Kingdom Come: Deliverance - Test

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Miep_Miep
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von Miep_Miep » 24.02.2018 17:08

Hab mal gelesen, dass die Entwickler sich für die Ego Perspektive entschieden haben weil man sich als Spieler so am besten mit Heinrich identifizieren kann. Ich war anfangs etwas abgeschreckt von der First Person, aber man gewöhnt sich schnell daran und mir gefällt es recht gut.
War never changes

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JunkieXXL
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von JunkieXXL » 25.02.2018 02:32

Miieep hat geschrieben:
24.02.2018 17:08
Hab mal gelesen, dass die Entwickler sich für die Ego Perspektive entschieden haben weil man sich als Spieler so am besten mit Heinrich identifizieren kann. Ich war anfangs etwas abgeschreckt von der First Person, aber man gewöhnt sich schnell daran und mir gefällt es recht gut.
Wenn es so ist, ist es doch am Schönsten. Hab auch schon oft was widerwillig ausprobiert und am Ende sogar geliebt.

shuffleharddietrying
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von shuffleharddietrying » 25.02.2018 13:43

JunkieXXL hat geschrieben:
25.02.2018 02:32
Miieep hat geschrieben:
24.02.2018 17:08
Hab mal gelesen, dass die Entwickler sich für die Ego Perspektive entschieden haben weil man sich als Spieler so am besten mit Heinrich identifizieren kann. Ich war anfangs etwas abgeschreckt von der First Person, aber man gewöhnt sich schnell daran und mir gefällt es recht gut.
Wenn es so ist, ist es doch am Schönsten. Hab auch schon oft was widerwillig ausprobiert und am Ende sogar geliebt.
an sich ja auch absolut in Ordnung, Skyrim war ja auch eher ein 1stPerson Spiel. Nur hin und wieder würde ich gerne in 3rd Person wechseln, um meine Ausrüstung zu bewundern.

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Nuracus
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von Nuracus » 25.02.2018 22:04

shuffleharddietrying hat geschrieben:
25.02.2018 13:43
JunkieXXL hat geschrieben:
25.02.2018 02:32
Miieep hat geschrieben:
24.02.2018 17:08
Hab mal gelesen, dass die Entwickler sich für die Ego Perspektive entschieden haben weil man sich als Spieler so am besten mit Heinrich identifizieren kann. Ich war anfangs etwas abgeschreckt von der First Person, aber man gewöhnt sich schnell daran und mir gefällt es recht gut.
Wenn es so ist, ist es doch am Schönsten. Hab auch schon oft was widerwillig ausprobiert und am Ende sogar geliebt.
an sich ja auch absolut in Ordnung, Skyrim war ja auch eher ein 1stPerson Spiel. Nur hin und wieder würde ich gerne in 3rd Person wechseln, um meine Ausrüstung zu bewundern.
Sieht man die nicht, wenn man ins Inventar wechselt?

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SchizoPhlegmaticMarmot
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von SchizoPhlegmaticMarmot » 26.02.2018 10:48

Nuracus hat geschrieben:
25.02.2018 22:04
shuffleharddietrying hat geschrieben:
25.02.2018 13:43
JunkieXXL hat geschrieben:
25.02.2018 02:32


Wenn es so ist, ist es doch am Schönsten. Hab auch schon oft was widerwillig ausprobiert und am Ende sogar geliebt.
an sich ja auch absolut in Ordnung, Skyrim war ja auch eher ein 1stPerson Spiel. Nur hin und wieder würde ich gerne in 3rd Person wechseln, um meine Ausrüstung zu bewundern.
Sieht man die nicht, wenn man ins Inventar wechselt?
Ja sieht man. Sieht man auch in den NPC-Gesprächen ;)

basti_69
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von basti_69 » 02.03.2018 21:07

