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Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 11:11
von 4P|BOT2
Ihr wollt nur mal schnell die Welt retten? Dann Finger weg von Pandemic Legacy! Das knallharte Brettspiel von  Rob Daviau und Matt Leacock verlangt nicht nur clevere Planung von bis zu vier Spielern, sondern hinterlässt dauerhaft Narben, zerrissene Karten und eine Spur der Zerstörung zwischen Washington und Tokyo. Warum wir es Freunden von kooperativer Taktik wärmstens empfehlen, verrät der Test.

Hier geht es zum gesamten Bericht: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 11:40
von Eniotas
wow. Das hört sich richtig klasse an. Auch wenn es irgendwie komisch ist dann Karten zu zereisen wo das Spiel nicht grad billig ist. Mal sehen ob ich vor dem nächsten Brettspielabend an das Spiel zu einen guten Preis rankomme.

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 11:51
von Rhaenis
Meine Gruppe hat schon gut die Hälfte des Spiels hinter sich gebracht.
Wir haben teilweise richtig auf die Mütze gekriegt, aber es macht jedesmal mehr Spaß, als vorher.
Die einzige Sorge, die ich habe, ist: Können wir jemals wieder das ebenfalls geniale, "normale" Pandemie spielen! Die Action, die man bei Legacy geboten kriegt, könnte das Original verblassen lassen.

Wir hoffen inständig auf Season 2!

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 11:58
von hungrigerhugo87
Habe es zu Weihnachten bekommen und noch nicht angefangen. :) Bisher reicht noch das "gewöhnliche" Pandemie. Bin sehr gespannt.

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 12:32
von LawrenceXXX
Danke für den Test. Wann gibt es denn eigentlich mal ein 4players-Spieleabend in Hamburg? ;-)

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 12:57
von y0gH
@Jörg: Darf man fragen wie viele Punkte ihr am Ende hattet?

Ich hab ja im Brettspielthread schon kurz darüber geschrieben

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 12:59
von Raskir
Ich hoffe ich kann meine Freunde zu einem zerstörbaren Spiel überzeugen

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 13:54
von Kirghiz
Die meisten rein kooperativen Brettspiele üben auf mich leider wenig Reiz aus, da theoretisch das Spiel auch von einer Person gespielt werden kann. Es gibt keinen Grund warum ich nicht selbst alle Rollen spielen kann, da alle Spieler über die selben Informationen besitzen. Einzige Ausnahme die ich bisher kenne ist Space Alert, oder Spiele mit Verräter, aber die sind eben streng genommen wieder nicht koop. Im Test geht auch nichts hervor dass es hier anders wäre oder?

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 13:55
von nawarI
Das Prinzip mit dem sich ständig veränderndem Spiel klingt echt genial - leider kann ich mit Pandemie nicht viel anfangen.
Wir haben Standartfassung von Pandemie ein paar mal gespielt und irgendwie hats bei mir nicht wirklich gezündet - fragt mich nicht wieso.
Jedenfalls hoffe ich, dass derlei Spiele schön erfolgreich bleiben, dass auch andere Spiele eine solche Auffrischung bekommen.
Kirghiz hat geschrieben:Die meisten rein kooperativen Brettspiele üben auf mich leider wenig Reiz aus, da theoretisch das Spiel auch von einer Person gespielt werden kann. Es gibt keinen Grund warum ich nicht selbst alle Rollen spielen kann, da alle Spieler über die selben Informationen besitzen. Einzige Ausnahme die ich bisher kenne ist Space Alert, oder Spiele mit Verräter, aber die sind eben streng genommen wieder nicht koop. Im Test geht auch nichts hervor dass es hier anders wäre oder?
Es ist Pandemie. Man Spielt im Koop und alle ziehen an einem Strang. Das ist ein Punkt, weshalb mir Pandemie ebenfalls nicht so sehr gefällt - Koop-Brettspiele sind halt nicht unser Genre. ;)

Wobei mir zB "Legenden von Andor" auch Spaß machen kann, wenn man die gemeinsame Spielerfahrung und das gemeinsame bezwingen des Spiels in den Mittelpunkt stellt.
Die Gruppendynamik von "Andor" kann man gerne mit "Herr der Ringe" vergleichen. In Herr der Ringe gibt Aragon die Befehle und die Gefährten folgen ihm, um den gemeinsamen Feind Mordor zu besiegen. Wenn man Andor oder andere Koop-Spiele spielt, bildet sich oft auch ein Anführer heraus, der die Anweisungen gibt und den Mitspielern sagt ... oder eher vorschlägt, was sie zutun haben, um das Spiel zu bezwingen.

