Stellaris - Test

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SethSteiner
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von SethSteiner » 14.05.2016 19:35

Gul Dukat hat geschrieben:Du denkst das wäre nicht nötig? Ich denke, dass wäre eine ganz tolle Sache, wenn man ein neues und ordentliches "Star Trek: Birth of the Federation" machen würde. So richtig mit Lizenz und allem drum und dran. Also ohne das man ein anderes Spiel dafür Modifizieren muss. Aber danke für die Info. Da bin ich dann mal gespannt, ob sie das auch gut hinbekommen werden mit den ganzen Rassen etc.

Ebenfalls grandios an BotF war das Feeling. Alle Imperien hatten ihr ganz eigenes Feeling; es sah alles immer Imperiums entsprechend aus. Dazu andere Sounds, Voices, Schiffe, etc. Wenn man z.B. als Klingone loszog, war man ein Klingone. Und nicht das sich beim Imperiums wechsel nur ein Bildchen oder Namen geändert hätte. Das wird die Modding Szene so einzigartig aber nicht hinkriegen. Daher denke ich, wäre das schon klasse, wenn sich ein passendes Entwicklerstudio dem mal annimmt.

Und wenn mann sich Stellaris als "Star Trek: Birth of the Federation" vorstellt - einfach nur geil! :D
Na ja, nicht nötig meine ich vor allem, weil man noch viel an der Spielmechanik schraubt, vor allem natürlich auch einiges verfeinert und hinzufügt wie Handel, Spionage, kaufbare Anführer/Söldner, Sklaverei. Währenddessen kümmert sich die Community um so Sachen wie Total Conversion. Man selbst hat wohl genug zutun mit einem neuen Victoria schätze ich.
An und für sich wäre es natürlich sehr geil, wenn man mal sowas richtig großes, offizielles im Star Trek Universum hat. Diese Marke ist einfach groß und sie verdient Grand Strategy, RTS, Taktik, RPG, Shooter-Spiele und wenn da Paradox selbst etwas auf Star Trek zugeschneidertes machen würde, würde ich das natürlich auch großartig finden. Vorausgesetzt sie haben die Ressourcen. Ich hoffe definitiv, dass wir irgendwann mal wieder mehr offizielle, qualitativ hochwertige Star Trek Titel bekommen werden.^^

Margorion
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Margorion » 14.05.2016 20:57

@leygo: Schöne Geschichte. Da krieg ich auch wieder Lust weiter zuspielen.
Meine erste Partie ging relativ schnell vorbei als ich mit meinen zwei Systemen ein Fallen Empire verärgert habe. Bei meiner zweiten Partie war ich schon vorsichtiger. Wurde dann aber auch im frühen Midgame von der KI in einer Schlacht geschlagen. Dabei lernte ich übrigens das Laserwaffen gegen Schilde ziemlich schlecht sind. Da hilft auch keine 50% größere Flotte.

Bei meinen dritten Spiel war ich friedlich unterwegs. Mit dem ersten Nachbarn wurde direkt eine Allianz gegründet. Niedere Rassen wurden alle Überwacht und später 'eingegliedert'. Das Gründen von Föderationen fand ich später eine sehr coole Mechanik. Jedes Mitglied muss dann einen Krieg zustimmen und das bauen einer Föderationsflotte bei der man sich aus den Technologiepool aller Mitglieder bedienen kann, habe ich mir einiges kosten lassen. Außerdem routiert der Vorsitzende durch, und damit derjenige der über die Flotte verfügt.
Mangels anderer Aggressoren wurde die große Föderationsflotte nur einmal bei einem kleinen Volk als Umstimmungshilfe eingesetzt^^
Danach stagnierte leider das Spiel und ich verlor ein wenig das interesse daran. Eigentlich hoffte ich auf eines der Endgame Szenarien. Aber die traffen einfach nicht ein.