Das Spiel kann einen echt zum Wahnsinn treiben. Ich spiele es auf einem recht potenten Rechner, also die Performance ist bei mir ok. Hab allerdings jede Menge Quest-Bugs und Savegame-crashes. Trozdem hab ich Heinrich mehr ins Herz geschlossen als den Hexer in all seinen drei Abenteuern. Man merkt dem Spiel einfach seine wechselvolle Entwicklungsgeschichte an. Ich nehme an, man hat echt mit der Cry-Engine zu kämpfen gehabt. Die Welt ist wirklich klasse. Die schönen Wälder, die realistischen Burgen, die klasse gestalteten Kirchen, alles wirklich sehr stimmungsvoll. Ich finde auch das Kampfsystem gut. Man muss nicht nur den Charakter skillen, sondern auch sich selbst und dann geht es einem leicht von der Hand (auch mit der Maus). Warhorse hat glaube viel Zeit damit verbracht eine tolle Welt zu schaffen und das eigentliche Spiel dabei vergessen. Das Wettersystem is fürn Arsch (habe ständig Regen und Sonne gleichzeitig), viel Charakter-Recycling, Wegfindung der NPC's sehr sinnlos. bestimmte Trigger lösen einfach nicht aus, Kollosionsabfrage fürn Arsch (sieht manchmal richtig schlecht aus), keine Kinder im Spiel (warum auch immer), Die Reaktionen der NPC's passen auch öftes garnicht, die Lippen-synchro ist peinlich und wie gesagt, das am nächsten Tag dein letztes Savgame noch geht, ist nicht gesichert.
Trozdem muss ich hier eine Lanze für das Spiel brechen, weil es eigentlich das Spiel ist, welches ich mir immer gewünscht habe. Eine Mittelalterwelt im historischen Setting ohne Hokuspokus ist einfach klasse. Ich hoffe, dass Warhorse mit kommenden Patches noch viel von den Problemen ausmerzen kann. Ich meine damit nichtmal das viel kritisierte Speichersytem oder das Schlösserknacken, das ist für mich beides in Ordnung und macht meiner Meinung nach auch Sinn, sondern wirklich einfach nur die Qualität. Bei ordentlichem komerzielem Erforg wird der nächste Teil sicher deutlich besser und viellecht kommen auch größere Hersteller auch mal auf den Trichter, dass es für sowas einen Markt gibt. Übrigens finde ich die sinnlosen political correctness Vorwürfe gegen das Spiel mehr als peinlich. Es gab keine schwarzen Menschen 1403 in Böhmen! Punkt! Und Frauen kommen im Spiel wahrscheinlich sogar noch besser weg es damals war.

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SchizoPhlegmaticMarmot
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von SchizoPhlegmaticMarmot » 03.03.2018 07:41

basti_69 hat geschrieben:
02.03.2018 21:07
Trozdem hab ich Heinrich mehr ins Herz geschlossen als den Hexer in all seinen drei Abenteuern.
Wirklich? Okay da geht es um individuelle Vorzüge und Geschmäcker. Rein objektiv gesehen ist Geralt facettenreicher und besitzt eindeutig mehr Tiefgang. Bei Geralt verschwimmt das typische, charakterliche Schwarz/Weiss in differente Grauzonen. Heinrich ist doch eher der typische, langweilige 08/15 Charakter der so schon tausendfach in Spielen verwurstelt wurde.

Versteh mich nicht falsch, ich finde das KCD in seiner Gesamtheit ein wirklich sehr gutes RPG ist. Aber gerade der zu spielende Hauptcharakter in KCD ist dann doch eher Standard, was man von Geralt keineswegs behaupten kann :wink: Und gerade die tollen und vielen erinnerungswürdigen Charaktere (Inklusive beide Addons) haben Witcher 3 doch erst so gut gemacht. Da schwächelt KCD enorm und legt den ein oder anderen anfangs interessanten Charakter einfach abrupt zur Seite!

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LePie
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von LePie » 03.03.2018 15:07

Miieep hat geschrieben:
24.02.2018 17:08
Hab mal gelesen, dass die Entwickler sich für die Ego Perspektive entschieden haben weil man sich als Spieler so am besten mit Heinrich identifizieren kann. Ich war anfangs etwas abgeschreckt von der First Person, aber man gewöhnt sich schnell daran und mir gefällt es recht gut.
Den Entwicklern war es darüber hinaus auch wichtig, die Funktionsweise von Helmvisieren glaubhaft umzusetzen, d.h. besserer Schutz aber auch geringeres Sichtfeld bei heruntergelassenem Visier. Das geht in der Form halt nur in der Egoperspektive.
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shuffleharddietrying
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von shuffleharddietrying » 04.03.2018 13:31

SchizoPhlegmaticMarmot hat geschrieben:
03.03.2018 07:41
basti_69 hat geschrieben:
02.03.2018 21:07
Trozdem hab ich Heinrich mehr ins Herz geschlossen als den Hexer in all seinen drei Abenteuern.
Wirklich? Okay da geht es um individuelle Vorzüge und Geschmäcker. Rein objektiv gesehen ist Geralt facettenreicher und besitzt eindeutig mehr Tiefgang. Bei Geralt verschwimmt das typische, charakterliche Schwarz/Weiss in differente Grauzonen. Heinrich ist doch eher der typische, langweilige 08/15 Charakter der so schon tausendfach in Spielen verwurstelt wurde.

