Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

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Flextastic
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von Flextastic » 11.10.2017 14:00

4lpak4 hat geschrieben:
11.10.2017 10:56
So Leute, ich hatte gestern TATSÄCHLICH mal die USK kontaktiert und sogar schon eine Antwort bekommen.
Leider sieht man das nicht ganz so wie wir:
vielen Dank für Ihre Mail und das Interesse!

„Glücksspiel“ ist ein relativ komplexes Thema, das in Deutschland strenger Regulierung unterliegt. Glücks- und Gewinnspielelemente (im Internet) werden in Deutschland bisher prinzipiell nicht im Rahmen einer Jugendschutzvorgabe geregelt, sondern durch den Glücksspiel-Staatsvertrag (GlüStV) und den Rundfunkstaatsvertrag (RStV) reguliert. Als Glücksspiel gelten nur solche Spiele, bei denen der Spieler gegen ein Entgelt eine Gewinnchance erwirbt und der Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Die von Ihnen angesprochenen Lootboxen, einarmige Banditen oder ähnliche Gewinnspiel-Modelle, die gegen eine Entgelt ein zufällig generiertes Item vergeben, gelten nach üblicher Auffassung bisher nicht als Glücksspiel. Eine Gewinnausschüttung im gesetzlichen Sinne des „Glücksspiels“ ist bei den meisten Spielen unwahrscheinlich, entscheidend bei dieser Definition ist, ob man Geld gewinnen kann - nicht ob man etwas einsetzt, was man ohnehin nicht wiederzurücktauschen kann. Die zufällige Auswahl von Gegenständen (auch nach dem Kauf einer Loot-Box) entspricht im Wesentlichen Spiel- und Geschäftsmodellen, die Gewinnspielen oder sogenannten Ausspielungen bei denen der Gewinn in geringwertigen Gegenständen besteht, ähneln (Lose, Panini-Bildchen), aber allgemein als für Kinder und Jugendliche unbedenklich betrachtet werden. Uns ist bewusst, dass es Drittanbieter über Websiten möglich machen, z.B. Skins für Realgeld zu handeln. Bei diesem Weiterverkauf von Ingame-Items handelt es sich in der Regel jedoch nie um offizielle Geschäftswege, die der Kontrolle des konkreten Spieleanbieters unterliegen. Folglich kann dieser Umstand dem Anbieter eines jeweiligen Spieles auch nicht regelmäßig zur Last gelegt werden.

Die USK, getragen durch die Verbände der Computerspielbranche, sorgt für die organisatorisch-technischen Rahmenbedingungen, damit die gesetzlichen Alterskennzeichnungen für Spiele auf Datenträgern vergeben werden können (gemäß den Regelungen des Jugendschutzgesetzes/JuSchG). Bezahlmodelle in Spielen / Geschäftsmodelle von Anbietern, die erst durch die Internetverbindung des Spiels entstehen, sind dabei prinzipiell nicht Gegenstand einer Altersprüfung durch die USK und die Ständigen Vertreter der OLJB bei der USK. Das regelte der USK-Beirat 2011 (evaluiert 2016) für die Spruchpraxis unserer Gremien, siehe auch Die USK-Leitkriterien, beachten Sie dabei besonders auch die Fußnote 5 auf den Seiten 4 und 5 unten.

Wir empfehlen daher immer, dass sich Eltern auch selbst mit den entsprechenden Medien/Geräten und den bei ihren Kindern beliebten Inhalten auseinandersetzen, um einen Überblick zu behalten, welches Kind welche Inhalte und in welchem Rahmen nutzt und nutzen darf, da gibt es bereits Möglichkeiten. Nicht nur deswegen haben wir zusammen mit der Stiftung Digitale Spielekultur einen Elternratgeber erstellt, der auch auf Faktoren wie Medienkompetenz, Nutzungsdauer und Parental Control-Systeme eingeht. Zu finden ist dieser Ratgeber HIER.


