Uncharted: The Lost Legacy - Test

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JohnDoe1234567
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von JohnDoe1234567 » 21.08.2017 23:46

Balmung hat geschrieben:
21.08.2017 20:18
Bei der Gender Debatte denke ich bloß: WTF?!?!

Mir ist es so etwas egal welches Geschlecht die Spielcharaktere haben, so lange sie gut geschrieben und mir sympathisch sind.

In einem Punkt gebe ich aber auch recht: wenn es aufgesetzt wirkt, dann nervt es. "Der Char ist jetzt w weil es gerade in ist"... so etwas ist dämlich und mitunter zu offensichtlich. Ist hier aber absolut nicht der Fall.
:Daumenrechts:

Urdnot Wrex
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von Urdnot Wrex » 22.08.2017 07:20

Balmung hat geschrieben:
21.08.2017 20:18
Bei der Gender Debatte denke ich bloß: WTF?!?!

Mir ist es so etwas egal welches Geschlecht die Spielcharaktere haben, so lange sie gut geschrieben und mir sympathisch sind.

In einem Punkt gebe ich aber auch recht: wenn es aufgesetzt wirkt, dann nervt es. "Der Char ist jetzt w weil es gerade in ist"... so etwas ist dämlich und mitunter zu offensichtlich. Ist hier aber absolut nicht der Fall.

Ich mochte zum Beispiel von Anfang an auch Lara Croft, und nun? Ja, sie ist weiblich, hab ich mir aber nie einen Gedanken darum gemacht ob das jetzt schlimm sein soll oder nicht. ;)

Ob männlicher oder weiblicher Held, ist doch völlig wurscht, so lange der Charakter glaubwürdig ist. Und gerade deswegen macht die Diskussion hier wirklich absolut null Sinn, denn beide Charaktere haben sich längst bewiesen. Gerade deswegen haben sich doch auch viele auf diesen "DLC" gefreut, eben weil man die Charaktere bereits gut kennt und liebt.
Also mich nervt das schon extrem. Bei Gravity Rush oder Tomb Raider möchte ich auch nicht irgendeinen neuen männlichen Protagonist, bei Uncharted will ich Nathan Drake, bei MGS soll es Solid Snake sein. Es gibt Spielereihen, die durch ihren Protagonisten mit definiert wurden und sie sollten weder durch ein anderes Geschlecht, noch überhaupt durch einen anderen Protagonisten ersetzt werden, nur sehr gut begründet durch nachvollziehbare Ausnahmen. Das hier ist es nicht, es ist einfach nur das zurzeit übliche Pandering für Frauen in Gaming. Bei anderen Spielen wo sich Geschichte und ganze Parties sowieso von Teil zu Teil ändern wie Dragon Age, Mass Effect, Final Fantasy usw ist es tatsächlich ziemlich egal.

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muecke-the-lietz
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 22.08.2017 09:27

Urdnot Wrex hat geschrieben:
22.08.2017 07:20
Balmung hat geschrieben:
21.08.2017 20:18
Bei der Gender Debatte denke ich bloß: WTF?!?!

Mir ist es so etwas egal welches Geschlecht die Spielcharaktere haben, so lange sie gut geschrieben und mir sympathisch sind.

In einem Punkt gebe ich aber auch recht: wenn es aufgesetzt wirkt, dann nervt es. "Der Char ist jetzt w weil es gerade in ist"... so etwas ist dämlich und mitunter zu offensichtlich. Ist hier aber absolut nicht der Fall.

Ich mochte zum Beispiel von Anfang an auch Lara Croft, und nun? Ja, sie ist weiblich, hab ich mir aber nie einen Gedanken darum gemacht ob das jetzt schlimm sein soll oder nicht. ;)

Ob männlicher oder weiblicher Held, ist doch völlig wurscht, so lange der Charakter glaubwürdig ist. Und gerade deswegen macht die Diskussion hier wirklich absolut null Sinn, denn beide Charaktere haben sich längst bewiesen. Gerade deswegen haben sich doch auch viele auf diesen "DLC" gefreut, eben weil man die Charaktere bereits gut kennt und liebt.
Also mich nervt das schon extrem. Bei Gravity Rush oder Tomb Raider möchte ich auch nicht irgendeinen neuen männlichen Protagonist, bei Uncharted will ich Nathan Drake, bei MGS soll es Solid Snake sein. Es gibt Spielereihen, die durch ihren Protagonisten mit definiert wurden und sie sollten weder durch ein anderes Geschlecht, noch überhaupt durch einen anderen Protagonisten ersetzt werden, nur sehr gut begründet durch nachvollziehbare Ausnahmen. Das hier ist es nicht, es ist einfach nur das zurzeit übliche Pandering für Frauen in Gaming. Bei anderen Spielen wo sich Geschichte und ganze Parties sowieso von Teil zu Teil ändern wie Dragon Age, Mass Effect, Final Fantasy usw ist es tatsächlich ziemlich egal.
?

