Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

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Rixas
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Rixas » 19.05.2018 12:08

Das Spiel ist definitiv gut und im Gameplay wurde es deutlich verbessert und es motiviert wirklich die Welt zu erkunden aber dennoch hat es auch viele Kehrseiten.
Angefangen bei dieser lahmen Hauptstory die im Grunde keinerlei Höhepunkte hat und am Ende trotzdem noch enttäuscht, in meinen Augen ist die Hauptstory definitiv der große Schwachpunkt des Spiels. Das Potenzial der Fraktionen als auch Entscheidungen wird auch kaum genutzt, die Beziehungen der Begleiter zum HC wirken teilweise auch etwas überstützt. Der Schiffsk(r)ampf nervte mich irgendwann nur noch.
Die Balance ist eine Katastrophe und wird viel zu leicht wenn man zu Spiel beginn das Scaling (nach oben hin) nicht anstellt, nachträglich aktivieren kann man es aktuell nämlich auch nicht.

Ist nun viel Gemeckere und es ist definitiv ein gutes- sehr gutes RPG. Das Erkunden der Welt abseits der Hauptstory macht dank der Details und Nebenquests sehr viel Spaß, allein die Stadt Neketaka ist schon großartig.
Aber es hat auch viele Makel, in meinen Augen zu viele für so eine Wertung.
"MPAA Proben" und "Mit Fenstern versehen" oder von mir aus "Gefenstert" sind keine Peanuts. Das zeugt bereits zum einen von fehlendem Verständnis für Spiele und zum anderen nicht davon, daß bei offensichtlich unklaren Strings nicht nachgefragt wurde.
Auch sind grammatikalische Fehler in Enzyklopädie-Texten keine Peanuts.
Und deutlich mehr habe ich mir dann nicht mehr angeschaut, weil keine Lust.
Sie hat natürlich Fehler, teilweise sogar Fehler welche man schon im ersten PoE hatte (Itemnamen) und ausgebessert hat aber dennoch ist die Übersetzung ziemlich gut geworden und deutlich besser als noch im ersten Teil.

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CroGerA
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von CroGerA » 19.05.2018 12:09

Muss zugeben, dass ich zur Zeit in der Arbeit sehr viel zu tun habe und das definitiv auch dazu beiträgt, dass ich diesem Test nicht zustimmen kann. Info vorab: ich habe erst 25 Stunden inGame. Und bis jetzt wäre ich mindestens 5 Punkte weiter runter gegangen - es ist zwar ein ziemlich gutes Spiel aber auch wirklich sehr zäh. Man muss bei jedem Gespräch zu 100% dabei sein weil man ansonsten unbewusst Entscheidungen trifft die man nicht möchte - einfach nur deswegen weil der Questlog NICHT alle Informationen speichert die man durch das Spiel (Notizen, Bücher und Gespräche) bekommt. Wenn man bei PoE2 zwei Tage Pause macht und wieder zurück kommt erinnert man sich natürlich nicht mehr an jeden mit dem man sprach und vor allem nicht was er sagte - und dann gerät man in ein Gespräch in dem man das wissen sollte und das Spiel nimmt eine Wendung die einem gar nicht mehr gefällt - in dem man sich z.B. durch irgendeinen blöden auf den ersten Blick nichtssagenden Kommentar für eine Fraktion im Spiel entscheidet mit der man nichts anfangen kann.

Wie gesagt, grundsätzlich ist das Spiel super, aber für mich mit zu vielen Informationen gefüllt die ich nicht verwenden kann und andererseits sind die für mich relevanten Informationen nicht dort wo ich sie suche - zumindest nicht so, dass ich diese auf Anhieb finden und "ach ja stimmt, so war das" sagen kann.

Deutsche Übersetzung finde ich - in Schulnoten betrachtet - eher eine 3.

Ladezeiten bei einem PC mit 16GB RAM, i7 und 970er nVidia sind richtig schrecklich, beim Spielstart bis zu 5 Minuten, bei jedem Ortswechsel bis zu einer Minute - außerdem hatte ich auch ein paar Abstürze. Grafisch ist das Spiel auch eher mau. Kampfsystem ist mir zu zäh und teilweise unlogisch (hier finde ich auch häufig nicht die Informationen über Ursache/Wirkung die ich brauche) aber hier muss man sich vermutlich mehr damit beschäftigen - dazu hatte ich nicht die Zeit.

