Celeste - Test

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Astorek86
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Astorek86 » 21.02.2018 13:07

Usul hat geschrieben:
21.02.2018 11:55
- Der Dash ist in 45-Grad-Winkeln durchführbar - und das was für mich öfter ein Problem. Ich will z.B. nach links oben, und führe aber einen Dash nach link aus - tot. Und das mehrfach. Das hat aber eher was mit meinem Gamepad zu tun (gehabt) und auch mit fehlender Feinmotorik. Prinzipiell ist die Steuerung knackig, genau und nachvollziehbar. Oft genug muß man aber wirklich pixelgenaue akrobatische Aktionsketten durchführen, was dann die Schwierigkeit ausmacht.
Der Fairness halber muss ich auch zugeben: Ich hab Celeste auf der Switch und dafür extra (über einen Adapter) einen WiiU-Pro-Controller angeschlossen, weil ich mit dem Digikreuz des Switch-Pro-Controllers absolut nicht klarkam. Mit dem WiiU-Pro-Controller, der ein um WELTEN besseres Digikreuz hat, macht mir das Spiel verdammt viel Spaß^^. Plattformer spiele ich - wenn ich die Wahl habe - grundsätzlich mit Digikreuz statt mit Analogsticks...
Zuletzt geändert von Astorek86 am 21.02.2018 13:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Levi 
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Levi  » 21.02.2018 13:14

Noch besser sind die 8bitdo snes Controller :)

Eine echt lohnenswerte Anschaffung, wenn man häufig Spiele spielt, die ein Steuerkreuz benötigen :)
forever NYAN~~ |||||| Hihi
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Valentin K.
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Valentin K. » 21.02.2018 14:57

Also meinst du einerseits man kann die Spiele nicht vergleichen, aber andererseits, dass sie ähnlich sind ? Das ist eben das was mich stört, da Celeste auch nie unfair wird sondern es halt frustrierend sein kann wenn man wo länger nicht weiterkommt ist ja eigentlich ein Teil der Spannung des Spiels, so wie Souls nur halb so beliebt wäre wenn man ala Diablo 3 durchrushen würde. Versteh nicht warum das hier bei einem SPiel gefeiert wird und beim anderen Verteufelt weil Celeste eben auch NIE unfair ist.

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Ultimatix
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Ultimatix » 21.02.2018 16:25

Nach der Fragwürdigen Wertung von A hat in Time wundert mich diese Wertung echt nicht. Aus dem Review wird man nicht wirklich schlau :Kratz:

Verleumdung von Redakteuren wird hier nicht gedudelt. Verwarnt. - gez. Oynox
Zuletzt geändert von Ultimatix am 21.02.2018 20:53, insgesamt 2-mal geändert.

PfeiltastenZocker
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Re: Celeste - Test

Beitrag von PfeiltastenZocker » 21.02.2018 18:25

Wenn man allein durch das schauen in die Kommentare mehr Informationen zum Spiel bekommt, als im eigentlichen Test, muss ja schon eindeutig was schief gelaufen sein.
Nach A Hat in Time ist dass der nächste Veriss aufgrund der Tatsache dass der Autor ein zu geringes Frustkorsett besitzt.

Da stelle ich mir bei der Redaktion schon die Frage, warum man den selben Redakteur eigentlich noch allgemein Plattformer testen lässt, wenn sich inzwischen herausgestellt hat, dass er diesem Genre scheinbar kognitiv nicht gewachsen ist.

Da gab es noch kürzlich die Diskussion auf 4players ob Spieleredakteure gut in Videospiele sein müssen und der Konsenz war dass ein gewisses Mindestmaß erreicht sein muss damit man es fair bewerten kann.
An Herrn Wöbbekings Reaktionen in den Testberichten lässt sich sehr viel Frust herauslesen, den er scheinbar auch auf andere Aspekte der Spiele überträgt in dem er sie im selben Atemzug kleinredet.

Ich glaube nicht dass man mit einer derartigen Einstellung wirklich geeignet dazu ist Spiele wie Celeste oder A Hat in Time unvoreingenommen und Gesinnungsneutral zu werten.
Der Schwierigkeitsgrad ist gerade in diesem Spiel ein unwesentlicher Bestandteil da die Entwickler verschiedenste Hilfsmittel implementiert haben, mit dem auch ein Legastheniker durchs Spiel kommen kann. Scheinbar besaß der Redakteur zu viel Eitelkeit diese Hilfsmittel zu nutzen.