Dabei hat Paradox schon viele interessante Mechaniken eingebaut. Eine KI Nation ist öfters in zwei Teile zerbrochen um später wieder vereint zu sein. Das habe ich aber erst gemerkt als die andauernd mit mir handeln wollten und dabei immer einen neuen Namen hatten :D
Oder plötzlich auftretende neue Rassen die sich aus anderen Imperien entwickeln oder von solchen geschluckt werden. Insgesamt nahm ich die Karte als sehr flexibel war. Klar haben sich ein paar dominate Rassen ergeben, aber es war spannend zu sehen wie sich einiges entwickelt hat.

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casanoffi
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von casanoffi » 14.05.2016 21:21

Bitte verzeiht mir meine Noob-Fragen, aber ich haben im 4X-Genre absolut keine Erfahrung.

Welches Ziel verfolgt Stellaris?
Gilt es nur darum, sich über die Galaxie(?) zu verbreiten und dabei Konkurrenten(?) auszustechen?
Und gibt es auch die Möglichkeit, sich gänzlich ohne kriegerische Handlungen - dann so weit wie eben möglich - rein durch Diplomatie auszubreiten?

Mit kriegerisch meine ich jetzt rein aggressive Handlungen, Verteidigung lässt sich wohl nicht vermeiden, wenn man überleben will ^^

Mit anderen Worten, kann man auch als friedliche Spezies überleben?
Eroberung ist da weniger mein Bestreben.

Ich lese immer wieder davon, dass Erkundung und Forschung in Stellaris eine große Rolle spielt.
Das ist wohl der Hauptpunkt, der mein Interesse geweckt hat.

In jedem Space-Game sind das die Tätigkeiten, denen ich hauptsächlich nachkomme, sei es nun EvE online, Elite Dangerous, Kerbal Space Program, Space Engineers oder Universe Sandbox ist.
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leygo
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von leygo » 14.05.2016 21:57

casanoffi hat geschrieben:Welches Ziel verfolgt Stellaris?
Da hast Du einen wunden Punkt getroffen.

Laut Spiel gibt es 2 Gewinnbedingungen: 1) alle unabhängigen anderen Nationen eliminieren oder 2) 40% der bewohnbaren Planeten besiedeln.
Ist quasi das gleiche: "mal die Galaxie in deiner Farbe an", wobei mit Föderationen (siehe Star Trek) oder Vasallen sich das auch erreichen lässt. In dem Sinne ist Stellaris ein "wargame". Es geht um Krieg, es geht um Vorherrschaft in der Galaxie. (ist auch das erklärte Ziel der Entwickler gewesen). Es gibt in dem Sinne keinen friedlichen Sieg des Spiels. Hier ist das Spiel tatsächlich "unfertig", bzw. übt Paradox noch wie ein gutes Ziel/Ende aussehen könnte.

Nach meiner Meinung ist das aber kein Problem, wenn man sich von dem Gedanken verabschiedet, Stellaris überhaupt "gewinnen" zu wollen. Crusader Kings oder Europa Universalis konnte man nicht "gewinnen" und sind trotzdem tolle Spiele.

Für mich ist das Ziel des Spiels: den Aufstieg eines galaktischen Imperiums begleiten und die Entwicklung der Galaxie beeinflussen. Als Spieler setzt man sich am besten eigene Ziele. (durch den komplett zufälligen Start fallen leider auch die Achievements weg, die in EU4 ganz spannende "Ziele"geboten haben)

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Imperator Palpatine
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Imperator Palpatine » 14.05.2016 22:05

leygo hat geschrieben:[
Für mich ist das Ziel des Spiels: den Aufstieg eines galaktischen Imperiums begleiten und die Entwicklung der Galaxie beeinflussen. Als Spieler setzt man sich am besten eigene Ziele. (durch den komplett zufälligen Start fallen leider auch die Achievements weg, die in EU4 ganz spannende "Ziele"geboten haben)
Ja das stimmt der einzige - schwache Ersatz - sind " Questmissionen " bei denen die Ruinen, Minen, Tiere etc auf dem Gebiet des Gegners liegen. Aber die Belohnungen rechtfertigen zumeist keinen Krieg.