Versteh mich nicht falsch, ich finde das KCD in seiner Gesamtheit ein wirklich sehr gutes RPG ist. Aber gerade der zu spielende Hauptcharakter in KCD ist dann doch eher Standard, was man von Geralt keineswegs behaupten kann :wink: Und gerade die tollen und vielen erinnerungswürdigen Charaktere (Inklusive beide Addons) haben Witcher 3 doch erst so gut gemacht. Da schwächelt KCD enorm und legt den ein oder anderen anfangs interessanten Charakter einfach abrupt zur Seite!
Ich denke ein Fantasy Setting erlaubt eben viel mehr Freiheiten in der Charakterkreation, KDC soll ja relativ glaubwürdig wirken und Heinrich startet da nunmal als Bauerntölpel.

shuffleharddietrying
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von shuffleharddietrying » 04.03.2018 13:33

basti_69 hat geschrieben:
02.03.2018 21:07
Das Spiel kann einen echt zum Wahnsinn treiben. Ich spiele es auf einem recht potenten Rechner, also die Performance ist bei mir ok. Hab allerdings jede Menge Quest-Bugs und Savegame-crashes.
Das ist schade, ich meine mein Rechner ist auch recht okay. Und ich hatte bislang bei 35 std Spielzeit 2 normale Crashes und keinen einzigen Questfehler.

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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von shuffleharddietrying » 04.03.2018 13:38

Ich bin mittlerweile im Endgame und muss sagen, davor sicherlich ne gute 8.5/10. Allerdings offenbaren die letzten Quests eklatante Schwächen im Kampfsystem. Um genauer zu sein, das Kampfsystem ist im jetzigen Stadium nicht für Massenkämpfe geeignet, ebenso wenig die KI. Irgendwie schade, dann hier geht eine menge Glaubwürdigkeit flöten und ich hatte mich eigentlich die ganze Zeit darauf gefreut.
Gerade im Bezug zu anderen RPGs ist es auch schwierig sonderlich aufregendes EndgameContent bereitzustellen, da man Fantasygegner wie Drachen und riesige Monster nicht benutzen kann.
Mittlerweile platzen so ziemlich alle Gegner sobald ich sie berühre.

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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von shuffleharddietrying » 04.03.2018 13:41

SchizoPhlegmaticMarmot hat geschrieben:
26.02.2018 10:48
Nuracus hat geschrieben:
25.02.2018 22:04
shuffleharddietrying hat geschrieben:
25.02.2018 13:43


an sich ja auch absolut in Ordnung, Skyrim war ja auch eher ein 1stPerson Spiel. Nur hin und wieder würde ich gerne in 3rd Person wechseln, um meine Ausrüstung zu bewundern.
Sieht man die nicht, wenn man ins Inventar wechselt?
Ja sieht man. Sieht man auch in den NPC-Gesprächen ;)
Klar, aber kein Vergleich zu Skyrims Freezoom-360-view Funktion.

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Randall Flagg78
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von Randall Flagg78 » 04.03.2018 20:38

Ich wollte es mir unbedingt holen, denn ich warte nun auch schon länger auf ein anständiges RPG. Aber ich warte mal lieber noch ein paar Wochen und ein paar Patches ab.
Was ich so gelesen habe, hab ich richtig Bock auf das Spiel. Ist schwer zu warten, aber wenn dann möchte ich es in gut genießen.

wegweiser2003
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von wegweiser2003 » 05.03.2018 21:01

Binky. Na, wer hätte das gedacht. Nicht günstig, aber durch ein wenig Schlossknacken (es ist simpel am PC) und die einheimischen Wegelagerer hat es genug loot, ein mehr als gutes Leben zu führen. Nachdem das Spiel zu Beginn zeigt, das man selbst nichts hat oder gar kann, aber zugleich trotzdem nicht zu den ärmsten und unfähigsten zu gehören, ist mit etwas Geschick die erste Kettenrüstung fix gekauft (oder gestohlen, mit cooldown-timer, sonst wird die nächste Wache unfreundlich). Das Ding scheppert natürlich und wiegt nicht wenig, Groschennachschubtechnisch ist also für Diebstähle ohne folgendes Massaker Umziehen angesagt. Und man kann, egal wo, auf das Inventar seines, sofern vorhandenen, Pferdes zugreifen. Diese Funktion ist unrealistisch, aber missen mag man sie nicht. Binky, was schön. Nun noch den Preis ein wenig runterhandeln ...

Erfreut über den Kauf geht es auf zum nächsten Dorf, der Nachmittag naht und am Abend hat es Termine. Auf einem Hügel verweilt man ein wenig, wie schön ist die Landschaft anzuschauen! Links am Waldrand hüpfen einige Rehe, es hat noch Zeit .... man erlegt Rehe tatsächlich am besten, indem man sie spurtend einholt und mit dem Speer killt. Fleisch und Fell geben Gold, die Stadtwache verlangt jedoch Gold, wenn sie die Wilderei mitbekommt. Gut, das es Satteltaschen hat. Vermute, mein Gaul ist bissig, er entgeht jeder Kontrolle. Missen mag man es nicht.