Der Amboss
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Der Amboss » 21.02.2018 18:40

Wie der Schwierigkeitsgrad des Spiels bemängelt werden kann, ist mir schon ein Rätsel. Die normalen Kapitel haben eine echt geniale lernkurve. Ganz anders als in the end is nigh. Bei dem man sofort mit ultrapräzisen Sprüngen gefordert wird. Da kann ich Frust sehr gut nachvollziehen.
Celeste würde ich aber auch Plattformneulingen empfehlen, da die Kurve stetig steigt, ohne zu krass zu werden.
Das trifft aber nicht auf die B-Sides zu. Hier eskaliert der Schwierigkeitsgrad sofort und steht in keinem Verhältnis zum Hauptspiel.
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Veldrin
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Veldrin » 22.02.2018 06:51

Usul hat geschrieben:
20.02.2018 18:59
Veldrin hat geschrieben:
20.02.2018 17:46
Also ich hab They bleed Pixels gelegentlich gespielt, aber bin noch nicht am Ende. Ist das irgendwie vergleichbar vom Schwierigkeitsgrad her?. Vom Video her würde ich sagen es ist ähnlich, außer die zeigen im Trailer nur frühe Level und das zieht noch krass an. Der Vergleich mit Super Meat Boy im Test hilft mir nicht viel, da ich das nur ganz kurz gespielt habe. Celestes Artdesign ist mal wieder im Pixellook, bin kein riesen Fan von, aber von den Farben und Komposition recht ansprechend gestaltet. Musik scheint auch gut zu sein. Kommt auf die Merkliste.
Ich habe They Bleed Pixels seinerzeit nur recht kurz angespielt, sodaß meine Erinnerung daran etwas getrübt sein mag.

Aber ich meine mich an recht größere zusammenhängende Areale zu erinnern... bei Celeste hingegen sind es wie erwähnt kleinere "Screens", meist nicht mehr als wenige Bildschirme groß.

Man könnte das Ganze auch als Puzzle-Spiel auffassen - man muß halt den richtigen Weg durch den Screen suchen und finden. Und dann meistern. :) In späteren Abschnitten und noch schlimmer dann in den B-Sides wird das immer wichtiger und steht meines Erachtens immer mehr im Fokus. Und dank der simplen Steuerung ist das auch kein Problem.

Und zumindest ich habe dadurch den Schwierigkeitsgrad eben nicht als so unmenschlich empfunden - einen ähnliches Eindruck hatte ich auch bei Cuphead: Durch die kleineren abgesteckten Bereiche entsteht zumindest bei mir nicht das Gefühl, daß der Schwierigkeitsgrad Überhand nimmt... es wirkt alles fair und machbar (selbst wenn man zig Mal an einer Stelle versagt und stirbt).
Ahja. Danke. Das klingt ja dann wirklich interessant für mich. Ein anderer schrieb hier auch es hätte eine angenehme Lernkurve, die hatte They bleed Pixels nämlich auch. Kann mir kaum vorstellen, dass es so schwer wie Eryi's Action ist. Aber das werd ich auch noch richtig angehen und bezwingen irgendwann!
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Luststrolch
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Luststrolch » 22.02.2018 07:05

Wenn es in nem Sale mal unter die 5 € Grenze fällt, schaue ich es mir evtl. an.
Zumindest der Schwierigkeitsgrad klingt interessant.

Astorek86
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Astorek86 » 22.02.2018 08:29

Der Amboss hat geschrieben:
21.02.2018 18:40
Celeste würde ich aber auch Plattformneulingen empfehlen, da die Kurve stetig steigt, ohne zu krass zu werden.
Die armen Neulinge :wink: . Aber mal ernsthaft: Ein Plattformneuling würde ich fast jedes "Mario"-Spiel von Nintendo zum Eingewöhnen geben, aber sicher nicht Celeste. Sonst ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der-/diejenige niemals wieder einen Plattformer anfasst^^.

Wer aber schon mehrmals Plattformer durchgespielt hat (egal welchen), sollte wohl auch mit Celeste seinen Spaß haben. Die Lernkurve ist (in der Mainstory) tatsächlich recht ausgewogen. An die vielen Tode gewöhnt man sich schnell, weil sie eben garkeine Konsequenzen haben außer einer (verdammt kurzen) Animation und ein Zurückssetzen der Figur ans Levelanfang (da jedes Level aus kleinen Screens besteht, ist auch das kaum frustig - fast alle Räume kann man mit perfekten Sprüngen in weniger als 15 Sekunden beenden). Wer aber nicht gut in Plattformern ist, kommt nicht umhin, fast sämtliche Collectibles (eben z.B. die Erdbeeren) überspringen zu müssen...

