht ein Druck auf die Taste.

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zappaisticated
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von zappaisticated » 10.10.2018 19:43

Jondoan hat geschrieben:
10.10.2018 18:54
Durchhalten! Du schaffst es! :Hüpf:
:sabber: 8)
Briany hat geschrieben:
10.10.2018 19:35
Das hat doch aber dann nichts mit Kontext zu tun sondern sie haben nur eingestellt das man für Kristalle eben kräftiger drücken oder gedrückt halten muss und bei anderen Dingen reicht ein Druck auf die Taste.
Hmm.. irgendwie glaub ich, dass ich da was missverstehe.
Anyway... Dich nervts -> .
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gnadenlos-GER
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Zwischenfazit - Level 23 / 33% Spielfortschritt

Beitrag von gnadenlos-GER » 10.10.2018 22:07

Dank Urlaub konnte ich die letzten Tage viel Zeit investieren und bin jetzt Level 23 (von 50) und lt. Statistik bei 33% Spielfortschritt.

Damit ist AC:O bereits jetzt mein in diesem Jahr mit Abstand am längsten gespielter Titel und wird bis zum Ende problemlos die 100 Stunden Marke knacken, was seit AC3 keinem AC mehr gelungen ist.

Größte Stärken / Pluspunkte:

1. Die Story ist interessant genug, so dass ich tatsächlich wissen will wie es weiter geht. Wenn man sich nicht spoilert, gibt es auch einige überraschende Wendungen und Story-Erweiterung in unerwartete Richtungen.

2. Das Spiel führt sehr lange neue Spielelement ein. Da ich eher langsam vorgehe und Bereiche über die Hauptstory hinaus erkunde, kam z.B. erst nach 20 Stunden ein sehr interessantes und umfangreiches Element hinzu, dass mich sicher lange beschäftigen wird.

3. Das Fähigkeiten-System macht Laune und liefert auch ohne XP-Boost einen stetigen Fortschritt, der dazu führt, dass die Kämpfe und Herangehensweise sich ständig ändern oder weiterentwickeln und diese wichtige Gameplay-Basis daher bisher noch immer frisch geblieben ist. Dabei macht es durchaus einen spürbaren Unterschied in welche Richtung man sein Setup ausrichtet.

4. Auch nach 40 Stunden kann mich die Grafik noch immer begeistern. Natürlich nicht so regelmäßig wie in den ersten Minuten/Stunden, aber man findet immer wieder neue Highlights, die einen staunen lassen.

Weitere Stärken:

Bestimmte Landschaftsdetails, aber auch Ereignisse in den Haupt- und Nebenstories werden von der Spielfigur in einer Art Selbstgespräch innerhalb des normalen Spielflusses kommentiert.

Das Erforschen von Höhlen ist spaßig und bietet stellenweise auch leichte Rätselkost.

Es gibt eine größere Menge an Tafeln, auf denen in Rätselform ein bestimmter Ort beschrieben ist, den man besuchen muss. Das kann zwar teilweise etwas nervig sein, wenn man die Stelle nicht findet, bringt aber eine willkommene Abwechslung abseits von klar definierten Questmarkern.

Das Kampfsystem ist durchaus komplex, bleibt aber trotzdem ausreichend arcardig, um den Spielfluss nicht zu hemmen. Wenn man erst mal hinein gefunden hat, spielt es sich ähnlich fluffig wie bei früheren AC-Titeln.

Es gibt eine gute Erklärung für einige der weniger realistischen Fähigkeiten.

Mängel:

Der größte Mangel ist IMO, dass der Schmied und Feinarbeiten an der Ausrüstung bis zum Erreichen der Stufe 50 keinen Sinn machen.

Man findet Rüstungen und Waffen im Überfluss, gleichzeitig ist das Upgrade vorhandener Ausrüstung auf die aktuelle Stufe zu teuer, um es regelmäßig zu machen. Und wenn man es machen würde, wäre die Rüstung wenige Stunden später trotzdem wieder veraltet.

