This War of Mine - Test

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Flachpfeife
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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von Flachpfeife » 22.11.2014 11:50

Das Emu hat geschrieben:
Brakiri hat geschrieben:
Enthroned hat geschrieben:Mir fehlen Gespräche. Klingt jetzt abgedroschen, aber ich möchte es gern mit einem Beispiel erläutern:

In der Nacht auf Tag 3, gehe ich auf ein Grundstück, welches mir "fette Beute" verspricht. Eine Menge Medikamente, eine Menge Nahrung, eine Menge Bauteile. Ich schleiche mich an das Haus heran, schaue durchs Schlüsselloch und sehe ein altes Paar in Sesseln. Das Spiel bietet mir nicht die Möglichkeit anzuklopfen oder zu klingeln? Gut, sei's drum.
Ich öffne die Tür, mal schauen was passiert, vielleicht komme ich ja bis zum Keller. Doch die Flurtür war geöffnet - Klar war Sie das, ich konnte ja auch die beiden durchs Schlüsselloch sehen. Dumm gelaufen, Opa steht auf und bittet mich, wenigstens seine Frau am Leben zu lassen.
Ich hatte nie und nimmer vor, einem von beiden was zu tun. Ich will doch nur meine Gruppe versorgen. Doch ich kann nichts tun.

So stehe ich da, stumm. Opa steht da, um Gnade flehend. Ich, also ich vor dem Bildschirm, sage "ich will dir doch garnicht tun, ich wäre doch froh, wenn du mir etwas Gemüse und ein Aspirin gibst."
Aber ich kann nichts tun, also ziehe ich davon. Ab dem Moment war der Zauber des Spiels für mich vorbei und ich habe dann noch 4 Tage gespielt, ehe ich keine Lust mehr hatte.

Sozusagen für mich eine Fehlinvestition, für ca. eine Stunde Spielzeit.
Oh..ich hatte ernsthaft überlegt ob ich es mir hole.
Aber das schreckt mich jetzt ab..eine Zwischenlösung sollte es schon geben.
Konntest du denn etwas mitnehmen, oder muss man den Opa umhauen um an den Medikamente und Lebensmittel zu kommen?
Gab es nur die Wahl zwischen Gewalt und unverrichteter Dinge wieder gehen?
Nun, du kannst auch einfach ins Haus gehen, dann wird er dich anflehen zu gehen, ihm nichts zu tun, und seiner Frau auch nichts zu tun. Du kannst ihn dann ausrauben, wo er dann auch verzweifelt fragt "wieso tun sie das?" Er läuft dir fast die ganze Zeit hinterher. Er rutscht schon beinahe auf den Knien hinter dir her und fleht das du nichts anstellst. Du musst ihm zwar keine Gewalt anfügen, aber das bestehlen bekommt er trotzdem mit und wirkt sehr verzweifelt- wie auch deine Gruppe später. Meine Frau hat bei diesem alten Paar mal die komplette Hütte ausgeräumt. Später waren die dann nicht mehr da... Ob sie wohl in eine andere Stadt weggezogen sind? Ach nein...

Also eigentlich gibt es schon ein Gespräch. Du kannst es aber nur mit deinen Taten beeinflussen. Wenn du einen von ihnen tötest, werden sie auch entsprechend reagieren.
Also bei mir waren Sie noch da, nachdem ich das Haus ausgeraubt hab {vor allem das Essen}. Aber sie lagen tot im bett...

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Culgan
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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von Culgan » 22.11.2014 14:38

Flachpfeife hat geschrieben:
Culgan hat geschrieben:blablablalbalbl
Es ist auch sehr wichtig, dass die Thematik bewertet wird. In Deutschland haben wir naemlich ein ziemlich heftiges Problem damit, wie man mit Krieg umgeht. Stichwort Tabuthema.

Und dein Post zeigt genau das.

Und mal ganz davon abgesehen, ist das Spiel sehr gut.
Mein Fehler, ich dachte hier werden Spiele getestet.

Flachpfeife
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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von Flachpfeife » 22.11.2014 15:20

und warum sollten spiele nicht wie jedes andere medium als etwas mit kultureller verantwortung aufgefasst werden?

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magandi
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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von magandi » 22.11.2014 15:49

LePie hat geschrieben:
Phips7 hat geschrieben:Der war noch nie auf liveleak, da ist sowas verständlich.
Ohne Scherz, u.a. das könnte wirklich der Grund sein, warum ich persönlich mit dem Spiel nicht warm werde (bzw. die Umsetzung des Szenarios für etwas inkonsequent und unglaubwürdig halte).
this! ohne schockierende bilder kann kein unangenehmes gefühl entstehen. ich werde es allein wegen der idee spielen, erwarten tue ich aber nicht viel.

