Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

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RalphWiggum
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von RalphWiggum » 16.09.2018 22:34

Interessant, dass das furchtbare Motion Blur, welches dank Upscaling nur auf PS4 Pro auftritt, nirgends erwähnt wird.
Setup: PS4 Pro, 4k HDR TV. Das Problem ist kein Einzelfall, wie ich durch etwas Internetrecherche herausgefunden habe. Lässt sich auch nicht ausschalten, da das Spiel automatisch nach oben skaliert, wenn man es in eine Pro einlegt.
Somit wirkt es insgesamt deutlich hässlicher, als auf einer normalen PS4. Ist ja eigentlich nicht Sinn und Zweck der Sache.
Besonders Grashalme sind in Bewegung so hässlich unscharf, dass ich bei längeren Sessions schnell mal Kopfschmerzen bekomme, obwohl ich für sowas eigentlich nicht sehr anfällig bin.

Das ist tatsächlich mein einziger Kritikpunkt, der für mich aber so schwer wiegt, dass es mir sehr viel meiner anfänglichen Euphorie geraubt hat.

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monthy19
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von monthy19 » 17.09.2018 07:21

Habe jetzt ca. 32 Stunden gespielt und bin weiter begeistert.
Ich war auch am schwanken zwischen DQ und Spiderman.
Habe mich dann für DQ entschieden.
Kein Fehler.
Das Spiel ist herrlich oldschool, umständlich und kantig.
Die Geschichte ist gut gemacht und auch nach 30 Stunden noch motivierend.
Einzig die Musik musste ich ausschalten. Die war nach ein paar Stunden nicht mehr zu ertragen. Lasse jetzt immer Spotify im Hintergrund laufen.
Bin jetzt in Firnland fertig und mache mich weiter auf den Weg.
Das ist eine Signatur...

Zanzara
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von Zanzara » 17.09.2018 08:27

Das Spiel gefällt mir sehr gut. Bin jetzt auch mit Firnland fertig.
Ist mehr oder weniger mein erstes richtiges Dragon Quest Spiel. Hab zwar diverse Titel auf PS2 und 3DS, die waren mir aber zu schwer und zu old school. Der neue unabhängige Teil ist da ganz anders glücklicherweise. Der ist ja richtig einfach. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass man sehr oft Metal Schleimen in normalen Kämpfen begegnet und man sich so schon am Anfang des Spiels sehr hoch leveln kann. Und genau da ist schon das erste Problem: Es macht keinen Sinn die standardmäßige 4er Party zu wechseln, da alle neuen Charaktere die ins Team kommen, mindestens 10 Level unter der Party sind. Hier wäre es besser gewesen, wenn man den Level der neuen Charaktere an dem Level des Hauptchars angepasst hätte. Die Musik ist nach ner weile auch ziemlich nervig, aber sonst macht das Spiel eigentlich viel Spass.

RealMK
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von RealMK » 17.09.2018 11:21

Huh, wünschte mir, dass Final Fantasy zurück zum klassischen JRPG finden würde. Wir brauchen keine weiteren Skyrim Clone. FF stand Mal für smooth ROG Kost mit grandiosem Storytelling. Das habe ich bei FFXV völlig vermisst.
Schön dass Dragon Quest nicht in diese Kerbe schlägt. Freue mich schon darauf!

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VincentValentine
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von VincentValentine » 17.09.2018 11:31

Kaufen Kaufen Kaufen ! So ein JRPG gehört einfach unterstützt.

Das wohl beste JRPG dieser Gen und sicherlich unter den Top 10 meiner Favoriten in dieser Generation.