So der Stand der Dinge, wir beobachten das Thema weiter und danken Ihnen in diesem Zusammenhang nochmals für Ihre Mail!
Einzig "wir beobachten das Thema weiter" gibt "etwas" Hoffnung.
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sourcOr
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von sourcOr » 11.10.2017 14:12

Seitenwerk hat geschrieben:
11.10.2017 13:44
Das ist auch der Punkt: Es ist nichts ausser eine Spielzeitverkürzung die vollkommen Optional ist. gebe ich 20€ dafür aus dann habe ich das gleiche wie die anderen (mit Zufallsfaktor) nur halt ohne das ich dafür spielen musste. na toll. aber welchen Einfluss hat das nun auf das Spiel, das hier ja im Endeffekt bewertet wird? Eigentlich keinen. Diejenigen die es sich kaufen und eventuell sogar offline spielen und oder keine Kreditkarte besitzen um überhaupt digitale Inhalte kaufen zu können, interessiert das alles herzlich wenig.

Dagegen trägt die Bewertung des Titels zur Kaufentscheidung und Beurteilung bei und diese wir in meinen Augen hier verzerrt. Das wäre natprlich was ganz anderes wenn Mikrotransaktionen Teil des Kernspiels währen, aber das ist hier wie n vielen anderen Titeln nicht er Fall.
So einfach würde ich das net sehen. Diese MTA kommen idR mit allgemeinen Spielzeitverlängerungen daher, nämlich wenn du sie nicht kaufst. Soll sich ja lohnen, hier Geld reinzustecken. Wenn dieser Grind zu sehr ausartet, bzw. die Ökonomie des Spiels zu sehr davon negativ beeinflusst wird, dann sollte sich das natürlich auch in der Wertung widerspiegeln.
Pauschal Verteufeln und Abwerten is aber auch net der richtige Weg. Die Auswirkungen sollten schon gesondert bei jedem Spiel jeweils von Neuem betrachtet werden.

Ryan2k6
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von Ryan2k6 » 11.10.2017 14:39

Seitenwerk hat geschrieben:
11.10.2017 13:44
Das ist auch der Punkt: Es ist nichts ausser eine Spielzeitverkürzung die vollkommen Optional ist. gebe ich 20€ dafür aus dann habe ich das gleiche wie die anderen (mit Zufallsfaktor) nur halt ohne das ich dafür spielen musste. na toll. aber welchen Einfluss hat das nun auf das Spiel, das hier ja im Endeffekt bewertet wird? Eigentlich keinen. Diejenigen die es sich kaufen und eventuell sogar offline spielen und oder keine Kreditkarte besitzen um überhaupt digitale Inhalte kaufen zu können, interessiert das alles herzlich wenig.

Dagegen trägt die Bewertung des Titels zur Kaufentscheidung und Beurteilung bei und diese wir in meinen Augen hier verzerrt. Das wäre natprlich was ganz anderes wenn Mikrotransaktionen Teil des Kernspiels währen, aber das ist hier wie n vielen anderen Titeln nicht er Fall.
Du verstehst es immer noch nicht. Es wird nicht dabei bleiben, deswegen muss jetzt etwas getan werden, nicht erst wenn es wieder mal zu spät ist. Und da helfen Wertungsabzüge und somit weniger Käufe weit mehr, als dass ein paar im Forum sagen, sie kaufen es nicht.

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CronoKraecker
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von CronoKraecker » 11.10.2017 15:11

Zumal, für DICH ist es vielleicht optional, aber für die Leute, die gerne 100% erreichen oder aber eine Platin Trophy haben möchten, gehe ich stark davon aus, ist es nicht optional.
Wie Jim Sterling schon tausendmal sagte: Microtransactions sind NIE freiwillig. Sie kosten immer mindestens Selbstkontrolle.
Am besten wir schaffen die Konsumgesellschaft ab. Nach ein paar Jahrzehnten müssten wir uns dann nicht mehr durch Selbstkontrolle die Mühe machen selbst zu überlegen, was wir brauchen und was nicht.

