Uncharted: The Lost Legacy - Test

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ChrisJumper
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von ChrisJumper » 20.08.2017 15:27

Leon-x hat geschrieben:
20.08.2017 09:58
Onekles hat geschrieben:
20.08.2017 08:44
[

Bin ich eigentlich der einzige, den das Gunplay in Uncharted 4 extrem genervt hat? Das hat sich irgendwie nicht mehr richtig angefühlt, irgendwie enorm schwammig. Ich kann's gar nicht genau beschreiben. Ist aber der Grund, warum Teil 4 in meinen Augen der schwächste der Reihe ist. Das Addon werd ich mir trotzdem mal ansehen. Aber nicht für 40 Tacken.
Wenn du vorher die Uncharted Collection in 60fps gespielt hast merkt man es halt extrem. Die haben nicht ihne Grund den MP bei 60 Bildern gelassen für ein flüssigeres Spielerlebnis.

Weiß jetzt nicht welche Verzögerung U4 hat. Auf die schnelle nichts gefunden. Kann natürlich sein dass es durch die ganzen Effekte und Filter da im SP etwas darunter leidet. Ohne Zielhilfe dürft es halt eh schwierig sein da schnell was zu treffen.
Also ich hab ja auch einige Stunden im Multiplayer verbracht und ja. Das fällt dann wirklich stark auf. Bisher hat mich das nicht so beschäftigt weil für mich das Zielen nicht so wichtig ist, ich schleiche liebe schwinge mit dem Seil und nutze wenn es grob wird einige Granaten.

Kurz ich spiele Uncharted in der Regel nicht weil ich Spass am Zielen und Schiessen habe. Mir geht es da eher um die Story, und die Charaktere. Welche zugegeben in TLL wahrscheinlich nicht so abwechslungsreich sein werden wie in Uncharted 4, zumal bestimmt mehrere Charaktere auftauchen.

Für einen erweiterten DLC aber trotzdem ganz gut. Wer möchte kann sowohl den Schwierigkeitsgrad als auch den Grad mit dem das Zielkreuz an dem Gegner anhaftet einstellen.

Würde es jetzt auf Schwer spielen, so wie immer und dann sollte es zu einigen Fehlschlägen kommen. Wahrscheinlich sind es aber nicht so viele Gegnerwellen wie in Uncharted 4 selber, immerhin ist es ja nur ein DLC.
Kuro-Okami hat geschrieben:..mich eigentlich nur selten wirklich überzeugen.
Vielleicht ist das Game eher etwas für Fans die die beiden Charaktere mögen. Aber auch wenn man schon immer wissen wollte wie viel der Charme der Familie Drake einfach an einem UC ausmacht. Wenn ND bei dir bisher keinen Stein im Brett hat wird TLL bestimmt nichts ändern. Aber als Lückenfüller nimmt man so einige Spiele ja als Zeitvertreib mit. Vielleicht haben ja einige Rätsel für dich wenigstens einen interessanten Minispielcharakter.

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Der Chris
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von Der Chris » 20.08.2017 15:38

bursus hat geschrieben:
20.08.2017 07:49
Was mich inhaltlich absolut nervt ist , dass die schon in Hollywood seit einiger Zeit grassierende "Umerziehung" jetzt auch in Games angekommen ist:

Genderswitch

Es nervt mich langsam und glaublich das krampfhaft versucht wir in allen großen Rollen die Männer gegen Frauen ausgetauscht werden.

Das wohl krasseste und schlimmste Beispiel war wohl das "Ghostbusters-Reboot"

Aber auch Starwars war nicht dagegen immun : Episode 7 war im Grunde nicht viel anders als Episode 4 nur das "Luke jetzt Brüste hatte"

Rogue one ? Protagonist auch eine Frau !

Die Jüngste Entscheidung : Doctor Who wird bei der nächsten Regeneration eine Frau!

Selbst James Bond war in der Diskussion ...

Mir geht das langsam echt auf den Keks
Da schmeißt du aber ganz viele Dinge ganz böse in einen Topf. Die Ghostbusters sind eine ganz eigene Baustelle...da hat man ein Franchise genommen und es (bewusst) zu einer Gender-Debatte gemacht. Und das nicht nur durch die Blume, sondern ziemlich brutal, frontal und hat auch noch Sexismus gegen Männer als mega witzigen Twist eingeführt.

