Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

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Hokurn
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Hokurn » 30.03.2018 18:28

Nein eigentlich nicht. In einigen Jahren evtl. überholt...

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sabienchen
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von sabienchen » 30.03.2018 21:22

Hokurn hat geschrieben:
30.03.2018 18:28
Nein eigentlich nicht. In einigen Jahren evtl. überholt...
..als ob du das Spiel damit nicht überbewerten würdest... :Häschen:
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Hokurn
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Hokurn » 30.03.2018 22:09

sabienchen hat geschrieben:
30.03.2018 21:22
Hokurn hat geschrieben:
30.03.2018 18:28
Nein eigentlich nicht. In einigen Jahren evtl. überholt...
..als ob du das Spiel damit nicht überbewerten würdest... :Häschen:
Naja müsste halt wissen, ob es etwas geben wird, dass thematisch ähnlich ist und dann halt besser. ;)

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bnaked
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von bnaked » 15.04.2018 02:12

Gerade die alten Gamer, die mit absoluten Spielkram aufgewachsen sind, tun sich nun schwer damit, das Medium als Kunst zu verstehen.
Das witzige ist, dass einige hier schreiben, dass sie ja so erwachsen und anspruchsvoll sind, und dann aber Hellblade kritisieren, weil es nicht mehr wie der alte kindliche Spielkram designt ist. ^^

Hellblade ist schon ziemlich intellektuelle Unterhaltung, da geht es um Metaphern und Symbolik, man muss ständig interpretieren, selbst das Gameplay wird hier interpretiert, und wenn man dann erstmal diesen Wert erkennt, und wenn man erkennt, wie großartig hier alles harmoniert und Sinn ergibt, wie großartig hier Gameplay, Story, Art-Design, Sound und alles andere zusammenkommt und ein starkes Ganzes ergibt, dann ist es nunmal eine Offenbarung.

Klar braucht man es nicht zu mögen, klar kann man es so hinstellen, als wäre es überbewertet, klar hat jeder seine Meinung, aber ich teile da eher die Ansichten von vielen Entwicklern.
Und nochmals, es ist wirklich witzig, dass gerade die Leute, die sich als so anspruchsvoll sehen, Hellblade oberflächlich betrachten. "Anspruchsvoll" vielleicht in spielerischer Hinsicht, aber vielleicht will Hellblade ja gar kein Spiel sein, sondern ein künstlerisch anspruchsvolles interaktives Erlebnis?

Viele verstehen es einfach immer noch nicht, dass es sich heutzutage oftmals nicht mehr um Spiele im traditionellen Sinne handelt, sondern um interaktive Erlebnisse, bei denen eben das Erlebnis im Vordergrund steht und nicht das verdammte Gameplay! In Dark Souls geht es ums Gameplay, in Super Mario geht es ums Gameplay, in einem Online-Shooter geht es ums Gameplay, aber warum sollte Gameplay irgendeinen höheren Stellenwert haben in einem Kunstwerk wie Journey oder What Remains of Edith Finch? In derartigen Erlebnissen ist es nur wichtig, dass das Gameplay ins künstlerische Konzept passt! Das Werk muss kohärent sein! Danach sollte geurteilt werden!
Man muss (sollte) nunmal geistig dazu in der Lage sein, Dinge als solche zu betrachten, was sie sind, selbst wenn man sie subjektiv nicht mag. Viele hier kritisieren tatsächlich das Gameplay von Walking Sims, ja da muss man sich doch am Kopf fassen oder nicht? Viele verstehen diese Art von interaktives Erlebnis gar nicht, da kommen dann wahrscheinlich irgendwelche Leute mit 30 Jahren Spielerfahrung an und meinen, dass es langweilig sei, wenn man da nur rumläuft... Sorry aber DAS ist oberflächlich.
Das ist mindestens genauso sinnlos, als würde ich hier schreiben, dass Super Mario überbewertet ist, weil Story, Inszenierung und Charaktere nicht mit TLoU mithalten können, das ist wirklich haar genau derselbe Blödsinn, als wenn ich schreibe, dass man in Hellblade nur langweilig rumläuft und langweilige Rätsel löst. Diese Rätsel sind übrigens nicht mehr so langweilig, wenn man den Kontext begreifen würde, wenn man die Metaphern und die Symbole deuten würde, das macht den Reiz bei so einem Kunstwerk nunmal aus! Oder warum sind die Gedichte von Goethe so genial? Warum gucken sich Leute die Mona Lisa an und versuchen herauszufinden, was das Lächeln bedeutet? Hellblade ist ganz einfach Kunst und die Gamer müssen verstehen lernen, dass sich nicht mehr alles nur um Spielspaß und Gameplay dreht... Wie ich schoneinmal meinte: Gameplay ist nicht das, was das Medium ausmacht. Interaktion ist das, was es ausmacht!

