Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

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Falagar
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Falagar » 22.05.2018 16:48

Dann ists bei mir tatsächlich ein Vorteil Teil 1 nicht gespielt zu haben - man vermisst wenigstens keine Chars :mrgreen:

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Jondoan
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Jondoan » 22.05.2018 17:16

Je mehr ich lese, desto froher bin ich ja, dass mein Laptop zu schwach ist. Das mit den einfachen Kämpfen finde ich nämlich schon schade. Ging mir bei Teil 1 genauso, als ich es auf der Konsole nachgeholt habe war es hingegen war ganz anderes. Bin mal gespannt, wie bis Ende des Jahres an den Balanceschrauben gedreht wird.

PS: Eder ist schon nützlich. Fighter Klasse war in PoE ungemein mächtig. Aber nimm dir auf alle Fälle einen Mönch mit, wenn dir einer über den Weg läuft. Die waren in Teil 1 zumindest absolut imba :ugly:
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!

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Marcee0815
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Marcee0815 » 22.05.2018 18:18

Ich denke ich habe nicht die optimale Kombination genommen :)

Ich hab momentan dabei:
Eder als reiner Fighter
Alos als reiner Wizard
Xoti als reiner Mönch
Serafan als Barbar/Cipher Misch Masch
Und ich selbst hab mir einen Ranger mit der Sharpshooter Spezialisierung erstellt.

Eder, Xoti und mein Tier sind meine Nahkämpfer und Blocker und der Rest versucht von hinten am Kampf teilzunehmen.
Aber gerade der Sharpshooter enttäuscht mich ein bisschen, eigentlich schießt der nur. Alle Skills die ich bis jetzt hab geben fast nur plus accuracy. Da fehlen einfach noch so Spezialschüsse oder schnelleres Schiessen o.ä.

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Grabo
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Grabo » 22.05.2018 19:38

90% liest sich ja erst mal wunderbar. Das Problem ist bei mir persönlich nur dass ich mich für diese Art von "Oldschool" RPGS leider nicht so richtig begeistern kann, zumindest nicht für längere Zeit. Ich brauche für eine richtige Immersion einfach die Ego-Perspektive wie bei Skyrim z.B. und eine volle Vertonung für das richtige Mitten drinn-Gefühl. Ich habe bereits Pillars 1 und Divinity versucht eine chance zu geben aber da war bei mir schnell die Luft raus. Ich glaube da werde ich wohl leider auf ein neues Elder Scrolls oder dergleichen warten müssen.
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Kolelaser
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Kolelaser » 22.05.2018 19:41

Für mich ist das genauso ein Schnarch Debakel wie der erste Teil. Super langweilige Story viel zu lange noch langweiligere Dialoge eine absolute 08/15 Atmosphäre in einer 08/15 Welt mit einer 08/15 Story einfach zum einschlafen. Werden mit diesen PoE in keinster weiße warm dabei liebe ich klassische RPG ich hab Arcanum sicherlich 100x durchgespielt oder Fallout 1+2 und die Baldurs Gate Reihe. Aber Pillars ist mit das langweiligste was ich jemals gespielt hab gut als einschlafhilfe aber als gutes RPG nicht zu gebrauchen. Ich finde quasi nichts an diesen Spiel interessant die Charaktere sind langweilige eine Gruppen Dynamik gibt es sowieso nicht genauso wenig wie Entscheidungen oder Rollenspiel wer entwickelt so ein Müll da war ja Tyranny 1000x besser.Das kann doch nicht von den gleichen Teams innerhalb Obsidian sein.

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Pitfall
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Pitfall » 22.05.2018 20:44

Also Ich bin doch positiv überrascht nachdem der Erste Teil konplett gegen die Wand gefahren wurde.

Ich muss zwar sagen mann sollte aufjeden Fall noch auf die Patches, Dlcs und mods warten, aber dann ist das Teil ein Eldorado für oldschool Spieler denen die eigene Phantasie wichtiger ist als die eigentliche Story. Vor allem die ganzen Minidungeons mit den kleinen Erzähltexten sind schon ziemlich gut gemacht. Das Karibik Setting sollte einen natürlich auch liegen.

Aber wie schon gesagt da sind noch einige Probleme wie das komplett kaputte Balancing und auch die Schiffkämpfe nerven nach einiger Zeit. Hoffe da werden Mods Abhilfe schaffen.