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VincentValentine
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von VincentValentine » 17.09.2018 11:31

Eine Sache die mich nur stört ist der stumme Protagonist - das sind solche Sachen (ähnlich wie Zelda) wo Tradition einfach keinen Sinn mehr macht und die Immersion zerstört

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Xris
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von Xris » 17.09.2018 12:22

Zanzara hat geschrieben:
17.09.2018 08:27
Das Spiel gefällt mir sehr gut. Bin jetzt auch mit Firnland fertig.
Ist mehr oder weniger mein erstes richtiges Dragon Quest Spiel. Hab zwar diverse Titel auf PS2 und 3DS, die waren mir aber zu schwer und zu old school. Der neue unabhängige Teil ist da ganz anders glücklicherweise. Der ist ja richtig einfach. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass man sehr oft Metal Schleimen in normalen Kämpfen begegnet und man sich so schon am Anfang des Spiels sehr hoch leveln kann. Und genau da ist schon das erste Problem: Es macht keinen Sinn die standardmäßige 4er Party zu wechseln, da alle neuen Charaktere die ins Team kommen, mindestens 10 Level unter der Party sind. Hier wäre es besser gewesen, wenn man den Level der neuen Charaktere an dem Level des Hauptchars angepasst hätte. Die Musik ist nach ner weile auch ziemlich nervig, aber sonst macht das Spiel eigentlich viel Spass.
Wenn du dann trotzdem grindest obwohl der Schwierigkeitsgrad zwischen Kindergeburtstag und Teeparty liegt bist du leider selbst schuld. :wink: Bei mir waren die zusätzlichen Mitglieder max 1 Level unter mir. Ich mag Grind in JRPGS nicht besonders. Deshalb mach ich es nie. Das gilt auch fuer die alten Teile die meiner Meinung nach einen genau richtigen Schwierigkeitsgrad hatten. DQ11 hingegen ist schon ohne jeglichen Grind keine Herausforderung. Also nein es liegt nicht daran das man schnell Level kann. DQ11 IST leichter als die Vorgänger. Das Spiel ist so ausgelegt das fuer jedermann kein Grind notwendig ist.

Und ich verstehe dein Problem nicht. Die anderen mögen 10 Level zu wenig haben in deinen Augen sind aber tatsächlich genau auf dem richtigen Level. Mir wuerde es im Gegenteil keinen Spaß machen mit überlevelten Charakteren durch die Gegend zu rennen.
Habe jetzt ca. 32 Stunden gespielt und bin weiter begeistert.
Ich war auch am schwanken zwischen DQ und Spiderman.
Habe mich dann für DQ entschieden.
Kein Fehler.
Das Spiel ist herrlich oldschool, umständlich und kantig.
Gute Entscheidung. Spiderman schaffe ich nicht länger als mal 2 Stunden zwischendurch. Es ist eher ein Ass Creed als ein Batman geworden. Jede Menge Sammelgedöns und die Story spielt sich trotz offener Welt wie auf Schienen.
Wuerde da eher raten auf gute Angebote inkl DLC Ende des Jahres zu warten.

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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von bohni » 17.09.2018 14:11

Das einizig blöde an DQ XI für mich ist, dass die Namen in der englischen Vertonung und im Deutschen Text verschieden sind.
Das heisst ein Typ dann z.B. mal Vince und mal Tom .. schade, das hätte man besser machen können.

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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von zappaisticated » 17.09.2018 14:28

bohni hat geschrieben:
17.09.2018 14:11
...
Das "Warum" würde mich immernoch brennend interessieren.

Ging man bis zu einem Punkt davon aus, daß auch eine dt. Syncro kommt?
Anders macht das einfach kein Sinn. Und selbst wenn, hätte man die Namen ja wieder der engl. Syncro anpassen können.

Ich find das sehr merkwürdig... und mindestens ärgerlich... so.ein.Schmarrn.
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von Todesglubsch » 17.09.2018 14:44

T-Sam hat geschrieben:
17.09.2018 14:28

Anders macht das einfach kein Sinn.
Weil viele Namen früher oder später für Wortspiele und schlechte Gags verbraucht werden. Auch fast alle Gebiete haben andere Namen. Nein, nicht jeder Char hat ein Wortspiel, aber vermutlich ist der Namenswechsel einfach Tradition. Die englischen Namen wurden teilweise ja auch grundlos umübersetzt.