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4P|Jan
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Re: Celeste - Test

Beitrag von 4P|Jan » 22.02.2018 10:15

PfeiltastenZocker hat geschrieben:
21.02.2018 18:25
Wenn man allein durch das schauen in die Kommentare mehr Informationen zum Spiel bekommt, als im eigentlichen Test, muss ja schon eindeutig was schief gelaufen sein.
Nach A Hat in Time ist dass der nächste Veriss aufgrund der Tatsache dass der Autor ein zu geringes Frustkorsett besitzt
Das stimmt so nicht. Bei A Hat In Time habe ich kritisiert, dass das Spiel zu einfach ist. Frustriert haben mich dort vor allem die misslungene Kamera und schlecht platzierte/verbundene Plattformen, durch die man gerne mal unverschuldet hindurch rutscht:

"Meist ist der Schwierigkeitsgrad für fortgeschrittene Spieler dabei deutlich zu niedrig angesetzt. Hat man erst einmal verstanden, dass z.B. Gemälde gesammelt und zu den Plagegeistern gebracht werden müssen, sorgen meist nur noch die haklige Steuerung oder Kameraprobleme für eine Herausforderung."

In A Hat in Time passte einfach vieles nicht so richtig zusammen, vor allem im Vergleich zur deutlich geschliffener und professioneller wirkenden Konkurrenz wie Sklar & Plux, Yooka-Laylee und natürlich Super Mario Odyssey.

Mir ist ein schön motivierender, ausgewogener "mittlerer" Schwierigkeitsgrad lieber als diese Extreme am Ende des Spektrums wie bei Celeste oder Kirby.

Netops26
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Netops26 » 22.02.2018 11:22

4P|Jan hat geschrieben:
22.02.2018 10:15
PfeiltastenZocker hat geschrieben:
21.02.2018 18:25
Wenn man allein durch das schauen in die Kommentare mehr Informationen zum Spiel bekommt, als im eigentlichen Test, muss ja schon eindeutig was schief gelaufen sein.
Nach A Hat in Time ist dass der nächste Veriss aufgrund der Tatsache dass der Autor ein zu geringes Frustkorsett besitzt
Das stimmt so nicht. Bei A Hat In Time habe ich kritisiert, dass das Spiel zu einfach ist. Frustriert haben mich dort vor allem die misslungene Kamera und schlecht platzierte/verbundene Plattformen, durch die man gerne mal unverschuldet hindurch rutscht:

"Meist ist der Schwierigkeitsgrad für fortgeschrittene Spieler dabei deutlich zu niedrig angesetzt. Hat man erst einmal verstanden, dass z.B. Gemälde gesammelt und zu den Plagegeistern gebracht werden müssen, sorgen meist nur noch die haklige Steuerung oder Kameraprobleme für eine Herausforderung."

In A Hat in Time passte einfach vieles nicht so richtig zusammen, vor allem im Vergleich zur deutlich geschliffener und professioneller wirkenden Konkurrenz wie Sklar & Plux, Yooka-Laylee und natürlich Super Mario Odyssey.

Mir ist ein schön motivierender, ausgewogener "mittlerer" Schwierigkeitsgrad lieber als diese Extreme am Ende des Spektrums wie bei Celeste oder Kirby.
Dann habe ich aber ebenfalls den Eindruck das du der falsche Tester für diese Art von Spiel bist. Habe das Spiel mittlerweile durch und kann die positiven Tests absolut nachvollziehen. Ich schließe mich den Kommentaren hier an.

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Oynox
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Oynox » 22.02.2018 11:28

Der Test zeigt schön, dass Tests etwas sehr subjektives sind. Ich persönlich fand die Anspielungen an Popkultur eher amüsant als peinlich. Ich finde auch, dass sich der Test an sich gar nicht so negativ liest. Nur das Fazit und die numerische Wertung reduzieren das Spiel auf den Schwierigkeitsgrad.

Achja, auch bzgl. des Assist Modes kann man sich streiten. Ich finde ihn sehr löblich, inbesondere dass man recht gut abstimmen kann, was man denn einfacher haben will. Spielgeschwindigkeit um 10-20% herunterzudrehen sollte nicht allzuviel des Designs ändern. Wenn man unendlich Sprints aktiviert und es nicht schamlos ausnutzt, kann man sich in kniffligen Momenten vielleicht mal retten.

Hinsichtlich der Implementierung kann man aber nur Kudos geben. Zu viele Spiele vernachlässigen es, Spieler aller Fähigkeitslevel zu beachten.

