Fable II: Hatte "große Designmängel"
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- 4P|BOT2
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Fable II: Hatte "große Designmängel"
Das kennt man: Rückblickend fällt es immer leicht, das eigene Produkt zu kritisieren - ganz besonders dann, wenn der Nachfolger in den Startlöchern steht. Denn der wird natürlich viel besser.
Im Rahmen einer Präsentation auf der Develop-Konferenz plauderte Peter Molyneux auch über <B>Fable II<B> Fable II: Hatte "große Designmängel"
Im Rahmen einer Präsentation auf der Develop-Konferenz plauderte Peter Molyneux auch über <B>Fable II<B> Fable II: Hatte "große Designmängel"
- Kajetan
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Schwätzer ...
Das kleine EinMalEins des Spiele-Marketings von und mit Peter Molyneux
Wir beginnen chronologisch mit "Black&White":
1. Den Spielern das Blaue vom Himmel herabversprechen
2. Nach dem Release nichts zur Masse nicht eingehaltener Versprechen sagen
3. Eine Weile nach dem Release ein wenig selbstkritisch tun
4. Direkt vor dem Release eines neuen Spiels wieder das Blaue vom Himmel herabversprechen UND sich in Bezug auf den Vorgänger vollkommen zerknirscht der Selbstkasteiung hingeben.
5. Zusätzlich zur heftigen Selbstkritik, die jeden Umerziehungslagerleiter unter Pol Pot vor Neid erblassen lassen muss, versprechen, dass man selbstverständlich beim nächsten Mal alles besser macht.
6. Gehe direkt zu Punkt 2.
Wir beginnen chronologisch mit "Black&White":
1. Den Spielern das Blaue vom Himmel herabversprechen
2. Nach dem Release nichts zur Masse nicht eingehaltener Versprechen sagen
3. Eine Weile nach dem Release ein wenig selbstkritisch tun
4. Direkt vor dem Release eines neuen Spiels wieder das Blaue vom Himmel herabversprechen UND sich in Bezug auf den Vorgänger vollkommen zerknirscht der Selbstkasteiung hingeben.
5. Zusätzlich zur heftigen Selbstkritik, die jeden Umerziehungslagerleiter unter Pol Pot vor Neid erblassen lassen muss, versprechen, dass man selbstverständlich beim nächsten Mal alles besser macht.
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- Nekator
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Molyneux mal wieder
Der labert auch viel Müll wenn der Tag lang ist..
- Suppression
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Re: Schwätzer ...
Das trifft es eigentlich recht gut.Kajetan hat geschrieben:Das kleine EinMalEins des Spiele-Marketings von und mit Peter Molyneux
Wir beginnen chronologisch mit "Black&White":
1. Den Spielern das Blaue vom Himmel herabversprechen
2. Nach dem Release nichts zur Masse nicht eingehaltener Versprechen sagen
3. Eine Weile nach dem Release ein wenig selbstkritisch tun
4. Direkt vor dem Release eines neuen Spiels wieder das Blaue vom Himmel herabversprechen UND sich in Bezug auf den Vorgänger vollkommen zerknirscht der Selbstkasteiung hingeben.
5. Zusätzlich zur heftigen Selbstkritik, die jeden Umerziehungslagerleiter unter Pol Pot vor Neid erblassen lassen muss, versprechen, dass man selbstverständlich beim nächsten Mal alles besser macht.
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- blackeagle2k3
- Beiträge: 189
- Registriert: 07.04.2009 15:51
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Geschichte
Was noch einfacher.
Die Geschichte von Fable 2 war schon sehr sehr einfach, ich wusste immer was als nechstes passieren würde,es gab einfach keinen "aha das hätte ich mir nicht gedacht" effekt, sowas braucht eine gute Story einfach.
Ich hab mir schon öfters gedacht jetzt kommt, oder jetzt, aber nein immer das einfachste.
Ich mochte das spiel sehr aber der 1. teil hat mir besser von der story gefallen.