Und nicht nur gegenüber irgendeiner tollen Spezial-Rüstung, für die man eine schwierige Aufgabe erfüllt hat, sondern auch gegenüber jeder 08/15 Rüstung, da die gefundene Ausrüstung mitlevelt und so immer besser ist, als das was man einige Stunden vorher bekommen hat. Epic/Legendary-Status kann vielleicht 2 Stufen ausgleichen, aber spätestens bei 3-4 Stufen Unterschied, ist die Standard-Ausrüstung wieder überlegen oder zumindest gleichwertig.

Durch diese Kurzlebigkeit macht es auch nicht wirklich Sinn die Waffen/Rüstungen mit besonderen Eigenschaften versehen zu lassen. Ist zwar toll, nochmal 8% Schaden zusätzlich zu bekommen, aber wenn die Waffe oder Rüstung nach ein paar Stunden trotzdem veraltet ist, bringt das halt auch nichts und die Ressourcen sind besser gespart oder an anderer Stelle investiert.

So bleiben diese Elemente im Wesentlichen dem Endgame vorbehalten, obwohl einem das Spiel das Gefühl gibt, dass man sie von Anfang an nutzen kann. Kann man wohl auch, aber zumindest auf Normal ist dieses letzte Feintuning nicht nötig und sein Geld steckt man besser in die Aufrüstung vom Schiff, da man dort einen dauerhaften Vorteil erhält.

Die Anzahl der feindlichen Camps ist zu groß - gefühlt sind deutlich über 50% der Fragezeichen auf der Karte irgendeine Form von feindlicher Basis. Führt dann im Endeffekt wie bei BOTW dazu, dass man sie auslässt, wenn man nicht für eine Mission zwingend rein muss. Wirkt sich also nicht allzu störend auf das Spielerlebnis aus, nur beim Komplettieren ist es etwas nervig zu einem Fragezeichen zu laufen, nur um festzustellen, dass es wieder nur eine Basis, statt interessanter Content ist.

Das Verschieben von Kräfteverhältnissen habe ich deshalb bisher auch ausgelassen, da man dafür jede Menge sehr ähnlich ablaufender Basis-Kämpfe absolvieren müsste. Das ist IMO spaßbefreiter Grind, der zum Glück nicht nötig ist, um Fähigkeiten freizuschalten und das eigene Schiff schrittweise bis zum Spielende hochzurüsten.

Einschätzung zu Dialogoptionen / Entscheidungsfreiheit:

An einigen wenigen Stellen bietet mir das Dialogsystem nicht genug Entscheidungsfreiheit, was dann ein wenig aus dem Rollenspiel herausreißt.

Teilweise weiß man auch nicht auf was man sich beim Annehmen einer Mission einlässt, bis es zu spät ist. Wenn man also moralisch einwandfrei vorgehen möchte, hat man ggfls. eine solche Mission dauerhaft in der Liste stehen.

Den Psychopathen-Vorwurf aus der PC Games kann ich aber trotzdem nicht teilen, da man zu weiten Teilen frei entscheiden kann, ob man als skrupelloser Söldner oder mit gewissen moralischen Werten vorgehen möchte. Man kann Streits schlichten, Aufträge ablehnen, Partei für eine Seite ergreifen, Geldzahlungen ablehnen, usw.

Besonders interessant finde ich den Aspekt, dass moralisches Vorgehen unterm Strich Geld kostet. Finde ich einen netten Konflikt, der ja auch durchaus realistisch ist. Und wie im echten Leben, weiß man nie ob die Gegenseite sich für nette Aktionen evtl. später einmal revanchiert, die Gutmütigkeit ausnutzt oder einem sogar in den Rücken fällt.

XP-Boost:

Der kostenpflichtige XP-Boost ist (entgegen einiger Berichte aus dem Internet) tatsächlich der größte Unsinn, den man sich antun kann. Ich bin ja erst bei 33% Spielfortschritt und trotzdem kann ich die Fähigkeiten, die ich noch ernsthaft haben will, an einer Hand abzählen. Zeitweise habe ich bis zu 5 Fähigkeiten-Punkte ungenutzt gelassen, da ich nichts dringend brauchte und an vielen Stellen das Upgrade durch einen anderen Faktor limitiert war, der nur durch echten Spielfortschritt erreicht werden kann.

