Stellaris - Test

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johndoe984149
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von johndoe984149 » 14.05.2016 14:10

bwort hat geschrieben:
Shackal hat geschrieben:
Twan hat geschrieben:Nach dem Lesen des Textes rechnete ich mit iwas zwischen 60-70%, die 82 haben mich dann doch überrascht. Ansonsten immer der gleiche scheiß bei Paradox: Spiele können sie wie kaum ein zweiter, aber was stimmt mit denen nicht, dass sie kein UI entwickeln können? Echt mal Leute: mal einen Progger zu einem Training schicken, eure Oberflächen wären vlt in der 80ern akzeptabel gewesen, aber heute gehen die gar nicht.
60-70% sehe ich ähnlich auch wenn ich Stelaris nur aus YouTubes bekannt ist aber Skyline hat mich halt misstrauisch gemacht und mein Verdacht geht eher dahin das Paradox eher Konsum Spieler bzw Konsum Übergang zu etwas schwerere Kost darstellt.
bei eine Reihe von Posting aus mehreren News Seiten und Steam ist mein Eindruck entstanden also nicht direkt Reizvoll für mich wohl nur ein Produkt in die Richtige Richtung würde aber Wahrscheinlich wie Skyline für mich nach kurzer zeit Langeweile auslösen.

Über UI kann ich natürlich weniger beurteilen aber auf mich macht Stelaris nicht wirklich Komplexen Eindruck.
bwort hat geschrieben: Was hast du für ein Problem mit dem UI? Versteh die ganze Diskussion nicht...komplexe Spiele haben nun mal mehr als drei Buttons und bei Stellaris ist das ui zu 90% in Ordnung. Sxhonmal Distant Worlds gespielt? Da weißt du wie ein schlechtes ui aussieht ....
Also meine Vorstellung von Komplexen Spiele unterscheiden sich sicherlich Krass mag damit zusammen hängen das ichs chon ab C64/Atari/386/486.... sehr Komplexe spiele gespielt habe und das mitunter Extrem lang :D

Ah ja...ok ich erinnere mich gern an die so komplexen Spiele auf meinem C64 und meinem Atari 2600. Welche waren das nochmal bitte?
Schrei nicht zu Laut du kannst dich nicht verstehen :D

c452h
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von c452h » 14.05.2016 14:20

Hab Stellaris nun 45 Stunden lang gespielt und die hier erwähnte Komplexität oder Tiefe noch nicht gefunden. Mag ja sein, dass sie noch mit den DLCs dazukommt. Bisher gefällt mir das early game am besten.
Zuletzt geändert von c452h am 14.05.2016 14:45, insgesamt 1-mal geändert.

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SethSteiner
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von SethSteiner » 14.05.2016 14:25

old z3r0 hat geschrieben:(Man stelle sich vor EA wäre der Publisher... ohhh, wie viele Seiten wir dann wohl schon hätten... :wink: )
Dann hätten wir den Umstand, dass EA ein vielfaches der Ressourcen von Paradox hat und somit auch die Erwartungshaltung eine andere ist, weil sie in der gleichen Zeit mehr liefern können müssten. Nicht zuletzt bleibt es aber dabei, dass so Dinge wie das Balancing allerdings immer eine größere Spielerschaft brauchen und daher gar nicht perfekt ausgereift sein kann. Ich denke man kann die DLC Politik von Paradox kritisieren, zumindest abseits der richtigen Erweiterungen, inhaltlich macht man allerdings ziemlich ordentliche Arbeit und ich sehe da eher so Dinge wie die Übersetzung am kritischsten. Wobei in diesem Fall die deutsche Übersetzung sogar ziemlich gut ist aber wieso man es nicht hingekriegt hat, dass bei längeren Texte scrollbars erscheinen oder man einfach kürzere Wörter nimmt, ist mir schon ein Rätsel. Eine Alpha kann ich aber bei Stellaris beim Besten Willen nicht erkennen. Alpha konnte man gut beim Early Access von Conquer the Stars sehen, wo es noch Bugs gab wie einfach mal verschwindende Flotten oder so Umstände wie konstant schlechtere Beziehungen, ohne dass man etwas dagegen tun könnte oder dass das Spiel abstürzt, wenn man in einer Allianz ist und einem Mitglied wird der Krieg erklärt. Game Breaker halt.