Gaukeleier
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Psychologie-Unterricht: Schizophrenie verstehen

Beitrag von Gaukeleier » 11.06.2018 21:25

Da kann ich nur zustimmen. Diese Form der Unterhaltung ist nun mal wirklich eine ganz andere Art und Herangehensweise als der Wunsch, die Masse mit Ballerorgien und XP zu belohnen. Wen interessiert, wie Spieleentwickler außergewöhnliche Wege gehen und das Spiel als Medium nutzen um, wie in diesem Fall z.B., diese als Sprachrohr für psychisch Erkrankte zu nutzen, der sollte sich mal das Interview mit dem Entwickler ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=XWTmpwp_sco&t=117s

Ich muss sagen, dass mich das Spiel wirklich emotional sehr berührt hat, obwohl weder ich selber noch Verwandte oder Freunde direkt mit Schizophrenie zu tun haben. Klar Depressionen kenne ich aus dem Bekanntenkreis und mit Panikattaken hat ein Freund schon mal zu tun gehabt. Aber das Spiel als Medium zu nutzen, ist jedenfalls in meinem Fall ein perfekter Weg, noch mehr mitzufühlen und mal die Birne einzuschalten :)

Bei Life is strange fand ich z.B. auch die Situation krass, als die Freundin plötzlich querschnittsgelähmt war. Wahrscheinlich ist so schwere Kost eher was für eine kleinere Spielerschaft - aber Entwickler sollte ruhig mal mutig sein und mehr solcher Kunstwerke raushauen!

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Crossbones
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Crossbones » 11.06.2018 23:08

Also ich finde das Game.....wie soll ich sagen.....komisch. Jetzt nicht schlecht aber so super toll wie ich vernommen habe finde ich es nun auch nicht, muss das vielleicht noch etwas länger zocken, bin da erst ne Stunde vielleicht 1 1/2 drinnen, die Kampf-Animationen jedenfalls sind schon ein Hingucker, besonders wenn sie nach ihren Gegnern graziös kickt.
Crossbones hat geschrieben:
11.06.2018 23:08
Also ich finde das Game.....wie soll ich sagen.....komisch. Jetzt nicht schlecht aber so super toll wie ich vernommen habe finde ich es nun auch nicht, muss das vielleicht noch etwas länger zocken, bin da erst ne Stunde vielleicht 1 1/2 drinnen, die Kampf-Animationen jedenfalls sind schon ein Hingucker, besonders wenn sie nach ihren Gegnern graziös kickt.

..oder ist das wieder einer der Games die nur wegen ihrer Story so hochgelobt wurden ? Ich lese Heute nicht mehr so viele Reviews wie früher darum kann ich jetzt gar nicht genau sagen was so hochgelobt wird, ich weiß eben nur dass es in aller Munde war.
Zuletzt geändert von dx1 am 11.06.2018 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Doppelpost zusammengeführt.
"Fuck the King´s Guard, fuck the City.....fuck the King."

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ISuckUSuckMore
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von ISuckUSuckMore » 04.01.2019 13:55

Hab ich gestern durchgespielt und ich muss Ninja Theory großen Respekt zollen. Da hat Microsoft einen guten Schnapper gemacht.

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