Resident Evil 7 biohazard - Test

Alles über unsere Previews, Reviews und Specials!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Pulsedriver30
Beiträge: 363
Registriert: 29.10.2011 10:48
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von Pulsedriver30 » 19.02.2017 18:01

Ja kann natürlich auch richtig sein. Persönlich finde ich es natürlich auch schade, diese Zeitexklusivität. Der Titel wäre Stückzahlmäßig bestimmt nochmals etwas besser verkauft worden, wenn es nicht Zeitexklusiv gewesen wäre. Dies wiederum hätte der RE Sparte bestimmt gut getan. Wahrscheinlich wird nun der nächste Teil leider wieder Action orientierter werden. Da die VK Zahlen ja nicht an den 6er ran reichen... Ob das vielleicht auch was mit dem damaligen Versprechen zum sechsten Teil der Serie zu tun hat? Damals hieß es ja auch, wir wollen wieder Back to the roots... hmm

Benutzeravatar
Nightfire123456
Beiträge: 2501
Registriert: 31.08.2009 20:00
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von Nightfire123456 » 21.02.2017 07:02

Ich hab es jetzt seit ca. einer Woche und bin noch unschlüssig was ich von dem Spiel halten soll.
Die Aussage das es wieder zurück zu seinen Wurzeln geht kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ja es Spielt wieder in einem Haus und es entfernt sich wieder mehr von den letzten Shooter lastigen Teilen, aber sonst erkenne ich nicht viel gemeinsamkeiten.
Beim ersten Teil gab es noch das Gefühl das alles in dem Haus einem töten kann, in jeder Ecke könnte etwas lauern. Hier ist es eher so das man ja weiß was einem töten will, meist muss man sich von diesem dann verstecken. Die Spielmechanik ist eine Mischung aus Outlast und Alien Isolation.
Bis jetzt ist das Spiel schon nicht schlecht. Aber ich hätte mir gewünscht das sie sich mehr an den 4. Teil orientiert hätten. Der hatte zwar auch Horror Elemente aber dazwischen diese übertriebenen Bombast Stellen mit Gegner Massen und Boss Gegnern.

Bin ich eigentlich der einzige der die Optik des Spiels anstrengend findet? Ich spiele am PC und kann trotzdem nicht länger als eine Stunde am Stück spielen ohne das es unangenehm anstrengend wird.

Benutzeravatar
padi3
Beiträge: 1553
Registriert: 24.12.2011 00:42
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von padi3 » 22.02.2017 14:19

The Evil Within ist der einzig wahre RE4-nachfolger.

Benutzeravatar
ICHI-
Beiträge: 3094
Registriert: 05.03.2009 23:07
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von ICHI- » 10.03.2017 02:49

Für mich bleiben Resident Evil 1-3 die besten Teile aber Resident Evil 7 kommt jetzt gleich dahinter.

Resident Evil 4 hat seinen stellenwert bei mir auch deutlich verloren während die alten Teile den Zahn der Zeit
überstehen konnten. Diese nerfigen Quick Time Events , ständig Schätze suchen um Waffen aufzurüsten
und völlig deplatzierten Händler in der Spielwelt könnte ich mir heute nur noch schwer antun.

Auch war Teil 4 schon kein Survival mehr mit viel zuviel Action den bei Teil 5 und 6 noch die Krone aufgesetzt hat.

Was bei Teil 7 gleich aufällt was an zb. Teil 1 erinnert.

- Backtracking
- kleinere Rätsel
- wenig Munition
- keine Gegnermassen
- Inventar Management , hier allerdings leichter und auch mehr Platz
- Verzweigtes Leveldesign mit , wie bereits erwähnt , Backtracking an Orte die man später öffnen kann
- Munition herstellen wurde sich an RE3 orientiert
- Übersichtskarte wieder dabei und auch wirklich sinnvoll im ersten Spieldurchgang


Meine größte Kritik am Spiel , wie andere auch schon beschrieben haben , ist die Spielfigur.
Der Typ ist so unbeweglich und langsam wie einer der am Stock geht und kurz vorm abkratzen ist^^

Resi3fan
Beiträge: 19
Registriert: 30.04.2015 17:46
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von Resi3fan » 12.07.2017 19:33

Fuer mich ist und bleibt Resident Evil 3 der beste Teil der Serie,direkt gefolgt von Resident Evil Code Veronica X.Daher hoffe ich das sich das Remake von Resident Evil 2 gut verkaufen wird damit Capcom von Resident Evil 3 auch ein Remake macht.Und das wichtigste ist das Shinji Mikami wieder kommt Und er dann wieder Resident Evil Spiele macht.Weil ohne ihn gar kein Resident Evil spass macht ,siehe alle Resident Evil Spiele ab Resident Evil 4.

