The Last Guardian - Test

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Akabei
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von Akabei » 06.12.2017 22:42

Usul hat geschrieben:
06.12.2017 22:20
ZELDAfanboy18 hat geschrieben:
06.12.2017 21:58
Für mich ist es nicht authentisch, wenn Trico 10 Minuten vor dem Abhang wartet, bis er springt.
Wir hatten in unserem ersten Spielchen, das wir im Größenwahn in Turbo Pascal in der Schule programmieren wollten, am Anfang eine Warteschleife eingebaut... da stand dann "Bitte warten" auf dem Bildschirm und nach 10 Sekunden Nichtstun ging es weiter.
Meinst du, die haben da was Ähnliches reinprogrammiert?
Wahrscheinlich schon...nur in schlecht. Die haben einfach vergessen die Schleife vorm Pressen der Gold Disc zu entfernen und rauspatchen wollten sie es dann auch nicht mehr. :lol:

Das es absichtlich so im Spiel vorkommt ist jedenfalls völlig undenkbar.
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Usul
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von Usul » 06.12.2017 22:46

Akabei hat geschrieben:
06.12.2017 22:42
Das es absichtlich so im Spiel vorkommt ist jedenfalls völlig undenkbar.
Siehste, da waren wir vor über 25 Jahren weiter! Wir haben so etwas mit voller Absicht reingehämmert! Yeah! :Vaterschlumpf: :Hüpf: (Um das Laden anderer Spiele zu simulieren :D)

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JunkieXXL
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von JunkieXXL » 07.12.2017 00:19

ZELDAfanboy18 hat geschrieben:
06.12.2017 21:58
JunkieXXL hat geschrieben:
06.12.2017 17:18
Trico ist die authentische Simulation eines wilden Tieres und damit genauso "schlecht" programmiert wie ein Reales.
Für mich ist es nicht authentisch, wenn Trico 10 Minuten vor dem Abhang wartet, bis er springt. Das wirkt nicht wie vom Entwickler gewollt, sondern eher schlecht programmiert. Wenn es in den ersten 2 Stunden so wäre, ok, bisschen realistisch. Aber wenn Trico in den vorherigen 10 Fällen direkt springt und dann einfach 10 Minute lange den Weg nicht findet, ist es für mich ein spielmechanischer Fehler. Gewollt wirkt es nicht.

Steuerung und Kamera sind auch die Hölle.
Ich denke, das ist Absicht. Aber wie dem auch sei, es stört auf jeden Fall den Spielfluss. Ich hatte da auch schon was zu geschrieben auf den letzten Seiten. Aber es ist ja auch egal, wenn es dich so sehr nervt, dass du es als Bug und nicht als Feature wahrnimmst, dann ist es einfach nicht dein Spiel.

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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von ZELDAfanboy18 » 07.12.2017 00:45

JunkieXXL hat geschrieben:
07.12.2017 00:19
Ich denke, das ist Absicht. Aber wie dem auch sei, es stört auf jeden Fall den Spielfluss. Ich hatte da auch schon was zu geschrieben auf den letzten Seiten. Aber es ist ja auch egal, wenn es dich so sehr nervt, dass du es als Bug und nicht als Feature wahrnimmst, dann ist es einfach nicht dein Spiel.
Wie gesagt, ich finde das Spiel nicht schlecht. Aber der Spielfluss war halt echt zum Teil nicht da. Man kann es spielen, aber es ist kein Hit-Spiel für mich. Ich würde dem Game wegen den ganzen Macken maximal 70 % geben. Man kann es mal spielen, aber nur wenn die Frustrationstoleranz groß ist. ;)
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Eirulan
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von Eirulan » 07.12.2017 09:42

Na da haben sich wohl Einige das Spiel die letzten Tage gekauft, war ja überall im Angebot... mich eingeschlossen.
Ich bin noch nicht ganz durch, aber schon einige Stunden "drin".
Ja, man braucht ab und an Geduld und ab und an macht das Tierchen nicht gleich das, was man von ihm will. Aber dass es zehn Minuten nicht weitergeht, habe ich noch nicht erlebt. Eine Minute war bei mir immer das Längste. Man muss dem Tier eben die richtigen Befehle geben und es v.a. nicht mit Befehlen zubomben. Ich habe den Eindruck, jeder "falsche" Befehl führt erstmal zu einem Reset der KI und damit zu längerer Wartezeit. Einmal den richtigen Befehl geben, kurz warten, und dann geht's auch schon automatisch weiter - so war's zumindest immer bei mir bisher.
In der Theorie sind Theorie und Praxis praktisch dasselbe, in der Praxis nicht.

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Nuracus
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von Nuracus » 11.12.2017 08:45

Mir gefällt das gerade gut, dass Trico sich nicht immer so richtig traut. Bekomme dann immer mehr das Gefühl, es handelt sich um einen noch verängstigten, aber irre neugierigen Welpen. Er fühlt sich so schön echt an und nicht nur wie eine programmierte Anhäufung von Einsen und Nullen.

