Celeste - Test

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Krulemuk
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Krulemuk » 22.02.2018 13:58

Ich denke in der Regel nach bevor ich einen Beitrag verfasse und nicht hinterher, daher kannst du davon ausgehen, dass ich einige deiner Ratschläge bereits beherzigt habe.

Also vielen Dank für die Hilfestellung, aber ich meine jede Zeile so wie ich sie geschrieben habe. Die "sinnigen Kritiker" wie zb Raskir habe ich ja indirekt von meiner Kritik ausgenommen. Wer sich trotzdem noch angesprochen fühlt, der ist eben kein sinniger Kritiker.

Fabinho
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Fabinho » 22.02.2018 14:57

Das stimmt so nicht. Bei A Hat In Time habe ich kritisiert, dass das Spiel zu einfach ist. Frustriert haben mich dort vor allem die misslungene Kamera und schlecht platzierte/verbundene Plattformen, durch die man gerne mal unverschuldet hindurch rutscht:
"Meist ist der Schwierigkeitsgrad für fortgeschrittene Spieler dabei deutlich zu niedrig angesetzt. Hat man erst einmal verstanden, dass z.B. Gemälde gesammelt und zu den Plagegeistern gebracht werden müssen, sorgen meist nur noch die haklige Steuerung oder Kameraprobleme für eine Herausforderung."
In A Hat in Time passte einfach vieles nicht so richtig zusammen, vor allem im Vergleich zur deutlich geschliffener und professioneller wirkenden Konkurrenz wie Sklar & Plux, Yooka-Laylee und natürlich Super Mario Odyssey.

Wenn ich sowas schon lese.Wir können hier darüber streiten und sagen,dass jede Meinung subjektiv ist auch die eines 4 Player Redakteurs.Allerdings steht ihr auch in der Verantwortung und gibt Kaufempfehlungen ab. Bei A Hat in Time stehst du komplett alleine mit der Meinung da und bist 30-40 Wertungspunkte unter allen anderen (von den Userkritiken will ich gar nicht reden).Schlechte Kamera?Nicht schlechter als bei der Konkurrenz,Steuerung?von jedem der es gespielt hat gelobt.Schlecht platzierte Plattformen?bei A hat in Time sicher nicht.Solange man zudem alles auf 100 Prozent spielt braucht man seine 15-20 Stunden (das Spiel ist auch darauf ausgelegt zu sammeln).Für die meisten Leser des damaligen A Hat in Time Tests war der Test der 4 Players Fail des Jahres .Der Test hier ist auch aus vorher genannten Gründen anderer User nicht wirklich gut geschrieben(alle Funktionen bitte beschreiben,alle Möglichkeiten und nicht nur alles auf den Schwierigkeitsgrad abwälzen).

Luststrolch
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Luststrolch » 22.02.2018 15:03

Krulemuk hat geschrieben:
22.02.2018 12:13
So ist es! Offensichtlich muss man das immer wieder erwähnen. Hier muss man den Tester auch einfach mal in Schutz nehmen gegen die teils heftige Kritik.

Viele gehen offenbar davon aus, dass jedes Spiel eine in sich innewohnende Eigenschaft hat, die sich Qualität nennt und die man "objektiv bewerten" kann. In einer Kunstform wie dem Medium Videospiel! Und "objektiv" ist dann selbstverständlich besonders nahe an der eigenen, persönlichen Einschätzung. Das ist Bullshit und führt immer wieder zu Missverständnissen. Der Begriff "Test", der sich hierzulande etabliert hat, verschärft diese Annahme häufig noch, weswegen dieser Gedanke im deutschsprachigen Raum besonders vehement vertreten wird.

Ein "Test" ist letztlich nichts anderes als ein gut begründeter, subjektiver Erfahrungsbericht eines Spielejournalisten. Dieser kann sich mit der eigenen Spielerfahrung decken - muss es aber nicht. Häufig interessiert gerade das persönliche Erlebnis des einzelnen Autors. Andererseits ist es manchmal sicherlich von Vorteil, einen solchen Bericht aus einer möglichst neutralen Perspektive zu verfassen, subjektiv bleibt eine Einschätzung aber auch in diesem Fall.

Der Test zu Celeste ist in seiner (scheinbaren) Negativität einfach authentisch und daher auch für mich, der bezüglich dieses Spiels eine andere Meinung vertritt, wertvoll.