Die Welt und die Story fand ich wiederum sehr gut.

Insgesamt ein gutes Spiel aber eher für Leute die wirklich Zeit haben um sich einzuarbeiten. Alle anderen sollten eher zur D: OS2 greifen.
Nichts entsteht, nichts vergeht, alles ändert sich.

Singleplayer-Spiele mit täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Quests/Herausforderungen sollten mit -50 Punkten bewertet werden!

5vor12
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von 5vor12 » 19.05.2018 12:31

Hab jetzt 20 Stunden gespielt, Pause gemacht und dann mal aufgrund der besseren Wertungen DOS2 angespielt. Ich muss ehrlich sagen: In Punkto Zugänglichkeit, Story und Aufmachung fesselt mich der zweite Teil von Pillars of Eternity mehr. Auch die Steuerung fand ich bei POE2 besser, andauernd mit dem Mausrad rumwirbeln um alles mitzubekommen ist irgendwie nicht mein Ding. Ich habe nichts gegen Old-School, aber wenn der Komfort unnötigerweise darunter leidet, dann ist es eben nicht mehr zeitgemäß und störend. Vom Umfang her würde ich sagen, das DOS2 definitiv das bessere Spiel ist, aber bei POE2 ist einfach die Verpackung besser, es wirkt auf mich irgendwie geschliffener und moderner.
Aber das ist wohl alles eine Frage des Geschmacks.

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Todesglubsch
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Todesglubsch » 19.05.2018 12:37

Usul hat geschrieben:
19.05.2018 12:01
"MPAA Proben" und "Mit Fenstern versehen" oder von mir aus "Gefenstert" sind keine Peanuts. Das zeugt bereits zum einen von fehlendem Verständnis für Spiele und zum anderen nicht davon, daß bei offensichtlich unklaren Strings nicht nachgefragt wurde.
Auch sind grammatikalische Fehler in Enzyklopädie-Texten keine Peanuts.
Gefenstert stammt von Google Translate, das ist nicht im Spiel. Da isses "mit Fenstern versehen".
Und wenn das wirklich von einem Menschen stammt, dann hatte er entweder keinerlei Videospiel- / PC-Erfahrung oder er wusste nicht einmal in welchem Kontext er übersetzt. Vermutlich hielt es Obsidian auch nicht für nötig Notizen an die Strings zu setzen. Machen leider viele US-Entwickler, die keine Ahnung von Lokalisierung haben. Und Obsidian ist eigentlich lange genug dabei, damit sowas NICHT passieren sollte.

Blizzard z.B. entwickelt ihre Spiele ja tatsächlich mit der deutschen Grammatik im Hinterkopf, nach dem Motto: Wenn das Spiel am Ende in Deutsch funktioniert, dann klappen auch alle anderen Sprachen.

Dass mal ein Satz verschlampt wurde, ist sogar noch zu verkraften. Bei Pillars 1 war das Problem war, dass das nicht einmal vorkam, sondern mehrmals, in jeder zweiten Unterhaltung und im Inventar und im Menü und im Tagebuch. Überall. Jederzeit. Und ja, ich rege mich immer noch über "Guls" auf. Da muss ich echt meine Hands an meinen Kopf fassen und mir meine Auges reiben und dabei auch ganz toll mit meinen Fusses strampeln während ich meine Katzes anschreie. Äh, ihr versteht worauf ich hinaus will, ne? :D

Edit: Hm, im Steam-Forum ist man etwas gedämpfter, was die Qualität der Übersetzung angeht. Der Bug bei dem Waffen plötzlich Attribute als Namen haben, ist ebenso wieder da, wie verpatzte Formatierung in den Texten. Sprich: Schlampig.
andauernd mit dem Mausrad rumwirbeln um alles mitzubekommen ist irgendwie nicht mein Ding
Ich finds erstaunlich wie viele Menschen überfordert sind die Kamera zu drehen :D
Und wenn man die Kamera nicht drehen kann, meckern ebenso viele Menschen darüber, dass man die Kamera nicht drehen kann.

