Detroit: Become Human - Test

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Mirracle
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von Mirracle » 05.06.2018 13:29

CryTharsis hat geschrieben:
24.05.2018 14:39
Scheint ein typisches Quantic Dream Erlebnis zu sein. Einige Reviewer sprechen von "cringey and ham-fisted narrative", "cliche-ridden story", "poorly written dialogue". Anscheinend hat es nicht viel gebracht, dass hier Cage (angeblich) nicht mehr der Hauptverantwortliche in Sachen writing war. Schade. Wird dann irgendwann im sale mitgenommen, weil`s so hübsch anzusehen ist.
Habe keine "poorly written dialogue" gesehen oder gehört! Wenn die bei D:BH schlecht sein sollen, was sind die Dialoge dann bei ME:A?

Unterirdisch? Grottenschlecht?

Auch habe ich keine Dialoge geshen oder gehört bei denen man sich frendschämen müsste im Gegensatz zu ME:A.

Das Spiel ist Top!

Leider auch extrem kurz mit 10-15 Stunden Spielzeit und 70 Euro Kaufpreis!
Zuletzt geändert von Mirracle am 07.06.2018 08:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Serious Lee
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von Serious Lee » 05.06.2018 16:41

Bin durch. Wahnsinnsspiel. Megaaufwändig, super-atmosphärisch, Entscheidungen die wirklich was bedeuten. Da kann man nur den Hut ziehen. Ist semi-gut gelaufen bei mir. Werde entgegen meiner Gewohnheit wohl wirklich einen zweiten Durchgang wagen.

Wenn ich eines kritisieren würde, dann die etwas zu cheesy ausgefallene Darstellungen der Androiden. Es wäre glaubwürdiger gewesen, wenn man ihnen ein etwas maschinenhaftes Verhalten gelassen hätte. Ansonsten große Klasse alles - Story, Umsetzung...
Stay calm and kick ass

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DARK-THREAT
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von DARK-THREAT » 06.06.2018 17:58

Soeben läuft bei mir auch zum ersten Mal der Abspann. Und heilige Scheiße...
SpoilerShow
... ich glaub ich habe das traurigste Ende erwischt. Markus wurde bei der friedlichen Demo getötet, Kara und Alice wurden beim Grenzübergang erschossen, weil ich keinen Opfern wollte, und Connor Nummer 3 oder 4 bliebt alleinig übrig und ich habe die Revoluzzer dann doch schlussendlich verschont, vorher war Hank in seinen Tod gestürzt.
Ufff, da musste ich gerade ziemlich schlucken...
... Cage hat es wieder geschafft, mich emotional so zu packen, dass es im Spiel Freude macht, mich mutig stimmt und mich trauern lässt. Die Geschichte ist wirklich sehr gut geschrieben und ich habe jede Minute genossen.

Bei ca 2/3 vom Spiel dachte ich, dass es etwas öde wird, aber dann nahm alles eine eigene Dynamik und Fahrt auf, dass man kaum noch still saß. Also das Pacing war an der Stelle wohl genau richtig.

Da Detroit so extrem umfangreich ist, und ich noch lange nicht alles gesehen habe, macht es den Wiederspielwert deutlich höher als Heavy Rain (88) oder Beyond 2 Souls (90). Ich vergebe nach meinen neuen Wertungsspektrum eine sehr gute 91%

PS.
SpoilerShow
- ich kann Hank irgendwie nicht leiden
- Alice, der Android, ist mir irgendwie suspekt
- wer oder was war denn nun rA9?