Benutzeravatar
CryTharsis
Beiträge: 18760
Registriert: 27.05.2011 18:40
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von CryTharsis » 13.07.2017 21:58

padi3 hat geschrieben:
22.02.2017 14:19
The Evil Within ist der einzig wahre RE4-nachfolger.
Da ist was dran.
Mach mit bei den 4p-Community Choice Awards 2018:
viewtopic.php?t=451119



Benutzeravatar
ChrisJumper
Beiträge: 6892
Registriert: 04.06.2014 01:08
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von ChrisJumper » 14.07.2017 22:18

ICHI- hat geschrieben:
10.03.2017 02:49
Meine größte Kritik am Spiel , wie andere auch schon beschrieben haben , ist die Spielfigur.
Der Typ ist so unbeweglich und langsam wie einer der am Stock geht und kurz vorm abkratzen ist^^
Das Spiel ist halt ein VR-Kompromiss. Nur wegen VR ist das so langsam. Generell, ist mir das spiel aber zu gruselig, trotzdem ist es in VR eine kleine Offenbarung und ich hoffe die Passen es im Zuge der PC-VR-Version auch noch mal für den PS4-Aim Controller an, so das man mit der Waffe oder den Move Controllern trotzdem noch laufen kann und Dinge untersuchen.

Benutzeravatar
dobpat
Beiträge: 1578
Registriert: 02.01.2007 15:59
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von dobpat » 31.07.2017 10:38

ChrisJumper hat geschrieben:
14.07.2017 22:18
ICHI- hat geschrieben:
10.03.2017 02:49
Meine größte Kritik am Spiel , wie andere auch schon beschrieben haben , ist die Spielfigur.
Der Typ ist so unbeweglich und langsam wie einer der am Stock geht und kurz vorm abkratzen ist^^
Das Spiel ist halt ein VR-Kompromiss. Nur wegen VR ist das so langsam. Generell, ist mir das spiel aber zu gruselig, trotzdem ist es in VR eine kleine Offenbarung und ich hoffe die Passen es im Zuge der PC-VR-Version auch noch mal für den PS4-Aim Controller an, so das man mit der Waffe oder den Move Controllern trotzdem noch laufen kann und Dinge untersuchen.
Kompromiss ist schlecht. Bedeutet immer in beiden Welten nicht das beste rausgeholt. Ich finde dann hätten sie besser eine eigene VR-Edition parallel rausbringen sollen. Oder in den Optionen VR modus einschaltbar, und dann ist die Bewegung und Gegner eben angepasst. So fand ich es auch(hab nur die Demo gespielt) von der Bewegung schlecht gemacht und hatte gar keine Lust mehr auf das ganze Spiel.

Benutzeravatar
Veldrin
Beiträge: 3032
Registriert: 04.12.2013 03:54
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von Veldrin » 02.01.2018 05:58

Moment. Japaner entwickeln ein Horrorspiel in der Egoperspektive(!) auch für PC(!) und in einer gesunden Mischung aus Action und ruhigeren Momenten? Ja, träum ich oder was? Jetzt sagt mir noch, dass es keine RPG-Progression-Elemente gibt und kein HUD-Overload und ich schau mir das Ding echt mal an.
Die 4players-Kicktipp-Bundesligatipprunde zur Saison 2018/2019 ist eröffnet! Willst auch du der Tipprunde joinen, dann klick hier zum Forenpost oder benutz den Direktlink.

Benutzeravatar
padi3
Beiträge: 1553
Registriert: 24.12.2011 00:42
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von padi3 » 09.01.2018 13:48

hab es gestern durchgezockt. ist nicht wie Outlast. gibt nur zwei stellen im spiel, wo man davonlaufen muss, aber man kann sich auch erfolgreich verstecken. Den Schwierigkeitsgrad fand ich am Anfang des Spiels höher, gerade den Kampf in der Garage. später hat man auch Unmengen an Vorräten in seiner RE-Kiste. Die Atmosphäre ist recht gut. Vielfältige zufällig erzeugte Polter- und Knarzgeräusche von wänden oder sonstwo sorgen für anhaltende Stimmung.
story zu beginn ist etwas seltsam, als würde sie sich nicht ernst nehmen, im Evil Dead stil, wird diese zum ende hin aufdringlich und albern und erinnert nur noch an The Evil Within 2.

über Grafik sag ich selten was, doch auf der alten PS4 ist da dieses Problem mit dem wechselt zwischen low und high Texturen. man findet so oft diese PS2-texturen, wo nicht rechtzeitig gewechselt wurde; nicht erst nach einem ladebildschirm, sondern dauernd im Spielt und kann so eine Textur dann 3 Sekunden von allen seiten erst begutachten, bis sie endlich umspringt.

Insgesamt jedoch ein gutes Spiel.

Benutzeravatar
Antiidiotika
Beiträge: 1060
Registriert: 24.06.2014 16:22
Persönliche Nachricht:

Re: Resident Evil 7 biohazard - Test

Beitrag von Antiidiotika » 29.01.2018 07:15

Hab mir Resident Evil 7 im Januar Sale geholt und bin insgesamt ernüchtert bis enttäuscht.

Vom Anfang bis zum Abendessen mit den Bakers ist es echt klasse, auch wenn sich hier schon ein gewaltiger Suspension of Disbelief einstellt. Mia erst im ersten Stock, dann klettert sie übers Dach rein? Die Hand wieder angetackert? Äh ja.