Fand vor allem das mit den Familien und so cool aber man hätte da mehr rein tun können.
Mehr quests und so
Ich freu mich schon aufn 3. Teil und wart mal ab wie der wird
Die Geschichte von Fable 2 war schon sehr sehr einfach, ich wusste immer was als nechstes passieren würde,es gab einfach keinen "aha das hätte ich mir nicht gedacht" effekt, sowas braucht eine gute Story einfach.
Ich hab mir schon öfters gedacht jetzt kommt, oder jetzt, aber nein immer das einfachste.
Ich mochte das spiel sehr aber der 1. teil hat mir besser von der story gefallen.
Fand vor allem das mit den Familien und so cool aber man hätte da mehr rein tun können.
Mehr quests und so
Ich freu mich schon aufn 3. Teil und wart mal ab wie der wird
True True, echt der Typ macht mich immer verrückt, ich freu mich immer so auf die spiele, bestes bsp B&W2 und dann, em ja war nicht so das was wir wollten, es gab viele bugs und so konnten wir es nicht implementieren, aber beim nächsten mal wirds besser versprochen.Kajetan hat geschrieben:Das kleine EinMalEins des Spiele-Marketings von und mit Peter Molyneux
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1. Den Spielern das Blaue vom Himmel herabversprechen
2. Nach dem Release nichts zur Masse nicht eingehaltener Versprechen sagen
3. Eine Weile nach dem Release ein wenig selbstkritisch tun
4. Direkt vor dem Release eines neuen Spiels wieder das Blaue vom Himmel herabversprechen UND sich in Bezug auf den Vorgänger vollkommen zerknirscht der Selbstkasteiung hingeben.
5. Zusätzlich zur heftigen Selbstkritik, die jeden Umerziehungslagerleiter unter Pol Pot vor Neid erblassen lassen muss, versprechen, dass man selbstverständlich beim nächsten Mal alles besser macht.
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lichtpunkt
- Beiträge: 535
- Registriert: 26.09.2008 19:49
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???
Ja und? Wenns danach ginge könnte man viele gute Spiele auf ein Minimum reduzieren, oft geht es nicht ob man etwas tatsächlich tut sondern um das Gefühl es tun zu können wenn man will.Es habe Funktionen gegeben, die die Leute nie oder höchstens einmal genutzt habe. Die Möglichkeit, jemanden zu heiraten, habe das Spiel nicht bereichert. Viele Leute hätten nur geheiratet, um Sex haben zu können und herauszufinden, ob es das 'hot coffee' - in Anspielung auf GTA: San Andreas - gebe.
Habe beispielsweise in GTA auch nie ne Freundin gehabt oder die Spiele wie Bowling gespielt, aber es war ein geiles Gefühl das Wissen zu haben, dass man es machen könnte wenn man wollte.
-
Kristantras
- Beiträge: 13
- Registriert: 11.11.2004 14:31
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Jaja, Peter Molyneux mal wieder....
Ich frage mich jetzt:
Was ist an Heiraten jetzt ein Designmangel ? Es musste ja niemand tun.
Blöd war eher, das man nahezu jeden NPC mittels Gesten dazu bringen konnte, das zu tun was man wollte.
Trotzdem war/ist Fable 2 ein richtig gutes Spiel, allerdings auch mit Mängeln, z.B. was die "Offenheit" der Spielwelt anbelangt.
Teil Drei scheint mir nicht unbedingt zu wissen, was es sein will. Zumal ich auch sehr skeptisch bin, das es eigentlich keine Fähigkeiten/Level mehr geben soll. Ich bezweifel, dass man durch die Umwelt genug Rückmeldung bekommt, wie stark/schwach man ist.
Was ist an Heiraten jetzt ein Designmangel ? Es musste ja niemand tun.
Blöd war eher, das man nahezu jeden NPC mittels Gesten dazu bringen konnte, das zu tun was man wollte.
