Firewall Zero Hour - Test

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shuffleharddietrying
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Re: Firewall Zero Hour - Test

Beitrag von shuffleharddietrying » 11.09.2018 16:20

Doc Angelo hat geschrieben:
10.09.2018 13:28
Wi7cher hat geschrieben:
10.09.2018 11:27
Aber von einem kompetiven Online-Shooter spricht ja auch keiner und das wollte Firewall auch nie sein.
Die ganze Aufmachung und die Werbung deuten stark darauf hin. Ganz konkret wird Sony hier: https://www.playstation.com/de-de/games ... -hour-ps4/
Sony hat geschrieben:Stelle in diesem Mehrspieler-Shooter, der exklusiv für PS VR erhältlich ist, ein unschlagbares Squad zusammen und tritt online gegen andere Spieler an.
Sony hat geschrieben:Auftragsmodus: Kompetitiver Mehrspielermodus (Spieler vs Spieler)
Wi7cher hat geschrieben:
10.09.2018 11:27
Um noch mal kurz auf das Waffenhandling zu kommen. Man schießt nicht einhändig um die Ecke, sondern beidhändig.
Heißt das das man nur dann im Spiel schießen kann, wenn sich beide Hände des Spielers an dem Controller befinden?
Wi7cher hat geschrieben:
10.09.2018 11:27
Und um das Waffenhandling geht es ja hauptsächlich. Ich kann meine Waffe wirklich ansehen und ich muss meine Arme wirklich heben und mit der Waffe zielen. In Firewall kommt es nicht darauf an, wie schnell ich mit meiner Maus ein Ziel treffen kann und unrealistisches Dropsshotten geht hier nicht. Ich muss wirklich zielen und dafür meinen Körper einsetzen. Zusätzlich kann ich in eine Richtung sichern und mich mit dem Kopf umschauen. Dadurch ist das Gameplay und das Erlebnis ein völlig anderes als bei R6.
Natürlich hat R6 deutlich mehr Spielemechaniken - aber da steckt ja auch ein ganz anderes Budget dahinter. Die meisten dieser Spielemechaniken kann man auch in Firewall integrieren, wenn sich das Spiel entsprechend verkauft und die Community weiter wächst.
In Firewall kommt es aber auch darauf an, so schnell wie möglich mit der Hand zu zielen. Geht Dropshotten wirklich nicht? Was passiert denn, wenn ein Spieler wirklich hart auf die Knie geht? Ist das gar nicht vorgesehen?
Wi7cher hat geschrieben:
10.09.2018 11:27
Am besten wäre es wohl, wenn man zukünftig Shooter für beides spielbar macht und sich der Spieler aussuchen kann, ob er 2D oder im VR-Modus spielen möchte.
Selbst die Wahl zwischen Gamepad und Maus+Tastatur wird nur in sehr wenigen Spielen angeboten die online sind. Die Gründe liegen auf der Hand, und das obwohl sich Gamepad und Maus da noch wesentlich ähnlicher sind als die beiden im Vergleich zu VR. Ich würde sagen das es niemals wirklich ein Spiel geben wird, wo VR-Spieler und Gamepad-Spieler auf dem gleichen Server sind. Zumindest bei Shootern und anderen Spielen wo es auf Geschick+Schnelligkeit ankommt wäre das einfach nicht machbar so das es fair ist.
Irgendwo muss man doch auch mal selber denken können....

Klar steht da kompetitiv, ich bin sicher das kompetitiv was du und ich meinen ist etwas ganz anderes als das was die meinen. Und angesichts der noch recht überschaubaren Spielerzahl für VR war es relativ klar, dass es nicht einer dieser Spiele ist. Wenn man es letzten endes anschmeisst sieht man auch, dass es keine kompetitive Auslegung gibt.

Wieso sollte man nur mit 2 Händen schiessen können? Sinnvoller ist es trotzdem da wohl kaum einer ein Sturmgewehr mit einer Hand bedient. Der Aim Controller ist sicherlich keine Waffe aber hat trotzdem ein gutes Eigengewicht und mit einer Hand triffst du sicherlich nicht so gut.

Dropshotten geht nicht, weil eben diese Mechanik eingebaut wurde, um zu vermeiden dass Spieler schummeln und sich absichtlich klein machen.

Es gibt bereits Spiele wo VR und normale Spieler auf demselben Server sind. Man bedenke, dass nur ein sehr geringer Anteil an Spielen überhaupt einen "Wettbewerb" anbieten. Von daher sehe ich von der Fairness her nur bei manchen Spielen ein Problem.

R6, Counterstrike sind so die Vorzeige eSports spiele.

Battlefield CoD und so ziemlich alles andere, sind ausserhalb der eSports szene reine casual Spiele und da sehe ich kein wirkliches Problem multiple Steuerungen anzubieten.
Zuletzt geändert von shuffleharddietrying am 11.09.2018 16:28, insgesamt 1-mal geändert.