Hamers
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von Hamers » 07.06.2018 13:21

DARK-THREAT hat geschrieben:
06.06.2018 17:58
Soeben läuft bei mir auch zum ersten Mal der Abspann. Und heilige Scheiße...
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... ich glaub ich habe das traurigste Ende erwischt. Markus wurde bei der friedlichen Demo getötet, Kara und Alice wurden beim Grenzübergang erschossen, weil ich keinen Opfern wollte, und Connor Nummer 3 oder 4 bliebt alleinig übrig und ich habe die Revoluzzer dann doch schlussendlich verschont, vorher war Hank in seinen Tod gestürzt.
Ufff, da musste ich gerade ziemlich schlucken...
... Cage hat es wieder geschafft, mich emotional so zu packen, dass es im Spiel Freude macht, mich mutig stimmt und mich trauern lässt. Die Geschichte ist wirklich sehr gut geschrieben und ich habe jede Minute genossen.

Bei ca 2/3 vom Spiel dachte ich, dass es etwas öde wird, aber dann nahm alles eine eigene Dynamik und Fahrt auf, dass man kaum noch still saß. Also das Pacing war an der Stelle wohl genau richtig.

Da Detroit so extrem umfangreich ist, und ich noch lange nicht alles gesehen habe, macht es den Wiederspielwert deutlich höher als Heavy Rain (88) oder Beyond 2 Souls (90). Ich vergebe nach meinen neuen Wertungsspektrum eine sehr gute 91%

PS.
SpoilerShow
- ich kann Hank irgendwie nicht leiden
- Alice, der Android, ist mir irgendwie suspekt
- wer oder was war denn nun rA9?
SpoilerShow
rA9 ist eine mythische Figur, der erste der erwacht ist und die Androiden befreien wird. Halt der Befreier/Erlöser für Androiden. Eine Figur um Hoffnung zu spenden. Wer es genau ist und ob er überhaupt existiert lässt das Spiel offen, aber wenn Markus erfolgreich zum Anführer wird wird er allgemein als rA9 oder dessen Wiedergeburt behandelt. Lässt sich alles in optionalen Dialogen herausfinden. Ist halt eine Analogie auf religiöse Anführer mit den guten und schlechten Seiten (z.B. blinde Gehorsam, etwas was Markus auch kommentieren kann das es ihm ziemlich unwohl ist)

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Cakhmain
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von Cakhmain » 08.06.2018 15:14

10 Punkte Abzug, weil es nur auf der PS4 läuft.

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winkekatze
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von winkekatze » 08.06.2018 15:36

Denk dir einfach 0% Spielspaßwertung auf allen anderen Plattformen für Detroit. Dann passts wieder.

ronny_83
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von ronny_83 » 08.06.2018 15:45

Werde wohl mal meine Freundin fragen, ob sie Bock hat, das zusammen zu spielen. Ich hätte Lust, denn Story und Entscheidungsauswirkungen scheinen ja gut umgesetzt. Dann wird es zumindest in der Videothek ausgeliehen.

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sabienchen
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von sabienchen » 08.06.2018 15:51

Da fehlen noch 10 Punkte bei der Bewertung, weils NUR auf PS4 läuft..:Häschen:
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Cakhmain
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von Cakhmain » 09.06.2018 19:08

winkekatze hat geschrieben:
08.06.2018 15:36
Denk dir einfach 0% Spielspaßwertung auf allen anderen Plattformen für Detroit. Dann passts wieder.
Ach ich warte einfach bis ich Pensionist bin und spiel all die Spiele von Quantic Dreams auf dem Oldtimer PS4.

tendenziell
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von tendenziell » 10.06.2018 14:16

