Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

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Herschfeldt
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Herschfeldt » 03.09.2017 17:49

Top Game. Wer auf Schwertkampf, nordische Mythologie, UE4 und höllische Kämpfe steht -das ganze garniert mit etwas Rätselei- wird hier bestens bedient!!! Klare Kaufempfehlung!
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mafuba
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von mafuba » 26.09.2017 10:28

Nach dem das Spiel hier und in anderen Magazinen so gut abgeschnitten hat, habe ich mir es auch gekauft und muss sagen, dass ich sehr Enttäuscht bin.

Vielleicht bin ich jedoch mit komplett falschen Erwartungen an das Spiel angegangen. Nach 30-45 Minuten konnte ich mich jedoch überhaupt nicht mehr motivieren weiter zu spielen.

Die Bootsfahrt am Anfang war für mich der absolute Motivations killer, weil sie einfach soooooo in die länge gezogen ist. Die Sequenzen nach der Bots fahrt haben sich auch einfach nur Ewig angefühlt...

Ich bin von Natur aus ein hektischer Mensch - vielleicht kann ich deshalb nichts mit dem Spiel anfangen

Mich würde es Jedoch interessieren, ob auch andere hier den Anfang als "schwach" betrachten und ob es sich lohnt, dass ich mich noch einmal ran setze. Und ganz wichtig ob das Tempo etwas fahrt aufnimmt.

Ist heutzutage ja nicht so dass man keine alternativen Spiele hat, welche einem Persönlich gut zusagen.

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4P|IEP
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von 4P|IEP » 26.09.2017 10:42

Das Spiel hat ein paar sehr starke Sequenzen, aber das Pacing bleibt so langsam wie am Anfang. Ich würde fast sagen, dass es dann nichs für dich ist. Ein paar Kumpels und ich mussten uns durch den Mittelteil durchquälen, waren aber von der Story so überzeugt, dass wir es durchgespielt haben.

Es hat aber durchaus teilweise wahnsinnige Längen.
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Usul
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Usul » 26.09.2017 10:45

Die Sequenzen, die nicht so eine Länge haben, sind dann meistens die Kampfszenen... und das ist ja auch nicht das, was man sich unter einem rasanten Gameplay vorstellt. Von daher teile ich die Meinung: mafuba, dat wird nix für dich. :)

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Usul
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Usul » 26.09.2017 10:50

Hokurn hat geschrieben:
22.08.2017 16:13
Die unendlichen Gegnerwellen sind in vielen Situationen eben genau richtig. Zumindest in MW2 und 3 hat man versucht einen Krieg dazustellen. Da geht es nicht um ein kleines Squad-Gefecht sondern einen großen Krieg. Dem einzelnen Soldaten muss das unendlich vorkommen. Während er durch den Schauplatz wandert. Da kann es nicht sein, dass man nach 30 Soldaten das Gefecht z.B. vor dem weißen Haus aufgelöst hat auch wenn das mit guter taktierender KI vermutlich spielerisch anspruchsvoller wäre.
Natürlich gibt es auch einige Situationen wo das Quatsch war aber eben nicht immer und generell. Das empfinde ich als Designentscheidung die man so haben wollte.
Nun ja, so gesehen hast du nicht mal unrecht... d.h. man könnte COD nicht mal in dem Punkt kritisieren. :D

Ich wollte aber eigentlich nur die Verhältnismäßigkeit angesprochen haben.

"Ich mag COD net, weil die Gegner nie aufhören, bis man weiterläuft" klingt in meinen Ohren zumindest OK.

"COD ist der allergrößte Scheiß, den es gibt. Wer sich das mit den Gegnermassen ausgedacht hat, sollte sich nen anderen Job suchen. Alle, die COD spielen, haben keine Ahnung vom Zocken. Und sie haben kleine Penisse!!!" - das ist dann schon etwas anderes. ;)

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mafuba
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von mafuba » 26.09.2017 12:59

Ok. Danke fuer die ehrliche Antworten.
Schade. Stehe eigentlich auf diesen Psycho-Krams.
Ich such mir dann ein anderes Spiel :)

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EllieJoel
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von EllieJoel » 14.12.2017 13:02

Also ich fand das Spiel super. Ist natürlich nichts für den typischen CoD Spieler der ohne Substanz von einer Mega Explosion zur nächsten gepeitscht werden will. Wenn man schon Anfängt ohh die blöde Bootsfahrt am Anfang wo ich mal 5 Minuten einfach die Umgebung und Geräusche aufnehmen muss und nicht irgendwas töten darf ihh was ein Motivationskiller. Ja dann rate ich praktisch von allen Spielen ab wo vorne nicht CoD , Dice oder MS draufsteht.

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Usul
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Usul » 14.12.2017 13:46

Mal ein kleiner Tip: Man kann ein Spiel toll finden, ohne andere Spiele - und die Anhänger dieser Spiele - schlechtzureden.

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MikeimInternet
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von MikeimInternet » 14.12.2017 19:00

statler666 hat geschrieben:
03.09.2017 17:49
Top Game. Wer auf Schwertkampf, nordische Mythologie, UE4 und höllische Kämpfe steht -das ganze garniert mit etwas Rätselei- wird hier bestens bedient!!! Klare Kaufempfehlung!

