Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

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Der Rasierer
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von Der Rasierer »

Hab jetzt eine weile gespielt (ca. 20 Stunden) und muss sagen, dass das Spiel , das bessere Final Fantasy ist. Gerade der mix verschiedener Genre macht spaß.
Der Schwierigkeitsgrad könnte höher sein, aber ich bin mit fast 40 auch nicht die Zielgruppe.


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Todesglubsch
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von Todesglubsch »

Der Rasierer hat geschrieben: 26.03.2018 09:03 Der Schwierigkeitsgrad könnte höher sein, aber ich bin mit fast 40 auch nicht die Zielgruppe.
Die Hauptstory bleibt hier wohl relativ lasch, auch wenn der Schwierigkeitsgrad in manchen Kapiteln Sprünge macht. Die Zusatzdungeons, bzw. Gegner außerhalb der Wege hauen teilweise aber noch ordentlich zu.



Noch einmal wegen der Übersetzung:
Wie heißt das gegründete Land denn im japanischen? Ich finde sowohl das englische "Evermore", als auch das dt. "Minapolis" ziemlich bescheiden. Auch wenn ich bei letzterem wenigstens die Anspielung verstehe.
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Ryo Hazuki
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von Ryo Hazuki »

Der Rasierer hat geschrieben: 26.03.2018 09:03 Hab jetzt eine weile gespielt (ca. 20 Stunden) und muss sagen, dass das Spiel , das bessere Final Fantasy ist. Gerade der mix verschiedener Genre macht spaß.
Der Schwierigkeitsgrad könnte höher sein, aber ich bin mit fast 40 auch nicht die Zielgruppe.
Geht mir auch so. Ich finde das Spiel super und den Schwierigkeitsgrad okay. Für alle die es härter mögen kann das ja noch mal gepatcht werden vielleicht. Bin auch mal auf die Season Pass Inhalte gespannt. BIs jetzt macht es mir Mega Spaß und stellt Horizon deutlich in den Schatten, aber auch das Spiel ich irgendwann mal weiter :) ..
CronoKraecker
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von CronoKraecker »

Bin nach 5 Stunden noch nicht so angetan vom Spiel.

Hightlights sind für mich Artdesign und Musik.

Story plätschert noch vor sich hin. Grad das Intro mit dem Präsi ist doch sehr plump gestaltet. Zieht einen nicht grad mit, wenn er so schnell akzeptiert plötzlich vor Katzen, Ratten und Hunden zu stehen, während er auf Benjamin Button macht. Auch die Abwesenheit der Vertonung reißt mich ständig raus. Finde das nicht mehr zeitgemäß in einem Medium mit Bewegtbildern, auch wenns noch so JRPG-typisch ist.

Die Kämpfe sind furchtbar simpel und repetitiv.

Mich nimmt das alles noch nicht gefangen. Schaut aus wie ein ganz gewöhnliches, um viele Aufsätze (Gnuffis, Rätsel-Dungeons, RTS-Elemente, Basesbau) erweitertes JRPG. Die besondere Magie, oder spannendes Gameplay fehlen mir leider.
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The Flower Maiden
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von The Flower Maiden »

Mich hat der erste Teil viel mehr mitgerissen, allein die andere Welt war meiner Meinung viel schöner und detaillierter designt und der Anfang, welch hässliche Grafik.
Ich hab jetzt 15 std aufn Buckel und finde es nicht schlecht, aber irgendwie komm ich nicht richtig ins ghibli Fieber rein.
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Seitenwerk
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von Seitenwerk »

Ich war ein großer Fan des ersten Teiles, aber bin bisher etwas enttäuscht vom Neuen. Die Gründe dafür sind:

Story wirkt bisher oft plump. Während sich Teil 1 noch Zeit gelassen hat und alle Elemente auch irgendwie sinnvoll erklären oder begründen konnte, bekommt man hier oft Sachen vor dir Füße geworfen ohne das es irgendwie richtig in die Welt integriert wird. Die kleinen Minions zb werden quasi mal eben so nebenbei vorgestellt und es wirkte irgendwie sehr lieblos auf mich. Allgemein kommt es zumindest in den ersten Stunden nicht annähernd an das "World Building" des Vorgängers ran. Was ich da alleine an Zeit nur in Katzbuckel verbracht habe weil der Ort so liebevoll gemacht wurde und alleine die Figuren. Oder wie einem die Welt und alles was darin passiert sinnvoll erklärt wurden und der Begleiter (Tröpfchen) dies alles immer humorvoll untermauerte. Von dem allen fehlt es mir bisher.

