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Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 12:47
von 4P|BOT2
Das ungleiche Paar Monkey und Trip, die einem Trauma entflohene Kat oder die mit der Realität fremdelnde und trotzdem starke Kai: Tameem Antoniades hat faszinierende Figuren erschaffen, seit er als kreativer Kopf des britischen Studios Ninja Theory actionreiche Abenteuer kreiert. Kein Wunder also, dass ausgerechnet er tiefer in den Kopf einer Heldin eindringt, als es je ein Entwickler getan hat. O...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 13:43
von Raskir
Oha, platin. Damit habe ich nicht gerechnet nach lesen des Fazits (aus spoilergründen lese ich erstmal nicht den Test, wenn einer sagen kann dass er spoilerfrei ist, dann les ich ihn gerne :) )
Freut mich dass es so gut geworden ist. Wahnsinn (wer ein wortspiel findet darf es behalten). Werde es mir definitiv zulegen, aber wohl erst nach dem Urlaub. Meine größte sorge war ja, dass es spielerisch auf der Strecke bleibt, schön dass es anders kommt. Frage mich nur warum es nicht auch für die Box kommt als Indiegame. Ich mein, die wollen doch sicher ihre hohen kosten wieder reinbekommen. Naja, vielleicht kommts noch, ich freu mich aber es auf der ps4 spielen zu können.

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 13:47
von vienna.tanzbaer
um mich nicht zu spoilern habe ich auch nur das fazit gelesen - hatte das spiel auf meiner persönlichen wunschliste seit der ersten ankündigung auf der e3 (2014?) - da man aber im vorfeld nicht übertrieben viel über die spielmechanik bzw. über die spieldesignentscheidungen wusste, wollte ich trotzallem noch den einen oder anderen (vertrauenswürdigen) test abwarten.

fazit klingt sehr fein! mit platin hätte ich auch nicht gerechnet... ich freue mich darauf in diese welt in den nächsten 1-2 tagen einzutauchen...

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 13:49
von Imperator Geta
Habe auch nur das Fazit gelesen und dachte das es Gold wird. Aber boom! Platin! Werde mir diese Perle aufm PC geben.

Danke für den Test :)

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 13:51
von The Flower Maiden
und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich was mit dem Spiel anfangen kann... :?

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 13:51
von ddd1308
Naja, hab gestern mal den ersten Abschnitt hinter mich gebracht und bin doch sehr ernüchtert. Für mich ist es bisher wie befürchtet ein etwas besseres Ryse. Levelschlauch ablaufen, 08/15 Gegner abmetzeln und im Gegensatz zu Ryse kommen hier noch Rätsel dazu, die man direkt durchschaut hat und anschließend noch 5 - 6 weitere male wiederholen darf.

Inwiefern nun die Psychose gut umgesetzt ist, kann ich nicht beurteilen... fühlt sich aber nicht besser oder anders an als alle anderen Charaktere die ich über die Jahre gespielt habe und die eine Psychose hatten oder auf einem Drogentrip waren.

Ich werde es mal noch weiter spielen, aber bisher ist es für mich doch eher lahm.

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 13:53
von JarlVader
Das Spiel ist wirklich klasse . So etwas muss gewürdigt werden dann auch noch zu einem Preis von der hälfte einiger Spiele die deutlich weniger bieten man merkt überall wie viel Energie in das Spiel geflossen ist. Für mich ein großartiges Highlight das in der Masse großartiger Spiele dieses Jahr deutlich hervorsticht. Auch ein Lob an den Test klassse und spoilerfrei geschrieben gute Arbeit.

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 14:01
von Kido
Ich finde das Spiel auch toll! Sehr athmosphärisch und im Detail auch subtil supergut umgesetzt.

@ddd1308: Welche anderen Spiele kennst du, in denen man so einen intensiven Bezug zum Protagonisten herstellen kann?
Da fallen mir nur sehr wenige ein.
Oder vielleicht funktioniert das Spiel für dich individuell einfach nicht so gut.

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 14:02
von Kuro-Okami
Dass es Gold bekommen könnte... das lag in einem Bereich, den ich für möglich hielt, aber Platin hätte ich nicht erwartet. Definitiv ein sehr interessanter Titel, der zu sehr meinem Beuteschema entspricht, als dass ich ihn dann lange ungespielt lassen könnte. Wird geholt, wenn Zeit zum Spielen vorhanden ist.

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 14:10
von Evil0ne
Habe das Spiel in diesem Moment durchgespielt. Die Kredits laufen gerade auf dem 2ten Bildschirm, sogar noch ein schöner Soundtrack zum Abschluss, passt sehr gut.