Bei MGS spielt man quasi in (fast) jedem Teil nen anderen Charakter. Das springt ja unglaublich in den Zeitebenen hin und her. DEN Solid Snake im eigentlichen Sinne spielt man eigentlich nur in Teil 1 und 4. In Teil 3 ist es eine andere Figur zu einer anderen Zeit in Teil 5 ebenfalls, in Teil 2 spielt man Raiden, genauso wie in Metal Gear Solid Rising: Revengeance.

Und UC4 war der letzte Teil mit Nathan, eigentlich auch das Ende der Reihe. Und das wurde auch recht endgültig zu Ende gebracht. Viel Raum für Spekulationen bleibt da nicht mehr.

Das hier ist ein Add On, in dem man bekannte Figuren der Reihe auf ihrem eigenen Abenteuer begleitet. Nate hatte jetzt 5 Auftritte insgesamt, jetzt kann mal für ein Add On Platz für die anderen Charaktere gemacht werden.

Ich erinnere hier nur gerne an Half Life: Blue Shift, wo man auch nicht Gordon Freeman gespielt hat, und es trotzdem funktioniert hat.

Und in Left Behind von TLoU haben ND das ebenfalls schon so gemacht, dass man nicht die Hauptfigur aus dem Hauptspiel spielt, sondern dass eben auch die Begleitung ihr eigenes Abenteuer bekommt, was der ganzen Figur wesentlich mehr Tiefe verleiht und womöglich auch einen schönen Bogen zum nächsten Teil spannt.

Hier dieses Fass aufzumachen ist unpassend, und zeugt einerseits von wenig Ahnung der Reihe an sich, der Geschichte von Naughty Dog, und der Geschichte von Stand Alone Add Ons im Allgemeinen, in denen man des Öfteren bekannte und beliebte Nebencharaktere spielt.

Ich denke, du verrennst dich hier gerade, obwohl ich deiner Aussage gar nicht mal grundsätzlich widersprechen würde. Maskottchen sind ja nicht umsonst Maskottchen. Diese zu ersetzen sollte schon immer einen triftigen Grund haben. Den gibt es in diesem Falle aber, und storytechnisch ist das ordentlich begründet, und die Charaktere sind durchaus in der Lage, das Spiel alleine zu tragen.

Und bevor man diese Gender Debatte aufmacht, sollte man das Spiel vielleicht doch erstmal durchgespielt haben...
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 22.08.2017 09:40, insgesamt 4-mal geändert.
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CryTharsis
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von CryTharsis » 22.08.2017 09:30

Urdnot Wrex hat geschrieben:
22.08.2017 07:20
Also mich nervt das schon extrem. Bei Gravity Rush oder Tomb Raider möchte ich auch nicht irgendeinen neuen männlichen Protagonist, bei Uncharted will ich Nathan Drake, bei MGS soll es Solid Snake sein. Es gibt Spielereihen, die durch ihren Protagonisten mit definiert wurden und sie sollten weder durch ein anderes Geschlecht, noch überhaupt durch einen anderen Protagonisten ersetzt werden, nur sehr gut begründet durch nachvollziehbare Ausnahmen.
Verstehe ich. Sehe es aber anders. Gerade in einer Spielereihe, in der man bereits fünfmal denselben Deppen ohne große Veränderungen gespielt hat, finde ich es erfrischend, dass mal andere Figuren im Vordergrund stehen.
Davon abgesehen ist Nates Geschichte vorbei, mit dem vierten Teil hat Naughty Dog einen Schlussstrich gezogen. Nach dessen letzten (übrigens sehr schönen) Kapitel, wäre es behämmert, Drake wieder in irgendein Abenteuer von früher, oder als alten Knacker, zu schmeißen.
Dass im Add-On andere Figuren im Zentrum stehen, macht nur Sinn. Es ist konsequent und logisch, wenn man Naughty Dogs Herangehensweise an die Story und die Charaktere betrachtet.

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fanboyauf3uhr
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von fanboyauf3uhr » 22.08.2017 11:23

"Routiniert inszeniert" ... :D. Sicher noch langweiliger als das Hauptspiel.

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ChrisJumper
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von ChrisJumper » 22.08.2017 20:37

So bin durch. Hat mir Spaß gemacht. Spielte es auf Schwer und war sogar 12 oder mehr Stunden unterwegs, hab aber auch das Mittlere Gebiet komplett abgesucht und bin bei einigen Kämpfen auch sehr oft gestorben, weil sich der PvE Mode halt ganz anders Spielt als die Multiplayer Matches. Was wahrscheinlich an den beschriebenen 30 statt 60 FPS liegt.