5vor12
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von 5vor12 » 19.05.2018 12:48

Todesglubsch hat geschrieben:
19.05.2018 12:37
Ich finds erstaunlich wie viele Menschen überfordert sind die Kamera zu drehen :D
Und wenn man die Kamera nicht drehen kann, meckern ebenso viele Menschen darüber, dass man die Kamera nicht drehen kann.
Mir persönlich hätte es schon gereicht, wenn die Kamera mit den Bewegungen der Party mitschwenken würde. Aber wenn der Designer meint: "Ihr spielt das Spiel, so wie ich es will!", obwohl es eben nicht mehr zeitgemäß ist, dann ist das nicht Oldschool sondern einfach abtörnend für mich. Man kann auch so designen, das man eben nicht so viel hin und herschwenken muss. Oder das es eben komfortabler ist.

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Ivan1914
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Ivan1914 » 19.05.2018 12:50

Kann den Hype nicht so ganz nachvollziehen.

Es ist zwar sehr umfangreich aber mich haben vor allem die andauernden Ladezeiten, die unfassbar langweilige und voraussehbare Main-Story, sowie die ebenso öden Begleiter samt Quests gestört.

Bin heilfroh komplett durch zu sein und werde es, trotz des möglicherweise hohen Wiederspielwerts mit anderen Klassen/Builds, ob der nicht fixbaren Negativpunkte sicherlich nicht mehr anfassen.

Für mich nur ein "gutes" Spiel - trotz aller, von vielen bereits angesprochenen Positivpunkte.
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Cloonix
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Cloonix » 19.05.2018 13:39

CroGerA hat geschrieben:
19.05.2018 12:09
Ladezeiten bei einem PC mit 16GB RAM, i7 und 970er nVidia sind richtig schrecklich, beim Spielstart bis zu 5 Minuten, bei jedem Ortswechsel bis zu einer Minute - außerdem hatte ich auch ein paar Abstürze.
Die Ladezeiten müssen aber irgendeinen anderen Grund haben. Selbst auf meiner langsamen Datengrab-Festplatte (HDD) kann ich mich über die Ladezeiten nicht beschweren. Und ich hab auch nur nen i5-4690.

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LP 90
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von LP 90 » 19.05.2018 13:55

Cloonix hat geschrieben:
19.05.2018 13:39
CroGerA hat geschrieben:
19.05.2018 12:09
Ladezeiten bei einem PC mit 16GB RAM, i7 und 970er nVidia sind richtig schrecklich, beim Spielstart bis zu 5 Minuten, bei jedem Ortswechsel bis zu einer Minute - außerdem hatte ich auch ein paar Abstürze.
Die Ladezeiten müssen aber irgendeinen anderen Grund haben. Selbst auf meiner langsamen Datengrab-Festplatte (HDD) kann ich mich über die Ladezeiten nicht beschweren. Und ich hab auch nur nen i5-4690.
Kann ich nur bestätigen...Das liegt wohl eher an deinem PC als am Spiel
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von c452h » 19.05.2018 14:05