Außerdem sind viele Fähigkeiten nicht passiv, sondern müssen aktiv ausgelöst werden und kosten Energie. Zu viele aktive Fähigkeiten machen daher das Handling unnötig kompliziert und wenn man sich z.B. auf den Assassin-Bereich spezialisiert, so dass man dort dann auch extrem viel Schaden macht, dann will man in einem schwierigen Kampf auch diese Fähigkeiten wiederholt einsetzen und nicht mit Spezial-Moves aus dem Jäger-Ast - die gar nicht zum eigenen Setup passen - Energie verschwenden.

Von daher wüsste ich nicht, was mir der XP-Boost gebracht hätte. Dann wäre ich jetzt nach einem Drittel vom Spiel vermutlich bei allen Fähigkeiten soweit am Anschlag, dass es vom Spielfortschritt eingebremst wird. Und anstatt noch bis in die zweite Spielhälfte hinein neue Fähigkeiten schrittweise freizuschalten, wäre dieses Element zur Motivation schon fast vollständig aufgebraucht.

Da macht tatsächlich der Gold-Boost noch mehr Sinn, denn wie oben geschrieben ist man im Material- und Goldbereich immer am Limit und kann daher bestimmte Elemente, wie das Hochleveln der Lieblingswaffen, gar nicht sinnvoll nutzen. Wobei ich auch hier denke, dass ich bis zum Spielende auch ohne Boost alles relevanten Dinge (also Schiff und zum Setup passende Legendary-Ausrüstung) bezahlen kann.

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oppenheimer
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Re: Zwischenfazit - Level 23 / 33% Spielfortschritt

Beitrag von oppenheimer » 10.10.2018 23:39

gnadenlos-GER hat geschrieben:
10.10.2018 22:07
Der kostenpflichtige XP-Boost ist (entgegen einiger Berichte aus dem Internet) tatsächlich der größte Unsinn, den man sich antun kann
Absolut. Bin jetzt ca. bei Stufe 40 und meine Prognose ist, dass bei Erreichen von Stufe 50 noch DUTZENDE Quests offen sein werden.
Nicht nur das: Da warten noch unzählige unentdeckte Orte und zu plündernde Festungen und was weiß ich nicht alles.
Das Aufleveln auf höheren Stufen dauert gefühlt überhaupt nicht länger, da ohnehin (leider) ALLES mitskaliert. Level grinden musste ich übrigens noch gar nicht. Einfach hier und da nach Lust und Laune eine der brutal vielen Nebenaufgaben erledigen und feddisch.

Meiner bescheidenen Meinung nach sollte man sich in jedem Spiel, das sich auch nur entfernt RPG schimpft, wirklichwirklich Mühe geben müssen, um die höchste Stufe zu erreichen. Wenn man schon auf dem Max-Level ist und da wartet noch die Hälfte der Spielwelt auf einen, so finde ich das zutiefst demotivierend. (Ja, ich sehe dich an, Fallout 3.)

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Jondoan
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Re: Zwischenfazit - Level 23 / 33% Spielfortschritt

Beitrag von Jondoan » 11.10.2018 06:36

oppenheimer hat geschrieben:
10.10.2018 23:39
gnadenlos-GER hat geschrieben:
10.10.2018 22:07
Der kostenpflichtige XP-Boost ist (entgegen einiger Berichte aus dem Internet) tatsächlich der größte Unsinn, den man sich antun kann
Absolut. Bin jetzt ca. bei Stufe 40 und meine Prognose ist, dass bei Erreichen von Stufe 50 noch DUTZENDE Quests offen sein werden.
Nicht nur das: Da warten noch unzählige unentdeckte Orte und zu plündernde Festungen und was weiß ich nicht alles.
Das Aufleveln auf höheren Stufen dauert gefühlt überhaupt nicht länger, da ohnehin (leider) ALLES mitskaliert. Level grinden musste ich übrigens noch gar nicht. Einfach hier und da nach Lust und Laune eine der brutal vielen Nebenaufgaben erledigen und feddisch.