Auch wenn mir die Story anfangs zu wenig fahrt aufgenommen hat, hab ich sie ab der Mitte richtig gefallen. Uncharted 4 auf Schwer war aber schwerer als jetzt dieses Addon. Im letzten Gefecht hatte ich wieder ein paar Probleme, aber selbst das war leichter zu meistern als das in UC4.

Teil 3 und 2 sollte ich auch endlich mal abschliessen, da bin ich immer nur bis zum Endgegner gekommen und jener letztlich zu viel Trail and Error.
Uncharted DLC Ende und allgemeinShow
Ich hoffe sie manchen noch mehr solcher Spiele (Mit Cloe, Nadine oder Sam). Denn ja ich mag diese Art von Games und finde das ein TLOU kein guter Ersatz ist. Einfach weil es da nicht ums Schatzsuchen geht. Gewünscht hätte ich mir allerdings das die Kampf-Szenen mit Cloe und das infiltrieren in der Stadt etwas ausführlicher ausfallen. Zumal sie cooler kämpft als Drake :D Enttäuscht war ich als die Szene aus der E3 Demo quasi schon den ganzen Anfang ausmachten und danach nichts mehr ähnliches kommt. Ich musste da an UC2 denke wo Drake auf die Reporterin trifft.. ja. Jetzt verstehe ich auch warum der zweite Teil es in die Herzen der Spieler geschafft hat.

tr1on
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von tr1on » 22.08.2017 21:26

Seit wann habt ihr das Spiel denn schon? Release ist doch erst morgen und sowas zockt man doch auch nicht Mal eben in einem Rutsch (Tag), oder?

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CryTharsis
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von CryTharsis » 22.08.2017 21:32

tr1on hat geschrieben:
22.08.2017 21:26
Seit wann habt ihr das Spiel denn schon? Release ist doch erst morgen und sowas zockt man doch auch nicht Mal eben in einem Rutsch (Tag), oder?
Das Spiel ist in einigen shops schon seit letzten Freitag/Samstag erhältlich.

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ChrisJumper
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von ChrisJumper » 22.08.2017 21:44

*hust* ja Retail. Aber ich dachte auch der Digital-Release wäre schon heute Nacht gewesen.
Args. Stimmt in den USA ist das seit 16 Stunden raus und in Deutschland wohl erst ab 0 Uhr und am 23. August.

Kirk22
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von Kirk22 » 23.08.2017 00:44

Zum Glück ist man bei Retail-Version von Konsolenspielen (noch) nicht auf die Gnade von irgendwelchen DRM-Plattformen angewiesen, die einen erst zum Release-Zeitpunkt erlauben, dass gekaufte Spiel zu spielen. :roll:

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muecke-the-lietz
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 23.08.2017 09:40

CryTharsis hat geschrieben:
22.08.2017 21:32
tr1on hat geschrieben:
22.08.2017 21:26
Seit wann habt ihr das Spiel denn schon? Release ist doch erst morgen und sowas zockt man doch auch nicht Mal eben in einem Rutsch (Tag), oder?
Das Spiel ist in einigen shops schon seit letzten Freitag/Samstag erhältlich.
Jupp, ich habs Freitag bekommen. Und konnte es somit schon entspannt am WE durchspielen. Habe knapp 8h gebraucht. Viel länger dauert das Ding auch nicht. Habe die OW Map komplett abgesucht und auch beinahe alle Schätze gefunden (was in diesem Teil aus bestimmten Gründen nicht ganz so schwer ist :D ).
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Kirk22
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von Kirk22 » 24.08.2017 00:00

CryTharsis hat geschrieben:
19.08.2017 14:01
Raskir hat geschrieben:
19.08.2017 13:34
und weil ich finde, dass die Geschichte rund um Sam nicht Kohärent zum Rest der Teile ist. Es fügt sich nicht gut in das universum ein. Vor allem bezogen auf Teil 3 wenn man sullys und nates Vergangenheit betrachtet. Da war kein Platz für einen Bruder der, solange er nicht im jugendknast war, auf seinen kleinen Bruder aufpasste und sie auf sich gestellt waren. Da Fand ich die Idee rund um nates Vater viel interessanter und passender. Da hätte man viel rausholen können.
Dass man nun quasi aus dem Nichts einen Bruder ins Spiel gezaubert hat, war definitiv schwach. Fand ich aber nicht schlimm, da die Storys der Reihe schon immer einfallslos waren. Die Umsetzung des Ganzen hat mir stellenweise aber überraschend gut gefallen, vor allem die "Flaschbacks". Das gab einem zuvor noch überwiegend arg oberflächlichen storytelling die nötige Tiefe.
SpoilerShow
Problematisch fand ich aber den Storytwist. So überraschend er auch war, hat er Samuels Charakter nicht gut getan. Ich hätte ihn an Nates Stelle auf der Insel gelassen. Er war sogar bereit seine Ehe für ihn zu opfern, nur für eine verdammte Lüge. So ein Arschloch von Bruder braucht nun wirklich niemand. Hätte sich Neil Druckmann nur diesen Twist verkniffen, wäre alles okay gewesen oder man hätte ein Ende gewählt, wo Nate sich von seinem Bruder wegen dieser Lüge trennt. Alles wäre besser, als dieses Happy End gewesen.