Um mich mal nur auf das fettgedruckte auf der ersten Seite zu beziehen, ohne das Spiel selbst zu werten,hab mich auch null darüber informiert.
Mich fasziniert die Frage wie Menschen reagieren wenn eine KI Bewußtsein entwickelt.
Wie ich reagiere weiß ich, hat aber auch keinen Einfluss und ist völlig unerheblich.
Wie übrigens bei den meisten Menschen.
Es ist wichtig wie die reagieren, die Entscheidungen treffen können aufgrund ihrer Position.(Politiker , Millitärs als Bsp)
und da sehe ich einfach schwarz, tiefschwarz, schwarzes Loch schwarz.
Die werden das nicht als Lebewesen sehen ,erwarten das es einfach Befehle befolgt ,ausführt , als Ding das ohne eigene Meinung zu funktionieren hat. Leider haben Entscheider oft die Empathie eines Steins, nämlich keine ,jedenfalls in ihrem Job.
Dazu werden sie es noch scheiße behandeln.
Wie verhält sich wohl etwas das scheisse behandelt wird , unglaublich viel Macht besitzt ,wenn es online ist und sich bedroht fühlt?
Das Problem sind wie immer die Menschen in den entsprechenden Positionen die ihre Macht ,so sagt man :roll: , über die Wähler legimitimiert, bezogen haben.
Am ende wird man sagen: ja ihr seid selber schuld ihr hattet es doch in der Hand und wußtet vorher was wahrscheinlich passiert.
(jaja halts maul)
Finds aber auch irgendwie wichtig wenn das thematisiert wird bevor etwas passiert.
Ne Richtlinie wie man sich zu verhalten hat (öffentlich einsehbar) damit die Vollkackpfosten an der Macht keine scheisse bauen.

aber das spiel werd ich mir mal anschauen .
ist das nur konsole , exclusiv oder sowas?

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greenelve
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von greenelve » 10.06.2018 14:28

tendenziell hat geschrieben:
10.06.2018 14:16
aber das spiel werd ich mir mal anschauen .
ist das nur konsole , exclusiv oder sowas?
Ist nur PS4.
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? -> http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: http://store.steampowered.com/app/752490/
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CryTharsis
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von CryTharsis » 10.06.2018 14:37

DARK-THREAT hat geschrieben:
06.06.2018 17:58
SpoilerShow
- Alice, der Android, ist mir irgendwie suspekt
Cage braucht halt seinen bullshit twist. :?

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MaxDetroit
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von MaxDetroit » 30.01.2019 11:48

Gestern abend das erste mal durchgespielt und ich bin hellauf begeistert. Ich habe am Ende richtig hart mit den Protagonisten mitgefiebert, es hat mich emotional gut gepackt.

Ich bin nebenbei die pazifizistische Route gegangen, voller Überzeugung. Aber das Spiel hat mich einige Male dazu gebracht das ich dachte: "Scheiße, jetzt starte ich einen Riot!" Ich war regelmäßig kurz davor meine Haltung über den Haufen zu schmeißen. Aber ich habe diese Prüfungen gemeistert und den Versuchungen widerstanden ( :wink: ) und am Ende hat es sich ausgezaht. Großartig!

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TheoFleury
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von TheoFleury » 08.05.2019 12:13

Das ist wieder mal ein Spiel wo ich sehr motiviert war die Story bis zum Ende zu erleben. Es gibt packende und wirklich gute Szenen, aber auch so manche Durchhänger. Sehr erfreulich das man endlich wieder mal in einem Spiel viele Entscheidungen treffen kann und es wirklich Auswirkungen hat auf den Storyverlauf.

Habe richtig mitgefiebert und fand es spannend bis zum Schluss. Bin rundum zufrieden, es war eine wohltuende Abwechslung zu den sonstigen AAA Titeln.

Dachte übrigens ich habe die richtigen Entscheidungen getroffen um ein Happy End zu bekommen, dem war aber nicht so. Werde es auf jeden Fall irgendwann ein zweites mal durchspielen.

PS: Clancy Brown war echt cool! Gute Synchronsprecher!
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Chwanzus Longus
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Re: Detroit: Become Human - Test