Solche "Probleme" hab ich jedes mal, wenn ich durch den Supermarkt gehe. Macht es zwar nicht einfacher, aber die Aversion gegenüber der Selbstkontrolle hat wenig praxisrelevanz. Und für die Zielgruppe, die das nicht kann, gilt das, was die USK sagt: Erziehung/Kontrolle. Lieber gleich zur Selbstständigkeit bringen, anstatt immer alles mundgerecht zu verfüttern.

Fand Teil 1 sehr spaßig. Spielt sich schön flüssig, dieses Kampfsystem. Natürlich hat selbst das Nemesis-System irgendwann an Reiz verloren, war aber mal was Neues.

Kann mir wer sagen, ob man wieder nur ein Achse fürs Gamepad invertieren kann? Als Normalo müsste man natürlich beide umkehren. Habs auch mit Tools für Teil1 nicht hinbekommen.

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4lpak4
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von 4lpak4 » 11.10.2017 15:26

Flextastic hat geschrieben:
11.10.2017 14:00
Show
4lpak4 hat geschrieben:
11.10.2017 10:56
So Leute, ich hatte gestern TATSÄCHLICH mal die USK kontaktiert und sogar schon eine Antwort bekommen.
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„Glücksspiel“ ist ein relativ komplexes Thema, das in Deutschland strenger Regulierung unterliegt. Glücks- und Gewinnspielelemente (im Internet) werden in Deutschland bisher prinzipiell nicht im Rahmen einer Jugendschutzvorgabe geregelt, sondern durch den Glücksspiel-Staatsvertrag (GlüStV) und den Rundfunkstaatsvertrag (RStV) reguliert. Als Glücksspiel gelten nur solche Spiele, bei denen der Spieler gegen ein Entgelt eine Gewinnchance erwirbt und der Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Die von Ihnen angesprochenen Lootboxen, einarmige Banditen oder ähnliche Gewinnspiel-Modelle, die gegen eine Entgelt ein zufällig generiertes Item vergeben, gelten nach üblicher Auffassung bisher nicht als Glücksspiel. Eine Gewinnausschüttung im gesetzlichen Sinne des „Glücksspiels“ ist bei den meisten Spielen unwahrscheinlich, entscheidend bei dieser Definition ist, ob man Geld gewinnen kann - nicht ob man etwas einsetzt, was man ohnehin nicht wiederzurücktauschen kann. Die zufällige Auswahl von Gegenständen (auch nach dem Kauf einer Loot-Box) entspricht im Wesentlichen Spiel- und Geschäftsmodellen, die Gewinnspielen oder sogenannten Ausspielungen bei denen der Gewinn in geringwertigen Gegenständen besteht, ähneln (Lose, Panini-Bildchen), aber allgemein als für Kinder und Jugendliche unbedenklich betrachtet werden. Uns ist bewusst, dass es Drittanbieter über Websiten möglich machen, z.B. Skins für Realgeld zu handeln. Bei diesem Weiterverkauf von Ingame-Items handelt es sich in der Regel jedoch nie um offizielle Geschäftswege, die der Kontrolle des konkreten Spieleanbieters unterliegen. Folglich kann dieser Umstand dem Anbieter eines jeweiligen Spieles auch nicht regelmäßig zur Last gelegt werden.

Die USK, getragen durch die Verbände der Computerspielbranche, sorgt für die organisatorisch-technischen Rahmenbedingungen, damit die gesetzlichen Alterskennzeichnungen für Spiele auf Datenträgern vergeben werden können (gemäß den Regelungen des Jugendschutzgesetzes/JuSchG). Bezahlmodelle in Spielen / Geschäftsmodelle von Anbietern, die erst durch die Internetverbindung des Spiels entstehen, sind dabei prinzipiell nicht Gegenstand einer Altersprüfung durch die USK und die Ständigen Vertreter der OLJB bei der USK. Das regelte der USK-Beirat 2011 (evaluiert 2016) für die Spruchpraxis unserer Gremien, siehe auch Die USK-Leitkriterien, beachten Sie dabei besonders auch die Fußnote 5 auf den Seiten 4 und 5 unten.