Luststrolch
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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von Luststrolch » 22.11.2014 15:57

Habe jetzt heute die ersten Stunden mit dem Spiel verbracht. Hier meine ersten Eindrücke:

Das Spiel liegt im Trend der letzten 1-2 Jahre bzgl. Survival-Games. Begrenzte Ressourcen sammeln, konstante Bedrohung für meine Charaktere, viel zu Craften...

Positiv
* Stimmungsvolle Grafik
* Ebenfalls sehr stimmungsvolle Soundkulisse (vor allem die Musik)
* Guter Schwierigkeitsgrad
* Interessante Survival Kulisse

Negativ
* Sehr flache Charaktere und zu wenig Interaktion innerhalb der Gruppe
* Wenig vom Kriegsszenario zu spüren (hätte genauso die übliche Zombieapokalypse sein gekonnt, ohne dass man viel hätte ändern gemusst im Design)
* Schwaches Kampfsystem
* Von moralisch schwierigen Entscheidungen war bei mir bisher nichts zu sehen.



Insgesamt habe ich den Kauf bisher nicht bereut. This War of Mine ist ein gutes Survivalspiel, das mir aber (bisher) etwas anderes präsentiert, als hier im Test behauptet.

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crewmate
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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von crewmate » 22.11.2014 16:17

Flachpfeife hat geschrieben:und warum sollten spiele nicht wie jedes andere medium als etwas mit kultureller verantwortung aufgefasst werden?
Weil die Leute damit nicht umgehen können.
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Enthroned
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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von Enthroned » 22.11.2014 21:01

Das Emu hat geschrieben:
Brakiri hat geschrieben:
Enthroned hat geschrieben:Mir fehlen Gespräche. Klingt jetzt abgedroschen, aber ich möchte es gern mit einem Beispiel erläutern:

In der Nacht auf Tag 3, gehe ich auf ein Grundstück, welches mir "fette Beute" verspricht. Eine Menge Medikamente, eine Menge Nahrung, eine Menge Bauteile. Ich schleiche mich an das Haus heran, schaue durchs Schlüsselloch und sehe ein altes Paar in Sesseln. Das Spiel bietet mir nicht die Möglichkeit anzuklopfen oder zu klingeln? Gut, sei's drum.
Ich öffne die Tür, mal schauen was passiert, vielleicht komme ich ja bis zum Keller. Doch die Flurtür war geöffnet - Klar war Sie das, ich konnte ja auch die beiden durchs Schlüsselloch sehen. Dumm gelaufen, Opa steht auf und bittet mich, wenigstens seine Frau am Leben zu lassen.
Ich hatte nie und nimmer vor, einem von beiden was zu tun. Ich will doch nur meine Gruppe versorgen. Doch ich kann nichts tun.

So stehe ich da, stumm. Opa steht da, um Gnade flehend. Ich, also ich vor dem Bildschirm, sage "ich will dir doch garnicht tun, ich wäre doch froh, wenn du mir etwas Gemüse und ein Aspirin gibst."
Aber ich kann nichts tun, also ziehe ich davon. Ab dem Moment war der Zauber des Spiels für mich vorbei und ich habe dann noch 4 Tage gespielt, ehe ich keine Lust mehr hatte.

Sozusagen für mich eine Fehlinvestition, für ca. eine Stunde Spielzeit.
Oh..ich hatte ernsthaft überlegt ob ich es mir hole.
Aber das schreckt mich jetzt ab..eine Zwischenlösung sollte es schon geben.
Konntest du denn etwas mitnehmen, oder muss man den Opa umhauen um an den Medikamente und Lebensmittel zu kommen?
Gab es nur die Wahl zwischen Gewalt und unverrichteter Dinge wieder gehen?
Nun, du kannst auch einfach ins Haus gehen, dann wird er dich anflehen zu gehen, ihm nichts zu tun, und seiner Frau auch nichts zu tun. Du kannst ihn dann ausrauben, wo er dann auch verzweifelt fragt "wieso tun sie das?" Er läuft dir fast die ganze Zeit hinterher. Er rutscht schon beinahe auf den Knien hinter dir her und fleht das du nichts anstellst. Du musst ihm zwar keine Gewalt anfügen, aber das bestehlen bekommt er trotzdem mit und wirkt sehr verzweifelt- wie auch deine Gruppe später. Meine Frau hat bei diesem alten Paar mal die komplette Hütte ausgeräumt. Später waren die dann nicht mehr da... Ob sie wohl in eine andere Stadt weggezogen sind? Ach nein...