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 14:23
von lalaland
Mich reizt diese Legacy Idee. Das einzige Manko sehe ich darin, dass man eigentlich immer eine feste Gruppe haben sollte, mit der man das Spiel spielt damit jeder diesen Fortschritt miterleben kann.

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 14:29
von 4P|T@xtchef
Der Charme dieses kooperativen Spiels besteht auch aus "Kommunikation" - man spricht über die nächste Route, plant wo man sich trifft, tauscht Karten und zittert gemeinsam, wenn die nächsten Zufallskarten gezogen werden - das bekommt man alleine nicht so wirklich hin. Nur mit Freunden entsteht diese prickelnde Atmosphäre. Hinzu kommt, dass jeder seinen Charakter auch ein wenig entwickeln kann. Sprich: Man klebt positive oder auch negative Effekte auf seine Karte. Und wenn man sich etwas hineinsteigert, kommt so auch etwas Rollenspielflair auf.

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 15:02
von Z2000
lalaland hat geschrieben:Mich reizt diese Legacy Idee. Das einzige Manko sehe ich darin, dass man eigentlich immer eine feste Gruppe haben sollte, mit der man das Spiel spielt damit jeder diesen Fortschritt miterleben kann.
Pandemie Legency ist hier nicht so strickt wie beispielsweise Risiko Evolution. Ein Drop-in und Drop-out geht eigentlich ganz gut, da ein wechsel der Rollen zwischen jedem Spiel erlaubt ist und auch durch gewisse Effekte geförder wird. Klar müsste man mehr Regeln erklären aber für die meisten welche schon das Grundspiel kennen sind die zusätzlichen Regeln schnell verstanden.

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 15:14
von Z2000
nawarI hat geschrieben:Das Prinzip mit dem sich ständig veränderndem Spiel klingt echt genial - leider kann ich mit Pandemie nicht viel anfangen.
Wir haben Standartfassung von Pandemie ein paar mal gespielt und irgendwie hats bei mir nicht wirklich gezündet - fragt mich nicht wieso. [...]
Meinem Pandemic Legacy Mitspieler ging es mit der Normalen Pandemie Version gleich aber da Legacy Version hat ihn voll gepackt. Die ganze Spielerfahrung ist komplett anders weil jeder Ausbruch einen Einfluss auf das nächste Spiel haben kann und durch die 12 Monatige Kampagne ist es eher mit Legenden von Andor vergleichbar.

Ein Mittel gegen das Ein-Spieler-befiehlt-alles-Phänomen gibt Pandemic Legacy auch nicht, aber Aufgrund der immer anderen Ziele und Voraussetzungen ist es für diese Art von Spieler viel schwerer die Übersicht zu haben.

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 15:19
von Mako88
Kann mir das jetzt jemand ganz langsam erklären? Ich verstehe das irgendwie nicht ganz. Man zerstört nach und nach ein Spiel für 50€? Ich verstehe nicht wo der Sinn dahintersteckt? Reicht es nicht irgendwelche Klötzchen zu platzieren, muss man die Kartenteile überkleben?

Und was wenn man irgendwann durch ist mit dem Spiel? Heißt es, man kann es nie wieder bespielen?

Äußerst kurios.

Danke für eventuelle Erläuterung.

Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Verfasst: 15.01.2016 15:24
von Kirghiz
Z2000 hat geschrieben: Ein Mittel gegen das Ein-Spieler-befiehlt-alles-Phänomen gibt Pandemic Legacy auch nicht, aber Aufgrund der immer anderen Ziele und Voraussetzungen ist es für diese Art von Spieler viel schwerer die Übersicht zu haben.
Danke, das wollte ich wissen. Das ist auch etwas das was mich an fast allen Koops stört. Dabei ist es nicht einmal unbedingt der Alpha-Spieler, sondern dass ich geistig aussteigen könnte und die anderen würden mir schon sagen was ich zu tun hätte.