Rogue One hat nicht gesaugt, weil die Protagonistin eine Frau ist...der Charakter war nur leider "nicht besonders gut". Aber das ist ja ein Problem, das Kennern der Prequel-Trilogie vertraut sein dürfte. ;) Genauso wenig wie Hayden Christensen seinen Charakter retten konnte, weil er ein Mann ist, hat Felicity Jones ihren Charakter irgendwie schlechter gemacht weil sie eine Frau ist.

Dagegen versteh ich null was man gegen den Charakter von Rey in Episode 7 sagen kann. Unterm Strich denke ich, dass sie sogar der deutlich "bessere Luke" ist, wenn man den Vergleich denn unbedingt anstellen will.

Es gibt einfach gute Casting-Entscheidungen und schlechte...und es gibt gute Rollen und schlechte Rollen. Ich begrüße es eher, dass sich mehr Frauen in Hauptrollen finden. Der Grund dafür dass es aktuell so auffällt liegt für mich nicht darin begründet, dass mit Frauen in Hauptrollen irgendetwas verkehrt wäre, sondern eher darin, dass man dieses Problem jetzt erst so richtig identifiziert bzw ernstgenommen hat, so dass es aktuell in dem Zusammenhang vielleicht etwas nach Aktionismus aussieht. Das könnte man ggf ankreiden, aber das wäre allerdings nicht passiert wenn man es in der Vergangenheit nicht so gerne verschlafen hätte Frauen in ernstzunehmende Rollen zu integrieren. Mit dem Thema Diversity sieht es da relativ ähnlich aus denke ich...übrigens auch ganz gut an Star Wars zu beobachten.

Kritisiere lieber, dass wir über solche Dinge ernsthaft noch sprechen müssen, anstatt es einfach für normal hinzunehmen wenn ein Hauptcharakter eine Frau ist. Dann hätten wir möglicherweise auch gar kein Ghostbusters Reboot sehen müssen, das versucht krampfhaft was auch immer zu zeigen.
"Naughty Dog ruined gaming."
- Rich Evans, Previously Recorded/Red Letter Media

Im Moment...
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CryTharsis
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von CryTharsis » 20.08.2017 15:45

Ich war erst am Freitag bei uns im Gamestop und da hatten sie noch das Forscherpaket für 25€, in dem das DLC enthalten ist. Es lohnt sich eventuell also danach die Augen offen zu halten.
Wer nicht warten möchte, bis der Preis fällt, kann das Spiel z.B. auch bei Otto günstig bestellen. Als Neukunde habe ich dort nur 23€ gezahlt. Als Bestandskunde zahlt man mit dem entsprechenden code auch weniger, nämlich 33€.

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Konata1337
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von Konata1337 » 21.08.2017 09:44

Ich wähle nach Möglichkeit immer die weibliche Spielfigur,
SpoilerShow
damit ich auch mal an einer Frau rumspielen kann. Ist der Witz schon sehr alt? Egal, aber gut!.
Zur Genderdebatte wird es aber erst, wenn die Redakteure eines jeden Magazins von "starken Frauen" schwafeln, als ob es verwerflich wäre, eine schwache Frau zu sein. Wenn Frauen ständig wie Männer sein sollen, um überhaupt wahrgenommen zu werden, ist das theoretisch ... frauenverachtend. Ich nehme Frauen, so wie sie sind :ugly:

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muecke-the-lietz
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 21.08.2017 12:57

Konata1337 hat geschrieben:
21.08.2017 09:44
Ich wähle nach Möglichkeit immer die weibliche Spielfigur,
SpoilerShow
damit ich auch mal an einer Frau rumspielen kann. Ist der Witz schon sehr alt? Egal, aber gut!.
Zur Genderdebatte wird es aber erst, wenn die Redakteure eines jeden Magazins von "starken Frauen" schwafeln, als ob es verwerflich wäre, eine schwache Frau zu sein. Wenn Frauen ständig wie Männer sein sollen, um überhaupt wahrgenommen zu werden, ist das theoretisch ... frauenverachtend. Ich nehme Frauen, so wie sie sind :ugly:
Die Genderdebatte hat bei diesem Titel einfach nichts zu suchen.