Meiner bescheidenen Meinung nach sollte man sich in jedem Spiel, das sich auch nur entfernt RPG schimpft, wirklichwirklich Mühe geben müssen, um die höchste Stufe zu erreichen. Wenn man schon auf dem Max-Level ist und da wartet noch die Hälfte der Spielwelt auf einen, so finde ich das zutiefst demotivierend. (Ja, ich sehe dich an, Fallout 3.)
Mittlerweile kann ich nachvollziehen, aus welcher Ecke der Grind-Vorwurf kommt. AC war früher ein Spiel, da konnte man die Hauptquest zocken und fertig. Wer gar nichts mit den Nebenquests am Hut hat, muss also sozusagen "grinden" oder den Boost kaufen, damit er die HQ in einem Strang durchziehen kann. Für mich also eher ein Fall von "falsches Spiel gekauft".
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mafuba
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von mafuba » 11.10.2018 06:50

Jondoan hat geschrieben:
09.10.2018 16:59
Zu den Entwicklungszeiten: ich finde es ehrlich gesagt geil, dass es in der Gamingwelt solches und solches gibt. Das alljährliche Fastfood-FIFA, das familienfreundliche Ubi-Restaurant und den 10 Jahre gereiften Rockstar oder CD Project-Wein. Eben für jeden was dabei.
Ein sehr guter und passender Vergleich.

Vielleicht gibt es irgendwann doch noch mal den Valve Whiskey Blue label (Half life 3) :)

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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 11.10.2018 07:36

Jondoan hat geschrieben:
10.10.2018 18:54
muecke-the-lietz hat geschrieben:
10.10.2018 17:58
Aber Warum bindet man die
Show
Kultisten
nicht mehr ins Spiel ein, und baut die großen Nebenquests darum?
Sind sie doch teilweise. Finde ich eine große Stärke des Spiels, das man die in sämtlichen Bereichen finden kann - beim Erkunden, bei Main- und Nebenquests, in der Arena, als Söldner, bei den Schlachten, auf hoher See.
T-Sam hat geschrieben:
10.10.2018 17:19
:lol:
Moment...

*paff* Disziplin! *paff* Disziplin! *paff* Disziplin!

Ifft allef Fuper. Iff verds fon auspfalten bif Deffember :ugly:
Durchhalten! Du schaffst es! :Hüpf:
Ok, cool. Bin ja noch nicht ewig weit im Spiel. Hatte jetzt nur schon zwei richtig gute und große Quests und hatte mich nur gewundert, dass die da nicht eingebunden waren.

Spiel wie gesagt finde ich richtig gut.
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von MannyCalavera » 11.10.2018 11:53

Briany hat geschrieben:
10.10.2018 18:38
Und zu guter Letzt - warum kann ich, und das finde ich immer nervig, sagen, dass ich eine Quest nicht annehmen will? DAS IST SCHWACHSINN. Jedes Mal regt mich das auf. Ist doch scheiß egal, man stimmt doch eh immer zu, ob man die nun wirklich angeht, oder nicht. Das stört mich bei so vielen OW RPGs. Das hält jedes Mal ein flüssiges Gespräch auf. Sollte es wirklich mal eine Situation geben, in der es sinnvoll ist, die Quest nicht anzunehmen, kann man das doch dann speziell anbieten. Ist ein Mini Kritikpunkt, bitte nicht dran aufgeilen. Aber mich nervt das. Das ist nur noch drin, weil es schon immer so war.
Hmm weiss nicht, das finde ich eigentlich eher positiv. Nicht alle Quests / Questgeber sind vertrauenswürdig, da sind schon ein paar Sachen dabei, bei denen ich in einem Rollenspiel sagen will: Nein, mache ich nicht. Einfach weil man den Charakter seiner Figur ja auch ein wenig selber zeichnen will. Und selbst wenn nicht, dann stört es einen doch nicht? Zusätzlich Antwortmöglichkeiten sind doch eher positiv.

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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Briany » 11.10.2018 13:01

