Hitman - Test

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MannyCalavera
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Re: Hitman - Test

Beitrag von MannyCalavera » 15.03.2016 12:11

listrahtes hat geschrieben:Da einige Male Absolution zur Sprache kommt. Sicher kein Meilenstein alleine schon aufgrund der zu kleinen Level, aber auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad doch wieder ein packendes Spiel mit im späteren Verlauf sehr guten Missionen.

Ein Hitman würde ich immer, als Empfehlung, auf der höchsten Schwierigkeitsstufe ohne Hilfen spielen. Nur dann kommt wirklich die bedrohliche Stimmung auf und entfaltet sich das kreative Potential der Reihe. Auf die Art und Weise ist das P/L bei dieser Episode gut.

Auch wer Hitman nicht kennt sollte auf die Art beginnen sonst zerstört er sich das Spielgefühl zu sehr. Das ist der Vorteil von Spielen wie Dark Souls die mir ihrem einen Grad an Schwierigkeit keine Kompromisse eingehen und ihre Vision umsetzen. Seht es so, wenn ihr das Spiel wie es vom Entwickler angedacht wurde spielen wollt, beherzigt die Ratschäge.

Das Episodenformat halte ich gerade bei Hitman für gelungen. Es entschleunigt die Vorgehensweise und lädt zum experimentieren ein ohne schnell weiter zur nächsten Mission zu springen. Für viele Gamer eher eine Hilfe. Das war schon immer der beste Teil von Hitman.
Wenn man Absoulution aber auf purist spielte, bzw. alle Hilfen deaktivierte, dann hat man so gut wie alle interessanten Objekte/Hinweise/Orte etc. verpasst.. Also so gings mir zumindest. Das hat mich immer gestört.
Ich fand sogar das "Mütze ins Gesicht ziehen" eine coole Idee, auch wenn das System nicht wirklich durchdacht war.. Das macht der neue Teil besser.

Ansonsten halte ich Absolution auch für einen guten Teil, da waren auch einige Highligt Level dabei - Nonnen/Hotel, der Gerichtssaal, Waffenladen, Wrestlingarena und und und. Das Spiel kommt mir immer ein bisschen zu schlecht weg.

Thearced
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Re: Hitman - Test

Beitrag von Thearced » 15.03.2016 12:24

MannyCalavera hat geschrieben: Sehe ich genau, alle Hilfen sind - wie auch schon in Absolution - optional und können vollständig deaktiviert werden.
Da kann man sich nun wirklich nicht beschweren.
Dann rennst du aber unweigerlich in die Falle, dass das Spiel im Hinblick auf alle Hilfen hin konzipiert wurde.
Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen einem Level den man bestehen kann, ohne darauf bauen zu müssen, das der Spieler Hilfen hat (z.B. alte Hitman Spiele wo es Instinct gar nicht gab) und einem wo der Designer sich sicher sein kann, das egal wie abstrus das Level ist, der Spieler immer die Möglichkeit hat mithile von Hilfen durchzukommen.

Ich vergleiche das gerne mit Thief, wo es extrem auffiel. Wo in den alten Teilen das Spiel dir duch die Levelarchitektur und wie du dich darin bewegen konntest, auf Dinge aufmerksam gemacht hat, und dann Thi4f, wo man mit ausgeschalteten Hilfen z.T. einfach nicht wusste, wo man lang muss, da das Level selber nicht darauf ausgelegt war, dem Spieler durch sein Design zu helfen.
Und das gleiche kannst du bei jedem anderen Spiel mit Hilfen erwarten.
Vergleiche BM mit Absolution, und das gleiche Bild ergibt sich.

Da ich das neue Hitman nicht gespielt habe, kann ich nicht sagen ob es hier genauso schlimm ist wie in Absolution, jedoch bin ich mir siher, das es nicht so gut ist, als wenn das Spiel komplett ohne jegliche Hilfen konzipiert worde nwäre.