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bwort
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von bwort » 14.05.2016 15:07

Margorion hat geschrieben:@bwort: ich gebe dir zwar tendenziell recht und Ich mag es auch nicht von jemanden als Dumm bezeichnet zu werden. Aber hui, atme erstmal tief durch. Solch eine Aufregung tut keinen gut.

Generell sollte man erstmal abwarten. Spiele dieses Genres haben die Angewohnheit mit der Zeit besser zu werden und die dlc Politik von Paradox sollten jedem bekannt sein.
Mein Eindruck vom Spiel ist, dass es zwar noch ungeschliffen ist aber nicht unvollständig. Das ist auch kein Widerspruch mit der Behauptung, dass das Spiel durch DLC's Sinnvoll erweitert werden kann.

jupp hast Recht. Hab mich von Trollen leiten lassen :Hüpf: Ich bin jetzt ruhig ;)

Poly
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Poly » 14.05.2016 15:47

Also Stellaris jegliche Komplexität abzusprechen ist doch völliger humbug.

Stellaris bietet dem Spieler unendlich viele Möglichkeiten sein Reich zu Steuern. Das bieten nun wirklich nicht viele 4x spiele. Fast jeden Aspekt den man sich vorstellen kann wird beachtet. Will ich einfache Arbeitne von Robotern erledigen lassen? Kein Problem die brauchen keine Nahrung und Förderung Rohstoffe sowieso viel besser. Sklaven sind dafür auch nicht schlecht. Möchte ich freies Denken zulassen? Das spaltet meine Gesellschaft, hilft aber der Forschung. Außerdem kann man seine Planeten ja von anders denkenden säubern.

Das Problem ist einfach nur, dass man schnell an dem Punkt kommt an dem man so mächtig ist das alles egal wird und man die meisten Spielmechaniken schlicht ignorieren kann. Allerdings muss man sagen das mir noch kein 4x Spiel untergekommen ist bei dem das nicht so ist. Dazu kommt das einem für den Großteil der Planeten jegliche Handlungsfreiheit wieder entrissen wird, wegen der Sektormechanik. Was auf der anderen Seite wieder gut ist, weil man sonst vom Mikromanagment komplett überfordert wäre.

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Gul Dukat
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Gul Dukat » 14.05.2016 15:56

SethSteiner hat geschrieben:@Gul Dukat
Das wird Paradox wohl nicht tun oder können aber ich denke das ist auch gar nicht nötig, denn es wird schon an Star Trek für Stellaris von den Fans gearbeitet. Symbole kann man sich zumindest schon Mal einbauen und die Leute von Star Trek Armada 3 für Sins of a Solar Empire haben bekanntgegeben eine Star Trek Mod zu machen. Da kann man denke ich einiges erwarten.^^
Du denkst das wäre nicht nötig? Ich denke, dass wäre eine ganz tolle Sache, wenn man ein neues und ordentliches "Star Trek: Birth of the Federation" machen würde. So richtig mit Lizenz und allem drum und dran. Also ohne das man ein anderes Spiel dafür Modifizieren muss. Aber danke für die Info. Da bin ich dann mal gespannt, ob sie das auch gut hinbekommen werden mit den ganzen Rassen etc.