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nettepsychose
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von nettepsychose » 26.12.2017 02:30

ZELDAfanboy18 hat geschrieben:
07.12.2017 00:45
JunkieXXL hat geschrieben:
07.12.2017 00:19
Ich denke, das ist Absicht. Aber wie dem auch sei, es stört auf jeden Fall den Spielfluss. Ich hatte da auch schon was zu geschrieben auf den letzten Seiten. Aber es ist ja auch egal, wenn es dich so sehr nervt, dass du es als Bug und nicht als Feature wahrnimmst, dann ist es einfach nicht dein Spiel.
Wie gesagt, ich finde das Spiel nicht schlecht. Aber der Spielfluss war halt echt zum Teil nicht da. Man kann es spielen, aber es ist kein Hit-Spiel für mich. Ich würde dem Game wegen den ganzen Macken maximal 70 % geben. Man kann es mal spielen, aber nur wenn die Frustrationstoleranz groß ist. ;)
Das kann ich nur bestätigen habe lange Stunden gespielt und das der Begleiter auch erstmal deine Befehle verstehen muss und lernen was du willst finde ich an sich gut. Aber irgendwann hat meine Geduld mit der doch zum Teil ungenauen Steuerung und zu langsamen Umsetzten der Befehle den Spaß geraubt. Schade hatte mich sehr auf dieses Spiel gefreut aber wird eines von den Spielen werden die ich nicht durchspielen werde. habs verkauft.
in dem Sinne ,

wiederschaun...reingehaun

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Rooster
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von Rooster » 26.12.2017 12:15

bei mir mag sich auch kein wirklicher spielfluss einstellen, weshalb ich das ding auch nur häppchenweise konsumieren kann. mit kamera und steuerung kann man sich irgendwann arrangieren, aber eine gewisse monotonie stellt sich trotzdem nach zig umgebungsrätseln ein. vielleicht hat ico hier einfach schon zuviel vorweggenommen. der ueda stil an sich ist natürlich wieder unverkennbar und mein eigentlicher hauptgrund weiterzuspielen. monumental, unaufgeregt, wenig worte... einfach klasse! aber das spiel darunter fühlt sich ungelenk und veraltet an. vor ein paar jahren hätte ich es wahrscheinlich trotzdem gefeiert, aber an "alternativen" spielen mangelt es heutzutage halt nicht mehr...

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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von unknown_18 » 28.12.2017 00:28

An alternativen Spielen? Die da wären?

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Eirulan
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von Eirulan » 28.12.2017 23:46

Ich kann für mich sagen, ich hab die letzten Monate ne Unmenge an Spielen gekauft und gestartet, davon von Anfang bis Ende durchgespielt hab ich genau eines, und zwar das hier ;-)
Fands toll
In der Theorie sind Theorie und Praxis praktisch dasselbe, in der Praxis nicht.

ronny_83
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von ronny_83 » 07.01.2018 17:33

Spiele es nun endlich mit meiner Freundin und meine Vorfreude hat sich zum Glück bestätigt. Bin ABSOLUT begeistert. Schwächen wie die manchmal unvorteilhafte Kamera und manchmal etwas hakelige Steuerung fallen mir auch auf und ich kann verstehen, wenn sie einem den Spielspaß schmälern.

Aber verdammte Kacke, dieses Tier. Der Wahnsinn. So glaubwürdig und natürlich, dass ich mich frage, wie die das programmiert haben. Ich merke den Figuren zu jeder Zeit die wachsene Beziehung an und auch die Eigenwilligkeit von Trico und Eigenheiten der Charaktere. Die Geschichte ist spartanisch, aber spannend und stilvoll inszeniert. Die Levelarchitektur mit den überwältigtend kollosalen Bauten beeindruckt.
Deshalb sind mir die Fehler auch egal.

The Last Guardian ist ein wundervolles Spiel und eine kunstvolle Kreation, die ich so wohl maximal zwei Mal in meinem Leben spielen werde. Ich bin beeindruckt.

Ijon Tichy
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von Ijon Tichy » 08.01.2018 10:22

ronny_83 hat geschrieben:
07.01.2018 17:33
The Last Guardian ist ein wundervolles Spiel und eine kunstvolle Kreation, die ich so wohl maximal zwei Mal in meinem Leben spielen werde. Ich bin beeindruckt.
Doom ist geiler.

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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von unknown_18 » 09.01.2018 01:12

Die Allgemeinheit hat halt null Ahnung was ein gutes Spiel ausmacht, die nörgelt lieber und genießt ihren 08/15 Quark. ;)
ronny_83 hat geschrieben:
07.01.2018 17:33
Aber verdammte Kacke, dieses Tier. Der Wahnsinn. So glaubwürdig und natürlich, dass ich mich frage, wie die das programmiert haben.
Genau so erging es mir auch, der Rest ist schlicht Blind dafür, die sehen nur ein künstlichen Wesen, das nicht nach ihrer Nase tanzt und werten das dem Spiel negativ an. Manche wissen halt einfach wirklich nicht was ein gutes Spiel aus macht. Und die KI ist einfach gelungen. Wenn eine KI so gut ist, dass man nicht mehr klar sagen kann ob das jetzt Absicht ist oder ein KI Aussetzer, dann ist sie verdammt gut.