Wir empfehlen daher immer, dass sich Eltern auch selbst mit den entsprechenden Medien/Geräten und den bei ihren Kindern beliebten Inhalten auseinandersetzen, um einen Überblick zu behalten, welches Kind welche Inhalte und in welchem Rahmen nutzt und nutzen darf, da gibt es bereits Möglichkeiten. Nicht nur deswegen haben wir zusammen mit der Stiftung Digitale Spielekultur einen Elternratgeber erstellt, der auch auf Faktoren wie Medienkompetenz, Nutzungsdauer und Parental Control-Systeme eingeht. Zu finden ist dieser Ratgeber HIER.


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Da hat mich wohl schon jemand zitiert, wird wohl also nicht mehr nötig sein.
Aber ich würde mich freuen wenn das mal ein Redakteur aufgreifen würde, so eine recht klare Antwort der USK zu dem Thema finde ich schon ne kleine News wert.

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Flextastic
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von Flextastic » 11.10.2017 15:49

Ja, habe ich dann auch gesehen. Vielleicht hilft dein Beitrag insofern das einer sich mal mit der usk trifft und daraus einen Bericht macht (4p? :))

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monotony
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von monotony » 11.10.2017 17:09

CronoKraecker hat geschrieben:
11.10.2017 15:11
Zumal, für DICH ist es vielleicht optional, aber für die Leute, die gerne 100% erreichen oder aber eine Platin Trophy haben möchten, gehe ich stark davon aus, ist es nicht optional.
Wie Jim Sterling schon tausendmal sagte: Microtransactions sind NIE freiwillig. Sie kosten immer mindestens Selbstkontrolle.
Am besten wir schaffen die Konsumgesellschaft ab. Nach ein paar Jahrzehnten müssten wir uns dann nicht mehr durch Selbstkontrolle die Mühe machen selbst zu überlegen, was wir brauchen und was nicht.
du tust ja förmlich so, als wenn es keine psychologischen tricks gäbe, um unbedarften menschen geld abzuknüpfen. sind dann trickbetrüger für dich auch fein raus, weil ja jeder durch selbstkontrolle überlegen kann, was er oder sie kaufen möchte? ist oma konopke dann selbst schuld, wenn sie von fernsehlotterien, teleshopping- und call-in-shows um mehrere tausend euro erleichtert wird?

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mafuba
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von mafuba » 11.10.2017 17:33

Mirabai hat geschrieben:
11.10.2017 10:08
Lustig ist die Piraten unter uns bekommen mal wieder das bessere Spiel. Wenn einem der Grind zu langweilig wird, kauft man sich einfach für lau unendlich Kisten bis man die passenden Orcs hat. Während die Käufer die nächsten 5-6 Stunden mit grinden oder Euros ausgeben überbrücken dürfen.
Yep! Mittlerweile wird man dafür belohnt, wenn man sich Titel mit Mikrotransaktionen lieber illegal runterlaedt.

Man bekommt gegenüber dem ehrlichen Käufer das "Vollständige" Spiel für Lau.

Ist eine Frechheit.

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masterofmuppets
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von masterofmuppets » 11.10.2017 19:10

4lpak4 hat geschrieben:
11.10.2017 10:56
So Leute, ich hatte gestern TATSÄCHLICH mal die USK kontaktiert und sogar schon eine Antwort bekommen.
Leider sieht man das nicht ganz so wie wir:
vielen Dank für Ihre Mail und das Interesse!