Also eigentlich gibt es schon ein Gespräch. Du kannst es aber nur mit deinen Taten beeinflussen. Wenn du einen von ihnen tötest, werden sie auch entsprechend reagieren.
Ja, ich bin nicht der Typ der soetwas ausprobiert. Mir waren die Konsequenzen irgendwie bewusst. Auf der einen Seite müsste ich die beiden ausrauben und verstört und Mittellos zurücklassen oder ich würde die beiden ohne sinnvolle Begründung töten.
Genau das ist ja eigentlich das Verstörende, was einem das Spiel vermitteln möchte und es sind solche Konsequenzen, die zum Beispiel The Walking Dead zu etwas besonderem machen. Doch in einer Situation die weit davon entfernt ist zu eskallieren, haben es die Entwickler versäumt Optionen einzubauen, um etwas Gewaltfrei und nur durch Worte zu lösen.

Man fragt sich ja dann schon, wie man in der Realität reagieren würde. Was tun wenn Gewalt das einzige wäre um Freund, Frau, Geschwister oder Mutter zu retten? Wie weit würde man in einer solchen Situation gehen? Wahrscheinlich wäre ich der Typ der das Wort sucht und dann eine Kugel im Schädel hat. Doch dann ist das eben so. Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn Großvater mit einer Flinte auf mich losgegangen wäre. VIelleicht wäre ich entkommen, vielleicht nicht.
Aber so dazustehen und nichteinmal Entschuldigung sagen zu können, stört mich einfach bei einem Spiel, welches einem nicht nur eine beklemmende Atmosphäre, sondern auch eine Realistische bieten sollte.
Davon ist das Spiel im Moment noch etwas entfernt.
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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von UAZ-469 » 22.11.2014 21:39

Oh je.

Ich habe das Spiel nicht, hatte aber aufgrund des Szenarios und dem angepriesenen Realismus überlegt, es zu kaufen. Doch dann die Kritik mit den nicht ausreichenden Gesprächsoptionen... au weia.

Da hat Enthroned Recht. Mir missfällt es ebenso, wenn man nur die Wahl zwischen zwei Extremen hat, und keine Zwischenlösung, die beide Seiten (hoffentlich) zufriedenstellt, möglich ist.
Persönlich gehöre ich auch zu denen, die in Konflikten den diplomatischen Weg wählen und das ausgerechnet dieser bei der angesprochenen Szene nicht möglich ist, wurmt mich doch. Was ist denn so unmöglich daran, das Ehepaar zuerst zu beruhigen und dann um Vorräte zu bitten, bzw. zu handeln? Wenn einer von den beiden irgendwann (aber nicht immer!) vor Panik/Angst plötzlich zu einer Waffe greift, kann man sich immer noch wehren.

Richtig schade. Kaufen werde ich es mir sicher dennoch, aber diese mangelnde Entscheidungsfreiheit ist leider Jottes ein Dämpfer in der Athmosphäre und dem Realismus.

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|Chris|
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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von |Chris| » 22.11.2014 22:33

GAZ Vodnik hat geschrieben:Oh je.

Ich habe das Spiel nicht, hatte aber aufgrund des Szenarios und dem angepriesenen Realismus überlegt, es zu kaufen. Doch dann die Kritik mit den nicht ausreichenden Gesprächsoptionen... au weia.

Da hat Enthroned Recht. Mir missfällt es ebenso, wenn man nur die Wahl zwischen zwei Extremen hat, und keine Zwischenlösung, die beide Seiten (hoffentlich) zufriedenstellt, möglich ist.
Persönlich gehöre ich auch zu denen, die in Konflikten den diplomatischen Weg wählen und das ausgerechnet dieser bei der angesprochenen Szene nicht möglich ist, wurmt mich doch. Was ist denn so unmöglich daran, das Ehepaar zuerst zu beruhigen und dann um Vorräte zu bitten, bzw. zu handeln? Wenn einer von den beiden irgendwann (aber nicht immer!) vor Panik/Angst plötzlich zu einer Waffe greift, kann man sich immer noch wehren.

Richtig schade. Kaufen werde ich es mir sicher dennoch, aber diese mangelnde Entscheidungsfreiheit ist leider Jottes ein Dämpfer in der Athmosphäre und dem Realismus.

Im genannten Beispiel (Altes Ehepaar im Haus) wird man bereits in der Beschreibung des Ortes darauf hingewiesen das es sich hier um einen bewohnten Ort handelt und das man diesen in der Regel nur besucht wenn man stehlen möchte. Wenn du dann dort hingehst und nicht die Vordertür wählst sondern direkt durch einen Balkon oder den Keller einbrichst und anfängst durch die Sachen der Besitzer zu wühlen, ist doch klar das sie auch entsprechend auf dich reagieren werden.