Da kommt der Mensch in die Welt von NiNoKuni und... tja ist einfach so wird akzeptiert. Oder die Minions: Hier, nur du kannst sie sehen, die begleiten dich jetzt. Aha ja.. Wie wäre es mit sinnvollem Einfügen in die Welt? Reaktionen der Charaktere, wenigstens irgendwie mehr TIefgang im Versuch diese Gameplayelemente in der Welt zu begründen? So wirkt es bisher so, als hätte man sich da nicht wirklich bemüht und man hat das Gefühl, manche Spielelemente sind auf die Welt aufgesetzt statt in ihr platziert. Normalerweise bin ich selten so kritisch bei Spielen, aber kennt man Teil 1, dann fällt das alles schon störend auf.

Was auch negativ auffällt im direkten Vergleich: Die tollen Animationsfilme die immer dabei waren fehlen jetzt komplett und es gibt nur noch relativ langweilige ingame Gespräche/Sequenzen, die aber nie die Atmosphäre von Teil 1 erreichen, vor allem weil sie durch die fehlende Synchro oft durch Textboxen unterbrochen werden.

Das Kampfsystem ist leider sehr oberflächlich bisher, was in Kombination mit dem nicht wählbaren Schwierigkeitsgrad viel von Gameplay kaputt macht. Die Kämpfe selbst gegen die "Bosse" sind so einfach, das man nichtmal mehr zwischen leichten und schweren Attacken wechseln muss. Ich bin zwar erst 6 Stunden im Spiel aber bisher läuft jeder Kampf so ab: Kampf beginnt, auf Gegner blind zulaufen, Dreick Dreick Dreick Dreick..... (schwerer Angriff). Mehr braucht es leider nicht. Zauber, Fähigkeiten etc sind bisher eigentlich wertlos weil der einfache Angriff nichts kostet, ständig als Combo rausgehauen werden kann und am meisten Schaden macht. Ich bin sicher das da noch etwas kommen wird die nächsten Stunden, aber so ist es bisher sehr enttäuschend. Man denke nur an Teil 1: Alleine die ganzen Gameplaymechaniken mit den Kraturen, aufleveln, jedes Monster hatte vor und Nachteile, man musste genau überlegen wo und wie man es einsetzt, es gab Monster für den Angriff, welche die Gegner unterbrechen und so weiter... Alleine der erste Boss war schon nicht so leicht auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Da ist Teil zwei hier ja fast ein Trauerspiel dagegen :(

Auch Grafisch ist es nicht ganz so gut wie Teil 1. Vor allem die hier schon erwähnte World Map ist manchmal etwas leer und erscheint unerwartet. Teilweise laufe ich durch ein Gebirge und wechsle nur das Gebiet, plötzlich bin ich in der World Map Ansicht mit den kleinen Mini Figuren obwohl das Gebiet gleich aussieht wie der Bereich zuvor. Die Abgrenzung ist da irgendwie unklar und in der World Map Ansicht will man irgendwann den zu leichten Kämpfen nur noch ausweichen, weil es immer durch Ladezeiten etc eine Spielflussunterbrechung ist.

Ich bin trotz der Kritik nich zuversichtlich, dass es sich bessert da ja viele Gameplayelemente noch fehlen und auch der Schwierigkeitsgrad sicher noch etwas wachsen wird. Aber für die ersten 6 Stunden ist es mal ein eher maues Gefühl was mich beim Spielen begleitet.
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DeathHuman
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von DeathHuman »

The Flower Maiden hat geschrieben: 26.03.2018 11:55 Mich hat der erste Teil viel mehr mitgerissen, allein die andere Welt war meiner Meinung viel schöner und detaillierter designt und der Anfang, welch hässliche Grafik.
Ich hab jetzt 15 std aufn Buckel und finde es nicht schlecht, aber irgendwie komm ich nicht richtig ins ghibli Fieber rein.
Geht mir ganz genauso.
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Halueth
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von Halueth »

Ja den ersten Teil fand ich auch besser. Oliver war mir sympatischer als Evan. Die World Map ist grafisch schlechter als beim 1. Teil, einfach weil es einen Bruch in der Grafik darstellt. Das war beim 1. Teil stimmiger.
Der Schwierigkeitsgrad stört mich jetzt nicht so und es gab schon den einen oder anderen Kampf der etwas mehr als plumpes hämmern auf Dreieck erforderte. War ja beim 1. Teil auch nicht so schwer.
Das Highlight bei Ni No Kuni 2 ist für mich der Regierungsmodus, der reißt schon viel raus und macht viel spaß.

