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Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 16:33
von 4P|BOT2
Vor etwa drei Jahren hat Monolith (F.E.A.R., Shogo) mit Mittelerde: Mordors Schatten einen unterhaltsamen sowie erzählerisch einzigartigen Abstecher in die Welt von Gandalf, Frodo und Sauron abgeliefert. Mit dem so genannten „Nemesis“-System als Grundlage wurden spannende sowie für jeden Spieler unterschiedliche Konflikte und Situationen inszeniert. Mit der Fortsetzung möchte man in je...
Hier geht es zum gesamten Bericht:
Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 16:52
von johndoe711686
XCOM 2 WOTC nutzt doch sehr wohl die Nemesis Mechanik. Oder zählt das nicht?
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:00
von Spielosoph
Wie Jim Sterling schon tausendmal sagte: Microtransactions sind NIE freiwillig. Sie kosten immer mindestens Selbstkontrolle.
Und wenn sie komplett unnötig wären würde sie niemand kaufen, also wird das Spieldesign schon dahingehend "getweakt".
Glücksspielartige Anreize in Spielen für Minderjährige. Das wäre doch mal eine Daseinsberechtigung für die USK. Solche Praktiken sofort mit Ab 18 zu bestrafen. Dann würden die Publisher das nicht immer weiter pushen. Weil mal im Ernst, das wird ja immer mehr und immer dreister.
Pfui
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:03
von Stalkingwolf
Meine Liste der Spiele die ich eigentlich kaufen wollte wird immer kleiner und kleiner.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:13
von matzab83
Der Test bestätigt mich darin, das Spiel gekauft zu haben. All das, was ich am ersten Teil mochte, ist wieder drin (und mehr davon).
Ich freu mich schon auf meinen Feierabend.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:14
von DeathHuman
Stalkingwolf hat geschrieben: ↑10.10.2017 17:03
Meine Liste der Spiele die ich eigentlich kaufen wollte wird immer kleiner und kleiner.
Dito.
Der erste Teil war schon nur unteres Mittelmaß. Wenn der hier geringfügig besser ist, dann wird das wieder ein 15€ Gebrauchtkauf.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:19
von EllieJoel
und wer sollte WB dran hindern irgendwie per Patches am Spiel zu drehen nachdem die Tests draußen sind um mehr Lootboxes unters Volk zu bringen ? Naja spiel hat mich sowieso 0 interessiert der erste Teil war so langweilig und schlecht .. Nach 10 Minuten hat man alles gesehen und dann durfte man den selben Müll immer und immer wieder wiederholen also nein danke :wink: Und Freiwillig ja so ein Quatsch es stört selbst wenn man sie nicht kauft man wird in eine Free2Play economy reingezogen in einen Vollpreisspiel was soll daran Freiwillig sein ? Oder kann ich es komplett abschalten und muss diesen hässlichen Ork mit seinen Boxes nie sehen wenn ich nicht will ? Schade das man sich bei 4P wohl nicht traut härter gegen diese Gambling Boxes vor Gericht zieht und noch verharmlost.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:27
von cM0
Ist auch von meiner Wunschliste gestrichen, allerdings eher auf Grund der DLC-Politik als auf Grund der Microtransactions. Letztere sind zwar auch nicht schön, aber den Tod eines Mitarbeiters auszuschlachten und damit Kohle zu verdienen (die je nach Region teils gespendet wird, oder eben nicht), hält mich klar vom Kauf ab. Auch nicht für 5€ in 3 Jahren oder so. Ich weiß, mittlerweile sind sie zurückgerudert aber allein die Idee ist verachtenswert.
Ist schade da ich den ersten Teil durchaus mochte, aber gibt ja wirklich genug andere Spiele.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:36
von Todesglubsch
EllieJoel hat geschrieben: ↑10.10.2017 17:19
und wer sollte WB dran hindern irgendwie per Patches am Spiel zu drehen nachdem die Tests draußen sind um mehr Lootboxes unters Volk zu bringen ?