Vom Abendessen bis zum ersten Bosskampf ist es dann recht angenehm, allerdings muss man wissen, das Jack am besten umgangen wird, da er nur ein unbesiegbarer Bulletsponge ist.

Ab dem ersten Bosskampf bis zum Kettensägenduell wird‘s dann krampfig. Die Molded fressen enorm die wenige Munition, Jumpscares sind nun weitestgehend abgenutzt. Das Krematorium Rätsel ist stuß und ein gewisses „irgendwie wird das Haus nicht sonderlich größer“ Gefühl stellt sich ein.

Der Bosskampf ist insgesamt zwar witzig, hier wird aber besonders deutlich, wie krampfig und schlecht die Steuerung ist. V(oll)R(ektal) sei dank.

Ab dann bis zum ersten Kampf mit Margerite ist es dann ganz gut, aber gleichzeitig wird der grad an Unsinn enorm. Wie kann bin in 3 Jahren ein Haus so herunterkommen? Nochmal so ein albernes Schattenrätsel? Um es mit Ethans Worten zu sagen „Wer baut so etwas?“. Warum sollte ich die Laterne suchen, warum nicht einfach ein beliebiges Gewicht hinhängen oder die andere Laterne aushängen oder das Seil durchschneiden.

Der zweite Bosskampf mit Mrs. Baker ist dann das Highlight des Spiels. Ihre Gestaltung, ihre Angriffsmuster und das Setting, insgesamt toll.

Aber, ab hier läuft das Spiel aus dem Ruder, man hat viel zu viel Munition, mehr als man sich am Anfang dafür erhofft hätte. Ein Mumienarm als Antiserum? Ein Kinderzimmer mit kleinem Mädchen, Dead Space 2 und FEAR haben angerufen, die wollen ihre guten Ideen wieder.

Der Teil mit Lucas verkommt dann komplett zum Witz, auch wenn ich das Escape Room Quiz cool fand, aber das reißt das Ruder auch nicht mehr herum. Hier merkt man dann auch letzendlich, mehr als 1 Gegner in 4 Varianten wird es nicht. Das Setting erinnert auch eher dann an Texas ChainSAW Massacre und die Sprengfallen und Kisten nerven mehr, als das sie fordern. Lucas aber auf einen DLC zu verschieben ist scheiße.

Der finale Bosskampf mit Jack ist dann okay, der Ausgang dieses Aktes aber ziemlich Schrott. Der Tanker ist dann vom Setting okay, wieder angenehm Rätselnd und als Break mit Mia ganz gut, da man das übervolle Inventar erstmal los ist und frisch anfängt. Leider ist mit Eveline dann eine Figur eingeführt, die so gar nicht passen will. Die übernatürliche und grundböse Alma macht deutlich mehr her, als Biowaffe ist das ganze selbst für Trashniveau schlecht. Da helfen auch Pseudoerklärungen nicht mehr.

Das Bergwerk ist dann entgültig eine Billoballerbude.
Zurück ins Haus, der „Auflösung“ und dem Bosskampf war es das dann nach 10 Stunden. Mit einem äußerst bescheidenen Ende.

Wie gesagt, ernüchernd bis enttäuscht. Ein enormes Maß an Disbelief ist angesichts einer solch dermaßen hohlen, dummen und einfältigen Story gar nicht aufzubringen, um die Logiklöcher und Kruderein zu ertragen. Dazu eiert das Spiel zwischen gut und schlecht, bevor es entgültig die Grätsche macht und selbst die Figuren wirken deplatziert und uninteressant bis nervig. Margerite ist als einzige okay.

Auch die Biowaffen Umsetzung mit einem kleines Kind, dass irgendwas mit seinen Opfern macht ist nicht sonderlich spannend geschweige denn gut. Dazu merkt man dem Spiel an allen Ecken und Enden an, dass es für VR entwickelt wurde. Sei es nun bei den langsamen Gegner, der mauen Grafik, der wirklich bescheidenen Steuerung oder dem Zwang, immer der Spielfigur direkt vor dem Gesicht herumzufummeln.

Dazu verkommt der Horror zu schnell in einem Mischmasch aus aus Flucht, Jumpscares und lahmen Gegnern, bevor er eh gegen RE6 Ballerbudenaction ausgetauscht wird. Auch ein Terrorgefühl wie in Dead Space oder Resident Evil 4 will sich nullkommagar nicht einstellen, genauso wenig ein morbide schauriges Kopfkinogruseln wie in RE1.

Ich würde dem Spiel bestenfalls eine 50 geben und das auch nur weil ich die angenehm verzweigten, wenn auch zu klein dimensionierten Level klasse fand. Zu dem gefiel mir der Bosskampf gegen Margerite.

Den kostenlosen Not a Hero DLC hab ich nach etwa einer Stunde abgebrochen, Chris kann vielleicht keine Felsen mehr zertrümmern, dafür aber Molded. Nee danke. Würde ich das bisherige noch mit einfließen lassen und das Gamestar Testvideo zur Gesamtwertung, dann sähe es wertungstechnisch ganz düster aus.

Antworten