Beide Figuren sind aus dem Kanon und wurden nicht extra für dieses Spiel hinzugedichtet (so wie man es unter anderem damals bei Sam gemacht hat). Des Weiteren sind beide Charaktere auch so geschrieben, dass sie sich super für dieses Setting und diese Story eignen und tatsächlich auch so interessant, dass sie das Spiel auch ohne Nathan tragen können.

An den Charakteren gibt es wie immer nichts zu mäkeln, sofern man mit dieser Art Figuren was anfangen kann. Lockere Sprüche unter denen sich relativ tiefgründige und durchaus auch verletzliche Charaktere verbergen. Opportunisten, die jedoch immer zum Teil auch einen Heldenkomplex haben und am Ende, trotz allen Begehrens nach Schätzen und Reichtum, immer das Richtige tun werden. Nur, dass sie dieses Mal nicht Nate und Sully heißen, sondern Chloe und Nadine.

Das funktioniert und das passt.

Eine Genderdebatte hat deswegen in meinen Augen hier nichts verloren. U4 war der letzte Teil mit Nathan und so viele andere Figuren, mit denen man so einen quasi Nachfolger aufziehen kann, bleiben dann halt nicht übrig. UND: Es gibt vielleicht noch die eine oder andere Überraschung, auf die ich jetzt nicht weiter eingehen möchte.

Also Jungs, packt eure Mistgablen wieder ein. Hier passt es wunderbar und fühlt sich auch an keiner Stelle nach einem provozierten Genderskandal an.

Achja: Ich habe es gestern durchgespielt und kann das Spiel und die Charakterzeichnung daher schon recht gut einschätzen.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 21.08.2017 13:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Todesglubsch
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von Todesglubsch » 21.08.2017 13:01

Tja... Streitthema "Quotenfrau".
Wenn ich als Frau in einer Firma mit festgelegten Frauenquote eingestellt werden würde, würde ich mich vermutlich ständig fragen "Wurde ich eingestellt, weil ich besser als die anderen Bewerber war? ...oder weil sie ihre Quote erfüllen mussten?"

Im Falle von Lost Legacy versteh ich den Streit aber nicht so wirklich. Bei den Damen handelt es sich um beliebte Charaktere aus dem Uncharted-Universum. Die wurden ja nicht irgendwo aus dem Hut gezaubert.

//Edit: Ach muecke hat mich überholt.

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muecke-the-lietz
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 21.08.2017 13:07

Todesglubsch hat geschrieben:
21.08.2017 13:01
Tja... Streitthema "Quotenfrau".
Wenn ich als Frau in einer Firma mit festgelegten Frauenquote eingestellt werden würde, würde ich mich vermutlich ständig fragen "Wurde ich eingestellt, weil ich besser als die anderen Bewerber war? ...oder weil sie ihre Quote erfüllen mussten?"

Im Falle von Lost Legacy versteh ich den Streit aber nicht so wirklich. Bei den Damen handelt es sich um beliebte Charaktere aus dem Uncharted-Universum. Die wurden ja nicht irgendwo aus dem Hut gezaubert.

//Edit: Ach muecke hat mich überholt.
*first :D

Ehrlich, ich habe so sehr gehofft, dass dieses Fass bei dem Titel nicht aufgemacht wird, aber leider ist es doch passiert.

Aber manchmal frage ich mich, aber die ganzen Schreihälse die Reihe und die Figuren überhaupt kennen, oder einfach nur drauflos ragen, weil da jetzt 2 Frauen sind.

Gerade bei Chloe wäre es eine Schande gewesen, die Reihe zu beenden, ohne sie nochmal auftauchen zu lassen. Und bei Nadine hat sich in U4 schon gezeigt, dass sie mehr ist, als eine reine Bösewichtin/Söldnerin. Da habe ich schon geahnt, dass da noch mehr kommt.

Und... naja, mehr sage ich nicht, lasst euch überraschen.
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tr1on
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von tr1on » 21.08.2017 13:20

muecke-the-lietz hat geschrieben:
21.08.2017 13:07
Todesglubsch hat geschrieben:
21.08.2017 13:01
Tja... Streitthema "Quotenfrau".
Wenn ich als Frau in einer Firma mit festgelegten Frauenquote eingestellt werden würde, würde ich mich vermutlich ständig fragen "Wurde ich eingestellt, weil ich besser als die anderen Bewerber war? ...oder weil sie ihre Quote erfüllen mussten?"