Ich spekuliere einmal dass ein oder mehrere zukünftige Updates und DLCs mit einem erweiterten Diplomatie System ein wenig mehr spezifische Ziele geben.
Vielleicht etwas wie " Besetze und halte die Hauptwelt eines Gefallenen Imperiums " :wink:

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Eisenherz
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Eisenherz » 14.05.2016 22:33

Grad die kleinen Geschichten gefallen mir sehr gut. Beispielhaft ist die lustige Episode, wo ich einen Planeten erforsche, was dessen Bewohnern aber nicht gefällt. Sie starten also ein X-Com-Abteilung und fangen meine Raumschiffe ab. :mrgreen:

Das sind die kleinen Dinge, die einen immer wieder schmunzeln lassen! Hoffe, das wird noch inhaltlich weiter ausgebaut.

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Imperator Palpatine
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Imperator Palpatine » 14.05.2016 23:15

Eisenherz hat geschrieben:Grad die kleinen Geschichten gefallen mir sehr gut. Beispielhaft ist die lustige Episode, wo ich einen Planeten erforsche, was dessen Bewohnern aber nicht gefällt. Sie starten also ein X-Com-Abteilung und fangen meine Raumschiffe ab. :mrgreen:

Das sind die kleinen Dinge, die einen immer wieder schmunzeln lassen! Hoffe, das wird noch inhaltlich weiter ausgebaut.
Oh sie sind witzig, keine Frage. Nur sollte es meiner Meinung auch " grössere " Ziele geben ausser alles platt zu machen.

Bei meinem ersten Spiel sollte ich alte Unterlichsonden ( Voyager ? :wink: ) finden und bergen bevor sie Aliens in die Hände fallen.
Ich finde die erste Sonde die anscheinend " verändert " wurde. Sie fragt mich/uns ob wir die Schöpfer sind. Ich antworte mit ja und das Ding will mich umbringen !
Zweite Sonde nicht weit entfernt von der Heimat entdeckt, komme ins System und......Galaktische Schrotthändler die in bestem " Yoda Deutsch " mit mir um das Ding feilschen.

Und auf einem Planeten den ich kolonsierte befanden sich " Titanische Wesen " die natürlich direkt ausgerastet sind weil ich sie beobachten wollte. Und kein Eren Jäger oder eine Mikasa Ackermann weit und breit um mir zu helfen !

Ja diese kleinen Geschichten lassen mich immer wieder schmunzeln. Bitte mehr davon Paradox parallel zur Überarbeitung des UI und vielleicht mehr Siegbedingungen.

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Re: Stellaris - Test

Beitrag von casanoffi » 15.05.2016 00:43

leygo hat geschrieben:Es gibt in dem Sinne keinen friedlichen Sieg des Spiels. Hier ist das Spiel tatsächlich "unfertig", bzw. übt Paradox noch wie ein gutes Ziel/Ende aussehen könnte.

Nach meiner Meinung ist das aber kein Problem, wenn man sich von dem Gedanken verabschiedet, Stellaris überhaupt "gewinnen" zu wollen. Crusader Kings oder Europa Universalis konnte man nicht "gewinnen" und sind trotzdem tolle Spiele.
Schön, dass Du das erwähnst - siegen ist nicht meine Priorität ^^
Wenn man in Stellaris auch ohne das Bestreben, die Herrschaft über die Galaxis zu erreichen, sozusagen in Frieden spielen kann, sich im schlimmsten Fall halt mal verteidigen muss und dabei trotzdem seinen Spaß haben kann, dann werde ich es mir definitiv mal ansehen.

Wie schon erwähnt, Erkundung und die (möglichen) Geschichten, die man dabei erleben kann, sind mir genug :)
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Red Dox » 15.05.2016 00:48

Bei meiner zweiten Partie war ich schon vorsichtiger. Wurde dann aber auch im frühen Midgame von der KI in einer Schlacht geschlagen. Dabei lernte ich übrigens das Laserwaffen gegen Schilde ziemlich schlecht sind. Da hilft auch keine 50% größere Flotte.
Da ich das Problem der "Monowaffen Flotte" gerade mit Laser kenne, mal dieses Topic zu dem Thema
https://www.reddit.com/r/Stellaris/comm ... or_anyone/
Mit der "bunt gemischten" Flotte war ich dann deutlich erfolgreicher, selbst gegen stärkere Flotten, bei weniger Verlusten. Hat mir natürlich nichts genützt als ein verärgertes Fallen Empire mit 38.000 mehr Stärke alle meine Planeten eingenommen hat aber man wächst ja mit der Herausforderung...