Unter normalen Umständen würde ich sowas als Verschwörungstheorie abtun ... aber bei WB mach ich mal ne Ausnahme

Viel interessanter finde ich übrigens die Frage, ob die Presse die Lootboxen überhaupt erwähnt hätten, wenn es vorher kein Shitstürmchen deswegen gegeben hätte.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:43
von _Semper_
ich würde mir wünschen, wenn mikrotransaktionen als das dargestellt werden würden, was sie wirklich sind: gezielt für die psyche des menschen entwickelte reizbefriedigungen, um potentiell empfänglichen naturen den letzten cent aus der tasche zu reißen. das gehört kritisch angesprochen und sollte sich in der bewertung niederschlagen. vor allem gehört es altersgerecht eingestuft und es sollte auf der packung sichtbar darauf hingewiesen werden müssen.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:44
von EllieJoel
Todesglubsch hat geschrieben: ↑10.10.2017 17:36
EllieJoel hat geschrieben: ↑10.10.2017 17:19
und wer sollte WB dran hindern irgendwie per Patches am Spiel zu drehen nachdem die Tests draußen sind um mehr Lootboxes unters Volk zu bringen ?
Unter normalen Umständen würde ich sowas als Verschwörungstheorie abtun ... aber bei WB mach ich mal ne Ausnahme

Viel interessanter finde ich übrigens die Frage, ob die Presse die Lootboxen überhaupt erwähnt hätten, wenn es vorher kein Shitstürmchen deswegen gegeben hätte.
Ehrlich ? Bei all den was diese Industrie schon abgezogen hat ? Da kommt mir das aber nicht sehr abwegig vor warum auch ? Wird doch dauernd an irgendwelchen Dropraten und Schwierigkeit gedreht in anderen spielen natürlich kommuniziert man das nicht so das macht man still und leise. Davon abgesehen das es eh total undurchsichtig ist wie genau die Dropraten etc in diesen Lootboxes sind wenn man unbedingt etwas haben will kann man es nicht einfach kaufen sondern muss Lotto spielen mit Echtgeld oder sich dumm und dämlich grinden und das in einen Vollpreisspiel + Season Pass. Jim Sterling hat auch schon genau davor gewarnt im Deus Ex Mankind Divided Video das sowas bald passieren könnte.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:51
von sourcOr
_Semper_ hat geschrieben: ↑10.10.2017 17:43
ich würde mir wünschen, wenn mikrotransaktionen als das dargestellt werden würden, was sie wirklich sind: gezielt für die psyche des menschen entwickelte reizbefriedigungen, um potentiell empfänglichen naturen den letzten cent aus der tasche zu reißen. das gehört kritisch angesprochen und sollte sich in der bewertung niederschlagen. vor allem gehört es altersgerecht eingestuft und es sollte auf der packung sichtbar darauf hingewiesen werden müssen.
Man könnte jetzt argumentieren, dass das auch auf MMORPGs mit Abogebühren zuträfe, zumindest so wie dus beschreibst.
Abseits davon, dass Loot Boxes durchaus als Glücksspiel durchgehen könnten, stellt sich aber natürlich die Frage, ob das Spielgeschehen durch das Zeug negativ beeinflusst wird. Wenn der Grind ohne Kreditkarte zu hart wird, dann muss sich das natürlich auf die Wertung niederschlagen.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:55
von Flojoe
10€ GOTY für mich und ich hoffe es wird schon fleißig an Geld/Gold Cheats gearbeitet.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 17:59
von die-wc-ente
Glücksspielartige Anreize in Spielen für Minderjährige. Das wäre doch mal eine Daseinsberechtigung für die USK. Solche Praktiken sofort mit Ab 18 zu bestrafen.
Und das bringt was?
Die fsk 16 & 18 Spiele sind voll mit kleinen Kiddys.
In Spielen wo häufig Headsets verwendet werden kommt man sich mitunter vor wie im Kindergarten.
Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test
Verfasst: 10.10.2017 18:07
von 4lpak4
masterofmuppets hat geschrieben: ↑10.10.2017 17:00
Wie Jim Sterling schon tausendmal sagte: Microtransactions sind NIE freiwillig. Sie kosten immer mindestens Selbstkontrolle.
Und wenn sie komplett unnötig wären würde sie niemand kaufen, also wird das Spieldesign schon dahingehend "getweakt".
Glücksspielartige Anreize in Spielen für Minderjährige. Das wäre doch mal eine Daseinsberechtigung für die USK. Solche Praktiken sofort mit Ab 18 zu bestrafen. Dann würden die Publisher das nicht immer weiter pushen. Weil mal im Ernst, das wird ja immer mehr und immer dreister.
Pfui
Ich bin zur Zeit krank und habe daher nicht viel (sinnvolles) zu tun, daher juckt es mich schon in den Fingern mal bei der USK und anderen Stellen mal nachzufragen ob das überhaupt mit deutschen Gesetzen 100% konform geht.