Beitrag von Chwanzus Longus » 24.05.2019 17:37

habs einmal durchgespielt, und muss sagen: war das geil!!! wie spannend und packend, fesselnd, auf dem level von heavy rain, mit sicherheit. halte detroid hier auch unterbewertet, knapp 90 haette ich gegeben, denn man kommt gar nicht vom spiel los. bis auf das leider sehr langweilige wandsprayabsuchen, wird man foermlich ins spiel gesogen, mit fiessen reaktionstests und wenigen sekunden zeitlimit entscheidet man ueber leben und tot und versaut durch falsches knopfdruecken seine eigentlich geplante aktion, und sieht eben nicht, was passiert waere, wenn.... argh! aber das macht das spiel so einzigartig, dass man mit seinen fehlentscheidungen eben nicht an den levelanfang gebaemt wird, hier geht es einfach auf einem anderen pfad weiter, bravo! es ist sooooooo geil! ein paar dinge haben mich gestoert, das faellt besonders in oben angesprochener wandspray-mission auf:

waehrend eine gewisse anzahl von robotertypen existieren, was auch gut so ist, hat man sich nicht die muehe gemacht menschen nur jeweils einmal zu verwenden. das drueckt fuer mich die stimmung. ist doch der grosse unterschied zwischen robotern und menschen, herr cage!

zum zweiten punkt: schoen sind all die vielen handlungsstraenge, aber auch nach nur einmaligen durchspielen laesst sich an einigen kapitelstarts bzw, beim fortfuehren einer der drei storylines sofort erkennen, dass der uebergang eher mit einem anders gewaehlten storystrang zusammenhaengt, und nicht perfekt mit dem derzeitigem storypart harmoniert. so hab ich bereits ab der mitte das spiels mit connor so ziemlich auf kriegsfuss mit dem cop-partner gestanden, die story im buero das polizeichefs aber eher auf harmonie gespielt hat, unpassend. dort haetten eben noch mehr alternative routen eingebaut werden muessen.

zum dritten punkt: im spiel werden verschiedene stories aus robotersicht erzaehlt und alle aehneln sich, an sich nicht schlimm, besagte robpter waren frueher blabla und dann ploetzlich wollten sie nicht mehr so sein wie frueher, bzw. hat sie ab dem tag x ploetzlich der schweiss von menschen, die schmutzigen worte der menschen, etc. gestoert. meine frage lautet: warum stoerte das nicht vor dem tag x? und was zum teufel soll ein roboter bitte vorrantreiben unabhaengig zu leben? weder macht ihm das wetter zu schaffen, damit faellt der drang auf eine wohnung weg. noch reproduzieren sie sich, also faellt der trieb und lebensplanung mit kindern komplett aus, noch spueren sie hunger- und durstgefuehl, das es zu befriedigen gilt. kurzum, was sollte einen roboter in die sogenannte unabhaengigkeit treiben? genau das wird nicht erklaert und macht das komplette spiel inhaltlich fragwuerdig. “es ist jetzt mal so, dass einige robpter rebellieren wollen“ reicht mir nicht, das ganze setzt mit dem lesbenroboterpaar dem ganzen die krone auf. unglaublich bescheuert, aber spannend gemacht. ;) ich hab mich am ende sogar sehr gefreut, als dieser beschissene hippiecop sich die kugel gab, so ein nerviger trottel, aber gut, war halt auch nur ein mensch.. :Blauesauge: am ende frag ich mich warum so viele spieler ihre kinder (laut spielstatistik) in die obhut einer maschine geben wuerden, aber kurz drueber nachgedacht sitzen ja bereits saemtliche nachkommen vor einer ps4 und werden babygesittet... :mrgreen: und ueber 60% wuerden eine beziehung mit einem roboter eingehen, ich kann nicht mehr, sowas zu lesen. was ist da los? beziehung!, hallo? 2 menschen, mann und frau, blicken sich an, fuehlen etwas fuer einander, und so weiter und ueber 60% der spieler wollen was? ihren ruessel in die startblondine stopfen, oder nicht? das ist keine beziehung! :Häschen: vielleicht liege ich aber auch komplett falsch und der grossteil der spieler vermissen einfach nur den volumeregler fuer die stimme bei der frau,... wer weis das schon.

ein geiles spiel, weiter so, herr cage! :Vaterschlumpf:
Emulatorspieler bummsen auch Gummipuppen.

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