Im Falle von Lost Legacy versteh ich den Streit aber nicht so wirklich. Bei den Damen handelt es sich um beliebte Charaktere aus dem Uncharted-Universum. Die wurden ja nicht irgendwo aus dem Hut gezaubert.

//Edit: Ach muecke hat mich überholt.
*first :D

Ehrlich, ich habe so sehr gehofft, dass dieses Fass bei dem Titel nicht aufgemacht wird, aber leider ist es doch passiert.

Aber manchmal frage ich mich, aber die ganzen Schreihälse die Reihe und die Figuren überhaupt kennen, oder einfach nur drauflos ragen, weil da jetzt 2 Frauen sind.

Gerade bei Chloe wäre es eine Schande gewesen, die Reihe zu beenden, ohne sie nochmal auftauchen zu lassen. Und bei Nadine hat sich in U4 schon gezeigt, dass sie mehr ist, als eine reine Bösewichtin/Söldnerin. Da habe ich schon geahnt, dass da noch mehr kommt.

Und... naja, mehr sage ich nicht, lasst euch überraschen.
Es ist doch kein Wunder, dass eine Genderdebatte um dieses Spiel entbrennt. Da wird es fast als emanzipatorischen Fortschritt gefeiert, dass es nun ein UC ohne Drake und mit einer Frau gibt und dabei offenbar total ausgeblendet, dass es Lara Croft und TR schon seit über 20 Jahren gibt. Würde nicht gerade durch TR das Genre des Action Adventure überhaupt erst gross auf Konsole+PC? Naughty Dog ahmt hier nur nach und probiert nicht nur auf spielerischer Ebene nix neues. Ist aber auch nicht schlimm bei der Qualität ihrer Spiele.

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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von Todesglubsch » 21.08.2017 13:22

muecke-the-lietz hat geschrieben:
21.08.2017 13:07

Gerade bei Chloe wäre es eine Schande gewesen, die Reihe zu beenden, ohne sie nochmal auftauchen zu lassen. Und bei Nadine hat sich in U4 schon gezeigt, dass sie mehr ist, als eine reine Bösewichtin/Söldnerin. Da habe ich schon geahnt, dass da noch mehr kommt.
Naja, Nadine hätte nicht unbedingt sein müssen, da sie eben nur in einem Teil vorkam. Aber sie dient vermutlich als Bindeglied zu UC4.

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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 21.08.2017 13:48

Todesglubsch hat geschrieben:
21.08.2017 13:22
muecke-the-lietz hat geschrieben:
21.08.2017 13:07

Gerade bei Chloe wäre es eine Schande gewesen, die Reihe zu beenden, ohne sie nochmal auftauchen zu lassen. Und bei Nadine hat sich in U4 schon gezeigt, dass sie mehr ist, als eine reine Bösewichtin/Söldnerin. Da habe ich schon geahnt, dass da noch mehr kommt.
Naja, Nadine hätte nicht unbedingt sein müssen, da sie eben nur in einem Teil vorkam. Aber sie dient vermutlich als Bindeglied zu UC4.
Vielleicht... :D

Ach, das ist doof, wenn man noch nichts sagen darf.

Aber es ist nun mal ein Addon zu Teil 4. Da sollte auch schon mindestens eine Figur draus auftauchen...

Und ganz so unbegründet, wie im Test dargestellt, ist es übrigens nicht, dass Chloe mit Nadine zusammenarbeitet.

Aber ich rede schon wieder zuviel...

@tr1on

Das geht stellenweise soweit, dass man wirklich das Gefühl hat, das nächste TR zu spielen. Und das nicht nur, weil man eine sexy brünette Amazone mit Pferdeschwanz spielt, sondern auch, weil einige Sprung und Rätselpassagen an einige alte TR Teile erinnern.

In keinem Teil verschwimmen die Grenzen zwischen UC und TR so sehr, wie in diesem Spiel. Selbst die Vaterfigur von Lara und Chloe ist im Prinzip ein und dieselbe Figur.