Am Bach kurz vor dem Dorf lauern noch zwei Halunken, mach ich beide direkt platt, aus dem Hinterhalt bisserl am Bogen üben, einfach weiter reiten? Aus dem Wald stürmen drei Kumaren (die Invasoren im Spiel quasi) und prügeln auf die Wegelagerer. Ich reite weiter ...

Manches erledigt man verdreckt, blutbesudelt, für den Abend scheint aber ein wenig Sauberkeit angebracht, wofür hat man per Skill kostenlosen Badehausbesuch? Der beim Rehfang gebrochene Fussknöchel wird auch direkt mitgeheilt, für mehr ist grad keine Zeit, die Taverne ruft.

Ein wenig Zeit zum Würfeln bleibt noch, nettes Spielchen mit zumindest bisher keiner sonderlichen Gewinnmarge, und danach treffe ich den Pfarrer. Oh weia.

...und wieder sind ein oder zwei Stunden vorbei, so viele 1A Quests, alle mit Sprachausgabe, wenn auch teils mieser LIPPENsynchro (motzen auf hohem Niveau), so wunderschöne Animationen, Landschaften, teils richtig traurig, teils saulustig.
Bei bisher 68 Stunden hatte ich eine verbugte Quest und drei Abstürze. Es gibt allerlei Grafikproblemchen, das Balancing ist auch optimierbar, aber es wird ja tüchtig dran gearbeitet. Und dank Modcommunity findet man auch allerlei Helferlein - die savemod zum Beispiel, missen mag man die nicht. aufkeinenfall!

Jeder, der ein wenig Zeit übrig hat und RPs mag, sollte zugreifen. Ich konnte seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr so fein in ein Spiel eintauchen. Gothic 2 grenzt an Ewig, oder? :)

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oppenheimer
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Re: Kingdom Come: Deliverance - Test

Beitrag von oppenheimer » 05.03.2018 23:04

shuffleharddietrying hat geschrieben:
04.03.2018 13:38
(...) das Kampfsystem ist im jetzigen Stadium nicht für Massenkämpfe geeignet, ebenso wenig die KI.
Die KI scheint mir für gar nichts geeignet. Sie gehört zu den stupidesten, die ich je bestaunen durfte und ich fürchte, sie ist mit zunehmender Spielzeit tatsächlich zusehends immer dämlicher geworden.
Ich hab jetzt an allen Ecken und Enden NPCs, die an Wänden oder sonstigen Hindernissen hängenbleiben und so lange dort gegenlaufen, bis sie sich da durchglitchen, selbst durch massive Burgmauern.

Die Gegner sind gar noch dümmer. Sobald ich im Kampf meinen Bogen zücke und sie beschieße, stecken sie oftmals ihre Waffen weg und lassen sich fortan bereitwillig aus 10m Entfernung kaputt cheesen. Eine Reaktion wie: "Hä? Wo kam das her?" ist dabei noch das höchste der Gefühle.

Beim ersten Massenkampf flankierte ich eine beachtliche Feindgruppe und freute mich auf Gehacktes im großen Stil, allerdings entpuppten sich diese Feinde lediglich als "Dekoration" ohne jegliche Hitbox. WTF?!


Richtig ärgerlich ist allerdings dieses riesige Minenfeld aus möglichen gamebreakern und plotstoppern.
Grundgütiger... man kann hier durchaus förmlich das äußerst fragile Gebilde der Spiellogik ächzen und knirschen hören und sich bei jeder Aktion fragen, ob man sich jetzt möglicherweise unbewusst wieder ne Quest zerschossen hat.
Ein paar kann ich wegen kaputter trigger oder whatever nicht beenden. Einige Male musste ich laden und auf Glück hoffen. Für diverse Quests wurde die Belohnung nicht ausgehändigt, trotz zweimaligen Versuchs mit unterschiedlichen Lösungswegen.

Das hätte so auf keinen Fall durchgewunken werden dürfen! Dagegen waren Vampire Bloodlines, Gothic 3 und Skyrim zu release polierte Qualitätsprodukte.

Als Schadensbegrenzung kann man das natürlich noch patchen, aber damit ist es nicht getan. Da liegt noch viel mehr im Argen.

Die ganze Balance ist völlig im Arsch. Z.B. habe ich noch keine der Schatzsuchen gemacht und noch keine Zeit mit den "Aktivitäten", welche die Klasse der Skyrim'schen Radiant-Quests besitzen, verplempert, dennoch BADE ich in Schotter. Trotz mehrfach durch bugs verweigerte Questbelohnungen.

Zum Kotzen angesichts des wirklich verdammt großen Potentials. Landschaft und Atmosphäre sind derart gut, dass ich fast über den, seien wir ehrlich, mangelhaften Kern hinwegsehen kann.
Man stelle sich vor, was hierbei herausgekommen wäre, wenn das Ding noch ein Jahr im Studio gereift wäre.

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