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Raskir
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Raskir » 24.05.2018 17:59

So leutchens. Habe mir gestern den ersten Teil gekauft. Bin gespannt wie er wird.
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Skippofiler22
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Skippofiler22 » 25.05.2018 05:03

Nun, dann kann man auf den nächsten Teil gespannt sein. Vor allem, ob die Story (die Lore) an die Lore des ersten Teils, also des Originals anknüpft und gut weiter erzählt wird.
Es ist nicht zu verantworten, sagte die Vernunft.
Es ist durchaus machbar, sagte der Ehrgeiz.
Es ist nicht alles richtig, sagte der Verstand
Tue es, sagte der Leichtsinn.
Du bist was du bist, sagte das Selbstbewusstsein.
Es ist einfach schön, sagte die Liebe.

Es ist das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen, sagte der Gamer.

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BigEl_nobody
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von BigEl_nobody » 29.05.2018 16:22

Ich fands leider auch enttäuschend. Die klassische High-Fantasy ist extrem generisch und streckenweise langweilig, auch wenn das tropische Archipel-Setting eine schöne Abwechslung ist.
Die Mainstory ist vorhersehbar, öde und sehr mager. Es passiert einfach kaum was und am Ende hat man kaum das Gefühl irgendwas beeinflusst zu haben. Das Ende, dessen Konsequenzen als kritisch suggeriert werden, scheint überhaupt keine Auswirkung zu haben...

Das hängt aber wohl auch mit dem generellen Problem zusammen, das das Writing des Spiels extrem ausufernd ist mit unwichtigen Details aber die wirklichen wichtigen Dinge und Zusammenhänge einfach offen lässt. Es entsteht schlicht und ergreifend keine Spannung oder Immersion, und am Ende juckt es einen nicht was überhaupt passiert (weils auch einfach nicht erklärt wird).

Die Open World ist okay, aber insgesamt ist das Spiel VIEL zu einfach. Auf Veteran mit Levelskalierung nach oben war mein Durchgang nach den ersten paar Stunden mehr ein entspannter Spaziergang.
Man bekommt an jeder Ecke in der Welt legendäre Rüstungen und Waffen hinterhergeschmissen und bis auf 3 Kämpfe war ich nie gezwungen einzugreifen. Die automatische KI ist zu mächtig, gleichzeitig will man aber auch nicht ohne KI Hilfe spielen weil man bei 5 Partymitgliedern, die alle jeweils 30 Skills/Spells haben und alle 2 Sekunden einen neuen Befehl brauchen, viel zu viel mikromanagen muss! Die Kämpfe sind dafür auch viel zu hektisch und unübersichtlich, man hätte es definitiv auf maximal 4 Partymitglieder limitieren sollen.

Auch die Level Progression und das Klassensystem hat mich nicht überzeugt. Ja, es gibt viel verschiedene Klassen, aber manche sind belanglos/langweilig. Viele Klassen haben auch einfach zuviele Fähigkeiten/Spells, man kann nur einen Bruchteil skillen und da sich viele Klassen in ihrer Funktion und dem Nutzen ihren Fähigkeiten überschneiden, hat man nicht das Gefühl das man Charaktere wirksam spezialisieren kann.

Darüber hinaus ist das Reputationssystem zwar ein netter Ansatz, aber es hat einfach kaum Einfluss. Weder mit den großen Fraktionen, noch hinsichtlich der Partymitglieder. Das einzige was passieren kann ist das einen Partymitglieder plötzlich verlassen weil sie die Schnauze voll haben (und ihre Ausrüstung noch direkt mitnehmen), aber positive Boni gibt es z.B. nicht.

Und das Schiffsmanagement ist sehr simpel gehalten, nicht wirklich interessant und die Seeschlachten sind ein schlechter Witz. Man hat viel zu wenig Kontrolle und Manöver in petto, was dazu führt das das statistisch bessere Schiff so gut wie immer gewinnt. Clevere Taktiken und Überraschungsmanöver gibt es nicht, sprich es gibt kaum Spielraum für Skill den Ausgang einer Schlacht zu gewinnen.
Man hat aber auch keinen Anreiz die Seeschlachten per Kanonen auszufechten, Entern ist viel einfacher (aufgrund der leichten Kämpfe), funktionieren immer und man bekommt mehr Loot am Ende.
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Falagar
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Falagar » 30.05.2018 11:56

Ich hab jetzt ca. 50 Stunden in meinem Durchgang, krieg das Spiel irgendwie nicht mehr durchgespielt, weil es einfach irgendwann extrem langweilig geworden ist. Ich könnt jetzt ellenlang aufzählen, warum und wieso aber im Grunde hats BigEl_nobody schon ganz gut zusammengefasst.

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Grabo
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Grabo » 31.05.2018 00:13

OK mehr muss ich nicht wissen....
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BigEl_nobody
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von BigEl_nobody » 31.05.2018 00:42

Grabo hat geschrieben:
31.05.2018 00:13
OK mehr muss ich nicht wissen....
Schon abgehakt? :)
Will jetzt auch nicht sagen das man mit dem Spiel keinen Spaß hat, aber vieles fühlt sich einfach so dermaßen belanglos an... von der Mainstory bis zu den Schicksalen der Partymitglieder...