Hätte man bestimmte Eigenschaften zu dem Spiel noch besser innerhalb des Artikels thematisieren können? Sicher. Das kann man immer. Man hätte sicherlich 20 Seiten oder mehr schreiben können. Ich nehme aber an, dass auch die Zeit eines Spielejournalisten begrenzt ist und die verschiedenen Projekte letztlich unterschiedlich priorisiert werden müssen. Celeste ist ein kleinerer Indi-Titel und da wird in den Artikel evtl weniger Zeit investiert als in einen etwaigen Test von TLOU2. Das ist sicherlich schade, aber irgendwie auch nachvollziehbar. Trotzdem kann man an diesem Punkt Kritik durchaus anbringen, nicht aber an der Bewertung des Spiels ansich.

Generell würde ich einfach zu ein wenig mehr Gelassenheit raten, wenn das eigene Lieblingsspiel evtl mal nicht den gewünschten Beifall erhält. Meinungen sind unterschiedlich. Punkt.
Deswegen sollte man das ganze eben Kritik oder Erfahrungsbericht etc. nennen.
Ein Test soll nicht subjektiv sein.
Der Duden sagt zu "Test":

nach einer genau durchdachten Methode vorgenommener Versuch, Prüfung zur Feststellung der Eignung, der Eigenschaften, der Leistung o. Ä. einer Person oder Sache
Beispiele

ein wissenschaftlicher, klinischer, psychologischer Test
einen Test aus-, erarbeiten
Werkstoffe gründlichen Tests unterziehen


Wenn man dann auch noch die verschiedensten Spiele auf der gleichen numerischen Skala einordnet und sich wundert, dass dann immer wieder unpassende Vergleiche zwischen Spielen gezogen werden...

Vergleiche dazu Kritik im Duden:

kritische (1a) Beurteilung, Besprechung einer künstlerischen Leistung, eines Werkes (in einer Zeitung, im Rundfunk o. Ä.)
Beispiele


Wer das Wort Test im deutschsprachigen Journalismus verwendet, der muss damit Leben, dass (zumindest von einem Teil der Leser) darunter etwas möglichst objektives erwartet wird.

P.S. Sorry wegen Offtopic.

P.P.S. Im englischen wird "review" (Besprechung) verwendet. Das passt viel besser.

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gEoNeO
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Re: Celeste - Test

Beitrag von gEoNeO » 22.02.2018 15:54

Ist doch jetzt gut, der Tester fand das Spiel halt nicht gut, mein Gott! Bin zwar überhaupt nicht konform mit dem Test, aber es ist eben seine Meinung zum Game. Das macht doch das Game für uns nicht schlechter, oder doch? Ich hätte auch mit 45% leben können, denn am Schluss liegt es doch an einem selbst, ob er es mag, oder nicht. Da kann man nicht objektiv urteilen. Es müsste mir schon ziemlich am Arsch vorbeigehen, um eine Objektivität an den Tag zu legen und das tut es eben nicht, da er sich damit beschäftigt hat. Mir egal, Celeste macht vielen Spaß und gut ist.
what did the five fingers say to the face?
SLAPPPPPPPPPPPPPPPP

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Re: Celeste - Test

Beitrag von 4P|T@xtchef » 22.02.2018 16:01

Zu Test, Kritik, Rezension, objektiv, subjektiv, maschinell und schonend haben wir alles gesagt. Bitte einmal hier nachschlagen: http://www.4players.de/4players.php/mic ... index.html
Jörg Luibl
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Oynox
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Oynox » 22.02.2018 16:07

Luststrolch hat geschrieben:
22.02.2018 15:03
Deswegen sollte man das ganze eben Kritik oder Erfahrungsbericht etc. nennen.
Ein Test soll nicht subjektiv sein.
Der Duden sagt zu "Test":

nach einer genau durchdachten Methode vorgenommener Versuch, Prüfung zur Feststellung der Eignung, der Eigenschaften, der Leistung o. Ä. einer Person oder Sache
Beispiele

ein wissenschaftlicher, klinischer, psychologischer Test
einen Test aus-, erarbeiten
Werkstoffe gründlichen Tests unterziehen


Wenn man dann auch noch die verschiedensten Spiele auf der gleichen numerischen Skala einordnet und sich wundert, dass dann immer wieder unpassende Vergleiche zwischen Spielen gezogen werden...

Vergleiche dazu Kritik im Duden:

kritische (1a) Beurteilung, Besprechung einer künstlerischen Leistung, eines Werkes (in einer Zeitung, im Rundfunk o. Ä.)
Beispiele


Wer das Wort Test im deutschsprachigen Journalismus verwendet, der muss damit Leben, dass (zumindest von einem Teil der Leser) darunter etwas möglichst objektives erwartet wird.

P.S. Sorry wegen Offtopic.