„Glücksspiel“ ist ein relativ komplexes Thema, das in Deutschland strenger Regulierung unterliegt. Glücks- und Gewinnspielelemente (im Internet) werden in Deutschland bisher prinzipiell nicht im Rahmen einer Jugendschutzvorgabe geregelt, sondern durch den Glücksspiel-Staatsvertrag (GlüStV) und den Rundfunkstaatsvertrag (RStV) reguliert. Als Glücksspiel gelten nur solche Spiele, bei denen der Spieler gegen ein Entgelt eine Gewinnchance erwirbt und der Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Die von Ihnen angesprochenen Lootboxen, einarmige Banditen oder ähnliche Gewinnspiel-Modelle, die gegen eine Entgelt ein zufällig generiertes Item vergeben, gelten nach üblicher Auffassung bisher nicht als Glücksspiel. Eine Gewinnausschüttung im gesetzlichen Sinne des „Glücksspiels“ ist bei den meisten Spielen unwahrscheinlich, entscheidend bei dieser Definition ist, ob man Geld gewinnen kann - nicht ob man etwas einsetzt, was man ohnehin nicht wiederzurücktauschen kann. Die zufällige Auswahl von Gegenständen (auch nach dem Kauf einer Loot-Box) entspricht im Wesentlichen Spiel- und Geschäftsmodellen, die Gewinnspielen oder sogenannten Ausspielungen bei denen der Gewinn in geringwertigen Gegenständen besteht, ähneln (Lose, Panini-Bildchen), aber allgemein als für Kinder und Jugendliche unbedenklich betrachtet werden. Uns ist bewusst, dass es Drittanbieter über Websiten möglich machen, z.B. Skins für Realgeld zu handeln. Bei diesem Weiterverkauf von Ingame-Items handelt es sich in der Regel jedoch nie um offizielle Geschäftswege, die der Kontrolle des konkreten Spieleanbieters unterliegen. Folglich kann dieser Umstand dem Anbieter eines jeweiligen Spieles auch nicht regelmäßig zur Last gelegt werden.

Die USK, getragen durch die Verbände der Computerspielbranche, sorgt für die organisatorisch-technischen Rahmenbedingungen, damit die gesetzlichen Alterskennzeichnungen für Spiele auf Datenträgern vergeben werden können (gemäß den Regelungen des Jugendschutzgesetzes/JuSchG). Bezahlmodelle in Spielen / Geschäftsmodelle von Anbietern, die erst durch die Internetverbindung des Spiels entstehen, sind dabei prinzipiell nicht Gegenstand einer Altersprüfung durch die USK und die Ständigen Vertreter der OLJB bei der USK. Das regelte der USK-Beirat 2011 (evaluiert 2016) für die Spruchpraxis unserer Gremien, siehe auch Die USK-Leitkriterien, beachten Sie dabei besonders auch die Fußnote 5 auf den Seiten 4 und 5 unten.

Wir empfehlen daher immer, dass sich Eltern auch selbst mit den entsprechenden Medien/Geräten und den bei ihren Kindern beliebten Inhalten auseinandersetzen, um einen Überblick zu behalten, welches Kind welche Inhalte und in welchem Rahmen nutzt und nutzen darf, da gibt es bereits Möglichkeiten. Nicht nur deswegen haben wir zusammen mit der Stiftung Digitale Spielekultur einen Elternratgeber erstellt, der auch auf Faktoren wie Medienkompetenz, Nutzungsdauer und Parental Control-Systeme eingeht. Zu finden ist dieser Ratgeber HIER.


So der Stand der Dinge, wir beobachten das Thema weiter und danken Ihnen in diesem Zusammenhang nochmals für Ihre Mail!
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Danke dir

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masterofmuppets
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von masterofmuppets » 11.10.2017 19:13

Seitenwerk hat geschrieben:
11.10.2017 11:59
Mich persönlich nervt es ehrlich gesagt das immer über Mikrotransaktionen diskutiert wird aber vor allem das gute Spiele dadurch abgewertet werden.

Teil 1 dieses Spiels war schon genial auch wenn es ein paar typische OpenWorld Schwächen hatte. Dieses wurden jedoch durch das gute Gameplay und innovative Mechaniken wie das Nemesis System in den Hintergrund geschoben. zurecht gabs für den Titel viel Lob.