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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von unknown_18 » 24.08.2017 03:20

Kirk22 hat geschrieben:
23.08.2017 00:44
Zum Glück ist man bei Retail-Version von Konsolenspielen (noch) nicht auf die Gnade von irgendwelchen DRM-Plattformen angewiesen, die einen erst zum Release-Zeitpunkt erlauben, dass gekaufte Spiel zu spielen. :roll:
Weil das ja auch so unfassbar schlimm ist. Ich kann darüber bloß lachen, typisch ungeduldige Spieler. :lol:

Vor allem entfällt dank Vorabdownload das "lade schneller, ich will spielen!". ;)

Ich spiele es, wenn ich richtig Bock drauf habe, hab ich gerade nicht, da ich aktuell eher wieder eine Weltraum Spiel Phase habe (mein Lieblingsgenre) und immer noch NMS spiele. ^^

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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von CryTharsis » 24.08.2017 10:04

Kirk22 hat geschrieben:
24.08.2017 00:00
SpoilerShow
Problematisch fand ich aber den Storytwist. So überraschend er auch war, hat er Samuels Charakter nicht gut getan. Ich hätte ihn an Nates Stelle auf der Insel gelassen. Er war sogar bereit seine Ehe für ihn zu opfern, nur für eine verdammte Lüge. So ein Arschloch von Bruder braucht nun wirklich niemand. Hätte sich Neil Druckmann nur diesen Twist verkniffen, wäre alles okay gewesen oder man hätte ein Ende gewählt, wo Nate sich von seinem Bruder wegen dieser Lüge trennt. Alles wäre besser, als dieses Happy End gewesen.
Ich fand`s gut. Sam ist halt eine verzweifelte Figur. Eines der zentralen Themen des Spiels ist die Verzweiflung, resultierend aus unerfüllten Träumen, und der Schaden, der dadurch entsteht. Da passt Sam sehr gut rein.

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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 24.08.2017 10:34

CryTharsis hat geschrieben:
24.08.2017 10:04
Kirk22 hat geschrieben:
24.08.2017 00:00
SpoilerShow
Problematisch fand ich aber den Storytwist. So überraschend er auch war, hat er Samuels Charakter nicht gut getan. Ich hätte ihn an Nates Stelle auf der Insel gelassen. Er war sogar bereit seine Ehe für ihn zu opfern, nur für eine verdammte Lüge. So ein Arschloch von Bruder braucht nun wirklich niemand. Hätte sich Neil Druckmann nur diesen Twist verkniffen, wäre alles okay gewesen oder man hätte ein Ende gewählt, wo Nate sich von seinem Bruder wegen dieser Lüge trennt. Alles wäre besser, als dieses Happy End gewesen.
Ich fand`s gut. Sam ist halt eine verzweifelte Figur. Eines der zentralen Themen des Spiels ist die Verzweiflung, resultierend aus unerfüllten Träumen, und der Schaden, der dadurch entsteht. Da passt Sam sehr gut rein.
Genau so sieht's aus. Zumal man ja schon recht früh ahnen konnte, dass an Sams Geschichte irgendwas faul ist.

Aber um diesen Twist ist ja auch die ganze Story gespannt, genauso wie auch der angebliche Bösewicht, der am Ende gar keiner ist, sondern nur ein weiter Schatzjäger, der unterm Strich sogar kein Stück schlechter ist, als die Drake Gang.

Aber es geht eben auch um Verständnis, Vergeben und Verzeihen. Um Fehler, die man manchmal macht - Fehler, für die es womöglich Gründe gibt. Es geht um Familie, und darum, dass da eben nicht immer alles glatt läuft, weil niemand perfekt ist.

Der Twist, mit all seiner Vorgeschichte und seinen Konsequenzen ist fast das stärkste an der ganzen Story von UC4, weil es der ganzen Sache ein ungeheure Tiefe gibt.
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