Alter Sack hat geschrieben:
19.05.2018 11:28
Todesglubsch hat geschrieben:
19.05.2018 11:06
Alter Sack hat geschrieben:
19.05.2018 11:01
Genau das ist auch mein Problem. Es zieht sich oft zu sehr. Oft sitze ich vor der Konsole bei POE1 und denke mir "kommt doch endlich mal auf den Punkt". Das Problem hat Obsidian aber schon immer. Sie füllen ihre Spiele mit zuviel Belanglosem das auch nicht zur Steigerung der Immersion beiträgt. Bei mir bewirkt es oft genau das Gegenteil. So sehr ich diese Spiele mag doch das holt mich dann immer wieder runter.
Bei PoE1 war das Problem, dass a) die Gespräche größtenteils langweiliges, überlanges Gesabbel waren und b) man für nahezu jede Quest, egal ob Neben- oder Hauptquest, man drölfzig Gebiete wechseln musste. Stadt. Stadtviertel. Gebäude in Stadtviertel. Obergeschoss in Gebäude in Stadtviertel.
Da die Ladezeiten im Laufe des Spiels immer mehr anwuchsen, zog sich die Spielzeit immer mehr und mehr... und irgendwann ging man wieder in diesen Dungeon, nur damit man mal wieder was verkloppen konnte. Doch dann merkte man, dass man bereits das maximale Level erreicht hatte und das Gekloppe ja rein garnichts mehr brachte. Und dann fang man aus langeweile an das überlange Gesabbel tatsächlich mal zu lesen. Und wenn man Pech hatte, war das das letzte was man tat.
Sehr gut zusammengefasst :wink:
Das Problem hat Obsidian aber schon immer, ich denke da nur an Fallout New Vegas. Sie schaffen es interessante Welten zu bauen verlieren sich dann aber dermaßen in den (teils belanglosen) Details das sie ihre ganze Pracht dann wieder zum Einsturz bringen. Erzählweise und Gameplay gehen nicht Hand in Hand bei Obsidian. Ich will diese Spiele wirklich lieben aber ab einem bestimmten Punkt fangen sie an mich zu ermüden. Und das ist schade.
Kann ich für Vegas überhaupt nicht nachvollziehen.

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B.C
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von B.C » 19.05.2018 14:08

Hm, bin unentschlossen. Als Riesenfan von Old-School-RPGs kribbelt es schon ganz gewaltig. Aber das hat es beim ersten Teil auch getan, und der hat mich dann doch insgesamt eher enttäuscht. Kann gar nicht genau sagen, warum das so ist, aber irgendwie hat mich die Welt nie gepackt. Der Auftakt war super, aber ich bin vor allem mit diesem Seelen-Ding der Hauptstory nicht warm geworden, das hat mich einfach nicht interessiert. Das Kampf- und vor allem Magiesystem fand ich semi-gut (die Kämpfe flutschten nicht, anders kann ich es nicht ausdrücken, es war richtiggehend beschwerlich), ebenso das ganze Charaktersystem. Ich habe Teil 1 zwar mit diversen Charakteren recht weit gezockt, aber so richtig gezündet hat es nie, da habe ich mit jedem neuen Charakter wieder drauf gehofft. Ist aber nicht passiert.

Wie gesagt, kann gar nicht so richtig den Finger drauf legen und sagen, woran es jetzt gelegen hat. Eigentlich war alles für mich angerichtet: Party-Management, Begleiter mit eigener Story, relativ "reifer" Fantasy-Ansatz, epischer Umfang, alles was ich liebe. Und trotzdem...

Angesichts meines riesigen Pile of Shame, der u. a. Witcher 3, Fallout 4, Monster Hunter World oder auch Dark Souls 3 umfasst, werde ich Pillars 2 wohl erstmal links liegen lassen. Bis zum ersten Sale, und dann wächst der Pile eben weiter...
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Interrex » 19.05.2018 14:25

Warum müsst ihr das Spiel jetzt und sofort haben? Wartet doch ein paar Monate ab. Da gibt es bestimmt wieder einen fetten Sale, wo ihr das Spiel mit einem netten Rabatt abstauben könnt, zudem ist das Spiel dann weitgehend gepatcht. Ihr seht: es gibt nur Vorteile, wenn man abwartet :Hüpf:

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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Brakiri » 19.05.2018 15:08

Gute Zusammenfassung. Genau so ging es mir mit PoE1 auch.
Ich fand das Ding von vorne bis hinten sterbenslangweilig.
Die Story an sich war nicht uninteressant, dramaturgische eine Katastrophe. Die Burg war spielerischer Nonsens, das Kampfsystem eine ungenau Qual und extremes Mikromanagement, die Charaktere waren größtenteils uninteressant und zu craften gab es auch nichts.
Dramaturgisch war PoE ganz ganz schwach. Es war ein komplettes Dahinplätschern ohne Spannungsbogen.

Daher werde ich PoE2 sicher nicht anfassen, ohne einen massiven Sale, egal was Luibl und alle anderen sagen.
Alleine das Kampfsystem rundenbasiert zu machen, mit blocken von Positionen ohne das die eigenen Hansel ständig nach vorne rennen, obwohl der Zauber genug Reichweite hat, hätte 10% der Wertung gerettet, aber diese Baldurs Gate-Kampfmechanik geht nur, wenn man es richtig macht und das war klar bei PoE NICHT der Fall.