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MannyCalavera
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Re: Hitman - Test

Beitrag von MannyCalavera » 15.03.2016 12:34

Thearced hat geschrieben: Dann rennst du aber unweigerlich in die Falle, dass das Spiel im Hinblick auf alle Hilfen hin konzipiert wurde.
Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen einem Level den man bestehen kann, ohne darauf bauen zu müssen, das der Spieler Hilfen hat (z.B. alte Hitman Spiele wo es Instinct gar nicht gab) und einem wo der Designer sich sicher sein kann, das egal wie abstrus das Level ist, der Spieler immer die Möglichkeit hat mithile von Hilfen durchzukommen.

Ich vergleiche das gerne mit Thief, wo es extrem auffiel. Wo in den alten Teilen das Spiel dir duch die Levelarchitektur und wie du dich darin bewegen konntest, auf Dinge aufmerksam gemacht hat, und dann Thi4f, wo man mit ausgeschalteten Hilfen z.T. einfach nicht wusste, wo man lang muss, da das Level selber nicht darauf ausgelegt war, dem Spieler durch sein Design zu helfen.
Und das gleiche kannst du bei jedem anderen Spiel mit Hilfen erwarten.
Vergleiche BM mit Absolution, und das gleiche Bild ergibt sich.

Da ich das neue Hitman nicht gespielt habe, kann ich nicht sagen ob es hier genauso schlimm ist wie in Absolution, jedoch bin ich mir siher, das es nicht so gut ist, als wenn das Spiel komplett ohne jegliche Hilfen konzipiert worde nwäre.
Da gebe ich Dir zu 100% Recht. Habe ja vorhin noch geschrieben: Absolution ohne Instinkt, da verpasst man einen Großteil an interessanten Objekten und Gelegenheiten. Auf die stoßt man im Normalfall einfach nicht, da man komplett aufs durchschleichen konzentriert ist. Ein Bloodmoney hat es aber geschafft, mich durch sein Leveldesign auf interessante Sachen hinzuweisen.

Das Problem hat auch der neue Teil, da das Paris Areal einfach gigantisch ist und man ohne den geringsten hinweis erst mal verloren ist. Andererseits ist das freie Erkunden und abwägen der Möglichkeiten ja ein essentielles Hitman Gameplay Element. Ist ein schmaler Grat.

listrahtes
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Re: Hitman - Test

Beitrag von listrahtes » 15.03.2016 12:37

@ Thearced

Ich habe Absolution komplett ohne Instinkt durchgespielt. Sicher knifflig aber hat geklappt. Es ist richtig dass das Spiel immer wieder mal (leider) auf die Nutzung hin optimiert ist, aber geht auch ohne. Man stirbt eben öfter mal. Try & die. Man findet ganz sicher nur einen Teil ohne Hinweise aber das hat mich nun nie gestört. Wohl eine frage der persönlichen Herangehensweise.

@MannyCavalera
Problem ist wohl das man bei Absolution gerade zu beginn schwache Level eingebaut hat und viele Fans zu dem Zeitpunkt das Spiel schon wieder deinstalliert haben. Habe beim ersten Anlauf auch recht schnell aufgegeben da enttäuscht und erst beim 2ten Mal bemerkt wie gut es in einigen Mechaniken doch ist gerade später. Gerade die von dir aufgezählten Level sind sehr gut! Das man den Wrestling Kampf bestreiten kann habe ich erst nach einigen Versuchen durch Zufall herausgefunden. Was für eine nette Überraschung.

Für die ganzen secrets hab ich in den Levels wo etwas gefehlt hat nochmal einen Schwierigkeitsgrad niedriger reingeschaut nachdem es durchgespielt war.

holzbursche
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Re: Hitman - Test

Beitrag von holzbursche » 15.03.2016 12:45

Hitman 2016 spiele ich auch ohne Instinkt, diesen Scheiß braucht keiner.

Aber die Gelegenheiten komplett auszuschalten ist bei einem Spiel wie diesem nicht von Vorteil. Ein Beispiel, In Paris kann ich Mr. Decker als Wache verkleidet zum Treffpunkt mit Viktor eskortieren, aber woher soll ich ohne Markierung wissen wo der Treffpunkt ist, es gibt ja keine Markierungen auf der Karte. Den würde ich so nicht finden. Auf der Karte werden auch keine wichtigen Orte gekennzeichnet. Und das ist das Problem des Spiels. Es wird nichts auf der Karte markiert, stattdessen schweben die Markierungen mitten im Bild. Machst du die Markierungen komplett aus, stehste im Regen.

