Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

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HDScurox
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Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Beitrag von HDScurox » 15.01.2016 16:13

Mako88 hat geschrieben:Kann mir das jetzt jemand ganz langsam erklären? Ich verstehe das irgendwie nicht ganz. Man zerstört nach und nach ein Spiel für 50€? Ich verstehe nicht wo der Sinn dahintersteckt? Reicht es nicht irgendwelche Klötzchen zu platzieren, muss man die Kartenteile überkleben?

Und was wenn man irgendwann durch ist mit dem Spiel? Heißt es, man kann es nie wieder bespielen?

Äußerst kurios.

Danke für eventuelle Erläuterung.
Richtig. Einmal durchgespielt war es das. Das Spiel kann theoretisch in die Tonne. Dafür bekommen aber bis zu 4 Leute minimal 12 Stunden legendären Brettspiel-Spaß. Warum überkleben und zerreißen? Weil genau das der Reiz an dem Spiel ist. Jede Entscheidung ist für immer.
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y0gH
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Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Beitrag von y0gH » 15.01.2016 16:51

Mako88 hat geschrieben:Kann mir das jetzt jemand ganz langsam erklären? Ich verstehe das irgendwie nicht ganz. Man zerstört nach und nach ein Spiel für 50€? Ich verstehe nicht wo der Sinn dahintersteckt? Reicht es nicht irgendwelche Klötzchen zu platzieren, muss man die Kartenteile überkleben?

Und was wenn man irgendwann durch ist mit dem Spiel? Heißt es, man kann es nie wieder bespielen?

Äußerst kurios.

Danke für eventuelle Erläuterung.
Man kann das Grundspiel danach wieder spielen, beliebig oft.

Pandemie Legacy besteht aber aus 12-24 Partien, was im Schnitt um die 30 Stunden oder mehr sein dürfte (mit neuen Regeln, ab - aufbauen etc.) da kriegt man, finde ich allein schon einen sehr gut Wert raus (1,6 Euro pro Stunde / 4 = 40 Cent pro Spieler pro Stunde Spass). Eine zweite Runde ist möglich, wenn man nichts kaputt macht und alles wieder abzieht etc. aber der Reiz ist eigentlich weg, weil man schon weiss was passiert und dementsprechend spielt.
Dennoch lohnt es sich definitiv, da der Umfang und das ganze Material schon viel umfänglicher ist als bei "normalen" Spielen.
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Z2000
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Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Beitrag von Z2000 » 15.01.2016 17:48

Mako88 hat geschrieben:Kann mir das jetzt jemand ganz langsam erklären? Ich verstehe das irgendwie nicht ganz. Man zerstört nach und nach ein Spiel für 50€? Ich verstehe nicht wo der Sinn dahintersteckt? Reicht es nicht irgendwelche Klötzchen zu platzieren, muss man die Kartenteile überkleben?

Und was wenn man irgendwann durch ist mit dem Spiel? Heißt es, man kann es nie wieder bespielen?
[...]
Ja man erschaft sich ein nach jedem Spiel ein neues Spiel und das Zerstören macht gerade den Reiz aus. Jede Entscheidung ist Permanent was für ein Brettspiel vollkommen neue Gefühle erweckt und nie dagewesene Geschichten erzählt.

Dein Charakter erhält ein Narbe und darf dadurch nie mehr in die Stadt welche ihm die Narbe verursachte.

Dein Charakter den du Aufgebaut hast und durch 4 Monate durch die Welt gehetzt hast, muss in einer Stadt bleiben die bald ausbrechen könnte. Wenn er dort bleibt könnte er sterben weil er schon zwei Narben hat und du kannst ihn danach nie mehr verwenden. Macht er den Zug aber nicht so ist das Spiel vermutlich verloren.

Das alles Permanent fixiert ist führ zu entscheide die wirklich und nachhaltig von Bedeutung sind.

Über den Preis lässt sich streiten, jedoch ist wo ich lebe ist eine Kino Nacht zu viert gleich teuer wie das Spiel und dafür finde ich das Spiel günstig. Für das Erlebnis welche es einem bietet finde ich die 50€ schon fast ein Schnäppchen.

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Eezocker
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Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Beitrag von Eezocker » 16.01.2016 20:06

Wow, das klingt ja super! Als erfahrener Spieler vom alten Pandemie muss ich mir Legacy auf jeden Fall zulegen :)
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Numrollen
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Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Beitrag von Numrollen » 19.01.2016 08:40

@Z2000: Diese "Dann geh halt 1x nicht ins Kino" Taktik hat noch nie gezogen. Wenn man danach geht dann trinke ich nicht mehr, rauche nicht mehr, hab kein Handy mehr, gehe nie wieder ins Kino usw.." :P
Ich habe mit 100€ Brettspiel (Hauptspiel+addons) schon mehr als 200 Stunden hinter mir. Heisst das jetzt das alles was darunter ist P/L scheisse ist?