Alternativ war das Topic hier zum Korvetten-Spam sehr interessant
https://www.reddit.com/r/Stellaris/comm ... mposition/
aber ich hab die benötigte Techstufe bisher noch nicht erreicht um so eine "Evasion" Flottille mal auszuprobieren.

-----Red Dox
*C&C Renegade Multiplayer ist zurück und besser denn je: http://renegade-x.com/ [now Beta 3; Game Tutorial]

solnor
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von solnor » 15.05.2016 02:48

Shackal hat geschrieben:Schrei nicht zu Laut du kannst dich nicht verstehen :D
Die Antwort würde mich jetzt aber auch interessieren, welche komplexen Spiele du auf dem C64 und Atari gespielt haben willst.

johndoe984149
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von johndoe984149 » 15.05.2016 08:04

Imperator Palpatine hat geschrieben:
leygo hat geschrieben:Ja das stimmt der einzige - schwache Ersatz - sind " Questmissionen " bei denen die Ruinen, Minen, Tiere etc auf dem Gebiet des Gegners liegen. Aber die Belohnungen rechtfertigen zumeist keinen Krieg.
Quest System für gelangweilte Spieler die nicht Wissen wo ihr Ziel ist(Kotz) ?

Der Weg ist das Ziel und wer ein Ziel braucht verliert schnell die Lust :D
solnor hat geschrieben:
Shackal hat geschrieben:Schrei nicht zu Laut du kannst dich nicht verstehen :D
Die Antwort würde mich jetzt aber auch interessieren, welche komplexen Spiele du auf dem C64 und Atari gespielt haben willst.

Ich geh zu damaligen Zeiten aus.....

Spiele an die ich mich erinnere ohne Quest System.

Dungeon Master
Elite
einige Handels Spiele und Space Spiele.
An einigen habe ich zwar noch Bilder mir fehlen die Namen aber das ist für meine Schädigung Normal :D
erste MMO sehr Komplex und war selber in diesen Extrem PVP sehr groß "Mankind"
Mankind war ein MMO ohne Quest ohne NPCs eine Riesige Galaxie mit Sonnen und 1-9 Planeten wo man Rohstoffe suchte und Gebäude auf Planeten und Weltraum baute und 2/3 des Spiel Spielten sich außerhalb des Spieles ab und die Auswirkungen zeigten sich dann ingame.
FF11 gegenüber der heutigen MMOs sehr Komplex auf Gruppen Spiel ausgelegt.
damalige Anarchy Online und Starwars Galaxie und einige andere und habe damals selber noch viele Solo Spiele gekauft achja auch zu erwähnen Siedler 1-3/ersten SImcity Spiele oder das MS teil Strategie von den Anfängen und einige wie beschrieben an den Namen ich mich nicht mehr erinnere und habe Pro Monat 1-3 Spiele gekauft aber das letzte Solo Spiel Skyline nach über 10 Jahre war eigentlich eher eine Enttäuschung.

Ich hoffe haben ausreichend Namen gefunden und wenn ich in meiner Online Bekanntschaft so umsehe sind doch viele von Konsum Spiele gelangweilt von den ewigen Wiederholungen.

Ich kaufe an sich keine Solo Spiele mehr aber im MMO gab es auch nur Langweilige unendliche wiederholungen also habe ich paar Jahre tera gespielt und alles selbst erspielt aber erst seid EAs wie auch schon erwähnt Grav 1k Stunden aber ab Mitte auf Konsum Umstieg viele Spieler verloren und Tree of life machte einen guten Eindruck nur eine Cheater und Ganker Hölle für Spieler mit 30 Stunden Zeit am Tag und paar Rand EAs wie Starmade oder jetzt wieder Empyrion 600+ Spielstunden.