Trotzdem war/ist Fable 2 ein richtig gutes Spiel, allerdings auch mit Mängeln, z.B. was die "Offenheit" der Spielwelt anbelangt.
Teil Drei scheint mir nicht unbedingt zu wissen, was es sein will. Zumal ich auch sehr skeptisch bin, das es eigentlich keine Fähigkeiten/Level mehr geben soll. Ich bezweifel, dass man durch die Umwelt genug Rückmeldung bekommt, wie stark/schwach man ist.
- DimonDmx
- Beiträge: 44
- Registriert: 14.12.2008 10:47
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Fable 2
Ob die Geschichte (die sehr dünn für meinen Geschmack war) noch mehr vereinfacht werden kann?Die Geschichte von Fable III soll deutlich vereinfacht werden mit großartigen Charakteren aufwarten, verspricht der Designer.
Fable 2 hat auf mich wie so ein Baukasten gewirkt, in den die Entwickler alles ausprobiert haben und vergessen haben die schlecht funktionierende Features rauszunehmen.
Zuletzt geändert von DimonDmx am 15.07.2010 17:09, insgesamt 1-mal geändert.
- Spunior
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- Registriert: 21.07.2005 21:19
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Aus Sicht der Entwickler: Feature-Überfluss. Schlankheit ist auch ein Designaspekt. Funktionen, die nicht oder kaum genutzt werden, klingen aus Spielersicht nicht unbedingt relevant - schließlich kann man sie halt nutzen oder nicht. Aus Sicht der Entwickler fressen sie aber Ressourcen, die an anderer Stelle noch gut getan hätten. Zum einen müssen sie erstmal umgesetzt werden - konzeptuell entwickelt, programmiert, in Level integriert, mit entsprechenden grafischen Assets versehen. Zum anderen ist jede Funktion auch eine Fehlerquelle. Und es frisst halt nochmal Ressourcen, Fehler fixen zu müssen.Was ist an Heiraten jetzt ein Designmangel ?
- superboss
- Beiträge: 5641
- Registriert: 26.10.2009 17:59
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Mich hat Fable (teil 1") auch nicht so überzeugt, weshalb ich mir den zweiten Teil gar nicht erst gekauft hab. Ich fand die Open world, Rollenspiel Mischung nicht wirklich gelungen. Das Gekloppe in den dungeons hat mir keinen Spaß gemacht und die Gesten und anderen Kleinigkeiten haben die Qualität auch nicht wirklich erhöht.
Na ja vielleicht gebe ich dem dritten Teil mal wieder ne Chance mich zu überzeugen
Na ja vielleicht gebe ich dem dritten Teil mal wieder ne Chance mich zu überzeugen
- Knallapalla
- Beiträge: 260
- Registriert: 04.08.2008 20:59
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Hä?
Die Story in soll in Fable III deutlich vereinfacht werden? War die im zweiten Teil so komplizert? 
Edit: Grade gesehen, war wohl nicht der einzige mit dem Gedanken.
Edit: Grade gesehen, war wohl nicht der einzige mit dem Gedanken.
- KONNAITN
- Beiträge: 1002
- Registriert: 09.12.2009 13:48
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Re: Schwätzer ...
Da ist was dran. Seine Selbstkritik, der Wille begangene Fehler auszumerzen und immer besser zu werden in allen Ehren, aber dieses immer wiederkehrende Auf und Ab in seinen Aussagen ist nicht gerade vertrauenserweckend.Kajetan hat geschrieben:Das kleine EinMalEins des Spiele-Marketings von und mit Peter Molyneux
Wir beginnen chronologisch mit "Black&White":
1. Den Spielern das Blaue vom Himmel herabversprechen
2. Nach dem Release nichts zur Masse nicht eingehaltener Versprechen sagen
3. Eine Weile nach dem Release ein wenig selbstkritisch tun
4. Direkt vor dem Release eines neuen Spiels wieder das Blaue vom Himmel herabversprechen UND sich in Bezug auf den Vorgänger vollkommen zerknirscht der Selbstkasteiung hingeben.