Ich spiele es gerade. Genau mein Ding!^^

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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von ronny_83 » 15.12.2017 09:38

Hab das Spiel gestern geholt....weil meine Freundin es haben wollte...lol

Sie hat davon gelesen und fand die Thematik des nordischen Szenarios und vor allem der psychischen Erkrankung der Hauptprotagonistin so interessant, dass sie es sehen wollte. Hab sie aber vorgewarnt, dass nur deutsche Untertitel vorhanden sind. Und sie will auch, dass ich spiele und sie kann zusehen. Na mal schauen. Mich hatte das Spiel ja auch interessiert und jetzt hatte ich nen zusätzlichen Grund. Bin auf jeden Fall gespannt, ob uns die Spielerfahrung zusagt.

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MikeimInternet
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von MikeimInternet » 15.12.2017 18:50

ronny_83 hat geschrieben:
15.12.2017 09:38
Hab das Spiel gestern geholt....weil meine Freundin es haben wollte...lol

Sie hat davon gelesen und fand die Thematik des nordischen Szenarios und vor allem der psychischen Erkrankung der Hauptprotagonistin so interessant, dass sie es sehen wollte. Hab sie aber vorgewarnt, dass nur deutsche Untertitel vorhanden sind. Und sie will auch, dass ich spiele und sie kann zusehen. Na mal schauen. Mich hatte das Spiel ja auch interessiert und jetzt hatte ich nen zusätzlichen Grund. Bin auf jeden Fall gespannt, ob uns die Spielerfahrung zusagt.
Ich hättet es natürlich auch ganz entspannt bei mir ansehen können ;)

Viel Spaß!

Aidn
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Aidn » 27.03.2018 12:26

Meine persönlich größte Enttäuschung 2017: Senua's Sacrifice
Nicht falsch verstehen. Das Spiel an sich ist ja ganz nett. Und ein nettes Experiment mit der psychologischen Charakterstudie.
Aber letztlich ist es leider auch nicht wirklich mehr als das. Das Spiel fühlt sich wie ein Prototyp, wie die nicht fertiggestellte
Entsprechung des schon zwei Jahre zuvor gesehenen Trailers an.
Die Umgebungsrätsel sind so schwach, die Level-Architektur so arm. Das ist fast so als wenn man bei Assassin's Creed nur
den Ladebildschirm spielen kann. Nun gut, eventuell ist das etwas übertrieben, aber letztlich muss man schon blind sein,
wenn man nicht erkennt was schmerzhaft fehlt. Wenn einem die Psycho-Studie reicht, dann ist das Spiel ok, mehr nicht.
Ist hier wohl wie bei "des Kaiser neue Kleider", oder beim hoffnungslos überbewerteten "Interstellar".
Senua ist nicht wie das bewusst reduzierte (Meisterwerk) Shadow of the Colossus, es wirkt schlicht unfertig.
Entwickler, wie Spieler feiern die Figur mit ihren Flüsterstimmen ab, sehen aber offensichtlich den Rest der Spielwelt aus purer
Huldigung nur noch mit tränenverschleierten Augen. ;)
Der unbändige Hunger nach neuen (spielerischen) Eindrücken, oder aber DER "einzigartigen" Erfahrungen macht den Tester und Spieler gefügig.
Am Rande: Warum ist heute eigentlich neben dem (weitestgehend) AAA-Rotz von UBI und EA (fast) alles darksoulig.? Warum muss die Herausforderung immer gnadenloser, immer extremer und immer unzugänglicher für Spieler mit geringerem Zeitkontingent werden?
Selbst Entwickler wie die Pyranha Bytes haben in Elex eine deutlich zu hohe Dosis Souls injiziert und bekommen dafür gleich
ein paar Wertungspunkte mehr? Gothic war schwer aber deutlich ausbalancierter und zugänglicher.
Ich als Spieler brauche nicht mehr Herausforderungen, oder eine eierlegende Wollmichsau, wie z.B. das neue Ni no Kuni und andere optional/additive Basemangement Spiele. Ich möchte unterhalten werden und mir nicht die Unterhaltung wie auf 'ner Kirmes aussuchen müssen. Und ich will auch nicht dafür arbeiten müssen. Mit Spaß etwas erarbeiten vielleicht.
Senua ist da natürlich ganz krass auf der anderen Seite spielerischer Inhalte. So stark reduziert, das ich stundenlang die Protagonistin anschauen darf und ihre tollen Flüsterstimmen vom Bildschirm ablesen muss. Prima.
Nun, ich kann kein Spiel wie Senua abfeiern, das mit seinem Charakter wortwörtlich "besticht" aber in allem anderen unfertig wirkt.
Das Spiel hat im jetztigen Early Access ähnlichen Zustand vielleicht 'ne 75-80 verdient. Mehr nicht.
Ich sch**ss auf Innovationen, wenn sie halbgar sind. Warum gibt es keinen echten System Shock Nachfolger?
(Prey ist ja auch nur Early Access, sieht man am fehlenden Monsterdesign ;) und warum ist der Meisterdieb im Reboot nur Bling, Bling? Warum versuchen die Entwickler nicht tatsächlich mal wieder die Qualität und Rundheit der Spiele der späten Neunziger zu erreichen? Halt. Sie versuchen es ja, aber...scheitern wegen den Ansprüchen der Spieler nach ständig neuem und ständigem (oft deplaziertem) mehr. Warum erfinden die Entwickler nicht mehr neue innovative Geschichten, bei bewährtem Spieldesign?
Letztlich wird bei Senua eher das Experiment in der Wertung honoriert, als das Spiel, habe ich das Gefühl. Nun..das ist..pädagogisch bestimmt sinnvoll. :?