Passend dazu, wer der englischen Sprache mächtig ist, Mark Brown von Game Maker's Toolkit hat dazu passend ein Video Essay veröffentlicht:

What makes Celeste's Assist mode special

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Raskir
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Raskir » 22.02.2018 12:06

4P|Jan hat geschrieben:
22.02.2018 10:15
PfeiltastenZocker hat geschrieben:
21.02.2018 18:25
Wenn man allein durch das schauen in die Kommentare mehr Informationen zum Spiel bekommt, als im eigentlichen Test, muss ja schon eindeutig was schief gelaufen sein.
Nach A Hat in Time ist dass der nächste Veriss aufgrund der Tatsache dass der Autor ein zu geringes Frustkorsett besitzt
Das stimmt so nicht. Bei A Hat In Time habe ich kritisiert, dass das Spiel zu einfach ist. Frustriert haben mich dort vor allem die misslungene Kamera und schlecht platzierte/verbundene Plattformen, durch die man gerne mal unverschuldet hindurch rutscht:

"Meist ist der Schwierigkeitsgrad für fortgeschrittene Spieler dabei deutlich zu niedrig angesetzt. Hat man erst einmal verstanden, dass z.B. Gemälde gesammelt und zu den Plagegeistern gebracht werden müssen, sorgen meist nur noch die haklige Steuerung oder Kameraprobleme für eine Herausforderung."

In A Hat in Time passte einfach vieles nicht so richtig zusammen, vor allem im Vergleich zur deutlich geschliffener und professioneller wirkenden Konkurrenz wie Sklar & Plux, Yooka-Laylee und natürlich Super Mario Odyssey.

Mir ist ein schön motivierender, ausgewogener "mittlerer" Schwierigkeitsgrad lieber als diese Extreme am Ende des Spektrums wie bei Celeste oder Kirby.
Ich spreche hier nur für mich, aber ich bin halt echt nur inhaltlich vom Test hier enttäuscht. Habe ich auch schon geschrieben, und mir ist egal welche Wertung am Ende bei rauskommt, solange ich rauslesen kann ob das Spiel für mich was ist. Das klappt hier meistens ganz gut, aber hier mal überhaupt nicht. Keine Chance. Ohne die Kommentare wüsste ich fast nichts über das Spiel. Also sorry, aber der Test ist einfach schwach, da null informativ.
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Krulemuk
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Krulemuk » 22.02.2018 12:13

Oynox hat geschrieben:
22.02.2018 11:28
Der Test zeigt schön, dass Tests etwas sehr subjektives sind.
So ist es! Offensichtlich muss man das immer wieder erwähnen. Hier muss man den Tester auch einfach mal in Schutz nehmen gegen die teils heftige Kritik.

Viele gehen offenbar davon aus, dass jedes Spiel eine in sich innewohnende Eigenschaft hat, die sich Qualität nennt und die man "objektiv bewerten" kann. In einer Kunstform wie dem Medium Videospiel! Und "objektiv" ist dann selbstverständlich besonders nahe an der eigenen, persönlichen Einschätzung. Das ist Bullshit und führt immer wieder zu Missverständnissen. Der Begriff "Test", der sich hierzulande etabliert hat, verschärft diese Annahme häufig noch, weswegen dieser Gedanke im deutschsprachigen Raum besonders vehement vertreten wird.

Ein "Test" ist letztlich nichts anderes als ein gut begründeter, subjektiver Erfahrungsbericht eines Spielejournalisten. Dieser kann sich mit der eigenen Spielerfahrung decken - muss es aber nicht. Häufig interessiert gerade das persönliche Erlebnis des einzelnen Autors. Andererseits ist es manchmal sicherlich von Vorteil, einen solchen Bericht aus einer möglichst neutralen Perspektive zu verfassen, subjektiv bleibt eine Einschätzung aber auch in diesem Fall.

Der Test zu Celeste ist in seiner (scheinbaren) Negativität einfach authentisch und daher auch für mich, der bezüglich dieses Spiels eine andere Meinung vertritt, wertvoll.

Hätte man bestimmte Eigenschaften zu dem Spiel noch besser innerhalb des Artikels thematisieren können? Sicher. Das kann man immer. Man hätte sicherlich 20 Seiten oder mehr schreiben können. Ich nehme aber an, dass auch die Zeit eines Spielejournalisten begrenzt ist und die verschiedenen Projekte letztlich unterschiedlich priorisiert werden müssen. Celeste ist ein kleinerer Indi-Titel und da wird in den Artikel evtl weniger Zeit investiert als in einen etwaigen Test von TLOU2. Das ist sicherlich schade, aber irgendwie auch nachvollziehbar. Trotzdem kann man an diesem Punkt Kritik durchaus anbringen, nicht aber an der Bewertung des Spiels ansich.

Generell würde ich einfach zu ein wenig mehr Gelassenheit raten, wenn das eigene Lieblingsspiel evtl mal nicht den gewünschten Beifall erhält. Meinungen sind unterschiedlich. Punkt.

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Levi 
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Re: Celeste - Test

Beitrag von Levi  » 22.02.2018 13:33

Finde das Wort "gut" in deinem Beitrag. Lies dir wirklich nochmal einige der Kritiker hier durch, geh nochmal in dich hinein und frage dich dann, ob du zum einen den Tester verteidigen musst und ob du den sinnigen Kritikern hier gerecht wirst....

(irgendwelche dummen trollposts solltest du ignorieren)
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