Vermutlich hat er hier die Möglichkeit vermisst, ihnen mitzuteilen das er ihnen ja gar nichts böses will.
Er ist aber bereits in das Haus eingebrochen und hat angefangen Dinge zu stehlen - er hat die Entscheidung also schon getroffen. Es ist nicht möglich sich erst 'falsch' zu entscheiden und sich dann später über ein Gespräch herauszuwinden. Das Spiel ist sehr konsequent was das angeht und ich persönlich finde auch das es das sein muss, um zu funktionieren. Einfach die Lebensgrundlage von jemandem stehlen um später sorry zu sagen, wenn's nicht ganz hinhaut ist halt nicht.

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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von UAZ-469 » 22.11.2014 23:21

Du sagst es: "In der Regel".
Also müsste es noch andere Möglichkeiten geben. :wink:

Hat denn schon jemand den Weg durch die Vordertür gewählt und versucht, es wie ein "Freundlicher Nachbar" anzugehen? Oder ist hier auch nur "Entweder ausrauben oder ermorden" angesagt?
Zuletzt geändert von UAZ-469 am 22.11.2014 23:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von |Chris| » 22.11.2014 23:34

GAZ Vodnik hat geschrieben:Du sagst es: "In der Regel". Also müsste es noch andere Möglichkeiten geben. :wink:

Hat denn schon jemand den Weg durch die Vordertür gewählt und versucht, es wie ein "Freundlicher Nachbar" anzugehen? Oder ist hier auch nur "Entweder ausrauben oder ermorden" angesagt?
'In der Regel' war von mir. Im Text steht das du ausschließlich hingehst um zu stehlen ;)

Wenn du durch die Vordertür hineingehst, steht der alte Mann aus seinem Sessel auf und kommt zur Tür, wo er dir dann erklärt das seine Frau krank ist und das sie nichts entbehren könnten. Dann bittet er dich zu gehen.

Es gibt keine Auswahlmöglichkeit für 'Ermorden', 'Stehlen' oder 'Freundlich'. Wenn du gehst, gehst du, wenn du stiehlst, stiehlst du und wenn du ihnen mit der Schaufel ins Gesicht schlägst, tust du eben das und es hat entsprechende Konsequenzen die ich jetzt nicht spoilern möchte. Es fühlt sich um einiges organischer an als "press a,b or c to progress". Auch wenn es im Endeffekt darauf hinausläuft.

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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von UAZ-469 » 22.11.2014 23:50

Ich weiß, dass es von dir kommt, keine Bange. :)
Naja, nur weil ein Spiel sagt, dass man nur zum Stehlen dahingeht, muss man sich nicht explizit darauf beschränken, oder?

Also wenn er einen schon bittet zu gehen, wäre ich ihm eventuell solange auf die Nerven gegangen oder hätte solange diskutiert und verhandelt, bis doch noch was rauskommt. So einfach lässt man sich dann doch nicht abwimmeln. ;)

Keine Dialogoptionen, scheiß Spiel! :x

Nee, Scherz. :mrgreen:
Na gut, dann ist der Weg über die Vordertür wohl tatsächlich die gewaltfreie Variante, wenn auch nicht zufriedenstellend. Aber dann finde ich's schade, dass man eben nicht noch weiter mit ihm sprechen kann. Vielleicht hätte ein "Bitte, ich flehe Sie an, meine Tochter ist schwer erkrankt, könnten Sie nicht wenigstens eine Tablette entbehren? Wir können Ihnen auch etwas im Gegenzug geben." geholfen.

Dann ist es halt so und ich werde wohl damit verbleiben müssen, mich an der Haustür abspeisen zu lassen.

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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von bomberdomme » 23.11.2014 02:47

pazifisten propaganda ... wird sich in deutschland vermutlich am besten verkaufen wo man die totalität liebt... früher die des totalen krieges, heute als vermeintlich "gewandelter schwerverbrecher" die des totalen friedens.

wenn die usa noch zum hauptbösewicht im spiel gestempelt werden würden währe der verkaufsschlager hierzulande sicher.

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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von Smer-Gol » 23.11.2014 03:21

bomberdomme hat geschrieben:pazifisten propaganda
Das hast du nicht wirklich gesagt.

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Re: This War of Mine - Test

Beitrag von |Chris| » 23.11.2014 10:09

Smer-Gol hat geschrieben:
bomberdomme hat geschrieben:pazifisten propaganda
Das hast du nicht wirklich gesagt.
War auch mein erster Gedanke, mir wäre fast das Monokel in den Tee gefallen.

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