5. Zusätzlich zur heftigen Selbstkritik, die jeden Umerziehungslagerleiter unter Pol Pot vor Neid erblassen lassen muss, versprechen, dass man selbstverständlich beim nächsten Mal alles besser macht.
6. Gehe direkt zu Punkt 2.
Vor Fable 2:
"Ihr müsst mit glauben, wir arbeiten mit absoluter Leidenschaft an einem wirklich revolutionären Spiel - Wir wollen Fable 2 zu etwas ganz Besonderem machen!". Und heute spricht er von "großen Designmängeln" und nannte die Fehler in Fable 2, die in Teil 3 behoben werden, sogar "chaotisch, schrecklich und grauenhaft". Und bei früheren Titeln, etwa B&W war es ähnlich.
Ich kann nicht beurteilen ob er mit seiner Kritik übertreibt, weil ich seine letzten Spiele zu wenig kenne, aber er tut sich und auch seinen Spielen, die letztendlich ja doch immer wieder vielen Leuten gefallen haben, mit solchen Extremen und nachträglichen Abwertungen einfach keinen Gefallen.
-
Heruwath
- Beiträge: 1023
- Registriert: 26.03.2008 12:06
- Persönliche Nachricht:
@Spunior:
Stimme dir vollkommen zu. Man muss immer ein wenig verstehen können was in dem Kopf eines Entwicklers (Gamedesiners) vorgeht. Er muss Ressourcen effektiv nutzen um das Bestmögliche rauszuholen.
Das Feature Heiraten kann man weglassen und dafür die Ressourcen z.B. in die Story investieren oder an anderen Stellen, mit welchen sich der Spieler öfters abgibt.
Die meisten Spieler denken, dass Heiraten in Fable II keine Designschwäche ist. Dies zeigt wiederum, dass sich die Spieler nicht wirklich damit beschäftigen, denn hätten sie es getan, dann würde es viel mehr Kritik geben (wie z.B. bei Story). Features welche die Spieler öfter nutzen werden viel besser analysiert und der Spieler redet auch viel öfter darüber. Bei Fable reden die Leute über den Hund, Das Kampfsystem, die Story, Kommunikation mit NPCs (durch Verhalten aber auch die fehlenden Gespräche), Items und Inventarsystem (wohlbemerkt der meistkritisierte Punkt bei Fable und auch einer der meist genutzen).
Deswegen ist es logisch, die Ressourcen in die Bereiche zu stecken, mit welche der Spieler öfter in Kontakt kommt um so beim Spieler viel eher das Gefühl auszulösen ein gutes Spiel zu spielen. Man kann es sich einfach nicht mehr leisten, bei Steuerung, Inventar, Kampfsystem oder Interaktion Fehler zu machen, da man hier sofort auseinander genommen wird.
Ich habe großen Respekt vor Peter. Er bringt Sachen oft genau auf dem Punkt, wie Sid. Allerdings verkalkuliert er sich im Vergleich zu Sid auch sehr oft und macht Fehler, welche er eigentlich sehen müsste, denn er spricht sie ja an.
@Setschmo:
Ich persönlich halte Fable II für keinen Designfehler. Es geht in vielen Punkten außergewöhnlich Wege und mach somit viel Spaß.
@Kristantras:
Du hast Recht Fable hat einige Mängel, aber die "Offenheit" der Spielewelt gehört nicht dazu. Ich bin eh der Meinung, dass diese "Offenheit" der Spielewelt über Macken hinwegtäuschen soll. Man will Spieler damit ködern, aber im Grunde ist es nichts weiter wie eine Art ABM. Was bringt mir die Offenheit eines Oblivion, wenn die Features es nicht ausreizen. Diese Offenheit bringt mich nur dazu einen großen Teil des Spieles mit sinnlosem Laufen zu verbringen. Für mich ist es eher kontraproduktiv. Lieber ein kompaktes Spiel, welches die Features auch komplett nutzt, als eine riesiges Monster like Daggerfall, was eigentlich nur zu 20% Spaß macht.