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Usul
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Usul » 27.03.2018 13:01

Aidn hat geschrieben:
27.03.2018 12:26
oder beim hoffnungslos überbewerteten "Interstellar".
Da habe ich dann aufgehört zu lesen, weil ich Interstellar für einen der besten SciFi-Filme halte. Das Problem ist nun nicht, daß es auch Leute gibt, die den Film nicht gut finden - sondern das Wörtchen "überbewertet". Oft genug darüber gelabert, daher nur ganz kurz: Damit urteilst du nicht nur über den Film, sondern auch über all jene, die ihn eben gut bewerten. Laß das doch einfach sein und sprich über den Film/das Spiel und deine Meinung dazu. Da mir z.B. bei Hellblade nicht wirklich etwas fehlt, muß ich nach deiner These ja blind sein... toll.

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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Aidn » 27.03.2018 13:54

Hm. Ja Interstellar hat eine starke 1. Hälfte, in der zweiten erklärt er Menschen mit mittlerer Bildung die Relativitätstheorie auf eine filmisch so dämliche Art und Weise, das er spätestens dann am Ende mit dem Space-Cowboy der sich ein Schiff klaut und in den Sonnenuntergang reitet, mich doch etwas ratlos zurückgelassen hat. Dieser Film ist gut, aber in jedem, jedem Fall überbewertet. Ich habe aber nicht gesagt, dass er schlecht ist, sondern halt nur gut. Das ist kein Kultfilm. Ist aber auch 'ne Frage der Altersgruppe. Ich bin nicht so leicht zu beeindrucken. da ich mit den Filmen der 80er groß geworden bin. Filme sind im Ganzen heutzutage etwas grobmotorischer. Duplo, oder Lego. ;) Aber, wie gesagt, Interstellar ist gut, aber eben nicht sehr gut.
Und ja..blind..aber freiwillig und glücklich und zufrieden, oder?. Faktisch ändert das aber nichts am gestreckten, sehr schwachen Welten-Design. Ich mag auch durchaus Spiele, die im 60er Bereich bewertet worden sind, weil sie halt ihre Defizite haben. Da würde ich aber auch keine 90er Bewertung erwarten. Spaß kann das ja trotzdem machen. Persönlicher Geschmack halt. Aber es sollten hier ja auch Fakten bewertet werden. Ok. Ist bei 4Players eher schwierig, weiß ich. Und nochmals..ja..blind, oder halt stark fokussierter Tunnelblick. Ist aber ok. Ich hätte das Spiel ja auch gerne abgefeiert. Vielleicht bin ich einfach zu anspruchsvoll geworden und darum nicht so zufrieden mit dem Endergebnis. Ich spiele aber auch schon sehr, sehr lange Videospiele und gehöre mit ziemlicher Sicherheit einer ältere Generation Spieler an, als die meisten hier. Meine Geduld ist sicherlich auch eine andere und meine Wahrnehmung auch.
Ich denke letztlich haben wir beide Recht. Du hast nur mehr Glück gehabt, weil Du bekommen hast was Du wolltest.

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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Test

Beitrag von Usul » 27.03.2018 14:01

Aidn hat geschrieben:
27.03.2018 13:54
Hm. Ja Interstellar hat eine starke 1. Hälfte, in der zweiten erklärt er Menschen mit mittlerer Bildung die Relativitätstheorie auf eine filmisch so dämliche Art und Weise, das er spätestens dann am Ende mit dem Space-Cowboy der sich ein Schiff klaut und in den Sonnenuntergang reitet, mich doch etwas ratlos zurückgelassen hat. Dieser Film ist gut, aber in jedem, jedem Fall überbewertet. Ich habe aber nicht gesagt, dass er schlecht ist, sondern halt nur gut. Das ist kein Kultfilm. Ist aber auch 'ne Frage der Altersgruppe. Ich bin nicht so leicht zu beeindrucken. da ich mit den Filmen der 80er groß geworden bin. Filme sind im Ganzen heutzutage etwas grobmotorischer.
Nun gut... dann ist er überbewertet... ich hab zumindest versucht klarzumachen, warum das einfach ein deplatziertes Wort ist. Aber evtl. ist das ja auch eine Frage des Alters. Da ich erst 11 Jahre alt bin, sehe ich das vermutlich anders als jemand, der mit den Filmen der 80er groß geworden ist oder schon sehr, sehr lange Videospiele spielt.

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