Teil 2 baut massiv auf der Grundlage auf und erweitert das Spiel in so vielen Aspekten das man zu Beginn fast ein wenig erschlagen wird, obwohl da die großen Elemente noch garnicht aktiv sind. Während man in Teil 1 noch die teilweise leere Welt kritisierte und die eher geringe Abwechslung, gibt es hier an allen Ecken und Enden was zu tun. Von Story Missionen, Nebenaufgaben, Sammelaufgaben, Entdeckungen, spontane Events, Ausrüstung verbessern, Loot erkämpfen etc es gibt so viel und das alleine schon in der ersten Stadt. Zusätzlich ist überall was los, die Welt ist viel dichter und besser gestaltet und auch teilweise mit schon fast zu vielen NPCs gefüllt. Der Schwierigkeitsgrad wurde angehoben und ist nun besonders auf der höchsten Stufe eine harte Nuss. Natürlich auch sich auch am Gameplay, den Möglichkeiten etc vieles getan. Und all dass noch ohne den großen neuen Inhalten wie die Burgen, der eigenen Armee, den Belagerungen und der Verwaltung etc etc.

Ich verstehe die Kritik an Mikrotransaktionen allgemein, aber ein Spiel Wertungstechnisch zu bestrafen, bei dem diese !optionalen! in einem eigenen Menü befindlichen Lootkisten, die man an sich mit inGame Geld kauft und eben nur zusätzlich noch mit echtem Geld kaufen kann keine negativen Auswirkungen auf das Spiel selbst haben, sehe ich persönlich nicht ein.

Solange es sich ganz klar um optionale Möglichkeiten handelt, für Spieler die genug Geld haben und den eigenen Fortschritt damit beschleunigen wollen, so wie es schon in Battelfield etc der Fall war hat es meiner Meinung nach keinerlei negative Auswirkung auf das Spiel und zieht die Qualität dieses daher auch nicht herunter.

Am Ende kaufe ich mir das Spiel schließlich wegen des Qualität, den Inhalten, dem Umfang etc und wenn diese Aspekte gut sind, ist es mir egal wenn es noch irgendwelche zusätzlichen Optionen gibt, die ich mir eventuell nie ansehen werde.

Kritik an Mikrotransaktionen von mir aus, aber bitte nicht Wertungen bzw Spiele schlechter bewerten, ausser es handelt sich um zb PvP Spiele mit Pay2Win Charakter etc. Solange es aber wie im neuen AC O, in Battlefield, Overwatch etc nur Inhalte sind die optional sind, nur kosmetisch oder rein zur Spielbeschleunigung dienen jedoch keinen direkten Einfluss auf das Spiel selbst haben (ausser das jemand sich selbst den Spaß verdirbt wenn er Geld reinpulvert und dann nciht mehr spielen braucht).
Du hast das Prinzip nicht verstanden.....
Microtransactions sind NIE wirklich optional. Sonst würde sie ja niemand kaufen.
Schließlich gibt man ja Geld aus um sein teuer erkauftes Spiel NICHT spielen zu müssen. Pervers oder?
Also macht man das Spiel so zäh, dass der Anreiz dafür da ist.

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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von benstor214 » 11.10.2017 20:21

Das Ende hinter einem harten (oder zähen, wie mein Vorposter schrieb) Grind zu verstecken um dem Konsumenten Microtransactions anzudrehen.

Echt stark Warner Bros.! Diesen Laden sollte man unterstützen! 👍

Was die kalte Akquise (Telefonbetrug) für Senioren ist, sind Mikrotransaktionen für jüngere Generationen.
Beides sollte imho stärker kontrolliert werden.