Nintendo geht schon lange diesen Weg. Ein Zelda oder Mario ist nicht groß oder besonders offen. Wenn man es allerdings durch hat, hat man das Gefühl ein MMO gespielt zu haben. Es greift auch nicht auf viele Features zu sondern nutzt einen kleinen Teil viel öfter und abwechslungsreicher. Ich sehe selten Spiele, wo man mit einem Bumerang Gegner besiegen, Türen öffnen, Abgründe überwinden, Items aufsammeln und Geheimnisse aufdecken kann.
Stimme dir vollkommen zu. Man muss immer ein wenig verstehen können was in dem Kopf eines Entwicklers (Gamedesiners) vorgeht. Er muss Ressourcen effektiv nutzen um das Bestmögliche rauszuholen.
Das Feature Heiraten kann man weglassen und dafür die Ressourcen z.B. in die Story investieren oder an anderen Stellen, mit welchen sich der Spieler öfters abgibt.
Die meisten Spieler denken, dass Heiraten in Fable II keine Designschwäche ist. Dies zeigt wiederum, dass sich die Spieler nicht wirklich damit beschäftigen, denn hätten sie es getan, dann würde es viel mehr Kritik geben (wie z.B. bei Story). Features welche die Spieler öfter nutzen werden viel besser analysiert und der Spieler redet auch viel öfter darüber. Bei Fable reden die Leute über den Hund, Das Kampfsystem, die Story, Kommunikation mit NPCs (durch Verhalten aber auch die fehlenden Gespräche), Items und Inventarsystem (wohlbemerkt der meistkritisierte Punkt bei Fable und auch einer der meist genutzen).
Deswegen ist es logisch, die Ressourcen in die Bereiche zu stecken, mit welche der Spieler öfter in Kontakt kommt um so beim Spieler viel eher das Gefühl auszulösen ein gutes Spiel zu spielen. Man kann es sich einfach nicht mehr leisten, bei Steuerung, Inventar, Kampfsystem oder Interaktion Fehler zu machen, da man hier sofort auseinander genommen wird.
Ich habe großen Respekt vor Peter. Er bringt Sachen oft genau auf dem Punkt, wie Sid. Allerdings verkalkuliert er sich im Vergleich zu Sid auch sehr oft und macht Fehler, welche er eigentlich sehen müsste, denn er spricht sie ja an.
@Setschmo:
Ich persönlich halte Fable II für keinen Designfehler. Es geht in vielen Punkten außergewöhnlich Wege und mach somit viel Spaß.
@Kristantras:
Du hast Recht Fable hat einige Mängel, aber die "Offenheit" der Spielewelt gehört nicht dazu. Ich bin eh der Meinung, dass diese "Offenheit" der Spielewelt über Macken hinwegtäuschen soll. Man will Spieler damit ködern, aber im Grunde ist es nichts weiter wie eine Art ABM. Was bringt mir die Offenheit eines Oblivion, wenn die Features es nicht ausreizen. Diese Offenheit bringt mich nur dazu einen großen Teil des Spieles mit sinnlosem Laufen zu verbringen. Für mich ist es eher kontraproduktiv. Lieber ein kompaktes Spiel, welches die Features auch komplett nutzt, als eine riesiges Monster like Daggerfall, was eigentlich nur zu 20% Spaß macht.
Nintendo geht schon lange diesen Weg. Ein Zelda oder Mario ist nicht groß oder besonders offen. Wenn man es allerdings durch hat, hat man das Gefühl ein MMO gespielt zu haben. Es greift auch nicht auf viele Features zu sondern nutzt einen kleinen Teil viel öfter und abwechslungsreicher. Ich sehe selten Spiele, wo man mit einem Bumerang Gegner besiegen, Türen öffnen, Abgründe überwinden, Items aufsammeln und Geheimnisse aufdecken kann.