Doc Angelo
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Re: Firewall Zero Hour - Test

Beitrag von Doc Angelo » 11.09.2018 16:28

VR scheint eine Form von eigener Konsole geworden zu sein - im Sinne von Flame Wars. Entweder man hasst es oder es ist alles ganz dolle toll. Na denn...
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

shuffleharddietrying
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Re: Firewall Zero Hour - Test

Beitrag von shuffleharddietrying » 11.09.2018 16:31

Doc Angelo hat geschrieben:
11.09.2018 16:28
VR scheint eine Form von eigener Konsole geworden zu sein - im Sinne von Flame Wars. Entweder man hasst es oder es ist alles ganz dolle toll. Na denn...
Einfach formuliert:
VR kann deinen Kopf und 2 Hände prima tracken. Was damit geht und was nicht geht sollte eigentlich relativ klar sein.

Doc Angelo
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Re: Firewall Zero Hour - Test

Beitrag von Doc Angelo » 11.09.2018 17:55

shuffleharddietrying hat geschrieben:
11.09.2018 16:31
Einfach formuliert:
VR kann deinen Kopf und 2 Hände prima tracken. Was damit geht und was nicht geht sollte eigentlich relativ klar sein.
Na klar kann ein System die Marker tracken. Von PSVR bis Vive ist da vieles am Markt. Das freiste und technisch beste System ist Vive mit seinen Lighthouses und den Tracker auf den Controllern und den (noch für Entwickler gedachten) Pucks. Aber selbst das beste System unterscheidet sich per Definition vom "konventionellem" Gaming. Zum einen sind es gerade diese Unterschiede, die VR so interessant machen. Zum anderen sind es genau diese Unterschiede, die eine Vielzahl von bisherigen Standards völlig verändern bzw. nicht mehr einsetzbar machen.

Wenn es so einfach und simpel wäre sinnvoll für VR zu entwickeln, dann hätten wir schon wesentlich mehr Spiele. Die erste VR-Brille diese Generation war Anfang 2013 auf dem Markt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die auch ein paar Mal ausprobiert. Meiner Meinung nach hat man vor dem Erscheinen der ersten Vorschau-Version von Oculus ein wenig naiv auf die ganze Sache geguckt, mich einbezogen. Man hat sich gedacht das man alle die schönen Spiele noch besser und toller machen kann in dem man einfach ne zweite Kamera dazu packt und den Kopf die Sicht steuern lässt. So wars dann aber nicht, und selbst AAA-Studios mussten sich mehrfach zurück ans Reißbrett begeben und von Vorne anfangen. Bestes Beispiel wäre Doom: Einfach das normale Doom mit VR-Brille geht einfach nicht. Was man dann bekommt ist eine unspielbare Grütze. Also musste man das gesamte Spiel zu einem etwas anderen Spiel machen, das im gleichen Universum spiel und auch den gleichen Charakter hat - aber das wars auch. Doom und Doom VR sind zwei unterschiedliche Spiele.

Klar kann das Spaß machen und natürlich werden die Geräte getrackt. Aber es gibt doch viel mehr was dahinter steckt. Auch wenns einfach formuliert ist was VR ist, bereitet VR bei der Umsetzung von Spielen doch einiges an Problemen die erstmal umschifft oder gelöst werden wollen. Meiner Meinung nach holt man sich zusätzlich Probleme an Board wenn man versucht Genres in VR umzusetzen, die sich möglicherweise einfach nicht dafür eignen. Egal wie sehr man sich das vorher gewünscht hat.
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

shuffleharddietrying
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Re: Firewall Zero Hour - Test

Beitrag von shuffleharddietrying » 12.09.2018 14:27

Doc Angelo hat geschrieben:
11.09.2018 17:55
shuffleharddietrying hat geschrieben:
11.09.2018 16:31
Einfach formuliert:
VR kann deinen Kopf und 2 Hände prima tracken. Was damit geht und was nicht geht sollte eigentlich relativ klar sein.
Na klar kann ein System die Marker tracken. Von PSVR bis Vive ist da vieles am Markt. Das freiste und technisch beste System ist Vive mit seinen Lighthouses und den Tracker auf den Controllern und den (noch für Entwickler gedachten) Pucks. Aber selbst das beste System unterscheidet sich per Definition vom "konventionellem" Gaming. Zum einen sind es gerade diese Unterschiede, die VR so interessant machen. Zum anderen sind es genau diese Unterschiede, die eine Vielzahl von bisherigen Standards völlig verändern bzw. nicht mehr einsetzbar machen.

Wenn es so einfach und simpel wäre sinnvoll für VR zu entwickeln, dann hätten wir schon wesentlich mehr Spiele. Die erste VR-Brille diese Generation war Anfang 2013 auf dem Markt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die auch ein paar Mal ausprobiert. Meiner Meinung nach hat man vor dem Erscheinen der ersten Vorschau-Version von Oculus ein wenig naiv auf die ganze Sache geguckt, mich einbezogen. Man hat sich gedacht das man alle die schönen Spiele noch besser und toller machen kann in dem man einfach ne zweite Kamera dazu packt und den Kopf die Sicht steuern lässt. So wars dann aber nicht, und selbst AAA-Studios mussten sich mehrfach zurück ans Reißbrett begeben und von Vorne anfangen. Bestes Beispiel wäre Doom: Einfach das normale Doom mit VR-Brille geht einfach nicht. Was man dann bekommt ist eine unspielbare Grütze. Also musste man das gesamte Spiel zu einem etwas anderen Spiel machen, das im gleichen Universum spiel und auch den gleichen Charakter hat - aber das wars auch. Doom und Doom VR sind zwei unterschiedliche Spiele.