Aber Deutschland hat zumindest was kalte Akquise angeht viel laschere Gesetze als andere Länder der EU.
Zum Glück sind Spiele heute so gestreckt, dass man sich ganz dem Grind verschreiben kann. Alles unter 20 Stunden, sprich zweieinhalb Arbeitstagen(!), um die nächstbeste Waffe oder sonstiges Upgrade zu erhalten sind mMn zu wenig. Noch besser, wenn sie gleich hinter einer paywall versteckt sind. Ich will ja nicht umsonst auf Arbeit gehen! Das Geld will auch wieder ausgegeben werden.

Zum Glück sind die Spiele heutzutage nicht mehr so, wie früher™. Wenn ich die Zahlenfolge meiner Kreditkarte in ein Online-Formular eintippen darf, dann erfüllt mich das mit Stolz und wenn die Zahlung durchgeführt wurde, bin ich entzückt und erquickt über das Erfolgsgefühl das sich über mich ergießt. Pride And Accomplishment

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Flextastic
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von Flextastic » 12.10.2017 06:47

benstor214 hat geschrieben:
11.10.2017 20:21
...
Aber Deutschland hat zumindest was kalte Akquise angeht viel laschere Gesetze als andere Länder der EU.
das ist verboten bei uns, wo ist das lasch?

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Onekles
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von Onekles » 12.10.2017 07:24

sourcOr hat geschrieben:
11.10.2017 13:12
4lpak4 hat geschrieben:
11.10.2017 10:56
So Leute, ich hatte gestern TATSÄCHLICH mal die USK kontaktiert und sogar schon eine Antwort bekommen.
Leider sieht man das nicht ganz so wie wir:
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir die Antwort die Augen geöffnet hat. Der Vergleich mit den Panini-Stickern, Yugioh-Karten etc. ist leider sehr treffend. Ich glaube da kämen auch tatsächlich die Wenigsten auf die Idee, da ebenfalls auf die Barrikaden zu gehen. Das hat man nämlich als Kind wahrscheinlich selbst fleißig gekauft.

Für mich ist der Fall dann erledigt. Man kann das so negativ sehen wie man will, aber eine "jugendgefährdene" Form des Glücksspiel sehe ich darin net mehr.
Bei Panini konnte ich damals fehlende Sticker immer einzeln bestellen, für 10 Pfennig das Stück.

Mentiri
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von Mentiri » 12.10.2017 07:43

Also das man irgendwie indirekt gezwungen wird im Shop was zu kaufen ist Blödsinn. Bin in der 7. Welle und lvl 50 und da wird gar nichts gegrindet. Einfach mit low lvl Orcs verteidigen und alle Angreifer übernehmen und schwubs, hat man starke Kämpfer für das nächste Mal an einer Seite.
Einzig nervige ist der Wandmagnet beim Rennen. Man bleibt überall an irgendwas hängen. Ganz schlimm, wenn man es eilig hat und dann an nem Gebäude "hängen" bleibt.

Seitenwerk
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Re: Mittelerde: Schatten des Krieges - Test

Beitrag von Seitenwerk » 12.10.2017 08:49

masterofmuppets hat geschrieben:
11.10.2017 19:13
Seitenwerk hat geschrieben:
11.10.2017 11:59
Mich persönlich nervt es ehrlich gesagt das immer über Mikrotransaktionen diskutiert wird aber vor allem das gute Spiele dadurch abgewertet werden.

Teil 1 dieses Spiels war schon genial auch wenn es ein paar typische OpenWorld Schwächen hatte. Dieses wurden jedoch durch das gute Gameplay und innovative Mechaniken wie das Nemesis System in den Hintergrund geschoben. zurecht gabs für den Titel viel Lob.