Ijon Tichy
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von Ijon Tichy » 09.01.2018 09:04

Mir gehorchte meistens Trico sehr gut, obwohl ich kein großer Fass Sammler oder ähnliches war. Ich denke dennoch das in die KI zu viel hineininterpretiert wird. An einer Stelle hörte er dann doch gar nicht so gut auf mich sondern war eine gute Zeit in einem Loop gefangen, wo er von der kleinen Insel ins Wasser sprang, und wieder zurück und wieder in das Wasser, eigentlich sollte er tauchen. Und nein, nach mir macht es jetzt Spaß im Wasser zu planschen und immer wieder reinzuspringen sah es nicht aus, sondern eine Route die Trico fest abläuft, und Wege festlegen die sich an bestimmten punkten gabeln finde ich nicht als so besonders. Das Aussehen des Tieres, wenn es sich gekratzt hat, geschüttelt, das hat mich beindruckt und das Wesen lebendiger gemacht. Auch die ganzen einzelnen Federn, die sicher viel Rechenleistung fressen.

ronny_83
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Re: The Last Guardian - Test

Beitrag von ronny_83 » 09.01.2018 09:30

Ijon Tichy hat geschrieben:
09.01.2018 09:04
Mir gehorchte meistens Trico sehr gut, obwohl ich kein großer Fass Sammler oder ähnliches war.
Ich hatte auch nie wirklich Probleme, lange auf ihn warten zu müssen. In 90% der Fälle kam er kurz nachdem ich ihn gerufen habe oder gar von ganz alleine. Manchmal schauen wir ihm gerne zu, was er so macht und mit was er herumspielt. Die Befehle zum Befehligen von Trico seh ich zwigespalten. Einerseits funktionieren manche Befehle nicht oder falsch (vor allem der Richtungswechsel hat zu 80% nie korrekt funktioniert), andere oft verhalten. Aber irgendwie passt es dann auch wieder zur Eigenwilligkeit des Wesens. Die Befehlsfunktion seh ich insgesamt aber irgendwie als fehlerhaft. Manchmal steigen wir einfach ab und rennen voraus, so dass er nachkommt, nur um ihn für eine bestimmte Situation zu positionieren, anstatt auf ihm zu sitzen und zu versuchen, uns mit den Befehlen herumzuquälen, die Trico eh oft anders umsetzt.
Ijon Tichy hat geschrieben:
09.01.2018 09:04
Ich denke dennoch das in die KI zu viel hineininterpretiert wird. An einer Stelle hörte er dann doch gar nicht so gut auf mich sondern war eine gute Zeit in einem Loop gefangen, wo er von der kleinen Insel ins Wasser sprang, und wieder zurück und wieder in das Wasser, eigentlich sollte er tauchen.
Solche Momente hatte ich auch wenige Male. Einer davon war tatsächlich auch in der Höhle mit dem Wasser. Hier war es aber offensichtlich, weil das Verhalten zur Lösung des Rätsels geführt hat (wieder ein Moment, wo ich mich über die Physikspielerein und Art mancher Rätsel gefreut hab). Das er danach mit mir auf Tauchstation geht, hat mich dann wieder total überrascht. Das hatte ich so nicht erwartet.

Begeistert bin ich von den Rätseln bzw. dem Aufbau der Rätsel und Lösungen. Sie sind zwar durchweg simpel strukturiert und meist nicht sonderlich schwer zu lösen. Aber die Art hab ich immer als sehr passend zur Umgebung und Situation gesehen, in der man sich befindet. Und einige der Rätsel haben ein sehr befriedigendes Gefühl hinterlassen, weil man durch logisches Denken zum Ziel kommt. Und das auf Anhieb zu schaffen und zu sehen, dass es tatsächlich so funktioniert, wie ich es gedacht hab, war erfreulich. Warum immer 5 Lieder auf nem Klavier spielen, einen mystischen Brau kochen oder ein Bilderpuzzle lösen, nur um ne Tür aufzukriegen? Nein, auch bei uns haben die meisten Türen einfach nur Riegel und Schalter. Warum also verkomplizieren? So hat das Spiel auch immer ein gutes Spieltempo beibehalten (deswegen hat ICO auch so gut funktioniert). Schön auch, dass nix aufgeblitzt ist oder durch Markierungen hervorgestochen hat. Manches war nicht immer offensichtlich, aber in der Situation trotzdem lösbar.

Das die Umgebungen bis zum Spielende gut durchdacht waren und in Erscheinung und Struktur auf selbem Niveau blieben, gefällt mir auch sehr gut. Ich finde sehr gut, dass man sich bis zum Schluss im Komplex bewegt, der immer ähnlich aussieht. Zu oft hat die Veränderung der Umgebungen zum Spielende hin in der Vergangenheit mein Spielerlebnis gestört, weil es plötzlich abgedreht, überdreht, abgehoben oder einfach sehr differenziert zu den vorigen Spielumgebungen wurde (was ja auch in vielen Filmen der Fall ist).

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