PoE fand ich insgesamt extrem mittelmässig. Vielleicht habe ich schon zuviel Fanatasy gelesen, P&P und PC-Games gespielt, um dem extrem altbackenden und in der Gameplaymechanik echt schwachen PoE was abzugewinnen. Ich habe mich durchgequält in der Hoffnung es zündet irgendwann..leider war das nicht der Fall.

Allen anderen, die sich an diesme Spiel erfreuen könne, wünsche ich viel Spass, ich kann leider nichts damit anfangen.
Don Benito hat geschrieben:
19.05.2018 14:08
Hm, bin unentschlossen. Als Riesenfan von Old-School-RPGs kribbelt es schon ganz gewaltig. Aber das hat es beim ersten Teil auch getan, und der hat mich dann doch insgesamt eher enttäuscht. Kann gar nicht genau sagen, warum das so ist, aber irgendwie hat mich die Welt nie gepackt. Der Auftakt war super, aber ich bin vor allem mit diesem Seelen-Ding der Hauptstory nicht warm geworden, das hat mich einfach nicht interessiert. Das Kampf- und vor allem Magiesystem fand ich semi-gut (die Kämpfe flutschten nicht, anders kann ich es nicht ausdrücken, es war richtiggehend beschwerlich), ebenso das ganze Charaktersystem. Ich habe Teil 1 zwar mit diversen Charakteren recht weit gezockt, aber so richtig gezündet hat es nie, da habe ich mit jedem neuen Charakter wieder drauf gehofft. Ist aber nicht passiert.

Wie gesagt, kann gar nicht so richtig den Finger drauf legen und sagen, woran es jetzt gelegen hat. Eigentlich war alles für mich angerichtet: Party-Management, Begleiter mit eigener Story, relativ "reifer" Fantasy-Ansatz, epischer Umfang, alles was ich liebe. Und trotzdem...

Angesichts meines riesigen Pile of Shame, der u. a. Witcher 3, Fallout 4, Monster Hunter World oder auch Dark Souls 3 umfasst, werde ich Pillars 2 wohl erstmal links liegen lassen. Bis zum ersten Sale, und dann wächst der Pile eben weiter...
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Jondoan » 19.05.2018 16:21

Also bei mir läuft es leider nicht gut genug :( dann heißt es wohl wirklich warten *schluchz* aber schon auf dem Titelbildschirm springt einem eine Athmosphäre entgegen, dass sich die 90% sofort nachvollziehen konnte :P viel Spaß an alle, ich geh jetzt zurück in die Weißmarsch.
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!

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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Kasmo » 19.05.2018 16:22

Wollte gerade dem Test volle Punktzahl verpassen, aber ich glaube das geht gar nicht, nur Video Tests kann man bewerten?

Hättest von mir volle Punktzahl bekommen Jörg.
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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Beitrag von Ivan1914 » 19.05.2018 16:23

Cloonix hat geschrieben:
19.05.2018 13:39
Die Ladezeiten müssen aber irgendeinen anderen Grund haben. Selbst auf meiner langsamen Datengrab-Festplatte (HDD) kann ich mich über die Ladezeiten nicht beschweren. Und ich hab auch nur nen i5-4690.
Die Ladezeit an sich ist nicht das Problem, die Häufigkeit derer macht es zu einem Problem.

Sofern kein Kampf dazwischen kommt schaue zumindest ich bei einigen (möglicherweise nebensächlichen) Quests länger auf Ladebildschirme als auf das Spiel an sich. Und bei 16GB Ram, nem Core I7 und ner GTX1070 hat das - vielleicht bis auf die fehlende SSD - nicht viel mit dem PC-Setup, sondern mit der Engine und ihrer mglws. Schwächen zu tun. Würden z.B. innerhalb eines Gebäudes/Region (je nach Potenz des Rechenknechts) nur die kürzlich geänderten Variablen nachgeladen werden, gäbe es sicherlich erheblich weniger davon.
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