Teil 2 baut massiv auf der Grundlage auf und erweitert das Spiel in so vielen Aspekten das man zu Beginn fast ein wenig erschlagen wird, obwohl da die großen Elemente noch garnicht aktiv sind. Während man in Teil 1 noch die teilweise leere Welt kritisierte und die eher geringe Abwechslung, gibt es hier an allen Ecken und Enden was zu tun. Von Story Missionen, Nebenaufgaben, Sammelaufgaben, Entdeckungen, spontane Events, Ausrüstung verbessern, Loot erkämpfen etc es gibt so viel und das alleine schon in der ersten Stadt. Zusätzlich ist überall was los, die Welt ist viel dichter und besser gestaltet und auch teilweise mit schon fast zu vielen NPCs gefüllt. Der Schwierigkeitsgrad wurde angehoben und ist nun besonders auf der höchsten Stufe eine harte Nuss. Natürlich auch sich auch am Gameplay, den Möglichkeiten etc vieles getan. Und all dass noch ohne den großen neuen Inhalten wie die Burgen, der eigenen Armee, den Belagerungen und der Verwaltung etc etc.

Ich verstehe die Kritik an Mikrotransaktionen allgemein, aber ein Spiel Wertungstechnisch zu bestrafen, bei dem diese !optionalen! in einem eigenen Menü befindlichen Lootkisten, die man an sich mit inGame Geld kauft und eben nur zusätzlich noch mit echtem Geld kaufen kann keine negativen Auswirkungen auf das Spiel selbst haben, sehe ich persönlich nicht ein.

Solange es sich ganz klar um optionale Möglichkeiten handelt, für Spieler die genug Geld haben und den eigenen Fortschritt damit beschleunigen wollen, so wie es schon in Battelfield etc der Fall war hat es meiner Meinung nach keinerlei negative Auswirkung auf das Spiel und zieht die Qualität dieses daher auch nicht herunter.

Am Ende kaufe ich mir das Spiel schließlich wegen des Qualität, den Inhalten, dem Umfang etc und wenn diese Aspekte gut sind, ist es mir egal wenn es noch irgendwelche zusätzlichen Optionen gibt, die ich mir eventuell nie ansehen werde.

Kritik an Mikrotransaktionen von mir aus, aber bitte nicht Wertungen bzw Spiele schlechter bewerten, ausser es handelt sich um zb PvP Spiele mit Pay2Win Charakter etc. Solange es aber wie im neuen AC O, in Battlefield, Overwatch etc nur Inhalte sind die optional sind, nur kosmetisch oder rein zur Spielbeschleunigung dienen jedoch keinen direkten Einfluss auf das Spiel selbst haben (ausser das jemand sich selbst den Spaß verdirbt wenn er Geld reinpulvert und dann nciht mehr spielen braucht).
Du hast das Prinzip nicht verstanden.....
Microtransactions sind NIE wirklich optional. Sonst würde sie ja niemand kaufen.
Schließlich gibt man ja Geld aus um sein teuer erkauftes Spiel NICHT spielen zu müssen. Pervers oder?
Also macht man das Spiel so zäh, dass der Anreiz dafür da ist.

Du malst da ziemlich schwarz und denkst an ein worst case Szenario, dass aber hier und in vielen anderen Titeln ganz klar nicht der Fall ist. Fakt ist sie sind optional und weder aufdringlich noch sonst was. Ganz genau betrachtet versteckt sich der ganze Markt in dem Titel sogar in dem Optionsmenü und die meisten werden dort auch nicht wirklich hinschauen. Verirrt man sich doch mal dorthin, kann man seine verdiente ingame Währung für den Kauf von Random lootboxen ausgeben. Das ist so wie damals in Battelfield. Niemand wird in irgendeiner Weise gezwungen und der Grind ist auch nicht mehr als schon in Teil 1. (Teilweise sogar weniger, weil man hier so viele Aufgaben und Missionen zur Auswahl hat, das man im Gegensatz zum Vorgänger ständig was neues zu tun bekommt für das man auch belohnt wird.)

ich finde die ganze Diskussion schade weil ein falscher Eindruck vom Spiel entsteht, so als ob man prominent mit Lootboxen und Mikrotransaktionen bombadiert wird und diese das Spiel beeinflussen. In Wahrheit sind diese aber sogar relativ versteckt und hätte ich nicht gelesen das es sie gibt hätte ich es selbst nach den Stunden nichtmal mitbekommen.

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