Aber letztlich schaffen ND immer eine Qualität, die allen anderen weit voraus ist.
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tr1on
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von tr1on » 21.08.2017 14:55

muecke-the-lietz hat geschrieben:
21.08.2017 13:48
Das geht stellenweise soweit, dass man wirklich das Gefühl hat, das nächste TR zu spielen. Und das nicht nur, weil man eine sexy brünette Amazone mit Pferdeschwanz spielt, sondern auch, weil einige Sprung und Rätselpassagen an einige alte TR Teile erinnern.

In keinem Teil verschwimmen die Grenzen zwischen UC und TR so sehr, wie in diesem Spiel. Selbst die Vaterfigur von Lara und Chloe ist im Prinzip ein und dieselbe Figur.

Aber letztlich schaffen ND immer eine Qualität, die allen anderen weit voraus ist.
Aber braucht es wirklich ein UC, dass für viele wie ein TR aussieht und sich für manche auch so anfühlt? Das führt doch eher zu weniger Angebotsvielfalt als zu mehr. Stell dir Mal vor, es käme ein neues TR mit irgendeinem John Doe statt Lara... Wer würde das spielen wollen? Das wäre so wie ein schwarzer James Bond oder ein weißer Shaft... machbar, aber unglaubwürdig weil nicht authentisch. Chloe hier ist sympathisch (mir persönlich war sie in Teil2 lieber als Elena), aber jetzt in Lobeshymnen zu verfallen, so von wegen Frauenpower und den Mut des Entwicklers, halte ich einfach für unangebracht und unverdient. Aus Respekt vor der bisherigen UC-Reihe, aber auch vor der (historischen) Leistung von Tomb Raider.

ronny_83
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von ronny_83 » 21.08.2017 15:33

tr1on hat geschrieben:
21.08.2017 13:20
Es ist doch kein Wunder, dass eine Genderdebatte um dieses Spiel entbrennt. Da wird es fast als emanzipatorischen Fortschritt gefeiert, dass es nun ein UC ohne Drake und mit einer Frau gibt und dabei offenbar total ausgeblendet, dass es Lara Croft und TR schon seit über 20 Jahren gibt. Würde nicht gerade durch TR das Genre des Action Adventure überhaupt erst gross auf Konsole+PC?
Na ja, den alten Teilen von TR kann man auch nicht unbedingt nachsagen, dass sie das Bild der Frau gekonnt widerspiegelt haben. Früher war Lara Croft ja eher designt, dass sie Männer aufgeilt als dass sie die Fähigkeiten von Frauen ins rechte Bild rücken.

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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von muecke-the-lietz » 21.08.2017 15:55

tr1on hat geschrieben:
21.08.2017 14:55
muecke-the-lietz hat geschrieben:
21.08.2017 13:48
Das geht stellenweise soweit, dass man wirklich das Gefühl hat, das nächste TR zu spielen. Und das nicht nur, weil man eine sexy brünette Amazone mit Pferdeschwanz spielt, sondern auch, weil einige Sprung und Rätselpassagen an einige alte TR Teile erinnern.

In keinem Teil verschwimmen die Grenzen zwischen UC und TR so sehr, wie in diesem Spiel. Selbst die Vaterfigur von Lara und Chloe ist im Prinzip ein und dieselbe Figur.

Aber letztlich schaffen ND immer eine Qualität, die allen anderen weit voraus ist.
Aber braucht es wirklich ein UC, dass für viele wie ein TR aussieht und sich für manche auch so anfühlt? Das führt doch eher zu weniger Angebotsvielfalt als zu mehr. Stell dir Mal vor, es käme ein neues TR mit irgendeinem John Doe statt Lara... Wer würde das spielen wollen? Das wäre so wie ein schwarzer James Bond oder ein weißer Shaft... machbar, aber unglaubwürdig weil nicht authentisch. Chloe hier ist sympathisch (mir persönlich war sie in Teil2 lieber als Elena), aber jetzt in Lobeshymnen zu verfallen, so von wegen Frauenpower und den Mut des Entwicklers, halte ich einfach für unangebracht und unverdient. Aus Respekt vor der bisherigen UC-Reihe, aber auch vor der (historischen) Leistung von Tomb Raider.
Naja, als Mut würde ich das jetzt nicht bezeichnen und auf Frauenpower setzt ND hier ja eigentlich auch nicht, also zumindest wird dieser Aspekt nicht so stark in den Mittelpunkt gerückt - also dieser Quotenfrauenpower Geschichte, mit einer penetranten Message wie der Ghostbusters Film.