Aber ich bin wirklich hin und hergerissen, das Spiel hat wirklich potential, aber mich hat z.b. das Runen suchen am Anfang total genervt, da man gar nicht so wirklich wusste wie das läuft. Als ich nun dachte das Spiel fängt an, war es schon zu ende. Ich würde behaupten 6-7h, leider waren die Gegner nicht wirklich abwechslungsreich und ein paar Ninja Gaiden 2 mäßigere Combos hätte ich mir auch gewünscht.

Für den Preis auf Steam aber auf jedenfalls einen kauf wert.

Zum Abschluss kann ich noch sagen das ich das Spiel intensiver gefunden hätte, wenn es in Deutsch übersetzt worden wäre. Die Dialoge usw. waren wirklich toll, aber durch dieses ganze durcheinander und leises wispern war es nicht immer gut verständlich.

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 14:13
von ddd1308
Kido hat geschrieben:
10.08.2017 14:01
Ich finde das Spiel auch toll! Sehr athmosphärisch und im Detail auch subtil supergut umgesetzt.

@ddd1308: Welche anderen Spiele kennst du, in denen man so einen intensiven Bezug zum Protagonisten herstellen kann?
Da fallen mir nur sehr wenige ein.
Oder vielleicht funktioniert das Spiel für dich individuell einfach nicht so gut.
Genau das ist es eben. Der eine wird zu seinem individuell erstellten Skyrim Charakter einen intensiven Bezug aufbauen, der andere eben zu Senua.
Bei mir hat das Ganze mit John Marston und Max Payne in Max Payne 3 sehr gut funktioniert.

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 14:17
von fanboyauf3uhr
Weiß nicht, jetzt knapp 2 Stunden oder so gezockt und da passiert einfach nix. Die Kämpfe sind ein Witz, die Geschichte der übliche Mythen-Mist und die Rätsel sind immer gleich.

Steuerung gut aber die Tante ist sehr langsam, ja auch wenn man rennt.

Grafisch ganz gut aber Atmosphäre sieht irgendwie anders aus. Schaut mir auch irgendwie zu bunt und glatt aus für nen Psychotrip.

Neulich mal wieder an einem Verregneten Wochenende Bloodborne gezockt - DAS kann sich atmosphärisch nennen ohne rot zu werden!

Naja mal weiter mit der Tante spazieren gehen, vielleicht passiert ja noch was ... .

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 14:18
von Donkey-Kong
War abzusehen dass sich Viele davon blenden lassen wenn die Protagonistin auf groß emotional mit offenem Mund durch die Gegend rennt und irgendwelche durchdringenden Stimmen hört. Heute braucht es nicht viel außer Grafik und Motion Capture. Ja, ist schon cool, wenn man 12 Jahre alt ist und sonst keine spielerischen Ansprüche stellt.

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 14:20
von muecke-the-lietz
Evil0ne hat geschrieben:
10.08.2017 14:10
Habe das Spiel in diesem Moment durchgespielt. Die Kredits laufen gerade auf dem 2ten Bildschirm, sogar noch ein schöner Soundtrack zum Abschluss, passt sehr gut.

Aber ich bin wirklich hin und hergerissen, das Spiel hat wirklich potential, aber mich hat z.b. das Runen suchen am Anfang total genervt, da man gar nicht so wirklich wusste wie das läuft. Als ich nun dachte das Spiel fängt an, war es schon zu ende. Ich würde behaupten 6-7h, leider waren die Gegner nicht wirklich abwechslungsreich und ein paar Ninja Gaiden 2 mäßigere Combos hätte ich mir auch gewünscht.

Für den Preis auf Steam aber auf jedenfalls einen kauf wert.

Zum Abschluss kann ich noch sagen das ich das Spiel intensiver gefunden hätte, wenn es in Deutsch übersetzt worden wäre.
Die Dialoge usw. waren wirklich toll, aber durch dieses ganze durcheinander und leises wispern war es nicht immer gut verständlich.
Klingt jetzt blöd, aber in diesem Falle muss ich da ebenfalls zustimmen.

Aber das hätte wohl komplett den Produktionsrahmen gesprengt, und es ist auch alles super eingesprochen und fantastisch abgemischt. Aber in der Muttersprache würde das einfach noch soviel besser funktionieren, gerade wenn man es wie empfohlen mit Kopfhörern spielt, und irgendwann nicht mehr checkt, ob die Stimmen gerade aus dem Spiel kommen, oder anderswo her. Die sind stellenweise unheimlich na an einem dran, und dann wispert noch was im Hintergrund, das ist stellenweise gruselig, manchmal nervig, aber immer höchst beeindruckend.

In der Muttersprache hätte das eben aber nochmal eine ganz andere Wirkung gehabt, weil es sich stellenweise anfühlt, als würden die Stimmen in deinem Kopf sein, und naja, man denkt nun mal in seiner eigenen Muttersprache. Und von daher ist da immer dieser kleine Bruch.

Nichtsdestotrotz wahnsinnig bedrückend.

Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Verfasst: 10.08.2017 14:20
von muecke-the-lietz
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