Und dieser Art von Oldschool-RPG kann ich generell definitiv was abgewinnen. Hab mir vor ner Woche Tyranny (dem Projekt vor Deadfire) auf Steam geholt für 15 Euro im Sale und nach 13 Stunden finde ich es schon viel besser als POE2. Ist zwar in seinen Dimensionen kleiner und wahrscheinlich im Vergleich auch nicht so umfangreich, aber teilweise erschreckend was da für Rückschritte gemacht wurden, vor allem im Kampfsystem. In Tyranny ist das wesentlich ruhiger und übersichtlicher, und Features wie Teamskills die sich mit einem gewissen Reputationslevel mit Partymitgliedern freischalten fehlen bei Deadfire komplett :?
Aber auch die Story und die Spielwelt sind wesentlich interessanter. Sprich wenn du Interesse an Oldschool RPG hast, vielleicht mal Tyranny in Betracht ziehen wenns günstig zu haben ist. Ansonsten würde ich auch jedem Divinity: OS2 empfehlen!
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Falagar » 01.06.2018 09:06

Divinity OS2 hab ich auch noch nicht gespielt, da grübel ich schon die ganze Zeit obs wert ist sich zu holen. Im Grunde kann ich mit der
Art Spiel auch was anfangen, nur wie oben schon geschrieben ist mir PoE2 leider dann doch einfach langweilig geworden.

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Nightfire123456
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Nightfire123456 » 03.06.2018 16:43

Mir gefällt es bis jetzt deutlich besser als der erste Teil. Das mit dem Schiff rumfahren auf der Weltkarte ist genau meins. Schade ist nur das, dass Crew und Schiffs Managment im Prinzip toll aufgebaut ist, aber es so einfach ist das man nach kürzester zeit eh nichts mehr verändern muss. Ich tu mich halt extrem schwer dem Setting was abzugewinnen. Nicht das ich das Karibik Setting nicht mögen würde, aber ich finde es ziemlich schwer die einzelnen Parteien und InselVölker auseinander zu kennen. Die sehen alle so ähnlich aus und werden auch nicht wirklich gut eingeführt. Das ist bei "normaler" High Fantasy mit Elfen, Zwergen usw. deutlich einfacher.
Nach einiger Zeit geht es dann schon, aber da war der Zug für mich schon abgefahren. Die Story interessiert mich jetzt Null, ich fahre nur noch auf der Karte rum und erkunde die Welt, denn das ist für mich auch die größte Stärke des Spiels.

Auch wenn ich jetzt viel negatives Geschrieben habe bin ich ziemlich zufrieden mit dem Spiel. Ich hatte bis jetzt trotz der vielen Negativ Punkte wirklich viel Spaß und das Game bietet jede Menge Potential um daraus zusammen mit einem Addon ein richtig rundes Erlebnis zu bieten.
Wenn ich die ganzen Oldschool RPGS der letzten Jahre vergleiche sieht meine Rangliste im Momment so aus:
Tyranny->Pillars 2->Divinity 2->Torment->Pillars 1

Ryan2k6
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Ryan2k6 » 30.10.2018 22:22

Ich bin zwar recht spät dran, habs aber jetzt durch. Ich bin ein großer Fan von BG2 und vom ersten Pillars of Eternity. Den Nachfolger fand ich aber leider deutlich schlechter.

Die Hauptgeschichte ist ziemlich enttäuschend, das Ende wirkt belanglos und langweilig, nicht mal einen wirklichen Endkampf gibt es.

Zusätzlich finde ich diesen Versuch, sowas wie eine Open World aufzubauen eher als Nachteil, weil die Geschichte dadurch auf der Strecke bleibt. Es wirkt mehr wie ein Abarbeiten einer Checkliste an Aufträgen. Das verbunden mit dem ständigen hin und her fahren/laufen macht es sehr zäh. Ich glaube ich habe von 80h Spielzeit 10h nur auf den Wechsel eines Gebiets gewartet. Ganz schrecklich.

Die Inseln erkunden bringt auch nicht viel, ein bisschen Ausrüstung, die man aber auch so zur Genüge bekommt. Nicht mal einen größeren Dungeon wie in Teil 1 gab es.

Wie gesagt hab ich Teil 1 verschlungen und Teil 2 dann gerne gebackt. Bin aber im Nachhinein froh, dass es nur die kleinste Version war und ich das Spiel dadurch günstig bekommen habe.

Addons habe ich nicht und werde ich jetzt auch nicht mehr anschaffen. Schon White March fand ich im Übrigen nicht mehr so gut wie das Hauptspiel.

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