Das müsste eigentlich umgekehrt sein: Markierungen auf der Karte, Markierungen raus aus dem Bild. So wäre es richtig, Aber man ist so oder so gezwungen die Gelegenheiten zu aktivieren, sonst hat man Schwierigkeiten irgendwas zu finden.
Schwierigkeitsgrad erhöhen ist kein Mittel, geht hier eh nicht..

Baller rum und du bist nach der 3 oder 4. Wache tot

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Marobod
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Re: Hitman - Test

Beitrag von Marobod » 15.03.2016 14:18

Naja wenn man markierungen schon abschalten kann sollte man eigenlich darauf bauen muessen/koennen, daß einem die Mission erklaert, wo man zu sein hat an bestimmten Punkten,zu bestimmten Zeiten, so daß man das zumindest nachlesen kann um sich ein Bild zu machen.

Zocke derzeit wieder Morrowind, da hat man das Prinzip noch sehr schoen drauf, keine markierungen nur Beschreibungen der Orte und die Tageszeiten im Journal.
Heutige Spieler wuerden sicher mit dem Spiel schon ueberfordert sein (sofern wenn sie ueber die Animationen hinwegsehen koennen)

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Re: Hitman - Test

Beitrag von oppenheimer » 15.03.2016 15:24

Marobod hat geschrieben:Naja wenn man markierungen schon abschalten kann sollte man eigenlich darauf bauen muessen/koennen, daß einem die Mission erklaert, wo man zu sein hat an bestimmten Punkten,zu bestimmten Zeiten, so daß man das zumindest nachlesen kann um sich ein Bild zu machen.
Man entdeckt bei Hitman sozusagen im Vorbeigehen zahlreiche alternative Vorgehensweisen, die einiges an Vorbereitung erfordern und daher im aktuellen Durchgang oft nicht mehr zu nutzen sind, weil etwa der "timer" dafür abgelaufen ist. Von daher ist es schon, wie eh und je, trial & error.
Aber man kann bei aufmerksamem Vorgehen viel durch Dialoge herausfinden und das ist diesmal wirklich gelungen. Es gibt reichlich Nebengeschichten, subplots und es läuft so einiges an Intrigen während dieser Mission ab. Ich hoffe, dass dies bei den kommenden Aufträgen noch etwas mehr ausgearbeitet wird.

Ein paar Logikfehler könnte man auch ausbügeln. Wenn Zielperson X ins Badezimmer geht, der bodyguard vor der Tür wartet und auf einmal ein Fremder das Bad verlässt, Person X jedoch nie wieder, ohne dass es den Leibwächter kümmert, dann ist da was schief gelaufen.

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Sn@keEater
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Re: Hitman - Test

Beitrag von Sn@keEater » 24.11.2018 01:15

Also ich muss sagen das Spiel funkt bei mir leider gar nicht :/ Ich bin wohl einer von wenigen die Hitman Absolution richtig gut finde. Es ist auch der einzige Teil den ich bis Ende durchgespielt habe. Alle anderen Teile davor mehr angespielt aber nie zu ende. Wobei Hitman 2 ziemlich weit gespielt hatte damals.

Auf jeden Fall Hitman 2016 > Die viele Möglichkeiten sind durchaus nice und verstehe den Reiz darin den viele haben. Aber ich merke ich bin kein Freund davon eine Mission X mal zu wiederholen nur um das Ziel am Ende anders zu töten. Ich finde das mit der Zeit eher langweilig und auch nervig, Oh es hat was nicht geklappt? Kannste gleich die Mission von vorne beginnen. Und nach dem ich mein Ziel nun 4-5 auf verschiende Arten getötet habe frage ich mich > Ja und nun?

Mag sein das Hitman nicht meine Reihe ist. Und will den Spiel keine Qualitäten absprechen. Aber Absolution bleibt für mich das bessere Spiel. Die Story war gut und spannend erzählt (Vor allem mit Deutscher Vertonung) und ich habe da einfach ein gewissen roten Faden gehabt. Der mir hier in Hitman 2016 komplett fehlt. Aber ich brauch den :oops:
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