Ich bin trotz der Schwächen sehr gespannt wie die Story weiter geht und werde es genießen, da es eigentlich ein gutes Spiel ist. Nur leider ist es im Vergleich zum 1. einfach schwächer.
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The Flower Maiden
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von The Flower Maiden »

Vor allem wirkt es recht lieblos. Da kannst in dieser größeren Stadt im 3 Kapitel in 2 Häuser rein gehen und die wurden eins zu eins kopiert :cry:
Oder was mich auch immer besonders stört ist, wenn man null Gegenstände durchwühlen kann (Fässer, Kästen usw.), stattdessen sammle ich Sternchen aufn Boden...
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Todesglubsch
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von Todesglubsch »

Was mich aktuell noch am meisten stört, oder vielmehr irritiert, ist die Story.

Damit meine ich nicht einmal die aktuell noch absolut belanglose Hauptstory mit "Gehe dahin, dann geb ich dir das, aber erst wenn du dahin gehst und das machst", sondern der Aufhänger rund um Roland.

"Ich hab mich entschlossen hierzubleiben und dir zu helfen" sagt der Mann im Prolog. Bravo, also erstens weißt du überhaupt nicht, wie du in diese Welt gekommen bist und wie du zurückkommst, von daher kannst du dich nicht "entscheiden", dir bleibt schlicht nichts anderes übrig. Zum anderen: Etwas feige, Herr Präsident? "Boah... die ganze Stadt ist bestimmt zerstört und es gibt bestimmt Krieg und booaaaah der Papierkram... neeee da spiel ich lieber Schwertkämpfer mit diesem Halbkatzenkind!"
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SpookyNooky
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von SpookyNooky »

Charakterentscheidungen in japanischen Rollenspielen zu hinterfragen, ist gelinde gesagt mühselig.

Ich bin recht angetan von diesem Spiel, allerdings bin ich nicht wirklich ein Freund von so einem hektischen Kampfsystem. Es fehlt mir außerdem das genretypische Gefühl des Stärkerwerdens. Um das Dilemma von JRPGs (Spieler wird stärker, Kontrahenten werden stärker, ergo steht überall bald eine 100, statt einer 10, aber es ändert sich nichts am "Gefühl") zu lösen, erfordert Einiges an subtilem Designgeschick. Spaß macht es trotzdem. Und so weit bin ich ja noch nicht.
Seitenwerk
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von Seitenwerk »

Kennt man Teil 1, welcher ein echtes Meisterwerk ist, dann ist Teil 2 halt eher mau dagegen. Ich hoffe noch das Features wie der Stadtbau etc wieder etwas das Ruder rumreißen können, aber nach den ersten 8 Stunden bleibt es weiterhin eher so lala. Sogar Finan Fantasy 15 hatte da mehr zu bieten ^^
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Todesglubsch
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von Todesglubsch »

SpookyNooky hat geschrieben: 27.03.2018 14:00 Charakterentscheidungen in japanischen Rollenspielen zu hinterfragen, ist gelinde gesagt mühselig.
In Ni No Kuni 1 hat es doch auch geklappt :)
Ich bin recht angetan von diesem Spiel, allerdings bin ich nicht wirklich ein Freund von so einem hektischen Kampfsystem. Es fehlt mir außerdem das genretypische Gefühl des Stärkerwerdens. Um das Dilemma von JRPGs (Spieler wird stärker, Kontrahenten werden stärker, ergo steht überall bald eine 100, statt einer 10, aber es ändert sich nichts am "Gefühl") zu lösen, erfordert Einiges an subtilem Designgeschick. Spaß macht es trotzdem. Und so weit bin ich ja noch nicht.
Naja, das ist doch bei allen Spielen so. Kannst ja ab und zu in alte Gebiete zurückgehen und die viel zu schwachen Gegner verdreschen, wenn du dich stärker fühlen willst. Inklusive der besessenen Gegner :)

Ach, was mich auch noch stört: Die Kampfmusik. Da fehlt mir etwas Pepp dafür, dass ich sie so oft hören muss.
Eliteknight
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von Eliteknight »

Sollen besser ein Remaster machen von Ni No Kuni 1....würde mir mehr Spaß machen...
Will lieber Monster sammeln und mit denen kämpfen...
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Todesglubsch
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Re: Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test

Beitrag von Todesglubsch »

Habt ihr echt vergessen wie unglaublich öde das Kampfsystem des Erstlings war? Sammelmonster hin oder her.
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