Wie beschrieben finde ich diese 2 Spiele Skyline und Stelaris auf guten Weg aber für mich keine Herausforderung eher gelangweiltes Spiele und habe keine Probleme 10+ mal von 0 anzufangen das hat mich am Anfang gereizt Skyline zu spielen bis zum Konsum update,weil es wohl zu teuer wurde die ganzen Probleme zu beseitigen.

Ich hoffe ist verständlich und habe ausreichend informiert.

Mankind(Wahrscheinlich heute nicht mehr Bekannt man konnte leicht 3 wochen Arbeit verlieren)

https://www.youtube.com/watch?v=9eOyXtMm0so

Eine übergroße Piratengilde denen wir den Arsch versohlten als kleine Gilde :D
https://www.youtube.com/watch?v=xL8f75O0EfE

https://www.youtube.com/watch?v=q7LnkJ2IoKY

Kido
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Kido » 15.05.2016 10:19

Das Spiel macht sehr viel Spaß, ist aber tatsächlich viel weniger komplex, als ich erhofft hatte und hat momentan einen echt üblen Bug im Endgame. Als die Invasion des Schwarms in meine Welt einflog, dachte ich erst bei deren Flottenstärke, dass es nun aus ist. Aber sie waren erstaunlich leicht mit Lancer Waffen zu besiegen. Das Problem ist nur, dass einmal vom Schwarm infizierte Planeten momentan nicht befreit werden können. Es ist wohl eigentlich gedacht, dass man infizierte Planeten bebombt und diese dann zu Barren Planeten werden. Das passiert aber nicht, egal wie lange man sie bebombt. Und man kann auch keine Armee auf infizierten Planeten landen, um sie invasiv zu erobern.
Das ist echt voll schade und nimmt einem die Lust am weiterspielen...
Weiß jemand wann ein Patch dazu kommen soll?

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CreatorX
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von CreatorX » 15.05.2016 16:32

Klingt ja erstaunlich unkomplex (lese ich bei "oberflächlich" bzw unfertig so heraus) für ein Paradox 4X. Aber ich glaube das war bei EU 4 zum Release auch nicht viel anders. Joar, hat man jetzt halt die Wahl, beim Spiel gemächlich bei Release einzusteigen und bei jedem DLC langsam dazu zu lernen, oder halt später voll einzusteigen. Zweites ist dann eben, wie immer weitaus preisgünstiger.

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SethSteiner
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von SethSteiner » 15.05.2016 19:38

Wobei ich finde das unkomplex nicht wirklich richtig ist, es gibt wahnsinnig viele Variablen, sehr viel was ineinander greift und zu unterschiedlichen Ergebnissen führt. Andere Titel haben halt noch mehr oder noch ausgereiftere Komplextität, meist aber auch dank langer Erweiterung und ein EU IV ist halt auch schon ein vierter Teil, wo man selbst Vanilla auf viel Erfahrung zurückgreifen kann, wohingegen man bei Stellaris halt das erste Mal keine vorgegebene Umgebung nutzt sondern jedes mal in eine neue Galaxie einsteigt. Insgesamt habe ich persönlich ziemlich zutun und noch viel zu entdecken und zu lernen, ganz ohne irgendeinen DLC.

Poly
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Poly » 15.05.2016 21:17

ich habs ja oben schonmal geschrieben.
Unkomplex ist eindeutig falsch.
Problem ist eher der Schwierigkeitsgrad und wohl auch das haarsträubende verhalten der KI. Man wird nur selten dazu gezwungen die komplexen Mechaniken wirklich ausnutzen zu müssen um am ball zu bleiben. Dazu kommt das von leygo angesprochene Problem mit dem Zufall.
Hatte heute ein neues Spiel angefangen. Hab kurz nach start zweimal die Anomalie mit der Raumwerft gehabt. Dadurch bekam ich 3 Korvetten und einen Zerstörer mit weit überlegender Technology. Allein deswegen war ich den vier Reichen in meiner Umgebung soweit überlegen das sie nun meine Vasallen sind. Keine Ahnung was in dem save nun noch schief gehen soll...
Nur kann es zufallsmäßig natürlich auch komplett in die andere Richtung gehen

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