P.P.S. Im englischen wird "review" (Besprechung) verwendet. Das passt viel besser.
Langsam wird's kleinlich. Wenn wir die Definition des Dudens auseinandernehmen, bleibt folgendes auf den Videospieltest anwendbar:

Prüfung zur Feststellung der Eignung, der Eigenschaften, der Leistung o. Ä. [eines Spiels]

Das setzt nicht zwingend Objektivität voraus. Des Weiteren kann man auch argumentieren, dass sich ohnehin keine Aussage treffen lässt, ohne subjektiv zu sein. Denn schon alleine durch die Wahl, welche Aussage getroffen wird, wird irgendeine Art von Partei ergriffen. Wie die Aussage dann ausfällt, ist natürlich noch subjektiver.

Deshalb ist das, vor allem im Deutschen gelehrte, "meiner Meinung nach" etc., eigentlich oftmals unnötig. Inbesondere auch amüsant zu sehen ist, dass sich das ganze oftmals vom Deutschen ins Englische übertragt (bzw. zumindest mir in der Schule beigebracht wurde), obwohl dort die Verwendung von "in my opinion" deutlich weniger Beachtung bekommt.

Ein weites Feld ;)

/edit:

Jörg ist mir mit seinem abschließenden Post zuvorgekommen, Mist.

PfeiltastenZocker
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Re: Celeste - Test

Beitrag von PfeiltastenZocker » 22.02.2018 18:29

4P|Jan hat geschrieben:
22.02.2018 10:15
PfeiltastenZocker hat geschrieben:
21.02.2018 18:25
Wenn man allein durch das schauen in die Kommentare mehr Informationen zum Spiel bekommt, als im eigentlichen Test, muss ja schon eindeutig was schief gelaufen sein.
Nach A Hat in Time ist dass der nächste Veriss aufgrund der Tatsache dass der Autor ein zu geringes Frustkorsett besitzt
Das stimmt so nicht. Bei A Hat In Time habe ich kritisiert, dass das Spiel zu einfach ist. Frustriert haben mich dort vor allem die misslungene Kamera und schlecht platzierte/verbundene Plattformen, durch die man gerne mal unverschuldet hindurch rutscht:

"Meist ist der Schwierigkeitsgrad für fortgeschrittene Spieler dabei deutlich zu niedrig angesetzt. Hat man erst einmal verstanden, dass z.B. Gemälde gesammelt und zu den Plagegeistern gebracht werden müssen, sorgen meist nur noch die haklige Steuerung oder Kameraprobleme für eine Herausforderung."

In A Hat in Time passte einfach vieles nicht so richtig zusammen, vor allem im Vergleich zur deutlich geschliffener und professioneller wirkenden Konkurrenz wie Sklar & Plux, Yooka-Laylee und natürlich Super Mario Odyssey.

Mir ist ein schön motivierender, ausgewogener "mittlerer" Schwierigkeitsgrad lieber als diese Extreme am Ende des Spektrums wie bei Celeste oder Kirby.
Ja ich erinnere mich dass du bemängelt hast dass das Spiel zu einfach ist und dass du für gelegentliche Schwierigkeitsgradsprünge die Technik verantwortlich gemacht hast und unter einem gewissen Gesichtspunkt kann ich auch nachvollziehen dass diese weniger geschliffen als in Yooka Laylee daher kommt. Ich finde deren Auswirkung jedoch nicht so gravierend dass sie sich auf das Spielerlebnis auswirkt, da das Bewegen nach wie vor flüssig vonstatten geht und das Plattforming zu 100% funktioniert, lediglich an Ecken zum hochspringen kann man sich manchmal verkannten.

Der Grund warum ich dir dennoch ein zu geringes Frustkorsett unterstelle ist der erwähnte Baum in deinem Test, von dem du wohl mehrmals heruntergefallen bist, denn diesen hast du als Aufhänger genutzt um auf die schlechte Technik zu sprechen zu kommen. Ich glaube dass die Erlebnisse dieses Baum (dessen Erklimmen rein optional ist) letztlich weitere Aspekte des Spiels madig gemacht haben, weil man sich dann als frustrierter Spieler dazu verleiten lässt, nicht den Fehler bei sich zu suchen, sondern der "mangelhaften" Technik. Ich kenne das zeitweise auch von mir selbst.

Doch klar ist dass man ab dem Zeitpunkt im Spiel einfach gewisse Schwächen in der Kollision schon erkannt haben dürfte und man sich dessen gewahr seine Sprünge danach ausrichten kann, zumindest bei den paar Stellen wo die Schwächen in der Kollisionabfrage ein Hindernis darstellen könnten.