Chloe und Nadine sind einfach 2 fähige Charaktere aus dem Uncharted Universum. Und U4 war halt eben der letzte Teil mit Nate, also brauchte man für das Addon halt sinnvollen Ersatz, und hat sich da einerseits für Chloe entschieden, die eben eine wichtige und beliebte Figur ist und für Nadine, die eine Figur aus Teil 4 ist und hat damit sinnvoll den Bogen gespannt.

Man sollte das Spiel aber durchgespielt haben, um sich hier eine fundierte Meinung zu bilden, mehr sage ich an dieser Stelle nicht, denn das Spiel hält noch einige Überraschungen bereit. :wink:

Und die Nähe zu TR war ja schon immer so ein Thema bei UC, welches mit dem neuesten Teil tatsächlich noch verschärft wird - ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss halt jeder für sich entscheiden - witzig ist es auf jeden Fall.

Das Ding ist halt, dass ND das Spiel an einigen Stellen so gestalten, wie ich mir ein modernes TR wünschen würde, während TR sich selbst immer weiter von seinen eigentlichen Wurzeln entfernt.

Und das Kapitel mit der offenen Karte wird so clever offen gestaltet, das kann gar nicht oft genug gelobt werden. Das ist ja nicht so eine hübsche Tapete wie Madagaskar in Teil 4, sondern eine prall gefüllte Karte, mit jeder Menge Geheimnisse. Dabei macht TLL aber nicht die Fehler, die viele andere OW Spiele machen, in dem es zuviel wird, oder nur noch ein Abgelaufe einer komplett überfüllten Karte, sondern behält die Faszination der Entdeckung bei. Es fühlt sich halt doch sehr immersiv und angenehm frei an, übertreibt es dabei aber nicht mit einer völlig überdimensionierten Map.

Und danach kommt wieder gewohnte Uncharted Kost auf bekannten Niveau, was stellenweise mehr an den ersten Teil erinnert, als an den vierten Teil.
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ChrisJumper
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von ChrisJumper » 21.08.2017 19:59

muecke-the-lietz hat geschrieben:
21.08.2017 13:48
Und ganz so unbegründet, wie im Test dargestellt, ist es übrigens nicht, dass Chloe mit Nadine zusammenarbeitet.
Ja das hab ich auch nicht verstanden warum DAS im Test steht. So austauschbar sind die Charaktere nun mal nicht. Sicherlich als Geschlecht schon, aber es geht ja um den Charakter.

Das ist so als kännte man bei Unchartet 4, Quasi Drake gegen Sam oder Sally austauschen. Das wird natürlich auch nicht funktionieren weil es halt komplett unterschiedliche gezeichnete Charaktere sind, komplett egal welches Geschlecht die haben.

Finde die Gender-Debatte auch absolut fehl am Platz.

unknown_18
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Re: Uncharted: The Lost Legacy - Test

Beitrag von unknown_18 » 21.08.2017 20:18

Bei der Gender Debatte denke ich bloß: WTF?!?!

Mir ist es so etwas egal welches Geschlecht die Spielcharaktere haben, so lange sie gut geschrieben und mir sympathisch sind.

In einem Punkt gebe ich aber auch recht: wenn es aufgesetzt wirkt, dann nervt es. "Der Char ist jetzt w weil es gerade in ist"... so etwas ist dämlich und mitunter zu offensichtlich. Ist hier aber absolut nicht der Fall.

Ich mochte zum Beispiel von Anfang an auch Lara Croft, und nun? Ja, sie ist weiblich, hab ich mir aber nie einen Gedanken darum gemacht ob das jetzt schlimm sein soll oder nicht. ;)

Ob männlicher oder weiblicher Held, ist doch völlig wurscht, so lange der Charakter glaubwürdig ist. Und gerade deswegen macht die Diskussion hier wirklich absolut null Sinn, denn beide Charaktere haben sich längst bewiesen. Gerade deswegen haben sich doch auch viele auf diesen "DLC" gefreut, eben weil man die Charaktere bereits gut kennt und liebt.

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