Klar kann das Spaß machen und natürlich werden die Geräte getrackt. Aber es gibt doch viel mehr was dahinter steckt. Auch wenns einfach formuliert ist was VR ist, bereitet VR bei der Umsetzung von Spielen doch einiges an Problemen die erstmal umschifft oder gelöst werden wollen. Meiner Meinung nach holt man sich zusätzlich Probleme an Board wenn man versucht Genres in VR umzusetzen, die sich möglicherweise einfach nicht dafür eignen. Egal wie sehr man sich das vorher gewünscht hat.
Unspielbare Grütze? Es gibt eine gute Hand voll Spiele die eben nur eine 2te Kamera dazupacken und es funktioniert prima. Na klar ist es kein VR supererlebnis aber dennoch bereits eine Bereicherung.

Doc Angelo
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Re: Firewall Zero Hour - Test

Beitrag von Doc Angelo » 12.09.2018 17:03

shuffleharddietrying hat geschrieben:
01.01.1970 01:00
Unspielbare Grütze? Es gibt eine gute Hand voll Spiele die eben nur eine 2te Kamera dazupacken und es funktioniert prima. Na klar ist es kein VR supererlebnis aber dennoch bereits eine Bereicherung.
Wie ich ja sagte: Wenn sich das Spiel und das Genre gut dafür eignen kann es klappen. Ist aber eher selten der Fall. Was wären gute Beispiele dafür?
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

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Re: Firewall Zero Hour - Test

Beitrag von shuffleharddietrying » 12.09.2018 17:46

Doc Angelo hat geschrieben:
12.09.2018 17:03
shuffleharddietrying hat geschrieben:
12.09.2018 14:27
Unspielbare Grütze? Es gibt eine gute Hand voll Spiele die eben nur eine 2te Kamera dazupacken und es funktioniert prima. Na klar ist es kein VR supererlebnis aber dennoch bereits eine Bereicherung.
Wie ich ja sagte: Wenn sich das Spiel und das Genre gut dafür eignen kann es klappen. Ist aber eher selten der Fall. Was wären gute Beispiele dafür?
Fallout 4. Doom 2. Theoretisch hätten die das neue doom sicher auch umwandeln können. Generell alle Horror spiele, RE 7, alien isolation.
Ich meine so ein COD könnte man auch locker einfach mal als VR verkaufen. Schlechter wird das Spiel dadurch nicht. Der eigentliche Grund warum sowas noch nicht gemacht wird, ist einfach nur dass der Aufwand sich aufgrund geringer VR Spieler noch nicht lohnt.
Selbst Sachen wie Farpoint oder auch dieses Spiel sind ja letztenendes nicht so viel "erweitert" worden, im Vergleich zu einem normalen Shooter. Firewall ist ja objektiv ein Dreck im Vergleich zu Rainbow6 Siege, aber der VR Modus macht hier einfach mal locker ein mittelmäßiges Spiel zu einem wahren Erlebnis.

Doc Angelo
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Re: Firewall Zero Hour - Test

Beitrag von Doc Angelo » 12.09.2018 18:06

shuffleharddietrying hat geschrieben:
01.01.1970 01:00
Fallout 4. Doom 2. Theoretisch hätten die das neue doom sicher auch umwandeln können. Generell alle Horror spiele, RE 7, alien isolation.
Ich meine so ein COD könnte man auch locker einfach mal als VR verkaufen. Schlechter wird das Spiel dadurch nicht. Der eigentliche Grund warum sowas noch nicht gemacht wird, ist einfach nur dass der Aufwand sich aufgrund geringer VR Spieler noch nicht lohnt.
Selbst Sachen wie Farpoint oder auch dieses Spiel sind ja letztenendes nicht so viel "erweitert" worden, im Vergleich zu einem normalen Shooter. Firewall ist ja objektiv ein Dreck im Vergleich zu Rainbow6 Siege, aber der VR Modus macht hier einfach mal locker ein mittelmäßiges Spiel zu einem wahren Erlebnis.
Das seh ich wirklich hart anders. Fallout 4 ist ein gutes Beispiel dafür das man nicht einfach VR auf ein SPiel pappen kann. Der Kampfmechanismus musst stark abgeändert werden - weil es eben nicht möglich ist, das die Kamera eine Bulletshow macht. Daher musst das raus. Nur eines von vielen Beispielen. Immerhin war das Teil ziemlich lange in Entwicklung bei Bethesda und wurde dann als eigener Vollpreis-Titel heraus gebracht. Da war absolut nix mit "einfach VR druff". Bei Release waren die Sniper-Waffen unnutzbar - es fehlte ein funktionierendes Fernrohr. Haben die das mittlerweile nachgereicht?
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

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