MannyCalavera hat geschrieben:
11.10.2018 11:53
Briany hat geschrieben:
10.10.2018 18:38
Und zu guter Letzt - warum kann ich, und das finde ich immer nervig, sagen, dass ich eine Quest nicht annehmen will? DAS IST SCHWACHSINN. Jedes Mal regt mich das auf. Ist doch scheiß egal, man stimmt doch eh immer zu, ob man die nun wirklich angeht, oder nicht. Das stört mich bei so vielen OW RPGs. Das hält jedes Mal ein flüssiges Gespräch auf. Sollte es wirklich mal eine Situation geben, in der es sinnvoll ist, die Quest nicht anzunehmen, kann man das doch dann speziell anbieten. Ist ein Mini Kritikpunkt, bitte nicht dran aufgeilen. Aber mich nervt das. Das ist nur noch drin, weil es schon immer so war.
Hmm weiss nicht, das finde ich eigentlich eher positiv. Nicht alle Quests / Questgeber sind vertrauenswürdig, da sind schon ein paar Sachen dabei, bei denen ich in einem Rollenspiel sagen will: Nein, mache ich nicht. Einfach weil man den Charakter seiner Figur ja auch ein wenig selber zeichnen will. Und selbst wenn nicht, dann stört es einen doch nicht? Zusätzlich Antwortmöglichkeiten sind doch eher positiv.
Irgendwie hast du da was beim Zitieren vergurkt, das kommt nicht von mir :lol:

Aber ich stimme dem tatsächlich zu. Würde es wirklich eine Rolle spielen wem man vertrauem schenkt und ob man bestimmte Quests liber nicht machen sollte, wär das okay, das tut es aber bei diesem Spiel nicht.
Zusätzliche Antwortmöglichkeiten mögen gut sein, in diesem Fall gehören sie für mich aber eher in die Kategorie "QTEs bei automatisch ablaufenden Filmen".

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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von MannyCalavera » 11.10.2018 13:42

Briany hat geschrieben:
11.10.2018 13:01
Irgendwie hast du da was beim Zitieren vergurkt, das kommt nicht von mir :lol:

Aber ich stimme dem tatsächlich zu. Würde es wirklich eine Rolle spielen wem man vertrauem schenkt und ob man bestimmte Quests liber nicht machen sollte, wär das okay, das tut es aber bei diesem Spiel nicht.
Zusätzliche Antwortmöglichkeiten mögen gut sein, in diesem Fall gehören sie für mich aber eher in die Kategorie "QTEs bei automatisch ablaufenden Filmen".
Huch, sry :mrgreen:

Naja das liegt ja im eigenem Ermessen, wem man vertrauen will. Hatte schon ein paar Quests, die ich abgelehnt habe, weils nur darum ging töte xy. Und wenn ich meinen Charakter so nicht spielen will, bin ich dankbar dass ich nein sagen kann. Ob die Spielweise im Rahmen der Haupthandlung sinnig ist, ist wieder ein anderes Thema :oops:

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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von fanboyauf3uhr » 11.10.2018 14:13

Hat es wieder gefühlte 5 FPS wie origin? (PS4 pro).
Animationen mittlerweile besser?
Story wieder auf Disney Niveau mit SWJ injections?
Kampfsystem immer noch so fummelig?
Leveldesign wieder so langweilig wie in origin?

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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Briany » 11.10.2018 14:37

MannyCalavera hat geschrieben:
11.10.2018 13:42
Briany hat geschrieben:
11.10.2018 13:01
Irgendwie hast du da was beim Zitieren vergurkt, das kommt nicht von mir :lol:

Aber ich stimme dem tatsächlich zu. Würde es wirklich eine Rolle spielen wem man vertrauem schenkt und ob man bestimmte Quests liber nicht machen sollte, wär das okay, das tut es aber bei diesem Spiel nicht.
Zusätzliche Antwortmöglichkeiten mögen gut sein, in diesem Fall gehören sie für mich aber eher in die Kategorie "QTEs bei automatisch ablaufenden Filmen".
Huch, sry :mrgreen:

Naja das liegt ja im eigenem Ermessen, wem man vertrauen will. Hatte schon ein paar Quests, die ich abgelehnt habe, weils nur darum ging töte xy. Und wenn ich meinen Charakter so nicht spielen will, bin ich dankbar dass ich nein sagen kann. Ob die Spielweise im Rahmen der Haupthandlung sinnig ist, ist wieder ein anderes Thema :oops:
Ja okay aus der Sicht ist das nachvollziehbar. Da bist du dann weit mehr mit dem Spielecharakter verbunden als ich es bin.
Dafür ist mir das ein bisschen zu wenig Rollenspiel.

Bin mal gespannt in wie weit man Arthur bei RDR nach seinen Vorlieben charakterisieren kann. Laut R* wird man da viele Möglichkeiten haben. Und das in einem nicht-RPG 8)

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