Ebenfalls grandios an BotF war das Feeling. Alle Imperien hatten ihr ganz eigenes Feeling; es sah alles immer Imperiums entsprechend aus. Dazu andere Sounds, Voices, Schiffe, etc. Wenn man z.B. als Klingone loszog, war man ein Klingone. Und nicht das sich beim Imperiums wechsel nur ein Bildchen oder Namen geändert hätte. Das wird die Modding Szene so einzigartig aber nicht hinkriegen. Daher denke ich, wäre das schon klasse, wenn sich ein passendes Entwicklerstudio dem mal annimmt.

Und wenn mann sich Stellaris als "Star Trek: Birth of the Federation" vorstellt - einfach nur geil! :D
Marobod hat geschrieben:Dann spiel doch Birth of the Federation, die Modding Community versorgt das Spiel bis heute aktiv mit tools und mods. Ist eigentlich alles bei, was man sich von einem einstign BoF so gewuenscht hat seinerzeit (Mehr Schiffe, groeßere karten, andere Voelker, Schiffe der Minors bauen etc) schau mal da rein
http://www.armadafleetcommand.com/

gibt auch einen zweiten Teil von BotF, der wegen Lizenzschwierigkeiten nicht im Star Trek Universum spielt
Birth of the Empires
Birth of the Federation ist heute einfach nicht mehr das selbe wie noch vor ca. 16(!) Jahren. Ich für meinen Teil bin heute einfach etwas anderes gewohnt. Ich hab das Spiel (Vanilla) erst letztens zwar nochmal angespielt, aber da haut einem nichts mehr vom Hocker. Leider. Da helfen auch keine diversen Mods um das alte Spiel noch etwas aufzuwerten. Den Link bzw. die Seite kannte ich schon. Aber danke dir trotzdem für die Info.
Twan hat geschrieben:Was ha en wir das früher im LAN gedaddelt. War für Trekkies ein tolles 4x.
Da stimmt wohl. Auch wenn es einige Fehler hatte, hat es einfach riesen Spaß gemacht.

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_Semper_
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von _Semper_ » 14.05.2016 16:12

Poly hat geschrieben:Das Problem ist einfach nur, dass man schnell an dem Punkt kommt an dem man so mächtig ist das alles egal wird und man die meisten Spielmechaniken schlicht ignorieren kann. Allerdings muss man sagen das mir noch kein 4x Spiel untergekommen ist bei dem das nicht so ist.
das problem bei stellaris ist eher, dass dieser punkt relativ schnell erreicht ist und je nach erfahrung mit dem genre auch direkt beim ersten durchgang auftritt. das spricht dann weniger für die komplexität, sondern doch eher für die zugänglichkeit gepaart mit schlechter ki.

Sothi
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Sothi » 14.05.2016 16:13

Servus allerseits,

wir haben uns ein Herz gefasst und uns dafür entschieden, mal ein Multiplayer-Lets Play zu Stellaris aufzunehmen. Wir sind insgesamt drei Leute, haben alle drei wenig Ahnung, aber tasten uns langsam ran. Das LP macht jedenfalls gehörig Laune, auch wenn es etwas chaotisch ist. Das Ganze gibts dann auch noch in einer Soloplay-Variante (etwas professioneller, hehe).

Soloplay: https://www.youtube.com/watch?v=70LN4X0 ... nJDR5_xbZg
Multiplayer: https://www.youtube.com/watch?v=w7ziLGb ... wp41KMcwtq
Visit me @Sothis Spielwiese
Twitter: @Sothilein

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Re: Stellaris - Test

Beitrag von DextersKomplize » 14.05.2016 16:21

Wenn die Welt eins braucht, dann noch mehr LetsPlayer. Das ist wie mit Anwälten ... :mrgreen:
  • Spielt zur Zeit: Alles und nichts, aber immer -> PES 2017 inkl. DFL Option File v4
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.