Die habe ich einzig beim hochlaufen des Baums auf der Wurzel festgestellt, bei allem weiteren hatte mich dann schon gewundert wie man so sehr dem Spiel beim runterfallen die Schuld geben kann, persönlich hatte ich kein Problem damit die Spitze zu erklimmen und das mehrere Male weil ich die Sprunghöhe für etwas ausnutzen wollte.
Da sollte man dann einfach in sich gehen und sich überlegen ob der Fehler nicht bei einem selbst liegt.

Ich störe mich persönlich ja nicht an die unterschiedlichen Meinungen anderer, doch 4Players hat eben einfach dieses Problem mit dem sehr vorurteilsbehafteten Wertungen und nutzt diese auch dazu so manchen Titel einen Denkzettel zu verpassen. Damit nehmt ihr eben auch Einfluss auf den internationalen Wertungsspiegel des Spiels und somit auch auf die Verkaufszahlen, demnach würde ich mir von euch als Redakteure ein Mindestmaß an Fairness wünschen.

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Raskir
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Raskir » 22.02.2018 18:41

Ultimatix hat geschrieben:
21.02.2018 16:25
Show
Nach der Fragwürdigen Wertung von A hat in Time wundert mich diese Wertung echt nicht. Aus dem Review wird man nicht wirklich schlau :Kratz:
Verleumdung von Redakteuren wird hier nicht gedudelt. Verwarnt. - gez. Oynox
Hier möchte ich kurz einen mitforisten in Schutz nehmen. In meinen Augen ist hier kein Anlass einer Verwarnung, da ich nicht erkenne dass er einen Redakteur verleumdet. "fragwürdig" ist jetzt mal echt kein starkes Wort. Und dem Review fehlt es tatsächlich an Informationsgehalt. Mir wäre es tatsächlich am liebsten wenn man den Test um ein paar Informationen hier aus dem Thread ergänzt, denn so wird man echt nicht schlau draus.

Wertung ist natürlich eine Sache, werde nie verstehen warum man das immer euch ankreidet. Aber dann müssten im Thread von sotc mindestens 15 weitere User verwarnt werden (oder dragon age inquisition, journey, the last guardian, mess effect 3, sucht euch was aus). Deshalb bitte ich um Aufhebung der Verwarnung. Und falls Zeit, mittel und Interesse besteht, bitte auch den Test ein wenig erweitern :D
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Akabei » 22.02.2018 18:48

Dir ist aber schon aufgefallen, dass der Beitrag mindestens zwei Mal editiert wurde?
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Raskir
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Raskir » 22.02.2018 19:09

Nein ist mir nicht aufgefallen. Dann will ich nichts gesagt haben. Sorry für oben dann
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Re: Celeste - Test

Beitrag von saxxon.de » 23.02.2018 01:42

30 Stunden Spielzeit in Super Meat Boy. In der Zeit hab ich die normalen Levels alle mit A+ abgeschlossen und die schwereren Varianten bis Mitte Welt 4 ebenfalls, zudem die meisten Bonuslevels durchgespielt (.. und in einem davon in 30 Minuten rund 600 Leben verloren). Insgesamt knapp 8000 mal gestorben und das Spiel ist für mich ein moderner Klassiker. Was Leveldesign sowie Spielgefühl und -rhythmus angeht kann es problemlos mit den ganz Großen des Genres aus der NES- und SNES-Zeit mithalten. Erst wenn man einen bestimmten Punkt überschritten hat, merkt man dass das Spiel darauf ausgelegt ist, dass man permanent den "Rennen"-Button gedrückt hält und nur an vorgesehenen Stellen loslässt um sein Momentum zu kontrollieren und dass jeder einzelne Level genau darauf abgestimmt ist, wie Meat Boy sich unter diesen Bedingungen bewegt, wo er landet wenn man von Punkt X abspringt, mit welcher Geschwindigkeit sich Sägeblätter bewegen und so weiter.

Was ich damit sagen will: Ich glaube, an Celeste komme ich nicht vorbei. Die Präsentation, vor allem die Farbgebung und der Soundtrack gefallen mir sehr gut und was ich bisher an Spielszenen gesehen habe sieht so aus als wäre das Leveldesign genauso bis ins Detail ausgearbeitet wie beim Fleischjungen. Dort hat man auch einfach gemerkt, dass McMillen und Refenes ihre Levels selbst sehr oft überarbeitet haben bis jeder Gegner, jedes Loch, jeder Stachel, jede Plattform und jeder Cycle von beweglichen Teilen genau dort waren wo sie hin sollten. Was ich bisher von Celeste gesehen hab, sieht vergleichbar aus und nachdem ich seit Jahren auf eine SMB-Fortsetzung gehofft hab, kriege ich hier vielleicht ein Spiel das diese Lücke füllt.