Es ist fakt das für 1x durchspielen das ganze teuer ist. Wegwerfmentalität in der die Story ja Abzweigungen und das "Zerreisen" und "Überkleben" anders gelöst werden hätte können. Aber so ist es nunmal.

Ich habe das Orginal Orginal Pandemie und konnte, obwohl es gut ist, nicht überwinden das Remake mit den Addons alles neu zu kaufen obwohl 99% alles gleich ist. Auch wenn das hier wohl umfangreicher sein soll ist ein OneWay Game nichts für meine wechselnden Brettspielleute.

Z2000
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Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Beitrag von Z2000 » 19.01.2016 14:12

Numrollen hat geschrieben:@Z2000: Diese "Dann geh halt 1x nicht ins Kino" Taktik hat noch nie gezogen. Wenn man danach geht dann trinke ich nicht mehr, rauche nicht mehr, hab kein Handy mehr, gehe nie wieder ins Kino usw.." :P
Ich habe mit 100€ Brettspiel (Hauptspiel+addons) schon mehr als 200 Stunden hinter mir. Heisst das jetzt das alles was darunter ist P/L scheisse ist?
Ich habe nie gesagt anstelle Kino das Spiel kaufen, aber vom Erlebnis Typ her ist das Spiel eher vergleichbar mit dem Kinoabend, da es eine "einmalige" Sache ist.
Legency ist wie ein Konzertbesuch während das normale Spiel wie eine CD ist. Klar kannst du ACDC für 15€ immer wieder höhren aber nicht vergleichbar mit einem Konzertbesuch :mrgreen:

Numrollen hat geschrieben:Es ist fakt das für 1x durchspielen das ganze teuer ist. Wegwerfmentalität in der die Story ja Abzweigungen und das "Zerreisen" und "Überkleben" anders gelöst werden hätte können. Aber so ist es nunmal.

1. Ist es nicht einfach 1 x Durchspielen wie beispielsweise T.I.M.E Story. Man spielt 12-24 mal das Spiel komplett. Einfach jedesmal mit anderen Regeln. Es hält dich auch nichts davon ab jeden Monat 100 mal zu spielen wenn du nur bei den ersten beiden die Sticker klebst.

2. Nein man hätte es nicht anders lösen können weil das Erelebnis nicht das gleiche wäre. Der permanente Aspekt verändert alles. Hätte es einfach eine Kampagne wie Decent wäre es für mich kein Problem einen Charakter sterben zu lassen. Im nächsten Kampagnen Durchgang kann ich hin ja wieder wählen, oder können ihn andere wählen also ja kein Problem. Wenn du aber jedes Spiel individuell anders verläuft erarbeitet man ein einmaliges und ewiges Erlebnis und Erinnerung. Mit dem Gedanken, dass was ich jetzt mache, mach ich einmal im leben und nie wieder. Dies hat schon einen einzigartigen Effekt.

3.Auch die Anzahl der Komponenten und Elemente die drin sind, ist der Preis durchaus gerechtfertigt.
Numrollen hat geschrieben:Ich habe das Orginal Orginal Pandemie und konnte, obwohl es gut ist, nicht überwinden das Remake mit den Addons alles neu zu kaufen obwohl 99% alles gleich ist. Auch wenn das hier wohl umfangreicher sein soll ist ein OneWay Game nichts für meine wechselnden Brettspielleute.
Ein Update vom Original Original auf die neue Z-Man Edition macht auch nur bedingt Sinn und würde ich eigentlich auch niemandem empfehlen. Jedoch ist kann man das Normale Pandemie nur beding mit der Legency Edition vergleichen.

Ich geb dir recht, es ist abhängig vom eigenen Typ, der Gruppe und dem eigenen Geschmack ob sich das Geld Lohnt. Jedoch bin ich der Meinung dieses Erlebnis für jeden Brettspiele-Fan zu empfehlen ist.

mrcrispy
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Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Beitrag von mrcrispy » 19.02.2016 17:29

Kann mir jemand sagen, ob Pandemic Legacy schon ausverkauft ist?

Wenn ja: Ist schon bekannt, wann das Spiel wieder verfügbar ist?

MfG Basti

lalapapa
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Re: Pandemic Legacy - Season 1 - Brettspiel-Test

Beitrag von lalapapa » 24.06.2016 00:27

mrcrispy hat geschrieben:Kann mir jemand sagen, ob Pandemic Legacy schon ausverkauft ist?

Wenn ja: Ist schon bekannt, wann das Spiel wieder verfügbar ist?

MfG Basti
Ab morgen sollen die ersten Händler beliefert werden. Spätestens im Juli. Sagt man...
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