Poly
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Poly » 14.05.2016 17:06

_Semper_ hat geschrieben:
Poly hat geschrieben:Das Problem ist einfach nur, dass man schnell an dem Punkt kommt an dem man so mächtig ist das alles egal wird und man die meisten Spielmechaniken schlicht ignorieren kann. Allerdings muss man sagen das mir noch kein 4x Spiel untergekommen ist bei dem das nicht so ist.
das problem bei stellaris ist eher, dass dieser punkt relativ schnell erreicht ist und je nach erfahrung mit dem genre auch direkt beim ersten durchgang auftritt. das spricht dann weniger für die komplexität, sondern doch eher für die zugänglichkeit gepaart mit schlechter ki.
nein das hat mit der Komplexität einfach mal null zutun.
Komplexität hat nichts mit Schwierigkeitsgrad zutun (oder ki-problemen).
Komplexität heißt nur wie komplex die Spielmechaniken ineinander greifen, sich gegenseitig beeinflussen etc.
Als beispiel das Kampfsystem bietet eine ziemliche tiefe. Die klassischen drei Verteidigungssystem gegen drei Waffenklassen dazu Schiffs- und Waffengrößen und davon abhängig Trefferquoten dazu zahlreiche Spezialwaffen. Das man das alles nie nutzen muss hat aber nur mit dem Schwierigkeitsgrad zutun.
Ich hab bisher allerdings auch nur auf mittel gespielt, kann gut sein das auf schwer oder höher es mehr nötig wird auf alles zu achten auf das man achten kann.

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_Semper_
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von _Semper_ » 14.05.2016 17:19

Poly hat geschrieben:nein das hat mit der Komplexität einfach mal null zutun. Komplexität hat nichts mit Schwierigkeitsgrad zutun (oder ki-problemen). Komplexität heißt nur wie komplex die Spielmechaniken ineinander greifen, sich gegenseitig beeinflussen etc.
falsche annahme. die dichotomie des von dir angesprochenen punktes, ab dem das spiel kippt und mechaniken vernachlässigt werden können, setzt sich direkt aus komplexität des gesamtsystems und der ki zusammen. als beeinflussende variablen seien noch zeit und erfahrung gegönnt.

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ApinoX
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von ApinoX » 14.05.2016 18:10

Gul Dukat hat geschrieben:Stellaris ist einfach ein hervorragendes Spiel!
Paradox Interactive sollte sich jetzt ganz schnell die Lizenz von Star Trek sichern.
Fraktionen à la Cardassianer, Klingonen, Föderation, Romulaner, Ferengi, Vulkanier, Bajoraner, Breen, Betazoiden usw. usf. Völker gibt es ja zu genüge!
Und die Borg, das Dominion und die Spezies 8472 fürs Endgame zum Beispiel.

Wie Geil wäre das denn? Und alle Fraktion unterscheiden sich einfach in allem!

Das ganze könnte man ähnlich wie "Star Trek: Birth of the Federation" aufziehen, nur eben dreimal besser!
Ich arbeite schon an einem Star Trek Mod. :wink:
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Eisenherz
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Eisenherz » 14.05.2016 18:18

Als Basis für Mods wird das Spiel so oder so sehr nützlich sein, wie man bereits sehen kann. Erinnert an den letzten Sins of a solar Empire-Teil, für den es unglaublich gute Star Wars- und Star Trek-Mods gibt. Das Game hab ich seinerzeit überhaupt nur für die Mods gekauft, denn Vanilla hat mich nie interessiert. :D

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Imperator Palpatine
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von Imperator Palpatine » 14.05.2016 18:44