Sold.

.. und was den Schwierigkeitsgrad angeht, hat Mark Brown diese Woche ein Gamemaker's Toolkit dazu veröffentlicht, das einige sehr interessante Punkte aufgreift - unter anderem die im Test angesprochenen Optionen, z.B. die Spielgeschwindigkeit zu verlangsamen.
"The saloon doors stopped swinging /
The piano player stopped playing /
In the shadows / I could hear Archaic Spanish phrases /
The preacher stood up from his table; in his right hand he held a bible /
And in his left, the business end of a Winchester rifle"
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Oynox » 23.02.2018 11:50

Raskir hat geschrieben:
22.02.2018 19:09
Nein ist mir nicht aufgefallen. Dann will ich nichts gesagt haben. Sorry für oben dann
Sorry ebenso für die Verwirrung. Hab vergessen den Beitrag zu sperren, sodass der User den entsprechenden Teil löschen konnte. Passsiert normalerweise nicht.
saxxon.de hat geschrieben:
23.02.2018 01:42
.. und was den Schwierigkeitsgrad angeht, hat Mark Brown diese Woche ein Gamemaker's Toolkit dazu veröffentlicht, das einige sehr interessante Punkte aufgreift - unter anderem die im Test angesprochenen Optionen, z.B. die Spielgeschwindigkeit zu verlangsamen.
Hab ich auf der letzten Seite auch schon gepostet, ist aber am Ende der Seite untergegangen. Super Video, sollte man sich wirklich ansehen!

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Re: Celeste - Test

Beitrag von Ultimatix » 23.02.2018 14:09

Raskir hat geschrieben:
22.02.2018 18:41

Hier möchte ich kurz einen mitforisten in Schutz nehmen. In meinen Augen ist hier kein Anlass einer Verwarnung, da ich nicht erkenne dass er einen Redakteur verleumdet. "fragwürdig" ist jetzt mal echt kein starkes Wort. Und dem Review fehlt es tatsächlich an Informationsgehalt. Mir wäre es tatsächlich am liebsten wenn man den Test um ein paar Informationen hier aus dem Thread ergänzt, denn so wird man echt nicht schlau draus.
Ich habe in meinem Original Beitrag geschrieben das es meiner Meinung nach kein Zufall sein kann das die Wertung hier die niedrigste von allen offiziellen Kritiken ist wie man bei Metacritic sehen kann. Es ist nur eine Vermutung gewesen, nichts dramatisches. Ich habe den Beitrag dann editiert weil es falsch interpretiert wurde und es nicht meine Absicht war jemandem was negatives zu unterstellen.
Deshalb bitte ich um Aufhebung der Verwarnung.
Dafür wäre ich auch :D Aber eine Verwarnung ist eine Verwarnung und man sollte draus lernen. Die Wahrscheinlichkeit ist sowieso gegen 0 das ich mir in Zukunft noch mal eine Verwarnung einfange.
Zuletzt geändert von Ultimatix am 24.02.2018 14:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Celeste - Test

Beitrag von saxxon.de » 23.02.2018 15:27

Oynox hat geschrieben:
23.02.2018 11:50
saxxon.de hat geschrieben:
23.02.2018 01:42
.. und was den Schwierigkeitsgrad angeht, hat Mark Brown diese Woche ein Gamemaker's Toolkit dazu veröffentlicht, das einige sehr interessante Punkte aufgreift - unter anderem die im Test angesprochenen Optionen, z.B. die Spielgeschwindigkeit zu verlangsamen.
Hab ich auf der letzten Seite auch schon gepostet, ist aber am Ende der Seite untergegangen. Super Video, sollte man sich wirklich ansehen!
Generell ein sehr guter Channel, den man jedem der an Gamedesign generell interessiert ist und dessen Englisch gut genug ist um die Videos zu verstehen nur ans Herz legen kann.
"The saloon doors stopped swinging /
The piano player stopped playing /
In the shadows / I could hear Archaic Spanish phrases /
The preacher stood up from his table; in his right hand he held a bible /
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Usul » 02.03.2018 21:04

Ich hab jetzt nach 2461 Toden die B-Side von Level 7 endlich hinter mich gebracht - und da wird das Ganze schon recht absurd, wie ich finde. :D Vor allem gegen Ende, wenn auch noch ein neuer Move eingeführt wird... um den zu verinnerlichen, bin ich bestimmt so 300 Mal gestorben. ;)

Auf jeden Fall habe ich klein wenig Angst vor den C-Sides... :Hüpf:

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