Aus Camus wird Erik, aus Row wird Rab wird Bodo usw.

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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von zappaisticated » 17.09.2018 15:03

Todesglubsch hat geschrieben:
17.09.2018 14:44
...
Joa... vllcht deutel ich da auch zuviel rein.

Ist halt dennoch ärgerlich. Bei der engl. Übersetzung ist das ja ok/akzeptabel, da die Namen in der Syncro gleich sind.

Aber so... kann ich nur mim Kopf schütteln... und mich bedanken, daß ich gern auf engl. spiel, bzw. diese Möglichkeit hab.

Rionaldo... *fremdschäm* *kopfschüttel*
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von Todesglubsch » 17.09.2018 15:14

T-Sam hat geschrieben:
17.09.2018 15:03
Rionaldo... *fremdschäm* *kopfschüttel*
Sylvia in japanisch, btw. Das wäre ein Namenswechsel, den ich z.B. nicht verstehe, der aber auch nicht weh tut.
Den Wechsel von "Vince Vanquish" versteh ich, nur "Tom Scheuer" finde ich recht dämlich. Basiert hier das Wortspiel tatsächlich einzig und allein auf "Ich scheuer' dir eins?". Hab ich schon im anderen Thread geschrieben: Fand die Wortspiele in anderen DQs deutlich kreativer (d.h. sie waren so schlecht, dass sie dir die Socken auszogen - aber das mag ich ja).

Ich gehe einfach davon aus, dass die Textübersetzung völlig ungeachtet einer Synchroversion angefertigt wurde. Da aber die West-Versionen von DQ eben auf doofen Wortspielen aufbauen, isses wohl auch nicht möglich, alle vertonten Szenen mit einer "neutralen" Übersetzung auszustatten, sodass die Texte nicht abweichen.
Immerhin: Es weichen nur die Namen ab. Bei Ni No Kuni 2 stimmten ja nicht einmal die Texte.

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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von zappaisticated » 17.09.2018 15:27

Todesglubsch hat geschrieben:
17.09.2018 15:14
...
Haja... könnte wirklich schlimmer sein. Da hast Recht.
Aber nur für Wortspiele, die handelnden Personen von der Syncro abweichen zu lassen...
Wirkt nicht sonderlich ... kreativ ... auf mich.

Mich ärgert halt, daß da soviel Aufwand betrieben wird... und dann sofas :Blauesauge:

Aber wie gesagt... wenn das das (mMn) "einzige" Problem ist... dann darf ich mich auch nicht zu laut beklagen.
Ist ja ohnehin nur ein Tropfen auf nen heißen Stein, wenn das Gesamtpaket so gut ist.

Kanns mir also bestimmt nicht vergällen dieses Spiel demnächst in meine Sammlung einzureihen.
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VincentValentine
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von VincentValentine » 17.09.2018 17:35

die Idee eines stummen Protagonisten ist einfach nur dämlich.
Gerade ne emotionale Cutscene gehabt wo der Hauptcharakter einfach nur dumm dasteht und den anderen anglotzt.

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zappaisticated
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Re: Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test

Beitrag von zappaisticated » 17.09.2018 17:41

VincentValentine hat geschrieben:
17.09.2018 17:35
die Idee eines stummen Protagonisten ist einfach nur dämlich.
Gerade ne emotionale Cutscene gehabt wo der Hauptcharakter einfach nur dumm dasteht und den anderen anglotzt.
Ich geh ja gern davon aus, daß diese stummen Momente wie zB bei Yakuza, dann extra so gemacht sind, daß man sich emotional selbst ins Spiel einbringen kann.

Ist das bei DQ11 dann eher Slapstick? :Blauesauge:
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