Ich kann dem Großteil der Verbesserungsvorschläge bezüglich des UI in diesem Video zustimmen :

https://www.youtube.com/watch?v=rGVkOppoeu4

leygo
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Re: Stellaris - Test

Beitrag von leygo » 14.05.2016 19:03

Stellaris aktuelles Problem ist imho der Zufall und die vielen Möglichkeiten, wie sich ein Spiel entwickeln kann. Gepaart mit einer recht langen Zeit pro einzelnem Spiel, kann das zu ganz verschiedenen Spielerlebnissen führen. Quasi ein Strategie-rogue-like , nur halt mit 15h bevor man neu anfängt, statt 5-10min.
Was ich damit meine ist die Bandbreite der Spielverläufe. Ich hab 1 1/2 Spiele hinter mir, ein halbes (~10h) zum kennenlernen, im zweiten gabs gestern nacht nach ~15h einen "Domination Victory" auf einer 400er Sternenkarte. Beim zweiten hatte ich viel Glück und viel Platz zu expandieren (dank Wormhole FTL findet sich wohl immer eine Plätzchen). Das eine Fallen Empire hatte nur was gegen zuviel Forschung, die ich umgangen habe. nach 130 Jahren hatte ich dann ~80 Planeten, die unterworfenen anderen Reiche nochmal 45. Das waren die 40%aller in der Galaxie verfügbaren. Keine Endgame-Krise, alles ziemlich simpel unter Kontrolle. Zu dem Zeitpunkte hätte mich sowas wie die "Unbidden" vermutlich locker geplättet. Ich hatte in ein paar Kriegen Glück, dass sich von 3 größeren Blöcken in der Galaxie die anderen beiden bekriegt haben und ich dann eine Seite recht locker einsammeln konnte.
Hätte die Gegner AI früher angefangen Föderationen zu bilden bzw. statt sich gegenseitig den Krieg zu erklären mich anzugreifen, wäre es wohl anders gekommen.

Andere Erfahrungsberichte lesen sich grundverschieden: direkt neben einer advanced-AI starten? In einer Ringgalaxie zwischen zwei Fallen Empires eingeschlossen? Eine Endgame-Crisis die man nicht schlagen kann? Es gibt viele Chancen zu verlieren. Um das zu verringern kann man anfangen die Spielmechaniken besser zu verstehen. Und imho muss sich die Komplexität da nicht verstecken: jeder "Bewohner" hat seine eigenen Traits, welches Volk führt man ans FTL heran? Welche pre-sentient Rasse manipuliert man genetisch? Wie verhindert (oder fördert) man die Ethik-Veränderungen? Wie optimiert man seine Planeten? Wie kriegt man seine Bevölerung glücklich (oder will man das überhaupt), Bevölkerungen mischen? Sklaven oder Roboter? Schon die Frage welche Planeten man überhaupt kolonisiert, finde ich keine leichte. Im ersten Spiel hab ich einfach alles besetzt .. und bin mir der Forschung nicht voran gekommen. Im zweiten Spiel habe ich viele Planeten erstmal ungenutzt gelassen sondern viel bewusster einzelne Planeten aufgebaut. Das Resultat war forschungstechnisch gefühlt erheblich besser.

Ich habe schon zig Ideen, was ich in der nächsten Partie besser machen will was die Bevölkerung angeht. Und hier kommt das Problem mit dem Zufall wieder dazu: es war ja bisher gar nicht nötig sich damit intensiv zu beschäftigen, ich hab auch so gewonnen. Beim nächsten Mal werde ich vielleicht verlieren, obwohl ich besser gespielt habe. Paradox lernt gerade erst mit so etwas wie Siegbedingungen und Zufallskarten umzugehen. Bei CK2 und EU4 gabs keine Siegbedingung und es war auf den ersten Blick klar, dass jede Nation andere Startbedingungen hat. Und Zufall hat in den Spielen auch eine riesige Rolle gespielt. In EU4 hab ich in meiner zweiten Partie auch das Heilige Römische Reich zusammengeführt, Frankreich zerschlagen und Europa in fester Hand und dabei die meisten Mechaniken ignoriert oder nur grob verstanden. Mir geht es derzeit mit Stellaris ähnlich. Und ich freue mich auf die weitere Entwicklung des Spiel, ganz unabhängig von DLCs (auch EU4 ist ohne ein DLC nach 3 Jahren ein viel durchdachteres Spielerlebnis als zum Start)

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